Mm
M/E - Abkürzung für mix/effects "Mischung/Effekte": bezeichnet meistens die "Misch-/Effekt-Ebenen" ("Trickmisch-Ebenen", "Trickmisch-Stufen") eines Effekt-Mischers, wo die eigentliche Bildmischung, kombiniert mit Trickeffekten, erfolgt.
MAC - Abkürzung für Media Access Control; MAC wird im Netzwerk-Umfeld allgemein als "MAC-Adresse" einer Netzwerkkarte verstanden. Sie ist fest auf der Karte gespeichert und weltweit eindeutig. Es handelt sich sozusagen um die Seriennummer einer Netzwerkarte.
MAC - Abkürzung für Multiplexed Analog Component. Farbfernseh-Übertragungsnormen: Bei den MAC-Verfahren (B-, C- und D/D2-MAC) werden die Farbkomponenten Y (Luminanz), Cr (R-Y) und Cb (B-Y) im Zeitmultiplex, d.h. nacheinander übertragen. Man vermeidet dadurch gegenseitige Störungen von Luminanz und Chrominanz. Um die Übertragung im Zeitmultiplex zu ermöglichen, werden die drei Komponenten mit Hilfe der 4:2:2-Abtastung zeitlich komprimiert. Die Y-Komponente wird im Verhältnis 3:2, die Chrominanz-Komponenten Cb und Cr w erden im Verhältnis 3:1 komprimiert, und sie werden zeilenalternierend übertragen. Die Audio-Übertragung erfolgt digital in sog. Paketen innerhalb der Zeilen-Austastlücke. Je nach Übertragungsweg stehen unterschiedliche Bandbreiten zur Verfügung; im Kabel wird deshalb Restseitenband-AM und bei Satellitenübertragung FM verwendet. C-MAC ist ausschließlich für die Satellitenübertragung geeignet; D- und D2-MAC können auch im Kabel eingesetzt werden.
MAC-Adresse - MAC wird im Netzwerk-Umfeld allgemein als "MAC-Adresse" einer Netzwerkkarte verstanden. Sie ist fest auf der Karte gespeichert und weltweit eindeutig. Es handelt sich sozusagen um die Seriennummer einer Netzwerkarte.
MacOS - Abkürzung für Macintosh Oprating System. Betriebssystem des Apple Macintosh-Rechners.
Macrooptik - Kameraobjektiv speziell für Nahaufnahmen kleiner Objekte.
Macrovision - Kopierschutzsystem. Es werden Störimpulse dem Videosignal beigemischt und die bewirken, dass eine Aufnahme dieses Videosignales auf einem Videorecorder stark gestört wird.
Magnetaufzeichnung - Slangausdruck für Magnetbandaufzeichnung.
Magnetband - allgemeiner Begriff für magnetischbeschichtetes Kunststoffband für die Aufzeichnung und Speicherung von Daten und Video oder Audiosignalen.
Magnetbandaufzeichnung - allgemeine Bezeichnung für die Aufzeichnung von elektrischen Signalen auf Magnetband; geläufig ist die Magnetbandaufzeichnung von Ton- und Bild-Signalen. In Rechenanlagen werden Daten auf Magnetband aufgezeichnet.
Magnetband - in der Datentechnik weitgehend genormter externer Datenträger. Das magnetische Kunststoffband mit Eisenoxidbeschichtung ist 12,7mm breit und einseitig beschichtet. In der Breite ist das Magnetband in neun Spuren (Tracks) eingeteilt, die Schreibdichte liegt bei 800, 1600 oder 6250 bpi. Am Anfang (BOT) und Ende (EOT) des Magnetbandes sind Bandmarken angebracht, die als Steuerzeichen für Start und Stop fungieren.
Magnetbildaufzeichnung - Bezeichnung für die Magnetbandaufzeichnung von Video- (Bild-) Signalen.
Magnetfeld - Magnetfelder entstehen um magnetische Objekte, die von Natur aus über zwei unterschiedliche Pole verfügen. (siehe auch Magnetisches Wechselfeld) Charakteristisch für Magnetfelder sind geschlossene Schleifen oder Feldlinien, die von einem Pol zum anderen verlaufen.
Magnetfilm - passend zum Bildfilm perforiertes Magnetband für die synchrone Aufnahme und Wiedergabe einer Filmvertonung.
Magnetischer Tonabnehmer - bei ihm schwingt ein magnetischer Anker in einer Spule und induziert die Tonspannung.
Magnetisches Wechselfeld - Von Elektromagneten erzeugte Magnetfelder, deren Flußdichte sich entsprechend den Schwankungen in der Wechselspannung verändert. Im Monitor werden magnetische Felder durch den Einsatz der Ablenkeinheit verursacht. Die Flußdichte nimmt mit zunehmender Entfernung rapide ab. In dem Abstand, den der Benutzer normalerweise vor einem Monitor einnimmt, ist die Flußdichte im Vergleich zu der des normalen Arbeitsumfeldes relativ gering, da die Flußdichte bei einer Verdopplung des Abstandes von der Quelle um das Achtfache abnimmt. Sämtliche Farbmonitore mit Bildröhre nach TCO sind strahlungsarm. Die Emission von Magnetfeldern ist äußerst gering und unterschreitet die weltweit strengste Grenzwertempfehlung.
Magnetophon - frühere firmeneigene Bezeichnung für Tonbandgeräte.
Magnetostat - Schallwandler aus der Gruppe der sogenannten Flächenstrahler. Eine leichte Folien-Membran mit aufgeklebten, aufgeätzten oder aufgedruckten Leiterbahnen befinden sich dabei zwischen zwei sehr starken Magnetfeldern. Die meist stabförmigen Magnete sitzen dicht vor und hinter der Membran, die sich in diesem magnetischen Feld frei nach vorn und hinten bewegen kann. Magnetostaten gibt es von der Größe einer Zimmertüre als Vollbereichs-Lautsprecher bis hin zu kleinen Hochtönern, die fälschlicherweise oft als Bändchen-Lautsprecher bezeichnet werden.
Magnetplattenspeicher - rotierende magnetbeschichtete Scheiben; die Informationen werden von Magnetköpfen geschrieben und gelesen; Einsatz vor allem in größeren Rechenanlagen.
Magnetrandspur - schmale magnetisierbare Schicht, die in der Randzone eines Bildfilmes für die Vertonung aufgebracht ist.
Magnetton - allgemeine Bezeichnung für die magnetische Tonaufzeichnung.
MAG Optical - Bildfilm mit zwei Tonspuren: eine Magnettonspur und eine Lichttonspur.
Mailbox - Bezeichnung für ein Postfach bei einem Online-Dienst oder Provider, also ein spezielles Verzeichnis zur Aufbewahrung und zum Transport von E-Mails.
Mailbox - Ein Server, der E-Mails, News und Dateien speichert und sie für Benutzer bereithält. Die Box dient als elektronisches Postfach oder als "schwarzes Brett".
Mailbox - Elektronischer Anrufbeantworter im Mobilfunknetz. Die Nachrichten werden auf einem Zentralcomputer gespeichert und können von einem Telefon mit DTMF-Funktion oder jedem Nokia Mobiltelefon abgerufen werden.
Mailbox - Englisch für Briefkasten. Bedeutet im online-Bereich: ein Rechner, in den man sich per Modem einloggen und elektronische Nachrichten empfangen oder versenden kann. Häufig stellen Mailboxen auch eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen zur Verfügung, wie zum Beispiel Diskussionsforen, Online-Spiele und Datenbanken mit Shareware-Programmen, Treibern und Tools.
Mailbox - Oftmals von Privatpersonen betriebener Rechner mit entsprechender Software, zu dem man sich entweder gegen eine Gebühr oder kostenlos per Modem verbinden kann, um mit anderen Anwendern Nachrichten oder Dateien auszutauschen. Im Prinzip funktioniert eine Mailbox wie ein Online-Dienst, besteht aber meist nur aus einem einzigen Rechner mit entsprechend begrenzter Kapazität.
Mailing-List - Eine auf E-Mail basierende Diskussionsplattform im Internet. Mailing-Lists sind meist nach Themen geordnet. Versendet einer der Teilnehmer eine Nachricht an die Adresse dieses Verteilersystems, werden Kopien dieser Nachricht automatisch an alle Teilnehmer weitergeleitet, deren Adressen in der Mailing-List enthalten sind.
Mailing-List-Server - Ein Rechner, der dafür sorgt, daß Hunderte von Nutzern durch eine sogenannten Mailing-List mit minimalem Aufwand miteinander diskutieren können oder automatisch Newsletter zu bestimmten Themenkomplexen als E-Mail bekommen. Hierfür wird auf einem Rechner ein Programm installiert, das E-Mails empfängt und automatisch eine Kopie davon an jeden User schickt, der sich in eine Liste eingetragen hat.
Mail-Server - Rechner beim Provider, der das Versenden, Empfangen und Zwischenspeichern von E-Mails ermöglicht. Siehe auch IMAP, POP3 und SMTP.
Mail-Spamming - Massenweises Versenden von unerwünschten E-Mails, meist zu Werbezwecken.
Mainframe - englische Bezeichnung für Haupt- oder Großrechner.
Main Profile - englisch für "Haupt-Anwendungsprofil", bezieht sich auf die Profile-and-Level-Klassifikation nach MPEG-2. Das "Main Profile" ist für den Großteil der heute absehbaren Anwendungen gedacht.
Makeln - Annehmen eines neuen Anrufes während eines Gespräches und Wechsel zwischen den Teilnehmern. Ist Anklopfen an dem Telefon eingeschaltet, so kann der Teilnehmer zwischen zwei Gesprächspartnern hin und her schalten.
Makro - eine Folge von Befehlen, die zu einer Einheit zusammengefaßt und mit nur wenigen Tastenanschlägen aufgerufen werden können.
Makro-Fotografie - Begriff aus der Photografie für Nahaufnahme
Makrofunktion - Viele Digitalkameras sind mit einer Makrofunktion ausgestattet, die es erlaubt bis zu 5 cm an das Objekt heranzugehen. Damit können Sie auch Schriftstücke oder Details fotografieren. Selbst bei schlecht auflösenden Kameras liefert diese Funktion meist sehr gute Ergebnisse.
