Vv

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V.90 - Damit Modems unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können, wurden die Befehlssätze standardisiert und technischen Anforderungen genormt. Modems mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 28 800 Bits pro Sekunde (bps) benutzen den V.34-Standard. Die neuste Modem-Generation arbeitet nach dem V.90-Standard, der Übertragungsraten von bis zu 56 000 bps erlaubt.

V - Abkürzung für Verstärker

V - Abkürzung für Vertikalimpuls

V - Abkürzung für Volt, Einheit der elektrischen Spannung

VAh - Abkürzung für Voltamperestunde, Einheit der elektrischen Leistung

Value Added Services – englisch für Mehrwertdienste. Alle Leistungen, die über den Basisdienst hinausgehen, werden als Mehrwertdienste bezeichnet. Außer dem Dienst der Telefonie bieten Netzbetreiber und Service-Provider weitere Dienste wie zum Beispiel Hotelreservierung, Verkehrsdienste, Fernsprechauskunft für Inland und Ausland, Handybörse, Sportinformationen, Wetterinformationen, etc. in der Regel gegen entsprechende Aufpreise an. Bekannte Telekom-Service-Nummern sind 0130, 0180 und 0190.

VAN – Abkürzung für Value Added Network. Vernetzung von Geschäftspartnern untereinander mit zusätzlichen, mehrwertschöpfenden Diensten.

Variantenmanagement - Variantenmanagement bezeichnet die Lösung der mit dem Angebot einer Vielzahl unterschiedlicher Ausgestaltungen eines Basisprodukts einhergehenden betriebswirtschaftlichen Probleme. Durch die immer stärker differenzierten Kundenbedürfnisse gewinnt das Variantenmanagement zunehmend an Bedeutung.

Vario Color - Stufenlose Anpassung der Beleuchtungsfarben von Display und Tastenfeld des Autoradios in Harmonie zur Cockpitbeleuchtung des Fahrzeugs. Von Rot bis Grün können Sie fast jeden Farbton einstellen.

Varioobjektiv - Objektiv mit verstellbaren Brennweiten (Weitwinkel bis zum Telebereich), andere Bezeichnung für Zoom

Vario-Optik - Objektiv mit verstellbaren Brennweiten (Weitwinkel bis zum Telebereich), andere Bezeichnung für Zoom

VAX - Rechnerarchitektur der Firma Digital Equipment für kompakte leistungsstarke Prozessrechner in den 80er Jahren.

VBI - Abkürzung für Vertical Blanking Interval, Vertikale Austastlücke des Fernsehsignals.

VBR – Abkürzung für Variable Bitrate. Zweiwege-Kompressionsverfahren, wonach eine Datei vor der Kompression untersucht wird, und abhängig von den Anforderungen in unterschiedlichen Bitraten komprimiert wird. So kann z. B. eine MP3 Datei ins sich unterschiedliche Bitraten vereinigen.

VBR - Abkürzung für Variable Bit Rate, je nach Informationsinhalt verändert sich die Bitrate. Somit wird im Gegensatz zu CBR eine gleichbleibende Bildqualität erreicht.

VBV - Abkürzung für Video Buffer Verifier (MPEG-2 Video)

VCA - Abkürzung für Voltage Controlled Amplifier; engl. Bezeichnung für spannungsgesteuerter Verstärker; Spezialverstärker.

VCD - Abkürzung für Video Compact Disc. Sonderanwendung der CD zur Speicherung von Video. Entwickelt von Philips und Sony, weiterentwickelt und zum Standard erklärt durch die chinesische Regierung. In China gebräuchliches Aufzeichnungsformat. Nutzt MPEG-1 mit einer Auflösung von 480 px x 480, bzw. 576 Zeilen.

VC Digital Filter - Dieser Filter, der unteranderem auch in Sony CD-Spielern eingestzt wird, erlaubt es, durch die Wahl zwischen zwei verschiedenen Filterkurven die Tonwiedergabe an die persönlichen Hörgewohnheiten anzupassen.

VCO - Abkürzung für Voltage Controlled Oscillator

VCR - Abkürzung für Video-Cassette-Recorder; Video-Aufzeichnungssystem auf Magnetbandkassetten mit 1/2-Zoll-Magnetband

VDE - Abkürzung für Verband Deutscher Elektrotechniker; auch für das Vorschriftenwerk Deutscher Elektrotechniker

VDR - Abkürzung für Video Disc Recorderr, zeichnet Audio und Video direkt auf eine CD-ROM auf.

VDR - Abkürzung für Video Disk Recorderr, zeichnet Audio und Video direkt auf eine Festplatte (Disk) auf. Dabei kann das Programm auch zeitversetzt wiedergegeben werden.

VDSL - Abkürzung für Very High Bitrate Digital Subscriber Line. Schnelle Variante des Anschlußkonzeptes xDSL zur Realisierung breitbandiger Datenanschlüsse über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlußnetz, die Geschwindigkeiten bis zu ca. 50 Mbit/s asymmetrisch (nur in eine Richtung) und ca. 25 Mbit/s symmetrisch (in beide Richtungen, up- und downstream) erreichen soll. Derzeit nur für sehr kurze Übertragungswege von bis zu wenigen hundert Metern anwendbar. Steckt noch in den Kinderschuhen.

VDT - Abkürzung für Verband Deutscher Tonmeister

Vectorgrafik - Eine Grafik, die durch einzelne Vektoren aufgespannt ist und dabei mathematische Methoden der Flächenbeschreibung nutzt. Sie ist damit beliebig bei gleichbleibender Qualität skalierbar. Einzelne Objekte sind in der Grafik immer frei positioniert und können jederzeit verändert werden. Es erfolgt keine Pixel orientierte Verschmelzung wie bei der Bitmap.

