Ss
S/N - Abkürzung für Signal-to-Noise-Ratio, Signal-Rausch-Verhältnis oder -Abstand (in dB)
S0-Bus - Ein S0-Bus ist eine Parallelschaltung von maximal zwölf ISDN-Steckdosen (IAE) mit bis zu acht angeschlossenen ISDN-Endgeräten. Man unterscheidet interne und externe S0-Busse.
S0-Bus - Interne Busverkabelung bei einem Mehrgeräteanschluß. An den S0-Bus läßt sich beispielsweise eine ISDN-Mehrfachdose anschließen, dadurch können mehr als zwei ISDN-Geräte mit dem Mehrgeräteanschluß verbunden werden.
S0-Schnittstelle - Standardisierte Schnittstelle bei ISDN. Vierdrähtige Anschaltemöglichkeit von ISDN-Endgeräten (ISDN-Telefon, ISDN-PC-Karte etc.) am ISDN-Basisanschluß.
S0-Schnittstelle - Standardisierte Schnittstelle bei ISDN. Vierdrähtige Anschaltemöglichkeit von ISDN-Endgeräten (ISDN-Telefon, ISDN-PC-Karte etc.) am ISDN-Basisanschluß.
S2M Schnittstelle - Physikalische Schnittstelle des Primärmultiplexanschlusses zur Anschaltung von größeren ISDN-Tk-Anlagen- Systemen und kommunikationsintensiven DV-Anlagen. Mit der S2M-Schnittstelle werden 30 Nutzkanäle und ein Steuerkanal mit jeweils 64 kBit/s bereitgestellt.
SACD - Abkürzung für Super Audio CD; Verbesserte CD mit mehr Speicherkapazität (Spielzeit), abwärtskompatibel zur CD. Die Super Audio CD ist die nächste Generation von Tonträgern, die nicht nur die künstlerische Ausdruckskraft der Musiker, sondern auch jedes feinste atmosphärische Detail des Ursprungsorts der Musik präzise wiedergeben kann, da sie ein deutlich höheres Frequenzspektrum (0-100kHz) als die CD abdeckt. Damit ist Sie das ultimative High Hifi End Audio Format.
Saddle/Troidal Deflection Yoke - (S/T DY) (siehe auch Ablenkeinheit) Eine Ablenkeinheit. Hier wird ein Draht zu einer Spule gewickelt und außen am Ferrit-Kern der Ablenkeineit angebracht. Diese Spule steuert die horizontale Bewegung des Elektronenstrahls. Ein weiterer Draht wird zu einer Sattelspule gewickelt und befindet sich innerhalb des Kerns. Diese Spule steuert die vertikale Bewegung des Elektronenstrahls.
Saddle to Saddle Deflection Yoke - (S/S DY) (siehe auch Ablenkeinheit) Eine spezielle von EIZO verwendete Ablenkeinheit: Ein zu mehreren Sattelspulen gewickeltes Drahtgeflecht. Diese Spulen werden in den Ferrit-Körper bzw. -Kern der Ablenkeinheit eingesetzt. Eine Spule steuert die vertikale, die andere die horizontale Bewegung der Elektronenkanone(n). Im Gegensatz zu anderen Ablenkeinheiten, bei dem sich eine der Spulen außerhalb des Ferrit-Kerns der Ablenkeinheit befindet, sind beide Spulen des S/S DY innerhalb des Kerns untergebracht, wodurch die von der Ablenkeinheit emittierten magnetischen Wechselfelder reduziert werden.
Sammelruf - Ein Sammelruf läßt alle an derselben Basis angemeldeten Mobilteile gleichzeitig klingeln. Jedes Mobilteil kann einen Sammelruf einleiten. Das Gespräch wird zwischen dem rufenden Mobilteil und dem Mobilteil aufgebaut, das zuerst abnimmt.
Sample and Hold - mittels dieser Schaltung werden dem Klangmaterial Proben (Samples) entnommen, welche dann für eine Weiterverarbeitung gehalten (Hold) werden; "Abtasten und Halten": elektronische Einrichtung zum "Halten" (kurzzeitigen Speichern) eines Abtastwertes (sample), bis die A/D-Wandlung erfolgt ist.
Sample - Der einzelne momentane Wert bei einer digitalen Abtastung eines analogen Signals. Beim Ton wäre dies die Aussteuerung während einer 48'000stel Sekunde.
Sample - englischer Begriff für "Probe", Abtastwert (bei der zeitdiskreten Abtastung eines Analogsignals zum Zweck der A/D-Wandlung).
Sampling - englischer Begriff für Abtastung.
sampling rate - englischer Begriff für Abtastrate, Abtastfrequenz, Anzahl der Abtastungen pro Sekunde, mit der ein analoges Signal in ein digitales umgewandelt wird. Für Audio beträgt die sample rate 48, 44.1 oder 32 KHz, für Video 13,5 MHz (25 Bilder • 720 Linien • 576 Zeilen)
SAR - Abkürzung für Successive Approximation Register
SAT.1 - SatellitenFernsehen GmbH, privater Fernsehveranstalter in Deutschland
Satelliten-Frequenzband - Die drei wichtigsten Frequenzbänder für die Satellitenübertragung sind: C-Band, Ku-Band, und Ka-Band. Das C-Band - es wurde im wesentlichen für die ersten Satellitensystemen verwendet - liegt im Bereich zwischen 4 und 8 GHz und erfordert Antennendurchmesser ("Schüsselgrößen") in der Größenordnung von 2-3 Meter. Das Ku-Band wird von den aktuellen Satellitensystemen der zweiten Generation (Astra / Hot Bird) eingesetzt und belegt den Frequenzbereich zwischen 10,7 und 12,75 GHz. Die erforderliche "Schüsselgröße" liegt in der Größenordnung von 60 cm. Das Ka-Band liegt im Bereich zwischen 20 und 30 GHz und wird in Zukunft im Bereich der Datenkommunikation - auch mit Rückkanal via Satellit - an Bedeutung gewinnen.
Satelliten-Lautsprecher - Sehr kleine Kompaktboxen, die meist im Set mit einem Subwoofer angeboten werden und selbst nur die mittleren und hohen Frequenzen wiedergeben.
Satelliten-TV - Direktempfang von Satelliten-Programmen durch einen eingebauten Satelliten-Tuner oder nachträglichen Anschluß eines Satelliten-Receivers an die Euro-AV Buchse bzw. Antennenbuchse.
satellite slave panel - englischer Begriff für untergeordnetes (örtlich getrenntes) Bedienpult.
Satellit - Künstlicher Himmelskörper, der auf einer festen Umlaufbahn im Weltall schwebt und die Signale der Bodenstation empfängt, um sie zu verstärken und in eine bestimmte Region der Erde zurückzusenden.
Sättigungsfehler - abweichende Farbintensität des Farbfernsehbildes vom Original.
Sättigung - Slangausdruck für Farbsättigung. Farbsättigung gleich null bedeutet schwarz-weis oder farblos. Ideal ist eine Sättigung, die der Farbgebung des Original nahe kommt.
Sat-Tuner-Steuerung - Über diese Funktion kommuniziert Ihr Videorecorder mit Ihrem Satellitenempfänger. Bei Timerprogrammierungen müssen Sie nur noch den Videorecorder programmieren. Dieser wählt den entsprechenden Programmplatz am Satellitenempfänger und beginnt mit der Aufnahme. Durch den mit einem Kabel angeschlossenen Infrarotsender können Sie Ihren Satellitenempfänger an jedem beliebigen Ort aufstellen.
Saturation - englischer Begriff für (Farb-)Sättigung. Farbsättigung gleich null bedeutet schwarz-weis oder farblos. Ideal ist eine Sättigung, die der Farbgebung des Original nahe kommt.
Sauerstoffentwicklung - Gasförmiger Sauerstoff wird infolge Elektrolyse von Wasser dann entwickelt, wenn eine in Ladung begriffene Batterie eine bestimmte Spannung erreicht. Siehe Gasen.
Sauerstoffrekombination - Elektrochemischer Vorgang, bei dem Sauerstoff an der negativen Elektrode unter Bildung von Wasser reduziert wird. Siehe Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten
Säuredichte - Durch das Messen der Säuredichte in kg/l lässt sich der Ladezustand einer Autobatterie ermitteln. Dazu benötigt man einen Säureheber. Es gelten folgende Kennzahlen - Säuredichte 1,28 kg/l - Batterie vollgeladen. Säuredichte 1,20 kg/l - Batterie halbvoll geladen. Säuredichte 1,10 kg/l - Batterie entladen.
Säurefüllstandanzeiger - Ein Bauteil zur Visualisierung des Elektrolytniveaus in einer Zelle.
Säureschichtung - Beim Aufladen einer Blei-Säure-Zelle wird in den Platten Säure hoher Dichte produziert. Diese sinkt infolge der Gravitation in den unteren Teil der Zelle. Beim wiederholten Zyklen ohne Elektrolytbewegung kommt es daher zur Ausbildung eines Schwefelsäure-Dichtegradienten. Dieser Zustand sollte nicht permanent erhalten bleiben, da es sonst zu einer irreversiblen Schädigung der Batterie kommt. Als Gegenmassnahmen kommen Rütteln der Batterie, Erhöhung der Ladespannung sowie Elektrolytumwälzung bei zyklischem Gebrauch in Frage.
SAV - Abkürzung für Start of Active Video, Beginn des aktiven Videosignals.
Save - englisch für sichern oder abspeichern.
SBC - Abkürzung für subband coding.
SC - Abkürzung für SubCommittee
Scan - englsich für Abtastung, Bild aufnehmen
scanner - (Bild-)Abtaster, Kopftrommel des Videorecorders (bzw. des Bandgerätes).
Scanner - Dias, Papierabzüge und Negative lassen sich mit Scannern als digitale Daten in den Computer einlesen und dort weiter bearbeiten. Die Qualität der gescannten Vorlagen ist beim Einsatz eines modernen Scanners in der Regel besser als die der mit Digitalkameras aufgenommenen Bilder.
Scanner - Ein Eingabegerät, mit dem dreidimensionale Objekte per Lichtstrahl abgetastet, als digitale Information gespeichert und an den Computer weitergeleitet werden.
Scanner - Einlesegerät für Texte, die auf dabei als "Rasterbild" direkt in den Computer gelangen. "Gescannte" Texte lassen sich mit Hilfe von OCR-Computerprogrammen (Optical Character Recognition) in Textdateien überführen, so dass sie anschließend in Textverarbeitungsprogrammen weiter bearbeitet werden können.
scanner noise - englsicher Begriff für Abtastgeräusch: insbesondere bei digitalen Bandmaschinen auftretendes hohes Abtastgeräusch bei hoher Drehzahl, verursacht durch den Band-zu-Kopf-Kontakt.
scanning - englisch für Abtastung, Auslesevorgang; Bildzerlegung, Bildzusammensetzung
scan track - englsicher Begriff für "Bewegung des Abtastrasters": damit wird die gezielte Auf- und Ab-Verschiebung des Abtastrasters auf der Bildröhre eines Lichtpunkt-Abtasters (flying-spot scanner) bezeichnet; sie hat den Zweck, das Einbrennen zu verhindern bzw. zu verlangsamen.
Scartkabel - In Europa übliche 21-polige Kabelverbindung für Bild- und Tonübertragung, zum Beispiel vom Satellitenreceiver oder Videorecorder zum Fernseher. Verbindet auch die Set-Top-Box mit diesen beiden Geräten. Bilder und Töne lassen sich so wiedergeben oder aufnehmen.
Scart-Verbindung - In Europa übliche 21-polige Kabelverbindung für Bild- und Tonübertragung, zum Beispiel vom Satellitenreceiver oder Videorecorder zum Fernseher. Verbindet auch die Set-Top-Box mit diesen beiden Geräten. Bilder und Töne lassen sich so wiedergeben oder aufnehmen.
Schallausbreitung - kann kugelförmig bis scharf gerichtet sein, je nach Schallquelle; Schallausbreitung in Gasen (z.B. Luft) und in Flüssigkeiten in Form longitudinaler Schwingungen; in festen Körpern auch als transversale Schwingungen.
Schalldruck-Frequenzgang - Bezeichnung für die Art und Weise wie laut der Lautsprecher einzelne Frequenzen wiedergibt. Ideal ist ein Frequenzgang bei dem alle Töne mit exakt gleicher Lautstärke reproduziert werden. Im Diagramm wäre das ein linearer Strich, was mit üblichen Lautsprechern aber nicht erreicht werden kann.