MAN - Abkürzung für Metropolitan Area Network. Verbindung heterogener Netze und Rechnersystemen unternehmensweit im Umkreis mehrerer Gebäude innerhalb eine Betriebsgeländes bis hin zur Einbindung räumlich entfernter Niederlassungen (Zwischenbereich zwischen LAN und WAN).
Manual - englische Bezeichnung für Bedienerhandbuch (Anwendungsbeschreibung)
Manual Fader - Funktion zum manuellen Ein- und Ausblenden vom Musiktiteln.
Maschinengiessen - Ein voll- oder halbautomatisches Giessverfahren für mechanische Bauteile oder Kleinteile.
mask - englisch für Maske, begrenzt den Bereich, in dem ein Key-Effekt wirksam wird. Das Maskensignal kann von einem Trickmuster abgeleitet sein oder als "extern mask" von außen zugeführt werden.
Maske - Schablone, um die Eingabe von Daten oder Texten zu erleichtern.
Maske - Slangausdruck für den Arbeitsraum der Maskenbildner.
Maske - Slangausdruck für die maskenbildnerische Aufbereitung von Darstellern.
Maskierung - spezielle Einfärbung von Farbnegativfilmen nach der Entwicklung, um Farbverfälschungen zu korrigieren.
Masse, aktive - Das Material in den Elektroden, das an den Lade- und Entladereaktionen teilnimmt. In der Nickel-Cadmium-Zelle werden Nickelhydroxid und Cadmiumhydroxid als aktive Massen bei den positiven bzw. negativen Elektroden benutzt. In der Bleizelle sind Bleidioxid und Bleischwamm die aktiven Massen bei den positiven und negativen Elektroden. Die als Elektrolyt dienende Schwefelsäure in einer Bleizelle kann ebenfalls als eine aktive Masse betrachtet werden, da sie an der Zellenreaktion teilnimmt.
Master - Bei mehreren zusammenarbeitenden Geräten das jeweils übergeordnete (das z.B. den Referenztakt liefert).
master control switcher - englischer Begriff für den Sendemischer in einer Sendeabwicklung.
Master - Das Masterband ist das endgültige, fertig geschnittene Originalband, von dem weitere Kopien angefertigt werden können. Entsprechendes gilt für die Master-Disk.
Master - In der Synchrontechnik das Timecode aussendende Gerät.
mastering - englischer Begriff für "Mastering": Herstellung eines Master-Bandes oder einer Master-Disk, d.h. eines sendefähigen Endproduktes, von dem weitere Kopien angefertigt werden können.
Masterkeyboard - englisch für Steuertastatur
master lift - englischer Begriff für Schwarz-Anhebung, z.B. beim Filmabtaster.
Master-MAZ - beim elektronischen Schneiden von MAZ-Produktionen die MAZ-Maschine, auf der das Sendeband entsteht.
Master Tune - englisch für Gesamtabstimmung eines Instruments.
match frame edit - englischer Begriff für "Bild-kontinuierliches" Schneiden. Nachträgliches Ansetzen eines Schnittes an einen schon vorhandenen Schnitt ohne sichtbaren Übergang. Der erste Schnitt wird also praktisch "verlängert". Der neue Einstiegspunkt fällt mit dem alten Ausstiegspunkt zusammen.
Matrixdrucker - die in frühen Jahren der EDV-Technik am häufigsten im Gebrauch stehende Ausgabeeinheit von Daten und Grafik. Anstelle eines festen Zeichens, wie etwa bei der Typenradschreibmaschine, hat der Matrixdrucker nur einen Schreibkopf mit einer bestimmten Anzahl von Nadeln, aus denen er das Zeichen erstellt. Matrixdrucker haben zur Zeit in der Regel 9 oder 24 Nadeln.
Matrix - elektronische Schaltung, bei der analog zu mathematischen Rechenoperationen elektrische Signale im bestimmten Verhältnis addiert oder subtrahiert werden können.
matrix - Matrix; im Videobereich meist: (Matrix-)Kreuzschiene (zur Quellenanwahl).
matrix wipe - englisch für "Matrix"-Trickblende: bei der Überblendung von Bild A nach Bild B wird A fortschreitend durch eine zunehmende Zahl von kleinen Ausschnitten ("Boxen") aus B ersetzt, bis das vollständige Bild B zusammengesetzt ist.
matte fill - englisch für "Ausfüllen mit einer Matte-Farbe" (matte): ein Stanzsignal, z.B. eine aufgestanzte Schrift, wird mit der intern erzeugten Farbe ausgefüllt.
matte generator - englischer Begriff für Farbflächen-Generator: elektronische Einrichtung (eines Bildmischers) zur Erzeugung einer Farbfläche (matte).
matte - Im Bildmischer erzeugte (monochrome) Farbfläche (eine Art Hintergrund-Farbe), die z.B. zum Auffüllen von Key-Signalen, etwa einer aufgestanzten Schrift, oder von Umrandungen verwendet werden kann. Farbart (hue), Sättigung (chroma) und Helligkeit (luminance) sind einstellbar.
Matte - In der Filmtechnik hat der Begriff die Bedeutung von "Maske" im Sinn eines Key-Signals.
matte reel - etwa: "Matte"-Band oder -Spule: Magnetband mit kontrastreichen Schwarzweiß-Aufzeichnungen, die als Key-Quellensignale für Spezialeffekte verwendet werden.
matte store - Farbhintergrund-Speicher, Farbflächen-Speicher (Bildmischer-Einrichtung zur Speicherung der Farbflächen-Parameter).
Mattscheibe - transparente Platte aus Glas oder Kunststoff, deren Oberfläche matt ist und daher Licht in alle Richtungen streut; dient z.B. (von unten beleuchtet) zum Betrachten transparenter Bildvorlagen, z.B. von Diapositiven.
MATV - Abkürzung für Master Antenne Television, Fernsehen mit Zentralantenne, Gemeinschaftsfernsehen.
Maus-Technik - (Mouse), normalerweise gibt man Computerkommados per Tastatur ein. Bei der „Maus-Technik“ werden anstelle von Tastaturkommandos einfache, bildhafte Symbole (Ikonen) verwendet, die mittels Rollkugel (Maus) auf der Schreibtischoberfläche angefahren werden und durch „Anklicken“ aktiviert werden.
MAZ - Abkürzung für Magnetbildaufzeichnung oder -anlage.
MAZ-Bearbeitung - Nachbearbeitung von MAZ-Aufzeichnungen; z.B. Schnitt, Nachvertonung usw.
MAZ-Schnitt - Nachbearbeitung einer MAZ-Aufzeichnung; Zusammensetzen ausgesuchter Kameraeinstellungen zum fertigen Sendeband; heute erfolgt der MAZ-Schnitt ausschließlich elektronisch, früher wurde mechanisch geschnitten.
MC - Abkürzung für MultiChannel (MPEG-2 Audio)
MCD-Control - Steuermöglichkeiten sämtlicher CD-Funktionen eines angeschlossenen CD-Wechslers direkt vom Autoradio aus.
MCPC - Abkürzung für Multiple Channel Per Carrier. Übertragungssystem, das für mehrere Kanäle nur einen Transponder benutzt. (siehe auch SCPC).
MD - Abkürzung für MiniDisc. Audio-Digital-Speicherplatte von Sony mit einem Durchmesser von 2,5 Zoll (8 cm) als wiederbespielbarer digitaler Speicher mit Datenreduktion und bis zu 74 Minuten Spielzeit. Bei der Aufzeichnung werden die 8-zu-14-Modulation (EFM) und das Datenreduktionsverfahren ATRAC eingesetzt. Außerdem wird die CIRC-Fehlerkorrektur verwendet. Der Klang erreicht fast CD-Qualität. Man unterscheidet die nur abspielbare MD, bei deren Herstellung die gleiche Technik wie bei der CD-DA verwendet wird, und die wiederbeschreibbare, magnetooptische MD. Die Aufzeichnung funktioniert nach dem magnetooptischen Prinzip: Im Gegensatz zur normalen MOD erfolgen das Löschen und Neubeschreiben in einem einzigen Durchgang ("Direktaufzeichnung"). Dies ist dadurch möglich, daß die hierbei eingesetzte "Magnetfeldmodulation" keine Vormagnetisierung der Platte erfordert. Je nach Magnetisierungsrichtung ändert sich das Reflexionsverhalten der Speicherschicht. Bei der Aufnahme gleitet ein Magnetkopf über die Rückseite der Scheibe - die Wiedergabe erfolgt völlig berührungslos. Vorteilhaft sind die Editier Möglichkeiten der MD: Teilen, Kombinieren, Verschieben, etc.
MDCT - Abkürzung für Modifizierte Diskrete Cosinus-Transformation
MD-Data - (MiniDisc - Data) Wiederbeschreibbare magneto-optische Platte (2,5 Zoll) von Sony zur Speicherung von Computerdaten. Kapazität bis zu 140 MByte. Zum Löschen und Neubeschreiben (Magnetfeldmodulation) ist nur eine Plattenumdrehung nötig.
mdr - Abkürzung für Mitteldeutscher Rundfunk, öffentlich rechtlicher Sender für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.
MD Recorder - Gerät zum Bespielen von Mini Disks (MD).
ME - Abkürzung für metal evaporated. Bezieht sich auf das ME-Band, d.h. das Metalldampf-beschichtete Magnetband.
ME - Abkürzung für mix/effects "Mischung/Effekte": bezeichnet meistens die "Misch-/Effekt-Ebenen" ("Trickmisch-Ebenen", "Trickmisch-Stufen") eines Effekt-Mischers, wo die eigentliche Bildmischung, kombiniert mit Trickeffekten, erfolgt.
mean absolute error - Abkürzung für Mittlerer absoluter Fehler.
mean square error - Abkürzung für Mittlerer quadratischer Fehler.
