Gg
GA - Abkürzung für Gemeinschafts(Antennen-) Anlage
Gain - ein "Key-Gain"-Regler stellt die Härte bzw. Weichheit eines Key-Vorganges ein.
Gain - Einstellung - Moderne Farbmonitore verfügen über eine Farbkontrolle, die über das OnScreenDisplay bedient werden kann. Sämtliche Einstellungen für die Farbabstimmung können mit direktem Blick auf die Bildschirmanzeige vorgenommen werden. Die Stärke des Elektronenstrahls für Rot, Grün bzw. Blau im Verhältnis zu den jeweils anderen Strahlen. Diese Farbkontrollfunktion dient der Feinabstimmung bei der Justage von Weiß- und Graupegeln.
Gain - englisch für Verstärkung, allgemein ein einstellbarer Verstärker.
Gain shift - Elektronische Verstärkung eines Bildes, um es heller erscheinen zu lassen. Wird bei knappen Lichtverhältnissen eingesetzt. Der gain wird in db (Dezibel) gemessen. Die Erhöhung des gains erhöht gleichzeitig das Bildrauschen und erschwert die Datenkompression.
Galgen - fahrbarer Wagen mit gummibereiften Rädern und Teleskopsausleger für Mikrofonbefestigung und Platz für den Tonassistenten; erlaubt Mikrofonbewegungen in allen Richtungen; wegen seiner Höhe kann das Mikrofon von oben dem Darsteller nahegebracht werden.
Galgen - Rahmen-Aufhängevorrichtung für ausgemusterte Filmszenen; unter dem Rahmen befindet sich ein samtbezogener Kasten für die Aufnahme längerer Filmteile.
Galvanisches Element - Stromquelle, deren elektrische Energie durch elektrochemische Vorgänge frei wird.
Game Button - Wählt bei modernen Fernsehgeräten den Front-AV-Eingang, schaltet 16:9-Geräte in den Wide-Mode und optimiert Grundeinstellungen für Farbsättigung und Helligkeit - ideal für die Wiedergabe von Spielegrafiken.
Gamma - Ein numerischer Wert, der in der Praxis eine gewollte oder ungewollte Abweichung von der Linearität darstellt, die den Kontrastumfang eines Bildes angibt (eigentlich der Tangens des Steigungswinkels der Gamma-Kurve). Ist er '1' - das heißt beträgt der Steigungswinkel 45° - und ist die Gamma-Kurve linear (was meistens nicht der Fall ist), so ist das Bild unverändert bzw. wird korrekt dargestellt. In der Praxis wird, sowohl in der Fotografie als auch in der Computergrafik und ähnlichen nur der lineare Teil der Kurve betrachtet. Der Gamma-Wert setzt sich eigentlich aus einer ganzen Kette von "Teil-Gammas" zusammen, und das Ziel für eine optimale Wiedergabe ist es, jeden dieser Teilwerte möglichst optimal zu justieren. Rein praktisch gesehen geht es darum, die drei Farbwerte für RGB so zu korrigieren, daß sie vom jeweiligen Gerät (üblicherweise dem Bildschirm) richtig dargestellt werden. Adobe Photoshop besitzt beispielsweise ein separates Gamma-Kontrollfeld, in dem sowohl Gamma als auch Monitorweißpunkt eingestellt werden können. Die darin vorgenommenen Einstellungen gelten dann für alle Anwendungen auf dem jeweiligen Computer. Bei PC's befindet sich dieses Kontrollfeld in der Systemsteuerung (ab Photoshop 5.0). Üblicherweise wird als Durchschnittswert bei PC's ein Gamma von 2,2, bei Mac's von 1,8 angenommen.
Gammakurve - Die Gammakurve zeichnet die Mitteltönes eines Bildes. Verändert man den Gammawert, verändern sich ausschließlich die Mitteltöne. Das Schwarz und Weiß des Bildes bleiben hierbei erhalten.
Gamma-Schaltung - Eine elektronische Schaltung, die durch Vorentzerrung dunkle Bildteile aufhellt, aber gleichzeitig das Ausfransen der hellen Bildteile verhindert. Das Ergebnis sind ausgeglichene Videoszenen
Gamma-Wert - Begriff zur Kennzeichnung der Gradation einer Darstellung auf Bildschirmen oder bei Kameras. Der Gamma-Wert stellt dabei einen Exponenten dar, so daß die Übertragungsfunktion für die drei RGB-Werte lautet - R' = Rgamma, G' = Ggamma und B' = Bgamma.
Gamut - Anzahl der innerhalb eines bestimmten Farbraumes darstellbaren Farben. Von den allgemein gebräuchlichen Farbräumen hat LAB den größten Farbumfang, dann kommt RGB und schließlich CYMK . Bei der Konvertierung einer Grafik in einen anderen Farbraum muß deshalb darauf geachtet werden, daß eventuell Farbverschiebungen korrigiert werden. In Paintprogrammen wie Photoshop werden "out-of-gamut colors" in der Farbpalette mit einem Ausrufezeichen hinter dem Farbwert angezeigt.