Schalldruckpegel - Logarithmisches Maß für die Lautstärke, angegeben in Dezibel (dB). Unterschiede von zehn Dezibel empfindet der Mensch als doppelte Lautstärke. Zehn Trompeten sind zum Beispiel doppelt so laut wie eine.
Schalldruckpegel - physikalische Größe des durch Schallschwingungen hervorgerufenen Wechseldruckes je Flächeneinheit; gemessen in Mikrobar.
Schalleistung - die Schallenergie, die in einer Sekunde durch die Fläche von 1 Quadratmeter strömt.
Schallgeschwindigkeit - Ausbreitungsgeschwindigkeit der Schallschwingungen; ist abhängig vom Medium und der Temperatur; in Luft bei 0oC 332 m/s; in festen Körpern (z.B. Metall) bis über 500 m/s.
Schall - Teilchenschwingung im menschlichen Hörbarkeitsbereich, etwa von 16 Hz bis 20 000 Hz; meistens sind Luftschwingungen gemeint; Schall pflanzt sich auch in flüssigen und festen Medien fort.
Schalltoter Raum - Slangausdruck für einen künstlich geschaffenen Raum, der keinen Nachhall aufweist; Wände, Boden und Decke sind so ausgeführt, daß sie jede Schallschwingung absorbieren; oft Teil eines Studiokomplexes für die Simulierung von Aufnahmen im Freien.
schalltot - Slangausdruck für eine reflexionsfreie akustische Umgebung.
Schallwand - Lautsprechersysteme umgibt man mit einer festen Platte, um zu verhindern, daß die nach vorn und zur Rückseite abgestrahlten Schallwellen sich gegenseitig auslöschen können; statt der Schallwand werden Lautsprecher häufig in geschlossenen Boxen montiert; ohne die Schallwand, bzw. ohne Box, ist die Abstrahlung der tiefen Tonfrequenzen nicht befriedigend.
Schallwandler - Geräte zur Wandlung von Schallschwingungen in elektrische Wechselspannungen (Mikrofone) und zur Wandlung von elektrischen Schwingungen in Schallschwingungen (Lautsprecher). Sammelbegriff für die einzelnen Lautsprechertypen. Alle Elemente, die in einer Lautsprecherbox Töne abgeben, sind Schallwandler.
Schaltplan - Darstellung der einzelnen Bauelemente von elektrischen Geräten, ihre Zuordnung zueinander und ihre Leitungsverbindungen mittels festgelegter Symbole; auch die Zusammenschaltung mehrere Einzelgeräte zu einer gesamten Anlage (Blockschaltplan).
Schärfe - Begriff für die Güte einer Bildwiedergabe; exakte Konturen und hohe Auflösung bei gutem Kontrast.
Schärfe - Die Modulate-Transfer-Funktion (MTF) dient zur Messung der Schärfe eines optischen Systems.
Schärfentiefe - auch Tiefenschärfe genannt; Entfernungsbereich im Aufnahmefeld einer Kamera, in dem die Abbildung als scharf bezeichnet werden kann.
Schattenbilder - Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, das bei Passivmatrix-LCD-Anzeigen auftritt. Die Aktivierungssignale für bestimmte Zellen wirken sich derart auf benachbarte Zellen aus, daß von den dargestellten Bildern in horizontaler Richtung Schatten geworfen werden.
Schichtseite - Slangausdruck für die Emulsionsseite eines Filmes.
Schienenwagen - meist ein kleiner, auf dafür ausgelegten Schienen manuell bewegter Wagen mit montierter Kamera und Platz für den Kameramann; für Kamerafahrten bei Film- und Fernsehaufnahmen.
Schlacke - Die Schicht aus verschiedenen Oxiden und Verunreinigungsstoffen, die sich auf der Oberfläche von Metallschmelze bildet.
Schlamm - Abfall von Batteriepaste beim Pastieren. Abgearbeitete positive Masse beim Alterungsprozess. Siehe Abschlammen.
Schlechtwetterreserve - Je größer der Reflektor einer Satellitenantenne, desto geringer ist das Risiko von schlechtem Empfang bei Regen oder Schneefall.
Schlitzmaske - (siehe auch Dämpfungsdrähte, Lochmaske, Streifenmaske) Ähnlich der Lochmaske. Die Schlitzmaske besteht aus einem vertikalen Drahtgeflecht, das sich unmittelbar hinter der Bildröhrenfront befindet. Die Schlitzmaske leitet die Elektronenstrahlen zu den jeweils zu aktivierenden Bereichen der Phosphorschicht. Zur Dämpfung bzw. Reduktion der Bewegungsneigung des Drahtgeflechts in der Schlitzmaske werden zwei Dämpfungsdrähte eingesetzt. Diese Drähte erscheinen im oberen und unteren Drittel einer Bildröhre jeweils als zwei sehr dünne, graue Linien, die horizontal über den Bildschirm verlaufen.
Schmalbandfernsehen - Fernsehübertragungssystem mit geringer Bandbreite, vor allem zur Übertragung stehender Bilder zum Beispiel über Telefonleitungen eingesetzt.
Schmidt-Optik - optische Projektionseinrichtung in Fernsehprojektionsempfängern, die das Fernsehbild einer kleinen Bildröhre mit Hilfe eines Hohlspiegels vergrößert und über einen Planspiegel auf einen großen transparenten Bildschirm projiziert; mögliche Bildfehler werden durch eine Ausgleichslinse korrigiert.
Schneidelehre - Gerät, um einen exakten mechanischen Schnitt von Film- oder Tonbändern durchführen zu können.
Schneidetisch - Tisch mit angetriebenen Tellern für Film- und Tonbandrollen, die synchron vorwärts und rückwärts bewegt werden können; Bild und Ton können zusammen beurteilt und geschnitten werden; es gibt Vier-, Sechs- und Achttellertische.
Schnellladung - Ladung mit maximalem Ladestrom bis zum Erreichen eines Abschaltkriteriums (z.B. Temperatur, Spannung). Betrifft eine Klasse von speziell ausgelegten Nickel-Cadmium-Zellen, die oft in drei bis fünf Stunden vollgeladen werden können.
Schnellschaltwerk - andere Bezeichnung für Schrittschaltwerk
Schnellstladung - Laden, bei dem Batterien mit einem Vielfachen des Batterienennstromes geladen werden, um die Ladezeit zu verkürzen. Betrifft nur eine Klasse von Nickel-Cadmium-Zellen, die speziell für schnelles Nachladen ausgelegt sind. Bei geeigneter Wahl von Zelle und Ladegerät ist volles Nachladen in weit weniger als einer Stunde möglich. Der Ladestrom kann in Überladungen nicht ohne Beschädigung der Zelle gehalten werden. Erforderlich ist eine Zelle, die für Hochstromladen ausgelegt ist und ein Ladegerät, das so lange hohe Stromstärken liefert bis die Zelle ungefähr vollgeladen ist und anschliessend auf eine Erhaltungsstromstärke umschaltet.
Schnellwechselkassette - Kamerafilmkassette, die mit wenigen Handgriffen gewechselt werden kann.
Schnitt - Bearbeitung von Film-, MAZ- und Tonbändern, bei der die gewünschten Takes ausgewählt und in richtiger Reihenfolge zusammengesetzt werden; Filme und Tonbänder werden mechanisch geschnitten; MAZ-Bänder elektronisch; siehe elektronischer Schnitt.
Schnittliste - Die Schnittliste ist quasi eine Regieanweisung für das Überspielen von Filmsequenzen. Sie legt die Reihenfolge fest, mit der die einzelnen Szenen übertragen werden und definiert Startpunkt und Endpunkt der einzelnen Szenen.
Schnittprogrammierung - (Program Assemble Edit) Wie bei einem Schnittcomputer lassen sich bei einigen Videocameras bis zu 12 Schnitte vorprogrammieren und ausführen.
Schnittstelle - oder Interface genannt, bezeichnet die Verbindung zwischen verschiedenen Hard- oder Softwarekomponenten. Die parallele (auch Centronics-Schnittstelle genannt) Schnittstelle erlaubt die byteweise Datenübertragung in beiden Richtungen. Die serielle ist ein Ein- und Ausgabe-Port zum Anschluß von Maus, Modem und anderer, externer Geräte.
Schnittstelle - Standardisierte Aus-/Eingänge für die Kommunikation zwischen mehreren Geräten (siehe auch PCMCIA-Karte).
Schrägspuraufzeichnung - Magnetband-Bildaufzeichnungsverfahren, bei dem die Spuren sehr schräg zur Laufrichtung des Magnetbandes aufgezeichnet werden; geschieht durch rotierende Magnetköpfe.
Schrägspurverfahren - auch Querspurverfahren genannt; Fernsehaufzeichnungsverfahren auf Magnetband, bei dem die Spuren sehr schräg aufgezeichnet werden; die Abtastung geschieht mit rotierenden Köpfen.
Schriftgenerator - Elektronisches Gerät zur künstlichen Erzeugung von Buchstaben, Ziffern und graphischen Zeichen, um sie in ein Fernsehbild einmischen zu können; die Bedienung erfolgt über eine Tastatur, ähnlich einer Schreibmaschine.
Schriftzumischer - elektronisches Gerät zum Einstanzen von Schriftinformationen in ein Fernsehbild.
Schrittschaltwerk - Filmtransportverfahren bei Filmabtastern; während des Abtastvorganges steht das Bild still.
Schulterstativ - Haltevorrichtung, mit der Film- oder Video-Kameras während der Aufnahme auf der Schulter getragen werden können.
Schüssel - Als Schüssel wird im Volksmund der parabolisch geformte Reflektor einer Satellitenantenne bezeichnet. Je größer der Reflektor, desto größer der Gewinn einer Satellitenantenne und damit auch eine größere Schlechtwetterreserve.
Schwanenhals - biegbarer Mikrofon-Befestigungsarm.
Schwarzblende - Fernsehbild ohne Inhalt; schwarzes Bild
Schwarze Liste - Sperrliste in einem Zentralrechner, in der gesperrte Handys über die IMEI erfaßt werden. So kann sich z.B. ein gestohlen gemeldetes Handy nicht mehr ins Netz einbuchen (EIR), ist also wertlos. Die Sperrung erfolgt international.
Schwarze Punkte - (auch Helle Punkte, siehe auch Dünnfilmverfahren) Bei der LCD-Technik auf Basis von Dünnfilm-Transistoren wird jeder einzelne Bildpunkt von einem speziell reservierten Transistor gesteuert. Dementsprechend verfügt ein LCD-Monitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten über insgesamt drei mal 786.432 Bildpunkte (RGB) und die zugehörigen Transistoren. Ist einer dieser 2,3 Millionen Transistoren defekt, entsteht auf dem Bildschirm ein schwarzer bzw. ein heller Punkt. Die Farbe des schwarzen bzw. hellen Punktes hängt von der zugehörigen Grundfarbe der Bildschirmanzeige ab.
Schweissen - Das Verbinden von Metallen zu einer mechanischen Einheit durch Wärmeeinwirkung oder Strom.
Schwund - Langzeit-Kapazitätsverlust beim Gebrauch einer Batterie.
SCMS - Abkürzung für Serial Copy Managment System, ein von der Musikindustrie ins Leben geruferner Kopierschutz, um digitale Kopien der zweiten Generation auf Consumer Geräten zu verhindern.
S-Control - Protokoll für die Fernsteuerung von Videorecordern. Kann nicht zum Schneiden benutzt werden.
SCPC - Abkürzung für Single Channel Per Carrier. Übertragungssystem (digital oder analog), das auf einem Transponder einen separaten Träger für jeden Kanal benutzt. (siehe auch MCPC).
SCR - Abkürzung für System Clock Reference, Referenztakt eines Gesamtsystems.
Scrambling - englischer Begriff für Verwürfelung, Verschlüsselung.
scroll(ing) - englisch für rollen. Rollfunktion: Kontinuierliche Verschiebung des Bildschirminhaltes in vertikaler Richtung.
scroll title - Rolltitel: die eingeblendeten Schriften wandern auf dem Bildschirm langsam von unten nach oben.