Mechanischer Schnitt - Schneiden eines Magnetbandes mit der Schere oder mit der Schneidelehre; der Schnitt erfolgt in einem genau definierten Winkel; die Bandenden können z.B. mit einer dünnen selbstklebenden Folie (Hinterkleber) stumpf aneinander gefügt werden.
MECN - Abkürzung für Mobile Extended Corporate Network. Um einen Mobilfunkanschluß erweitertes Firmentelefonnetz. Umgehung des Telekom-Festnetzes und dessen Gebühren durch Anbindung eines firmeneigenen Festnetzes großer Konzerne an eine MSC. Damit können Firmenhandys aus dem eigenen Festnetz zu besonders günstigen Tarifen erreicht werden und umgekehrt.
Mediafile - Bild- und Tondaten auf einer Harddisk eines non-linearen Schnittplatzes.
Media-Player - Um Audio-Dateien abspielen zu können, braucht man spezielle Programme. Das verbreitetste, der RealPlayer der Firma Real, ist in aktuellen Versionen des Internet-Browser Netscape Navigator oder IE enthalten.
Megabit - Entspricht 1024 Kilobit oder 1 048 576 Bit.
Megahertz - (MHz) 1.000.000 Hertz. Die Frequenz einer Signalschwingung wird in der Einheit Hertz angegeben. Im dekadischen Zahlensystem können die Werte großer Zahlen durch die Tausender Faktoren k, M, G, T ... verkürzt dargestellt werden.
Megapixel-Kamera - Digitalkameras, deren CCD mit mehr als einer Millionen Pixel arbeiten, werden von den Herstellern als Megapixel-Kameras bezeichnet. Die Verbesserung der Bildqualität beim Sprung von 1 Million Bildpunkten auf 1,3 Millionen ist nicht sehr drastisch; Kameras mit über 2 Millionen Bildpunkten dagegen liefern einen wesentlich schärferen Bildeindruck.
MegaText - Videotextdecoder mit 500-Seitenspeicher, Themenorientierte Gruppierungs- und Indexfunktion für schnellen Seitenzugriff.
Mehrfachrufnummern - (MSN) Multiple Subscriber Nummber. Im Euro-ISDN können einem Mehrgeräteanschluß bis zu zehn Mehrfachrufnummern zugeordnet werden. Im Grundpreis des Standard- und Komfortanschlusses sind drei Mehrfachrufnummern enthalten. Die Rufnummern dienen der gezielten Adressierung der angeschlossenen Endgeräte. Den meisten angebotenen ISDN-Telefonen können mehrere Mehrfachrufnummern zugeordnet werden.
Mehrfachrufnummer - siehe MSN
Mehrfrequenz-Monitor - Monitor, der einen bestimmten Bereich vertikaler und horizontaler Abtastfrequenzen akzeptiert und automatisch synchronisiert. (siehe auch Multi-Sync oder FlexScan)
Mehrfrequenzwahlverfahren - (MFV) Auch Tonwahl genannt. Für die Übermittlung der Rufnummer vom Endgerät zur Tk-Anlage oder zur Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom sendet das Endgerät eine Sequenz von Frequenzen (Tönen). Jede Ziffer wird dabei durch eine eigene Frequenz (Ton) repräsentiert. Die Wahlsignale werden als Frequenzkombinationen übertragen. Standard bei allen Telefonen der Deutschen Telekom und internationaler Standart der GSM-Netze und Endgeräte. MFV-fähige Telefone ermöglichen die Übertragung von Ziffern bei Cityruf oder Abfrage von Anrufbeantworter oder Mobilbox ohne Codesender.
Mehrgeräteanschluß - Art eines ISDN-Basisanschlusses, an den mehrere ISDN-Endgeräte - auch ISDN-Anlagen - gleichzeitig angeschlossen werden können. Beim Mehrgeräteanschluß können bis zu zwölf ISDN-Kommunikationsstechdosen mit bis zu acht Geräten parallel geschaltet werden. An diesem So-Bus können die unterschiedlichsten ISDN-Endgeräte angeschlossen werden, wobei Sie an einem Basisanschluß jeweils zwei dieser Endgeräte gleichzeitig nutzen können, da Ihnen zwei Nutzkanäle zur Verfügung stehen.
Mehrsprachen-Option - DVD-Video kann bis zu 8 verschiedene Sprachversionen für den Ton speichern. In Europa sind DVDs mit 2, 3 oder 4 Sprachen verfügbar.
Mehrsprachige Untertitel - DVD Video ermöglicht es, bis zu 32 verschiedensprachige Untertitel auf dem Bildschirm darzustellen, die während der Wiedergabe ausgewählt werden können. In Europa sind - je nach Softwarehersteller - zwischen 2 und 4 verschiedene Untertitel anwählbar.
Mehrspurverfahren - Tonaufzeichnung auf mehrere parallele Tonspuren eines Magnetbandes; kann gleichzeitig oder nacheinander erfolgen.
Mehrteilnehmeranlage - Empfangsanlage, die mehrere Receiver versorgt, z.B. in Hochhäusern und Hotels.
Mehrwege-Lautsprecher - Lautsprechersystem, das aus zwei, drei oder mehr spezialisierten Wandlern für die unterschiedlichen Frequenzbereiche besteht. Am weitesten sind Zwei- und Drei-Wege-Lautsprecher verbreitet.
Mehrwertdienste - Alle Leistungen, die über den Basisdienst hinausgehen, werden als Mehrwertdienste bezeichnet. (Value Added Services) Außer dem Dienst der Telefonie bieten Netzbetreiber und Service-Provider weitere Dienste wie zum Beispiel Hotelreservierung, Verkehrsdienste, Fernsprechauskunft für Inland und Ausland, Handybörse, Sportinformationen, Wetterinformationen, etc. in der Regel gegen entsprechende Aufpreise an. Bekannte Telekom-Service-Nummern sind 0130, 0180 und 0190.
Membran - das schallerzeugende Element eines Schallwandlers. Membranen können unterschiedliche Formen haben. Sie kommen als Konus, Kalotte, flache Platte und eingespannten Folien vor. Auch unterschiedliche Materialien, von Papier über Gummi bis Metall, kommen zur Anwendung.
Memory - bei Band- und Cassettenmaschinen automatischer Bandstop an bestimmten, über das Zählwerk programmierten Stellen. Damit man sein Lieblingsstück immer schnell wiederfindet.
Memory-Effekt - Mit dem Begriff Memory Effekt bezeichnet man das Nachlassen der Kapazität eines Akkus bei nicht vollständiger Entladung und Aufladung, das bei Ni-Cd- und Ni-MH-Akkus zu finden ist: Dieser tritt vor allem bei älteren NiCd (Nickel Cadmium) Akkus auf. Werden Nickel-Cadmium-Batterien wieder aufgeladen, bevor sie vollständig entladen sind, können sich auf ihrer negativen Elektrode Cadmiumkristalle bilden. Dadurch entsteht, völlig unerwünscht, eine zweite Entladestufe. Die Batterie speichert diese Stufe als Entladestufe für den nächsten Zyklus in ihrem Gedächtnis ("memory"), obwohl ´darunter´ noch Kapazität verfügbar ist. Beim nächsten Entladevorgang erinnert sich die Batterie nur noch an diese, reduzierte Kapazität. Folgen weitere unvollständige Entladezyklen, schaukelt sich der Prozess immer weiter hoch, die Leistungsfähigkeit der Batterie nimmt immer weiter ab. Sie merken dies an sinkenden Standby- und Gesprächszeiten. Sie können den Akku jedoch durch mehrmaliges entladen und wiederaufladen wieder nahezu auf die volle Kapazität bringen. Mit fortschreitendem Alter des Akkus erhöht sich der Memory-Effekt. Nickel-Cadmium-Zellen sollten daher hin und wieder vollständig entladen werden. Auf diese Weise wird der "Memory-Effekt" vermieden und die Lebensdauer der Zelle bzw. Batterie verlängert. Bei Nickel-Metallhydrid-Batterien tritt dieser Effekt nicht auf, man kann sie folglich jederzeit problemlos entladen und wieder aufladen bzw. nachladen.
Memory Mode Effekte - DV-Camcorder, die mittels Foto-Mode Einzelbilder auf einen Memory Stick speichern, verfügen über zusätzliche speziellen Blue-Box-Effekte. Bereits abgespeicherte Einzelbilder lassen sich nachträglich effektvoll in das Video integrieren. Mit z.B. Memory-Chroma-Key läßt sich in den Blauflächen des Einzelbildes ein Bewegtbild darstellen.
Memory Protect - englisch für Speicherschutz
Mennige - (Pb3O4) Bleiverbindung aus zwei- und vierwertigen Bleioxiden (2 Pb0·PbO2). Wird als Formationshilfe für positive Bleimassen verwendet.
Menü - Die Menüstruktur eines Mobiltelefons ermöglicht das leichte Bedienen eines Telefons bis hin zur übersichtlichen Verwaltung auch der ausgefallensten Sonderfunktionen. Sie sollte eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Gerätes sein und kann stark variieren.
Menue - bestimmte Art der Benutzerführung durch ein Programm. Dabei erscheint in der Regel auf dem Bildschirm eine reihe von Auswahlmöglichkeiten (Menüs), unter denen der Benutzer wählen kann. Durch Tastendruck oder Ansteuern mit der Maus wird das Untermenü bzw. der entsprechende Programmteil aufgerufen.
Menüführung - Einige Funktionen in elektronischen Geräten, zum Beispiel in Camcordern werden über ein Menü gesteuert. Über Symbole werden die Funktionen ausgewählt und aktiviert.
Menü-System - Menüsysteme sind Bildschirmdialogsysteme zur Optimierung des Bedienungskomforts. Mit einfachen aber auch komplexen farbigen Symbolen erhält der Anwender sicher und komfortabel Zugriff zu allen wichtigen Gerätefunktionen - per Fernbedienung oder Direkttastatur.
Meßton - Eine in Frequenz und Pegel definierte Tonspannung zum Prüfen und Einmessen von Ton-Studio- und Übertragungsanlagen.