Vektorgrafik - Grafik, in der Linien, Flächen, Kreise oder ähnlich durch Vektoren beschrieben werden. Das heißt es wird der Anfangs- und Endpunkt, Radien, Winkel und Linienstärken gespeichert. Vektorgrafiken können beliebig vergrößert werden, ohne Qualitätsverlust

Vektor-Grafik - Im Gegensatz z. B. zu bitmap -Grafiken werden hier die Bilddaten, wie bereits erwähnt, als mathematische Ausdrücke ( Vektoren ) gespeichert. Der Vorteil dieses Formats liegt in der besseren Skalierbarkeit und in einem wesentlich besseren anti-aliasing . Außerdem beanspruchen Vektor-Grafik-Files normalerweise deutlich weniger Speicherplatz als bitmaps. Standard-Applikationen für Vektor-Grafik (und für den Bereich Web-Design unentbehrlich) sind z. B. Adobe Illustrator bzw. Macromedia Freehand. Daneben gibt es noch das Flash-Format, ebenfalls von Macromedia, das auch Animationen, Interaktivität und Skalierung unterstützt [ ab Netscape Navigator 4.5 und - optional - ab Internet Explorer 4.0 ohne plugin ; in Windows 98 und MacOS 8.5 ist der Flash-Player bereits enthalten ].

Vektor - Im Multimedia-Bereich versteht man unter Vektoren einzelne Bildbestandteile, die anhand von mathematischen Algorythmen, z. B. Dreiecken, gespeichert werden. Da bei Vektorgrafiken das Bild nicht aus unterschiedlichen Pixeln besteht, die einzeln gespeichert werden müssen, sind die Dateien meisten kleiner und benötigen weniger Bandbreite beim Download.

Vektorscope - spezielles Oszilloskop; zeigt z.B. den modulierten Farbträger in Vektordarstellung für Meß- und Kontrollzwecke zur Darstellung der Farbanteile eines Videobildes als Vektoren im Farbkreis

Vektorskop - Meßgerät im professionellen Bereich zur exakten Einstellung/Kontrolle der Farbsignale.

Vektorskop - Meßgerät im professionellen Bereich zur exakten Einstellung/Kontrolle der Farbsignale. In der Schnittsoftware Mediastudio als Softwaremodul enthalten.

Ventil - Eine Vorrichtung, die Gas bei zu hohem Innendruck entweichen lässt, aber das Eindringen von Luft verhindert.

Veränderbare Sperre - Funktion im T-Net (Freischaltung notwendig). Wer das Merkmal Sperre beauftragt kann damit seinen Telefonanschluß für abgehende Gespräche sperren. Insgesamt acht Stufen sind dabei möglich 1: Sperre aller abgehenden Gespräche außer Notruf, 2: Sperre aller abgehenden Gespräche außer Ortsgespräche (City Call) und 0190er Rufnummern., 3: Sperre von Auslandsgesprächen (Vorwahl 00), 4: Sperre von Interkontinentalverbindungen (Vorwahl 0012 bis 0019, 002, 005-009), 5: Sperre von 0190er Nummern , 6: Sperre aller abgehenden Gespräche außer Ortsgesprächen, 7: Sperre aller Auslandsgesprächen und 0190er Nummern, 8: Sperre von Interkontinentalverbindungen und 0190er Nummern

Verbinder - Verbindendes Bauteil in einer mechanischen Konstruktion

Verbindung ohne Wahl - Funktion im T-Net (Freischaltung notwendig) und von ISDN-Telefonen. Speziell für Kinder und alte Menschen ist dieses Merkmal hilfreich: Einfach den Hörer abnehmen und warten. Nach fünf Sekunden wird die Verbindung zu einer voreingestellten Rufnummer aufgebaut.

Verbleites Teil - Siehe Teil, verbleites.

Vergütung - Beschichten der Oberfläche optischer Linsen zur Verhinderung von Spiegelungen; vermindert Streulichtwirkung; Kameraobjektive werden nur noch vergütet angeboten.

Verhungerte Zelle - Siehe Zelle, verhungerte

Verkehrswert/Verkaufswert - Begriff aus dem eCommerce. Der Wert einer Maschine, eines Gebäudes oder Grundstücks, der sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktsituation realisieren läßt.

Verlustbehaftete Kompression - Eine Methode zur Reduzierung von Bild-Dateigrößen, bei der Bildpunkte in einem Feld zusammengefaßt und einander angeglichen werden. Dadurch gehen Detailinformationen unwiederbringlich verloren. Die Qualität eines Bildes nach der Dekompression ist schlechter wie das einer nicht komprimierten Datei. JPEG verwendet eine solche Kompressionsmethode. Das Ausmaß der Veränderung hängt von der gewählten Kompression ab, je höher die Kompression, desto stärker die Veränderungen.

Verlustbehaftete Kompression - Kompressionsmethode, die enorme Kompressionsraten erreichen kann, aber nach der Dekompression nicht mehr exakt die Originaldaten zurückliefert. Das Ausmaß der Veränderung hängt von der gewählten Kompression ab, je höher die Kompression, desto stärker die Veränderungen. Siehe JPEG, JPEG-Artefakte.

Verlustfreie Kompression - Kompressionsmethode, die keinerlei Informationen verändert. Nach der Dekompression sind die Daten völlig wiederhergestellt. Verlustfreie Kompression ist sehr viel uneffektiver als verlustbehaftete Kompression, d.h. es werden nur sehr geringe Kompressionsraten erreicht (Faktor 2 bis 3). Beispiele: GIF, TIFF.