GAP - Abkürzung für Generic Access Profile. Funkprotokoll, über das schnurlose Telefone in DECT-Systemen mit der Basisstation Kontakt halten. Handgeräte in GAP-Technologie können herstellerunabhängig an allen Feststationen mit GAP-Schnittstelle betrieben werden. Die Übertragungsrate beträgt 9.600 bit/s.
Gasableitung - Vorrichtung, um die in der Batterie entstehenden Gase zentral über einen Gaskanal im Deckel der Batterie abzuleiten.
Gasen - Entwicklung von Wasserstoff und Sauerstoff beim Überladen von elektrochemischen Zellen mit wässrigen Elektrolyten.
gassenbesetzt - Die Meldung gassenbesetzt bei der Wahl eines Zielteilnehmers (z.B. über ISDN-Karte oder ISDN-Telefon) bedeutet, daß keine Verbindung aufgebaut werden kann, weil die Kapazität der Vermittlungsstelle der Telekom oder die Leitungskapazität zwischen zwei Vermittlungsstellen erschöpft ist (auch "Leitungsabschnitt besetzt").
Gastzugang - Ein Begriff aus dem Bereich der Mailboxen. Man spricht von einem Gastzugang, wenn ein unverbindlicher und kostenfreier Zugang zur Mailbox gewährt wird, bei dem sich der Gast erst einmal in Ruhe über das Angebot informieren kann. Um sich als Gast anzumelden, muß als Benutzername sowie als Paßwort meist über die Tastatur noch "Gast", "Guest" oder "Anonymus" eingegeben werden.
Gateway - bei Videokonferenzen. Ein Gateway erlaubt H.323 kompatiblen Systemen mit H.32x-Gegenstellen zu kommunizieren. Das Gateway kann z.B. das H.323 System mit einem H.320 (ISDN), H.321 (ATM), H.322 (ISO Ethernet) oder H.324 (PSTN) basierenden System verbinden. Derzeit ist eine H.323 zu H.323 Verbindung (LAN/LAN) noch die gebräuchlichste Einsatzform eines VC Gateways.
Gateway - englisch für Einfahrt, Verbindungsweg. Gateways sind Computersysteme, die die Übertragung zwischen normalerweise inkompatiblen Applikationen oder Netzwerken ermöglichen. Für ein Gateway wird meistens ein separater Computer verwendet, der sozusagen als Dolmetscher zwischen Systemen oder Netzwerken vermittelt, die eine unterschiedliche Sprache sprechen. Mit Hilfe eines Gateways werden Daten vor dem Versand so umformatiert, daß sie vom empfangenden Netzwerk, oder Applikation, weiterverarbeitet werden können. Zum Beispiel Dokumente werden als e-mails losgeschickt und müssen auf einem Faxgerät ankommen, oder man schickt ein e-mail für ein Handy etc..
Gatewayseite - bei Bildschirmtext versteht man unter Gatewayseite die Verbindungsseite zwischen Telekomrechner und externem Rechner des Anbieters.
Gaussian Blur - Abkürzung für Gaußscher Weichzeichner. Weichzeichnungsfilter, welcher Aufgrund eines vom Anwender festgelegten Radius die Unschärfe errechnet.
G-Base Unit - Chassis in CD-Playern aus Polyesterharz/Calcium-Carbonat-Gemsich mit Glasfaserzusatz für optische Abtasteinehti (Base Unit). Extrem hart, resonanzdämpfend, antimagnetisch.
GBG - Abkürzung für Geschlossene Benutzergruppe. In T-Online (DATEX-J) hat ein Anbieter die Möglichkeit, sein Angebot nur bestimmten Nutzern zur Verfügung zu stellen. Die Summe der Nutzer nennt man Geschlossene Benutzergruppe.
Gebührenimpuls - Zusatzmerkmal an Telefonanschlüssen. Ermöglicht eine Kostenkontrolle beim Telefonieren in analogen Netzen, indem die Telefonanlage Verbindungseinheiten erfaßt. Telefongesellschaften senden über ihre Netze Zählimpulse aus. Auf diese Weise wird die Gebührenanzeige für das laufende Gespräch gesteuert. Der Kunde kann dann während des Gespräches die Telefonkosten im Display ablesen.
Gebührentakt - Der Gebührentakt ist eine bestimmte Frequenz (16 kHz) außerhalb des hörbaren Bereichs der, wenn beantragt, von der Vermittlungsstelle der Telekom gesendet wird, um einem Gebührenzähler seine Aufgabe zu ermöglichen. Ist allerdings ein Modem angeschlossen, kann dies die Ursache regelmäßiger Verbindungsabbrüche sein. Die Lösung ist ein Filter, der zwischen der TAE-Dose und dem Modem hängt. Solche Filter gibt es in Elektronikfachmärkten für ein paar Mark zu kaufen. Wird der Gebührentakt nicht benötigt, kann er bei der Telekom durch einen Anruf abbestellt werden.