SCSI - Abkürzung für Small Computer System Interface. Seit 1981 existierendes Schnittstellen- und Bussystem. SCSI ist eine leistungsfähige Schnittstelle für Peripheriegeräte (Massenspeicher, Scanner etc.). Bis zu sieben Peripheriegeräte können gleichzeitig angeschlossen und über nur einen Controller verwaltet werden. SCSI-2 ist eine Weiterentwicklung von SCSI mit verbesserten Spezifikationen. Besonders geeignet für die Arbeit mit mehreren Peripheriegeräten und Datenübertragung mit hohen Übertragungsraten (bei U2W-SCSI bis zu 80MByte/s). Ursprünglich nur von Macintosh-Computern und Workstations unterstützt, hat sich SCSI mittlerweile auch in der PC-Welt stark durchgesetzt. Vorteile unter anderem Notwendigkeit von meistens nur einem Treiber für die angeschlossenen Geräte, Beschleunigung des PCs durch Entlastung des Prozessors, automatische Geräte-Erkennung.
SCV - Abkürzung für Speed Controlled Volume. Geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung. Haben Sie dieses System aktiviert, nimmt die Lautstärke des Autoradios mit steigender Fahrgeschwindigkeit zu. So wird der optimale Car-Sound nicht durch Fahrgeräusche beeinträchtigt.
SDC - serial digital component, digital Video Standard gemäß ITU-R601
SDH - Abkürzung für Synchronous Digital Hierarchy; ein 1988 vom CCITT als weltweiter Standard definiertes Übertragungssystem. SDH beschreibt Übertragungsrahmen auf OSI-Ebene 1 und kann zum Beispiel von ATM als physikalisches Transportmedium genutzt werden. Derzeit sind Schnittstellen für STM-1 - 155 MBit/s und STM-4 - 622 MBit/s definiert (siehe auch SONET).
SDI - Abkürzung für Serial Digital Interface. Seriell-digitales Interface, Schnittstelle zur Übertragung unkomprimierter 10-Bit Video-Daten und mehrkanaligen Audiodaten, entwickelt von Sony. Es können Video-, Audio- und Timecode-Daten auf einem 75 Ohm Kabel übertragen werden. Wird insbesondere bei Digital Betacam benutzt.
SDL - Abkürzung für Single Line Digital Subscriber Line (Einfache digitale Anschlußleitung) Variante der breitbandigen digitalen Anschlußtechnologie Symmetric Digital Subscriber Line (s. o.), ebenfalls abgekürzt mit SDSL bezeichnet.
SDSL - Abkürzung für Symmetric Digital Subscriber Line; Symmetrisches Übertragungsverfahren mit ca. 2320 kbit/s in beide Richtungen und einer Reichweite von ca. 2,4 km. Breitbandige digitale Anschlußtechnologie, die in beiden Verkehrsrichtungen gleiche Übertragungsbandbreiten (Datenübertragungsraten) zur Verfügung stellt.
SDT - Abkürzung für Service Description Table
SDTV - Abkürzung für Standard Definition TV. Fernsehprogramme in Standard-Qualität (PAL-Qualität), z.B. für Wiedergabe auf tragbaren Geräten; SDTV ist eine Qualitätsebene von DVB (geplante digitale Übertragung mit 3-4 MBit/s bei Kompression nach MPEG-2).
Search Engine - Suchmaschine. Zugang zu Datenbanken, auf denen Informationen über Dokumente im World Wide Web gespeichert werden. Die wichtigsten Suchmaschinen sind Altavista, Lycos, Yahoo und Fireball.
SECAM - (franz.) Abkürzung für Séquentiel en couleurs avec Mémoire (oder: Systeme en Couleur avec Momoire): Französische analoge Farbfernsehnorm mit 625 Zeilen, bei der die Chrominanz-Anteile (wie bei PAL und NTSC) im Bereich des Luminanzsignals liegen (FBAS-Signal). Die beiden Farbdifferen zsignale werden in aufeinanderfolgenden Zeilen auf zwei verschiedenen Farbträgern frequenzmoduliert übertragen. Das Verfahren ist robust gegenüber Phasenfehlern, aber anfällig für Moiree-Störungen.
SECAM
- Videostandard in der
früheren DDR und vielen Ländern Osteuropas. Ähnlich PAL.
S-VHS - Abkürzung für Super Video Home System und ist eine
Weiterentwicklung des VHS Systems. VHS Aufnahmen können also auch auf einem
S-VHS Rekorder abgespielt werden ("Abwärtskompatibilität").
Umgekehrt ist dies nicht möglich. Ein VHS Rekorder ist nicht in der Lage, S-VHS
Bänder wiederzugeben. Allerdings gibt es mittlerweile VHS Videorekorder, die
eine S-VHS Kassette in VHS Qualität abspielen können. Möchte man mit einem
S-VHS Rekorder ein Band bespielen, das dann später auch in einem VHS Rekorder
wiedergegeben werden kann, so ist bei der Aufnahme darauf zu achten, daß S-VHS
auf OFF geschaltet ist. Die Auflösung von S-VHS beträgt ungefähr 440 Linien.
Der Chromaumfang ist ungefähr doppelt so hoch wie bei dem VHS System, d.h.
satte Farben bluten nicht so leicht aus. Siehe auch Y/C.
Security-Code - Dieser Sicherheitscode wird beim Einlegen einer SIM-Karte in ein Handy abgefragt. Es handelt sich dabei um einen 5-stelligen Code, der dem Gerät zugeordnet ist.
Seitenspeicher - bei vielen TV´s mit Videotext lassen sich individuell bevorzugte Informationsseiten abspeichern und dadurch schneller, bequemer abrufen.
Sektorenblende - rotierende Blende aus einer lichtun-durchlässigen runden Scheibe mit ausgesparten Sektoren hinter dem Objektiv in Kameras und Filmprojektoren.
Sektorisierte Antenne - Ausführung einer BTS mit mehreren Antennen, die sektorisiert abstrahlen (meist 3 x 120°). Die einzelnen Sender stehen dann am Eck-punkt dreier Zellen.
Sekundärbatterie - Wiederaufladbare Batterie. Siehe Akkumulatoren . Produktinformation Akku-Packs für Telefone und Camcorder. Produktinformation Wieder aufladbare Batterien und Ladegeräte.
Sekundäre Zelle - Siehe Zelle, sekundäre.
Selbstentladung - Die Selbstentladung ist ein temperaturabhängiger, ständiger, chemischer Reaktionsprozess an den Elektroden der Zelle oder der Batterie, ohne Anschluss an einen Verbraucher. Alle Akkumulatoren entladen sich mit der Zeit selbst, auch wenn sie nicht benutzt werden.
Select - Aus einem Menü kann der Anwender zwischen drei unterschiedlichen Kombinationen der Bild- und Tonanpassung wählen. Zur optimalen Abstimmung auf das gerade laufende Programm kombiniert Select bis zu sechs verschiedene Bild- und zwei verschiedene Tonparameter - für jede Sendung die ideale Einstellung.
Selectivity - englischer Begriff für Selektive Wirkung, Selektivität, Trennschärfe
self fill key - Eine Key-Art, bei der das Stanzsignal und das Füllsignal aus dem gleichen Videosignal gewonnen werden.
self key - Beim Self-Key wird das Stanzsignal dem Bildmischer nicht von außen zugeführt (extern key), sondern aus dem Vordergrundsignal gewonnen.
Sensitometer - Gerät mit genormter Lichtquelle zur Auflichtung von Graukeilen auf Film für Meß- und Kontrollzwecke; siehe Graukeil.
Separation - Durch einen Separator, der zwischen positiver und negativer Elektrode angebracht wird, werden die Elektroden elektrisch voneinander isoliert.
Separator - Bauteil zur physikalischen Trennung und elektrischen Isolierung zwischen Elektroden entgegengesetzter Polarität. In bestimmten Fällen kann der Separator auch zum Absorbieren von überschüssigem Elektrolyt benutzt werden (Mikroglasvlies, AGM). I.A. besteht der Separator für saure Elektrolyten aus einer porösen PP/PE-Folie, für alkalische Systeme aus PP/PE-Vliesen.
Sepdumag - Abkürzung für separaten mehrspurigen Magnetton.
Sepmag - Abkürzung für separaten Magnetton zu einem Film.
Sepopt - Abkürzung für separaten Lichtton auf einem usätzlichen Film.
sequence header - englischer Begriff für header.
Sequencer - englischer Begriff für Ablaufsteuerung
Sequenzer - Echtzeit-MIDI-Datenspeicher zur Speicherung unter anderem der Tonabfolge eines Songs.
SER - Abkürzung für Symbol Error Rate, Symbolfehlerrate oder -wahrscheinlichkeit
Serialiser - englischer Begriff für Parallel-Seriell-Umsetzer
Serielle Schnittstelle - Über die serielle Schnittstelle werden die Daten nacheinander übertragen. Üblicherweise wird diese Buchse für den Anschluß einer Maus oder eines Modems verwendet.
Serienbilder (Burstmode) - Je nach Camera werden Photos bei gedrücktem Auslöser kontinuierlich mit hoher Geschwindigkeit aufgenommen - z.B. 8 Bilder in 6,4 Sek.
Seriennummer - Seriennummern dienen dazu, einen ganz konkreten Artikel zu identifizieren. Auf diese Art und Weise kann dann z.B. genau kontrolliert werden, ob und wann ein beanstandeter, defekter Artikel bei dem jeweiligen Händler gekauft wurde. Seriennummern werden im allgemeinen an Artikel vergeben, die einen gewissen Wert darstellen, für die z.B. Garantieansprüche bestehen. Auch ist mit einer Seriennummer die Inventarisierung einfacher zu handhaben.
Serienschaltung - Verschalten des Pluspols einer Zelle/Batterie mit dem Minuspol der nächsten Zelle/Batterie. Hierdurch wird die Spannung des Batterieverbundes, bei konstanter Kapazität, erhöht.
Server / Web-Server - Ein Rechner, der Dokumente für das Internet / WWW bereithält und die notwendigen Protokolle (TCP/IP, HTTP, FTP usw.) für den Empfang und das Versenden von Informationen bereithält.
Server - in einem lokalen Netzwerk ein Computer mit administrativer Software, der den Zugriff auf das Netzwerk und dessen Ressourcen (z.B.Drucker) steuert. Sowie den anderen Computern (Clients) Speicherplatz, Rechenleistung oder andere Ressourcen und Dienste zur Verfügung stellt.
Service-Provider - Diensteanbieter. Vermarkter von Telefonieleistungen oder Mehrwertdiensten. Service-Provider kaufen "Airtime", d.h. Telefonie-Zeit und Dienste bei den Netzbetreibern zu etwa 20% unter deren Tarifen ein und verkaufen sie nach eigenen Tarifmodellen an Kunden weiter. Da-durch sollte eine größere Angebotsvielfalt geschaffen und Monopole verhindert werden. Z.Zt. hat ein Kunde in den 3 Mobilfunknetzen mehr als 300 Tarife zur Auswahl.
servo lock-up time - englisch für Servo-Hochlaufzeit (bis zum Synchronisieren).
set/trim In/Out - Funktionen beim Videoschnitt, mit denen die Einstiegs- bzw. Ausstiegspunkte festgelegt ("set") und verändert ("trim") werden können.
SET - Abkürzung für Secure Electronic Transaction. Gilt als derzeit bedeutendste Entwicklung zum Bezahlen im Internet. Wer mit SET bezahlen will, bekommt von einer Zertifizierungsinstanz einen privaten Code. Kauft er etwas, füllt er ein elektronisches Formular aus, das vom Händler an seine Bank und von dort wieder zur Zertifizierungsinstanz geschickt wird. Stimmt der Schlüssel, bekommt der Händler grünes Licht, den Kauf abzuwickeln.
Set Top Box - Decoder-Einheit für die Teilnahme an neuen digitalen und gegebenenfalls interaktiven Video- und Fernsehprogrammen einschließlich Pay-TV (bezahltes Fernsehen). STB-Entwicklungen gestatten die Umwandlung digitaler Fernsehsignale in standardisierte analoge Bild- und Tonsignale, so daß für die Teilnahme am digitalen Fernsehen herkömmliche Fernsehgeräte benutzt werden können.
set-top-box - Multimedia-Terminal, Vorläufer des HCT, dient hauptsächlich zum Decodieren von Videoströmen (z.B. für Pay-TV), enthält aber auch interaktive Funktionen; in fortgeschrittenen Versionen sind auch einfache Kommunikationsdienste integriert.
