Jj
Jackfield - englisch für Steckfeld, Einrichtung mit der Leitungswege oder Geräte Ein- und Ausgänge durch Steckverbindungen an einem zentralen Punkt miteinander verbunden werden.
Jaggie - englischer Slangausdruck für Treppeneffekt oder Stufenlinie. Im Bild sichtbare treppen- oder stufenförmige Absätze anstelle gerader Kanten im (digitalen) Bild. Diese entstehen durch eine geringe Auflösung des Aufnahmemediums oder zu starker Vergrößerung des digitalen Bildes.
Jahresabschluß - Begriff aus dem eCommerce. Aufstellung von Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie eines Geschäftsberichtes nach Ablauf eines Geschäftsjahres
jam sync - Synchronisation eines Zeitcode-Generators auf einen schon aufgezeichneten Zeitcode, um ihn fortzusetzen oder gegebenenfalls auszubessern.
Jaulen - störende Tonhöhenschwankungen, hervorgerufen durch ungleiche Laufgeschwindigkeit des Tonträgers, z.B. Tonband
Java-Applets - Mit der Programmiersprache Java geschriebene Programme.
JavaBean - Zu deutsch »Kaffeebohne«. Die Architektur für Komponentensoftware im Bereich der Programmiersprache Java. Sie ist in der von Sun Microsystems entwickelten JavaBeans-Spezifikation definiert. Eine JavaBean - auch kurz als »Bean« bezeichnet - stellt eine wieder verwendbare Softwarekomponente dar, ein unabhängiges Codesegment, das mit anderen JavaBean-Komponenten kombiniert werden kann, um ein Java-Applet oder eine Anwendung zu erzeugen. Das JavaBean-Konzept unterstreicht die Plattformunabhängigkeit von Java. Diese ermöglicht es, dass ein Programm ohne Änderungen auf jeder Rechnerplattform eingesetzt werden kann. JavaBeans weisen Gemeinsamkeiten mit den ActiveX-Steuerelementen von Microsoft auf. Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede: JavaBeans können nur in der Programmiersprache Java entwickelt werden, ActiveX-Steuerelemente dagegen mit nahezu beliebigen Sprachen. Auch hinsichtlich der verwendbaren Rechnerplattformen unterscheiden sich beide Architekturen: JavaBeans lassen sich auf beliebigen Rechnerplattformen einsetzen, ActiveX-Steuerelemente dagegen nur unter dem Betriebssystem Windows.
Java - Java ist eine von der Firma Sun Microsystems 1990 entwickelte, an C++ - angelehnte, objektorientierte Programmiersprache, mit der sich plattformunabhängige Programme erstellen lassen, bei der Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen. Entwickler können beispielsweise ihre WWW-Seiten durch die Implementierung von Java Routinen, sogenannte "Applets", mit zahlreichen Spezialeffekten versehen. Ein über das Internet übertragenes Programm kann damit ohne neue Programmierung zum Beispiel unter Windows und auf einem Mac gleichzeitig genutzt werden. Ein sogenannter Java-Interpreter interpretiert die Java-Programme und führt sie aus. Werden z.B. Java-Programme in HTML-Seiten eingefügt und der Web-Bowser hat einen Java-Interpreter integriert (wie z.B. Netscape ab 2.0), dann können Java-Programm direkt im Browser ablaufen und so Aufgaben übernehmen, die weit über das hinaus gehen, was mit HTML möglich ist. Java-Interpreter gibt es z.B. für Windows 95, Windows NT und Solaris. Hot Java ist die Entwicklungsumgebung der Firma Sun für Java.
