Hh
H.320 - International verbindlicher Standard für die digitale Bild- und Tonübertragung (Videokonferenzen) im ISDN. Alle Geräte, die zum H.320-Standard kompatibel sind, können untereinander kommunizieren, z. B. im Business Video Conferencing.
Hacker - Der Begriff "Hacker" ist von der Lieblingsbeschäftigung einiger Computerfreaks, nämlich dem Ausprobieren neuer Zugangsberechtigungen bei Großrechneranlagen und dem Testen von Paßwörtern durch "Herumhacken" auf der Tastatur abgeleitet. Als Hacker bezeichnet man ausgesprochene Computerspezialisten, hauptsächlich im DFÜ-Bereich, die unbefugt in Computersysteme oder Netze eindringen, nach Lücken im Sicherheitssystem suchen. Hacker sehen sich selbst als Teil einer elitären Gruppe und verlassen Systeme, in die sie eingedrungen sind, meist ohne Schäden anzurichten.
Halbbildaufzeichnung - Filmaufzeichnungsverfahren, bei dem jeweils nur ein Halbbild aufgezeichnet wird; während des dunkel getasteten zweiten Halbbildes geschieht der Filmtransport.
Halbbild - Teilbild des Videosignals. Video wird immer Zeile für Zeile angezeigt, und zwar zunächst von oben nach unten alle ungeraden Zeilen, und dann in einem zweiten Durchlauf alle geraden Zeilen. Alle TV-Systeme (NTSC, PAL, SECAM) bedienen sich des Halbbild Tricks, um Bildflimmem zu vermeiden: Statt 25mal pro Sekunde ein komplettes (oder 30 für NTSC) Bild zu erzeugen, werden 50mal (60mal) pro Sekunde die Hälfte der Linien gezeichnet, die andere Bildhälfte wird mit der gleichen Frequenz "eingewoben". Dieses Verfahren nennt man Interlacing. Zuerst werden alle ungeraden Linien gezeichnet (1,3,5 usw.), dann alle geraden (2,4,6 usw.). Die Summe der geraden und ungeraden Zeilen bilden ein Gesamtbild (Vollbild, Frame), die Summe nur der jeweils geraden bzw. ungeraden Zeilen wird als "Halbild" (Field) bezeichnet.
Halbbildverfahren - Das Fernsehbild setzt sich aus zwei Halbbildern mit jeweils 312,5 Zeilen (PAL) zusammen. Das erste Halbbild enthält die ungeraden, das zweite die geraden Zeilen des Gesamtbildes. Die Halbbilder werden, um das Flimmern des Fernsehbildes zu vermindern, nacheinander geschrieben und dabei verschachtelt auf dem Bildschirm dargestellt. Nach der CCIR-Norm werden 50 Halbbilder pro Sekunde geschrieben, das menschliche Auge setzt daraus das Gesamtbild zusammen.
Halbduplex - wechselseitige Übertragung über den Fernmeldeweg, wobei entweder gesendet oder empfangen zu werden kann, im Gegensatz zu Duplex.
Halbnah - Kamera-Einstellung, bei der das Objekt nur zum Teil bildfüllend dargestellt wird; der Bildausschnitt liegt zwischen der Halbtotalen und der Großaufnahme (Naheinstellung).
Halbtonvorlage - Vorlage zur Reproduktion (z.b. SW-Foto, Papier etc.) das neben der Hintergrundfarbe nur verschiedene Tonwerte einer Farbe enthält.
Halbtotal - Kamera-Einstellung mit einem Bildausschnitt, der größer ist als bei der halbnahen Einstellung und kleiner als bei der Totalen.
Half-Rating - Sprach-Codierungsverfahren, welches die vom Handy digitalisierten Sprachdaten doppelt so stark komprimiert, wie das herkömmliche GSM-Full-Rate-Verfahren, so daß sich 2 Handys einen Zeitschlitz teilen können (vorausgesetzt beide sind Half-Rate-fähig). Damit kann man theoretisch die Teilnehmerkapazität eines Mobilfunknetzes zu Lasten der Sprachqualität verdoppeln.
Hallplatte - Gerät mit großen Metallplatten zur Erzeugung eines Nachhalleffektes für Tonspannungen; heute ersetzt durch elektronische Schaltungen; wird verwendet, um Tonaufnahmen mit einem definierten Nachhall zu versehen.
Hallraum - Raum mit harten Wänden und langer Nachhallzeit; in ihm wird das zu verhallende Tonsignal durch einen Lautsprecher abgestrahlt und mit einem Mikrofon wieder aufgenommen (veraltetes Verfahren).
Hall - Schallreflexionen in einem Raum oder im Freien; genaue Bezeichnung Nachhall.
Haloeffekt - Fernsehbildfehler; zeigt sich als dunkler Rand um besonders helle Bildstellen.
Halogendampflampe - Glühlampe für Beleuchtungskörper, die Zusätze von Halogenen enthält; dadurch ergibt sich eine gleichbleibende Lichtausbeute über die Lebenszeit der Lampe und auch eine längere Lebensdauer.
Haltbarkeit - Verhalten eines Akkumulators, das bei elektrischen oder physikalischen Dauerbeanspruchungen im Labor geprüft wird. Die Tests beinhalten z.B. das Laden und Entladen bzw. das Überladen von Batterien oder Zellen.
Halten - Darunter versteht man einen Netzdienst, durch den eine bestehende Verbindung bestehen bleibt, während man einen anklopfenden Anruf entgegennimmt oder eine zweite Verbindung aufbaut.
Halten einer Verbindung - Ein Telefongespräch auf Wartestellung schalten, ohne die Verbindung zu verlieren. Durch Eingabe am ISDN-Endgerät wird eine bestehende Verbindung in der Vermittlungsstelle gehalten. Das Halten einer Verbindung ermöglicht die Leistungsmerkmale Rückfrage, Makeln und Dreierkonferenz.
Hamming Code - Fehlerkorrektur-Code, mit dem ein fehlerhaftes Bit innerhalb eines Datenblockes korrigiert werden kann (Ein-Fehler-Korrektur).
Handgerät - Mobile Komponente bei schnurlosen Systemen, bei digitaler Übertragung kann auch zwischen den Handgeräten telefoniert werden (DECT).