Setup - Installations-Prozess eines Programms.
SF - Abkürzung für Schleifen-Filter in Regelschaltungen
SFB - Abkürzung für Sender Freies Berlin, öffentlich rechtlicher Sender in Berlin
SFBI - Abkürzung für Shared Frame Buffer Interconnect. "Gemeinsame Nutzung des Bild-Zwischenspeichers durch verschiedene Multimedia-Komponenten"; offene Spezifikation zur rationellen Nutzung des Bildspeichers.
SFN - Abkürzung für Single Frequency Network, Gleichwellennetz.
SGML - Abkürzung für Standard Graphical Markup Language
shading - englisch allgemein für Schattierung, Farbton-Abstufung; Abschirmung; im Videobereich insbesondere: Helligkeits-Ungleichmäßigkeiten auf einer Bildröhre, speziell im Abtast-Raster beim Flying-Spot-Verfahren.
Shadowkey - Bezeichnung für eine elektronische Schaltung beim Stanzverfahren, die auch die Schatten des Originalbildes im gestanzten Bild erscheinen läßt.
Shareware - Shareware ist eine Vertriebsart für Software, bei der die Programme kostenlos kopiert und eine gewisse Zeit lang (z.B. 30 Tage) ausprobiert werden können. Wer die Software regelmäßig benutzt, muß eine vom Autoren des Programms festgelegte Registrier-Gebühr zahlen. Diese Vertriebsform von Software beruht auf der Idee von Fairneß gegenüber dem Anwender und dessen Ehrlichkeit. Shareware kann man sich umsonst aus dem Internet, von einer CD oder von einem Bekannten besorgen und dann nach Herzenslust uneingeschränkt ausprobieren. Wenn man das Programm nach Prüfung für gut befindet und häufiger benutzt, soll man sich als Nutzer registrieren und dem Autor Geld zukommen lassen. Die üblichen Beträge liegen meist deutlich unter denen für kommerzielle Software, und eine Registrierung bringt zudem Vorteile wie Support, Optionen auf Updates und oftmals auch zusätzliche Extras. Die Tatsache, daß Shareware kostenlos erhältlich ist, sollte einen nicht dazu verleiten, diese auch als Freeware zu betrachten. Das wäre zum einen illegal und zerstört zum anderen auch den Shareware-Markt. Denn wenn die Autoren für ihre hochwertige Software keine Bezahlung in Form von Registrierungen erhalten, werden sie sicher nicht weiter mühevoll Software entwickeln.
Sharpen - englisch für "Schärfen"; die Bildschärfe erhöhen.
Sharpness - Einstellung an der Videokamera, die den Detailkontrast des erfassten Bildes verändert. Die Erhöhung der sharpness führt zu einem subjektiv schärferen Bild, aber nicht zu mehr Informationen, sondern im Gegenteil zu Artefakten, die sich bei einem späteren FAZ sichtbar werden.
Sharpness - englischer Begriff für (Bild-)Schärfe
Shear - englisch für "Scher"-Effekt (Warp-Effekt bei dig. Trickmustern): zwei gegenüberliegende Seiten des Trickmusters werden gegensinnig gedehnt, und zwar an den Rändern am stärksten (z.B. links: Dehnung nach unten, rechts: Dehnung nach oben).
Shell-Account - Bezeichnung für die Zugangsberechtigung zu einem anderen Rechner, die das Arbeiten auf der Betriebssystemebene erlaubt. Shell Accounts werden gewöhnlich nur an den SysOp und seine Mitarbeiter vergeben. Ein Shell-Account ist ein Zugang zum Internet, bei dem der User keine direkte IP-Verbindung via SLIP oder PPP hat, sondern sich mittels eines Terminalprogramms an den Unix-Rechner des Providers anmeldet. Das ist zum Beispiel sinnvoll, damit der Administrator auch per Modem aus der Ferne Einstellungen am POP-Rechner vornehmen oder auch Benutzerdaten ändern kann.
Shifter - tontechnisches Gerät, das einen Frequenzversatz einer Tonaufnahme bis zu 10 Hz ermöglicht; wird in Beschallungsanlagen eingesetzt und vermindert die akustische Rückkopplungsgefahr; wegen der leichten Klangverfälschung nur bei Sprachübertragung einzusetzen.
Shockwave - Multimedia-Plug-in, das Bilder, Töne, Animationen und Interaktives im Web überträgt. Solche Multimedia-Anwendungen können zum Beispiel mit den Programmen Macromedia Director oder Flash erstellt.
Shotbox - Slangausdruck für ein Gerät oder Einrichtung zum Auslösen (per Taste) von vorprogrammierten Funktionen bzw. Effekten beim Bildmischer.
shot change detector - englisch für Szenenwechsel-Erkenner (beim Filmabtaster).
SHOWVIEW DELUXE - ShowView DELUXE übernimmt zusätzlich die SAT-Receiver-Steuerung.
ShowView - Eine einfache Art der Timerprogrammierung. Die in vielen Zeitschriften abgedruckten Ziffern-Codes zu Sendungen wrden zu Eingabe benötigt. Dieser Code beinhaltet Datum, Anfangs- und Endzeit sowie das Programm der Sendung.
Shuffle Play - Alle Titel der CD werden in zufälliger Reihenfolge wiedergegeben.
Shuffling - englisch für Verteilung, Umverteilung, Umsortierung von Daten: Daten werden z.B. beim Senden oder bei der Aufzeichnung auf Band umsortiert, um einen besseren Fehlerschutz bzw. eine gute Fehlerverdeckung zu erreichen.
Shutter speed - Während ältere Videokameras immer mit einer Verschlusszeit von 1/50s arbeiten, bieten neuere Kameras die Verkürzung der Verschlusszeit bei genügenden Lichtverhältnissen an. Bewegte Bilder wirken schärfer. Beim FAZ ergibt sich dann jedoch ein "Stroboskopeffekt". DV-Kameras bieten jetzt auch eine Verlängerung der Belichtungszeit an bei wenig Licht, unter Inkaufnahme eines Verwischeffekts.
Shuttle - englisch für Suchlauf mit variabler Geschwindigkeit und sichtbarem Bild (mit Hilfe des Jog/Shuttle-Rades) beim Videorecorder; eine entsprechende Funktion gibt es auch bei manchen CD-Playern.
SI - Abkürzung für Service Information
Sicherheitsentlüftung - Wieder verschliessbare Entlüftung, die abnormalen Gasdruck infolge von Missbrauch abbaut.
SIF - Abkürzung für Source Input Format
Signal-Geräusch-Abstand - Abstand der Signalspannung von der Geräuschspannung; wird in dB angegeben.
Signalisierung - Information, die das Netz bzw. Handy braucht, um Gespräche auf- und abbauen zu können. Die Signalstärkeanzeige mißt die Stärke dieses Signalisierungssignals. Kann das Handy keine Signalisierung mehr empfangen, bucht es sich aus, d.h. man kann nicht telefonieren.
Signal Konvertierung - (Analog zu Digital); Mit den digitalen Camcordern der neuesten Generation hat man die Möglichkeit, exteren analoge Videosignale in digitale Signale zu wandlen. Sehr vorteilhaft, wenn z.B. VHS-Aufnahmen über den Computer (z.B. Vaio mit i.LINK) nachbearbeitet werden sollen. Funktioniert in beide Richtungen.
Signalton - das Anklopfen. Sie haben nun die Möglichkeit entweder den zweiten Anrufer abzuweisen (er erhält dann den Besetzt-Ton) oder können den zweiten Anrufer annehmen, ohne das erste Gespräch zu verlieren (Rückfragen/Makeln).
Signature - englisch für "Unterschrift". E-Mails oder Forenbeiträge in Newsgroups können natürlcih keine richtige Unterschrift enthalten, enden aber oft mit dem Usrnamen des Absenders, dessen E-Mail-Adresse (häufig noch mit einem witzigen Spruch) als individuelles Erkennungszeichen dient, das ist seine Signature.
Silber-Cadmium-Batterie - Ein alkalischer Akkumulator, bei dem die positive Masse überwiegend aus Silberoxid besteht, die negative Masse überwiegend aus Cadmium.
Silber-Zink-Batterie - Ein alkalischer Akkumulator, bei dem die positive Masse überwiegend aus Silber besteht, die negative Masse überwiegend aus Zink.
SIM - Abkürzung für Single Inline Memory. Bauform von Halbleiterspeicher für Computer
SIM - Abkürzung für Subscriber Identfication Module - Teilnehmer-Kennungsmodul. Dies ist die eigentliche Telefonkarte, ohne die kein Handy funktioniert. Die Telefonkosten hängen mit der SIM-Karte, nicht mit dem Handy zusammen. Nutzt ein Teilnehmer seine SIM-Karte in einem anderen Handy, ändert sich für ihn nichts, da seine Nummer, Dienste und Abrechnung mit der SIM-Karte verbunden sind. SIM-Karten werden vom Netzbe-treiber oder von einem der Service-Provider zur Verfügung gestellt, bei dem der Kunde seine Freischaltung beantragt hat.
SIMD - Abkürzung für Single-Instruction-Multiple-Data
SIM-Karte - Abkürzung für Subscriber Identity Module; Auf der SIM-Karte werden Kundendaten und Sicherheitsinformationen gespeichert sowie Adressen und Telefonnummern. Kann auch in anderen Mobiltelefonen genutzt werden. Auch die Telefonnummer des Handys wird von der SIM bestimmt. Außerdem kann der Netzbetreiber oder Provider anhand der SIM-Karte die Gebührenabrechnung vornehmen. Die SIM-Karte gibt es in zwei Ausführungen: Als daumennagelgroße Minikarte und ab und zu auch noch in der älteren, scheckkartengroßen Form.
SIMM-Modul - Abkürzung für Single Inline Memory Module. Ältere Norm für Speichersteckkarten in PCs.
SIMM - Steht für "Single Inline Memory Module" und bezeichnet einreihige Speichermodule mit Kapazitäten von 1, 4, 8 oder 16 Megabyte. Diese Bausteine wurden häufig in 486er-PCs eingesetzt.
Simplex - Funkübertragung in nur eine Richtung (zum Beispiel Radio). Die andere Seite kann nicht antworten. Siehe auch Duplex.
SIM-Toolkit - Neuer Standard für SIM-Karten mit 16 KB Speicher (bisher 8). In Verbindung mit einem SIM-Toolkit-fähigen Handy können Handymenüs und -funktionen per SIM-Karte programmiert und neue Dienste wie z.B. interaktives Telebanking über SMS realisiert werden (ab Herbst `98 eingeführt).
simulcast(ing) - englischer Begriff für gleichzeitige Ausstrahlung eines Fernsehprogramms über verschiedene Kanäle oder in verschiedenen Normen bzw. Qualitätsstufen.
Single layer / Dual layer SACD - Die einschichtige SACD enthält eine Speicherschicht mit hoher Dichte, die zweischichtige SACD zwei Speicherschichten mit hoher Dichte.
Sinterplatte - Eine Platte eines alkalischen Akkumulators, deren Träger durch Sintermetallpulver gebildet wird und die aktive Masse enthält.
Sinus-Dauertonleistung - Nennleistung ist die Ausgangsleistung, die ein Verstärker im Dauerbetrieb bringen kann, angegeben in W (Watt). Nach DIN 45500 muß ein Verstärker diese Leistung 10 Minuten bei 1000 Hz und 1% Klirrfaktor abgeben können.
Sinustöne - Tonfrequenzen mit Sinusform.
SIS - Abkürzung für sound-in-sync. Übertragung des Fernsehtons (PCM) während der Horizontal-Syncpulse des FBAS-Signals. Das Audio-Signal wird hierzu mit der doppelten Zeilenfrequenz, d.h. mit 31,25 kHz, abgetastet.
Site - auch WWW-Site, Web-Site. Aus mehreren Seiten bestehende Präsenz im WWW, entsprechend intern und extern mit Hyperlinks versehen.
Skew-Effekt - englischer Begriff für Video-Trickeffekt: etwa "Schrägzieh-Effekt", "Abschräg-Effekt". Rechtecke werden zu Trapezen verformt.