Verlustfreie Kompression - Reduzierung von Bild-Dateigrößen durch Zusammenfassung gleicher Pixel. Die Dekompression liefert das qualitativ gleiche Ergebnis wie eine nicht komprimierte Datei. Es gehen hierbei keine Detailinformationen verloren. Nach der Dekompression sind die Daten völlig wiederhergestellt. Verlustfreie Kompression ist sehr viel uneffektiver als verlustbehaftete Kompression, d.h. es werden nur sehr geringe Kompressionsraten erreicht (Faktor 2 bis 3). Beispiele: GIF, TIFF.

Vermittlungsstelle - Knotenpunkt im öffentlichen Telekommunikationsnetz. Man unterscheidet zwischen Ortsvermittlungsstellen, an denen Kunden direkt angeschlossen sind, und Fernvermittlungsstellen die Verbindungen "in die Ferne" oder in andere Netze (z.B. Mobilfunk) herstellen.

Veronica - Abkürzung für "Very easy rodent oriented netwide index to computer archives" und auch eine Bezeichnung für eine Erweiterung des Gopher. Veronica ist das zur Zeit leistungsstärkste textorientierte Suchwerkzeug im Internet, und möchte man bestimmte Informationen zu verschiedenen Themengebieten recherchieren, ist Veronica erste Wahl.

Verschlüsseler - Ver- und Entschlüssler werden benutzt um Datenkommunikation abhörsicher zu machen. Die Verschlüsselungssysteme müssen an Sende- und Emfangsstelle installiert werden.

Verschlüsselung - Alle Gespräche in Mobilfunknetzen werden verschlüsselt übertragen, wobei die Methode auf einem zufällig ausgewählten Algorithmus beruht.

Verschlüsselung - engl. Scrambling. "Unkenntlichmachen" von Fernsehbildern. Im Zusammenhang mit Pay-TV verschlüsselt ausgestrahlte Fernsehprogramme können nur von Teilnehmern gesehen werden, die durch Zahlung einer entsprechenden Gebühr eine Zugangsberechtigung haben und deren Empfangsgerät über ein Entschlüsselungssystem (Descrambling) verfügt.

Verschlüsselungssystem Conax - Nach der Neuorganisation der Pay-TV-Anbieter in Skandinavien allgemeiner Codierungsstandard der skandinavischen Telenor. Die TV Box ist für das digitale Zeitalter vorbereitet. Schon heute bietet Micronik multimedia die Technologie von morgen. Dabei entscheidet man selbst, wann der Receiver für das digitale Fernsehen mit verschiedenen Verschlüsselungen aufgerüstet wird. Die größtmögliche Flexibilität erreicht man mit den Multi-Access-Modulen aus dem Hause Micronik multimedia. Hier kann man zwischen ein oder zwei Common Interface-Slots wählen. Zusätzlich ist eine Canal + Version möglich, die genau wie jede andere Box aus dem Hause Micronik multimedia schon jetzt die Zukunft im Gerät hat. Auch sie kann mühelos nachgerüstet werden. Die Multi-Access-Module geben die größtmögliche Sicherheit, sich auch in Zukunft souverän im Markt der verschlüsselten Digitalprogramme bewegen zu können. Dabei kann die Modellreihe der internationalen Marktnachfrage problemlos angepaßt werden.

Verschlüsselungssystem Cryptoworks - Ein von Philips entwickeltes CA-System

Verschlüsselungssystem Irdeto - Holländischer Hersteller des gleichnamigen Verschlüsselungssystems für digitales Pay-TV das derzeit in Italien, Griechenland und Benelux sowie in vielen anderen Ländern der Welt zum Einsatz kommt. Irdeto gehört inzwischen zur Mindport-Gruppe.

Verschlüsselungssystem Nagra - Neben Seca (Canal+) das zweite in Spanien eingesetzte digitale Codierungsverfahren. In Nagra codiert ist das Programm-Paket Via Digital auf Hispasat (30 Grad West) sowie Pay-TV-Programme in den Kabelnetzen der spanischen Telefonica.

Verschlüsselungssystem Seca - Das von der Firma Societé Européenne de Controle d'Acces (Seca) für Canal plus entwickelte Verschlüsselungsverfahren wurde erstmals in Frankreich für das Paket Canal numerique eingesetzt.

Verschlüsselungssystem Viaccess - Die von der France Telecom entwickelte Verschlüsselung wird primär bei den französischen Paketen AB-Sat und TPS (beide auf Eutelsat 13 Grad Ost) eingesetzt. Wird aber auch von der SRG für die Verschlüsselung ihres digitalen SAT-Programmangebotes verwendet (Einschränkung der technischen Reichweite aus lizenzrechtlichen Gründen).

Verschlusstopfen - Siehe Stopfen.

Versicherungswert - Begriff aus dem eCommerce. Der Wert des versicherten Interesses. Der Versicherungswert entspricht dem Sachwert.

Versioning - Versioning stellt ein Instrument der Preis-und Produktdifferenzierung dar, das Varianten eines Produktes in Abhängigkeit der jeweiligen Bedürfnisse des Kunden oder der Kundengruppe schneidet.

Vertikalablenkung - Ablenkung des Elektronenstrahles in der Bildaufnahme- und Bildwiedergaberöhre; sorgt dafür, daß das Bild zeilenförmig abgetastet werden kann.

