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L.O.F. - Abkürzung für Lokale Oszillatorfrequenz. Feste Frequenz, um die die hohe Eingangsfrequenz des Satellitensignals im LNC herabgesetzt wird.

L/R-Signale - Abkürzung für Links/Rechts-Signale in der Audio-Stereotechnik.

Ladefaktor - Verhältnis der eingeladenen vorher entnommenen Energie (liegt beim Bleiakku je nach Bauart zwischen 1,05 und 1,20)

Ladegerät - Gerät, das einer Sekundarbatterie elektrische Energie zuführt.

Laden - Beim Ladevorgang wird elektrische Energie innerhalb der Batterie in chemische Energie umgewandelt.

Laden mit Ladestromsteuerung - Rückeinspeisung von elektrischer Energie in eine Batterie nach IU-Kennlinie.

Ladeschluss-Spannung - Die Spannung an den Klemmen eines Akkumulators unmittelbar vor dem Unterbrechen des Ladestroms.

Ladeschluss-Strom - Der Ladeschluss-Strom ist der Strom am Ende einer IU-Ladung (Gasungsstrom).

Ladestrom - Der momentan beim Laden einer Batterie fliessende Strom. Er hängt ab vom Ladezustand, dem Ladeverfahren und der Temperatur.

Ladewirkungsgrad - Verhältnis der entnommenen Kapazität zu der rückgeladenen Energie (z.B. liegt er beim Bleiakku bei einem Wert von ca. 0,85). Wird auch Faradayscher Wirkungsgrad genannt.

Ladezustand - Restkapazität eines Energiespeichers (in %), bezogen auf Nennkapazität.

Ladung - Rückeinspeisung von elektrischer Energie in eine Batterie.

Ladungsaufnahme - Beschreibt die Strommenge in Amperestunden, die eine, in einem definierten Ladungszustand befindliche Batterie, bei vorgegebener Temperatur und Ladespannung innerhalb eines festgelegten Zeitraumes aufnehmen kann. Oftmals wird ersatzweise der nach Ablauf dieses Zeitraumes fliessende Ladestrom (in Ampere) gemessen (z.B. bei Bleibatterien - Ladezustand - 50 %, Ladespannung - 14,4 V, Temperatur - 0 °C, Zeitraum - 10 min, Sollstrom nach 10 min - l 10 min ³ 4 x 0,05 C 20). In letzterem Fall spricht man auch von "Stromaufnahme".

Ladungserhaltung - Batterie wird mit Konstantspannungsladegerät bei niedriger Ladespannung im vollgeladenen Zustand gehalten (Ausgleich der Selbstentladung).

LAN - Abkürzung für Local Area Network. Vernetzung von Computern innerhalb eines begrenzten Bereiches, bezeichnet ein räumlich eingegrenztes Netzwerk; in der Regel ist ein LAN auf ein Gebäude oder einen Unternehmensstandort beschränkt (wie zum Beispiel ein Hausnetz). Lokale Netzwerke ermöglichen zum Beispiel das Drucken von mehreren Rechnern aus an einem Drucker oder die gemeinsame Nutzung von Software. LANs sind in ihrer Größe nicht beschränkt, das heißt sie können mehrere hundert selbständige Rechner und Workstations zusammenfassen. Die bislang verfügbaren Technologien ermöglichen Übertragungen bis etwa 1 Gbit/s.

LANC - Abkürzung für Local ApplicatioN Control, L-Control; Ein von Sony entwickeltes Protokoll zur Ansteuerung von Amateur-Videorecordern. Hi-8 und DV-Kameras haben LANC. Es gibt einen fünfpoligen Stecker und einen 2,5 mm Stereoklinkenstecker. Das Protokoll ist langsamer als RS-422, mit letzterem nicht kompatibel und wird von den meisten Schnittsystemen nicht unterstützt. Sony und TAO bieten Geräte an, die von RS-422 auf LANC übersetzen.

LANC Remote - Abkürzung für Local Application Control. Umschaltbare Steuerungsfunktion des Control L-Datenformats bei Heimvideorecordern für den Synchronschnittbetrieb in Verbindung mit einem Zuspieler

Länder- und Netzcode - Möchten Sie im Ausland über ein anderes Netz als das automatisch ausgewählte telefonieren, können Sie über das Display Ihres Handys die entsprechende Netzkennzahl eingeben. Diese besteht aus dem Ländercode mit drei Zahlen und dem Netzcode mit zwei Zahlen.

Landesversicherungsanstalt - Begriff aus dem eCommerce. Regionaler Träger der Rentenversicherung für Arbeiter, abgekürzt LVA.

Längenwinkel - So wird der Positionswinkel eines Satelliten genannt, der als östliche oder westliche Abweichung von der Südrichtung definiert wird. siehe Azimut.

Langwelle - Frequenzbereich für Hörrundfunksender von 150 kHz bis 285 kHz; entspricht einer Wellenlänge von etwa 1000 m bis 2000 m.

lap dissolve - englischer Slangausdruck für eine überlappende Bildüberblendung, weiche Überblendung.

Laser - Abkürzung für Light Amplification by Stimmulated Emission of Radiation, das bedeutet in etwa „Lichtverstärkung durch stimulierte Anwendung von Strahlung“. der Vorteil eines Laserstrahls liegt darin, daß gebündelt werden kann, daß er auch nach mehreren Kilometern Entfernung nur wenige Zentimeter streut. Er ermöglicht es, mit extrem kleinen Lichtpunkten Buchstaben und Grafiken in hoher Geschwindigkeit zu schreiben. Einsatzgebiet in der Druckindustrie: Fotosatzbelichter und Laserdrucker. Einsatzgebiet in der Metallverarbeitung: Schneidlaser. Einsatzgebiet in der Elektronik: CD-Laufwerke, Übertragungsstrecken.

LaserDisc - Vorgänger-System der DVD als Bildträger, entwickelt in den 80er Jahren. Mit 30 cm Durchmesser so groß wie eine Langspielplatte und beidseitig beschrieben. Das Video Signal wurde in analoger Form im PAL Format auf die LaserDisc aufgebracht, der Ton dagegen wie bei der CD in digitaler Form. Zwei verschiedene Verfahren in der Spurdichte ergaben unterschiedliche Spielzeiten und Standbildtauglichkeit. In Deutschland hat die LaserDisc wegen hoher Kosten nicht viele Liebhaber gefunden.

