Kk
KA-Band - Frequenzband für die Satellitenübertragung: Das Ka-Band liegt im Bereich zwischen 20 und 30 GHz und wird in Zukunft im Bereich der Datenkommunikation - auch mit Rückkanal via Satellit - an Bedeutung gewinnen.
Kabel - allgemein; elektrisch leitende Verbindung mittels isolierter metallischer Verbindungen.
Kabel - Beim Einsatz von Amateur-Equipment in einer professionellen Umgebung ist man mit unterschiedlichen Kabelanschlussen konfrontiert. Beim analogen Videosignal sind Cinch-Stecker eher anzutreffen statt BNC. Beim digitalen Videosignal ist Firewire ein eigener Standard, jedoch völlig inkompatibel zum digitalen Componenten Video SDI. Beim Ton sind asymmetrische Cinch-Stecker oder gar Klinkenstecker mit Mikrophon Pegelniveau statt symmetrische XLR anzutreffen. Bei Schnittsteuerungen ist LANC (oder L-Control) anstatt RS-422 vorherrschend.
Kabelfernsehen - Übertragung der Fernsehprogramme über Kabel in die Wohnungen
Kabelmodem - Modem, welches anstelle der Telefonleitung das TV-Kabel als Übertragungsmedium nutzt. Kabelmodems werden in den Vereinigten Staaten häufig eingesetzt, um große Strecken zu überbrücken, da sich aufgrund der Weite des Landes und der geringen Bevölkerungsdichte in manchen Regionen und Bundesstaaten die Verlegung von Glasfaserkabeln nicht lohnen würde. Jedoch haben die meisten Amerikaner Kabelfernsehen.
Kabel - Synonym für Kabelfernsehen
Kabeltauglichkeit - Fähigkeit des UKW-Tuners, mit den vielen Sendern im Breitbandkabel, die alle mit kräftigen Pegeln ankommen, fertig zu werden. Entscheidend dafür ist vor allem die HF-Übersteuerungsfestigkeit. Im Gegensatz zu „kabeltauglichen“ Fernsehern, die spezielle Frequenzbereiche empfangen können müssen (Hyperband, Sonderkanäle, etc.), lassen sich UKW-Tuner prinzipiell immer am Kabel betreiben, denn der Frequenzbereich ist identisch mit dem terrestrischen UKW-Band ungefähr 86 bis 108 MHz.
Kabeltuner - Empfangsteil bei Fernsehgeräten und Videorecordern, das auch die nur in Kabelanlagen üblichen Sonderkanäle empfängt.
Kaliumhydroxid - Chemische Verbindung, die - mit Wasser vermischt - der Elektrolyt (Kalilauge) in Nickel-Cadmium- und Alkali-Mangan-Zellen ist.
Kalotten-Lautsprecher - Schallwandler, dessen Membran halbkegelig geformt ist. Meist als Hoch- oder Mitteltöner im Einsatz.
Kälteprüfstrom - Der Kälteprüfstrom ist der vom Hersteller angegebene Entladestrom Icc, der von einer Batterie bei -18 °C und einer Mindestspannung von Ui=7,5 V für die Dauer von 10 Sekunden abgegeben wird. Das Prüfverfahren wird in der EN beschrieben.
Kamera-Assistent - (Film) Mitarbeiter und Helfer des Kameramannes; stellt die Ausrüstung zusammen und wartet die Geräte; macht den Aufbau am Drehort, zieht die Schärfe u.ä..
Kamerakontrollgerät - Kameraverstärker mit seinen Bedienelementen. Siehe auch CCU
Kameralampe - Beleuchtungskörper, der an der Kamera befestigt ist.
Kamera-Rotlicht - Rotlicht-Signal an der Kamera im Fernsehstudio, das den Sendezustand anzeigt.
Kameraverstärker - stationärer Teil des Fernseh-Studio-Kamerazuges; meist in der Nähe der Bildregie installiert. Hiermit wird die Kamera ausgesteuert und das Signal den Anforderungen anpepasst.
Kamerazug - Ein Kamerazug besteht bei großen Studio-Fernsehkameras aus dem Kamerakopf (auf dem Stativ am Aufnahmeort) und dem Kameraverstärker mit Bedienelemeten.
Kanalbündelung - Durch entsprechende Kommunikationssoftware können mehrere B-Kanäle zusammengefaßt werden, um dadurch die Transferrate bei der Datenübertragung um ein Vielfaches von 64 kbit/s zu erhöhen. Auch die Gegenstelle muß Kanalbündelung unterstützen, was bei den meisten Internet-Providern derzeit nicht der Fall ist.
Kanäle - Begriff aus der Audio Nachbearbeitung mit Nichtlinearen Schnittsystemen. Sie werden zumeist von einem Signaleingang und einem Fader zur Pegeleinstellung gebildet und stellen somit die Eingangsschnittstellen nach Außen dar. Kanäle lassen sich aktivieren und werden bestimmten Aufnahmespuren zugeordnet.
Kanal - Ein Kanal ist ein Verbindungsweg für die Telekommunikation, etwa vergleichbar mit einer bisherigen Telefonleitung. Jeder Basisanschluß stellt zwei Nutzkanäle und einen D-Kanal zur Verfügung.
Kanal - Ein Teil der Farbinformation eines digitalen Bildes. RGB-Bilder besitzen die drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau.
Kanbrain - Ein Kunstwort aus "kanban" (japanisch = just in time) und brain (englisch = hirn). Die Begriffe Hyperlearning und kanbrain gehören zum Vokabular der "Perelman-Debatte" über das "Microchoices-Modell". In dieser Debatte ging es unter anderem um das Ende der Effektivität herkömmlicher Bildungseinrichtungen im Zeitalter neuer Netztechnologien.
Kano-Konzept - Das Kano-Konzept unterstützt mit Hilfe des Target Costing die kundengerechte Gestaltung von Produkten. Es zerlegt dabei das Produkt in Basis-, Standard-und Begeisterungseigenschaften. Basiseigenschaften, z.B. die Bremsen eines PKW, müssen ein Mindestniveau aufweisen, damit die Kundenzufriedenheit nicht rapide absinkt. Eine stärkere Ausgestaltung der Eigenschaft über das Mindestniveau hinaus führt nur zu geringfügigen Steigerungen der Kundenzufriedenheit. Bei Standardeigenschaften, z.B. die PS eines PKW, gilt tendenziell "je mehr, desto kontinuierlich besser". Begeisterungseigenschaften, die der Kunde selber oftmals nicht direkt artikulieren kann, steigern die Kundenzufriedenheit überproportional.