Skew - englischer Begriff für Gehrung, Schiefe, Schräge, Schieflauf
skew - englischer Begriff im Videobereich speziell bei MAZen, die Bandzug(regelung) arbeitet fehlerhaft und zieht das Band schräg.
skew error - englischer Begriff für Bandzug-Fehler.
skid plate - englisch für Filmbühne beim Filmabtaster
slanted azimuth - englisch für Azimut-Versatz.
Slave - In der Synchrontechnik das Timecode empfangende Gerät. Steht das Gerät auf externe Synchronisation, versucht der Slave immer, den vom Master empfangenen Befehlen zu gehorchen.
Sleep Timer - Eine Abschaltautomatik sorgt dafür, daß das Gerät nach Ablauf der programmierbaren Laufzeit automatisch in den Standby-Betrieb gesetzt wird.
slide gate - englischer Begriff für Dia-Fenster beim Film- bzw. Dia-Abtaster.
SLIP - Abkürzung für "Serial Line Internet Protocol" und Bezeichnung für ein einfaches und leicht einzusetzendes Internet-Protokoll für serielle Leitungen, ähnlich dem PPP. SLIP ist dabei ein Übertragungsprotokoll, mit dessen Hilfe man sich per Modem über die Telefonleitung in das Internet einwählen kann. Doch wird SLIP immer mehr durch das schnellere PPP ersetzt.
Slot - englischer Begriff für Erweiterungssteckplatz auf der Hauptplatine (Motherboard) des Computers. Dadurch kann der PC entsprechend den Wünschen des Anwenders und des technischen Fortschritts angepaßt werden.
slow-mo - Slangausdruck für slow-motion.
slow motion - englischer Begriff für Zeitlupe, Zeitdehnung, gelegentlich auch Einzelbildschaltung beim Videorecorder. Ist in der Regel eine verlangsamte, auf einzelne Bilder reduzierte Wiedergabe. Je nach Modell erfolgt die Wiedergabe störstreifenfrei.
Slow Scan Televison - (SSTV) Fernsehübertragungssystem für Standbilder in kurzer Zeit; wird vor allem von Funkamateuren angewendet.
smart card - Die Smart-Card ähnelt einer Telefonkarte und versetzt einen Fernseh-Decoder in die Lage, verschlüsselte Programme zu entschlüsseln. Bei einer Änderung des Verschlüsselungsprogramms genügt dann ein einfacher Austausch der Karte. Die Funktion der Karte kann vom Sender aus auch gesperrt werden, wenn z.B. keine Gebühren bezahlt worden sind.
SmartCard - Scheckkarten große Plastikkarte mit integriertem Chip, beispielsweise als Telefonkarte. Beim Digitalen Fernsehen dient eine entsprechende Smartcard als "Schlüsselkarte" zur Abrechnung und Abbuchung beim Pay-TV und zusätzlichen Datendiensten: Sie liefert dem CA-System die Identifikation des Besitzers, zudem enthält sie Informationen darüber, welche Programme vom Besitzer abonniert und daher für ihn frei geschaltet sind.
SmartFile - SmartFile verschafft Ihnen schnell Überblick über den Inhalt Ihrer Videocassetten. Bringen Sie die Cassette in die Nähe des Videorecorders und schon erscheint auf dem Bildschirm der Inhalt und die verbleibende Restspielzeit der Cassette. Die Titel der einzelnen Szenen werden automatisch aus dem Videotext geladen oder können manuell eingegeben werden. Um eine Szene zu sehen, wählen Sie sie einfach auf dem Bildschirm aus, der Videorecorder spult dann zum Anfang der gewünschten Szene und gibt diese wieder.
Smart Link (A/V Link) - Eine intelligente Kommunikationsschnittstelle zwischen Fernseher und Videorecorder.
SmartLink - SmartLink bietet Ihnen die folgenden Funktionen: - Automatischer Programmspeicheraustausch zwischen Ihrem TV-Gerät und Ihrem Videorecorder. Während der Erstinstallation des Videorecorders werden die Programmspeicherplätze Ihres TV-Gerätes automatisch in den Speicher des Videorecorders kopiert. Dies erspart Ihnen jegliches Sortieren und Bezeichnen der Sender. Ihr Videorecorder ist nach diesem Vorgang in derselben Senderreihenfolge programmiert wie Ihr TV-Gerät. - Direktaufnahme - einfache Aufnahme des Programmes, das sie gerade auf dem TV-Gerät sehen, durch Drücken der Aufnahmetaste. - Sofortwiedergabe - bei der Wiedergabe eines Bandes wird das TV-Gerät automatisch mit eingeschaltet und der entsprechende Videoeingang gewählt. - Automatisches Abschalten - wenn Sie Ihr TV-Gerät ausschalten, wird Ihr Videorecorder ebenfalls automatisch in den Standby-Modus gesetzt. - Automatisches ShowView/Menü - wenn Sie die Taste "ShowView" oder "Menü" auf der Fernbedienung Ihres Videorecorders drücken, schaltet sich das TV Gerät automatisch ein und der entsprechende Videoeingang wird gewählt. Hinweis: SmartLink arbeitet nur mit TV-Geräten, die diese Funktion (SmartLink oder AV-Link) unterstützen.
Smart Media Card - Kleine Speicherkarte mit bis zu 16 MB Speicherplatz. Diese Wechselspeicher waren einmal preiswerter als CompactFlash-Karten. Smart Media-Karten mit 8 MB kosten rund 140 Mark. Allerdings gelten sie als mechanisch anfällig, da die Karten sehr dünn sind und sich verbiegen lassen und die Elektronik an der Oberfläche der Karte liegt.
SmartSearch - SmartSearch speichert den Inhalt der eingelegten Cassette und verschafft Ihnen so einen komfortablen Überblick über die aufgezeichneten Sendungen. Nach dem Bespielen eines neuen Bandes werden die Daten des zuvor genutzten Bandes aus dem Speicher gelöscht.
SMATV - Abkürzung für Satellite Master Antenne Television. Satellitenfernsehen mit Zentralantenne
smear - Bildfehler bei CCD-Bildwandlern: Starke Lichter erzeugen helle senkrechte Streifen, durch Übersprechen in den CCD Elementen.
smear - englisch für "Verschmieren".
smear - Spezial-Effekt/-Werkzeug bei Paint-Systemen: Das Bild wird an den behandelten Stellen "verschmiert".
Smiley - Auch: Emoticon. Smileys sind stilisierte Gesichter, die aus ASCII-Zeichen aufgebaut werden, um in Mailboxen oder E-Mails die Stimmungslage (oder einen ironischen Unterton) des Absenders ausdrücken zu können. Um die beabsichtigte Botschaft entziffern zu können, sollte man die Vorlage nach links drehen und mit etwas Phantasie sind die "Gesichter" dann auch zu erkennen. Beispiele - - -) Lächeln, Spaß, User freut sich; ;-) Augenzwinkern, - -? tangiert mich nicht, - -( Enttäuschung, schlecht gelaunt.
Smooth Scan - Videograbber Karte, auf der ein 32 Bit RISC Prozessor sorgt für einen fließenden Bewegungsablauf in den Sonderbetriebsarten (Bildsuchlauf, Zeitlupe und Einzelbild vor- und rückwärts).
SMPTE/EBU-Code - von der Society of Motion Pictures and Television Engeneers, USA, eingeführter Zeitcode, der im EBU-Bereich den hiesigen Verhältnissen (625 Zeilen; 50 Hz) angepaßt wurde; wird z.B. beim elektronischen MAZ-Schnitt verwendet; siehe Zeitcode
SMPTE - Abkürzung für Society of Motion Picture and Television Engineers. Internationale berufsständische Organisation (gegründet in den USA), die Arbeits- und Normenvorschläge erarbeitet.
SMPTE timecode - englisch für SMPTE-Zeitcode, ein Zeitcode für den elektronischen Videoschnitt mit einer Länge von 80 Bit (Angabe von Stunden, Minuten, Sekunden und Bildnummer). Dieser Longitudinal-Zeitcode (LTC) wird auf die Cue-Spur des Magnetbandes aufgebracht. So genannte User-Bits ermöglichen weitere Angaben.
SMS - Abkürzung für Short Message Service - Kurznachrichtendienst. Hiermit können zwischen Handys Texte bis zu 160 Zeichen ausgetauscht werden. Ist der Empfänger nicht erreichbar, wird die Nachricht zugestellt, sobald er erreichbar wird. Dieser Dienst ist jeweils in allen GSM-Netzen verfügbar, jedoch noch nicht netzübergreifend. Einige Softwarehersteller bieten solche Lösungen auch in Verbindung mit E-Mail kostenpflichtig an. Netzübergreifende Kurznachrichten sind über einen Operator-Service möglich. Beim Versand fallen Kosten pro Nachricht an, die aber in der Regel unter dem Preis für eine Gesprächsminute liegen.
SMS - Abkürzung für Subscriber Management System
SMSC - Abkürzung für Short Message Service Center - Kurzmitteilungszentrale. Hier werden die zu versendenden und zu empfangenden Kurzmitteilungen (SMS) im Netz gespeichert, bis sie versendet sind.
SMTP - Abkürzung für Simple Mail Transfer Protocol. Übertragungsprotokoll für den Austausch von E-Mails zwischen zwei Computern über eine TCP/IP-Verbindung.
Snail-Mail - Bedeutet übersetzt "Schneckenpost". So bezeichnen DFÜ-Teilnehmer die "richtige" Post, die im Vergleich zu E-Mails ja extrem langsam ist.
SNG - Abkürzung für Satellite News Gathering. Elektronische Berichterstattung über Satellit.
SNHC - Abkürzung für Synthetic Natural Hybrid Coding
SNMP - Abkürzung für Simple Network Management Protocol; Protokoll für das Management von Netzwerksystemen.
SNR - Abkürzung für Signal-to-Noise Ratio = S/N, Signal/Rausch-Verhältnis, Signal-Rauschabstand, Störabstand.
SoD - Abkürzung für Service on Demand, Service auf Abruf durch den Besteller.
soft border - englische Bezeichnung für "Weiche" oder fehlende Umrandung (border) bei einem Trickmuster oder einem aufgestanzten Bild, so daß ein fließender Übergang zur Umgebung entsteht.
soft edge - englische Bezeichnung für "Weicher Rand": Fließender Übergang zwischen einem Trickmuster oder einem aufgestanzten Bild und der Umgebung.
Soften - Slangausdruck für Verfahren bei der Bildaufnahme, um weiche Bildkonturen zu erzeugen.
Soft key - englischer Begriff für Funktionstaste: Taste, deren Funktion per Software verändert werden kann.
Softkey - englischer Begriff für Stanzverfahren, bei dem die Konturen zwischen den gestanzten Bildelementen überblendet ausgebildet sind.
soft key - englisch für "Weicher" Key: Key mit weichem Übergang am Rand, bewirkt durch eine niedrige Keyer- "Verstärkung" (key gain).
Software - erst die Software macht aus einem Computer ein brauchbares Arbeitsinstrument. Software ist der Sammelbegriff für Programme aller Art, sowohl der Anwendungssoftware als auch der Betriebssoftware. In den Bereichen EDV und Telekommunikation der Oberbegriff für Computerprogramme und -dateien, Programme von Tk-Anlagen und Endgeräten, die die Hardware erst nutzbar machen.
Solarization - englischer Begriff für Solarisation
Solid-Modeling - Körper Nachbildung in 3D Grafik Software
Sone - Maß der Lautheit, 1 sone entspricht einem Lautstärkepegel von 40 phon.
SONET - Abkürzung für Synchronous Optical Network; auf Forschungsarbeiten der Bell-Laboratories beruhende Übertragungsarchitektur, aus der 1988 unter Mitarbeit von europäischen und japanischen Standardisierungsgremien der CCITT-Standard SDH entstand. Für die Übertragung von ATM über SONET sind derzeit STS-3 (beziehungsweise OC-3) - 155 MBit/s und STS-12 (beziehungsweise OC-12) - 622 MBit/s definiert.
sound-in-sync - SIS, englische Bezeichnung für das Verfahren, Tonsignale bei der Fernsehübertragung in der Austastlücke zu übertragen.
Soundkarte - Eine intern im PC installierte Steckkarte, die meist mit verschiedenen Schnittstellen ausgerüstet ist. Sie gibt digitale Sound- als Audiosignale über Lautsprecher oder Kopfhörer aus.