Handheld - Der Begriff Handheld bezeichnet Geräte, die erheblich kleiner als stationäre Geräte sind. Sie sind für den Betrieb in der Hand konzipiert.
Handheld-PC - Handtellergroße Computer, auch Palm Top genannt, die ihre Daten ohne Festplatte nur im Arbeitsspeicher festhalten. Es gibt hier Geräte, die mit der Microsoft-Software Windows CE und solche, die mit firmeneigenen Programmen (wie Psion oder 3Com) betrieben werden. Handheld-PC sind im Schnitt 20 mal 10 mal 3 Zentimeter groß.
Handheld-PC Jupiter-Klasse - So wird eine neue Klasse von Windows-CE-Geräten bezeichnet, die größer ist als die bisherigen Handhelds. Die Geräte sind etwa 23 mal 18 mal 4 Zentimeter groß und haben mit zehn Stunden deutlich längere Akkulaufzeiten als ihre kleinen Handheld-Brüder.
Handkamera - Video- oder Filmkamera, die bei der Aufnahme vom Kameramann getragen werden kann.
Handlampe - kleiner, leichter Beleuchtungskörper, der während der Aufnahme mit der Hand gehalten wird.
Handles - Begriff für Videobilder, welche sich ausserhalb des In- und Outpunktes eines Clips, also davor und danach befinden. Handles werden benötigt, um Clips zu verlängern oder um Überblendungen anzuwenden.
Handover - Automatische Gesprächsweitergabe. Bei schnurlosen Systemen wird beim Wechsel der Funkzelle das Gespräch ohne Unterbrechung weitergegeben (Funkrelais). Beim Verlassen einer Funkzelle (Sendebereich eines Senders) erfolgt die Gesprächsübergabe an die nächste Funkzelle. Hierbei entsteht für sehr kurze Zeit ein Datenverlust, der bei normalen Gesprächen jedoch nicht zu bemerken ist.
Handscanner - Ein Handscanner ist ein Gerät zum Digitalisieren von Bildern. Der Scanner wird dabei mit der Hand über die Vorlage geführt. Ergibt nicht immer optimale Ergebnisse.
Handshake - Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle Schnittstelle, etwa zwischen Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen Hardware- und Software-Handshake. Beim Hardware-Handshake (RTS-CTS-Flowcontrol) erfolgt die Anpassung über zwei Leitungen der Schnittstelle. Möchte das Terminalprogramm senden, setzt es RTS (Request to send) auf high. Das Terminalprogramm wartet mit dem Senden solange, bis das Modem CTS (Clear to send) auf high setzt. Beim Software-Handshake sendet das Modem XON (ASCII 17), wenn es bereit ist, neue Daten zu empfangen und XOFF (ASCII 19), wenn derzeit keine Daten empfangen werden können. Problem beim Software-Handshake ist, daß keine eigenen Leitungen verwendet werden und die Zeichen XON und XOFF deshalb auch innerhalb der zu sendenden Daten auftreten können. Für Highspeed-Modems sollte auf jeden Fall RTS-CTS-Flowcontrol verwendet werden.
Handshaking - synchronisierte Datenübertragung zwischen Peripheriegeräten und Zentralsystem. Beim Hardware-Handshaking überträgt eine extra Leitung das Signal zur Synchronisierung, beim Software-Handshaking löst das Steuerzeichen die Synchronisierung aus.
Handy - Umgangssprachlich für ein kleines mobiles Telefon. Meistens werden als Handy die D-Netz oder E-Netz-Handtelefone bezeichnet, immer häufiger aber auch die Mobilteile von Schnurlostelefonen.
Hardcopy - englischer Begrif für den Ausdruck des Bildschirminhaltes mit einem Drucker
hard edge - englisch für Harte, scharfe (Bild-)Kante, harter Übergang am Key-Rand; Gegenteil: soft edge
Hardware - Oberbegriff für alle mechanischen und elektronischen Teile eines Systems. Oberbegriff für Geräte (Computer und Zubehör), "anfaßbare" technische Einrichtungen, z.B. Leitungen, Steckdosen, Endgeräte, ihre Bestandteile und Zubehör. Gegensatz zu Software
Harmonizer - Gerät zur Manipulation von Tonhöhen (z.B. Nachahmung einer Mickey Mouse-Stimme). Anpassung der Geschwindigkeit durch Änderung der Tonhöhe.
Harter Schnitt - englisch Assemble-Edit. Szenen, die sich direkt abwechseln, ohne durch Übergangseffekte verbunden zu sein. Dies ist der Normalfall im Film- und Fernsehbereich.
Hartpermalloy-Köpfe - Hartpermalloy ist das Standardmaterial für Tonköpfe mit guten magnetischen und mechanischen Eigenschaften. Das härteste und damit abschliffsicherste ist es allerdings - trotz des Namens - nicht.
Hartschnitt - Umschalten am Bildmischpult von einer zur anderen Bildquelle ohne Übergangszeit; der Gegensatz dazu ist eine Überblendung, also eine weiche Umschaltung.
Hauptlicht - Hauptlichtquelle zur Beleuchtung eines Objektes; auch Führungslicht genannt.
Hauptplatine - englisch Mother- oder Mainboard. Die Hauptplatine ist die Basis für den kompletten PC. Auf ihr findet man mindestens einen Sockel für den Hauptprozessor (CPU) und den Hauptspeicher sowie das Bussystem mit Steckplätzen für Erweiterungskarten. Häufig sind auf modernen Hauptplatine auch Sound- und Grafikkarten direkt untergebracht.
Haupttitel - Titel am Anfang einer Produktion bzw. einer Sendung.
Hauptversammlung - Begriff aus dem eCommerce. Oberstes Organ der Versicherungsaktiengesellschaft.
Hauptzeit - Zeitraum tagsüber (Montag - Freitag), in dem in der Regel der Minutenpreis im Vergleich zur Nebenzeit höher ist. Beginn und Ende dieser Zeit haben einen großen Einfluß auf den monatlichen Rechnungsbetrag.
Hausnotruf-System - Wird bei speziellen Telefonsystemen eine bestimmte Taste gedrückt, wählt das Gerät selbsttätig bis zu vier vorher eingespeicherte Rufnummern an (Notrufübertragung zum Arzt, zu Verwandten, zu einem Sozialdienst etc.).