Laserdrucker - mittels eines Laserstrahls werden auf einer Fotoleitertrommel Lichtpunkte erzeugt. Die meisten zur Zeit auf dem Markt befindlichen Laserdrucker setzten das Druckbild aus 300x300 oder 600x600 Punkten je Zoll zusammen. Wie auch bei Normalpapierkopierern wird das Schriftbild mittels Toner auf das Papier übertragen und eingebrannt.

Lasergravur - Begriff aus der Drucktechnik. Das Einbrennen von Schriften, Logos oder Zeichnungen in Metall mittels extrem stark gebündelten Lichts. Hinterläßt eine Oberflächenänderung in Form und Farbe.

Laser Link - Produkte, die mit dieser Funktion ausgestattet sind, ermöglichen dem Anwender eine drahtlose Übermittlung von Bild- und Toninformationen an ein TV- oder Videogerät. Für den Empfang ist ein optionaler Empfänger erforderlich.

Last Mile - englischer Begriff für "Letzte Meile". Strecke zwischen letztem Netzknoten und Kundenanschlußleitung.

Laufwerk - Antriebsmechanik in Aufzeichnungs- und Abspielgeräten; z.B. MAZ, Tonbandmaschine, Filmabtaster, Plattenspieler etc.

Laufwerk FlashRewind - ein neuentwickeltes Hochgeschwindigkeitslaufwerk für Videorecorder, das eine 180 Minuten Cassette in nur 60 Sekunden zurückspult.

Laufwerk High Speed - ein robustes Hochleistungslaufwerk in Videorecordern mit schnellsten Spul- und Zugriffsgeschwindigkeiten. Das bandschonende Laufwerk eignet sich ideal für die komfortable Nachbearbeitung.

Laufwerk SmartDrive - ein langlebiges und leises Laufwerk in Videorecordern für höchsten Filmgenuß. Durch Optimierung der Bandführung mit Hilfe eines Aluminiumdruckgußträgers wird eine höchst präzise Abtastung des Bandes gewährleistet. Im Vergleich zum Vorgänger konnte die Bauhöhr um 10 mm verringert werden.

Laufzeit - Gesamtablaufdauer eines Bild- oder Tonträgers, zum Beispiel die Spielzeit einer Cassette.

Laufzeit - Laufdauer eines Signals durch Leitungen oder andere Übertragungswege bzw. durch elektronische Geräte.

Lautheit - Bezeichnung für die subjektive Beurteilung von Schallereignissen bezüglich der Schallstärke; Maß für die Lautheit ist das sone; 1 sone entspricht einem Lautstärkepegel von 40 phon.

Lautsprecherbox - auch kurz nur Box genannt. Bezeichnung für das Gesamtsystem aus Schallwandlern und Gehäuse.

Lautsprecher - elektroakustischer Wandler; wandelt elektrische tonfrequente Schwingungen in analoge Schallschwingungen um.

Lautsprecherzeile - Anordnung von mehreren Lautsprechersystemen neben- oder übereinander in einem Gehäuse.

Lavalier-Mikrofon - kleines hochwertiges Mikrofon, das auf der Brust getragen wird; meistens mit einem Band am Hals befestigt; Lavalier-Mikrofone haben eine spezielle Höhenanhebung, um trotz der ungünstigen Stellung zum Munde den natürlichen Klang der Stimme aufnehmen zu können.

Layer - Die Möglichkeit, in verschiedenen Bildebenen zu arbeiten, (z. B. um eine Schrift über einer Grafik zu plazieren, etc.). Ein kombiniertes Videobild in der Computergrafik ist aus mehreren "Layern" zusammengesetzt, wobei jeder Layer einem bestimmten Bearbeitungsvorgang, wie Key oder Trickblende, entspricht. Man kann diese Ebenen auch teilweise transparent machen oder man kann z. B. in Photoshop einem Layer einen von mehreren Modi zuweisen und so eine Reihe interessanter Effekte erzielen oder auch verschiedene Layer miteinander verknüpfen.

Layer - englischer Begriff für die einzelnen Schichten der insgesamt 7 "Schichten" des OSI-Schichtenmodells. Es handelt sich dabei um eine Art Protokollstruktur zur Übertragung paketorientierter digitaler Daten (OSI).

Layer - englisch für Lage, Schicht.

layering - Video-Nachbearbeitungstechnik, die mit "Layern" (layer) arbeitet.

LCD - Abkürzung für Liquid Crystal Display. Flachdisplaytechnologie mit Flüssigkristallen und Polarisierung des Lichtes zur Anzeige von scharfen, flimmerfreien Bildern auf einem Bildschirm mit Tausenden von kleinen Bildelementen.

LCD-Anzeige - (auch Flüssigkristallanzeige) In Flüssigkristallanzeigen sind spezielle Substanzen zwischen zwei Polarisatoren eingeschlossen. Wird diese Substanz durch eine Elektrode aktiviert, verändert sie die Polarisationsebene des Lichts. Mit Hilfe dieser Technik können verschiedene Bereiche des Bildschirms zum Leuchten gebracht werden, in denen dann Text oder Bilder erscheinen. Die in Flüssigkristallanzeigen zur Änderung der Polarität des Lichts verwendete Substanz liegt weder in flüssiger noch in kristalliner Form vor, sondern befindet sich in einem stabilen Zustand zwischen diesen beiden Aggregatzuständen.

LC-Display - Abkürzung für Liquid Crystal Display; Flüssigkristall-Anzeige.

LCD-Lebensdauer - Dauer zufriedenstellender Leistung der LCD Einheit inklusive der Hintergrundbeleuchtung. Für Panels aktueller Produktion der Diagonalen 15 bis 18 Zoll wird herstellerseitig eine mittlere Lebensdauer von 20.000 bis 60.000 Stunden angegeben.

LCD-Panel - LCD Panels kommen auch in Video-Datenprojektoren zum Einsatz. Hier unterscheidet man die Pixelanordnung in Delta bzw. Stripe (Streifen) Matrix für Video bzw. Datenauflösung (bis UXGA). Professionelle LCD Projektoren verwenden drei aktive TFT Panels für die Grundfarbe RGB (helleres, kontrastreicheres Bild als Röhrenprojektoren).

LCD Panel - Liquid-Crystal-Display - Flaches Datensichtgerät, bekannt von Notebooks. Für einen schnellen Bildaufbau mit erhöhtem Kontrastverhältnis und größerem Ablesewinkel ist die Aktiv- (TFT) Technologie empfehlenswert. LCDs können mit Touchscreen-Technologie ausgerüstet werden.

LCR - Abkürzung für Least Cost Router. Zwischen Telefonanschluß und Endgerät geschalteter Router, der jedes Telefongespräch automatisch ins jeweils günstigste Telefonnetz weiterleitet.