JavaScript - Eine Skriptsprache als Ergänzung zu HTML, keine Programmiersprache, die von den Firmen Netscape Communications und Sun Microsystems entwickelt wurde und mit Java in Beziehung steht. JavaScript ist jedoch keine echte objektorientierte Sprache und hat zudem eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Java, weil sie nicht kompiliert wird. Online Grundanwendungen und Funktionen können Webseiten mit JavaScript zwar hinzugefügt werden, Anzahl und Komplexität der verfügbaren Funktionen für die Schnittstelle der Anwendungsprogrammierung (API) sind jedoch nicht so hoch wie bei Java. Es ist allgemein anerkannt, daß JavaScript-Code, der in eine Webseite mit dem HTML-Code einbezogen wird, leichter zu schreiben ist als Java-Code. Dieser Code ist für Neueinsteiger leichter erlernbar. Es ist ein JavaScript-kompatibler Webbrowser (zum Beispiel Netscape Navigator erforderlich, um JavaScript-Code auszuführen. Mit Javascript können Funktionen wie zum Beispiel Laufschriften, Uhren, o. ä. realisiert werden. Über Scripte (Befehlsanweisungen) im HTML-Dokument, wird der Browser veranlaßt bestimmte Funktionen auszuführen.
Java - US-Slang für Kaffee
JBIG - Abkürzung für Joint Level Image Experts Group
JFIF - JPEG File Interchange Format. Eigentlich das, was man allgemein unter einem JPEG-File versteht. Laut der Encyclopedia of Graphics File Formats von Murray/van Ryper ist JFIF "entworfen worden, um die Möglichkeit zu schaffen, Files, die JPEG-codierte Datenströme enthalten, zwischen ansonsten inkompatiblen Systemen und Applikationen auszutauschen. Ein JFIF-File ist prinzipiell ein JPEG-Datenstrom mit ein paar Einschränkungen sowie einer Identifikationsmarkierung"
Jitter - englisch für Zittern: Zeitliche Instabilität eines Taktsignals, aber auch des Filmes; Bildzittern, Bildinstabilität.
Jitter - Gleichlaufschwankung eines bandgestützten Aufzeichnungssystems. Bei Audio als jaulender Ton und bei Video als zittrige Bildkanten störend zu merken. Professionelle Videorecorder kompensieren Jitter durch Gleichlauf-Schwankungen des Videobandes oder der Kopftrommel mit einen TBC beim Einlesen des Videos und verbessern so die Bildstabilität.
Jittern - periodische Bildverschiebungen in horizontaler Richtung. Senkrechte Linien werden wellig gezeigt. Das instabile Bild wird hervorgerufen durch Gleichlaufschwankungen des Kamera- oder Rekorderlaufwerkes.
JK - Abkürzung für "Just Kidding", bedeutet wörtlich - "war bloß so zum Spaß"; findet in Diskussionsgruppen oder im Chat Verwendung.
JKL - Gebräuchliche Tastenkürzel bei der Postproduktion an Non-linearen Schnittsystem. J spielt den Film rückwärts, K stoppt das Abspielen, und L spielt den Film vorwärts.
Jog/Shuttle - Der Jog/Shuttle ist zumeist eine drehbare Scheibe am Videorecorder oder der Fernbedienung, mit deren Hilfe das Umspulen des in den Recorder eingelegten Bandes sehr genau gesteuert werden kann. Durch das Drehen des Jog/Shuttle kann beispielsweise vom schnellen Bildsuchlauf bis in Zeitlupe und Einzelbildmodus heruntergefahren werden. Mit dem Jog-Mode ist eine schnelle, exakte Positionsanwahl von Einzelbildern in beiden Band-Laufrichtungen möglich. Ideal für „Schneidearbeiten“ oder Detailstudien. Einzelne Szenen können so bildgenau angefahren werden, beispielsweise um die Anfangsposition eines Schnittes festzulegen. Der Shuttle-Mode verändert die Geschwindigkeit des Bandes von Standbild über Zeitlupe bis Bildsuchlauf, sowohl vorwärts als auch rückwärts. Dient für das Umspulen oder schnelle Suchen einer Position.