Kantenglättung - Einfügen feiner Druckpunkte im Raster zwischen die Bildpunkte einer Vorlage, um die Bilder von schrägen Linien oder Treppenstufen zu beseitigen
Kapazität, wiedergewinnbare - Rückgang der Zellenkapazität, der durch Rekonditionieren der Zelle wettgemacht werden kann.
Kapazität - Die verfügbare Elektrizitätsmenge einer Batterie oder Zelle, gemessen in Ampèrestunden. Die Kapazität hängt von der Batterietemperatur und dem Entladestrom ab. Deshalb muss neben der Kapazitätangabe auch eine Angabe über Entladestrom und Temperatur erfolgen (z.B. Kaltstartkapazität in Sekunden bei Kälteprüfstrom und -18 °C).
Kapazitätsdiode - Halbleiterdiode, deren Kapazität von einer angelegten Spannung abhängt und durch Spannungsveränderung variiert werden kann.
Kapazitätsrekonditionierung - Entladung einer Batterie mit kleinem Strom (z.B. I100) und Wiederaufladung mit ca. 30% Überladung. Die Prozedur kann bei Bedarf wiederholt werden.
Kapazitätsrückgang - bei Wechselbelastung - Siehe Memory-Effekt.
Kapazitätsverlust, permanenter - Rückgang der Zellenkapazität gegenüber dem Wert im Neuzustand, der durch Rekonditionieren nicht zurückgewonnen werden kann.
Kapazitätsverlust, temporärer - Rückgang der Zellenkapazität, der durch Rekonditionieren der Zelle wettgemacht werden kann.
Kapitelliste - Unter der Verwendung von QuickTime häufig genutztes Feature, welches es dem Anwender ermöglicht, ähnlich den DVD-Spielfilmen, direkt auf einzelne Kapitel zuzugreifen.
Kartell - Begriff aus dem eCommerce. Zusammenschluß selbständig bleibender Unternehmen des gleichen Gewerbes zum Zweck der Marktbeherrschung (Monopol).
Karten-Roaming - Wie beim normalen Roaming ist auch dies eine Methode, um dem Kunden das Einbuchen und Telefonieren in einem fremden Mobilfunknetz zu erlauben. Allerdings kann es hier auch "fremde" Mobilfunktechnik sein, da das Roaming über die SIM-Karte umgesetzt wird. Ein deutscher D1-Netzkunde kann beispielsweise dabei mit seiner GSM-Karte und einem DCS1800-Handy telefonieren.
Kasch - Begriff aus der Filmtechnik für das Abdecken von Bildteilen.
Kaschieren - Begriff aus der Drucktechnik. Aufkleben eines Drucks auf ein Trägermaterial.
Kassette - licht- bzw. staubdichter Behälter für Film oder Magnetband.
Katalog - Ein Web-Katalog unterscheidet sich von einer Internet-Suchmaschine durch die manuelle Sichtung der Daten. Die gespeicherten Dokumente werden durch Redakteure bestimmten Themen zugeordnet und dazu genau auf ihren Inhalt geprüft. So liegen die gefundenen Seiten bei einem Katalog meistens wesentlich näher am gesuchten Thema, als das bei von Suchmaschinen ausgegebenen Seiten der Fall ist. Bekannte Kataloge sind Yahoo, Fireball und Web.de.
Katalysator - Stoffe wie Platin beschleunigen unter bestimmten Bedingungen chemische Reaktionen ohne sich dabei selbst zu verändern.
Kathode - Die negative Elektrode, bei der in flüssiger Lösung Reduktionsvorgänge stattfinden, d. h. die Kationen (positiv geladene Ionen) werden abgeschieden (Elektronengewinn). In Sekundärzellen kann jede der beiden Elektroden zur Kathode werden, je nach der Richtung des Stromflusses. Die positive Elektrode ist bei Entladung die Kathode.
Kathodenstrahlröhre - (CRT) Eine in Fernsehgeräten und Monitoren verwendete Vakuumröhre. Die im Hals der Röhre befindliche Elektronenkanone emittiert einen Elektronenstrahl, der auf die Rückseite der Bildröhrenfront trifft. Diese Fläche ist mit Phosphor beschichtet, der zum Leuchten gebracht wird und die Bildschirmanzeige erzeugt.
Kausalanalyse - Die Kausalanalyse ist ein multivariantes Analyseverfahren, das auf Basis von Marktforschungsumfragen über Interkorrelationen ein Erklärungsmodell der Kundenzufriedenheit liefert, also das Ausmaß und die Zusammenhänge der Wirkung einzelner Produkteigenschaften auf die Kundenzufriedenheit bestimmt.
kbit - Abkürzung für Kilobit - eine Einheit für die Datenmenge. Ein kbit entspricht 1024 bit.
kbps - Abkürzung für Kilobits pro Sekunde - die Einheit für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung. Ein Kilobit entstpricht 1024 bit. Diese Maßeinheit ist etwas irreführend, da Angaben über Dateigrößen sonst in Kilobytes gemacht werden. Ein Kilobyte entspricht 8 Kilobit. So schrumpfen die enorm klingenden Übertragungsraten von Modems (56 Kbps) sehr schnell auf magere Werte (7 Kilobytes pro Sekunde) zusammen.
Kbyte - Abkürzung für Kilobyte - eine Einheit für die Datenmenge. Ein Kbyte entspricht 1024 Byte.
Kehlkopfmikrofon - Mikrofon, das außen am Kehlkopf getragen wird und die Sprachschwingungen durch den direkten Körperkontakt erhält; es ist gegen Störschall von außen unempfindlich; hat sehr mangelhafte Übertragungseigenschaften.