Hayes-Befehle - Vom amerikanischen Modemhersteller Hayes entwickelter Befehlssatz zum Steuern von Modems. Amerikanischer Industriestandard zur Modemsteuerung. Bekannt auch als AT-Standard, weil fast alle Befehle durch ein AT (attention) eingeleitet werden. Z.B. ATDP 9999 für: Wähle die Nummer 9999 unter Verwendung des Pulswahlverfahrens. Der weltweit eingeführte Standard ist Basis einer ITU-Empfehlung.
Hayes-Befehlssatz - Vom amerikanischen Modemhersteller Hayes entwickelter Befehlssatz zum Steuern von Modems. Amerikanischer Industriestandard zur Modemsteuerung. Bekannt auch als AT-Standard, weil fast alle Befehle durch ein AT (attention) eingeleitet werden. Z.B. ATDP 9999 für: Wähle die Nummer 9999 unter Verwendung des Pulswahlverfahrens. Der weltweit eingeführte Standard ist Basis einer ITU-Empfehlung.
HBCI - Abkürzung für Home Banking Computer Interface. Übertragungsprotokoll für das Home Banking in offenen Netzen (wie zum Beispiel dem Internet). Die großen deutschen Bankverbände haben sich auf diesen neuen Standard geeinigt, der eine einheitliche technische Norm für die Abwicklung des elektronischen Kunde-Bank-Zahlungsverkehrs in Netzen wie T-Online und Internet schafft. Durch den standardisierten Unterbau beim elektronischen Zahlungsverkehr kann der Kunde mit seiner Chipkarte oder persönlichen Sicherheitsdiskette über eine einheitliche Benutzerführung Bankgeschäfte bei verschiedenen Finanzdienstleistern elektronisch abwickeln. Die Chip-Karte enthält den Code, mit dem sich der Nutzer identifiziert. Zur Anmeldung ist zusätzlich ein Passwort erforderlich; jede Transaktion bedarf einer nur einmalig gültigen Transaktionsnummer. Das Verfahren gilt als das zurzeit sicherste für Online-Bankgeschäfte.
HCT - Abkürzung für Home Communication Terminal. Eine Art zentraler Multimedia-Home-Computer, der auch zum Fernsehen und als Telefon benutzt wird.
HDCD - Abkürzung für High Definition Compatible Digital. Neuartiges Audio-Verfahren für deutlich verbesserte Klangqualität bei entsprechend aufgenommener CD-/LD-/CD-R- und DAT-Software. Ein im Gerät integrierter HDCD-Decoder entschlüsselt diese Signale wieder und garantiert so für das bei der Aufnahme in voller 20-Bit Studioqualität erreichte natürliche und plastische Klangbild.
HD-Divine - Abkürzung für High Definition Digital Video Narrowband Emission. In Schweden, Norwegen und Dänemark entwickeltes System zur Übertragung von Digital-HDTV in 8-MHz-Kanälen. Das Videosignal wird mit Hilfe einer hybriden Codierung auf 24 MBit/s komprimiert. Die Brutto-Datenrate (mit vier Audio-Kanälen und Zusatzdaten) beträgt 27 MBit/s.
HDLC - Abkürzung für High Level Data Link Control. Ein weit verbreitetes Protokoll zur Sicherung von Datenübertragungen (Sicherungsprotokoll, Link-Protokoll), das z.B. im ISDN für die sichere Übertragung von Daten im B-Kanal (als HDLC (B)) und D-Kanal (als HDLC (D)) verwendet wird.
HD-MAC - Abkürzung für High Definition Multiplexed Analogue Components. Europäische Vorläufertechnik für HDTV auf MAC Basis.
HDSL - Abkürzung für High Bitrate Digital Subscriber Line (Hochbitratige digitale Anschlußleitung). Ältestes DSL-System zur Realisierung breitbandiger Angebote / Anwendungen. Zählt zu den symmetrischen Verfahren, d. h. es stellt in beiden Verkehrsrichtungen (up- und downstream) die gleiche Übertragungsbandbreite zur Verfügung. Es realisiert mit Puls-Code-Modulation über Kupferdoppeladern die Übertragung mit 1544 KBit/s (T1) oder mit 2048 KBit/s (E1).
HDTV - Abkürzung für High Density TeleVision. Hochauflösendes Fernsehen, Fernsehen in Kinoqualität mit besonders hoher Bild- und Tonqualität: Breitbild 16:9, mehr als 1.000 Zeilen (Europa 1.250 Zeilen, davon 1.150 sichtbar). HDTV ist auch die höchste Qualitätsstufe innerhalb des DVB-Projektes; geplante digitale Übertragung mit 20-30 MBit/s. Anfang der 90er Jahre ist die Standardisierung von HDTV in Europa gescheitert (HD-MAC, D2-MAC). In den USA begann 1999 der regelmäßige Sendebetrieb in digital übertragenem HDTV. Die Auflösung beträgt dabei 1080 Zeilen.
HDTV-S - Abkürzung für High Definition TV, hochauflösendes TV über Satellit unter MPEG mit einer Datenrate von 22 bis 30 MBits/s.
HDTV-T - Abkürzung für Hierarchical Digital TV Transmission. Englisch für "Hierarchische digitale Fernseh-Übertragung": Projekt zur Untersuchung einer hierarchischen Codierung bei der HDTV-Übertragung: diese bewirkt, daß bei abnehmender Empfangsqualität auf einen niedrigeren Standard, z.B. von HDTV auf EDTV, umgeschaltet wird. (Die ursprüngliche Projektbezeichnung war "HDTV-terrestial". Das Ziel war allgemein die Untersuchung der terrestrischen HDTV-Übertragung).
head bases - englischer Begriff für Befestigungspunkte der Köpfe auf der Trommel eines Videorecorders.
head clog(ging) - englischer Begriff für Zusetzen, Zuschmieren des Ton- oder Video-Kopfspaltes, Kopf-Verschmutzung.
header - englisch für Kopf(teil), meint bei HTML den einleitenden Kopfteil mit den nicht sichtbaren Tags und anderen notwendigen Steuerinformationen für die Website.
header - englisch für Kopf(teil), meint im digitalen Video den "Paketkopf" in einem digitalen (Transport-)Datenstrom oder Daten-Paket, z.B. nach MPEG-2 (MPEG); der "Header enthält im wesentlichen Steuer- und Identifikationsdaten.