SP - Abkürzung für Simple Profile profile-and-level
Spannung, Nenn- - Mittlere Spannung an der Batterie während der Entladung mit einer niedrigen Stromstärke. Der Wert wird vom Hersteller auf dem Akkumulator angegeben (z.B. Ni/Cd = 1,2 V pro Zelle).
Spannungsabfall - Wird ein Widerstand innerhalb eines geschlossenen Stromkreises von einem Strom durchflossen, so tritt an ihm ein Spannungsverlust auf, der sogenannte Spannungsabfall.
Spannungsplateau - Längerer Zeitraum mit sehr langsam abnehmender Spannung, charakteristisch für viele Entladungen bei geschlossenen Cadmium-Zellen und geschlossenen Bleizellen. Das Plateau erstreckt sich in der Regel von dem ersten Spannungsabfall bei Entladebeginn bis zu dem "Knie" der Kurve, ab dem die Zelle eine schnell sinkende Spannung bei Entladungsende zeigt.
Spannungssack - Ein momentaner Spannungseinbruch beim Einsetzen von Hochstromentladung (z.B. bei Bleiakku).
Spannungs- und temperaturabhängige Abschaltung (VTCO) - Siehe Abschaltung, spannungs- und temperaturabhängige (VTCO).
Sparkles - englischer Begriff für "Funken": digitaler Trickeffekt in Form eines Funken-Schweifs.
Spatial - englisch für Räumlich, örtlich, "spatial": bezieht sich im Videobereich gewöhnlich auf die in der Bildschirmfläche angeordneten Pixel.
spatial frequency - englisch für Ortsfrequenz, "spatiale" Frequenz.
Spatializer - Für dreidimensionale Raumklangeffekte bei der analogen Wiedergabe über zwei Lautsprecher-Kanäle.
spectra key - Spezielle Art des (RGB-)Chroma-Keys: durch vollständige Entfärbung (chroma nulling) des Hintergrundes kann der Key durch Glas oder Rauch (transparencies) durchgeführt werden, ohne daß störende blaue oder grüne Farbsäume (fringes) auftreten.
Speicherbatterie - Siehe Sekundärbatterie.
Speisung - die Stromversorgung von elektrischen Geräten, Geräteteilen und Anlagen.
Sperrgreifer - auch Justiergreifer genannt; hält den Filmstreifen bei der Belichtung in der Kamera exakt vor dem Bildfenster fest.
SPG - Abkürzung für Sync Pulse Generator. Übergeordneter Synchronsignalgeber zur Synchronisation eines Systems bzw. Studios.
Spiegelblende - Sektorenblende in der Filmkamera mit verspiegelter Oberfläche, die während der Dunkelphase das Bild auf eine Suchermattscheibe wirft; siehe Sektorenblende.
Spiegelreflex - Spiegelsystem einer Photokamera, das die Lichtstrahlen vom Objektiv in den Sucher lenkt.
Spitzlicht - scharf gebündeltes Zusatzlicht, um bei der Bildaufnahme bestimmte Partien des Aufnahmeobjektes hervorzuheben.
Splice - englischer Begriff für Klebestelle.
splice -to - englisch für Kleben, zusammenschneiden,-fügen.
split edit - englisch für Versetzter Schnitt, z.B. von Video- und Tonspur, aber auch von zwei Tonspuren.
split screen - englischer Begriff für "Geteilter Bildschirm", "Bildteilung": Key-Art, bei der ein Trickmuster des Bildmischers (z.B. eine Kreisblende) als Stanzsignal verwendet wird. Dadurch werden auf dem Bildschirm gleichzeitig zwei Bilder dargestellt, die durch eine definie rte geometrische Form scharf gegeneinander abgegrenzt sind.
Splitter - Ein Gerät, das den Telefon- vom Breitbandverkehr trennt. Datenaustausch, Telefonieren und Faxen laufen parallel über dieselbe Leitung.
Splitter - Frequenzweiche zum ADSL-Modem, die den breitbandigen Verkehr vom ISDN-Verkehr trennt.
Spooler - Abkürzung für Simultaneous Peripheral Operations On Line, ein Drucker-Spooler ist ein Zwischenspeicher, in den die Daten abgelegt werden, bevor sie der Drucker ausgibt. Der Spooler ermöglicht also, daß gleichzeitig am PC ein File bearbeitet und ein anderes ausgedruckt wird.
Spotfotometer - Lichtmeßgerät für die Objektmessung kleiner Flächen aus der Entfernung.
Spotlight - englischer Begriff für "Spotlicht"-Effekt bei Bildmischern, bei dem eine durch ein Trickmuster (wipe pattern) begrenzte Fläche mit normaler oder erhöhter Luminanz dargestellt und der übrige Bereich abgedunkelt wird.
Sprechkopf - Aufnahmekopf im Tonbandgerät.
Sprungantwort - elektrischer Impuls, die als Meßgröße aussagt, wie schnell ein System, zum Beispiel ein Lautsprecher, kurzen Impulsen folgen kann.
Spureinstellung - genaue Justage der Magnetköpfe bei MAZ- und Tonbandmaschinen.
Spurlage - Einhaltung der optimalen Abtastposition an Video Recordern. Eine automatsiche Nachführung der Videoköpfe sorgt immer für maximalen Signalpegel. Zusätzlich sollte sich die Spurlage für die Wiedergabe von Fremd-, Leih- und Kaufvideos auch manuell regeln lassen. Die Spurlagenkontrolle ist notwendig, da Videodaten schräg aufgezeichnet werden.
Spurlage - Lage der Aufzeichnungsspuren bei MAZ- oder Tonbändern
SPX - Abkürzung für Sequenced Packet Exchange; Netware-spezifisches verbindungsorientiertes Ende-zu-Ende-Übertragungsprotokoll.
SR - Abkürzung für Saarländischer Rundfunk , öffentlich rechtlicher Sender im Saarland.
SRAM - Abkürzung für Static Random Access Memory. Statischer Direktzugriffsspeicher, auch statischer Schreib-Lese-Speicher genannt..
SSAR - Solid State Audio Recorder. Digitales Audio-Aufzeichnungssystem von Questech mit Halbleiter-Speicher (RAM).
SS-DL - Abkürzung für Single Side - Dual Layer. Einseitig bespielte DVD mit zwei Informationsschichten. (DVD-9)
SSH - Abkürzung für Secure Shell. Ein Programmpaket, das es erlaubt, sichere (verschlüsselte) Verbindungen zwischen verschiedenen Rechnern im Inter- und Intranet aufzubauen. Mit Hilfe verschiedener Verschlüsselungsmechanismen werden Einbruchs- und Abhörangriffe auf ein Netzwerk verhindert. Zu übertragende Daten werden mit Hilfe von Einmalschlüsseln, sogenannten Tickets, realisiert.
S-Signal - Abkürzung für Synchronsignal.
SS-SL - Abkürzung für Single Side - Single Layer. Einseitig bespielte DVD mit einer Informationsschicht. (DVD-5)
SSTV - Abkürzung für Slow Scan Television. Fernsehübertragungssystem für Standbilder in kurzer Zeit; wird vor allem von Funkamateuren angewendet.
SSVR - Abkürzung für Solid State Video Recorder. Digitales Video-Aufzeichnungssystem von Questech mit Halbleiter-Speicher (RAM).
staircasing (od. Stairstepping) - Bildung von Treppenstufen bei schräg verlaufenden Linien auf dem Bildschirm infolge einer zu geringen Pixel-Auflösung (Alias-Effekt aliasing).
Stamina-Technologie - Technologie von Sony. Basiert auf dem optimierten Zusammenspeil von hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus und besonders energiesparenden elektronischen Bauteilen. Für den Anwender bedeutet dies mehr Handlungsfreiheit (Aufnahmezeit) bereits durch den mitgelieferten Akku. Duch optionale Akkus läßt sich die Betriebszeit naochmals deutlich steigern - maximal bis zu 12 Stunden.
Standardkapazität - Siehe Kapazität, Nenn-
Standardladung - Ladestrom, der unbegrenzt lange gehalten werden kann, ohne dass spezielle Zellen oder schaltende Ladegeräte erforderlich sind. Im Normalfall werden Zellen in 12 bis 14 Stunden über Nacht vollgeladen. Produktinformation Ladegeräte.
Standbild - einzelnes gespeichertes Fernseh- oder Filmbild, das eine Zeitlang ohne jede Veränderung auf dem Bildschirm stehen bleibt; kann beim Fernsehen u.a. mit speziellen Speichern, einem Zeitlupengerät oder mit der MAZ erreicht werden.
Standbox - Lautsprecherbox ab etwa 80 Zentimetern Höhe, die auf den Fußboden gestellt wird.
Standby-Zeit - Hierunter wird die Zeitspanne verstanden, die ein Handy ohne zu telefonieren eingeschaltet bleiben kann, bis der Akku vollständig entladen ist. Sie ist sehr viel länger als die maximale Gesprächszeit, da der Energieverbrauch des Handys beim Senden und Empfangen um ein Vielfaches höher ist als bei reiner Empfangsbereitschaft.
Stand-by-Zeit - Maximale Bereitschaftszeit eines Mobiltelefons ohne Gesprächsführung.
Stanzen - elektronisches Trickverfahren, bei dem bestimmte festgelegte Bildteile herausgestanzt und durch Teile einer fremden Bildquelle ersetzt werden.
Starterbatterie - Ein Akkumulator, der speziell zum Starten von Verbrennungsmotoren ausgelegt ist.
star trail - englischer Begriff für "Sternenschweif": digitaler Trickeffekt.
Statische Elektrizität - Aufgrund des elektrostatischen Feldes an der Vorderseite eines Monitors befindet sich dort eine konstante Spannung. Diese Spannung bezeichnet man als statische Elektrizität. Die elektrostatischen Felder bewegen Staubteilchen und schleudern diese ggf. in Richtung des Benutzers. Darüber hinaus reduziert das elektrostatische Feld die Ionendichte in der Umgebung des Bildschirms, was zu Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen kann. Moderne Monitore sind mit einer Antistatikbeschichtung ausgestattet so daß auf der Bildschirmoberfläche sich nur geringe statische Elektrizität befindet. Dadurch wird das Risiko von Staubbewegung und des Auftretens von Ionisierung reduziert.
Stativ - Haltegestell zum Aufstellen der Kamera.
STC - Abkürzung für System Time Clock. Gemeinsamer Zeittakt eines Systems.
Steady Shot (elektronisch) - Im Gegensatz zum optischen System, kompensiert der elektronische Steady Shot Verwackler über den CCD-Bildwandler. Auf elektronischer Basis wird ein Fenster mit einer definierten Pixelmenge (abhängig vom Modell) bestimmt. Dieses Fenster kann sich, abhängig von der Verwackelung, innerhalb der insgesamt zur Verfügung stehenden Pixelmenge bewegen. Beim elektronischen Super Steady Shot wurde das Verhältnis der Pixelmengen erhöht. Der Wirkungsgrad des Systems konnte dadurch weiter verbessert werden.
Steady Shot (optisch) - Verwackelungskorrektur-System. Zwei Sensoren (horizontal/vertikal) ermitteln die Bewegungen (Verwackler) des Camcorders. Diese Informationen werden über eine Elektronik analysiert und an ein Aktiv-Prisma innerhalb der Optik weitergeleitet. Dieses Prisma nimmt dann, entsprechend dem Grad der Auslenkung, Gegenmaßnahmen in Form einer Lichtbrechung vor.
Steady shot - Bildstabilisierungssystem bei neueren Videokameras. Gewisse Kameras arbeiten mit einem optischen Block, der Bewegungen ausgleicht, andere analysieren das Bild und benutzen nur einen Teil der Bildfläche zur Herstellung des Videobildes, mit einem entsprechenden Verlust an Auflösung.
Steganographie - In Dateien verschiedenster Art versteckte Verschlüsselung von Daten. Die Steganographie nutzt die Eigenart von Computerdateien, unbenutzte oder irrelevante Teilbereiche zu enthalten. In Dateien, die oberflächlich betrachtet einen anderen Zweck erfüllen, können versteckte Botschaften und Daten eingebunden werden. Dies geht sogar so weit, daß ein Bild oder ein Musikstück derartige versteckte Informationen enthalten kann.
Stereobasis - bei der Stereo-Wiedergabe der Abstand der beiden Lautsprecher.