Jog - (ging), "Jog"-Betrieb (speziell beim Videorecorder): Einzelbild-Fortschaltung mit variabler Geschwindigkeit (incl. Standbild), gewöhnlich mit Hilfe des Jog/Shuttle-Rades (shuttle).
Jog Dial - Drehwähler für einfachen, schnellen Titelzugriff und Programmierung.
Jog-Shuttle - Der Jog-Shuttle ist zumeist eine drehbare Scheibe am Videorecorder oder der Fernbedienung, mit deren Hilfe das Umspulen des in den Recorder eingelegten Bandes sehr genau gesteuert werden kann. Durch das Drehen des Jog/Shuttle kann beispielsweise vom schnellen Bildsuchlauf bis in Zeitlupe und Einzelbildmodus heruntergefahren werden. Mit dem Jog-Mode ist eine schnelle, exakte Positionsanwahl von Einzelbildern in beiden Band-Laufrichtungen möglich. Ideal für „Schneidearbeiten“ oder Detailstudien. Einzelne Szenen können so bildgenau angefahren werden, beispielsweise um die Anfangsposition eines Schnittes festzulegen. Der Shuttle-Mode verändert die Geschwindigkeit des Bandes von Standbild über Zeitlupe bis Bildsuchlauf, sowohl vorwärts als auch rückwärts. Dient für das Umspulen oder schnelle Suchen einer Position.
jog sound - Bezeichnung von SONY für Audio-Wiedergabe im Jog-Betrieb.
Joint-Editing - Gleichzeitiges geografisch unbegrenztes "online-Bearbeiten" von Dokumenten.
Joliet - Weiterentwicklung der ISO 9660, bei der die längeren Datei- und Verzeichnisnamen unter Windows 95 unterstützt werden.
Joy-Stick - Eingabegerät für die Positionierung von Geräten mit Hilfe eines nach allen Seiten beweglichen Stabes.
Joystick - Ein Zeigegerät, das zwar vor allem für Computerspiele verwendet wird, jedoch auch für andere Aufgaben geeignet ist. Ein Joystick besteht aus einem Grundgehäuse und einem senkrechten Hebel, den der Benutzer in alle Richtungen bewegen kann, um ein Objekt auf dem Bildschirm zu steuern. Im Grundgehäuse und auf dem Hebel können Steuerknöpfe angeordnet sein. Die Knöpfe aktivieren verschiedene Softwaremerkmale - im Allgemeinen produzieren sie Ereignisse auf dem Bildschirm. Bei einem Joystick handelt es sich in der Regel um ein relatives Zeigegerät, das ein Objekt auf dem Bildschirm verschiebt, wenn man den Hebel bewegt, und die Bewegung des Objekts stoppt, sobald der Hebel losgelassen wird. In industriellen Steueranwendungen kann der Joystick auch als absolutes Zeigegerät ausgeführt sein, wobei jede Position des Hebels auf eine spezifische Bildschirmposition abgebildet wird.