Headset - Gerät, das es einem ermöglicht, zu telefonieren und dabei die Hände frei zu haben, da Ohrhörer und Mikrofon in der Regel mit einem Bügel zusammen am Kopf gehalten werden.
HeadSet - Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon für Kommentatoren im Fernseh und Rundfunkbereich bei Übertragungen im Außeneinsatz.
head-to-tape interface - englisch für Kopf-zu-Band-Kontakt, beschreibt die mechanischen Eigenschaften in Magnetbandaufzeichnungsmaschinen.
Headwheel - englische Bezeichnung für Kopfrad
heavy duty - englisch für leistungsstark, schwer belastbar. Klassifizierung von mechanischen und elektrischen Baugruppen mit besonderer Zyklenfestigkeit und Rüttelfestigkeit. Anwendungsbereiche - Nutzfahrzeuge, Bau- und Landmaschinen, Militärequipment, Außenübertragungstechnik.
Heavy User - englischer Begriff für Hauptanwender. Heavy User sind Kunden, die im Gegensatz zu Light Usern ein Produkt besonders häufig nachfragen und deshalb die Hauptzielgruppe des Marketing darstellen.
helical scan(ning) - englisch für Schrägabtastung, angewandt beim Schrägspur-Verfahren in Magnetbandaufzeichnungsmaschinen wie dem 1“C und anderen.
Helle Punkte - Bei der LCD-Technik auf Basis von Dünnfilm-Transistoren wird jeder einzelne Bildpunkt von einem eigenen individuellen Transistor gesteuert. Dementsprechend verfügt ein LCD-Monitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten über insgesamt dreimal 786.432 Bildpunkte (RGB) und die zugehörigen Transistoren. Ist einer dieser rund 2,3 Millionen Transistoren defekt, entsteht auf dem Bildschirm ein heller bzw. ein dunkler Punkt (Pixel). Die Farbe des schwarzen bzw. hellen Punktes hängt von der zugehörigen Grundfarbe der Bildschirmanzeige ab. Defekte Dünnschicht-Transistoren sind ein Grund dafür, weshalb die Produktion von TFT-Displays schwierig und kostenaufwendig ist. Eine bestimmte Anzahl an nicht korrekt funktionierenden Pixeln ist technisch gegeben, und damit Standard. (siehe auch Schwarze Punkte, Dünnfilmverfahren)
Helligkeit - allgemein: Beschreibt die Stärke des Lichtes unabhängig von Farbton und -sättigung.
Helligkeit - Bei Bildschirmen: Die Menge des vom Bildschirm abgestrahlten Lichtes. Ist diese Lichtmenge sehr gering, erscheint die Bildschirmanzeige dunkel, während der Bildschirm bei maximaler Lichtmenge sehr hell ist. Moderne Monitore verfügen über einen speziellen automatischen Helligkeitsbegrenzer, so daß die Lebensdauer der Bildröhre verlängert wird, wenn der Monitor permanent bei maximaler Helligkeit betrieben wird. Bei solch ausgestatteten Monitoren kann die Helligkeit des Bildes unmittelbar (ohne Benutzung von Menüs etc.) eingestellt werden. Die Bildhelligkeit kann direkt auf Änderungen der Umgebungslichverhältnisse eingestellt werden.
Helligkeit - Der Wert für Brightness oder Luminanz - Für jeden Bildpunkt wird ein Helligkeitswert pro Farbkanal (Rot, Grün und Blau) gespeichert. Bei einer Farbtiefe von 3*8 = 24 Bit stehen jedem Kanal Werte von 0 (schwarz) bis 255 (weiß) zur Verfügung.
Helpdesk - englischer Begriff für eine wissensbasierte Datenbank, die ein Call Center bei der Beantwortung eingehender Fragen unterstützt. Außerdem werden häufig auftretende Probleme von Kunden verfolgt und analysiert.
Hertz - (Hz) Maßeinheit für die Frequenz (Häufigkeit), mit der ein periodischer Vorgang innerhalb eines Zyklus abläuft. Benannt nach dem Physiker Heinrich Hertz. Ein Hertz entspricht hierbei einem Zyklus pro Sekunde. In der Einheit Hertz werden zum Beispiel bei Monitoren die horizontale Abtastfrequenz (kHz), die vertikale Abtastfrequenz (Hz) sowie die Punktfrequenz (MHz) angegeben.
Herunterladen - (englisch Download) - Das Übertragen einer (Bild-) Datei oder einer (Bild-) Information von einem Gerät (z.B. Digitalkamera oder Wechselplatte) in einen anderen Teil des Computers, z.B. Hauptspeicher oder Festplatte. Auch der Download von Daten aus Internet-Seiten zählt dazu.
HEX - Kurzform für HEXadezimal, Zahlensystem mit sechzehn Zuständen. Wird mit den Zahlen 0 bis 9, sowie den Buchstaben A, B, C, D, E und F dargestellt.
HF - Abkürzung für Hochfrequenz, meint Schwingungen mit hohen Frequenzen, größer als 1 MHz.
HF - Abkürzung für Hörfunk, klassischer Rundfunk.
HF-Anschluß - Antenneneingang bei Fernsehern und Videorecordern für den Empfang des hochfrequenten Sendesignals.
HF-Buchse - HF steht für Hochfrequenz, HF-Buchsen werden als Antennenein- und ausgang am Videorecorder und Fernseher verwendet.
HF-Modulator - Diese Baugruppe wandelt das niederfrequente Nutzsignal, zum Beispiel ein FBAS-Signal, in ein hochfrequentes Antennensignal um.
HF-Übersteuerungsfestigkeit - Große Eingangsspannungen können das Frontend des Tuners übersteuern. Es entstehen dann Mischprodukte, die den gewünschten Nutzsender stören können. Eine gute HF-Übersteuerungsfestigkeit ist vor allem am Breibandkabel wichtig.
HHR - Abkürzung für Half Horizontal Resolution. Englisch für halbe Horizontalauflösung. Eine im MPEG-2 Standard gebräuchliche Technologie, bei der die Horizontalauflösung des Originals zwecks Reduktion der Datenmenge halbiert wird. Der MPEG-Player rechnet diese Auflösung bei der Darstellung wieder in die ursprüngliche Höhe zurück (stretching).
