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UADSL - Abkürzung für Universal ADSL, Universal Asymmetric Digital Subscriber Line (Universelle digitale Anschlußleitung). ADSL-Variante, die ohne Splitter auskommen soll, so daß keine Installationsarbeiten beim Kunden mehr anfallen sollen. Wird auch "ADSL light" genannt.
UAWG - Abkürzung für Universal ADSL Working Group. Seit Januar 1998 bestehender Zusammenschluß von Hardware-Herstellern und Telekommunikations-Dienstanbietern. Mitbegründer sind z. B. Compaq, Intel, Microsoft und Deutsche Telekom AG. Ziel ist u. a. das Forcieren eines weltweiten Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugriffs über existierende Kabelnetze.
Überblendung - Im Vergleich zum harten Schnitt, werden zwei aufeinanderfolgende Filmteile weich ineinander überführt. Während das eine Signal langsam ausgeblendet wird, wird das neue langsam eingeblendet.
Überblendung - weicher Übergang von einem Tonsignal zum nächstfolgenden.
Überdrehen - Slangausdruck für das Verfahren, bei der Filmaufnahme eine größere Bildwechselfrequenz gegenüber der Wiedergabe zu wählen, um einen Zeitlupeneffekt zu erzielen.
Überentladung - Entladung eines Akkumulators unter seine Entladeschlußspannung; ist unbedingt zu vermeiden, weil schädlich für den Akkumulator.
Überladestrom - Strom der in der voll geladenen Batterie bei Anliegen der Gasungsspannung (z.B. 2,4 V pro Zelle bei 25°C für den Bleiakku) fliesst. Er führt zur Ladungserhaltung und Wasserverlust.
Überladung - Das Laden über die Vollladung hinaus. Kann zu Batterieschäden (Elektrolytverlust) führen.
Überspannungsschäden - Begriff aus dem Versicherungswesen. Entstehen durch kurzfristige Spannungsspitzen im Stromnetz durch Blitzschlag. Versicherer ersetzt Überspannungsschäden durch Blitz im Rahmen der Hausratersicherung. Entschädigt wird nur bis zu 5 % der Versicherungssumme. Die Entschädigungsgrenze ist vertraglich erhöhbar.
Überspielen - Slangausdruck für das Kopieren von Video- oder Tonbandaufnahmen von einem Datenträger auf einen zweiten.
Übersprechdämpfung - Maß für die Trennung von Signalen, zum Beispiel von linkem und rechtem Kanal bei Stereo-Audio. Wenn sich die Kanäle teilweise vermischen, wird der Räumlichkeitseindruck eingeschränkt, die Stereo-Basis schrumpft. Je größer der Dezibel-Wert für die Übersprechdämpfung, desto besser das Übersprechen gedämpft. Durch diesen Effekt können sich auch verschiedene Eingänge an einem Receiver sich gegenseitig stören, etwa „CD“ und „Tuner“. Bei CD-Wiedergabe wird dann im Hintergrund der Nachrichtensprecher hörbar.
Übersteuern - Verstärkung eines Ton- oder Bildsignals über die Höchstgrenze hinaus; hat Verzerrungen zur Folge. Bei digitalen Systemen wird das Signal in die Begrenzung gefahren und am Maximalwert geklippt.
Übersteuerungsfestigkeit - Gibt die maximale Eingangsspannung an, die etwa ein Verstärker unverzerrt verarbeiten kann. Wird diese Spannung überschritten, lassen sich Verzerrungen selbst durch Zurückdrehen des Lautstärke-Einstellers nicht verhindern.
Überstrahlende Farben - Die Videotechnik verfügt nicht über die volle Farbbandbreite wie die Computergrafik. Durch Computerberechnung können also Farben erzeugt werden, die bei Aufnahme auf Videoband zum Ausbluten neigen. Je hochwertiger das Videosystem ist, desto weniger werden solche Verfälschungen auftreten. NLE Software wie Mediastudio und Premiere beinhalten Plug-ins, mit denen sie solche Farben sicherheitshalber ausfiltern können.
Überstrahlen - unerwünschte Beeinflussung dunkler Bildteile durch Lichtquellen oder durch helle Bildteile.
Übertrager - Transformatoren für Tonfrequenzspannungen.
Übertragungsgeschwindigkeit - (Bit Rate) - Gibt an, wie viele Bit in einer Sekunde pro Kanal übertragen werden können. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in bps (Bit per second) angegeben.