Keilplatte - Platte auf einem Fernseh- oder Film-Kamerastativ mit einer keilförmigen Aussparung, in die ein Paßstück des Kamerakopfes hineinpaßt; gewährleistet eine schnelle Montage und einem sicheren Sitz der Kamera.
Kelvin - Temperaturskala die beim absoluten Nullpunkt beginnt (-273.15 ° C) und mit der Celsius-Skala übereinstimmt (Kelvin = °Celsius+273.15). Sie wird zur Bestimmung der Farbtemperatur des Lichtes verwendet.
Kennwort - Ihr persönliches Kennwort wird zusammen mit Ihrem Benutzernamen beim Anmelden in einem System verwendet, um eine Identifikation am Server vornehmen zu können. Ihr Kennwort legt entweder Sie selbst oder der Administrator fest. Sie sollten es auf jeden Fall geheimhalten, um eine mißbräuchliche Nutzung zu verhindern.
Kermit - Älteres Übertragungsprotokoll, z.B. vom Windows-Terminal unterstützt, für den Datenaustausch mit Mailboxen aber kaum mehr verwendet.
Kerning - beschreibt den Abstand der Buchstaben innerhalb eines Wortes untereinander
Keyboard - Eingabetastatur an Rechnern
Keyboard - Tasteninstrument; auch: klavierähnliches Tasteninstrument.
key code - Strichcode am Filmmaterial, der die Fußnummen angibt.
key colour - Key-Farbe, Stanzfarbe (chroma key).
Key - Ein Key-Effekt macht bestimmte Bildteile einer Szene transparent, durch die dann andere Bildinformationen hindurch scheinen.
key - englisch für Schlüssel; Taste
keyer board - Keyer-Platine, meist optionale Einsteckkarte in Videomischern.
keyer - Elektronische Einrichtung zum "Einstanzen" eines (Video-)Vordergrundbildes in ein Hintergrundbild.
Keyer - Filter, welcher auf Basis von Farbinformationen einzelne Pixel innerhalb des Bildes verändert .
Key-Farbe - Ein Key läßt sich auf beliebige Farbtönungen anwenden. Die Key-Farbe legt ganz genau fest, welcher Farbton entfernt werden soll. Zumeist läßt sich noch einstellen, in welchem Umfang benachbarte Farben ebenfalls mit ausgestanzt werden sollen.
key fill - etwa: "Key-Füllsignal": dasjenige Videosignal, das den aus dem Hintergrundbild ausgestanzten Teil ausfüllen soll (fill video).
Keyframe - Auch Basisbild genannt. Ein Keyframe ist ein Einzelbild innerhalb eines Videofilmes, der eine Veränderung einleitet. So werden Keyframes gesetzt, um Bewegungen von Objekten zu starten oder einen Filter an einer bestimmten Stelle zu starten. Auch bei DVE-Tricksequenzen bzw. bei der 3D-Animation.
key frame - Bei der Kompression von Bewegtbildern nach MPEG-2 werden in die Folge von sogenannten "Delta-Frames" (sie enthalten die Unterschiede von Bild zu Bild) in regelmäßigen Abständen "Keyframes" eingefügt, die alle Bildinformationen enthalten.
key frame - englisch für Schlüsselbid, Stützbild: Einzelbild einer Videosequenz, das diese in Form eines "Platzhalters" repräsentiert (Verwendung beim Schneiden!).
Keyframe - Hauptsächlich in der 3D-Animation gebräuchlicher Begriff, bei dem bestimmte "Schlüssel"- Frames vom Benutzer selbst definiert werden; die Frames dazwischen werden vom Programm interpoliert.
key frame - Keyframes definieren Hauptphasen einer Trickfilm Animation, im wesentlichen die Anfangs- und einem Endpunkte bzw. Positionen der Bewegung. (animation).
key gain - englisch für Key-Verstärkung; mit dem "Key-Gain"-Regler wird beim linearen (Luminanz-)Key (linear key) die Weichheit bzw. Härte des Keys eingestellt: je höher die "Verstärkung", desto kleiner ist der Bereich zwischen den beiden Vergleichspegeln, und umso härter ist der Key.
key - in der Videotechnik für "Stanze", z.B. "Chroma-Key". Meint das Kombinieren (Aufeinanderlegen) zweier Bilder (Hinter- u. Vordergrund) mit Hilfe eines Stanzsignals. Dabei wird beim Key-Vorgang ein Teil des Hintergrundbildes gemäß den jeweiligen Key-Kriterien entfernt ("herausgestanzt") und durch einen anderen Bildinhalt ersetzt (Füllsignal, fill).
Keying - In der Videotechnik: Stanzen, Stanzvorgang (key)
key insert - steht für das „key fill“.
key invert - Key-Invertierung, invertierter Key: die Polarität des Key-Signals wird umgeschaltet, so daß die stanzenden und die nicht stanzenden Bildteile vertauscht werden.
key mask - Key-Maske oder Key-Maskierung: ein Masken-Signal deckt einen Teil des "Stanzsignals" ab, so daß dort der Hintergrund vom Stanzvorgang unbeeinflußt bleibt. Das Maskensignal kann von einem speziellen Maskengenerator erzeugt werden, oft we rden aber auch die Wipe-Muster dafür verwendet.
key memory - Key-Speicher: er dient zum Abspeichern und schnellen Abrufen der eingestellten Parameter eines speziellen Keys.
Keypad - englisch für Tastenblock, kleine Tastatur
key source - englisch für "Key-Quelle": dasjenige Signal oder diejenige Einrichtung, die das Stanzsignal liefert, also z.B. der Trickmuster-Generator oder der Ausgang des Chroma-Keyers.
Key Transpose - Transponierung der Tastatur in eine beliebige Tonart.
Key Velocity - Anschlagdynamik der Tastatur eines Instrumentes.
Key Velocity Sensitivity - Einfluß der Anschlagdynamik (z.B. auf Operatoren) in Synthesizern.
Kilobyte - Ein Kbyte entspricht 1024 Byte.
Kilohertz - (kHz) (siehe auch Hertz) Hertz x 1.000: Die Einheit Kilohertz wird beim Messen hochfrequenter Signale benutzt.