Gegenkopplung - (englisch: Feedback) Schaltungstechnisches Prinzip, welches in fast jeder verstärkenden Stufe zu finden ist. Die Gegenkoppelung sorgt dafür, das ein definierter Teil des Ausgangssignals des Verstärker mit negativem Vorzeichen (phasengedreht) zum Verstärkereingang zurück gelangt. Diese Konstellation hat zwei hauptsächliche Konsequenzen. Zum einen ermöglicht erst die Gegenkoppelung eine genaue definierte Einstellung des Faktors, um den ein Signal verstärkt werden soll, zum anderen werden Verzerrungsanteile mit zurück gekoppelt und dadurch letztendlich reduziert. Die Gegenkopplung galt lange Zeit als Allheilmittel in der Verstärkertechnik, ist aber schon seit Längerem in Verruf geraten, da sich bedingt durch die Rückführung des Ausgangssignals zum Eingang, um dort korrigierend einzugreifen können, Laufzeitprobleme ergeben, die zu Intermodulation und TIM-Verzerrung führen können. Der heute gängige Weg besteht darin, so wenig Gegenkopplung wie möglich einzusetzen.
Gegenlichtblende - Blende in Tubusform oder aus Klappen bestehend vor einem Kamera-Objektiv, um seitlich einfallendes Störlicht fernzuhalten, meist ein trichterförmiger Vorsatz mit mattschwarzen Innenflächen zur Vermeidung von Streulicht und Reflexen.
Gegenlicht - Lichtquelle, die das Objekt entgegengesetzt von der Kamerarichtung beleuchtet und dadurch an den Konturen Lichtränder erzeugt.
Gegenschuß - Filmaufnahme, die eine aus normaler Sicht aufgenommene Szene aus entgegengesetzter Richtung zeigt.
Geisterbilder - durch Reflexion des Fernsehsendersignales entstehende Mehrfachbilder auf dem Bildschirm des Empfängers .
Gelatine - Bezeichnung für Kunststoff-Trägermaterial für lichtempfindliche Emulsionen oder für Filterschichten.
Gelatinefilter - Farbfilter oder Graufilter, bei denen als Trägermaterial Gelatine verwendet wird.
Gel-Batterie - Siehe Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten.
Geldmarkt - Begriff aus dem eCommerce. Markt für kurzfristige Anlagen und Kredite bis zwei Jahren. Längerfristige Anlagen gehören zum Kapitalmarkt.
Gel - Durch die Zugabe von Kieselsäure zur Schwefelsäure gelartig erstarrter Elektrolyt.
Gemeinnützigkeit - Begriff aus dem eCommerce. Die Nützlichkeit eines bestimmten Verhaltens für die Allgemeinheit.
Gemeinsamer Markt - Begriff aus dem eCommerce. Wirtschaftliche Vereinigung mehrerer Staaten zu einer Zollunion (z.B. EU).
generation loss - englisch für Generationsverlust(e): Qualitätsverluste, insbesondere von analogem Videomaterial, beim Kopieren (jeder Kopiervorgang bedeutet eine Generation).
Generationsverlust - Bei häufigem Kopieren von analogem Videomaterial treten zwangsläufig Verluste in der Bildqualität auf. Die Originalaufnahmen sind die sogenannte erste Generation, Kopien vom Original sind die zweite, Kopien von den Kopien die dritte usw. Je höher die Zahl der Generation, desto mehr nimmt die Bild- und Tonqualität ab.
Genlock - In der Computertechnik: Ein Genlock ist meistens ein separates Zusatzgerät, welches ähnlich dem Keying-Verfahren ein zweites Videobild über ein Videosignal legt. Dabei können in diesem zweiten Bild transparente Bereiche definiert werden, unter denen das ursprüngliche Video sichtbar wird. Dieses Verfaheren wurde häufig zum Betiteln von Videos eingesetzt, verschwindet aber zunehmends durch das leichter zu generierende und qualitativ bessere Keying in der Nachbearbeitung. Der Comodore Amiga war mittels einer relativ einfachen Zusatzschaltung Genlock-fähig, weshalb er auch vor den Zeiten des nonlinearen Editings häufig zur Videobearbeitung eingesetzt wurde.
Genlock - In der Videotechnik: Abkürzung für generator lock, englisch für Verkopplung durch den Synchron-Generator: Synchronisation eines oder mehrerer Videosignale durch ein anderes Gerät oder einen zentralen Studio-Taktgeber, Mastertaktgeber. Dazu müssen die Geräte über spezielle Genlock-Eingänge bzw. -Ausgänge verfügen. Als Sync-Signal wird oft der Black-Burst verwendet. Die Genlock Einrichtung extrahiert den Takt des Studio Sync-Signals und synchronisiert das eigene Signal automatisch auf den anliegenden Studio-Takt. Damit erfolgt eine selbsttätige Synchronisation der Videoquelle zu einer zweiten, bzw. dem Master, so daß man die Bilder aller Quellen mischen kann. Nur zueinander synchrone Quellen lassen sich störungsfrei schneiden oder mischen.
Genussschein - Begriff aus dem eCommerce. Wertpapier, das Vermögensrechte an einem Unternehmen verbrieft, das allerdings keine Stimmrechte enthält.