Vertikale Abtastfrequenz - (vergleiche Horizontale Abtastfrequenz, siehe auch Bildwiederholfrequenz) Die in Hertz gemessene Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft ein Bild in einer Sekunde neu gezeichnet wird. Bei einer Bildwiederholfrequenz von 80 Hz wird das Bild dementsprechend 80mal pro Sekunde neu gezeichnet. Als flimmerfreie Bildwiederholfrequenz gilt eine Wiederholfrequenz, bei der die meisten Menschen das schnelle Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige nicht mehr wahrnehmen. Eine flimmerfreie Anzeige ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen bei einem 14"-Bildschirm erst bei Bildwiederholfrequenzen von 73 Hz oder höher möglich. Die vertikale Abtastfrequenz gibt an, wie oft der Elektronenstrahl innerhalb einer Sekunde die gesamte Bildschirmanzeige neu zeichnet und an den Anfang der jeweils nächsten Anzeige gelangt. Bei einer Abtastfrequenz von 72 Hz erfolgt die Wiederholung der Bildschirmanzeige dementsprechend 72mal pro Sekunde.

Vertikales Bildkippen - Fernseh-Bildstörung bei fehlerhafter Synchronisation; das Bild läuft und kippt senkrecht über den Bildschirm.

Verzeichnung - Abbildungsfehler beim Fernsehbild, bei dem die Konturen bzw. die Größenverhältnisse verfälscht sind.

Verzeichnung - Eine Verformung des Monitorbildes, die zu mangelhafter Bildqualität führen kann. Verzeichnung kann auf dem Bildschirm als Konvergenzfehler, Kissen- oder Tonnenverzeichnung, trapez- oder parallelogrammförmige Bilder, schlechte Farbe, Neigung etc. erscheinen. Zu den möglichen Ursachen für Verzeichnung gehören unter anderem: Der Monitor ist nicht geerdet; starke Magnetfelder in der Arbeitsumgebung, verursacht durch das Gebäude, durch zu geringen Abstand zu anderen Monitoren, Fernsehgeräten oder Radios; zu geringer Einfluß der Ablenkeinheit auf die Richtung des Elektronenstrahls.

Verzerrungen - Ton- oder Bildstörung; verfälschte, verzerrte Wiedergabe des Originals.

Verzinnen - Das Beschichten einer Metalloberfläche mit Zinn, entweder mit Zinnschmelze (Feinverzinnung) oder Zinnlegierung (galvanisch).

VESA - Abkürzung für Video-Engineering-Society-of-America, Organisation die sich mit Standards für die Graphiksignalgenerierung im Computer beschäftigt

VES - Abkürzung für Virtual Enhanced Surround; ermöglicht Ihnen, Surroundklang auch ohne rückwärtige Lautsprecher zu erleben. Ein ausgeklügeltes System erzeugt virtuelle rückwärtige Lautsprecher und läßt Sie so auch in kleinen Räumen echten Kinosound genießen.

VESA DPMS - Abkürzung für Video Electronics Standard Association - Display Power Management Signaling. VESA DPMS ist eine Vereinigung, die eine Standardisierung der durch Computer übertragenen Signale entwickelt hat, um einen geringeren Stromverbrauch der Bildschirme zu erreichen. In Arbeitspausen kann der Energieverbrauch des Monitors in vier Stufen reduziert werden.

VF - Abkürzung für Videofrequenz

VGA-/SVGA-Anschluß - Schnittstelle für den Anschluss eines PC/Notebook.

VGA - Abkürzung für Video Graphics Array, ist ein von IBM entwickelter und eingeführter Standard für Grafikkarten mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten (Pixel) bei 16 Farben.

VGA - allgemein eine Abkürzung für "Video Graphics Array". Standard für PC-Grafikdarstellung.

VGA Auflösung - Gängig 640x480 (VGA), 800x600 (SVGA), 1024x738 (XGA), 1280x1024 (SXGA), 1600x1200 Pixel. Die Bildwiederholrate (Vertikalfrequenz) ist wesentlich höher als bei PAL-Video (50 Hz). Typische Werte sind >60Hz. Daraus folgen Bandbreiten ((640x480x60 Hz) - 2) x3) = 26,5 MHz bis ((1600x1200x104 Hz) :2) x3) = 299,5 MHz.

VGA-Karte - (Video Grafic Adapter), Baugruppe für Computer nach dem analogen Grafikstandard, der 256 Farben produzieren kann. Zusätzlich gibt es einen Modus für 16 Farben gleichzeitig bei einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten.

VGA Signal - die hochfrequente Signalübertragung zum Monitor / Projektor erfolgt bislang analog, weshalb höchste Anforderungen an Kabel und Verteiler gestellt werden. RGB-HV beschreibt Rot/Grün/Blau Horizontal/Vertikal Sync. (VGA). Bei RGB-S liegen H und V Sync. zusammen. RGB beschreibt ein reines Videosignal (Sync. auf Grün) Videosignal können mit einem Linedoubler auf VGA Standard konvertiert werden. Zur Abwärtskonvertierung wird ein Scankonverter benötigt.

VHF - Abkürzung für Very High Frequency; sehr hohe Frequenzen; Bezeichnung für den Fernsehbereich I mit den Kanälen 2 bis 4 und den Bereich III mit den Kanälen 5 bis 11, 47 - 300 Mhz.

VHS - Abkürzung für Video-Home-System, dem weltweit verbreitesten Video-System für Heimanwendungen, Video-MAZ-Kassettensystem (entwickelt von JVC), das mit 1/2-Zoll-Oxidbändern arbeitet. Die Y- und Chroma-Aufzeichnung erfolgt im Colour-Under-Verfahren. Dabei beträgt die Y-Bandbreite 3MHz (FM, Hub=1MHz) , die Chroma-Trägerfrequenz liegt bei rund 627kHz. Die Spurnachführung erfolgt mit Hilfe von Steuerimpulsen, die auf die Steuerspur an der unteren Bandkante aufgezeichnet werden.

VHS-C - Mini-Cassette im VHS-Verfahren, die für entsprechende Camcorder einzusetzen sind.