Kindersicherung - (Parental Control) Der DVD-Player kann mit dieser Funktion so eingestellt werden, daß ganze Filme nicht angezeigt oder einzelne Sequenzen übersprungen werden. Mit dieser Funktion können Sie bestimmte Filme mit einer Altersfreigabe versehen. Um diese Filme zu betrachten, benötigen Sie in Paßwort, das Sie vorher bestimmen können.
Kindersicherung - elektronische Verriegelung bei TV`s und Videorecordern. Der Fernseher/Videorecorder läßt sich nur über die Fernbedienung - und nicht mehr am Gerät einschalten.
Kinescope - Bild(wiedergabe)röhre, Fernsehröhre; Filmaufzeichnungs-Gerät, -Anlage.
kinescope recording - Filmaufzeichnung
Kiosk - Einzelne Standsäule mit Touchscreen-Monitor, die an frequentierten Plätzen (z.B. Eingang eines Marktes) in multimedialer Form und durch Interaktionsmöglichkeiten Informationen und Übersichten über verschiedene Themen (z.B. Warenangebote) präsentiert. Erlaubt oftmals Kreditkartenzahlungen.
Kiosksysteme - Einzelne Dateien, Datenträger oder ganze Hardware Systeme, welche dem Zuschauer verschiedene Inhalte präsentieren. Ein Kiosksystem kann z. B. ein Touchscreen auf einem Bahnhof sein, an dem der Reisende den Fahrplan online abrufen kann. Kiosksysteme können auch CD-ROMs mit multimedialen Inhalten sein, auf welche der Anwender durch das Drücken auf unterschiedlich Buttons Zugriff hat. So sind z. B. der Lufthansa Flugplan oder das Münchner Telefonbuch auf CD-ROM Kiosksysteme.
Kissenverzeichnung - Geometriefehler bei Monitoren. Die Bildschirmanzeige erscheint kissenförmig verzerrt (Gegenteil: Tonnenverzeichnung) - länger am oberen und unteren Rand, kürzer in der Mitte. Ursache für sehr starke Kissenverzeichnung ist eine unzureichende Ablenkeinheit.
KIT - Abkürzung für Kernsoftware für intelligente Terminals. Terminalemulation für T-Online. Während mit dem älteren CEPT-Standard Bilder wie ein Mosaik aus einzelnen Teilen zusammengesetzt wurden, bieten Kit-Angebote in T-Online dem Benutzer eine graphische Benutzeroberfläche.
Klangregler - auch als Klangblende bezeichnet; elektronische Schaltung mit Bedienungselementen in elektroakustischen Geräten (z.B. Rundfunkempfängern, Tonbandgeräten etc.) zur Veränderung des Klangcharakters der Tonwiedergabe; so können z.B. die tiefen und die hohen Töne abgesenkt oder angehoben werden.
Klang - Schallschwingungsgemisch aus Grundton und Oberschwingungen.
Klebepresse - Vorrichtung zum Kleben von Filmen und Magnetbändern.
Klebeschiene - Platte mit eingefräster Vertiefung in der Breite des Tonbandes auf der Bedienplatte eines Tonbandgerätes; erleichtert das Kleben der Tonbänder.
Klebestelle - geklebte Verbindung bei Film- oder Magnetbändern; kann mit Filmkitt überlappt oder mit transparenten Klebestreifen stumpf aneinander hergestellt werden.
Klemme - Anschlußklemme. Polaritätsbezogenes Bauteil an der Batterie zur trennbaren Verbindung mit dem Verbraucher.
Klinke - Kurzform für Klinkenstecker. Spezieller Anschluß zur Übertragung von Signalen mit verschiedenen Durchmessern, überwiegend 3,5 mm und 6,3 mm.
Klinkenstecker - nennt man Stecker, bei denen die verschiedenen Pole auf einem Stift hintereinander angeordnet sind. Man bezeichnet dies auch als koaxial, zu deutsch „auf einer Achse“. Sehr häufig finden Klinkenstecker z.B. bei Kopfhöreranschlüssen Verwendung.
Klirrdämpfung - Maß für die nichtlinearen Verzerrungen bei der Übertragung von Signalen.
Klirrfaktor - Allgemein das Maß für die nichtlinearen Verzerrungen bei der Übertragung von Signalen.
Klirrfaktor - Maß für nichtlineare Verzerrungen des Tonsignals. Wenn ein Gerät zu Verzerrungen neigt, produziert es künstliche Obertöne, die im Original nicht enthalten sind und den Klang verfälschen. Der Klirrfaktor ist ein Maß für diese Verzerrungen. Je kleiner der Prozentwert, desto besser, verzerrungsärmer ist der Klang.
KLT - Abkürzung für Karhunen-Loeve Transform
Kludge-Lines - Beim Versand von Netmail über mehrere Stationen im FIDO-Netz hinterläßt jede Station seine Adresse in der Nachricht, um bei auftretenden Fehlern nachkontrollieren zu können, welchen Weg eine Nachricht genommen hat. Diese "Vermerke" nennt man auch Kludge-Lines.
Knacken - einzelne laute Störimpulse bei der Tonwiedergabe.
Knallgas - Gasgemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff (H2/O2-Mischung), das in einem weiten Zusammensetzungsbereich zündfähig ist. Knallgas entsteht bei der Überladung von Batteriesystemen mit wässrigem Elektrolyten.
Knüppel-Stereophonie - eine einkanalige, mit nur einem Mikrofon aufgenommene Tonaufnahme kann durch Regler so auf zwei Stereokanäle verteilt werden, daß der Eindruck einer stereophonischen Aufnahme entsteht; so können z.B. zwei Gesprächsteilnehmer immer so geschaltet (geknüppelt) werden, daß der eine stets von links, der andere immer von rechts spricht.
Koaxialkabel - allgemein: Elektrisches Nachrichtenkabel mit koaxialen Leitungen. Die konzentrische Anordnung der einzelnen koaxialen Leitung bestehend aus dem Innenleiter und dem ihn umgebenden zylindrischen Außenleiter. In der Praxis kommen Koaxialleitungen bei Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu etwa 600 Mbit/s zum Einsatz.