LC-Routing - Abkürzung für Least Cost Routing. Die automatische Verwendung eines Prefix kann auch ohne Änderung der Voreinstellung an der Vermittlungsstelle realisiert werden. Dazu ergänzt man die Telefonanlage der Nutzer um eine intelligente Weiche, den sogenannten Least Cost Router. Bei allen ausgehenden Gesprächen entscheidet nun die LCR-Box nach wirtschaftlichen Kriterien, ob die Nummer über das Netz der Telekom geschickt werden soll oder durch automatisches Vorsetzen eines Prefix ein anderer Netzbetreiber in Anspruch genommen werden soll (rechnet sich nur für Vieltelefonierer).

LDC - Abkürzung für Long Distance Carrier. Anbieter von Ferngesprächen

LDS - Abkürzung für LeistungsDichte-Spektrum

LDTV - Abkürzung für Limited (oder Low) Definition Television, meint wörtlich: Fernsehen mit begrenzter Auflösung; Fernsehprogramme in eingeschräkter Bild- und Tonqualität (unterhalb PAL-Qualität, z.B. nur 288 Zeilen); LDTV ist auch eine Qualitätsebene des DVB-Projektes. Geplante digitale Übertragung mit 1,5-2 MBit/s nach MPEG-2-Codierung.

LDTV - Abkürzung für Low Definition TeleVision, Fernsehtechnik in einem Niveau unterhalb der gebräuchlichen Standards. Wird zu meist in der Überwachungstechnik genutzt.

Learn - englisch für Lernen, im Videobereich ist damit ein Lern-Modus der Mischer-Bedieneinheit gemeint, bei der vorgenommene Einstellungen sofort gespeichert werden.

Leasing - Begriff aus dem eCommerce. Vermietung und Verpachtung von Wirtschaftsgütern über eine bestimmte Laufzeit. Vielfach kann das Gut nach Ablauf der Mietzeit käuflich erworben werden.

Lebensdauer, nutzbare - Die nutzbare Lebenszeit eines Akkumulators, ausgedrückt als die Zeitspanne vor Abfall der Kapazität auf einen spezifizierten Teil des Nennwertes.

Lebensdauer, zyklische - Anzahl der Zyklen, die eine Batterie übersteht, ehe ihre Kapazität unter den noch annehmbaren Wert fällt.

Lebensdauer - Dauer zufriedenstellender Leistung eines elektrischen Bauteils gemessen in Jahren, Stunden oder Minuten oder bei Energiespeichern nach der Anzahl der Lade-/Entlade-Zyklen.

Leclanché-Zelle - Kohle-Zink-Primärzelle, benannt nach dem französichen Wissenschaftler.

LED - Abkürzung für Light Emitting Diode; lichtabstrahlende Halbleiterdiode; Leuchtdiode. Erhältlich in verschiedenen Farben, selbst Blau ist heute mit hinreichender Leuchtdichte lieferbar.

Leerlaufspannung - Die Leerlaufspannung ist die Spannung eines Akkumulators ohne externen Verbraucher, also bei stromlosen Betrieb. Sie ist in der Regel höher als die Nennspannung.

Leerverkauf - Begriff aus dem eCommerce. Verkauf eines Wertpapieres, ohne in dessen Besitz zu sein. Der Händler spekuliert darauf, das Verkaufte später billiger beschaffen zu und durch die Differenz Gewinn machen zu können.

Leistungsanpassung - Anpassungsmethode, z.B. bei Leistungsverstärkern, wie Lautsprecherverstärkern, bei denen die gesamte abgegebene Leistung zum Lautsprecher gelangt; Lautsprecherwiderstand gleich Ausgangswiderstand des Verstärkers.

Leistungsaufnahme - Der gesamte Energiebedarf eines elektrischen Gerätes.

Leistungsmerkmal - Über die reine Kommunikation hinausgehende Leistung des Kommunikationsnetzes, die zusätzlichen Komfort oder zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung stellt, z.B. Anklopfen, Makeln, Dreierkonferenz (siehe auch CLIP, CLIR, AOC) usw.

Leistungsmerkmal - Zusatzfunktion, welche die Bedienung des Endgerätes vereinfacht oder dessen Funktionalität erweitert.

Leistungsverstärker - Tonfrequenzverstärker, der eine relativ schwache Tonfrequenzspannung in eine starke Ausgangsleistung verstärkt, damit entsprechend große Lautsprecher betrieben werden können.

Leitungsentzerrer - Gerät zum Ausgleich von Frequenz- oder Pegelverlusten auf Leitungen.

Lernplattform - Ein Softwaretool, auf welches im Intranet/Internet zugegriffen werden kann, und das über eine entsprechende Oberfläche bestimmte Funktionalitäten, wie den Aufruf und die Administration von Lernern, Lerninhalten, Übungsaufgaben, Kommunikationstools usw. von einer zentralen Stelle aus ermöglicht. Sie ist die zentrale Schnittstelle einer Lernumgebung zwischen Trainingsanbietern und Trainingskunden.

Lernumgebung - Beschreibt umgangssprachlich die räumlichen, zeitlichen, personellen und instrumentellen Merkmale einer konkreten Situation, in die ein Lernprozeß eingebettet ist. Im Zusammenhang mit E-Learning ist damit in der Regel die mit IT-Hilfsmitteln medial gestaltete Lernumgebung gemeint. Sie wird strukturiert durch ein bestimmtes methodisch-didaktisches Design, wird bedingt durch die Leistungsfähigkeit der eingesetzten technischen Mittel und ist unter Umständen verbunden mit bestimmten personalen Dienstleistungen (z. B. Teletutoring).

Letterbox - Damit die gesamte Breite eines Breitbildprogrammes (16:9) auf einem Standard-Fernseher im Normalformat (4:3) gezeigt werden kann, werden oben und unten schwarze horizontale Balken hinzugefügt, so daß das eigentliche Bild im Extremfall schmal wie ein Briefkastenschlitz (englisch Letterbox) werden kann.

letterbox format - englisch für "Briefkasten-Format": Breitbildformat, speziell bei der Wiedergabe von Breitbildern auf dem 4:3-Bildschirm ohne Verluste an den Seiten, so daß unten und oben unter Umständen relativ breite schwarze Streifen entstehen.

Letterbox - Schwarzer Balken am oberen und unteren Bildrand, welcher die Darstellung von im Breitbild-Format aufgenomme Filmen (1:2,3 oder 1:2,7) auf normalen 4:3 abbildenden Systemen ermöglicht. Letterboxes werden ebenfalls dazu genutzt, um Untertitel statt auf dem Film auf besser lesbarem schwarzen Hintergrund darzustellen.