Übertragungsgeschwindigkeit - Geschwindigkeit, mit der Daten per Telekommunikation transportiert werden, z.B. beim Faxen, bei Videokonferenzen oder Modemverbindungen. Je höher die Datenübertragungsgeschwindigkeit, desto weniger Tarifeinheiten fallen bei der Übertragung einer Faxnachricht oder einer Computerdatei an. Bei Videokonferenzen bewirkt eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit eine flüssigere Darstellung von Bewegungsabhläufen. Die Übertragungsgeschwindikgiet wird in bit pro Sekunde (bit/s) gemessen.
Übertragungsgeschwindigkeit - Gibt die Anzahl der übertragenen Informationseinheiten pro Sekunde an, wird in bps oder Baud angegeben.
Überversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Sachversicherung, bei der die Versicherungssumme höher ist als der Versicherungswert.
Ubiquität - Ubiquität bezeichnet die nahezu Überallerhältlichkeit eines Produktes.
UDF-Bridge - Einheitliches Datenformat für Audio, Video und Daten auf der DVD.
UDSL - Abkürzung für Unidirectional Digital Subscriber Line. DSL-Anschlußkonzept zur breitbandigen digitalen Datenübertragung über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlußnetz. Im Unterschied zu den weiterentwickelten bidirektionalen Systemen übertragen UDSL-Systeme Daten nur in einer Verkehrsrichtung, in der sog. Downstream-Richtung vom Netz in Richtung Teilnehmer (Benutzer). Die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Mbit/s. UADSL spielt vor allem in den USA eine Rolle.
UER - Abkürzung für Union Européenne de Radio-Télévision, französich für EBU, Union Europäischer Rundfunkanstalten.
UHD - Abkürzung für User Help Desk. Serviceeinrichtung, bei der per Telefon dem Anwender von Software oder Geräten eine Hilfestellung geboten wird. Meist als Call-Center ausgeführt.
UHF - Abkürzung für Ultra High Frequency; sehr hohe Frequenzen; Fernsehsendebereich IV und V; beinhaltet die Kanäle 21 bis 60, 470 - 862 Mhz.
UIPRE - Abkürzung für Union Internationale de la Presse Electronique; internationale Vereinigung der Elektronik-Fachjournalisten
UIT - Abkürzung für Union Internationale des Télécommunications, französisch für ITU, International Telecommunications Union (UIT). Die International Telecommunications Union ist eine zivile Organisation, die etwa 175 Mitglieds- und Beobachter-Staaten vereinigt und auf eine weltweit standardisierte Telekommunikation hinarbeitet. Der Sitz der ITU ist Genf, zwei bekannte Untergremien der Union sind die CCIR und CCITT.
U-Kennlinie - Ladung eines Energiespeichers mit konstanter (Grenz-) Spannung. Wird die Grenzspannung erreicht (z.B. 2,4 V pro Zelle beim Pb-Akku) wird automatisch der Strom heruntergeregelt.
UKW - Abkürzung für UltraKurzWelle, Synonym für Hörfunk im Bereich 87,5 - 108 Mhz.
UKW - Abkürzung für UltraKurzWelle. Frequenzbereich (30 - 300 Mhz) zur hochwertigen drahtlosen Übertragung. Allerdings treten durch die dichte Senderbelegung des Frequenzbandes Störungen auf, sogenanntes Übersprechen, und Mehrwegempfang. Bei DAB funken alle Sender einer Station auf der gleichen Frequenz (Gleichwellennetz). Bis zu sieben Programme werden zu einem Ensemble zusammengefaßt.
U-matic - Analoges Composite Videoformat, wurde von Sony Ende der Siebziger entwickelt. Erstes Kassetenformat im Profibereich. Video-MAZ-Format mit 3/4-Zoll-Cassetten (Chromdioxid), das mit dem Colour-Under-Verfahren arbeitet. Man unterscheidet derweil drei Modifikationen des Formates: das Low-Band-(LB-), das High-Band-(HB-) und das High-Band-SP-System (SP Superior Performance). Ursprünglich ein Sendeformat für Aktualität, wird heute noch für Off-Line-Schnitt eingesetzt.
Umgebungsbedingungen - Die äußeren Einflüsse, die sich auf die Leistung und Lebensdauer auswirken, z.B. Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Vibration, Höhe, Schockbelastung usw.
Umgebungstemperatur - Die mittlere Temperatur in der Umgebung des Gerätes.
UMID - Abkürzung für Unique Material Identifier. Ein standardisierter 32 bit Code zur eindeutigen Identifikation von Audio und Videoaufnahmen. Wird in modernen Camcordern in den Metadaten des Materials automatisch eingefügt.
Umkehrentwicklung - Entwicklungsverfahren für Filme, bei dem sofort ein positives Filmbild entsteht (z.B. Diapositiv)
Umkehrfilm - Film, der nach dem Entwickeln (Umkehrentwicklung) sofort ein positives Bild wiedergibt.