Hi 8 - Magnetbandaufzeichnungsformat von Sony für den Consumermarkt. Basiert auf dem Video 8-System und besitzt wesentlich verbesserte Eigenschaften, da Luminanz und Chrominanz als YC-Komponentensignale getrennt übertragen werden. Es arbeitet mit dem Colour-Under-Verfahren, verwendet eine FM-Trägerfrequenz von 6,7 MHz und nutzt 8-mm-ME-(Metalldampf-)Bänder. werden getrennt verarbeitet.
HiFi - Abkürzung für high-fidelity. Englischer Ausdruck für Geräte mit besonders hoher Wiedergabequalität. In Deutschland müssen HiFi-Geräte den Mindestanforderungen der DIN 45500-Norm entsprechen.
High-Band - Magnetbandaufzeichnungsnorm für Farbfernsehbilder mit einer Trägerfrequenzlage von 7 bis 9 MHz. Mit dieser Technologie ist einer höhere Bandbreite des Nutzsignals möglich als mit dem sogenannten Low-Band Verfahren.
High-Contrastfilm - Spezialfilm für graphische Aufnahmen mit sehr harter, kontrastreicher Bildwiedergabe.
High-Drain-Knopfzellen - Werden aufgrund ihres geringen Innenwiderstandes und ihrer hohen Belastbarkeit für Multifunktionsuhren eingesetzt z.B. Digital-Uhren mit Zusatzfunktionen wie Weckruf und Beleuchtung.
High End - allgemein ein Begriff für höchstwertige Technologie oder Gerätetechnik.
High-End - kategorisiert Audio-Anlagen für höchste (HiFi-)Ansprüche.
High Key - englischsprachiger Begriff für eine Beleuchtungsart bei der Portraitfotografie mit schattenloser Ausleuchtung. Dabei stehen die Leuchten sehr steil.
High-Speed-Film - englischer Begriff für Hochgeschwindigkeitsfilm. Ein sehr empfindliches Filmmaterial für kurze Belichtungszeiten.
Highspeed-Shutter - Der Highspeed-Shutter ist der elektronische Verschluß bei elektronischen Video-Kameras mit CCD (Charge Coupled Device, die Anzahl der CCD-Sensoren bestimmt die Auflösung). Er ermöglicht den Kameras auch bei sich schnell bewegenden Motiven scharfe und kontrastreiche Bilder zu speichern. Um die schnelle Abtastung umzusetzen wird mit sehr kurzen Verschlußzeiten gearbeitet (z.B. 1/5000 Sekunde).
High Speed Shutter - Hochgeschwindigkeitsverschluß an Filmkameras zur Aufnahme schnell bewegter Szenen ohne Wischeffekte. Es werden damit kürzere Belichtungszeiten möglich.
H-Impuls - Abkürzung für Horizontalsynchronimpuls im Videosignal.
Hinterbandkontrolle - Mehrkopf-Recorder können gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben: Das soeben aufgezeichnete Signal wird vom Wiedergabekopf abgetastet und kann mit dem Original verglichen werden. Hinterbandkontrolle findet hauptsächlich in Audio Recordern statt, kann aber auch bei Video Recordern als Feature integriert sein. Vorteilhaft ist dieser Vor-/Hinterbandvergleich vor allem beim Feintrimmen des Bias-Stellers oder für die Aussteuerung der Aufnahme nach Gehör. Abgehört wird entweder über Kopfhörer direkt am Recorder oder - bei Verstärkern mit Monitor-Schalter - auch über die Lautsprecher.
Hintergrundausleuchtung - getrenntes Ausleuchten des Bildhintergrundes; wird vor allem in großen Studioräumen und großen Dekorationen und damit größerer Raumtiefe erforderlich.
Hintergrundbeleuchtung - LCD-Anzeigen werden mit Hilfe separater Lichtquellen beleuchtet, die in eine hinter der LCD-Anzeige befindliche Einheit integriert sind. Durch die Regulierung mit einem sogenannten Backlight-Inverter kann die Leuchtdichte (Helligkeit) der Anzeige indirekt eingestellt werden. Um bei Einsatz der Hintergrundbeleuchtung eine einheitlich optimale Helligkeit zu erzielen, verfügen die LCD-Anzeigen über Auflicht-Reflektoren und einen Diffusionsfilter. Die Qualität des Inverters bestimmt die Stabilität und den Regelbereich für die Helligkeit.
Hintergrundprojektion - Projektion eines Bildes auf eine Bildwand, die als Hintergrund einer Dekoration aufgebaut ist; das projizierte Bild ist der Hintergrund der Szene; siehe Aufprojektion und Rückprojektion.
Hinterklebeband - Spezialklebeband für Film und Tonband zum Verbinden geschnittener Film- oder Tonbandstreifen. Wird auf die Rückseite aufgebracht.
Hinterlicht - Effektlicht; fällt entgegengesetzt zur Kameraaufnahmerichtung auf eine Person, ein Objekt oder eine ganze Szene und erhöht die räumliche Wirkung des Bildes.
Hintersetzer - mobile Dekorationswand als gestalterisches Mittel im Szenenbau.
Hit - englisch für Treffer. Bezeichnung für einen Musiktitel der eine bestimmte Verkaufsmenge erzielt und damit den Geschmack der Masse oder Zielgruppe trifft.
Hits - Ein Hit ist ein Zugriff auf ein Element einer HTML-Seite. Der Zugriff auf eine Web-Seite (Website) hat in der Regel mehrere Hits zur Folge, da neben der entsprechenden Seite mit Text weitere Elemente wie Grafiken, Fotos etc. übertragen werden und entsprechende Hits verursachen. Wegen der unterschiedlichen Anzahl von Hits je WWW-Seite sind Hits als Grundlage für Meßverfahren nicht einsetzbar.
HKS - Abkürzung für den Farbenstandard für Schmuck- und Sonderfarben der Firma Hostmann-Steinberg Druckfarben.
HL - Abkürzung für High Level. Englisch für hohes Niveau, hohe Qualität. Eine der Qualitätsstufen in der MPEG Klassifizierung (HL@HP).
HLR - Abkürzung für Home Location Register; Datenbank zur Verwaltung der Mobiltelefon Kundendaten. Hier werden alle Benutzerdaten wie MSISDN, IMSI, Dienste, Benutzername, Position, Service-Provider, usw. gespeichert. Aus dieser zentralen Datenbank ruft das Netz alle wichtigen Informationen zu Teilnehmern ab, um eingehende Anrufe zum Teilnehmer weiterzuleiten (siehe auch AuC).