Geometriefehler - Verschiedene geometrische Verzerrungen lassen die Bildwiedergabe eines Monitors unsauber und unnatürlich erscheinen; Kissenverzerrung: Die Bildränder sind seitlich eingedrückt oder wölben sich nach außen; Trapezverzerrung: das Bild ist zu einem Trapez verzerrt; Asymetrische Verzerrung: Eine üble Sache, denn diesem Fehler ist mit den Regelmöglichkeiten vieler Monitore nicht beizukommen. Der Grund ist ein schlechter interner Abgleich oder einfach mindere Qualität der Elektronik. Eventuell beeinflußt ein anderes Gerät (z.B. Lautsprecherboxen) in der Nähe den Monitor; Parallelverzeichnung: Ein seltener Fehler, für den viele Geräte mittlerweile einen Einsteller haben; Linearität: Über die ganze Bildfläche betrachtet dürfen keine Verzerrungen auftreten. Ein Kreis muß an jeder Stelle des Schirms wie ein Kreis aussehen, und aus einem Quadrat soll kein Rechteck werden. Bessere Geräte bieten wenigstens für die vertikale Linearität eine Regelmöglichkeit; Neigung: Das gesamte Bild liegt schief in der Röhre. Ursache ist meistens unsanfte Behandlung beim Transport. Bei größeren Monitoren spielt auch das Erdmagnetfeld eine Rolle.
Geostationäre Position - Auf dieser Position stehen die Satelliten, von der Erde aus gesehen, immer am selben Punkt. Sie umkreisen die Erde in 36.000 Kilometer Höhe in der gleichen Geschwindigkeit, in der sich die Erde um die eigene Achse dreht.
Gerätesubvention - Handys mit Kartenvertrag werden heute meist zu Preisen angeboten, die weit unter dem zu erwartenden Preis für ein solches Gerät liegen. Dafür bindet sich der Kunde über die Mindestvertragsdauer mit relativ hohen Tarifgebühren an einen Anbieter. Damit subventionieren die Anbieter über den Handel die Handys.
Geräuschabstand - Abstand zwischen Nutz- und Geräuschpegel eines Audiogerätes oder einer Audioanlage; wird meistens in dB angegeben.
Geräuscharchiv - Archiv, in dem alle Geräuschaufnahmen katalogisiert zusammengefaßt gelagert werden, um sie für die Produktionen zur Verfügung zu halten.
Geräuscharme Kamera - Kamera mit eigenem geräuschschützendem Gehäuse, einem sogenannten Blimp, so daß die Laufgeräusche kaum nach außen dringen; Geräuschpegel geringer als 22 dB.
Gereinigtes Wasser - Destilliertes bzw. entmineralisiertes Wasser zum Ausgleichen des Wasserverlustes bei nicht wartungsfreien Batterien.
Gerichtsstand - Begriff aus dem eCommerce. Im allgemeinen der Ort, an dem der Beklagte seinen Wohnsitz hat; für einzelne Streitgegenstände (z.B. unbewegliche Sachen) gibt es besonderen Gerichtsstand; unter Kaufleuten kann der Gerichtsstand gewählt werden.
Geschäftsbericht - Begriff aus dem eCommerce. Bericht des Vorstandes einer AG an die Hauptversammlung über Vermögenslage und Tätigkeit der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Geschlossene Box - Lautsprechergehäuse ohne Öffnungen, bei dem der in die Box abgestrahlte Schall durch geeignete Materialien absorbiert wird. Erreicht im Tieftonbereich nicht den Wirkungsgrad einer Baßreflexbox.
Geschwindigkeit - Characteristisches Merkmal von LCD Displays. Passive Displays (DSTN) sind grundsätzlich langsamer im Bildaufbau als solche mit Aktiv-Matrix (TFT); bei schnellen Änderungen auf dem Bildschirm können sie den Inhalt nicht mehr korrekt darstellen. Schon das Scrollen eines Textes überfordert sie meist. Für den Einsatz als Desktop-Display eigenen sich daher nur aktive TFTs; DSTN-Displays sollten, wenn überhaupt, nur noch als preisgünstigere Alternative in Notebooks eingesetzt werden.
Gesprächsart - Telefongespräche werden in drei Kategorien unterteilt, für die in der Regel auch unterschiedliche Minutenpreise gelten. Externe Gesprä-che werden in andere inländische Telefonnetze (Mobilfunknetze oder Festnetze) geführt. Bei internen Gesprächen handelt es sich um Verbin-dungen innerhalb des eigenen Mobilfunknetzes. Mailboxgespräche sind keine Gespräche im eigentlichen Sinn, sondern es handelt sich dabei um das Abhören des persönlichen Anrufbeantworters.
Getrennte Stromversorgung - HighEnd Geräte im Audiobereich oder gemischt Analog/Digital-Geräte haben häufig eine für jeden Schaltungskreis getrennte Stromversorgung. Ein überdimensionierter Ringkern-Transformator mit einem sehr geringem magnetischen Streufeld sorgt für geringe magnetische Störeinwirkungen in Audioverstärkern. In DVD-Playern ist gegebenenfalls der Audioschaltkreis ist getrennt vom Videoschaltkreis aufgebaut, wodurch sich Störungen zwischen den beiden Signalen verringern.
Gewährleistung - Begriff aus dem eCommerce. Haftung des Verkäufers für Mängel an einer Sache.
Gewinn - Maßeinheit für die Antennenqualität in Dezibel (dB). Je grösser der Gewinn, desto besser die Signalqualität.