Meßverfahren - für Online Dienste. Seit Januar 1997 setzen viele Online-Medien ein vom VDZ empfohlenes und demnächst von der IVW geprüftes Verfahren zur Ermittlung der Visits und PageImpressions ein. Dieses Meßverfahren der Online-Medienverbände bedient sich zweier spezieller technischer Methoden, die in ihrer Wirkung ineinandergreifen. Zum einen führt das Verfahren eine Teildynamisierung der HTML-Seiten eines Angebots durch: Ein sogenanntes CGI-Programm erzwingt bei jedem Browserzugriff auf eine URL (das heißt eine Webseite) die Übertragung einer 1 Pixel großen Grafik vom Webserver des Anbieters, auch wenn diese Seite bereits im lokalen Cache des Browsers oder dem des Proxy-Servers vorliegt. Die Seite selbst unterliegt weiterhin allen Cache-Mechanismen, die Netzlast erhöht sich pro Seitenzugriff daher lediglich um die Größe der Minigrafik (32 Byte). Da jeder Seitenzugriff protokolliert wird, läßt sich die Zahl der PageImpressions einfach und genau bestimmen. Visits ermittelt das Verfahren aus der Auswertung von Zusatzinformationen, die in normalen Logfiles nicht auftauchen. An erster Stelle steht dabei die Referer-Variable. Sie gibt an, von welcher URL (Seite und Server-Domain) der Zugriff auf das aktuelle Angebot erfolgt ist. Da durch die Teildynamisierung der Seiten jeder Zugriff auf das Angebot aufgezeichnet wird, läßt sich auch die Referer-Information stets auswerten. Greift ein Nutzer also von außen auf das Angebot zu (von einer URL, die nicht ein Teil des Angebots ist), zählt dies als neuer Visit. Bewegungen innerhalb des Angebots tragen hingegen nicht zu den Visits bei. Mit der Methode der Referer-Auswertung lassen sich Visits im Prinzip genau bestimmen. Leider reichen einige Proxy-Server die Referer-Variable der aufrufenden Seite nicht an den Webserver des Anbieters weiter. In diesem Fall wertet das Verfahren zur Bestimmung von Visits weitere Zusatzinformationen aus, die für Proxy-Zugriffe charakteristisch sind. Da auch dieses Verfahren unter Umständen Änderungen oder Weiterentwicklungen unterworfen sein wird, kann der aktuelle Stand der Meßverfahren unter http://www.pz-online.de/ über Online-Medien abgerufen werden.
Metasuchmaschine - Metasuchmaschinen sind eigentlich keine richtigen Suchmaschinen. Vielmehr leiten sie die Anfrage eines Users weiter an gleich mehrere Suchmaschinen und Kataloge. Aus den zurückerhaltenen Ergebnissen wird dann eine Liste erstellt, die dem Aufwand entsprechend meist wesentlich umfangreicher ist als das Ergebnis einer einzelnen Suchmaschine. Unter den deutschsprachigen Diensten gilt MetaGer (http://meta.rrzn.uni-hannover.de/) als einer der besten. Auf dem internationalen Markt ist SavvySearch (http://www.savvysearch.com/) einen Blick wert.
ME to ME copy - Mischer-Zusatzfunktion in Bildmischern, bei der (mit wenigen Tastenbetätigungen) alle Parameter einer ME-Ebene (Trickmisch-Ebene) auf eine andere kopiert werden.
ME to ME swap - Mischer-Zusatzfunktion in Bildmischern, bei der (mit wenigen Tastenbetätigungen) alle Parameter von zwei ME-Ebenen gegeneinander ausgetauscht werden.
MFV - Abkürzung für Mehr-Frequenzwahl-Verfahren. Auch Tonwahl genannt. Für die Übermittlung der Rufnummer vom Endgerät zur Tk-Anlage oder zur Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom sendet das Endgerät eine Sequenz von Frequenzen (Tönen). Jede Ziffer wird dabei durch eine eigene Frequenz (Ton) repräsentiert. Die Wahlsignale werden als Frequenzkombinationen übertragen. Standard bei allen Telefonen der Deutschen Telekom und internationaler Standart der GSM-Netze und Endgeräte. MFV-fähige Telefone ermöglichen die Übertragung von Ziffern bei Cityruf oder Abfrage von Anrufbeantworter oder Mobilbox ohne Codesender.
MFV-Telefon - Telefon, das mit Mehrfrequenzwahlverfahren arbeiten kann.
MFV-Übertragung - Mehr-Frequenz-Verfahren - siehe auch DTMF: Im Gegensatz zu Wählscheibentelefonen, bei denen die gewählten Ziffern in elektrische Impulse (Impulswahlverfahren) umgewandelt werden, so arbeitete früher der überwiegende Teil des Festnetzes. Im digitalen Netz, bei ISDN und auch die Mobilfunknetze arbeiten mit MFV, bei dem die Ziffern durch Töne unterschiedlicher Höhe interpretiert werden. Sollten Sie zum Beispiel Ihren mobilen Anrufbeantworter vom Festnetz aus abrufen wollen, müssen Sie Ihr Festnetztelefon auf MFV eingestellt haben, um Codes zu übermitteln. Sollte Ihr Telefon nicht über MFV verfügen, so gibt es kleine Pager (ca. 10,- DM), die Sie nach dem Gesprächsaufbau an die Sprechmuschel halten. Über die Tastatur des Pagers können Sie die Steuerung des Anrufbeantworters vornehmen.
MHEG - Abkürzung für Multimedia and Hypermedia Expert Group
MHP - Abkürzung für Multimedia Home Platform. Die MHP - ein Softwarepaket - ist die offene, allgemein zugängliche technische Lösung für alle neuartigen multimedialen Anwendungen und Dienste im Rahmen des DVB-Standards (Digitales Fernsehen). Die MHP verbindet die Welten von Rundfunk und Internet, von TV und Computer. Kurz: Ein einheitliches System für alle Dienste. Durch Einsatz dieser standardisierten, auf der Programmiersprache Java basierenden Softwareschnittstelle sollen künftig alle Dienste und Programmangebote auf jeder handelsüblichen Settop-Box genutzt werden können. Da die Schnittstelle sowohl allen Programm- und Diensteanbietern als auch allen Geräteherstellern zur Verfügung steht, hat die MHP den Weg frei gemacht zu Empfangsgeräten, die zu allen erdenklichen heutigen und zukünftigen Angeboten kompatibel sind. Das Softwarepaket der MHP wird in DVB-Empfängern sowie in Multimedia-PCs implementiert sein.
MHz - Abkürzung für Megahertz. Eine Million Schwingungen pro Sekunde. 1 MHz = 1.000 kHz (Maßeinheit für Frequenz)
Microbrowser - Programm zur Darstellung von Internetinhalten für spezielle Endgeräte (z. B. Nokia 7110). Im Gegensatz zum herkömmlichen Browser sind die Funktionen und Abbildungsmöglichkeiten eingeschränkt und für Textinformationen optimiert.
Microchip - Mikrochips sind hochkomplexe mikroelektronische Bauteile, so genannte Integrierte Schaltungen (ICs; engl. Integrated Circuits), Transistoren und Dioden (diskrete Halbleiter) und Sensoren, die alle aus Halbleitern (meist Silizium) hergestellt werden.
Microcomposer - mehrstimmiger Datenspeicher
MicroniK multimedia - Hersteller und Entwickler der TV Box. Mit dem Multi-Access-Modul hat MicroniK multimedia einen Meilenstein in der Geschichte der digitalen Sat-Receiver gesetzt.
Microwelle - Begriff für ein Haushaltsgerät zum Erwärmen von Speisen. Hierbei wird Hochfrequenzenergie eingesetzt.
MIDI - Abkürzung für Musical Instruments Digital Interface. Genormte serielle Schnittstelle für den Austausch digitalisierter Musikdaten zwischen Computern und elektronischen Musikinstrumenten und Geräten der Tonstudiotechnik. Bis zu 16 Geräte können dabei gleichzeitig angesteuert werden. MIDI übermittelt anstelle der kompletten Klanginformation nur Steuerdaten, weshalb MIDI-Dateien auch bei längeren Musikstücken sehr klein bleiben.
M-II - Magnetbandformat für Videoaufzeichnungen. M-II-Format von Panasonic zur Aufzeichnung analoger Komponenten auf 1/2-Zoll-Cassetten. Es verwendet eine Y- und eine C-Spur und das CTCM-Verfahren. Es ist signalkompatibel zu Betacam.
Mikrofiche - Planfilm im Postkartenformat, auf dem mehrere hundert DIN A4 Seiten Informationen gespeichert sind (Ersatzteillisten, Arzneimittelkataloge). Über spezielle Geräte ist auch eine Beschriftung durch Mikrocomputer möglich.
Mikrofongalgen - spezieller Galgen für Tonaufnahmen, meist mit weitem Ausleger.
Mikrofonie - Empfindlichkeit elektronischer Einrichtungen gegenüber Schallschwingungen; kann sich z.B. bei der Bildwiedergabe von elektronischen Kameras als dunkle waagerechte Bildstreifen zeigen.
Mikrofon - Wandler, der Schallschwingungen in elektrische Wechselspannungen umwandelt, die weiterverarbeitet werden können, z.B. übertragen oder aufgezeichnet; hochwertige Mikrofone wandeln nahezu analog, das heißt klanggetreu den gesamten Frequenzumfang mit linearem Frequenzgang.
Mikroprozessorsteuerung - Mittels eines OnScreenDisplays, das durch einen Mikroprozessor gesteuert wird, kann Lage, Größe, Verzeichnung, Farbe und Farbabstimmung des auf dem Bildschirm de Monitors erscheinenden Bildes eingestellt werden. Diese Einstellungen können im Monitorspeicher abgelegt werden.
Mikro - Slangausdruck für Mikrofon.
Mikro Tuning - Erstellen einer Stimmung der Tastatur, d.h. Angabe des Tonabstandes zwischen benachbarten Tasten.