Letzte Meile - Die Strecke von der Vermittlungsstelle zum einzelnen Telefonanschluß wird als letzte Meile bezeichnet. Seit der Öffnung des Telekommunikationsmarktes müssen Mitbewerber des ehemaligen Monopolisten Deutsche Telekom eine monatliche Gebühr zur Nutzung dieser Strecke bezahlen.

Leuchtdichte - Beschreibt die Dichte des Lichtes bezogen auf eine Fläche, unabhängig von Farbton und -sättigung. (siehe Helligkeit) Es ist der von einer leuchtenden Fläche in einen bestimmten Raumwinkel abgestrahlter Lichtstrom; Maßeinheit Apostilb.

Leuchtdichtegleichmäßigkeit - Über die gesamte Bildschirmfläche eines Monitors soll eine gleichmäßig hohe Leuchtdichte nachweisbar sein. Farbige und dunkle Flecken lassen auf eine wenig gute Leuchtdichtegleichmäßigkeit schließen.

Leuchtdiode - Halbleiterdiode, die beim Anlegen einer elektrischen Spannung leuchtet; dient als Anzeige; für Beleuchtung zu schwach.

Leuchtschicht - im Innern einer Fernsehbildröhre auf dem Bildschirm aufgebrachte Schicht aus Phosphorelementen, die vom Elektronenstrahl zum Leuchten angeregt wird; die Leuchtschicht einer Farbbildröhre enthält eine große Anzahl Farbpunkte, die rot, grün oder blau aufleuchten.

LF - Abkürzung für Line Feed, Zeilenvorschub. Befehl in der Textverarbeitung oder in Druckern.

LFC - Abkürzung für Lossless Format Conversation. Begriff für das Umwandeln von digitalen Videodaten in ein anderes Format, ohne dabei Audio- oder Videodaten zu verlieren, also eine Qualitätsminderung in Kauf zu nehmen.

LFE - Abkürzung für Low Frequency Effect Channel oder zu deutsch Subwoofer-Kanal. Die Bezeichnung „Effect“ bezieht sich auf die Tieftoneffekte beim Filmton. Flugzeuggetöse und Explosionen finden vorwiegend im LFE-Kanal statt.

Library - Archivierungssystem für große Mengen von Datenträgern, insbesondere Video-Cassetten.

Library - englisch für "Bibliothek", meint im Videobereich ein digitales Speicher(system) für Logos, Standbilder, Effekte usw.

Lichstärke - größte relative Öffnung eines Objektives.

Lichtblitz-Stroboskop - Beleuchtungseinrichtung, die eine einstellbare schnelle Folge von Lichtblitzen abgibt, um spezielle Effekte zu erzielen; auch für die Beobachtung und Kontrolle rotierender Körper verwendet.

Lichtempfindlichkeit - Empfindlichkeit einer Filmemulsion für auffallendes Licht; ist bestimmend für die Belichtungsdauer und Blendenöffnung.

Lichtempfindlichkeit - Maßeinheit Lux. Je geringer die Luxangabe, desto lichtempfindlicher ist die Kamera. Dies ermöglicht, eine Konstant gute Aufnahmequalität, auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen.

Lichtgestaltung - Beleuchten einer Szene nach künstlerischen und dramaturgischen Gesichtspunkten unter Berücksichtigung der technischen Gegebenheiten.

Lichtgriffel - spezieller Stift mit lichtempfindlichem Sensor in der Spitze, der auf den Bildschirm eines Monitors aufgesetzt wird; trifft der Elektronenstrahl auf die Spitze, so wird diese Position aufgenommen und gespeichert; auf diese Weise kann mit dem Stift im Fernsehbild "geschrieben" oder "gezeichnet" werden.

Lichthof - dunkler Rand um besonders helle Bildstellen bei der Fernsehbildwiedergabe.

Lichtregelanlage - andere Bezeichnung für Lichtstellanlage.

Lichtschranke - besteht aus Lichtsender und Lichtempfänger; eine Unterbrechung des Lichtstrahls löst eine Schaltung aus; angewendet z.B. zum Zählen vorbeigeführter Gegenstände, zum Einschalten von Alarmanlagen usw..

Lichtstärke - von einer Lichtquelle in einen bestimmten Raumwinkel abgestrahlter Lichtstrom.

Lichtstellanlage - Anlage zur Steuerung vieler Beleuchtungskörper, die einzeln oder in Gruppen geschaltet und in ihrer Helligkeit geregelt werden können; in modernen Lichtstellanlagen können alle Betriebs- und Steuerwerte gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen (realisiert) werden.

Lichtstrom - in der Zeiteinheit von einer Lichtquelle abgestrahlte Lichtmenge; Maßeinheit Lumen.

Lichttonfilm - spezieller perforierter Film, nur für die Aufzeichnung des Lichttones; ermöglicht aufgrund seiner Emulsionseigenschaften eine getreue Lichttonaufnahme; wird später für die Herstellung von kombinierten Filmkopien (Comopt) verwendet.

Lichtton - optische Speicherung von Tonfrequenzen; dabei werden die Toninformationen in Lichtschwankungen umgesetzt, die auf einer lichtempfindlichen Filmschicht aufgezeichnet werden; bei der Wiedergabe werden die Helligkeitsschwankungen wieder in elektrische Spannungsschwankungen umgewandelt.

Lichtwanne - Slangausdruck für Flächenleuchte.

Lichtwellenleiter - optische Faser, meistens Glas, zur Übertragung von Lichtsignalen; elektrische Signale, z.B. Bild- und Ton-Signale, werden in Lichtinformationen umgewandelt und durch Lichtwellenleiter übertragen; diese sind unempfindlich gegen magnetische und elektrische Felder und trennen Sender und Empfänger elektrisch. Lichtwellenleiter haben gegenüber herkömmlichen Kupferkabeln große Vorteile.

Lichtzeigerinstrument - Spannungsmesswerk, das durch Spiegelung eines Lichtstrahles auf eine transparente Skala besonders klein und trägheitsarm gehalten werden kann; überwiegend bei Ton-Aussteuerungsmessern verwendet.

Lignin - Allgemeine Bezeichnung für den Nichtzellulose-Holzanteil (Ligninsulfonsäure oder desulfonierte Ligninsulfonsäure). Er ist der Hauptbestandteil der Zuschlagsstoffe für negative Bleimassen mit einem Anteil von 1 %. Er wird beispielsweise unter dem Namen Vanisperse gehandelt.