GF - Abkürzung für Galois-Feld
GFU - Abkürzung für Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik mbH; Sitz Frankfurt
GHz - Abkürzung für Gigahertz = 1.000.000.000 Hz
giessen - Herstellung eines Bauteils (z.B. Gitter) durch Eingiessen eines flüssigen Metalls in eine Gussform.
GIF - Abkürzung für Graphics Interchange Format. Von CompuServe entwickeltes plattformunabhängiges rasterorientiertes komprimiertes bitmap -Grafikformat mit (normalerweise)* max. 256 Farben (8 bit Farbtiefe ), das bevorzugt im WWW verwendet wird. GIF gibt es in den Versionen 87a und 89a, jeweils non-interlaced oder interlaced, wobei Files im - inzwischen veralteten - 87a-Format ins 89a-Format konvertiert werden sollten. Beiden Versionen gemeinsam ist a) die Möglichkeit, mehrere Bilder in einem File abzuspeichern, b) die wahlweise Verwendung einer lokalen oder globalen Farb-Palette, und c) die Möglichkeit des Interlace. Bei der späteren Version 89a (die 89 bezieht sich auf das Erscheinungsjahr 1989) kommen noch die Möglichkeit der Animation und der Transparenz hinzu; außerdem können innerhalb des Files Text-Informationen gespeichert werden, die von entsprechenden Programmen wieder ausgelesen werden können. Zur (verlustfreien) Datenkompression verwenden beide Versionen den sog. LZW [Lempel-Ziv-Welch]-Algorithmus, bei dem auf der Basis des Ursprungsbildes eine Code-Tabelle erzeugt wird, mit deren Hilfe die Bilddaten dann komprimiert werden. Da bei kommerzieller Nutzung dieses Algorithmus Copyright-Gebühren anfallen, wurde das PNG [Portable Network Graphics]-Format entwickelt, dessen Algorithmus frei verfügbar ist. GIF eignet sich vor allem für Logos und Bilder mit größeren Farbflächen; für fotorealistische Bilder empfiehlt sich eher das JPEG -Format. Durch einen Trick ist es auch möglich, GIF-Files mit mehr als 256 Farben abzuspeichern. Dazu wird das Bild in mehrere Blöcke zerlegt, von denen jedem eine lokale Palette mit 256 Farben zugeordnet ist. Diese Möglichkeit wird z. B. in Programmen wie GIF Construction Set genutzt, ist allerdings nicht Bestandteil der offiziellen GIF-Spezifikationen.
Gigabyte - Ein Gigabyte entspricht 1024 Kilobyte, also 1024 x 1024 Bytes.
Gigahertz (GHz) - eine Schwingung mit 1.000.000.000 Hz
Gittergeber - elektronischer Testbildgenerator, der ein gitterartiges Testbild abgibt; zur Einstellung der Geometrie von Wiedergabegeräten (Monitoren).
Gitterplatte - Ein mit aktiver Masse pastiertes Gitter in einer elektrochemischen Zelle.
Gitter - Träger der aktiven Massen in einer elektrochemischen Zelle.
Gitterwachstum - Verformung des Plattenrahmens von positiven Gitterplatten durch Korrosion des Gitterbleis.
Glanzseite - auch Blankseite genannt; die glänzende Trägerseite eines Filmes.
Glas - Aus Glas werden Filter und Linsen von Objektiven hergestellt, wobei in letzter Zeit immer mehr Mischlinsen auftreten die aus Glas und Kunststoff bestehen.
Glasfaser - Lichtwellenleiter aus gezogenem Glas, optischer Leiter für Informationen.
Gleichlauf - gleichförmige Geschwindigkeit bei Filmen, Magnetbändern und Schallplatten; Schwankungen des Gleichlaufes machen sich bei der Wiedergabe als Jaulen bemerkbar.
Gleichlaufschwankungen - Schwankungen der Geschwindigkeit eines Ton- oder Bildträgers um den Sollwert; wird in Prozent angegeben, Unrunde Capstanwellen oder unpräzise Antriebsriemen haben denselben Effekt wie eiernde Schallplatten: Es jault. Diese langsamen Gleichlaufschwankungen werden durch die „DIN-bewertete“ Messung erfaßt. Schnellere Schwankungen, die durch ruckelnde Wickel oder Reibung zwischen Band und Kopf entstehen, machen sich durch rauhen Klang bemerkbar. Ein Maß dafür sind die „unbewerteten“ Gleichlaufschwankungen.
Gleichrichter - Anordnung von bestimmten Halbleiterbauelementen, Dioden, die den Strom nur in einer Richtung durchzulassen. Eine Anordnung von vier Dioden bildet einen kompletten Gleichrichter. Dieser ist direkt nach dem Transformator angeordnet und dient dazu, aus der hier anstehenden Wechselspannung eine Gleichspannung zu generieren.
Gleichspannung - (DC) Eine elektrische Spannung, die nur in eine Richtung wirkt und zeitlich einen relativ konstanten Wert beibehält. Gegenteil Wechselspannung
Gleichstrom - Strom, dessen Polarität zeitlich unverändert bleibt (z.B. Strom aus einer elektrochemischen Stromquelle).