VHS - Video Home System, von JVC entwickelt. Standard bei den Heimrecordern. Kompaktform: VHS-C, wie es in Camcordern zum Einsatz kommt.

Vibrationsalarm - Hat ein Nutzer diese Art des Rufsignales im entsprechenden Menüpunkt seines Handys eingestellt, so wird ein Anruf ihm nicht mehr akustisch angezeigt, sondern sein Handy beginnt zu vibrieren. Voraussetzung für diese Art von Rufsignal ist ein sogenannter Vibrationsakku. Denn nicht das Handy vibriert sondern der Akku.

Video 8 - Ein Videoformat, mit dem Sony 1985 die Ära der kompakten Camcorder-Generation einleitete. Duch das neue Format konnten neue Anwendungsgebiete ermöglicht werden. Superkompakte Camcorder, TV-Video-Kombinationen und der Video-Walkman sind Produkte, die sich aufgrund des kompakten Cassettenformates realisieren ließen. Videosystem mit 8 mm breitem Magnetband, Video-MAZ-Format für den Consumer-Bereich, vor allem für Camcorder wegen der handlichen 8-mm-Cassetten, die eine Spielzeit von bis zu 90 Minuten erlauben. Die Video-Aufzeichnung erfolgt im Colour-Under-Verfahren. Für die Tonaufzeichnung wird FM oder PCM, zur Spurführung das ATF-System verwendet. (Das Nachfolgesystem von Video-8 ist Hi-8.) Lange Aufnahmezeiten, hohe Auflösung, HiFi-Ton und die Möglichkeiten bei der Bild- und Ton-Nachbearbeitung ebneten diesen System den Weg zu einem schnellen Erfolg.

Video 8 - Kompaktes Videosystem für Camcorderaufnahmen.

Videoaufzeichnung - Aufzeichnung des Fernsehbildes auf Magnetband; MAZ

Videobandbreite - Die in MHz angegebene Videobandbreite bescheibt die Charakteristik von internen Schaltkreisen, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Sie bestimmt im wesentlichen wie rasch Signaländerungen verarbeitet werden können. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität und die maximale Bildwiederholfrequenz sowie Auflösung entscheidend mit ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Für den Computerbereich sollten Sie dieser Größe bei der Monitorwahl besondere Beachtung schenken. Je größer die Videobandbreite, desto höher ist bei Monitoren die darstellbare Auflösung mit dazugehöriger Bildwiederholrate. Der Wert für die Videobandbreite muß wenigstens 70% von der maximalen Punktfrequenz betragen.

Videoband - Magnetband für die Videoaufzeichnung (MAZ-Band)

video blender - Blender, Mischer, siehe Videomischer

Video-CD - Standard für das Speichern von Videofilmen auf CD-ROM, welcher in Japan stark verbreitet ist, jedoch langsam von der DVD abgelöst wird. Filme im VCD-Format werden in MPEG-1 mit einer Bildauflösung von 352x288 Pixel (PAL) kodiert. Der VCD-Standard beschreibt CD's mit ca. 680MB und ermöglicht somit eine Speicherung von 60 Min. Film auf einer CD.

Video-Equalizer - Für den individuellen Sehgenuß. Der Video-Equalizer bietet 3 Grundeinstellungen sowie eine variable Einstellung für die Bildparameter

video fill - Video-Füllsignal: Videosignal an einem Mischereingang zum Ausfüllen eines Keys.

Video for Windows - (auch AVI) - Veraltete Architektur von Microsoft, um Audio und Videodateien für Multimedia-Anwendungen zu speichern. AVI wurde mittlerweile durch DirectShow und Windows Media ersetzt.

Video Hi8 - Die elektronische Weiterentwicklung des Video 8 System (1989). Schärfe und Konstrastumfang konnten nochmals gesteigert werden. Die hervorragende Kopierqualität und der RC Time Code machten video Hi8 zu einem idealen System für die Video-Nachbearbeitung.

Videokabel - Spezialkabel für die Übertragung der Bildsignale

Videokonferenz - Bild- und Tonverbindung zwischen voneinander entfernten Konferenzräumen, um eine direkte Kommunikation zu ermöglichen

Videokopf - Der Videokopf ist ein Magnetkopf und dient zum Schreiben und Lesen der Bildsignale auf den Videobändern. Diese sind auf einem Kopfrad befestigt. Bei Geräten mit Schrägspuraufzeichnung aus dem Amateurbereich sind bei preiswerten Geräten zwei Videoköpfe üblich. Es gilt die Faustregel: Je mehr Videoköpfe, desto bessere Sonderfunktionen wie Zeitlupe und Standbild sind möglich. Kopfräder professioneller Maschinen sind mit bis zu 12 Köpfen bestückt.

Video near Demand - Near Video-on-Demand (NVoD)

Video-on-Demand - (VoD) "Video auf Abruf", Abruf-Fernsehen: Individuelle Programmgestaltung durch den Kunden. Spielfilme, Lehrmodule, Musiksequenzen usw. sind auf vernetzten Video-Servern abgelegt und können auf den Fernseher abgerufen werden. Bei der VoD-Architektur wird z. B. ATM eingesetzt, der Zugang kann über ADSL. Erfolgen. Das gewünschte Programm wird vom Zuschauer zur gewünschten Zeit abgerufen und individuell bezahlt. 

Video on Demand - Im Gegensatz zum Pay-TV, wo ein komplettes Programm abonniert wird, werden hier nur einzelne Sendungen und Filme bestellt und bezahlt. Bisher mußte man in die Videothek fahren, wollte man sich aus einer großen Anzahl an Filmen seinen Lieblingsfilm aussuchen. Video-on-Demand bietet diese Auswahl zu Hause und über den Fernseher an, empfangen wird der Lieblingsfilm mit der Set-Top-Box.