Lime-Light - Eigenname von PictureTel für die Kamera mit Sprachverfolgung. Automatisch wird der Sprecher in einem Raum focusiert.

Limit - Begriff aus dem eCommerce. Angabe eines Höchst- oder Mindestkurses beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers.

Limiter - englisch für Begrenzer, realisiert als Pegel-, Spitzenwert-, Bandbreiten-Begrenzer.

linear editing - englisch für Linearer Schnitt: Video-Schnittmethode bei Magnetbändern, bei der eine Sequenz nach der anderen auf das Masterband aufgezeichnet wird, Insertschnitte in eine bestehende Aufnahme sind möglich, doch zuvor muß erst eine Sequenz aufgezeichnet sein.

Linearer PCM-Ton - DVD Video Discs beinhalten den unkomprimierten linearen PCM-Ton, der für hochqualitativen Klanggenuß sorgt. Er kann mit verschiedenen Auflösungen (16 Bit, 20 Bit oder 24 Bit) und verschiedenen Abtastraten (48 kHz oder 96 kHz) gespeichert sein.

Linearer Videoschnitt - Video-Schnittmethode bei Magnetbändern, bei der eine Sequenz nach der anderen auf das Masterband aufgezeichnet wird, Insertschnitte in eine bestehende Aufnahme sind möglich, doch zuvor muß erst eine Sequenz aufgezeichnet sein. Bei diesem Verfahren ist die zeitliche Reihenfolge der Szenen beim Rohmaterial und dem geschnittenen Video meist nahezu gleich. Das heißt, die zeitliche Abfolge der Einstellungen ist vom Ereignis vorgegeben, eine Umsortierung der Szenen ist meist nicht nötig. Es werden nur Szenen verworfen, oder gekürzt. Daher ist der lineare Videoschnitt schon mit einem Zuspieler und einem Recorder ohne größeren Aufwand möglich. Möchte man jedoch eine schon eingeschnittene Szene im fertigen Video nachträglich verändern, so muß man ab dieser Szene (linear) alle darauffolgenden Szenen neu schneiden. Um dies zu umgehen, bedient man sich des nonlinearen Videoschnitts.

Lineare Schnittsysteme - Als Linear bezeichnet man Schnittsysteme, bei denen die Clips nacheinander aufeinanderfolgend geschnitten werden müssen, z. B. wenn man direkt auf ein Band schneidet.

Lineare Verzerrungen - treten vor allem in Verstärkern und auf Leitungen auf; Beeinflussung des Frequenzganges (z.B. Höhen- oder Tiefenabfall) ohne Veränderung der Kurvenform.

Linearität - Geometriefehler bei Monitoren. Über die ganze Bildfläche betrachtet dürfen keine Verzerrungen auftreten. Ein Kreis muß an jeder Stelle des Schirms wie ein Kreis aussehen, und aus einem Quadrat soll kein Rechteck werden. Bessere Geräte bieten wenigstens für die vertikale Linearität eine Regelmöglichkeit.

Linearität - Linearität beschreibt die Fähigkeit des Elektronenstrahles, beim Abtasten des Bildschirms eine einheitliche Geschwindigkeit beizubehalten, so daß bestimmte Bildpunkte nicht früher oder später als beabsichtigt dargestellt werden. Ist die Linearität beeinträchtigt, erscheint die Bildschirmanzeige in bestimmten Bereichen eventuell leicht gedehnt oder komprimiert. Eine schlechte Videobandbreite und/oder eine qualitativ minderwertige Ablenkeinheit beeinflussen die Geschwindigkeit, mit der der Elektronenstrahl die einzelnen Bereiche des Bildschirms durchläuft, sehr stark. Eine annähernd gleichbleibende Geschwindigkeit erfordert hohe Qualität der Ablenkeinheit und der Elektronik.

Linearitätsfehler - hier ist der bei Fernsehbildröhren (Aufnahme und Wiedergabe) vorkommende Abbildungsfehler gemeint, der Verzerrungen in vertikaler oder horizontaler Richtung zeigt (Dehnung oder Schrumpfung der Bildteile).

linear key(ing) - englisch für Lineares "Keying": eine Form des "Luminanz-Keys" (bei dem das Stanzsignal aus der Helligkeits-Information des Vordergrundbildes gewonnen wird): die hellen Stellen des Vordergrundbildes decken das Hintergrundbild stärker ab als die dunklen Teile, so daß das Vordergrundbild teilweise durchsichtig erscheint.

linear key - englischer Begriff für das Stanzverfahren, bei dem die Intensität der Einblendung aus dem sogenannten Alpha-Signal linear abgeleitet wird. So ist bei einem alpha von 50% das Fill-Signal mit einer Intensität von 50% durchsichtig in das Hintergrundsignal eingelendet.

line breakup - englischer Begriff für Unterbrechungen bei dünnen Linien auf dem Bildschirm infolge zu geringer Pixel-Auflösung (Alias-Effekt aliasing).

Line-up - englisch für Einpegeln, Einpegel-Signale, Vorlauf-Signale: Referenz-Signale (Bild und Ton) am Anfang des Videobandes bzw. vor dem eigentlichen "Programm"-Material.

Link - englisch für Verbindung. Satellitenstrecken oder andere Richtfunkverbindungen stellen einen Link dar.

Link - englisch für Verknüpfung. Im World Wide Web wird damit die Verknüpfung von einem zu einem anderen Web-Dokument bezeichnet, auch Hyperlink genannt. Links sind auf HTML-Seiten normalerweise durch Unterstreichung oder farblich abgesetztem Text hervorgehoben, oft aber auch in Form einer Grafik zu erkennen. Das Surfen im Internet, das heißt das Springen von einer Web-Seite (Website) auf eine andere, wird durch die Aktivierung von Links (durch Anklicken) ermöglicht.

Linse - optischer Körper aus Glas oder Kunststoff mit gekrümmten Grenzflächen; kann abbildende Eigenschaften haben; Kombinationen verschiedener Linsen ergeben ein hochwertiges Objektiv; kann auch zur Bündelung oder Streuung von Lichtstrahlen in Beleuchtungskörpern verwendet werden.

Linux - Ein freies UNIX änliches Betriebssystem, welches auf vielen Hardware-Platformen läuft. Linux ist ein Open Source Projekt, an dessen Weiterentwicklung jeder mitwirken kann. Rechtlich wird dieser Prozess durch die GNU General Public License geschützt.