Mikrowellen - Frequenzen im Bereich oberhalb von 3 GHz (Gigahertz = Milliarden Hertz). Auch für die Verteilung von digitalen Fernsehdiensten einsetzbar und gelegentlich als 'drahtloses Kabel' bezeichnet.
MIME - Abkürzung für Multipurpose Internet Mail Extension - Ein erweiterter Kodierungs-Standard für die Kombination von email mit Binärdaten, der die Übertragung von beliebigen Dateien (Grafik, Sound), die nicht im üblichen Textformat vorliegen, über E-Mail ermöglicht. Wenn sowohl Absender als auch Adressat über ein MIME-fähiges E-Mail-Programm (etwa MS-Exchange) verfügen, können Sie einfach beliebige Dateien in Nachrichten einbinden, ohne sich um das Kodieren oder Dekodieren zu kümmern.
Mindestumsatz - Betrag, der in einem definierten Zeitraum (meist 1 Monat) abtelefoniert werden muß. Dieser Betrag wird dem Kunden auf jeden Fall in Rechnung gestellt, auch wenn der Kunde in diesem Zeitraum weniger telefonieren sollte.
Mindestvertragsdauer - Die meisten Telefon-Kartenverträge (außer Prepaid-Cards) werden für eine Mindestlaufzeit von 24 oder 12 Monaten abgeschlossen. Der Kunde kann den Vertrag also frühestens zum Ablauf dieser Zeitspanne kündigen. Tarife mit längerer Mindestvertragsdauer zeichnen sich in der Regel durch eine günstigere Grundgebühr aus.
Mini-Computer - Die Namensvielfalt der mobilen Kommunikationswunder verwirrt - Organizer, persönlicher digitaler Assistent (kurz PDA), Palmtop-Computer, Pocket PC. Unterschiedlich auch das Betriebssystem - Palm OS für den PalmPilot, EPOC für die Geräte von Psion und Windows CE, die bislang etwas glücklose, abgespeckte Version des Microsoft-Betriebssystems. Die Dateneingabe erfolgt beim PalmPilot und beim Visor per Handschrift ("Grafitti"), beim Psion per Tastatur. Hauptaufgabe der Kleinstcomputer ist es, überall Memos, Adressen oder Termine zu verwalten. Neuerdings kommen auch das Senden und Empfangen von eMails oder Textdateien hinzu. Aber die Geräte beherrschen zunehmend auch komplizierte Rechenaufgaben, können Gespräche mitschneiden, den Standort bestimmen und auf einer Straßenkarte anzeigen, Musik abspielen oder im Internet surfen. Sie werden bald ein ständiger Begleiter in der Informationsgesellschaft sein.
MiniDisc - Audio-Digital-Speicherplatte von Sony mit einem Durchmesser von 2,5 Zoll (8 cm) als wiederbespielbarer digitaler Speicher mit Datenreduktion und bis zu 74 Minuten Spielzeit. Bei der Aufzeichnung werden die 8-zu-14-Modulation (EFM) und das Datenreduktionsverfahren ATRAC eingesetzt. Außerdem wird die CIRC-Fehlerkorrektur verwendet. Der Klang erreicht fast CD-Qualität. Man unterscheidet die nur abspielbare MD, bei deren Herstellung die gleiche Technik wie bei der CD-DA verwendet wird, und die wiederbeschreibbare, magnetooptische MD. Die Aufzeichnung funktioniert nach dem magnetooptischen Prinzip: Im Gegensatz zur normalen MOD erfolgen das Löschen und Neubeschreiben in einem einzigen Durchgang ("Direktaufzeichnung"). Dies ist dadurch möglich, daß die hierbei eingesetzte "Magnetfeldmodulation" keine Vormagnetisierung der Platte erfordert. Je nach Magnetisierungsrichtung ändert sich das Reflexionsverhalten der Speicherschicht. Bei der Aufnahme gleitet ein Magnetkopf über die Rückseite der Scheibe - die Wiedergabe erfolgt völlig berührungslos. Vorteilhaft sind die Editier Möglichkeiten der MD: Teilen, Kombinieren, Verschieben, etc.
Mini-DiSEqC - Mit Hilfe des analogen Schaltsignales "Tone-Burst" (auch Mini-DiSEqC genannt), kann man zwei Universal-Single-LNB`s für Digital- und Analogempfang steuern. 14/18 Volt und 22 kHz werden dann über einen speziellen DiSEqC Multischalter gesteuert.
MiniDV - Kleines Kassettenformat von DV, mit den gleichen Bandeigenschaften wie DV. Die Aufzeichnungsdauer geht bis 60 Minuten. Alle Videorecoder lesen MiniDV-Kassetten.
Minilab - kompaktes Verarbeitungsgerät für Farbnegative und Farbfotos.
Minuspol - Negativer Anschlusspol einer Batterie.
Minutenpreis - Preisangabe der Mobilfunkanbieter für ein Gespräch, das genau eine Minute dauert. Darin ist die Preissteigerung, die sich durch verschie-dene Gesprächslängen und die Taktung ergibt, nicht enthalten.
MIPS - Abkürzung für Millions-of-instructions-per-second, Millionen Arbeitsanweisungen pro Sekunde, entspricht der Arbeitsgeschwindigkeit eines Rechners
Mischband - Filmtonband mit sendefertiger Tonmischung.
Mischpult - Hauptteil des Regieraumes, wo die Ton- und Bildsignale der verschiedenen Quellen gemischt, ein-, aus- oder überblendet werden.
Mistracking - englischer Begriff für "Falsche Spurlage", fehlerhafte Spurhaltung (des Magnetkopfes).
Mitteltöner - Schallwandler, der in Mehrwege-Lautsprechern den mittleren Frequenzbereich von etwa 300 bis 5000 Hertz reproduziert. Wird hauptsächlich als Konus oder Kalotte eingesetzt.
Mittenspur in der Mitte eines Magnetfilmes liegende Aufzeichnungsspur
Mittlere Entladespannung - (Um) Die mittlere Entladespannung ist der Mittelwert der Entladespannung während der gesamten Entladung mit einem zugeordneten Entladestrom.
mix(ing) - englisch für "Mischen": allg. Ausdruck für Bild- oder Tonmischung bzw. Überblendung; bei Bildmischern steht "Mix" speziell für "weiche Überblendung" - z.B. im Gegensatz zu "Wipe" - und ist gleichbedeutend mit "Dissolve".
Mixer - englischer Begriff für Frequenzmischer.
Mixer - Slangausdruck für Bildmischer, auch als switcher oder vision switcher bezeichnet.
Mixer - Slangausdruck für Tonmischer, wobei entweder das technische Gerät oder dessen Operator gemeint ist.
M-JPEG - Abkürzung für Motion-JPEG (Joint Photographic Experts Group). Erweiterung der JPEG-Normen auf Bewegtbilder, wobei aber die Kompression nur innerhalb der Einzelbilder, also Bild für Bild, vorgenommen wird.
ML - Abkürzung für Main Level, wörtlich "Hauptniveau": der Begriff bezeichnet die "Haupt-Auflösungsstufe" von 720 mal 576 Pixeln, wie sie in der "Profile-and-Level"-Klassifikation von MPEG-2 (profile-and-level) spezifiziert ist.
MLP - Abkürzung für Meridian Lossless Packing. Verlustfreies Daten-Kompressionsverfahren, das die maximale Spieldauer von PCM-Aufzwichnungen auf DVD-Audio um bis zu 55% verlängert.
MMC - Abkürzung für MIDI Machine Control: Befehlssatz zur Laufwerkssteuerung von Audiomaschinen.
MMDS - Abkürzung für Microwave Multichannel Multipoint Distribution System
MMX - Abkürzung für Multimedia Extension. Der Begriff "Multimedia-Extension" wurde von Intel für CPUs der ersten Pentium-Reihe benutzt. Er sagt lediglich aus, das spezielle Befehle im Prozessor Bild- und Sounddateien schneller bearbeiten. Gehört heute zum Standard-Befehlssatz der neuen Pentium- und Celeron-Chips.
Mobil-Box - (Mailbox) Die Mailbox ist ein digitaler Anrufbeantworter im Netz. Der Teilnehmer kann festlegen, in welchen Situationen die Mailbox aktiv wird (bei ausgeschaltetem Handy, bei Besetzt) und diese auch mit einem persönlichen Ansagetext ausstatten. Sollte einen Nachricht aufgesprochen worden sein, so informiert der Netzbetreiber den Kunden per Anruf oder SMS.
Mobiles Büro - Mit der Kombination von Notebook, Mobilfunkanschluss, Fax und Internet-Zugang hat man auch unterwegs die Möglichkeit, alle Kommunikationsmittel zu nutzen. Nokia hat mit dem 9110 Communicator ein Gerät geschaffen, welches alle diese Funktionen in nur einem Gerät vereint.
Mobilfunknetz - In Deutschland gibt es fünf Mobilfunknetze: das - C-Netz (seit 2000 abgeschaltet), D1 und D2 (D-Netz) sowie E-Plus und Viag Interkom (E-Netze).
Mobilteil - Der von Akkus angetriebene Hörer bei einem Schnurlostelefon. Während eines Gesprächs besteht eine Funkverbindung zwischen Basis und Mobilteil. Statt Mobilteil werden auch die Begriffe Handset und Handy verwendet.
Mobiltelefon-Systeme - siehe GSM, GPRS, UTMS, EDGE
MOD - Abkürzung für Magneto Optical Disc, Magneto-optische (wiederbeschreibbare) Speicherplatte (2,5 bis 8Zoll) für Computer, neuerdings auch für Audio und Video im Produktionsbereich. Beim "klassischen" Schreibverfahren wird die vorher gleichmäßig vormagnetisierte Platte an den gewünschten Stellen ummagnetisiert. Diese Stellen müssen hierzu zusätzlich mit einem feinen Laserstrahl erhitzt werden. Da beim Neu-Beschreiben zunächst die gleichmäßige Magnetisierung wiederhergestellt werden muß, sind insgesamt zwei Umläufe erforderlich. Zum Auslesen wird der gleiche (aber abgeschwächte) Laserstrahl verwendet. Bei der MD und MD-Data (2,5 Zoll) und auch bei der MS-Disc erfolgen Löschen und Neu-Beschreiben dagegen in einem einzigen Durchlauf. Die Vorteile der MOD gegenüber einer normalen Festplatte sind vor allem eine hohe Kapazität (bis 1,3 GByte bei 5,25-Zoll- Platten) und eine zuverlässigere Langzeitspeicherung. Allerdings hat die MOD wegen des wesentlich schwereren Kopfes deutlich längere Zugriffszeiten.