Hoax - Falschmeldungen die per E-Mail weitergeleitet werden. Blinden Virus-Alarm erkennt man oft schon an der Betreff-Zeile, die Begriffe wie "Virus Warnung" oder "Virus Alert" enthält. Zudem werden dem Virus unmögliche Fähigkeiten zugeschrieben, etwa die Festplatte zu zerstören.
Hochauflösung - Hierbei handelt es sich nicht um einen eindeutig definierten Grafik-Standard. Dieser Begriff bezeichnet jedoch im allgemeinen die Emulation sämtlicher Super VGA-Modi, sowie der Grafik-Modi mit Auflösungen von 1024 x 768 bis zu 1600 x 1280 Bildpunkten mit voller Farbauflösung von 24 bit. Dabei wird je nach Speicher auf der Grafikkarte eine unterschiedlich hohe Bildwiederholfrequenz erzielt.
Hochlaufzeit - beschreibt die Zeit, die ein System, z.B. eine Festplatte, benötigt um betriebsbereit zu sein. Wird auch Einlaufzeit genannt.
Hochstromentladung - Entadung einer Batterie mit einer Stromstärke über 5 C (Nennstromstärke).
Hochstromladung - Ladung einer Batterie mit einer Stromstärke gleich oder über 1 C (Nennstromstärke).
Hochtöner - Spezieller Schallwandler, der auf die Wiedergabe hoher Töne optimiert ist. Der Arbeitsbereich liegt etwa zwischen 2000 und 20000 Hertz. Wird meist in kleiner Bauform als Kalotte hergestellt.
Hochtonlautsprecher - Spezieller Schallwandler, der auf die Wiedergabe hoher Töne optimiert ist. Der Arbeitsbereich liegt etwa zwischen 2000 und 20000 Hertz.
Höhen - definiert den oberen Bereich der Tonfrequenzen; ab ca. 3.000 Hz
Höhendynamik - Bei höheren Tönen läßt sich das Magnetband nicht so hoch aussteuern wie bei mittleren und tiefen Frequenzen: Es geht dann rasch in die „Sättigung“. Die Höhendynamik ist die Spanne zwischen der Sättigungsgrenze bei zehn Kilohertz und dem Rauschen. Schlechte Höhendynamik macht sich - je nach Aussteuerung - entweder durch hörbares Rauschen oder durch mulmige, verwaschene Hochtonspitzen, zum Beispiel bei Zischlauten, bemerkbar.
Hohlleiter - ein rohrförmiger oder rechteckiger Leiter für Mikrowellen.
Holzstativ - leichtes, dreibeiniges Holzstativ für Foto-, Film- und elektronische Kameras.
Homebanking - Bezeichnung für elektronische Bankdienstleistungen, die per PC in T-Online oder auf Seiten der Banken im Internet durchgeführt werden. Zu den Dienstleistungen zählen unter anderem Abfrage des Kontostandes, Durchführung von Buchungen und Überweisungen, die am PC zu Hause ausgefüllt und per Modem direkt an die Bank gesendet werden.
Homepage - Die Empfangs- oder Übersichtsseite, auch Hauptseite, Leitseite oder Startseite für mehrere zusammenhängende Informationsseiten im World Wide Web (WWW). In kommerziellen Präsentationen von Organisationen und Unternehmen realisiert die Homepage als sogenannte Sitemap den Zugang zur WWW-Präsenz (Web-Site) des Unternehmens oder der Organisation. Von der Homepage gelangt der Benutzer über Querverweise (Links) zu Folgeseiten, Dateien und Ressourcen innerhalb oder außerhalb der betreffenden WWW-Präsenz. Beim Aufruf der Homepage einer Präsentation wird die Seite mit dem Dateinamen INDEX.HTM oder wenn vorhanden HOME.HTM vom Browser gesucht, ohne daß diese expliziet angegeben werden muß.
Homeshopping - Bestellmöglichkeit von Waren per Telefon oder Online-Dienst nach Angeboten in Katalogen oder Fernsehsendungen (Direct Response TV). Angebote in T-Online und im Internet: Einkaufen per Auswahl aus der Datenbank. Bequem bestellen von zu Hause aus.
Homogenität der Weißfläche - (Delta L) Nur eine hochwertige Ausführung der Hintergrundbeleuchtung bei TFT Bildschirmen garantiert eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Bildschirmfläche.
Hook-Flash - Eine Unterbrechnung der Telefonleitung für die Dauer von 170 - 310 Millisekunden. Eine solche Unterbrechung wird von der Vermittlungsstelle der Telekom als Signal gedeutet, daß jetzt eine Sonderfunktion der Vermittlungsstelle genutzt werden soll. Normalerweise erzeugt die R-Taste auf dem Telefon ein solches Signal. Beispielsweise werden über die R-Taste die Komfortfunktionen im T-Net eingeleitet.
hook up - englisch für zusammenschalten, zuschalten, in Konferenz schalten.
HOP Speaker - Die Abkürzung HOP steht für High Oriented Polyolefine. HOP ist ein Membranmaterial für Lautsprecher, das sich durch eine enorme Stabilität und Steifigkeit sowie ein geringes spezifisches Gewicht auszeichnet. Diese Eigenschaften bieten die besten Voraussetzunhgen für eine sofortige Reaktion auf Impulsänderungen und eine natürliche Klangwiedergabe.
Hörerlautstärke - Funktionstaste zur Regelung der Lautstärke im Telefonhörer.
Horizontale Abtastfrequenz - (vergleiche Vertikale Abtastfrequenz) Die horizontale Abtastfrequenz gibt an, wie oft der Elektronenstrahl innerhalb einer Sekunde über eine Abtastzeile geführt wird und an den Anfang der jeweils nächsten Zeile zurückkehrt. Bei einer Abtastfrequenz von 110 kHz werden etwas weniger als 110.000 Zeilen pro Sekunde abgetastet. Da sich der Auflösungs-Modus auf die Abtastfrequenz auswirkt, ist eine Vielzahl von Monitoren mittlerweile in der Lage, die Abtastfrequenz automatisch zu erkennen und auf den Wechsel der Frequenz entsprechend zu reagieren. Der Endanwender kann auf einem einzelnen Monitor Anwendungen ausführen, die mit unterschiedlichen Auflösungen arbeiten. Der Monitor erkennt das Signal automatisch und nimmt einen entsprechenden Ausgleich vor.