LiO - Abkürzung für Lithium-Ion-Batterie. Akkumulatorentyp, der eine hohe gravimetrische und volumetrische Energiedichte aufweist. Die Zellspannung (Leerlaufspannung) ist abhängig von der Elektrodenpaarung und hat z.B. bei der Kombination Li2MnO2 / C einen Wert von 3 V oder 4 V, je nach Art des verwendeten Braunsteins. Dadurch empfiehlt sich dieses System für Anwendungen wie Mobiltelefone, Videokameras oder als Grossbatterie für Elektrofahrzeuge. Die Anode besteht aus Grafit. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der Negativen eingelagert und beim entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ionen-Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet.

Lippenmikrofon - Mikrofon mit besonders günstigen Nahbesprechungseigenschaften; wird vor allem in sehr lauter Umgebung eingesetzt.

Liquidation - Begriff aus dem eCommerce. Verfahren bei Auflösung eines Unternehmens.

Liquid Crystal Displays - (LCD) arbeiten mit einer Kristallflüssigkeit, deren Aggregatzustand zwischen flüssig und fest anzusiedeln ist. Die ersten von mehreren Schichten eines LCDs wird durch eine Hintergrundbeleuchtung erhellt. Wieviel Licht durch die darüberliegende, mit Flüssigkristallen gefüllten Schichten "hindurchgelassen" wird, hängt von der Ausrichtung der Kristalle ab. Werden Flüssigkristalle unter Strom gesetzt, verändert sich die Anordnung ihrer molekularen Struktur und somit die Weiterleitung des Lichts. Die Flüssigkristallschicht ist in einzelne Pixel unterteilt und jedes Pixel wird von einem Transistor gesteuert. Diese erzeugen unterschiedliche elektromagnetische Felder und bestimmen so die Ausrichtung, also die "Durchlässigkeit" der Kristalle. Über der Kristallschicht ist eine RGB-Folie, die für die Farbmischung zuständig ist. Darüber befindet sich ein nur einseitig lichtdurchlässiger Polarisationsfilter und eine Schutzschicht aus stabilem Glas oder Kunststoff. Im stand-alone LCD Markt werden zwei unterschiedliche Techniken eingesetzt: DSTN-Technik und TFT-Technik.

Liquid Crystal Displays - Der Sucher bei Digitalkameras ist häufig ein Flüssigkristall-Display . Auf dem kleinen Monitor lassen sich außerdem alle abgespeicherten Bilder sofort nach dem Auslösen begutachten. Das ist praktisch, weil man mißlungene Schnappschüsse sofort löschen kann. Beim Fotografieren hat das Display gegenüber einem Sucher zwei entscheidende Nachteile. Erstens: Das LCD als Sucher-Ersatz verleitet dazu, Aufnahmen aus Brusthöhe zu schießen, keine vorteilhafte Perspektive. Zweitens: Das Display ist ein echter Stromfresser. Bei den meisten Digitalkameras halten die Batterien bei eingeschaltetem Monitor maximal eine Stunde. Gute Digitalkameras haben deshalb sowohl einen Sucher - zum komfortablen Fotografieren- und ein LCD- zum Betrachten der Aufnahmen.

Liquid Crystal Displays - Die Liquid Cristal Display Technik wird in Laptops, Palmtops und Notebooks als Monitor eingesetzt.

Liquidität - Begriff aus dem eCommerce. Zahlungsfähigkeit

LISREL - LISREL ist der im Rahmen von Kausalanalysen am häufigsten verwendete Algorithmus.

Lithium-Ion-Batterie - auch LiO oder Swing-Batterie genannt. Akkumulatorentyp, der eine hohe gravimetrische und volumetrische Energiedichte aufweist. Die Zellspannung (Leerlaufspannung) ist abhängig von der Elektrodenpaarung und hat z.B. bei der Kombination Li2MnO2 / C einen Wert von 3 V oder 4 V, je nach Art des verwendeten Braunsteins. Dadurch empfiehlt sich dieses System für Anwendungen wie Mobiltelefone, Videokameras oder als Grossbatterie für Elektrofahrzeuge. Die Anode besteht aus Grafit. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der Negativen eingelagert und beim Entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ionen-Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet.

Lithium-Ionen-Akku - (LiO-Akku) Eine leichter und kleiner Metall-Akku, der große Mengen elektrischer Energie speichern kann. Wiederaufladbare Batterie mit weniger schädlichen Schwermetallen, hoher Energiedichte und Kapazität. Diese Akkus verlieren gegenüber den einfachen Nickel-Cadmium-Akkus keine Kapazität durch den Memory-Effekt. Die Lithium-Ionen (Li-Io) Technologie ermöglicht kleinere und leichtere Akkus bei größerer Leistung und kennt im Gegensatz zu Ni-Cd-Akkus und Ni-MH-Akkus nicht den sogenannten Memory-Effekt, der zum Akku-Verschleiß führt.

Lithographie - Begriff aus der Drucktechnik. Bezeichnung für einen vollständigen Filmsatz einer Bildreproduktion.

Live-Sendung - Direktübertragung einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion.

Live-Streaming - Beim Live-Streaming werden Videodaten in Echtzeit aufgenommen, komprimiert und distribuiert, so dass der Zuschauer das Ereignis live im Internet sehen kann.

LL - Abkürzung für Low Level, englisch für Niedriges Niveau. Wird im Zusammenhang mit Kompressionsklassen zur Einstufung der erzielten Signalqualität angewandt.

lm - Abkürzung für Lumen; Maßeinheit für den Lichtstrom; siehe Lichtstrom

LNB - Abkürzung für Low Noise Block Converter. Empfangseinheit für Satelliten-Antennen. Der LNB wird im Brennpunkt der Satelliten-Antenne (Schüssel) montiert, um die empfangenen Satellitensignale zu verstärken, in einen niedrigeren Frequenzbereich zu konvertieren und dann an den Empfänger (z.B. Settop-Box) zu übermitteln.

LNC - Abkürzung für Low Noise Converter (auch LNB, Low Noise Block Converter). Empfangsteil an oder in der Satellitenantenne, der die hohen Frequenzen der Satelliten empfängt, verstärkt und in die niedrigere Zwischenfrequenz umwandelt.

Local Area Network - (LAN) englischer Begriff für eine räumliche begrenzte Computervernetzung.

Local Bus - englisch für Lokaler Bus, Ortsbus: Hochgeschwindigkeitsbus auf der Mutterplatine eines Rechners mit einer Breite von 32 Bit, der mit der Prozessor-Taktfrequenz getaktet wird.

Local Talk - Bidirektionale serielle Schnitstelle (RS-422) von Macintosh-Rechnern. Datenraten bis ca 230 KB/sec.

local tally - Tally-Licht, Signallicht, das anzeigt, welche Kreuzschiene einer M/E-Ebene gerade aktiv ist.