Videoprogrammsystem - Verfahren, bei dem vom Fernsehsender für einzelne Programmteile Start- und Stoppsignale für die Steuerung von Heimvideorecordern gesendet werden.

Videorecorder - Gerät für die Fernsehbildaufzeichnung auf Magnetband.

Video - Sammelbegriff für alle Bildaufnahme- und Wiedergabeverfahren nach dem Fernsehprinzip.

Videosignal - Fernsehen; aus Bildsignal, Austastsignal und Synchronsignal zusammengesetztes Farb- (FBAS) oder Schwarzweiß-Signal (BAS).

Videosignal - Monitore; unter Videosignalen versteht man die an den Bildschirm übergebenen Signale, zu denen codierte Informationen für die Definition der Rot-, Grün- und Blauintensität der Bildschirmanzeige gehören.

Videospur - Aufzeichnungsspur für die Bildsignale auf dem Magnetband (MAZ).

video switcher - (vision switcher, switcher) Bildmischer, Videomischer.

Videotape - englische Bezeichnung für MAZ-Band.

Videotext - Nachrichtendienst der Fernsehanstalten, der von den Fernsehsendern neben dem Fernsehprogramm unter Ausnutzung der Austastlücke ausgesendet wird. Mit Hilfe eines Decoders werden Informationstafeln von den Fernsehanstalten abgerufen und sind auf Wunsch jederzeit auf dem Bildschirm darstellbar.

Vierfarbendruck - Begriff aus der Drucktechnik. Übliches Druckverfahren mit den Grundfarben Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Schwarz zur Herstellung von Drucken mit kontinuierlich erscheinender Farbwiedergabe.

Vierspurmaschine - Tonbandgerät mit vier Tonspuren auf dem Magnetband.

Viewtime - Begriff aus der Online-Reichweiten-Analyse. Gemeint ist damit die Zeit, in der ein potentiell werbeführender Teil eines Nutzungsvorgangs sichtbar ist.

V-Impuls - Abkürzung für Vertikalimpuls; Synchronisierimpuls für den Bildwechsel.

Virtual Dolby - Eine elektronische Lösung vermittelt mit nur zwei Lautsprecherboxen einen beeindruckenden Dolby Surround Effekt.

Virtual Reality - Technologie zur Vortäuschung einer scheinbaren Wirklichkeit (engl. virtual = "eigentlich"). Siehe auch Cyberspace.

Virtual Sound Stage - Mit diesem Sony-eigenen Tonverfahren, läßt sich mit nur zwei Lautsprecherkanälen ein beeindruckender Raumklangeffekt erzielen.

Virtueller Speicher - durch Definieren eines Speicherbereiches auf externen Speicher (Diskette, Festplatte) wird der Arbeitsspeicher „künstlich“ vergrößert. Durch schnellen Datenaustausch zwischen dem Arbeitsspeicher und der Festplatte steht damit einem Anwendungsprogramm ein größerer Speicherplatz zur Verfügung als der Arbeitsspeicher hat.

Virtuelle Tracks - (V-Tracks) In einem nonlinearen Audiobearbeitungssystem mit Haupttracks sind virtuelle Tracks einem der Haupttracks zugeordnet. Mehrere V-Tracks liegen parallel, können aber nicht gleichzeitig abgespielt werden. Pro Haupttrack kann immer nur ein V-Track wiedergegeben werden. In einem System mit virtueller Struktur können viele V-Tracks parallel liegen und aufgenommen oder abgespielt werden.

Virtuoso - Eigenname von PictureTel, bezeichnet die spezielle Audioausstattung der PictureTel Gruppensysteme (PowerMic, Automatic Noise Suppression und Automatic Gain Control).

VIScape - Plug-in für Web-Browser (Microsoft Internet Explorer und Netscape Navigator oder Communicator), das VRML-Dokumente anzeigt. Das Plug-in macht die Darstellung und Bewegung in dreidimensionalen Szenarien möglich. Läuft unter Windows.

visible search - Sichtbarer Suchlauf, Suchlauf mit sichtbarem Bild.

vision switcher - video switcher

Visit - Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er außerhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde.

VISS - Abkürzung für Video-Index-Suchsystem. Erleichtert das schnelle Auffinden von bis zu 99 vorgemerkten Bandstellen durch entsprechende elektronische Markierung.

VITC - Abkürzung für „Vertical Interrupt Time Code". International genormter (Amateur-)Timecode, der während der Aufnahme aufs Band geschrieben wird.

VITC - Abkürzung für Vertical Interval Time Code; Time Code, der in der Austastlücke des Bildes aufgezeichnet ist. Dieser Time Code kann bei stehendem Bild aufgezeichnet und gelesen werden. Mit gewissen Videorekordern ist es möglich, auf verschiedenen Schwarzzeilen mehrere Time Code aufzuzeichnen und so ursprüngliche Time Code über Generationen zu erhalten.

VITC - Abkürzung für Vertical Interval Timecode Zeitcode, ein SMPTE-Zeitcode, bei dem die Codierung während der Aufzeichnung (auf Magnetband) in den Lücken der Vertikal-Austastsignale auf der Videospur untergebracht wird. Der VITC kann auch bei stehendem Band gelesen werden.

VITC-Code – Abkürzung für Vertical Intervall Timecode. Dieser Timecode markiert exakt jedes Videobild mit einer eindeutigen Zeitinformation in der vertikalen Austastlücke des Videobildes auf der Schrägspur.

VITS - Abkürzung für Vertical Interval Test Signal Testsignale, die in den Zeilen 17 und 18 des Fernsehbildes untergebracht werden (z.B. Farbbalken, Burst, Treppensignale).