JPEG - Abkürzung für Joint Photographic Experts Group. Bezeichnung für einen Standard zur nicht verlustfreien Kompression von Bilddaten. Ein ISO/ITU-Standard für das Speichern von Farb- und Schwarzweißbildern in einem komprimierten Format über die diskrete Kosinustransformation (DCT). Es ist ein kompaktes Bildformat mit variabler Kompressionsrate, das als Alternative zu GIF entwickelt wurde, aber die Anzahl der Farben nicht wie GIF auf 256 reduziert und nutzt die Schwächen des menschlichen Auges aus, indem es Informationen spart, wo das Auge sie nicht bemerkt. Der Komprimierungsgrad läßt sich wählen; je höher er allerdings ist, desto geringer wird die Bildqualität. Ein Komprimierungsverhältnis von 100:1 bedeutet einen erheblichem Verlust und ein Verhältnis von ungefähr 20:1 zeigt nur einen unerheblichem Verlust. Je höher die Kompression, desto kleiner die Datei; allerdings gehen auch mehr Detail-Informationen verloren. Dieser Effekt macht sich als Treppeneffekt an Linien bemerkbar. Dieses Dateiformat wird in vielen Digitalkameras als Speicherformat eingesetzt, um mehr Aufnahmen auf einem Speichermedium unterzubringen. JPEG ist gleichzeitig die Kurzbezeichnung für eine Grafik, die als Datei im JPEG-Format gespeichert wurde. Mit JPEG komprimierte Bilddateien sind an der Endung jpg zu erkennen. Obwohl JPEG Grafiken eines beliebigen Farbraumes codieren kann, werden die besten Kompressionsraten bei Verwendung eines Farbraumes wie Lab erziehlt, bei dem jedes Pixel sich aus einer Helligkeits- und zwei Farbkomponenten zusammensetzt. Neben dem "normalen" JPEG-Standard gibt es nun auch JPEG-LS [ ISO/IEC 14495-1 ] zur verlustfreien bzw. nahezu verlustfreien Kompression fotorealistischer Bilder.
JPEG-Artefakte - JPEG ist verlustbehaftet, da ähnliche Bildpunkte zu Blöcken zusammengefaßt werden. Dabei werden sogenannte Artefakte erzeugt. Je höher die Kompression gewählt wird, umso sichtbarer sind diese Artefakte. Ab ca. 4 MB/Sekunde sind die Artefakte für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar, man kann solches Material dann als broadcastfähig bezeichnen.
JPG - Abkürzung für JPEG. Ein weit verbreitetes Grafikformat zur Kompression von Grafiken. Neben dem Bildformat GIF, spielt das Bildformat eine wesentliche Rolle im Internet.
JTAPI - Abkürzung für Java Telephony API. Ein von Sun als übergeordnete Schnittstelle für CTI-Anwendungen konzipiertes Softwaretool, das die Funktionalität der darunterliegenden Schnittstelle adaptiert - sei es CSTA, TAPI oder TSAPI.
JTC - Abkürzung für Joint Technical Committe, Gemeinsamer, kollektiver Fachausschuß.
Judder - ruckartige Bewegung (z.B. beim langsamen Abspielen eines Filmes).
Jumper - Drahtbrücke, flexibler Leiterplattenverbinder.
Jumper - Kleine Schalter, die z.B. auf PC-Karten oder der Hauptplatine eines Rechners zu finden sind. Mit Hilfe solcher Jumper kann man Einstellungen an der Hardware vornehmen, wie z.B. eine Basisadresse einstellen, über die die zugehörige Software mit dem Gerät kommunizieren kann.
Junk Bond - Begriff aus dem eCommerce. Anleihe eines Emittenten mit äußerst schlechter Bonität und hohem Risiko.
Just-in-time - Ein System für die fertigungssynchrone Materialwirtschaft, das auf dem japanischen Kanban-System basiert. Bei einem Just-in-time-System erhalten die Mitarbeiter Materialien der Zulieferer »genau rechtzeitig« zu Beginn der Verarbeitung, so daß Lagerhaltungskosten weitgehend minimiert werden können. Die Mitarbeiter der Fertigung signalisieren Materialanforderungen in der Regel über ein computergesteuertes Anforderungssystem. »just-in-time« charakterisiert außerdem einen Compiler, der Java ohne Unterbrechung des Prozesses kompiliert.
Just-in-Time-Marketing - Begriff aus dem eCommerce. Just-in-Time-Marketing bezeichnet die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Absatzkanal den Kunden entsprechend seiner derzeitigen Bedürfnisse anzubieten. Deshalb sind die latenten, noch nicht artikulierten Bedürfnisse von Kunden frühzeitig zu erkennen. Diese Frühaufklärung der Kundenbedürfnisse ist bei immer kürzer werdenden Innovationszyklen von großer Bedeutung.