MOD - Die "Magneto Optical Discs" oder MODs werden ebenso wie Disketten und CD-ROMs für den Austausch großer Datenmengen zwischen mehreren, nicht vernetzten Rechnern eingesetzt.
Modem - Abgekürzt aus Modulator/Demodulator. Gerät zum Anschluss eines Computers an das Telefonnetz zur Datenübertragung (Faxen, Surfen im Internet etc.). Wandelt die digitalen Daten eines Computers in analoge um, damit sie über das Telefonnetz übertragen werden können. Im Gegenzug wandelt es analoge Signale in digitale um, damit der Computer sie verarbeiten kann (siehe auch DFÜ). Modems gibt es als externe Geräte, die über die serielle Schnittstelle mit dem PC verbunden werden, und als Steckkarten, die direkt in den Rechner eingebaut werden.
Modem - Der Begriff Modem leitet sich aus der Bezeichnung MOdulator-DEModulator ab und bezeichnet Geräte, die digitale Daten in analoge, für das konventionelle Telefonnetz verständliche, Signale umsetzen (modulieren) und umgekehrt (demodulieren), um sie anschließend über Telefonleitungen weltweit versenden zu können.. Die Übertragungsrate von analogen Modems ist aus physikalischen Gründen auf 56 kbps begrenzt.
Modifier - englisch für "Modifizierer": Einrichtung bei AVC-Bildmischern (Ampex) zur vielfältigen Manipulation von Trickmustern (z.B. Modulation, Rotation usw.).
Modulation - Beeinflussung einer hochfrequenten Trägerschwingung durch niederfrequente Ton- oder Bildsignale; z.B. im Sender, um sie übertragen zu können.
Modulator - Gerät, in dem die Modulation geschieht.
modulator lock - englisch für "Modulator-Synchronisation" (mit der Bildfrequenz): die "Modifier" bzw. "Modulator"-Effekte werden mit der Bildfrequenz synchronisiert.
Modulator - Modulator; bei Bildmischern wird damit eine Einrichtung bezeichnet, mit der die Ränder von Trickformen wellen- oder sägezahnförmig "moduliert" werden können (Kantenmodulation).
Modul - Begriff für eine in sich geschlossene Software Funktion, die bei Bedarf in anderen Programmen eingesetht werden kann.
Modul - Begriff für eine kompakte elektronische Systemeinheit.
Moirè - Bildfehler bei Monitoren. Ein physikalischer Effekt, der durch Überlagerungserscheinungen (Interferenzen) zwischen dem angezeigten Bild und der Leuchtschicht in der Bildröhre entsteht. Bei feinen Punktrastern sind diese Schlieren und Streifen fast nicht zu vermeiden. Besonders gute Monitore mit scharfem Bild haben mit Moirè-Bildung zu kämpfen. Einige Geräte haben eine Regelmöglichkeit, die für Linderung sorgt.
Moiré - durch Störeinstrahlung beim Fernsehempfang verursachtes streifenartiges Muster im Fernsehbild durch Interferenz; ähnliche Störungen können auch durch bestimmte gemusterte Stoffe (z.B. der Kleidung) bei der Bildaufnahme entstehen.
Moiré Effekt - Zwei Arten wellenförmiger Muster - Video- und Raster-Moiré - die auf einigen Monitoren erscheinen können. Im allgemeinen erscheint der Moiré-Effekt besonders deutlich auf einem hellgrauen Hintergrund. Das Auftreten eines Moiré-Musters ist kein Merkmal minderer Qualität, es weist in der Regel auf einen sehr hohen Bildschärfepegel hin. Moiré bzw. Interferenzmuster beruhen auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Durch die Auswahl einer anderen Hintergrundfarbe, z.B. einer Volltonfarbe anstelle einer "geditherten" Farbe verschwindet das Moiré.
MO-Laufwerk - Magneto-Optische-Laufwerke dienen zum Lesen und Beschreiben optischer Speicherelemente (spezielle CD-ROMs) durch einen Laser.
Mondex - Entwicklung der Mondex International Inc., an der 17 internationale Großbanken beteiligt sind, für den Zahlungsverkehr im Internet. Mondex ist eine Plastikkarte, auf der Geld gespeichert und mittels eines an den PC angeschlossenen Lesegeräts direkt vom Kunden zum Händler gebucht wird. Mehr Infos zu Mondex finden Sie unter http://www.mondex.com/.
Monitor - allgemein ist damit ein Bildschirm für ein Computersystem gemeint.
Monitor - heißt etwa soviel wie Kontrolle. In der Tonbandtechnik meint man mit Monitoring meist Hinterbandkontrolle. Im Video Bereich versteht man unter Monitor einen Kontroll-Bildschirm.
Monoblockbatterie - Mehrzellige Batterie in einem Blockkasten.
Monochromatisch - einfarbig; z.B. Lichtstrahlen von nur einer Wellenlänge
Monophone Aufnahme - einkanalige Tonaufnahme; kann auch mit mehreren Mikrofonen geschehen; wichtig ist die Übertragung über nur einen Tonkanal; Gegensatz: stereo-phone Aufnahme über zwei Kanäle.
Montage-Raum - Bei dem Paint-Programm Soap einer der Bearbeitungsräume. Hier läßt sich ein Foto mit einer großen Auswahl von Hintergründen, Rand-Effekten, Objekten und Texten kombinieren.
MOPS - Abkürzung für Millions-of-operations-per-second, Millionen ausgeführter Operationen pro Sekunde, entspricht der effektiven Arbeitsgeschwindigkeit eines Rechners
Motherboard - Auch Mainboard oder Hauptplatine genannt. Sie ist das Herzstück des Computers Auf ihr befinden sich sich neben der zentralen Verarbeitungseinheit (CPU), des Arbeitsspeichers, der Bus-Systeme, für den Datenaustausch und für die Steuerung erforderliche Komponenten.
motion control - englischer Begriff für "Bewegungssteuerung": Speichersystem zur automatischen Steuerung der Film- oder Video-Kamera (z.B. zur mehrmaligen Aufnahme der gleichen Szene).
motion estimation - englischer Begriff für Bewegungsschätzung: Verfahren bei der Bewegtbild-Codierung
Motion JPEG - auch M-JPEG, Abkürzung für Motion-JPEG (Joint Photographic Experts Group). Erweiterung der JPEG-Normen auf Bewegtbilder, wobei aber die Kompression nur innerhalb der Einzelbilder, also Bild für Bild, vorgenommen wird.
MP@ML - Abkürzung für Main Profile at Main Level, Variante des MPEG-2 Verfahrens.
MP3 - Audio-Datenformat. MP3 steht für MPEG Layer 3. Von der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) entwickeltes Verfahren, das die Daten in digitalen Audiosignalen derart reduziert, dass sie wirtschaftlich gespeichert und in zeitlich akzeptablem Rahmen per E-Mail versandt oder aus dem Internet heruntergeladen werden können. Die Datenreduktion liegt in der Größenordnung von bis zu 1:20. Beispiel: Die ursprünglich 35 MB (Millionen Byte) umfassende Datei eines etwa dreieinhalb Minuten langen Musiktitels kommt nach der MP3-Datenreduktion mit etwa 1,5 MB aus (Datenreduktion). Die stark komprimierten Songs erreichen nahezu CD-Qualität. Songs im MP3-Format werden im Internet angeboten, können auf die Festplatte geladen und mit MP3-Playern (z.B. mit Winamp) abgespielt werden. Verschiedene Firmen bieten inzwischen auch Hardware-MP3-Player an (z.B. RioPlayer von Diamond). Sie sehen aus wie tragbare Kassettenspieler, haben aber statt einer Kassette nur 32 MByte oder mehr RAM. Die Lieder werden vom PC auf den Player überspielt.
MP3-Player - MP3-Player speichern MP3-codierte Musikstücke in Speicherchips und geben sie über Lautsprecher, Kopfhörer oder eine angeschlossene HiFi-Anlage wieder. Abspielen lassen sich MP3-Dateien auch über speziell ausgestattete CD-Player oder mit Hilfe von Computerprogramme (Beispiele: Realjukebox, Musicmatch oder Winamp).
MP-401 - Eine von der Firma Roland entwickelte Schnittstelle, die MIDI-Kommandos in ein für den Synthesizer verständliches Format übersetzt.
MP - Abkürzung für Main Profile, Variante des MPEG-2 Verfahrens.
MP - Abkürzung für metal particle: Metallpartikel, bezieht sich auf das mit Metallpartikeln beschichtete Magnetband.
MPEG - (Moving Picture Experts Group) Ein Komprimierungsverfahren, beschreibt in diesem Fall eine leistungsfähige Methode zur Datenreduktion von Tonsignalen. Die dazugehörigen Codierverfahren werden als Layer eins bis drei bezeichnet. Die Datenkompression nimmt mit steigenden Zahlen zu (Layer1 = 1 - 4 oder 384 Kbit/s, Layer 3 = 1 - 12 oder 192 Kbit/s).
MPEG-1 - Bei Audio: Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate von 1,5 MBit/s. System zur datenreduzierten Codierung von bis zu 2 Kanälen.
MPEG-1 - Bei Video: Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate von 1,5 Mbit/s. System zur datenreduzierten Codierung mit niedriger Bildqualität. Verwendet bei CD-I und Video-CD.
MPEG2 - andere Schreibweise für MPEG-2
MPEG-2 - Bei Audio: MPEG2 Mehrkanal Audio ist, neben Dolby Digital, eines der digitalen Surround-Systeme, die bei DVD eingesetzt werden. System zur datenreduzierten Codierung von bis zu 7+1 Kanälen.
