Yy
Y/C Aufzeichnung - Unter Y/C-Aufzeichnung versteht man z.B. bei Betacam SP die Aufzeichnung des Luminanz-Anteils auf die Y-Spur und der Chrominanzanteile U und V (komprimiert, im Zeitmultiplex CTDM) auf die C-Spur (analoge Komponenten-Aufzeichnung).
Y/C - Ein analoges Videosignal, welches die Helligeitsanteile (Y) Luminanz und die Farbanteile (C) Chrominanz unabhängig voneinander verarbeitet, was höhere Auflösung und Farbtreue ermöglicht. Um diese Qualität zu erhalten, muß der gesamte Signalweg in Y/C ausgeführt sein.
Y/C Signalverarbeitung - Ein analoges Videosignal, welches die Helligeitsanteile (Y) Luminanz und die Farbanteile (C) Chrominanz unabhängig voneinander verarbeitet, was höhere Auflösung und Farbtreue ermöglicht. Um diese Qualität zu erhalten, muß der gesamte Signalweg in Y/C ausgeführt sein. Die Trägerfrequenz des C-Signals beträgt durch Rückmischung wieder 4,43 MHz. Beide Signalanteile bleiben beim Überspielen getrennt und werden über zwei Kanäle (Kabel) übermittelt. Bei Y/C handelt es sich praktisch um ein "zerlegtes" FBAS-Signal. Die Bildqualität wird dadurch gegenüber dem FBAS-Signal erheblich verbessert. Diese Signalform, die für Auflösungen von 400 bis 430 Linien geeignet ist, wird auch als S-Video bezeichnet und findet insbesondere bei den Video-Formaten S-VHS und Hi-8-Videogeräten Anwendung.
Y/C-Signal - Videosignal, bei dem die Informationen für die Helligkeit (Y, Luminanz) und für die zusammengefaßten Farbinformationen (C, Chrominanz) getrennt geführt werden. Hi 8 und S-VHS bringen auch dadurch eine verbesserte Bildqualität als Standard-Video (FBAS-Signal).
Y/R-Y/B-Y - Abkürzung für Componenten Signale. Statt den Farbdaten (Rot, Grün, Blau) verwendet man in der Videotechnik Schwarzweiß (Luminanz) und Farbsignal (Chroma). Das Auge ist für Chrominaz Daten weniger empfindlich, sie lassen sich durch diese Aufspaltung gezielt schlechter (und damit sparsamer) übertragen - ein wesentlicher Trick in Fernsehnormen wie PAL und NTSC. Typische Chrominanzsignale sind einerseits U (Rot-Cyan Balance) und V (Gelb-Blau Balance) sowie andererseits I (Cyan-Orange-Balance) und Q (Magenty-Grün Balance). Durch Hinzunahme des Luminanzsignals Y enstehen die YIQ und YUV Farbsysteme. Zur Digitalisierung dient normalerweise (CCIR-601) Y R-Y B-Y, was bis auf Skalierung identisch mit YUV ist. Die Chrominanzsignale bestehen hier aus der Differenz von Y und Rot beziehungsweise Blau.
Y2K - beliebte amerikanische Abkürzung für das Jahr 2000: "Y" steht für "year" und "2K" für "2 Kilo", was "2000" entspricht. Unter Y2K-Bug (Year 2000 Bug) versteht man das Software-Problem der Zeitumstellung auf das nächste Jahrtausend. Die meisten Softwareprogramme sind so geschrieben, daß sie die Jahreszahl nur zweistellig speichern und in dem Moment, in dem sie auf eine "00" stoßen, sie als das Jahr 1900 interpretieren. Ohne große Fantasie kann man sich vorstellen, daß ein solcher Fehler, z.B. im Finanzbereich zu schweren Fehlkalkulationen führen kann.
Yahoo - Bezeichnung für ein großes, mathematisch sortiertes Verzeichnis von WWW-Seiten im Internet. Für Internet-Einsteiger bietet sich die Suche mit Yahoo an, denn in diesem Verzeichnis finden sich annähernd 40 000 thematisch sortierte Verweise auf wirklich attraktive Internet-Angebote. Zusätzlich bietet Yahoo eine Funktion an, nach frei definierbaren Schlagworten zu suchen.
YCrCb - YCrCb bezeichnet einerseits die analogen Quellensignale (Komponenten) für die Übertragung nach einem MAC-Verfahren oder für die Abtastung nach CCIR 601-Empfehlung (Digitalisierung), andererseits auch die bereits digitalisierten Komponenten. Y Luminanz, Cr R-Y, Cb B-Y. (Anm.: Oftmals werden mit YCrCb auch nur die digitalen Komponentensignale bezeichnet.)
YC-Signal - Videosignal, bei dem die Informationen für die Helligkeit (Y, Luminanz) und für die zusammengefaßten Farbinformationen (C, Chrominanz) getrennt geführt werden. Hi 8 und S-VHS bringen auch dadurch eine verbesserte Bildqualität als Standard-Video (FBAS-Signal).