Koaxialkabel - Spezialkabel für hochfrequente Signale, das aus einem zentrisch angeordneten Mittelleiter, umgeben von einem rohrförmigen Abschirmgeflecht, besteht; gewährleistet eine von Außeneinflüssen störungsfreie Übertragung (z.B. Antennen- oder Videokabel). Für den Satellitenempfang sollen nur hochwertige Kabel mit geringer Dämpfung (z.B. 27 dB/100m @ 2000 MHz) verwendet werden, um im Kabel möglichst wenig an Signal-Qualität einzubüssen.
Koax-Schalter - Antennen-Kabel-Schalter
Kognitiv - Bereich des menschlichen Gedächtnisses, der sich auf mentale Prozesse wie Wahrnehmen, Denken, Speichern und Erinnern (d.h. vornehmlich auf Wissen und Fähigkeiten) bezieht. Gegensatz: emotional.
Kohlemikrophon - einfaches Mikrofon; nur als Verständigungsmittel verwendungsfähig; für hochwertige Tonaufnahmen nicht geeignet. Durch den Schalldruck werden die Kohlepartikel gegeneinander gedrückt und ändern dabei den elektrischen Wiederstand der Mikrofonkapsel.
Kommunikationsdienst - auch Dienst, Oberbegriff für die verschiedenen Anwendungen des ISDN, z.B. Telefonieren, Datenanwendungen, Bildtelefonieren usw.
Kompaktbox - Lautsprecherbox mit bis zu etwa 50 Zentimetern Höhe, die nicht auf den Boden gestellt werden darf. Sie gehört auf einen Ständer oder Sockel, der die Box auf Ohrhöhe hievt.
Kompander - aus Kompressor und Expander zusammengesetzter Tonspannungs-Regelverstärker; dient zur Unterdrückung von Störsignalen.
Kompatibel - Geräte oder Bausteine, welche ohne Anpassungseinrichtungen verbunden werden können.
Kompatibilität - man bezeichnet mit diesem Begriff die Verträglichkeit von Geräten und Programmen, die unter möglichst geringen Anpassungen miteinander verbunden bzw. ausgetauscht werden. Als hardwarekompatibel bezeichnet man also die Austauschfähigkeit von Geräten und als softwarekompatibel die Austauschbarkeit von Programmen.
Kompatibilität - man bezeichnet mit diesem Begriff in der Fernsehtechnik die Möglichkeit, Farbfernsehsendungen mit Schwarz/Weiß-Empfängern wiedergeben zu können und umgekehrt.
Kompatibilität - man bezeichnet mit diesem Begriff in der Tontechnik die Verträglichkeit zwischen Stereo- und Mono-Signalen.
Kompendium - Vorrichtung zur Eingrenzung von Lichtstrahlen an optischen Geräten; an Kameras meistens eine rechteckige Gegenlichtblende; oftmals mit einem Balgen in der Länge verstellbar; wird auch als Halterung für Filter und für Kaschs verwendet.
Komplementärfarben - Farben, die sich bei der additiven Farbmischung zu Weiß und bei der subtraktiven Farbmischung zu Schwarz ergänzen. Komplementär-Farben sind Gegenfarben. Hier die wichtigsten: Blau - Gelb, Grün - Purpur, Rot - Blaugrün
Komponenten-Fernsehen - Farbfernsehübertragungsverfahren, bei dem die einzelnen Bildkomponenten wie Luminanz, Chrominanz, RGB, Y/U/V bzw. Y/C separat übertragen werden.
Komponentensignal - Ein Videosignal, das die Helligkeits- und Farbsignale getrennt überträgt. Damit werden Störungen durch gegenseitige Beeinflussung vermieden.
Komponenten-Video - Video-Information in Form getrennter Signale entweder für Rot, Grün und Blau oder für die Komponenten Y, R-Y und B-Y in digitaler oder analoger Form.
Kompression - Als Kompression wird die Reduktion von Daten eines Bildes bezeichnet, um den benötigten Speicherplatz zu verringern. Kompressionsverfahren gelten als verlustreich, wenn z. B. feine Strukturen im Bild verloren gehen, u.a. bei der JPEG- Kompression. Als verlustfrei gelten Verfahren wie die TIFF LZW-Kompression.
Kompression - Reduktionsprozess für Bandbreiten (analog) bzw. Datenraten (digital) bei Video. Die TV Normen PAL, NTSC und SECAM sind analoge Kompressionssysteme. Bei digitalen Systemen werden die Bilder nach Redundanzen (Wiederholungen) analysiert, um mehrfach enthaltene Daten nur einmal zu erfassen.
Kompression - Reduzierung der File-Größe durch entsprechende Kompressionsalgorithmen. Man kann hier prinzipiell zwischen verlustfreien und nicht verlustfreien Algorithmen unterscheiden. Zu den ersteren gehören z. B. der LZW -Algorithmus von GIF, zu den letzteren der JPEG - sowie der ART-Kompressionsalgorithmus.
Kompression - Soft- oder Hardwareverfahren, die die Größe von Datenpaketen reduzieren (komprimieren) und damit Übertragungszeiten verkürzen oder Volumenkapazitäten eines Datenträgers effektiv nutzen. Es gibt Kompressionsverfahren, die Daten verlustfrei speichern, beispielsweise bei ZIP-Laufwerken oder das Shareware-Programm WinZip. Im Bild-, Ton- oder Videobereich werden aufgrund der hier anfallenden riesigen Datenmengen Kompressionsverfahren eingesetzt, die geringere Daten- und damit Qualitätsverluste erzeugen.
Kompressionsrate - Faktor, um den die Datenmenge eines Signals nach der Kompression verringert wurde. Üblich sind 1:2 (Digi Beta, DCT), 1:3,3 (Digital S) 1:5 (DV Systeme) und 1:10 (Beta SX). Je geringer die Kompressionsrate, umso höher die Auflösung. Andererseits - je höher die Kompressionsrate, umso geringer der Speicherbedarf. Ein unkomprimiertes CCIR 601 Videosignal benötigt 75 Gbytes/Std, Der visuelle Bildeindruck wird neben der Kompressionsrate vor allem vom Kompressionsverfahren bestimmt.