Horizontale Auflösung - Ein Kriterium zur Beurteilung der Schärfe des Bildes. Je mehr Linienpaare abgebildet werden können, desto höher ist die Auflösung.
Horizontalimpuls - Synchronimpuls im Videosignal, der den Zeitpunkt für den Zeilenwechsel im Fernsehbild angibt.
Horizont - Slangausdruck; gemeint ist im Fernseh- oder Filmstudio der Vorhang auf der Baulinie als hintere Begrenzung.
Horn-Lautsprecher - Lautsprecher mit vorgesetztem Trichter, der den Schall bündelt, die abstrahlende Fläche vergrößert und damit am Hörplatz deutlich höhere Schalldrücke erzeugt als frei abstrahlende Modelle. Horn-Lautsprecher sind hauptsächlich auf Bühnen und in Kinos im Einsatz, wo es gilt ein größeres Publikum zu beschallen.
Hosiden-Anschluß - 4poliger Anschluß für YC Video Signale (auch Komponentensignal genannt) in Mini-DIN Ausführung, benannt nach dem japanischen Hersteller dieser Steckverbindung.
Host - englisch für Gastgeber. Allgemein die oberste Ebene in einem Netzwerk. Es ist meistens ein größerer Rechner, der eine bestimmte Aufgabe in einem Netzwerk wahrnimmt, oder Dienste für Terminals oder PCs anbietet. Über den Host laufen die Mails für ein Network. Von dort wird sie nach unten weiter an die Hubs verteilt (Zone). Ein Server im Internet wird ebenfalls als Host bezeichnet.
Hotbird - Bezeichnung von Eutelsat für ihre, neuen, leistungsstärkeren Satelliten.
Hotspot - Bestimmter Bereich einer Grafik in Web-Dokumenten, der angeklickt werden kann (siehe auch Hyperlink).
house sync - englisch für Haustakt. Referenz-Synchronsignal in einem Studio Komplex, auf das alle Geräte synchronisiert werden.
HPA - Abkürzung für High-Performance Addressing. Eine kostengünstige Technologie, um auf Displays leuchtstarke und klare Bilder darstellen zu können. HPA ist eine Weiterentwicklung der Passiv-Displaytechnik (im Gegensatz zu Aktiv-Displays).
HP - Abkürzung für Hochpaß. Filter, der tiefe Frequenzen absorbiert und nur den hochfrequenten Anteil eines Signals passieren läßt.
HR - Abkürzung für Half Rate; Übertragungsmodus, mit dem Sprachdaten vom Mobiltelefon doppelt so stark komprimiert werden wie beim herkömmlichen Full Rate. Die Kapazität eines Mobilfunknetzes kann somit verdoppelt werden.
HR - Abkürzung für Hessischer Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts in Hessen.
HSCSD - Abkürzung für High Speed Circuit Switched Data. HSCSD ist eine leitungsvermittelte verbindungsorientierte Mehrkanaltechnik. Das Grundprinzip dieser Technik besteht darin, durch die Nutzung mehrerer Zeitschlitze bis zu acht Mobilfunkkanäle, die jedem GSM-Dienst mit 200 kHz Bandbreite zugeordnet sind, zu bündeln. Sie erhöht die Geschwindigkeit auf 14,4 Kbit/s in einem Verkehrskanal. Durch Bündelung von bis zu vier Funkkanälen für einen Verkehrskanal werden bis zu 57,6 (4 x 14.400) kbit/s errreicht. Bisher waren nur 9.600 bps möglich. Dabei läßt sich für das Gesamtsystem eine maximale Netto-Übertragungsrate von 76,8 Kilobytes pro Sekunde erzielen. Das momentane Maximum liegt bei 43.2 Kilobytes pro Sekunde. Voraussetzung für die Anwendung dieser Technik ist ein Einsatz von entsprechenden Netzeinrichtungen beim Netzanbieter und ein geignetes Handy, die eine Aufsplittung bzw. eine Wiederherstellung des Datenstromes unterstützen.
HSL - HSL ist ein in der Computergrafik verwendeter Farbraum , bei dem jede Farbe durch drei Komponenten - Hue (Farbton), Saturation (Farbsättigung) und Luminance (Farbhelligkeit) - definiert wird.
HSSI - Abkürzung für High Speed Serial Interface; Standard zur seriellen Übertragung mit 52 MBit/s über WAN-Verbindungen.
HST - Modulationsverfahren des Modemherstellers US-Robotics.
HSV - Abkürzung für Hue Saturation Value. Das Kürzel für einen Farbraum, welcher die Farbe (Hue), den Sättigung in der Farbe (Saturation) und die Helligkeit (Value) spezifiziert. Unterarten des HSV sind HSB (Hue, Saturation, Brightness) und HSL (Hue Saturation Lightness).
HTML - Abkürzung für Hyper Text Markup Language. Ist das Standardformat, keine Programmiersprache, zur Erstellung von Dokumenten, bzw. zur Darstellung von Internetseiten im www (World Wide Web). Ein HTML-Dokument kann innerhalb eines Browsers unabhängig von der verwendeten Soft- und Hardware auf allen Rechnern darstellt werden. HTML legt die Struktur eines Dokumentes fest, in denen einzelne Bilder plaziert und Links, Verweise auf andere www-Seiten, integriert werden. HTML besteht aus ASCII-Zeichen, mit denen der Text durch Formatierungsbefehle für Schriftarten und -größe und Seitengestaltung gestaltet werden kann und auch sogenannte Hyperlinks (Links) auf andere Seiten festgelegt werden. HTML definiert damit die logische Struktur für die Bildschirmdarstellung und Interpretation im Browser. In solchen Dokumenten können Querverweise auf Seiten anderer Rechner irgendwo auf der ganzen Welt gelegt werden. Neben dem eigentlichen Text enthält eine HTML-Datei bestimmte Kennungen (Tags genannt), die festlegen, wie der Text angezeigt werden soll. Die Formatierungsmöglichkeiten mittels Tags entsprechend im wesentlichen denen eines Textverarbeitungsprogramms. HTML erlaubt es auch Multimedia-Elemente wie animierte Grafiken, Film- und Tonsequenzen einzubinden.Moderne HTML-Editoren (Homepage-Editoren) nähern sich auch von der Bedienung immer mehr normalen Textverarbeitungsprogrammen an.