VLC - Abkürzung für Variable Length Coding Codierung mit variabler Wortlänge (oft auch als "Variable Längen-Codierung" bezeichnet): Anwendung bei der Daten-Reduktion/-Kompression: Häufig auftretenden Werten der DCT-Koeffizienten (DCT) werden kurze, seltenen Werten d agegen längere Datenwörter zugewiesen. 

VLD - Abkürzung für Variable Length Decoder

VLF - Abkürzung für Very Low Frequency; sehr niedrige Frequenzen

VLP - Abkürzung für Video Long Play; Bildplatte der Firma Philips

VLR - Abkürzung für Visitor Location Register - Besucherregister in der Funktelefonie einer MSC. Hierhin werden Teilnehmerdaten aus anderen HLR kopiert, von Teilnehmern, die sich nicht in ihrer Heimat-MSC befinden (im Inland und Ausland; Beispiel Roaming: Teilnehmer ist in England, HLR in Berlin).

VMS - Abkürzung für Voice Mail System - Sprachnachrichtensystem. Bezeichnung für ein System, das in einer großen Datenbank Sprachnachrichten speichern kann (Mailbox / Anrufbeantworter / Mobilbox), auf die der Mobilfunkteil-nehmer über Handy-Menüsteuerung zugreifen kann. Diese Datenbank ist einer MSC zugeordnet.

VnD - Abkürzung für Video near Demand

Vocoder - elektronisches Gerät, mit dem die Sprache künstlich aus Rauschlauten oder/und Tönen erzeugt werden kann

VoD - Abkürzung für Video-on-Demand

voice dialling - Mit voice dialling, auch sprachgesteuerte Wählfunktion genannt, ist es nicht mehr nötig, eine Telefonnummer mit dem Finger anzuwählen. Sprechen Sie einfach den Namen des gewünschten Geprächspartners aus, Ihr Mobiltelefon ruft automatisch die eingespeicherte Nummer an.

VoIP - Abkürzung für Voice over IP; Sammelbegriff für Sprachvermittlung über IP-Netzwerke

Vol. - Abkürzung für Volume; engl. Bezeichnung für Lautstärke 

Vollaussteuerung - höchstzulässiger Pegel für ein Übertragungs-Signal; z.B. des Tonsignals 

Vollbilder - Frames, ein Video-Vollbild, bestehend aus zwei Halbbildern.

Vollduplex - Bezeichnet die Eigenschaft mit maximaler Geschwindigkeit Daten zu Senden und gleichzeitig zu empfangen.

Vollduplex-Verfahren - Die Gesprächspartner in einem Telefonat können gleichzeitig hören und sprechen.

Vollverstärker - (auch: integrierter Verstärker, Verstärker) Zentraler Baustein einer HiFi-Anlage, erfüllt eine Reihe von Funktionen. Er bietet Umschaltmöglichkeiten für mehrere Quellengeräte, beinhaltet die Lautstärke Regler, gegebenenfalls eine Klangregelung und enthält einen Leistungsverstärker, der die Lautsprecher ansteuert.

Volt - Masseinheit für elektrische Spannung. Abkürzung V. Nach dem italienischen Physiker und Mediziner Graf Alessandro Volta (1745 - 1827) benannt.

Volume - Bezeichnung für ein Speichermedium auf einem Desktop Computer, z. B. die Festplatte.

Volumetrische Effekte - Als volumetrisch gilt in der realen Welt Licht, welches durch winzige Partikel in der Luft, beispielsweise durch Rauch, sichtbar gemacht wird. Da es einen immensen Rechenaufwand erfordern würde, mehrere Milliarden Partikel zu rendern, behelfen sich 3D-Programme mit einem Trick, um die Darstellung von volumetrischen Lichtquellen zu simulieren.

Vorderlicht - Beleuchtung aus der Kamera-Richtung

Vorgesehenes Druckvolumen - Maßzahl des Herstellers über die maximale Anzahl der Ausdrucke ohne übermäßigen Verschleiß des Druckers

Vorhören - Kontrollmöglichkeit am Tonmischpult; ermöglicht das Abhören einer Tonquelle, ohne sie auf Sendung oder Aufnahme zu schalten.

Vorlaufband - farbiges Band ohne Magnetschicht, das an den Anfang oder an das Ende eines Tonbandes geklebt ist; die Farbe dient zur Kennzeichnung der Bandgeschwindigkeit.

Vorlaufwerk - Frühere Bezeichnung für Selbstauslöser, an älteren Kameras oftmals mit V gekennzeichnet

Vormagnetisierung - Die Magnetbandaufzeichnung ist vom Prinzip her alles andere als linear. Würde man ohne weitere Maßnahmen das Niederfrequenzsignal aufzeichnen, wären starke Verzerrungen die Folge. In einem bestimmten Magnetisierungsbereich verhält sich das Band jedoch einigermaßen linear. Um das NF-Signal in diesen Bereich zu hieven, fügt man ihm einen hochfrequenten Vormagnetisierungsstrom zu. Es ist nicht hörbar - seine Frequenz liegt um die 100 Kilohertz.

Vorsatz - Begriff aus dem eCommerce. Bezeichnung für das willentliche und wissentliche Herbeiführen eines Schadens (direkter Vorsatz). Als bedingten Vorsatz bezeichnet man das in Kaufnehmen und Billigen eines solchen herbeigeführten Schadens.

Vorsatzlinse - Linsensystem zur Veränderung der Aufnahmeeigenschaften eines Kameraobjektives, insbesondere für Nahaufnahmen; wird vor das Kameraobjektiv gesetzt.