Yellow Book - 1985 festgelegter Standard für CD-ROMs, in dem alle Parameter für CD-ROMs beschrieben sind. Dieser Standard garantieren, daß CD-ROMs auf allen Laufwerken verwendet werden können (siehe auch Green Book).
YIQ - Abkürzung für Componenten Signale. Statt den Farbdaten (Rot, Grün, Blau) verwendet man in der Videotechnik Schwarzweiß (Luminanz) und Farbsignal (Chroma). Das Auge ist für Chrominaz Daten weniger empfindlich, sie lassen sich durch diese Aufspaltung gezielt schlechter (und damit sparsamer) übertragen - ein wesentlicher Trick in Fernsehnormen wie PAL und NTSC. Typische Chrominanzsignale sind einerseits U (Rot-Cyan Balance) und V (Gelb-Blau Balance) sowie andererseits I (Cyan-Orange-Balance) und Q (Magenty-Grün Balance). Durch Hinzunahme des Luminanzsignals Y enstehen die YIQ und YUV Farbsysteme. Zur Digitalisierung dient normalerweise (CCIR-601) Y R-Y B-Y, was bis auf Skalierung identisch mit YUV ist. Die Chrominanzsignale bestehen hier aus der Differenz von Y und Rot beziehungsweise Blau.
YIQ Farbraum - Der YIQ Farbraum ist prinzipiell mit dem YUV Farbraum identisch. Er verwendet nur die zwei anderen Farbkomponenten I (Cyan-Orange Balance) und Q (Magenta-Grün Balance). Der YIQ Farbraum findet bei der amerikanischen Fernsehnorm NTSC Anwendung.
Y-Modem - Nachfolger des XModem
YPrPb - Farbsignal-Komponenten: Y Luminanz, Pb entspricht B-Y (amplitudenreduziert), Pr entspricht R-Y (amplitudenreduziert).
Y-Signal - Abkürzung für Leuchtdichtesignal; Teil des Fernseh-Bildsignals das wesentlich zur Darstellung beiträgt.
YUV 4:2:2 - Abkürzung für ein digitales Videosignal welches mit einer 4:2:2 Abtastung generiert wurde. Das heißt, das Helligkeitssignal (Y) wird doppelt so oft abgetastet wie die Farbkomponenten (U,V). YUV 4:2:2 entspricht dem heutigen Broadcast-Standard. Ein vom Rechner generiertes Bild entspricht einer 4:4:4 Abtastung.
YUV - Abkürzung für Componenten Signale. Statt den Farbdaten (Rot, Grün, Blau) verwendet man in der Videotechnik Schwarzweiß (Luminanz) und Farbsignal (Chroma). Das Auge ist für Chrominaz Daten weniger empfindlich, sie lassen sich durch diese Aufspaltung gezielt schlechter (und damit sparsamer) übertragen - ein wesentlicher Trick in Fernsehnormen wie PAL und NTSC. YUV ist die korrekte Bezeichnung der Farbsignal-Komponenten für die Modulation nach PAL-Norm: Y Luminanz, U B-Y (amplitudenreduziert), V R-Y (amplitudenreduziert). Oftmals werden die Symbole U und V auch für die nicht amplituden-reduzierten Farbdifferenz-Signale verwendet, und das YUV-Signal wird oft einfach als Komponenten-Signal bezeichnet. Typische Chrominanzsignale sind einerseits U (Rot-Cyan Balance) und V (Gelb-Blau Balance) sowie andererseits I (Cyan-Orange-Balance) und Q (Magenty-Grün Balance). Durch Hinzunahme des Luminanzsignals Y enstehen die YIQ und YUV Farbsysteme. Zur Digitalisierung dient normalerweise (CCIR-601) Y R-Y B-Y, was bis auf Skalierung identisch mit YUV ist. Die Chrominanzsignale bestehen hier aus der Differenz von Y und Rot beziehungsweise Blau.
YUV Farbraum - Der YUV Farbraum verwendet im Gegensatz zum RGB Farbraum eine Helligkeitskomponente (Luminanz, Y) und die zwei Farbkomponenten U (Rot-Cyan Balance) und V (Gelb-Blau Balance). Die Darstellung in diesem Farbraum hat einen Vorteil, der sich bei der Komprimierung und Übertragung von Videoinformationen gewinnbringend einsetzen läßt. Das Menschliche Auge ist gegenüber Helligkeitsinformationen (Y) viel sensibler als gegenüber Farbinformationen (U,V). Dadurch fällt es nicht auf wenn nur die halbe Farbinformation (4:2:2 Abtastung) oder sogar noch weniger (4:2:0 Abtastung) zur vollen Luminanzinformation übertragen werden. Dadurch läßt sich in einem ersten Schritt die Datenmenge einer Videoübertragung ohne sichtbare Qualitätsveränderungen um gut ein drittel reduzieren.
YUV Komponenten - Ein analoges Videosignal, welches drei unabhängige Signalbestandteile physikalisch getrennt behandelt, ein Signal für die Helligkeit und zwei für die Farbteile. Dieses Übertragungssystem erlaubt sehr hohe Bandbreiten und broadcasttaugliche Signalqualität.