Umlaufblende - andere Bezeichnung für Sektorenblende
Umpolung - Die Zellenumpolung ist die Umkehr der Polarität einzelner Zellen einer Batterie infolge von Kapazitätserschöpfung. Führt in der Regel zu dauerhafter Batterieschädigung.
Umroller - Vorrichtung, mit der Filme oder Tonbänder auf den Anfang oder das Ende gerollt werden können. Antrieb manuell oder motorisch.
Umsatzsteuer - Allgemein auch als Mehrwertsteuer bekannt. Allgemeine Verbrauchssteuer auf Warenlieferungen und Dienstleistungen.
Umschnitt - Slangausdruck für eine Tonkopie von einem Tonträger auf einen anderen.
Umschnitt - unmittelbarer, harter Wechsel von einer Bild- oder Tonquelle auf eine andere.
UMTS - Abkürzung für Universal Mobile Telephone System - Bezeichnung für Mobilfunksysteme der dritten Generation in Europa. Dieser "gemeinsame Nachfolger" zahlreicher Mobilfunksysteme verfügt über technische Merkmale, die den Begriff 'Universal' rechtfertigen: UMTS kann - für Sprach- und Videodienste - leitungsvermittelt, aber auch - für Datendienste - paketorientiert eingesetzt werden. Da UMTS die Art der Information (Sprache oder Daten) automatisch erkennt, wird die Datenrate ebenso automatisch den momentanen Erfordernissen angepasst. Die bei UMTS zur Verfügung stehende Datenrate wird in Boulevardzeitungen üblicherweise mit 2Mbit/s, in kritischen (Fach-)Magazinen dagegen mit "typischerweise 384 kbit/s" angegeben. Tatsächlich zu erwarten ist, dass UMTS unter optimalen Bedingungen und immer dann, wenn sich der Empfänger allenfalls langsam bewegt, die optimale Datenrate von 2 Mbit/s zur Verfügung stellt. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten in Fahrzeugen - speziell in städtischen Umgebungen - sieht der von ETSI verabschiedete Standard eine Datenrate von mindestens 384 kbit/s vor (was immer noch anspruchsvolle e-Commerce- oder Multimedia-Anwendungen ermöglicht und selbst bei professionellen Videokonferenzsystemen einem hohen Qualitätsstandard entspricht).
Unassisted Selling - Begriff aus dem e-Commerce. Verkaufen ohne Verkäufer via Internet oder einen Computerkiosk am Point of Sale. Der Kunde sucht sich aus einem elektronischen Katalog das Produkt selbst heraus.
Underscan - Bezieht sich auf das Monitorbild: die geschriebenen Zeilen sind kürzer als die Schirmbreite, so daß rechts und links schwarze Ränder stehen bleiben. Das dargestellte Bild ist kleiner als die Bildschirmgröße. Gegenteil: overscan.
Undirektionaler Druck - Zeilendruck, bei dem der Druckkopf des Druckers nur in einer Bewegunsrichtung druckt.
UNI - Abkürzung für User Network Interface; Schnittstelle zwischen Nutzer und Dienstanbieter eines (öffentlichen) Netzwerks. Bei ATM Schnittstelle zwischen Endgerät (zum Beispiel Anschlußkarte in einer Workstation) und einem ATM-Switch.
Unicast - Streaming Architectur, wonach jeder Empfänger individuell Daten von einem Server erhält. Da bei dieser Streaming-Methode jeder Mediastream einzeln gesendet wird, benötigt man hohe Bandbreiten (vergl. Multicast).
Universal ADSL - Abkürzung für Universal Asymmetric Digital Subscriber Line (Universelle digitale Anschlußleitung). ADSL-Variante, die ohne Splitter auskommen soll, so daß keine Installationsarbeiten beim Kunden mehr anfallen sollen. Wird auch "ADSL light" genannt.
Universal LNB - Abkürzung für Universal Low Noise Block. Eine Empfangseinheit an der Satellitenantenne, die sowohl den 11-GHz-Bereich, als auch den für digitale Übertragungen genutzten 12-GHz-Bereich empfängt. Spezieller LNC, der das gesamte KU-Frequenzband (Unter- und Oberband) empfangen kann. Die L.O.F. ist im Unterband 9.75 GHz. Für das Oberband wird eine L.O.F. von 10.6 GHz (und nicht 10.7) verwendet, damit bei Twin- und Quattro-LNB's keine Störungen der untersten Satellitenkanäle bei 10.700 GHz (durch die L.O.F.) enstehen können.