Stereodecoder - der Stereodecoder ist in einem Empfänger das elektronische Bauteil, das die Sendesignale von Stereo-Sendungen aufschlüsselt und entsprechend dem rechten und dem linken Stereo-Kanal zu teilt.
Stereofilter - heißt eine Schaltung in UKW-Empfangsteilen, die das Rauschen vermindert, das beim Empfang von weit entfernten Stereosendern auftritt, indem der Stereoeffekt leicht abgeschwächt wird.
Stereo-Mikrofon - Kombination von zwei Mikrofonsystemen für die Aufnahme der XY-Stereophonie.
Stereophonie - Tonaufnahme und Übertragung über zwei getrennte Kanäle; ergibt natürliche räumliche Wiedergabe.
Stereo-Quadrophonie - Vierkanal-Stereophonie, die durch Matrix-Codierung auf zwei Kanälen übertragen wird; bei der Wiedergabe durch Matrix-Decoder wieder in vier Lautsprecherkanäle geteilt.
Stereosichtgerät - elektrisches Meßgerät zur Kontrolle und Beurteilung des Stereo-Tonsignals.
Steuerkanal - siehe D-Kanal.
Steuerung des Zuspielers - (LANC Remote) Local Application Control. Umschaltbare Steuerungsfunktion des Control L-Datenformats bei Heimvideorecordern für den Synchronschnittbetrieb in Verbindung mit einem Zuspieler
Stibin - Antimonwasserstoff (SbH3) Gasförmige Verbindung, die an negativen Platten von Blei-Antimon-Zellen, besonders beim Schnellladen oder bei starker Überladung, gebildet werden kann.
Still - englisch für Aufnahme, Foto; Standbild, Stehbild.
still frame - englisch für Standbild, Stehbild
still store - Standbildspeicher (RAM oder Festplatte).
Stillvideo - eine Kamera die statt eines herkömmlichen Films ein CCD-Element besitzt, dessen Bildsignale auf einer Diskette gespeichert werden, die dann auf einem Fernsehmonitor betrachtet werden können.
still video - englisch für (Video-) Standbild.
STM - Abkürzung für Synchronous Transfer Mode; Standardisierte Methode zur Übertragung einer Gruppe von Daten, die durch einen Takt zusammengefasst und gemeinsam gesendet werden. Für STM muss zunächst eine Verbindung zwischen Sender und Empfänger aufgebaut werden, welche dann nur von diesen beiden genutzt wird. Somit gehen wertvolle Kapazitäten verloren (siehe auch ATM).
STM-x - Abkürzung für Synchronous Transport Module Level x; Bezeichnung eines Bausteins der Synchronous Digital Hierarchy (SDH). STM-x bei SDH entspricht STS-(3 mal x) bei SONET (Beispiel STM-1 und STS-3, 155 MBit/s).
STN - supertwisted nematic; durch super-verdrehte (180 bis 270 Grad) nematische Flüssigkristalle läßt sich zum Beispiel der Kontrast erheblich verbessern.
Stopfen - Bauteil mit Entlüftungskanälen zum Verschliessen der Zellöffnung.
Störabstand - Verhältnis des Pegels eines Störsignals zum Pegel des Nutzsignals z.B. einer Tonübertragung; wird in dB (Dezibel) angegeben.
Störspannung - jedes Übertragungsgerät (Verstärker etc.) erzeugt eine ihm eigene Störspannung, die der Nutzspannung überlagert ist.
STP - Abkürzung für Shielded Twisted Pair; Paarweise geschirmtes Twisted Pair Kabel.Switch - Englische Bezeichnung für Schalter. In der Netzwerktechnik versteht man unter einem Switch einen aktiven Hub, der den Netzwerkverkehr zwischen Clients und Server(n) regelt, in dem er selbsttätig die Zieladressen der IP-Pakete auswertet und diese dann den entsprechenden Adressaten zustellt.
Strahlung - (siehe auch Ionisierende/ Nichtionisierende Strahlung) Unter Strahlung versteht man Licht oder Energie, das/die in strahlen- oder wellenförmiger Bewegung emittiert wird. Monitore erzeugen unterschiedliche Arten von Strahlung, darunter ionisierende/nichtionisierende und elektrostatische Strahlung. Potentielle Gesundheitsrisiken aufgrund von Bildschirmarbeit konnten bisher nicht nachgewiesen werden. Dennoch erfüllen Monitor Hersteller freiwillig die weltweit strengsten Normen für Bildschirmemissionen und versuchen, diese Emissionen durch Erforschung und Entwicklung neuer Technologien weiter zu reduzieren.
Streamer - (Tape-Streamer), Streamer sind Geräte zur Datensicherung und zum Datenaustausch. „Streamen“ bedeutet, daß das Magnetband Daten bzw. Dateien in einer kontinuierlichen Bewegung aufzeichnet. Vor allem in Verbindung mit Festplattenlaufwerken ist so die Datensicherung schnell und einfach. Das Überspielen einer 20 MByte-Platte kann so in wenigen Minuten erfolgen.
strech - Parameter bei "Warp"-Effekten.
strech - tape stretch, Dehnung des Bandes, führt zu Wiedergabefehlern.
Streifenmasken-Bildröhre - Ein Farbbildröhrentyp, bei dem die Phosphorbeschichtung auf der Innenseite der Bildröhre in langen, vertikal angeordneten Streifen aufgebracht ist. Der Elektronenstrahl wird bei diesen Bildröhren nicht wie sonst üblich durch eine Lochmaske, sondern durch eine Streifenmaske geschossen.
stretch - englisch für Dehnung.
Stroboskop - Vorrichtung an Plattenspielern, mit der die Laufgeschwindigkeit des Plattenspielers kontrolliert werden kann. Glimmlampe, die mit Netzspannung betrieben eine auf dem Plattentellerrand aufgebrachte der Drehzahl entsprechende Markierung anleuchtet. Steht die Markierung optisch still, stimmt die Drehzahl.
Strom - Die Bewegung elektrischer Ladungsträger in einem elektrischen Feld. In der Batterietechnik tritt ausschliesslich Gleichstrom auf.
Stromkollektor - Gebilde innerhalb der Elektrode, das Stromfluss zwischen Zellenpolen und den aktiven Massen ermöglicht. Siehe Gitter.
Stromstärke - Stromstärke - entweder in Ladung oder Entladung - häufig ausgedrückt als ein Bruchteil oder ein Mehrfaches der spezifizierten Stromstärke C.
Stromverbrauch - Allgemeinsprachlicher Begriff für die aufzuwendende Energie elektrische Geräte zu betreiben.
Stromversorgung - Die meisten Digitalkameras sind wahre Stromfresser. Besonders der Einsatz eines LCD-Displays verbraucht sehr viel Energie. Bei eingeschaltetem Display halten Batterien häufig nur eine Stunde durch. Preiswerter als häufiger Batteriewechsel ist der Einsatz von Akkus. Allerdings haben Akkus in der Regel eine niedrigere Kapazität als Batterien.
STS-x - Abkürzung für Synchronous Transport Signal Level x; Bezeichnung eines Bausteins der SONET-Hierarchie (STS-x wird auch mit OC-x - Optical Carrier - bezeichnet). Siehe auch STM-x.
Stufenlinsenscheinwerfer - Scheinwerfer, der mit einer stufenförmig gepreßten Linse in der Lichtaustrittsöffnung versehen ist, um eine Lichtbrechung und weiche Randzeichnung zu erzielen.
stuffing bits - englischer Begriff für Stopfbits, Füllbits
Stummschaltung - Bei ankommenden Anrufen und während des Telefonates schalten moderne Autotelefone das Radio aus.
subband coding - (SBC) Teilband-Codierung: Aufspaltung des Bildsignals (oder auch eines Audiosignals) in einzelne Frequenzbänder, die dann getrennt quantisiert und codiert werden; man erreicht damit eine Reduktion der Datenrate, da die Frequenzbänder mit geringer Energie (dies sind gewöhnlich die höherfrequenten Anteile) mit weniger Bits codiert werden müssen und die niederfrequenten Anteile eine geringere Abtastrate erfordern (subsampling). Bei der Sichtung von Bild-Datenbanken bietet das Verfahren den Vorteil, daß zum groben "Durchblättern" zunächst nur die niederfrequenten Teilbänder zeit- und kostensparend übertragen werden müssen.
Subcarrier - englisch für (Farb-)Hilfsträger, Farbträger
Sub-D - Subminiatur-Steckverbindung des Typs D. Eine Steckverbindung, deren Stecker zum Schutz der Anschlußstifte über eine kantenförmige Erhöhung in Form eines "D" verfügt. Normalerweise handelt es sich hierbei um einen 50-, 25-, 15- oder 9poligen Stecker, wobei jeder Stift einer anderen Ader bzw. einem Signal innerhalb des Kabels entspricht.
Sub-Netz - Bereich eines Netzwerks, der durch gemeinsame Adresskomponenten festgelegt ist. In TCP/IP-Netzwerken zum Beispiel sind Sub-Netze durch gleiche Zahlenkombinationen am Anfang der IP-Adresse der jeweiligen Geräte definiert. So sind zum Beispiel alle Geräte in einem Sub-Netz zusammengefaßt, deren IP-Adresse mit 100.100.100. beginnt. Die Unterteilung in Sub-Netze ist aus Sicherheits- und Rechenleistungsgründen sinnvoll.
Subnotebook - Mit diesem Namen (oder auch Mini-Notebook) werden Notebooks bezeichnet, die mit herkömmlichen Betriebssystemen (wie Windows 95 / 98) und Festplatte arbeiten, aber mit Abmessungen von (maximal 26 x 21 x 4 Zentimeter) kleiner und leichter sind als herkömmliche Notebooks. Die geringere Größe wird unter anderem durch kleinere Akkus und den Verzicht auf ein internes Diskettenlaufwerk erreicht.
Sub-Nyquist-sampling - Abtastung eines Analogsignals mit einer Frequenz, die niedriger als die Nyquistfrequenz ist; dadurch ergeben sich Alias-Störungen (aliasing).
Sub-sampling - Unterabtastung; man spricht z.B. von Farb-Subsampling, wenn in einem Videosignal die Farbkomponenten bei der Digitalisierung mit einer geringeren Rate abgetastet werden als die Luminanz-Komponente.
Subscriber - englischer Begriff für (Telefon-, Kabelfernseh-)Teilnehmer.
Subtraktive Farbmischung - komplementäre Farbmischungen, auf weißer Fläche aufgebracht, ergeben Schwarz; Gegensatz: additive Farbmischung.
Sub-Woofer - Bei diesem Kanal einer Surround Anlage wird ein passiver Basislautsprecher im Monobetrieb mit dem Bassanteilen des linken und rechten Tonkanals gespeist.
Subwoofer - Spezielle Lautsprecherbox für die ausschließliche Reproduktion sehr tiefer Töne. Subwoofer gibt es in aktiver und passiver Ausführung und werden in Surround Anlagen zur Stützung des Klangfundamentes eingesetzt, meist ein besonders großer, zusätzlicher Tieftonlautsprecher, der Bässe besonders prägnant und tief wiedergibt und das Klangvolumen erhöht
Sucher - Teil einer Photo-, Film- oder Fernsehkamera, durch den der aufzunehmende Bildausschnitt gesehen und beurteilt werden kann.
Suchmaschinen - Sie ordnen das Angebot des Webs nach Stichworten. Der Autor einer Web Site markiert Wörter in seinem Text, die dann von den Suchmaschinen aufgegriffen werden.
Sulfatation - Die Bildung von Bleisulfat an den Elektroden eines Bleiakkumulators durch Rekristallisation bei langen Standzeiten im tiefentladenen Zustand. Es bildet sich grobkörniges Bleisulfat, welches nur schwer wieder aufladbar ist. Siehe Rekonditionierung.
Summenregler - Einsteller in Video- und Tonmischpulten, die eine Summe von Eingangssignalen erfassen.
Super-Audio - Vorschlag von Sony und Philips zu einer neuen Technik, die Frequenzen bis zu 100 kHz auf CD bannen soll. Die Super-Audio-CDs sollen auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar sein. Die Frequenzen über 20 kHz bleiben dem alten CD-Player freilich verborgen, sie erfordern einen neuen Player und meist auch neue Verstärker sowie neue Lautsprecher. Zwar hört das menschliche Ohr nur maximal 20 kHz, doch wird der Unterschied zwischen herkömmlichen CDs und hochauflösenden Verfahren (Super-Audio und DVD-Audio) angeblich im Blindtest sicher erkannt.
super black - blacker-than-black, schwärzer als schwarz, Einstellung um Stanzvorgänge absolut sicher zu gewährleisten.