Kompressor - man bezeichnet mit diesem Begriff in der Tontechnik einen Regelverstärker, der die Dynamik einengt; leise Stellen werden verstärkt, laute Stellen gedämpft. Um das Original-Tonsignal wieder zu erhalten, muß durch einen Expander die Dynamik wieder gedehnt werden; siehe Kompander.
Kondensator - Elektronisches Bauteil, wird in Frequenzweichen eingesetzt, damit tiefe Frequenzen gedämpft und hohe durchlassen (Hochpaß) werden. Zum Einsatz kommen Elektrolyt-Kondensatoren (Elko) und solche aus speziellen metallisierten Kunststoff-Folien. Folientypen sind grundsätzlich von höherer Qualität und Elkos vorzuziehen.
Kondensatormikrofon - hochwertiges Studiomikrofon, dessen Funktion auf dem elektrostatischen System basiert.
Konditionierung - Zyklisches Laden und Entladen einer Batterie zur Sicherung des Volladezustandes bei Auslieferung. Die Konditionierung wird bei Batterien mit festgelegtem Elektrolyten auch als Inbetriebsetzung bezeichnet.
Konferenz - Bezeichnung für eine Kommunikation zwischen Anwendern mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms. Konferenzen finden entweder in Mailboxen, Online-Diensten (etwa Compuserver oder AOL) oder dem Internet (IRC) statt. Gegenüber dem Chat ist die Teilnehmeranzahl bei einer Konferenz nicht auf zwei Anwender beschränkt, sondern je nach System können teilweise mehrere Dutzend Anwender gleichzeitig an einer Konferenz teilnehmen. Es gibt sowohl öffentliche Konferenzen, an der sich jeder Anwender beteiligen kann, als auch private Konferenzen, die auf bestimmte Anwender beschränkt sind.
Konferenzgespräch - Dienst in digitalen Telefonnetzen, der es ermöglicht, gleichzeitig mit bis zu 5 weiteren Teilnehmern aus beliebigen Netzen zu sprechen. Konfe-renzgespräche werden vom Konferenzleiter aufgebaut, der dafür die Freischaltung des Dienstes bei seinem Netzbetreiber oder Service-Provider benötigt.
Konferenzschaltung - Die Konferenzschaltung ermöglicht es, mehrere zuvor aufgebaute Verbindungen zu einem Konferenzgespräch zusammen zu schalten. Dieser Dienst muß beim Mobilfunkdienst gesondert beantragt werden und kostet zusätzlich zu den Gesprächsgebühren pro Konferenzschaltung.
Konferenzverbindung - Bei einer Konferenzverbindung können drei oder mehr Anschlüsse gleichzeitig miteinander kommunizieren. Im T-Net ISDN werden Dreierkonferenz und eine Konferenz mit bis zu zehn Teilnehmern angeboten. Die Konferenz bedarf der Unterstützung des konferenzeinleitenden Endgerätes.
Konfiguration - Die gesamte Ausstattung mit Telekommunikationseinrichtungen einschließlich aller individuellen Programmierungen (s. Programmieren) und Einstellungen.
Konkurs - Begriff aus dem eCommerce. Verfahren zur gleichmäßigen Befriedigung aller bekannten Gläubiger eines zahlungsunfähigen Schuldners aus dessen gesamten Vermögen.
Konnossement - Begriff für Seefrachtbrief. Vom Reeder oder Charterer ausgestellte Urkunde, die ihn verpflichtet, die dafür empfangene Ware nach Rückgabe des Konnossements auszuhändigen.
Konsolidierung - Begriff aus dem eCommerce. Festlegung eines Niveaus durch eine Pause nach einem längeren Auf- oder Abwärtstrend.
Konstantspannungsladung - Lademethode, bei der sich die angelegte Spannung unabhängig vom Ladezustand der Batterie nicht wesentlich ändert. Die häufigste Lademethode für geschlossene Blei-Batterien.
Konstantstromladung - Konstantstromladung bedeutet Laden mit konstantem Ladestrom bei veränderlicher Ladespannung.
Konstruktivistisches Lernen - Konstruktivistisches Lernen betrachtet Lernen als aktive, vom Lernenden selbstständig durchzuführende Tätigkeit. Der Lernende konstruiert in einem kreativen Prozeß sein Wissen aus den angebotenen Informationen. Der Lehrende hat die Aufgabe, den Lernenden dazu anzuregen, seine Konstruktionen von Wirklichkeit zu überprüfen, zu bestätigen, zu verwerfen und weiterzuentwickeln.
Kontaktkopie - Kopierverfahren bei Film und Fotographie; Negativ-Film und Positiv-Film liegen bei der Belichtung direkt aufeinander.
Kontokorrentkredit - Begriff aus dem eCommerce. Ein Kredit, der in laufender Rechnung gewährt wird. Die Höhe der Verbindlichkeit ändert sich laufend. Er wird auch Dispositionskredit genannt.
Kontrast - Charakteristik von Monitoren. Umfang der auf dem Bildschirm sichtbaren Helligkeitsdifferenzen. Die Einstellung der Helligkeitsdifferenz zwischen den hellsten und dunkelsten Anzeigebereichen ist bei allen Monitoren einstellbar.
Kontrastfilter Scheibe - getönte oder grau eingefärbte Glasscheibe vor der Bildröhre, um bei Tageslicht oder bei starker Umgebungshelligkeit den Bildkontrast zu verstärken.
Kontrast - in der Computergrafik das Ergebnis einer Bildmanipulation, läßt dunkle Farbtöne dunkler und helle Farbtöne heller erscheinen.
Kontrast - in der Fernsehtechnik das Verhältnis von geringster zur größten Helligkeit des Bildes; je größer die Helligkeitsunterschiede, je größer der Kontrast, desto brillanter wirkt das Bild.
Kontrast oder Kontrastumfang - (Contrast) - Das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten eines Bildes. Ein Bild mit hohem Kontrast besteht fast nur aus schwarzen und weißen Flächen. Einen mittlerer Kontrast (-umfang) besitzen Bilder, deren Tonwerte ausgeglichen, dem Original entsprechend, wiedergegeben werden. Bilder mit einem geringen Kontrast nutzten nur einen kleinen Bereich der Tonwertstufen zwischen Schwarz und Weiß.