UNIX - Ein Multiuser-Multitasking-Betriebssystem, das 1969 von Ken Thompson und Dennis Ritchie bei AT&T für den Betrieb von Minicomputern entwickelt worden ist. UNIX wird als sehr leistungsstarkes Betriebssystem angesehen, das noch dazu portabel ist (UNIX wurde in der Programmiersprache C geschrieben). Betriebssystem, das vor allem in größeren Rechnern und Netzwerken eingesetzt wird - die meisten großen Server laufen unter UNIX.
Unschärfe - Bildfehler bei Monitoren. Verursacht durch mangelhafte Bündelung der Elektronenstrahlen oder zu hohe Strahlenintensität. Vor allem in den Bildschirmecken verschwimmen dann feine Strukturen. Bei dunkel eingestellten Bildschirmen tritt dieses Problem weniger stark auf.
Unterband - Satelliten-Frequenzbereich für Fernsehsignale zwischen 10,7 und 11,7 GHz. Anlagen mit älteren LNC's können nicht den ganzen Bereich empfangen (typischerweise nur 10,950 bis 11,7 GHz). Siehe im Gegensatz dazu Oberband.
Unterdrehen - Slangausdruck für das Verfahren, bei der Filmaufnahme eine geringere Bildwechselfrequenz gegenüber der Wiedergabe zu wählen, um einen Zeitraffereffekt zu erzielen.
Unterschrift - Begriff aus dem eCommerce. Eigenhändige Namenszeichnung zur Anerkennung einer Urkunde.
Untertitel - im unteren Teil des Fernsehbildes eingeblendete Schrift, z.B. bei Filmen in Fremdsprache; auch für Gehörlose gebräuchlich.
Unterträger - Neben dem Fernsehprogramm können auf jedem Transponder auf sogenannten Unterträgern mehrere Ton-Signale und Radioprogramme übertragen werden.
Unterversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Sachversicherung, bei der der Versicherungswert höher liegt als die Versicherungssumme
ÜP - Abkürzung für (Haus-) ÜbergabePunkt in BK-Anlagen.
Update - allgemein Aktualisieren; auf den neuesten Stand bringen (z.B. Texte oder Datenbestände).
Update - Eine Software, mit der Programme aktualisiert werden können. Im Gegensatz zu einer Vollversion muss man bei einem Update die Vorgänger-Version des zu aktualisierenden Programms besitzen.
up-link - (oder up-path) Aufwärtsstrecke (von der Erde zum Satelliten); Up-Link-Station: Verbindungsstation zum Satelliten , Erdfunkstelle.
Uplink - Funkverbindung vom Handy zur Basisstation. Zum Führen eines Gespräches benötigt man außerdem den Downlink.
Uplink - Übertragungsstrecke von der Boden-Sendestation zum Satelliten. Siehe im Gegensatz dazu Down-Link.
Upload - Das Senden einer Datei an eine Mailbox oder einen Online-Dienst.
Upload - Hochladen von Daten vom Rechner eines Internetbenutzers auf einen Server.
Up-Selling - Begriff aus dem e-Commerce. Die Up-Selling-Rate gibt an, inwieweit man einem Kunden anstatt des bestehenden Produktes ein teureres, höherwertiges anbieten kann.
Upstream - Datenversendung; Transfer Datentransfer vom Teilnehmer (Benutzer) ins Netz, bspw. E-Mail, URL, etc.
upstream - englisch für "Stromaufwärts": im Datenfluß weiter "vorn", oftmals bezogen auf die Trickmischstufe(n) eines Bildmischers (Gegensatz: downstream).
URL - Abkürzung für Uniform Resource Locator. Ein im weltweiten Internet (auch in TCP/IP-Intranets) eingesetztes Adressierungsschema für Dokumente bzw. Objekte, das insbesondere innerhalb des World Wide Web (WWW) zur Anwendung kommt. Der URL spezifiziert die genaue Adresse (Domainname, Verzeichnis) der gewünschten Information und in welchem Format bzw. Protokoll (Gopher, HTTP, FTP usw.) die gewünschte Information auf den eingesetzten Browser abgerufen werden soll. Eine typische URL könnte lauten: http://www.telekom.de. In diesem Beispiel gibt die Abkürzung http einen Hinweis auf das Übertragungsprotokoll HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Dies impliziert, daß es sich um eine Übertragung hypertextformatierter Dateien, d.h. von HTML-Seiten (Hypertext Markup Language) handelt. Die Abkürzung telekom.de spezifiziert die betreffende Adresse, in diesem Fall nur den Domainnamen des angesprochenen Rechners. Damit wird lediglich eine Standarddatei, die Homepage der Deutschen Telekom, geladen.