Super Brightron F - Bildröhre mit absolut flacher Oberfläche. Noch mehr Kantenschärfe aus jedem Blickwinkel. Leuchtstark, antistatisch, antireflektierend.
Super - englischer Begriff für Durchblendung, Einblendung, Titel; auch: Statist.
Super Laser Link - Drahtlose Bild- und Tonübertragung via Infrarot-Signal. Ließen sich bis dato Distanzen von ca. 5 m überbrücken, erreichten Produkte mit Super Laser Link eine Reichweite von bis zu 8 m (via optionalem Empfänger IFT-R20).
Superorthikon - Bildaufnahmeröhre in elektronischen Kameras.
SuperPAL - Teil der ADTV-Technik. Trennung von Farb- und Helligkeitssignal durch Kammfiltertechnik, Ausschaltung von Flimmer- und Moirè-Effekten, zusätzliche Schärfe und Brilianz durch DCC (Dynamic Contour Control)
SuperPIN - Kennziffer für den Zugang zu Mobiltelefonen, siehe PUK
Super-VHS - VHS-System mit verbesserter Qualität durch Trennung der Signale für Helligkeit und Farbe. Siehe YC
SuperWoofer - Separater Basslautsprecher.
surfen - Anklicken eines Hypertext Link, farblich hervorgehobene und meist unterstrichene Textstelle oder bestimmte Grafiken (Hotspots), ermöglicht die Verbindung zu einer anderen URL. Durch anklicken kann der Nutzer bequem zu anderen Textstellen oder in andere Dokumente bzw. WWW-Angebote springen (surfen).
Surround - Mehrkanaliges Audiosignal für Raumklang, siehe Dolby ProLogic
Surroundsound - Rundumklang, ursprünglich fürs Kino entwickelt, heute auch fürs Heimkino eingesetzt.
Sustain Pedal - Fußpedal an Musikinstrumenten zur Änderung der Tonhöhe.
SVC - Abkürzung für Switched Virtual Channel; durch ein Signalling-Protokoll dynamisch aufgebaute virtuelle Verbindung zwischen ATM-Endgeräten.
SVGA - Abkürzung für "Super Video Graphics Array", ein Grafikstandard mit einer Auflösung von mindestens 800 x 600 Bildpunkten (Pixel) mit mindestens 256 Farben. Hierbei handelt es sich um einen nicht eindeutig definierten Standard. Der Super VGA-Modus emuliert jedoch im allgemeinen sämtliche VGA-Modi sowie die Grafik-Modi bishin zu einer Auflösung von 800 x 680 Bildpunkten bei 256 oder mehr Farben aus unterschiedlich umfangreichen Farbpaletten.
S-VGA - Abkürzung für "Super Video Graphics Array", ein Grafikstandard mit einer Auflösung von mindestens 800 x 600 Bildpunkten (Pixel) mit mindestens 256 Farben. Hierbei handelt es sich um einen nicht eindeutig definierten Standard. Der Super VGA-Modus emuliert jedoch im allgemeinen sämtliche VGA-Modi sowie die Grafik-Modi bishin zu einer Auflösung von 800 x 680 Bildpunkten bei 256 oder mehr Farben aus unterschiedlich umfangreichen Farbpaletten.
S-VHS - Abkürzung für Super-VHS. Weiterentwickeltes VHS-Verfahren mit deutlich besserer Bildqualität; es arbeitet ebenfalls mit dem Color-Under-Verfahren, jedoch mit getrennter Signalverarbeitung von Y und C sowie mit einer höheren untersten FM-Frequenz (5,4MHz). Ein aufwendiges Kammfilter sorgt zusätzlich für eine gute Trennung von Luminanz und Chrominanz. Man erhält auf diese Weise ein schärferes Bild mit verbesserter Farbwiedergabe ohne Cross-Effekte (cross colour, cross luminance). Anmerkung: "S" steht auch für "separate video", zu deutsch etwa: "Trennung der Videosignale".
S-Video - Auch Y/C oder (nach dem Buchsenhersteller) Hosiden genannt. Standard zum Austausch von Videosignalen zwischen Geräten. Dabei werden die Informationen für Helligkeit (Y) und Farbe (C) separat transportiert, damit sie einander nicht beeinträchtigen können. Im Gegensatz zu Component gibt es jedoch nur ein Farbsignal. Die Qualität liegt dementsprechend zwischen Component und Composite. Beispiele sind S-VHS, Hi-8.
Swing-Batterie - Akkumulatorentyp, der eine hohe gravimetrische und volumetrische Energiedichte aufweist. Die Zellspannung (Leerlaufspannung) ist abhängig von der Elektrodenpaarung und hat z.B. bei der Kombination Li2MnO2 / C einen Wert von 3 V oder 4 V, je nach Art des verwendeten Braunsteins. Dadurch empfiehlt sich dieses System für Anwendungen wie Mobiltelefone, Videokameras oder als Grossbatterie für Elektrofahrzeuge. Die Anode besteht aus Grafit. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der Negativen eingelagert und beim entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ionen-Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet.
switch - englisch für Schalter (to switch: schalten)
switcher - video switcher, vision switcher (Video-)Mischer, Bildmischer (Anmerkung: "switcher" wird manchmal auch abgekürzt für "distribution switcher" oder "routing switcher" gebraucht!).
SWR - Südwestdeutscher Rundfunk, Zusammenschluß aus Süddeutscher Rundfunk und Südwestfunk, öffentlich rechtlicher Sender in Baden-Würthemberg und Rheinland-Pfalz
Symbolrate - Parameter für den Digitalempfang. Gibt die Datenübertragungsrate für ein MCPC- oder SCPC-Signal an und wird in Megasymbols pro Sekunde (MS/s) angegeben.
Synchro-Edit - Die Funktion Synchro-Edit dient dazu, Aufnahmegerät und Zuspieler miteinander zu harmonisieren, um so die Überspielung von einem der Geräte zu steuern. Während man ohne diese Funktion Zuspieler (in der Regel ein Camcorder) und Aufnahmegerät (Recorder) manuell getrennt starten muß, löst hier je nach eingesetzter Variante das Starten der Wiedergabe oder der Aufnahme den Überspielvorgang für beide Geräte aus. Das Überspielen ist dabei bildgenau und störzonenfrei. Voraussetzungen dafür: Beide Geräte müssen dafür vorbereitet sein, gegenseitig die Steuersignale verstehen und mit einem ein speziellen Kabel verbunden sein.
Synchron - die synchrone Datenübertragung setzt voraus, daß Sender und Empfänger über einen Taktgeber ständig gleichphasig geschaltet sind. Sender und Empfänger müssen also mit gleicher Übertragungsgeschwindigkeit arbeiten.
Synchronisation - Grafikkarte und Monitor müssen beim Aufbau eines Bildes perfekt zusammenspielen, also synchronisiert werden. Jeweils das Ende einer Zeile und das Ende eines kompletten Bildes werden durch sogenannte Synchronisationsimpulse markiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Signale von der Grafikkarte an den Monitor zu senden. Werden die BNC-Eingänge des Monitors verwendet, so erfolgt die Synchronisation entweder über eine separate beschriftete Leitung oder aber über zwei Anschlüsse, die in der Regel mit "H-Sync" (Zeilenende) und "V-Sync" (Bildende) bezeichnet werden. Soll keine eigene Leitung für die Synchronisation eingesetzt werden, so kann der Monitor auch durch die Funktion "Sync-on-green" über die Signalleitung für den grünen Farbanteil gesteuert werden. Bei Verwendung eines Monitorkabels mit Sub-D-Stecker entfällt eine zusätzliche Verkabelung zur Synchronisation.
Synchronisationspolarität - Informationen in Form von bipolaren (Plus- bzw. Minuscodes) Synchronisationssignalen, die an den Monitor übergeben werden. Der Monitor liest die Polaritätssignale und nimmt automatisch die für die Darstellung der korrekten Auflösung erforderliche Synchronisation vor.
Synchronisationssignal - Signale, die als Impulse an den Monitor gesendet und zur Steuerung der Synchronisation, das heißt der horizontalen und vertikalen Bewegung des Elektronenstrahls an die Ablenkeinheit weitergeleitet werden (siehe auch Videosignal). Der Monitor sorgt automatisch für eine Synchronisation unterschiedlicher horizontaler Abtastfrequenzen und aktiviert die von der jeweils benutzten Anwendung benötigte Auflösung.
Synchronismus - gleichzeitiger Ablauf z.B. von Bild- und Tonträgern, damit die Bild- und Tonereignisse ständig zueinander passen.
Synchronizer - In der Synchrontechnik das Gerät, das Zeitreferenzen und Taktsignale verschiedener Standards umwandelt. Für die Harddisk Verkopplung wird neben dem SMPTE Timecode auch die Übertragung von LANC-Befehlen (Sony) oder des 5-Pin Edit-Protokolls (für Panasonic an Roland) in MIDI-Timecode angewandt.
Synchronklappe - Hilfsmittel bei Tonfilmaufnahmen, mit dem optisch und akustisch ein Synchronzeichen zu Beginn jeder Einstellung gegeben wird; zunehmend durch elektronisch erzeugte Synchronzeichen ersetzt.
Synchronschnitt - (Synchro Edit) Für den koordinierten Start von Zuspieler und Aufnahmegerät. Mit einem Tastendruck erfolgt der gleichzeitige Start beider Geräte. Ein erneuter Druck auf die Synchro Edit-Taste beendet die Überspielung synchron.
Synchron - Slangausdruck für die Herstellung einer Filmfassung in der Landesprache.
Synchronzeichen - Markierung am Beginn jeder Einstellung bei Filmaufnahmen, optisch und akustisch, zur Erzielung der Synchronität; z.B. Synchronklappe.
Synchro Tuner Preset - Synchro Tuner Preset speichert alle verfügbaren Sender und ermöglicht es Ihnen, die Sender auf Ihrem Videorecorder in derselben Reihenfolge abzuspeichern wie auf Ihrem TV-Gerät.
Synthesizer - elektronisches Gerät zur Erzeugung künstlicher Klänge.
Synthesizer - In jedem Tuner steckt ein durchstimmbarer lokaler Oszillator, dessen Schwingung mit dem Antennensignal gemischt wird, um dieses auf die Zwischenfrequenzebene herunterzusetzen. Früher wurde die Oszillatorfrequenz über einen Drehkondensator am Senderwahlknopf direkt stufenlos eingestellt. Moderne Synthesizer-Tuner steuern den Oszillator auf digitalem Wege, ausgehend von einer Quarzreferenz. Synthesizer-Tuner lassen sich nur in festen Schritten abstimmen, meist 50, mitunter auch 25 Kilohertz. Weil auch die Sendefrequenzen in solchen festen Rastern liegen, kann ein Synthesizer die Frequenz sehr genau einstellen und halten. Im übrigen läßt er sich bequem mit einem Stationsspeicher kombinieren: Es muß nur der Zahlenwert der Frequenz gespeichert werden.
Synthesizer-Tuner - vollelektronischer Tuner mit automatischer Sendersuche und mehrfachen Programmspeicher. Das Sender-Suchen und Abstimmen im herkömmlichen Sinn entfällt. Einmal programmierte Sender werden per Tastendruck automatisch angesteuert und sind sofort optimal abgestimmt und auf Kanalmitte eingestellt.
Sysop - Abkürzung für System Operator. Auch Administrator. Zuständig für das Netzwerk.
SysOp - Abkürzung für "Systemoperator"; der Administrator einer Mailbox, eines Internet-Zugangsrechners oder eines Diskussionsforums in einem Online-Dienst. Der SysOp ist unter anderem für den korrekten Ablauf von Diskussionen und die Einhaltung der "Netiquette" zuständig.
system header - header, Programmteil am Kopf des Programmcodes.
Szene - Eine sequenzielle Folge von Bildern, die zusammenhängend bearbeitet und abgespielt werden können. Eine Szene enthält mindestens ein Bild, kann aber auch über viele Stunden reichen.