GOP - Abkürzung für Group of Pictures, im System MPEG gebräuchlich zur Definition einer zusammengehörigen Bildergruppe. Nach MPEG-1 und MPEG-2: "Gruppe von Bildern" im hierarchischen Datenstrom, zwischen "Bild" und "Sequenz". Am Anfang dieser Gruppe steht immer ein "Intraframe"-codiertes (Stütz-)Bild (I-Bild, intraframe coding). Darauf folgen P- und B-Bilder (uni-irektional und bi-direktional codierte Bilder).
Gopher - Kunstwort aus Go For (Suche nach); wörtlich übersetzt heißt es "Maulwurf" - Internet-Suchsystem für die menügesteuerte Informationssuche und den Download von Dokumenten im Internet, bei dem der Benutzer über Menüauswahl von einem Server zu anderen oder innerhalb der Verzeichnisse eines Servers wie in einem Datei-Manager wechseln kann. Der Benutzer verwendet dazu einen sog. Gopher-Client, der die Kommunikation mit dem Gopher-Server übernimmt. Die Anwendung sucht im gesamten Datennetz nach Stichwörtern und holt die Information dann von den für die Öffentlichkeit von außen zugänglichen Bereichen eines Gopher-Servers. Obwohl Gopher erst Anfang der 90er Jahre an der Universität von Minnesota entwickelt wurde, nimmt die Bedeutung der Anwendung ab, da WWW-Browser über alle Gopher-Funktionen und mit HTML zum Teil über weitergehende Möglichkeiten verfügen. Im Gegensatz zu WWW gibt es hier aber keine Grafiken im Text und keine Querverweise innerhalb von Dokumenten.
GPI - Abkürzung für General Purpose Interface Interface zum Verbinden verschiedener Videogeräte, insbesondere eines Schnittsteuer-Systems mit dem Mischer, den Zuspielgeräten usw.; spezielle GPI-Pulse lösen entsprechende Funktionen aus.
GPO - Abkürzung für General Purpose Output. Allgemeines Interface für Ausgangssignale eines Systems in Form von Kontakt Schaltimpulsen
GPRS - Abkürzung für Generalised Packet Radio Service; Neue Möglichkeit für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Daten werden in Pakete eingeteilt und mit einer Empfängeradresse gesendet. Die Mobilfunkgeräte bleiben ständig online, so dass eine Verbindung nicht extra für einzelne Datenübertragungen aufgebaut werden muss. Abgerechnet wird nach übertragenen Daten und nicht nach Verbindungsdauer (siehe auch ATM). Wenn ein Zeitschlitz gerade nicht genutzt wird, kommt ein (Daten-)Paket in diesen Zeitschlitz. Mit Recht spricht man anstelle der Leitungs- von einer Paketvermittlung. Sie lässt eine bessere Nutzung der Übertragungsbandbreite zu. Man spricht von 38,6 kBit/s und von theoretischen 114 kBit/s, die irgendwann mal erreicht werden könnten. Das Verfahren setzt voraus, dass jedes Paket nach einer bestimmten Datenstruktur 'gepackt' sein muss, die mindestens zwei Adressen erhält: Je eine, auf der steht, von wem das Paket abgeschickt wurde und an wen es geschickt werden soll. GPRS integriert das Internet Protokoll (IP) in GSM-Netze. Die hauptsächliche Anwendung von GPRS sehen Insider daher in der Nutzung von Internet-' speziell auch von WAP-Diensten. Hier werden im Downstream (zum Empfänger hin) große Datenraten erforderlich, während die Anforderung der Information (Übertragung einer simplen Web-Adresse) nur wenige Daten im Upstream beansprucht. Derart asymmetrische Übertragungen kommen den Möglichkeiten von GPRS entgegen.
GPS - Abkürzung für Global Positioning System. Navigationssystem der amerikanischen Streitkräfte, freigegeben auch für die zivile Nutzung. Anwendung hauptsächlich für Flugzeuge und Schiffe. GPS-Empfänger werden allerdings auch in Autos eingebaut und als Handhelds angeboten.
graceful degredation - englischer Begriff für graduelle (oder allmähliche) Verschlechterung des Fernsehbildes bei abnehmender Signalstärke; analoge Fernseh-Empfangssysteme zeigen von Natur aus ein solches Verhalten; bei digitalen Empfangssystemen erreicht man ein ähnliches V erhalten mit Hilfe hierarchischer Codierungen und abgestufter Fehlerschutz-Mechanismen.
Gradation - Maß für die Wiedergabe von Helligkeitsstufen in der Film- und Videotechnik; die Gradation wird ausgedrückt durch den Gamma-Wert. Angestrebt wird eine möglichst lineare Gradation.
Grafik-Adapter - LC-Bildschirme werden generell digital angesteuert, herkömmliche Kathodenstrahlmonitore jedoch überwiegend analog. Die Verbindung von externem LC-Displays und PC kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen: Entweder liefert der Hersteller des Displays eine digitale Grafikkarte mit - und verzichtet somit auf eine unnötige Signalumwandlung -, oder das Display wird an eine herkömmliche VGA-Grafikkarte angeschlossen. In diesem Fall werden die analogen Bilddaten erst von der Elektronik des Displays wieder in eine digitale Form gebracht. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Digitale Grafikkarten sind oft besser auf das Display abgestimmt; es kann aber nicht an jeden Adapter ein analoger Monitor angeschlossen werden. Kombi-Grafikkarten mit analogem und digitalem Ausgang bieten die flexibelste Lösung.