URL - Abkürzung für Universal Resource Locator. Die Adresse für eine beliebige Information im Internet. Die URL eines jeden Dokuments existiert nur einmal, da sie sich aus dem Server und der Stelle, wo sie auf dem Server liegt, zusammensetzt. Internet-Adressen können in Textform vorliegen (z. B. www.avinvest.de) oder als Nummer (IP-Nummer, z. B. 234.123.255.254)
USB - Abkürzung für Universal Serial Bus. Eine neue von Intel, Microsoft und anderen Herstellern entwickelte serielle Schnittstelle, über die Peripheriegeräte mit dem Computer verbunden werden können. Bezeichnet ein geräteübergreifendes PC-Bus-System, an das die unterschiedlichsten Geräte angeschlossen werden können. Das können beispielsweise Faxgeräte, digitale Kameras, Scanner, Modems, Joysticks sein. Vorteil des USB gegenüber herkömmlichen Schnittstellen. Über das vierpolige Kabel werden die angeschlossenen Geräte (max. 127) auch mit Strom versorgt. Der erreichbare Datendurchsatz beträgt 12 Mbyte/s, mehrere Geräte können in Reihe angeschlossen werden und USB-Geräte können während des PC-Betriebs angeschlossen und dann benutzt werden. Viele PCs ab Baujahr 1997 sowie Windows-Versionen ab Windows 95 unterstützen diese anwenderfreundliche Schnittstelle. Windows 98 unterstützt den USB serienmäßig und Apples iMac arbeitet sogar ausschließlich mit dieser Schnittstelle. Die Zeichen stehen gut, daß mit dem USB ein neuer, systemübergreifender Standard entsteht.
Usenet - Abkürzung für User Network. Bezeichnet ein Computernetz, das zwar unabhängig vom Internet entstand, heute aber weitgehend über das Internet abgewickelt wird, und das dem Austausch von Mitteilungen und Meinungen in Newsgroups dient. Das Usenet ist genaugenommen ein Nachrichten-Verteil- Service, der auf speziellen News-Servern läuft (etwa news.compuserve.com). Als Transportmittel für die Nachrichten werden hierbei ganz unterschiedliche Netzwerke ebenso wie natürlich auch Teile des Internet benutzt. Im Usenet gibt es nur öffentlich zugängliche Nachrichten. Das heißt, auf eine einmal "gepostete" Nachricht können beliebig viele Teilnehmer reagieren, was zu oft langen und komplizierten Ketten von Rede und Gegenrede führt - den Threads (die dann jeder lesen kann). In letzter Zeit kam das Usenet, damit das ganze Internet sowie Provider, die Zugriff auf das Usenet bieten (etwa Compuserve und AOL), massiv in Verruf. Deshalb, weil im Usenet keine Kontrolle über den Inhalt der Newsgroups besteht und einige Newsgroups sich mit pornografischen und illegalen Inhalten eschäftigen. Doch ist es den Betreibern von News-Servern möglich, den Transport bestimmter Newsgroups zu blockieren.
user bits - Vom Anwender nutzbare Bits in einem Zeitcode-Signal (z.B. zur Datumsangabe, SMPTE-Timecode).
User Interface - Anwender-Schnittstelle; Der Teil eines Systems (z.B. Phone), über den der Nutzer das Gerät steuert und Informationen austauscht (meist Tastatur und Display in Verbindung mit der Menüstruktur).
Username - Bezeichnung für den Benutzernamen (die Benutzerkennung ), der den Teilnehmer eines Online-Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eindeutig identifiziert. Im Internet ist der Username gleichzeitig die E-Mail-Adresse . Die Einheit aus Benutzername, Paßwort und Zugriffsrechten wird dann auch als Account bezeichnet.
USP - Begriff aus dem e-Commerce. Abkürzung für Unique Selling Proposition. Der USP bezeichnet den gegenüber den Kunden kommunizierten einzigartigen Verkaufsvorteil, der die Produktleistung des Unternehmens von der seiner Wettbewerber abhebt.
Utilties - Dienstprogramme, z.B. für das Schreiben oder Entwickeln von Programmen.
UTP - Abkürzung für Unshielded Twisted Pair; Ungeschirmtes Twisted Pair. Im Gegensatz zu STP sind die verdrillten Leitungspaare beim UTP nicht gegeneinander abgeschirmt.
UUE-Kodierung - Spezielles Kodierungsverfahren, mit dem Binärdateien Bestandteil von E-Mails oder anderen textorientierten Formaten werden. Zum Kodieren und Dekodieren des UUE-Formats gibt es spezielle Programme.