Kontrastumfang - beim Fernsehen das Verhältnis von größter zu geringster Helligkeit des Bildes.
Kontrastumfang - beim Film das Verhältnis von geringster zur größten Schwärzung.
Kontrastverhältnis - Das Kontrastverhältnis sagt aus, um wieviel mal heller die Farbe Weiß gegenüber Schwarz dargestellt wird.
Kontrast - Verhältnis zwischen sehr hellen und sehr dunklen Bildteilen. Hoher Kontrast = große Unterschiede in der Leuchtdichte zwischen hellster und dunkelster Stelle. Video verträgt keinen so großen Kontrastumfang (1:64 = 6 Blenden) wie der chemische Film.
Kontroll-Funktionsspeicher - auch Control Function Memory genannt; elektronischer Speicher, der im Bildmischpult diverse Betriebszustände speichern kann, die jederzeit wiederholt werden können, z.B. Mischabläufe, Überblendungen etc..
Kontrollspur - separate Spur auf dem MAZ-Band mit Impulsen zur Steuerung des Bandlaufes bei der Wiedergabe.
Konturensatz - Text, der sich in einem bestimmten Abstand um ein Objekt schmiegt, beispielsweise entlang den Konturen eines freigestellten Körpers.
Konus-Lautsprecher - Schallwandler mit einer schüsselförmigen Membran aus Pappe, Papier oder Kunststoff. Meist als Tief- oder Mitteltöner im Einsatz.
Konvergenz - allgemein. Übereinstimmung von Abbildungen.
Konvergenz - Deckung der drei Farbraster in Bildaufnahme- und Bildwiedergabesystemen. Konvergenzmessungen werden bei Kameras und Monitoren durchgeführt, da hier Fehler auftreten können. Die Abbildung wird durch Konvergenzfehler unscharf oder farbig. Bei TFT-Flachbildschirmen treten diese Fehler prinzipbedingt nicht auf.
Konvergenzfehler - Farbfehler bei Monitoren. Hier bilden sich an Linien und Konturen farbige Ränder. Die Ursache dafür: Die drei Elektronenstrahlen (für Rot, Grün, Blau) verfehlen das gleiche Loch in der Maske und treffen auf die falschen Leuchtpunkte. Konvergenzfehler treten vor allem in den Ecken vermehrt auf und hängen stark von Qualität und Präzision der Ablenkeinheit ab. Konvergenzfehler können durch den Einfluß von Magnetfeldern in der Umgebung verursacht werden.
Konversionsfilter - auch Farbkompensationsfilter genannt; Filter, das durch seine Eigenfarbe unerwünschte Farbkomponenten des Aufnahmelichtes oder das Objektes absorbiert.
Konverter - auch Umsetzer genannt; Gerät, das ein Signal von einer Trägerfrequenz auf eine andere umsetzt; so werden z.B. Fernsehsendungen des UHF-Bereiches in den VHF-Bereich umgesetzt, um unter bestimmten Umständen den Empfang zu ermöglichen.
Konverter - Gerät oder elektronisches Bauelement, das Satelliten-Signale von einer Trägerfrequenz auf eine andere, umsetzt. Siehe LNC.
Konverter - Wandler von einer Fernsehnorm in eine andere, z.B. SECAM in PAL oder umgekehrt, oder von der analogen Form in die digitale (bzw. umgekehrt) überträgt.
Konzern - Begriff aus dem eCommerce. Durch Beteiligungen oder Verträge erfolgt der Zusammenschluß rechtlich selbständiger Unternehmen unter gemeinsamer Leitung.
Kopfrad - englisch Headwheel genannt; Rad bzw. Trommel in Videorecordern, das die Aufnahme- und Wiedergabeköpfe enthält; es wird vom Magnetband umschlungen, so daß immer ein Kopf, bzw. in Überlappungszonen zwei Köpfe, Bandkontakt haben, damit eine lückenlose Aufzeichnung bzw. Wiedergabe erreicht wird.
Kopfträger - Montagevorrichtung für einen oder mehrere Magnetköpfe im Bandgerät.
Kopftrommel - Trommel in Videorecordern, das die Aufnahme- und Wiedergabeköpfe enthält; es wird vom Magnetband umschlungen, so daß immer ein Kopf, bzw. in Überlappungszonen zwei Köpfe, Bandkontakt haben, damit eine lückenlose Aufzeichnung bzw. Wiedergabe erreicht wird.
Kopiereffekt - durchkopieren eines starken Tonsignals von einer Windung einer Tonbandrolle auf eine andere; kann als Vor- oder Nachecho auftreten.
Kopierschutz-System - Das DVD-System verfügt über einen speziellen Kopierschutz, der es verhindert, urheberrechtlich geschützte Filme illegal zu kopieren. Ein kopiergeschützter Film kann nicht ohne erhebliche Bild- und Tonstörugen aufgezeichnet werden.
Kopierschutz - Weil digitales Kopieren prinzipiell ohne Verluste möglich ist, hat die Musikindustrie Angst vor massenhaftem illegalem Kopieren. Sie hat sich deshalb mit den Geräteherstellern auf einen teilweisen Kopierschutz geeignet, der sich „Serial Copy Management System“ (SCMS) nennt. Danach darf eine CD einmal digital auf MiniDisc, CD-R etc. überspielt werden - diese Aufnahme kann jedoch nicht nochmals in einer zweiten Generation digital kopiert werden, man muß für eine Kopie auf die analogen Verbindungen ausweichen. Diese neue Aufnahme kann dann aber wieder digital überspielt werden.
Korn - kleines Teilchen der Filmemulsion; wird bei starken Vergößerungen sichtbar; je lichtempfindlicher ein Film ist, desto größer ist das Korn.
Körperschaftssteuer - Begriff aus dem eCommerce. Eine aus der Einkommenssteuer entstandene den Jahresgewinn von Körperschaften erfassende Steuer.
Körperschall - Schallschwingungen, die nicht durch die Luft, sondern durch feste Körper geleitet werden.
Korrelationsgradmesser - Gerät, das die augenblicklichen Phasendifferenzen zwischen den beiden Stereokanälen anzeigt.