Grafikkarte - Die elektronische Baugruppe, in der Regel eine Steckkarte, die die vom Computer kommenden Daten in Videosignale umwandelt, die auf dem Bildschirm darstellbar sind. Sie ist die technische Voraussetzung, um hochauflösende und/oder farbige Grafiken auf dem Bildschirm sichtbar zu machen. Man bezeichnet sie auch als Videokarte oder Grafikadapter. Die Grafikkarte, die auf den eingesetzten Monitor angepaßt sein muß, bestimmt die wesentlichen Bildschirm-Merkmale wie Auflösung, Bildwiederholfrequenz und Farbanzahl der Darstellung. Ihre Leistungsfähigkeit zeigt sich in der Anzahl der aufzulösenden Punkte und der Anzahl der darstellbaren Farben. Beim Kauf von Monitor und Grafikkarte sind die Bildschirmauflösung des Monitors sowie die Ausgangssignale der Grafikkarte unbedingt zu berücksichtigen. Je besser die Grafikkarte und der Monitor, desto schärfer und flimmerfreier (also augenschonender) ist das dargestellte Bild. Voll im Trend sind 3D-Grafikkarten, die räumliche Bilder für die realitätsnahe Darstellung beispielsweise in Spielen oder Animationen extrem plastisch darstellen.
Grafiktableau - Eingabegerät, meist auf magnetischer Basis arbeitendes Tablett mit Zeichenstift, bei welchem mit Hilfe des Stiftes auf dem Tablett gemalt wird. Der Cursor folgt hierbei den Bewegungen des Stiftes. Grafiktabletts zeichenen sich durch hohe Präzision, Geschwindigkeit und die Möglichkeit des Malens und Schreibens wie auf Papier aus.
Grafiktablett - Eingabegerät, meist auf magnetischer Basis arbeitendes Tablett mit Zeichenstift, bei welchem mit Hilfe des Stiftes auf dem Tablett gemalt wird. Der Cursor folgt hierbei den Bewegungen des Stiftes. Grafiktabletts zeichenen sich durch hohe Präzision, Geschwindigkeit und die Möglichkeit des Malens und Schreibens wie auf Papier aus.
Grand Alliance - "Große Allianz": Zusammenschluß verschiedener Unternehmen (AT&T, General Instrument, MIT, Philips, David Sarnoff Research Center, Thomson, Zenith), um die Einführung des digitalen HDTV-Systems voranzutreiben.
Graphic Equalizer - englisch für Grafischer Entzerrer, ein Gerät, in dem verschiedene Tonfrequenzbereiche einzeln oder zusammen angehoben oder abgesenkt werden können; damit kann eine optimale Anpassung einer Lautsprecheranlage an die Akustik des Wiedergaberaumes erreicht werden; auch für Frequenzgangkorrekturen bei Überspielungen verwendet. Beim grafischen Equalizer stehen zur Klangbild-Fein-Einstellung meist acht oder gar zehn Regler pro Kanal zur Verfügung, die auf der Frontplatte übersichtlich so angeordnet sind, daß der eingestellte Frequenverlauf gut ablesbar ist.
Graphics - englisch für Graphiken, graphische Darstellungen.
Grauabgleich - ist der Abgleich von Farbbildaufnahme- und Wiedergabegeräten mit Hilfe einer Tafel, die eine Reihe von Graustufen enthält.
Graue Liste - Zentrale Sperrliste, in der temporär zugelassene Handys über die IMEI erfaßt sind. Es kann solange telefoniert werden, bis sie auf der schwarzen Liste stehen.
Graukarte - Neutralgraue Karte die genau 18 Prozent des Lichtes reflektiert. Grundwert aller Belichtungsmesser und Filme, da er genau einem durchschnittlichem Motiv entspricht. Die Graukarte wir bei schwierigen Motiven zur leichteren Belichtungsmessung eingesetzt und ist ein äußert sinnvolles Zubehörteil für den Spiegelreflexfotografen.
Graukeil - ist ein Hilfsmittel, vor allem für Meßzwecke, um Lichtstrahlen definiert abzuschwächen; der Dichteanstieg des Graukeils kann kontinuierlich oder stufenweise erfolgen.
Graustufen oder Grauskala - (Gray Level) - Stellt die Helligkeit eines Pixel (Bildpunktes) dar. Es können Werte zwischen 0 (schwarz) und 255 (weiß) angenommen werden. Ein Graustufen- oder Halbtonbild besitzt keine Farbinformation, es besteht nur aus einer Abstufung von grauen Bildpunkten von Weiß bis Schwarz.
Graustufentest - (Gamma-Wert): Hier muß die Elektronik die Perzeption des menschlichen Auges berücksichtigen. Viele Bildschirme haben noch immer Schwierigkeiten, feine Farb- und Helligkeitsstufen klar zu unterscheiden.
Grauwert - der einer Farbwiedergabe äquivalente Helligkeitswert; z.B. der eines Fernsehbildes bei der Wiedergabe auf einem Schwarz/Weiß-Bildschirmgerät.