Lochmaske - (siehe auch Schlitzmaske) Eine Metall- oder Keramikplatte mit einer Vielzahl von Löchern, die in Fernsehbildröhren innen vor dem Bildschirm angebracht sind, durch die der Elektronenstrahl bzw. die Elektronenstrahlen geführt werden, so daß die den drei Farben Rot, Grün u. Blau zugeordneten Elektronenstrahlen nur auf die entsprechenden Farbleuchtpunkte des Bildschirmes treffen können.

Logfile - Datei, die die Abrufe der einzelnen HTML-Elemente von einem Server speichert (Einträge der Hits und Zusatzinformationen). Das Logfile gibt keinen Aufschluß über den individuellen Nutzer.

Login - Auch: Logon, Einloggen. Bezeichnet die Prozedur des Anmeldens eines Anwenders in einem Netzwerk.

Login - Das Anmelden und das Authentisieren eines Anwenders in Kommunikationssystemen wie einem Online-Dienst oder einer Mailbox. Die Login-Prozedur umfaßt dabei den gesamten Vorgang - vom Wählen der Telefonnummer des Online-Dienstes oder Internet-Providers über diverse Paßwort-Abfragen bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau.

Log in - Erfassen des Rohmaterials mit Angaben zu Inhalt, Time Code und Kassettennummer in einer Datenbank zur Vorbereitung des non-linearen Schnittes.

Logoff - Gegenteil von Login, das ist das Beenden der Datenverbindung zu einem Server oder einem Online-Dienst.

Lombardsatz - Begriff aus dem eCommerce. Von der Deutschen Bundesbank festgesetzter Zinssatz, zu dem die Lombardkredite gewährt werden (meist 1 % über Diskontsatz).

Longplay - (LP) Funktion bei Videorecordern. Verlängerung der Aufnahmezeit bzw. Cassettenspielzeiten durch Reduzierung der Bandtransportgeschwindigkeit. Bei VHS-Videorecordern durch halbierung der Geschwindigkeit. Auf eine VHS-Kassette mit 240 Minuten Laufzeit passen dann bis zu acht Stunden Film. Man muß dabei allerdings, abhängig vom Recorder, Qualitätseinbußen der Aufnahme in Kauf nehmen. Bei Video8 und Hi8 gilt ebenfalls der Faktor x2 (120 min = 240 min), bei Digital Video jedoch nur der Faktor x1,5 (60 min = 90 min).

Look-ahead-preview - preview Funktion, bei der das Signal vorausschauend überprpft wird.

looping - englischer Begriff für "durchschleifen".

loop through - englisch für Kabel oder Signale "durchschleifen" ("Daisy-Chain"). Meist wird ein Videosignal mehrfach benötigt, Monitor, Meßgerät und Aufzeichnungsrecorder, steht aber nur einmal zur Verfügung. Durchschleif-Eingänge geben das Signal an einer zweiten, der Durchschleif-Buchse, wieder ab. Im Gerät erfolgt der Zugriff auf das Signal ohne Abschluß, es wird lediglich die Leitung angezapft. Zu häufiges Durchschleifen oder zu lange Anschlußleitungen mindern jedoch die Qualität.

Loop-Through-LNB - Eine bereits weiterentwickelte Version von LNB`s die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durchschleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through-LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung.

Löschen - Auslöschung der auf Magnetband aufgezeichneten Bild- oder Tonsignale durch magnetische Wechselfelder, die die geordnete Magnetisierung des Aufzeichnungsvorganges auflösen.

Löschkopf - Der Löschkopf ist ein spezieller Magnetkopf beim Videorecorder, der ausschließlich zum Löschen bereits aufgezeichneter Signale dient. Durch ein starkes Magnetfeld werden die Partikel auf dem Band aus ihrer Lage gebracht und so alle Informationen vernichtet. Je nach Geräteausstattung stehen Löschköpfe für Bild-, Ton- und Synchrondaten bereit. Bei hochwertigen Geräten findet man einen sogenannten Fliegenden Löschkopf, der auf der Videokopfscheibe angebracht ist und das Videoband während der Rotation spur- und bildorientiert löscht. Dies ist Voraussetzung für einen ausgezeichneten Insert-Schnitt.

Loudness - englisch für Lauheit, Bezeichnung für gehörrichtige oder physiologische Lautstärkeregelung. Das menschliche Ohr empfindet bei geringer Lautstärke tiefe und hohe Frequenzen leiser als mittlere, daß Klangbild wird flach. Ein gehörrichtiger Lautstärkeregler kompensiert das, indem er Höhen und Bässe entsprechend anhebt.

Low-Band - englisch für Unterband. Satelliten-Frequenzbereich für Fernsehsignale zwischen 10,7 und 11,7 GHz. Anlagen mit älteren LNC's können nicht den ganzen Bereich empfangen (typischerweise nur 10,950 bis 11,7 GHz). Siehe im Gegensatz dazu Oberband.

Low-Band - Trägerfrequenzlage bei Schwarz/Weiß- und Farbfernseh-Magnetbandaufzeichnung auf 2/3 Zoll U-matic-Anlagen.

Low-Drain-Knopfzellen - Spezielle Batterien. Eignen sich besonders für Analog-Uhren und einfachen Digital-Uhren. Sie bieten hohe Auslaufsicherheit und können aber aufgrund ihres hohen Innenwiderstandes keine Multifunktionsuhren speisen.

Low-Key - englischsprachiger Begriff für eine Beleuchtungsart in der Photographie mit harten Kontrasten.

Low Noise - ist die englischsprachige Bezeichnung für Magnetbänder mit relativ geringem Eigenrauschen.

LP - Abkürzung für Langspielplatte. Siehe Schallplatte.

LPI - Abkürzung für Lines per Inch. Maß für die Auflösung bei Druckern durch Angabe der Rasterweite.

LPM - Abkürzung für Lines Per Minute, Geschwindigkeitsangabe bei Druckern; Schreibzeilen pro Minute, eine Angabe die aus der Zeit der Zeilenschreiber mit echten Schreibtypen stammt.

LSB - Abkürzung für Least Significant Bit, beschreibt das niederwertigste Bit eines Datenwortes.

Lspr. - Abkürzung für Lautsprecher

LTC - Abkürzung für Longitudinal Time Code; der Time Code wird entweder als Tonsignal oder auf einer separaten Spur, z.B. der Cue-Spur (cue track), längs zum Videoband aufgezeichnet. Eignet sich gut für hohe Geschwindigkeiten.