Korrosion - Die allmähliche Oxidation des metallischen Bleis im Gitter der positiven Platte zu Bleidioxid.
Kraft, elektromotorische - (EMK) Historischer Begriff für die ohne Stromfluss an den Klemmen eines Akkumulators anliegende Spannung.
Kran - schwere fahrbare Kameraplattform mit variablem langem Ausleger für die Kamera und den Kameramann; für hohe und niedrige Kamerapositionen.
Kreiselkopf - Stativkopf für Kameras, in dem eine rotierende Schwungmasse besonders weiche, ruckfreie Kamerschwenks ermöglicht.
Kreiselstativ - Kamerastativ mit einem Kreiselkopf.
Kreuzschiene - schnurlose Schalt- und Verteilereinrichtung für elektrische Signale, bei der die Verbindungen zwischen horizontalen und vertikalen Schienen durch Stecker hergestellt werden. Bekanntester Hersteller solcher Einrichtungen ist die schweizer Firma Ghilmetti.
Kreuzschiene - Synonym für eine Signalverteilung mittels elektronischer Baugruppen, die Eingangssignale rückwirkungsfrei auf mehrere Ausgänge verteilen können.
Kristalllautsprecher - Lautsprechersysteme die auf dem piezoelektrischem Prinzip beruhen; vorwiegend als Hochtöner verwendet.
Kristallmikrofon - einfaches Mikrofonsystem, das auf dem piezoelektrischem Prinzip beruht; für HiFi oder Studioqualität nicht geeignet.
KU-Band - Frequenzband für die Satellitenübertragung: Das Ku-Band wird von den aktuellen Satellitensystemen der zweiten Generation (Astra / Hot Bird) eingesetzt und belegt den Frequenzbereich zwischen 10,7 und 12,75 GHz. Die erforderliche "Schüsselgröße" liegt in der Größenordnung von 60 cm. Wird hauptsächlich in Europa benutzt.
Kulanz - Begriff aus dem eCommerce. Entgegenkommende Behandlung des Versicherers gegenüber dem Versicherungsnehmer im Schadenfall aus kaufmännischen Erwägungen heraus (Beispiel Großkunde).
Kundenloyalität - Bezeichnet die innere Bindung eines Kunden an Produkt oder Unternehmen, ausgedrückt durch Vertrauen in den Partner, den Wunsch nach einer stabilen Geschäftsbeziehung, die Bereitschaft dafür kurzfristig Opfer zu bringen und den Anbieter gegenüber Angriffen Dritter zu verteidigen.
Kündigung - Begriff aus dem eCommerce. Willenserklärung, die ein Rechtsverhältnis für die Zukunft auflöst. Diese Willenserklärung ist einseitig und zugangsbedürftig.
Kunstkopf - nachgebildeter menschlicher Kopf, der an Stelle der beiden Ohren zwei eingebaute Mikrofone enthält; damit werden Stereotonaufnahmen gemacht.
Kunstkopfstereophonie - stereophonisches Aufnahmeverfahren, bei dem der Kunstkopf eingesetzt wird.
Künstliche Intelligenz - Künstliche Intelligenz, auch Artificial Intelligence (KI bzw. AI) soll Computern ermöglichen, Probleme selbsttätig zu lösen und aus der eigenen Erfahrung zu lernen. Bisher arbeiteten diese Systeme nach vorgegebenen, programmierten Parametern. KI- oder AI-Programme ahmen in ihrem Lösungsverhalten die Denk- und Arbeitsweise des Menschen nach. Weiterentwicklungen sind z. B. automatisches Beweisen, Bildverstehen, Sprachsysteme. (Rolf Pothmann).
Kunstlicht - ein durch Glühlampen (z.B. Halogen-Glühlampen) erzeugtes Licht; Farbtemperatur etwa 3000 K.
kupferbeschichtetes Chassis - Kupfer hat extrem gute elektrische Eigenschaften. Aus diesem Grund ist das Chassis der High-End-DVD-Player von Sony mit diesem Material beschichtet. Die Störstrahlung zwischen den einzelnen elektrischen Baugruppen könnte so minimiert werden.
Kupferdoppelader - Herkömmliche Kupfer-Telefonleitungen, an welche die meisten Haushalte angeschlossen sind. ADSL nutzt gemeinsam mit ISDN die Kupferdoppelader.
Kupon - Begriff aus dem eCommerce. Auf dem Wertpapierbogen aufgedruckter Ertragsschein. Dessen Vorlage berechtigt den Inhaber zum Erhalt von fälliger Zinsen, Dividenden oder Ausschüttungen.
Kurs - Begriff aus dem eCommerce. Börsenpreis von Wertpapieren, Devisen oder Waren.
Kurzmitteilungen - (SMS); Versenden von Nachrichten mit 160 Zeichen in Mobilfunknetzen. Short Message Service (SMS) kann sowohl vom Endverbraucher als auch von Dienstanbietern genutzt werden, die Informationen gegen Gebühr verschicken.
Kurzschluss, äusserer - Niederohmiger elektrischer Kontakt zwischen den Batteriepolen. Kann durch starke Temperaturentwicklung an den Bauteilen zur Zerstörung der Batterie führen.
Kurzschluss, innerer - Durch Feinschlüsse (siehe Dendriten) können die Zellen auch einen inneren Kurzschluss erhalten. Dieser führt im Allgemeinen zu einer erhöhten Selbstentladung und wird durch starkes Zurückgehen der Kapazität bemerkt.
Kurzwahlnummer - Speicherung häufig gewählter Rufnummern als Kurzwahlnummern. Zum Wählen genügt dann ein Druck auf die Zielwahltaste.
Kurzwahl - Speicherfunktion eines Telefons für häufig benutzte Rufnummern. Durch Drücken einer einzigen (Kurzwahl-) Taste wird die gewünschte Rufnummer automatisch angewählt.
Kurzwahlspeicher - Speicherfunktion in Telefonen, mit der man längere Rufnummern über kurze Zahlenverbindungen abrufen kann
kW - Abkürzung für Kilowatt, entspricht 1000 W
KW - Abkürzung für Kurzwelle, Frequenzbereich für die Übertragung von Rundfunk.