MPEG-2 - Bei Video: MPEG2 ist eine erweiterte Version des MPEG1-Standards bis zu einer Datenrate von 100 MBit/s (Gesamtdatenrate), der bereits für Video CD-Aufzeichnungen eingesetzt wird. MEPG2 wurde 1994 als universelles Video-Kompressionssystem für Übertragung, Kommunikation und Speicherung auf optischen Datenträgern eingeführt. System zur datenreduzierten Codierung mit hoher Bildqualität. Verwendet bei DVD.
MPEG-2 - Bezeichnet das Kompressionsverfahren, das von der Motion Picture Expert Group für den Massenmarkt konzipiert wurde. Die Nummern definieren die Version, wobei die Kompressionsversionen abwärtskompatibel sind. Das Datenkompressionsverfahren MPEG-2 wird in den Bereichen Telekommunukation, Multimedia und Audio eingesetzt.
MPEG-2 Multichannel - Digitales Surround-System innerhalb des MPEG-Standards - Erweiterung des MPEG-q-Tonformats auf bis zu 7+1 Kanäle. Nicht zu verwechseln mit der MPEG-2-Bildcodierung, die bei DVD und digitalem Fernsehen grundsätzlich angewandt wird. Beim Ton wird sich MPEG-2 dagegen eher kaum noch durchsetzen können.
MPEG-2-Video - Ist eine Form der Datenreduktion und Standard für Digital-TV in Europa. MPEG beinhaltet auch die Norm für den Ton, der Fernsehton ist beispielsweise MPEG-1-Audio
MPEG-3 - Kompression für digitale Audiodaten, besonders nützlich bei der Übertragung übers Internet. MPEG 3 verkleinert Sounddateien um das Zehn- bis Zwölffache, ohne merkliche Einbußen beim Klang. MPEG-3 wurde in MPEG-2 integriert.
MPEG-4 - bietet höhere Bildqualität bei niedrigeren Datenraten und die Möglichkeit der Bildskalierung und der Manipulation. Soll 1998 eingeführt werden.
MPEG - Abkürzung für Motion Picture Experts Group. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe - Working Group 11 (WG11), auch Internationales MPEG-Laboratorium genannt - der Internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC). MPEG wurde 1988 von über hundert Unternehmen gegründet, um Vorschläge und Standards in besonderen Expertengruppen (Requirement- oder System-Groups) zu diskutieren und zu erarbeiten.
MPEG - Abkürzung für Moving Pictures Experts Group. Normungsausschuß für Datenkompressionsverfahren bei bewegten Bildern.
MPEG
- Kompressionsmethode für bewegte Videobilder. Das
Echtzeitkomprimierungsverfahren reduziert die große Datenmenge digitaler Videos
ohne Qualitätsverlust drastisch. Nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung
von Bild zu Bild wird erfaßt, komprimiert und gespeichert. Dadurch stärkere
Kompression als bei MJPEG (siehe dort). Das moderne MPEG-2 wird sowohl bei
Digital-TV als auch DVD und mittlerweile auch bei nonlinearen
Schnittlösungen benutzt. So kann die Edit-Software Mediastudio 6 MPEG-2
erzeugen. zu verschicken als bisher. Dieses Verfahren macht die die Übertragung
von digitalisierten bewegten Fernsehbildern über Satelliten und damit die ungewöhnlich
große Programmvielfalt des digitalen Fernsehens möglich. Ein guter kostenloser
Encoder sowohl für MPEG-1 wie MPEG-2 existiert mit Tsunamis
"TMPGEnc".
MJPEG - Abkürzung für Kompressionsmethode für bewegte Videobilder.
Diese Methode verwendet die JPEG-Einzelbildkompression (siehe JPEG), führt
diese aber meist hardwaregestützt in Echtzeit durch und kann so beliebig lange
Videosequenzen komprimieren und dekomprimieren.
MPEG-Standards - Bezeichnung für die vom Motion Picture Experts Group Ausschuß vorgeschlagenen Normen.
MPR I/MPR II - (siehe auch TCO, TÜV Ergonomie Geprüft, TÜV/GS) Vom schwedischen Regierungsinstitut für Meteorologie und Testwesen (Statskantret) entwickelte Richtlinien, die Empfehlungen zu zulässigen Emissionswerten für magnetische/elektrische Strahlung und statische Elektrizität enthalten. Die MPR I-Norm wurde 1987 als freiwillige Richtlinie eingeführt. Die 1990 eingeführte MPR II-Norm gilt mittlerweile auch als überholt. Die weltweit strengste Grenzwertempfehlung, die TCO-Empfehlung, ist Standard für Monitor Hersteller zur Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen.
MPR II - Die staatliche Schwedische Prüfstelle für Meßgeräte legte schon 1987 eine Norm für strahlungsarme Bildschirme fest. 1990 kam die verschärfte Norm MPR II heraus. Sie (MPR 1990/8, MPR 1990/10) enthält Empfehlungen mit Grenzwerten für elektrische und magnetische Felder, die ein Monitor im Betrieb nicht über überschreiten darf. Die Richtwerte von MPR II gehen davon aus, daß das am Arbeitsplatz vorkommende Strahlungsniveau durch den Monitor nicht nennenswert erhöht wird. Diese Empfehlung gibt jedoch laschere Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung eines Monitors als TCO 92 vor.
MR - Abkürzung für Multi-Resolution.
MR-QAM - Abkürzung für Multi-Resolution-QAM.
MS - Abkürzung für Mobile Station - Mobilstation, z.B. Handy.
MSB - englsicher Begriff für Most Significant Bit, das Bit einer Dualen Zahlenfolge mit der höchsten Wertigkeit.
MSC - Abkürzung für Mobile Switching Center; In der GSM-Hierarchie das oberste Element. Es hat die Aufgabe, Gespräche zu der Funkzelle zu vermitteln, in der sich der mobile Teilnehmer gerade aufhält. Bei einem Zellenwechsel (Roaming) reicht es das Gespräch von einer Basisstation zur nächsten weiter.
MSC - Abkürzung für Mobile Switching Center - Mobilfunk-Zentralvermittlungsstelle. Die MSC verbindet Mobilfunkteilnehmer untereinander oder ins Festnetz (PSTN). Außerdem erfaßt sie alle abrechnungsrelevanten Daten und Gesprächsgebühren.
MSC - Abkürzung für Multiadaptive Spectral Audio Coding. Von Thomson entwickeltes Verfahren zur Audio-Datenreduktion. Es arbeitet mit der DFT und einer Teilband-Codierung (subband coding). Der ursprüngliche PCM-Bitstrom wird damit um den Faktor 4 verringert.
MS-Disc - (MSD-1200 oder auch Master Disc) Magneto-optische Audio-Speicherplatte (MOD) der Firma Sony mit einer Gesamtkapazität von 1,3 GByte, die für hochwertige Musikaufzeichnungen und die CD/MD-Produktion bestimmt ist. Die Platte von ca. 133 mm Durchmesser (5,25 Zoll) befindet sich in einer "Cartridge" mit den Seitenlängen 144 mal 161 mm und benötigt ein spezielles Aufnahme-/Wiedergabe-Gerät. Sie wird im CLV-Modus einseitig bespielt, wobei die Magnetfeld-Modulation verwendet wird (Löschen und Neubeschrei ben in einem einzigen Vorgang). Die Aufzeichnung erfolgt ohne jede Datenreduktion mit einer Auflösung von wahlweise 16, 20 oder 24 Bit, und die Gesamt-Zeiten betragen 100, 80 bzw. 65 Minuten. Zur Fehlerkorrektur wird der CIRC eingesetzt.
MSDL - Abkürzung für MPEG-4 Systems and Description Language
MS-DOS - Abkürzung für Microsoft-Disk Operating System, sehr weit verbreitetes Standard-Betriebssystem für Personal Computer, es wurde 1981 für IBM- und kompatible PC freigegeben. Grundlage für alle Windows Versionen. Mit der MS-DOS-Eingabeaufforderung konnte bislang direkt auf DOS zugegriffen werden. Mit Windows-ME hat sich Microsoft teilweise von DOS verabschiedet. So kann nicht mehr direkt darauf zugegriffen werden.
MSISDN - Abkürzung für Mobile Station ISDN - Internationale Rufnummer des Teilnehmers. Dies ist die eigentliche Rufnummer (14-stellig incl. Landesvorwahl) eines Teilnehmers.
MSN - Abkürzung für Mutiple Subscriber Number (Mehrfachrufnummer). Zu jedem Basisanschluß gehören mehrere Rufnummern. In der Regel sind drei Rufnummern enthalten, man kann aber bis zu 10 Rufnummern für einen Basisanschluß ordern. Diese MSN werden auf die angeschlossen Geräte verteilt, so daß einzelne Geräte nur dann klingeln, wenn ihre Rufnummer angewählt wurde.
MS-Signal - Abkürzung für für Mitte/Seiten-Signal; MS-Stereophonie
MS-Stereofonie - Mitte/Seiten-Stereophonie; Aufnahme der Informationen des Mitten- und des Seitenschalls mit zwei Mikrofonen unterschiedlicher Richtwirkung am gleichen Ort. Erzeugt eine bessere Mono-Kompatibelität als die gängige links/rechts 2-Kanal Stereofonie.
MTBF - Abkürzung für Mean Time Between Failure - Mittlere Zeit zwischen zwei Störungen. Diese Berechnung wird häufig zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit benutzt, mit der bei einer Einheit innerhalb eines bestimmten Zeitraums Störungen auftreten. Unterschiedliche Berechnungsstandards und -verfahren erschweren jedoch den Vergleich von MTBF-Werten für verschiedenartige Produkte.
MTC - Abkürzung für MIDI-Timecode; überträgt Timecode Signale zwischen Audio-Maschinen.
MTF - Abkürzung für Modulate-Transfer-Funktion. Sie dient zur Messung der Schärfe eines optischen Systems.
MTU - Abkürzung für Maximum Transmission Unit oder auch Maximum Transfer Unit; Die größte Frame-Länge, die über ein bestimmtes physikalisches Medium verschickt werden kann.