Luma Key - Luminanz-Key: Key-Verfahren, bei dem das Stanzsignal aus der Helligkeitsinformation des Vordergrundbildes gewonnen wird. Bei diesem Verfahren werden die Bildteile eines Videos transparent, die einer bestimmten Helligkeit entsprechen. An diesen Stellen wird ein darunter gelegtes zweites Video sichtbar. Dieses Verfahren ist eher für Effekte interressant. Um einen Effekt wie bei der Wettervorhersage zu erzielen, ist das Chromakey-Verfahren besser geeignet.

Luma - Slangausdruck für die Luminanz. Meint das Schwarzweiß-Signal, also die nicht-farbige (monochrome) Helligkeitsinformation (Symbol: Y) des Videosignals im YUV-Farbraum. Aus den drei Signalen RGB der Kamera wird ein gewichtetes Mittel berechnet, welches die Eigenschaften des menschlichen Auges berücksichtigt: Grün 59%, Rot 30%, Blau 11%.

Lumen - Maßeinheit des Lichtstroms

Luminance - englisch für Luminanz, Leuchtdichte, Helligkeitsanteil des Videosignals.

luminance key - englisch für Luminanz-Key: Key-Verfahren, bei dem das Stanzsignal aus der Helligkeitsinformation des Vordergrundbildes gewonnen wird. Bei diesem Verfahren werden die Bildteile eines Videos transparent, die einer bestimmten Helligkeit entsprechen. An diesen Stellen wird ein darunter gelegtes zweites Video sichtbar. Dieses Verfahren ist eher für Effekte interressant. Um einen Effekt wie bei der Wettervorhersage zu erzielen, ist das Chromakey-Verfahren besser geeignet.

Luminanz - Luminanz bedeutet in der Lichttechnk die Leuchtdichte. Sie definiert physikalisch die Lichtstärke einer beleuchteten Fläche pro Flächeneinheit und wird in Candela pro Quadratzentimeter gemessen. Vereinfacht gesagt gibt die Luminanz eines Objektes die Anteile von Schwarz, Grau oder Weiß an. Denn unabhängig vom Farbton besitzt jedes Objekt einen bestimmten Helligkeitswert.

Luminanz - Schwarzweiß-Signal, also die nicht-farbige (monochrome) Helligkeitsinformation (Symbol: Y) des Videosignals im YUV-Farbraum. Aus den drei Signalen RGB der Kamera wird ein gewichtetes Mittel berechnet, welches die Eigenschaften des menschlichen Auges berücksichtigt: Grün 59%, Rot 30%, Blau 11%.

Luminanzsignal - Der Helligkeitsanteil des Fernsehsignals. Meint das Schwarzweiß-Signal, also die nicht-farbige (monochrome) Helligkeitsinformation (Symbol: Y) des Videosignals im YUV-Farbraum. Aus den drei Signalen RGB der Kamera wird ein gewichtetes Mittel berechnet, welches die Eigenschaften des menschlichen Auges berücksichtigt: Grün 59%, Rot 30%, Blau 11%.

Luminanz-Signal - Der Helligkeitsanteil des Fernsehsignals. Meint das Schwarzweiß-Signal, also die nicht-farbige (monochrome) Helligkeitsinformation (Symbol: Y) des Videosignals im YUV-Farbraum. Aus den drei Signalen RGB der Kamera wird ein gewichtetes Mittel berechnet, welches die Eigenschaften des menschlichen Auges berücksichtigt: Grün 59%, Rot 30%, Blau 11%.

Luminanz und Farbdreieck - (Color-Gamut): Zur Messung der maximalen Bildhelligkeit und der Anzahl von darstellbaren Farben werden Bildschirme (sofern notwendig) über Helligkeits- und Kontrastregler so eingestellt, daß kein Cut-Off oder Sättigungseffekt bei der Ermittlung des Gamma-Werts auftritt.

Lunker - Gussfehler in Form von Löchern, Hohlräumen oder Vertiefungen an Guss-Stücken.

Lurker - Lauscher, Mithörer. So wird jemand bezeichnet, der Diskussionen in Newsgroups, Mailboxen oder im IRC nur beobachtet und nicht aktiv daran teilnimmt. Gerade Einsteiger sollten zunächst eine Weile lauschen, bevor sie an Diskussionen teilnehmen. Sie verhindern damit, daß sie durch unüberlegte oder vorschnelle Beiträge die anderen Teilnehmer an der Diskussion verärgern.

LUT - Abkürzung für Lookup Table. Englisch für Wertetabelle, Nachschlagtabelle: anhand der (elektronisch gespeicherten) Tabelle werden gegebene Digitalwerte durch andere Werte ersetzt (z.B. zur Farbumwandlung).

Lux - Maßeinheit der Beleuchtungsstärke (lx), die Helligkeit einer beleuchteten Fläche.

Luxmeter - Meßgerät zur Messung der Beleuchtungsstärke.

LVR - Abkürzung für Longitudinal Video Recording; englischer Begriff für Videoaufzeichnungsverfahren mit Längsspuren.

LWL - Abkürzung für Lichtwellenleiter, optische Übertragungsstrecke für Signale.

lx - Abkürzung für Lux; Maßeinheit der Beleuchtungsstärke, die Helligkeit einer beleuchteten Fläche.

Lycos - Ein populärer Suchdienst im www. Wer ein bestimmtes Thema im World Wide Web sucht, kann unter http: //www.lycos.de oder http://www.lycos.com nach Schlagworten oder Themenbereichen recherchieren.

LZW - Abkürzung für Lempel-Ziv-Welch. Ein unter anderem von GIF benutzter Kompressions -Algorithmus, bei dem aus den Bilddaten eine Code-Tabelle angelegt wird. Auf deren Basis werden die Bilddaten dann komprimiert. Bei der Dekomprimierung muß diese Tabelle, da sie nicht mitgespeichert wird, neu errechnet und die Bilddaten dann dementsprechend wieder dekomprimiert werden. Ursprünglich als LZ77 (wird von verschiedenen Kompressionsprogrammen wie pkzip oder arj verwendet) bzw. als LZ78 (für bitmap -Grafiken) von Abraham Lempel und Jakob Ziv entwickelt, wurde er 1984 von Terry Welch, einem damaligen Angestellten der Sperry Corporation, modifiziert und als LZW veröffentlicht. Ein wichtiger Hinweis: Der LZW-Algorithmus ist als U.S. Patent Nr. 4.558.302 gesetzlich geschützt; bei kommerzieller Nutzung müssen Copyright-Gebühren an Unisys entrichtet werden.