HTTP - Abkürzung für HypertextTransport Protocol. Bezeichnung für das Kommunikationsprotokoll im World Wide Web (www). Das Übertragungsprotokoll für den weltweiten Datenaustausch (gem. RFC 1945) in HTML-Dokumenten zwischen einem WWW-Server und einem WWW-Client. Auch enthält dieses Protokoll die Definition des Aufbaus der Seitenadressen von HTML-Seiten. Solche Adressen beginnen immer mit http://.....
Hub - Ebene unterhalb der Hosts im FIDO-Netz. Der Hub erhält die Mail vom Host und stellt sie zur Abholung für die Nodes bereit. Von dort können die angeschlossenen Points pollen.
Hub - englische Bezeichnung für Mittelpunkt oder Angelpunkt; Netzwerkverteilungspunkt für Ethernet, Fastethernet und Gigabit-Ethernet. Hubs sind zentraler Bestandteil heterogener Netzwerkstrukturen. Elektrisch ein Verteiler, an dem zum Beispiel mehrere Peripheriegeräte angeschlossen werden können. Man könnte auch sagen, ein Hub ist ein "Mehrfachstecker" für ein Netzwerk.
Hue - englisch für colour hue, Farbton, Tönung
Hybrid-CD-ROM - Mit dem Begriff Hybrid-CD-ROM bezeichnet man CD-ROMs, deren Daten sowohl auf dem PC als auch auf dem Macintosh-Rechner genutzt werden können. Die Bezeichnung "hybrid" wird auch für CD-ROMs mit Online-Anwendung benutzt.
Hybrid-Lautsprecher - Lautsprecher mit verschiedenen Wandlerprinzipien in einer Box. Ein Elektrostat mit integriertem dynamischen Tieftöner ist der klassische Anwendungsfall.
Hybrid SACD - Die Hybrid SACD besitzt eine halbdurchlässige Speicherschicht mit hoher Dichte und eine Speicherschicht mit der Dichte einer CD. Da ein konventioneller CD-Spieler die halbdurchlässige Speicherschicht nicht "sieht", kann er die CD-Speicherschicht lesen. Damit wird eine vollständige Kompatibilität zwischen Super AudioCD und dem CD-Format erreicht.
Hydrostativ - Kamerastativ mit Schwenkkopf, der eine Spezialfriktion enthält, bei der bestimmte Bewegungseigenschaften durch eine zähe Flüssigkeit erreicht werden.
Hyperband - Im Breitband-Kommunikations-Netz für Kabel-Fernsehen ein für die Verteilung von Fernsehprogrammen genutzter Frequenzbereich (300 - 470 Mhz). Steht für die Einführung neuer Übertragungsdienste zur Verfügung und soll vorzugsweise für digitale TV-Übertragungen nach DVB-C eingesetzt werden.
Hyperband Tuner - Der Hyperband Tuner ermöglicht auch den Empfang von Programmen, deren Übertragungskanäle speziell für die Verteilung in Kabelnetzen reserviert sind. Obere Sonderkanäle S21 - S26.
Hyperlearning - Dieser Begriff meint das Ensemble gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen, das in bisher ungekanntem Ausmaß zu einer Verbindung von Wissen, Erfahrung und menschlichem Geist auf der technologischen Basis Neuer Medien (Netzmedien) führt. Traditionelle Bildungsorte (Schule, Hochschule, Weiterbildungabteilungen von Firmen) haben bisher die Verteilung von Wissen und Information "überwacht" und "zensiert" und Zertifiakte ausgestellt. Das ist jedoch einem "Bedarfslernen" und "kanbrain" in einer von technischen Innovationen geprägten Welt nicht mehr angepasst. Durch vernetzte Neue Medien ergeben sich unendliche Wahlmöglichkeiten - "microchoices" - für Bildungsinhalte. Hyperlearning ist ein Katalysator für die Kommerzialisierung des Bildungswesens
Hyperlink - Querverweis auf einen anderen Text oder eine andere Information innerhalb des World Wide Webs, die durch Anklicken zu weiteren Seiten führen. Ein Hypertext Link, farblich hervorgehobene und meist unterstrichene Textstelle oder bestimmte Grafiken (Hotspots), ermöglicht die Verbindung zu einer anderen URL. Durch Anklicken kann der Nutzer bequem zu anderen Textstellen oder in andere Dokumente bzw. www-Angebote springen (surfen).
Hypermedia - Hypermedia stellt die Verknüpfung von Hypertext und Multimedia dar.
Hyper MIG Video Head / XR-System - In den neuen XR-Camcorder-Modellen von Sony wurde ein neu entwickelter Videokopf integriert. Diese Entwicklung basiert auf den Erfahrungen des DV-Formates. Der Videokopf konnte durch die Verwendung neuer Materialien nochmals verkleinert werden. Informationen lassen sich dadurchmit einer höheren magnetische Energie auf das Band übertragen. Mit weniger Energieaufwand (0,7 Watt gegenüber dem bisherigen System) lassen sich somit höhere Pegelwerte für das Helligkeits- und Farbsignal realisieren. In Verbindung mit entsprechenden Schaltkreisen (XR = intelligente Bandbreitenkontrolle) läßt sich darüber hinaus noch eine höhere Horizontalauflösung erzielen.
Hypertext - Hypertext unterscheidet sich im Vergleich zu herkömmlichen, linearen Texten insofern, daß er über Querverweise -sogenannte Links - erlaubt, zwischen Textteilen zu springen. In HTML programmierte Multimedia-Dokumente bilden die Basis des www. Entsprechend unterlegte und markierte Dateielemente wie Texte, Grafiken, Bilder und Töne können durch einfaches Anklicken aktiviert werden (Hyperlink), um die dahinter liegenden Informationen abzurufen. So wird aus isolierter Information auf einzelnen Computern vernetztes Wissen auf vielen Rechnern; der sogenannte Hypertext.
Hz - Abkürzung für Hertz; Einheit der Frequenz; Perioden/Sekunde