MUD - Abkürzung für Multi-User Dungeon. Ausschließlich auf Text basierendes Rollenspiel, bei dem die Mitspieler in Phantasierollen schlüpfen und übers Internet kommunizieren. MUD wird fast ausschließlich über das Telnet gespielt. Der Name geht auf das Abenteuerspiel Dungeons and Dragons zurück.
Multiangle - Auf manchen DVDs angebotene Möglichkeit, ein- und dieselbe Szene nach Wunsch aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Multi-Angle-Funktion - (Wahl des Blickwinkels) Bis zu 9 verschiedene Kameraperspektiven können auf einer DVD Video gespeichert werden. Sie können, z. B. bei Live-Konzerten oder Sportübertragungen, bestimmen, aus welcher Perspektive Sie eine Szene betrachten wollen.
Multibildaufnahme - Modus um eine Folge von Photos sich schnell bewegender Motive zu machen - z. B. 15 Bilder pro Sekunde. Abspeicherung erfolgt als einzelnes Bild.
Multichannel - englischer Begriff für Mehrkanaligkeit.
Multi Disc Program - Mit dem Multi Disc Program können Sie sich Ihren eigenen Musikcocktail zusammenstellen. Bis zu 24 Titel aus maximal 6 CDs lassen sich programmieren. Darüber hinaus, als praktische Hilfe sozusagen, wird bei der Programmierung die Gesamtprogrammzeit angezeigt. Außerdem gibt der Player bei der Überspielung den notwendigen CD-Wechsel und das Programmende an.
Multifeed - Technik, mit der mehrere benachbarte Satelliten (z.B. Astra / Eutelsat) gleichzeitig mit einer einzigen, fest installierten Antenne empfangen werden können. Es werden zwei oder mehrere LNB´s an eine Satellitenantenne montiert.
multi-layering - englischer Begriff für mehrfaches Übereinanderlegen (-Kopieren) unterschiedlicher Video-Bilder oder -Sequenzen mit Hilfe des Bildmischers. Man erhält mehrere Kopier-"Generationen".
Multimedia - Auf digitaler Grundlage basierendes Zusammenspiel von Bild, Ton, Text und Grafik.
Multimedia Home Platform - MHP, ein von der Unterhaltungsindustrie initierter Begriff der zu einem Standard für den Austausch von Multimedia führen soll.
Multimedia - Trendwort ohne einheitliche und in allen Bereichen anerkannte Definition. Im allgemeinen wird darunter das Zusammenwachsen von bisher getrennten Bereichen wie Computertechnik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und Medienindustrie verstanden. Im Bereich der Telekommunikation beschreibt Multimedia im weitesten Sinne alle Anwendungen, die Sprach-, Text-, Daten- und Bildkommunikation oder Teile davon integrieren. Üblicherweise werden Text und Grafik kombiniert, häufig kommen Musik, Geräusche und Sprache hinzu.
Multimeter - Vielfachmeßgerät (Strom, Spannung, Widerstand)
Multinorm-Empfang - die zusätzliche Empfangsmöglichkeit verschiedener Fernsehsysteme (PAL B/G/I, SECAM G/L/K oder NTSC TV/Video). Viele TV`s haben bereits serienmäßig Mehrnormenempfang.
Multi-PIP - Unterteilt die Bildschirmfläche des Fernsehgerätes in eine Anzahl kleinerer Bildschirme, zur zeitgleichen Darstellung verschiedener Bilder (Funktionen abhängig von der Art der Ausstattung).
Multiplayback Image - Zeigt die im Multbildmodus aufgenommenen Bilder in schneller Folge wie in einem kurzen Trickfilm.
Multiplayback - Verfahren, bei dem auf einem Tonbandgerät von einer Tonspur auf eine andere überspielt und gleichzeitig von außen eine weitere Toninformation zugemischt wird.
Multiplayback x9 - Darstellung neun verkleinerter Bilder gleichzeitig auf dem Monitor.
Multiplayer - Multiplayer-Games sind Spiele, bei denen mehrere Teilnehmer übers Internet oder ein Netzwerk miteinander spielen.
Multiplexed Analog Components - MAC. Farbfernseh-Übertragungsnormen: Bei den MAC-Verfahren (B-, C- und D/D2-MAC) werden die Farbkomponenten Y (Luminanz), Cr (R-Y) und Cb (B-Y) im Zeitmultiplex, d.h. nacheinander übertragen. Man vermeidet dadurch gegenseitige Störungen von Luminanz und Chrominanz. Um die Übertragung im Zeitmultiplex zu ermöglichen, werden die drei Komponenten mit Hilfe der 4:2:2-Abtastung zeitlich komprimiert. Die Y-Komponente wird im Verhältnis 3:2, die Chrominanz-Komponenten Cb und Cr w erden im Verhältnis 3:1 komprimiert, und sie werden zeilenalternierend übertragen. Die Audio-Übertragung erfolgt digital in sog. Paketen innerhalb der Zeilen-Austastlücke. Je nach Übertragungsweg stehen unterschiedliche Bandbreiten zur Verfügung; im Kabel wird deshalb Restseitenband-AM und bei Satellitenübertragung FM verwendet. C-MAC ist ausschließlich für die Satellitenübertragung geeignet; D- und D2-MAC können auch im Kabel eingesetzt werden.
Multiplexer - eine Schnittstelle, die mehrere Ein- und Ausgabegeräte durch ein elektrisches Umschalten abwechselnd bedient. So kann ein Terminalmultiplexer zum Beispiel mehrere Terminals bedienen.
Multiplexer - Verschiedene Verbindungen werden zusammengefasst und gleichzeitig bzw. gestaffelt gesendet.
multiplicative desaturation - englisch für Multiplikative Entsättigung (bei Chroma-Key).
Multischalter - Umschaltbox (auch Multiswitch) mit zwei oder mehr Eingängen (für die ZF-Signale der Satellitenantenne) und mit vier oder mehr Ausgängen, die den Anschluß entsprechend vieler Satellitenreceiver an eine Antenne erlaubt.
Multi-Story-Funktion - (Wahl des Handlungsablaufes) Mit der Multi-Story-Funktion bestimmen Sie, wie der Film weitergeht. Die DVD Video kann mehrere Handlungsabläufe speichern, die sie dann auswählen können.
Multisystem - Für den Empfang aller europäischen PAL-, NICAM- und SECAM-Normen. Zusätzlich ist die NTSC-Wiedergabe des Videorecorders gewährleistet.
Multitasking - (Multiprogramming-System) Gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Anwendungsprogramme in einem Computer, prinzipiell kann ein Mikro- bzw. Personalcomputer immer nur eine Aufgabe abarbeiten. Erst der Einsatz sogenannter Multitasking-Systeme versetzt den PC in die Lage, mehrere Prozesse „gleichzeitig“ laufen zu lassen.
MUSE - Abkürzung für Multiple Sub-Nyquist Sampling Encoding. Japanisches HDTV-Standard mit analoger Datenreduktion zur Übertragung von HDTV-Bildern (1125 Zeilen, 60 Hz, 2:1) mit einer Basisbandbreite von 28 MHz in 8-MHZ-Kanälen. Dazu wird eine Unterabtastung des Bildes vorgenommen (mit einer Verschiebung des Abtastrasters von Halbbild zu Halbbild), die aber empfangsseitig in den ruhenden Bildteilen durch eine zeitliche "Integration" wieder voll ausgeglichen wird. Bewegte Teile werden unscharf wiedergegeben, was aber meist nicht stört. Eine Gesamtbewegung des Bildes (Schwenk) wird dem Empfänger durch einen "Bewegungsvektor" mitgeteilt, so daß diese Bewegung nachvollzogen werden kann. Wird seit 1991 über japanische Satelliten ausgestrahlt und kommt auch auf Laserdisc zum Einsatz.
MUSICAM - Abkürzung für Masking pattern-adapted Universal Subband Integrated Coding and Multiplexing. Datenreduktionsverfahren für Audiosignale, das vorwiegend bei digitalen Radiosystemen eingesetzt wird. Verfahren zur hochwertigen Audio-Basisband-Codierung. Es verwendet die Teilbandcodierung (32 Teilbänder) und nutzt die Redundanzen und Irrelevanzen (Psychoakustik) zur Datenreduktion. „Musicam“ ist Teil des MPEG-Standards und nennt sich genaugenommen MPEG1 Audio, Layer II. Aber selbst diese Untergruppierung legt noch nicht definitiv fest, um welchen Faktor die Daten gegenüber dem CD-Standard reduziert werden. Musicam läßt sich mit verschiedenen Datenraten einsetzen und produziert nur soviel Kilobit pro Sekunde, wie vorgegeben. Ein gängiger Wert ist 192 kbit/s - das entspricht einem Siebtel der CD-Daten von 1,411 Mbit/s.
Music Choice Europe - Pay Radio mit zahlreichen Spartenkanälen für alle erdenklichen Musik Genres. Geringer Wortanteil, keine Werbung. MCE ist im Deutschland im Rahmen des Pay-TV-Paketes DF-q im DVB-Standard zu empfangen. Später wird das Paket voraussichtlich von Premiere Digital übernommen. Empfang nur mit der d-box.
Music on hold - Leistungsmerkmal von Tk-Anlange. Während eine Verbindung gehalten oder weitervermittelt wird, hört der andere Teilnehmer eine Melodie.
Musikkalender - Anzeige der Gesamt- bzw. Programm-Titelübersicht.
Musikleistung - ist die Leistung, die ein Verstärker für Pegelspitzen kurzzeitig zur Verfügung stellen kann.
Muting - englische Bezeichnung für die Stummabstimmung bei HF-Empfängern.
Muting - englischer Begriff für Stummschaltung
Muting - mit der Mute-Einrichtung bei Synthesizer-Tunern kann man den automatischen Sendersuchlauf darauf programmieren, daß es bei allen Sendern, bei den mittelstarken oder nur bei den starken stoppt.
MUX - Abkürzung für MultipleXer.