Vorsorgepauschale - Begriff aus dem eCommerce. Sonderausgaben können sich steuerlich nur insoweit auswirken, als sie die Pauschalbeträge, die jedem Steuerpflichtigen zustehen, übersteigen. Es sind Mindestbeträge, die auch ohne den Nachweis tatsächlicher Aufwendungen gewährt werden.

Vorstand - Begriff aus dem eCommerce. Gesetzlich vorgeschriebenes leitendes Gremium bei Stiftungen, Vereinen, Genossenschaften und Aktiengesellschaften.

Vorverstärker - (auch: Preamp) enthält lediglich die Umschaltmöglichkeiten für mehrere Quellengeräte, die Lautstärke Regler und gegebenenfalls eine Klangregelung, jedoch keine Leistungsstufe wie beim Vollverstärker üblich. Vorverstärker kommen bei Anlagen die aus Qualitätsgründen aus getrennten Komponenten bestehen zum Einsatz. Dabei übernimmt der Vorverstärker alle Aufgaben des Vollverstärkers bis auf die Leistungsverstärkung zur Lautsprecheransteuerung. Vorteil: Im Vorverstärker werden nur kleine Signale verarbeitet, die Leistungsabteilung kann hier nicht störend einwirken. Die Endstufe auszugliedern, ist vor allem bei großen Leistungen und entsprechend wuchtigen Netzteilen sinnvoll, erst recht bei Verstärkern mit empfindlichen Phono-Eingängen, die Signale im Mikro bis Millivolt Bereich verarbeiten - gegenüber rund 1 Volt bei CD, Tuner, Tape und Aux.

Vorzugsaktien - Begriff aus dem eCommerce. Die gegenüber den Stammaktien privilegierten Aktien.

Voxel - Abkürzung für volume element. Ein 3D - Pixel , in dem zusätzlich Informationen über die Bildtiefe gespeichert sind (siehe auch Z-Buffer ).

VPN - Abkürzung für Virtual Private Network (virtuelles privates Netzwerk); Damit werden Verbindung von LANs zu einem Gesamtnetzwerk, unter Nutzung des Internets (PPTP), Dial-up-Lösungen (RAS per Modem oder ISDN) und auch herkömmlicher WAN-Verbindungen bezeichnet.

VPS / PDC - Von den Fernsehanstalten ausgestrahltes Steuersignal. Ermöglicht die Timeraufnahme einer Fernsehsendung genau zu deren Beginn, auch wenn sich dieser einmal verschieben sollte.

VPS - Abkürzung für Video-Programme-System. Mit VPS wird das Ein- und Ausschalten des Videorecorders bei programmierten Aufnahmen vom Fernsehsender aus gesteuert. Auch wenn eine Sendung früher oder später beginnt als vorgesehen, nimmt der Recorder dennoch von Beginn bis zum Schluß korrekt auf. Nicht alle Fernsehsender strahlen allerdings ein VPS-Signal aus. Videorecorder, die die Programmierung mit VPS zulassen, zeigen den Empfang dieses Signals in aller Regel durch ein Segment in der Anzeige oder eine Leuchtdiode an.

VPT/TOP-VPT - diese Funktion ermöglicht die einfache und schnelle Programmierung des Videorecorders über TOP-Videotext und darüber hinaus Videotext-Nutzung auch bei TV´s ohne eingebauten Videotext-Decoder.

VRAM – Abkürzung für Video Random Access Memory. Speichereinheit im Computer, welcher für die Darstellung des Videobildes verantwortlich ist. Hierbei stehen die möglichen Bildschirmauflösungen und Farbtiefen in direkten Zusammenhang mit der Größe des VRAM. 8MB VRAM ermöglichen z. B. eine Bildschirmauflösung von 1.600 x. 1.200 Pixeln bei einer Farbtiefe von 24Bit, entspricht Millionen Farben.

VRAM - Das "Video Random Access Memory" ist ein Speicherbereich, der sich auf der Grafik-/Videokarte befindet.

VRML - Abkürzung für Virtual Reality Modeling Language. Beschreibungssprache, die die Darstellung dreidimensionaler Räume in WWW-Dokumenten erlaubt. Es können zum Beispiel virtuelle Landschaften und Szenen entworfen werden, die dann mit Hilfe des entsprechenden Viewers (der in neuere Browser-Versionen integriert ist) betrachtet werden können. Der Viewer ermöglicht auch die Bewegung durch das Modell (sowohl online als auch offline).

VRML - Abkürzung für Virtual Reality Modeling Language (sprich: vermel). Sprache zur Beschreibung von Virtual-Reality-Szenen. Für die Darstellung solcher Szenen in einem Web-Browser benötigt man ein plugin wie Quicktime VR von Apple, mit dem man sich z. B. 3D-Panoramen im Web ansehen kann.

VrP - Abkürzung für VerstärkerPunkt in BK-Anlagen

VSB - Abkürzung für vestigial sideband Restseitenband

VSB-AM - Abkürzung für Vestigial SideBand Amplitude Modulation = RSB-AM

VTFF - Abkürzung für Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V.

VTR - Abkürzung für Video Tape Recorder, Video-Bandaufzeichnungsgerät, Video-Bandmaschine, Videorecorder

VU-Meter - Zeigerinstrument zur Tonaussteuerungskontrolle

VVG - Abkürzung für Versicherungsvertragsgesetz

VX1000 - Modellname der ersten und sehr häufig benutzten DV-Kamera von Sony. 3 CCD 1/3 Zoll im 4:3 Format (16:9-Aufzeichnung möglich), optische Stabilisierung. LCD-Farbsucher, Schärfering ohne Markierungen und mittelmässige Tonaufzeichnung sind die wichtigsten Einschränkungen.