Gravur - Begriff aus der Drucktechnik. Das Einschneiden von Schriften, Logos oder Zeichnungen in Metall, Stein oder andere Materialien. Gravieren von Glas und Kristall geschieht durch Einschleifen mit einer kleinen Schleifscheibe.
Gray Level - englisch für Graustufen oder Grauskala. Stellt die Helligkeit eines Pixel (Bildpunktes) dar. Es können Werte zwischen 0 (schwarz) und 255 (weiß) angenommen werden. Ein Graustufen- oder Halbtonbild besitzt keine Farbinformation, es besteht nur aus einer Abstufung von grauen Bildpunkten von Weiß bis Schwarz.
green box - "Green-Box"-Verfahren für Chroma-Key, entspricht im Prinzip dem Blue-Box-Verfahren, nur daß als Stanzfarbe nicht Blau, sondern Grün verwendet wird.
Grenzspannung - Ladespannung einer Batterie, bei der parasitäre Zellreaktionen (z.B. Wasserstoffentwicklung) auftreten. Sie darf über längere Zeit nicht überschritten werden.
Grieseln - Bildfehler bei Monitoren. Im Bild flimmern einzelne Pixel stark. Besonders an Hell-Dunkel-Übergängen ist oft ein Grieseln sichtbar. Der Grund können die Grafikkarte oder eine unzureichende Anpassung des Monitors sein.
Großbildprojektion - bei öffentlichen Produktionen (Veranstaltungen) die Projektion von Fernsehbildern auf eine große Bildwand.
Groupware - Programme für die Zusammenarbeit innerhalb von Firmennetzwerken, die u.a. aus Anwendungen für den E-Mail-Austausch und für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten oder Datenbanken bestehen; führende Groupware-Anwendungen sind Lotus Notes, das Novell-Produkt Groupwise, Microsoft Exchange und BSCW.
Grundfarben - In der Farbfotografie wird mit je 3 Grundfarben gearbeitet, der additiven und der subtraktiven Farbmischung: Additiv = Blau+Grün+Rot = Weiss, Subtraktiv = Yellow+Magenta+Cyan = Schwarz. Die Grundfarben der beiden Farbmischungen sind zueinander komplementär.
Grundgebühr - Monatliche Gebühr für die Bereitstellung eines Mobilfunkanschlusses bzw. fester Betrag für die Bereitstellung des Telefonnetzes eines bestimmten Anbieters im Festnetz.
Grundgeräusch - alle elektronischen Bauelemente, Baugruppen und Geräte haben ein ihnen eigenes Grundgeräusch, ein Rauschen.
Grundhelligkeit - Allgemeinhelligkeit eines Aufnahmeortes; kann als Aufhellung benutzt werden.
Grundlicht - andere Bezeichnung für Grundhelligkeit.
Grundrauschen - alle elektronischen Bauelemente, Baugruppen und Geräte haben ein ihnen eigenes Grundgeräusch, ein Rauschen.
Gruppe - Newsgroup
GSM - Abkürzung für Global System for Mobile Communication. In Europa entwickelter und weit verbreiteter Standard für den digitalen Mobilfunk. Während die D-Netze im 900 MHz Frequenzbereich senden, liegt dieser in den E-Netzen bei 1800 MHz (siehe auch Frequenz) und in Amerika oft bei 1900 MHz. Bei GSM werden jeder Übertragung von Gesprächen oder Daten einzelne Zeitschlitze zugeordnet. Die Datenrate beträgt 9,6 kBit/s. Für die Verbindung kann immer nur ein Zeitschlitz in Anspruch genommen werden. Dagegen können der Übertragung bei HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) nach Bedarf auch mehrere Zeitschlitze zugeordnet werden. Dadurch werden wesentlich höhere Datenraten möglich. Der Einsatz von HSCSD ist nach Angaben von Nokia - dort wurde das System ursprünglich entwickelt - auch in funktechnisch schwierigen Gegenden möglich, wo jedes einzelne Fehlerkorrekturbit benötigt wird. Immerhin handelt es sich im Prinzip um das vertraute GSM. Nur dass durch die parallele Nutzung mehrerer Zeitschlitze auch entsprechend mehr Daten übertragen werden. Ebenso wie GSM basiert HSCSD auf Leitungsvermittlung. Das bedeutet: Bei der Sprach- oder Datenübertragung wird jedem Teilnehmer eine 'eigene' Leitung zugewiesen, die nur er für die Dauer der Verbindung nutzen kann. Diese Leitung ist selbst dann belegt, wenn der Teilnehmer im Moment eine Denkpause einlegt und dabei weder spricht noch Daten überträgt. So entstehen gewissermaßen "Leerzeiten".
GSM-Codes - Codes, die über die Handytastatur eingegeben werden und bestimmte Dienste oder deren Eigenschaften im GSM-Netz steuern oder ändern. Eine Rufumleitung kann z.B. per Handy-Menü oder (wenn man ihn kennt) schneller über GSM-Codes programmiert werden.
GSM-Standard - Abkürzung für Global System for Mobile Communications. Internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk, auf dem auch D1-Netz von T-Mobil basiert.
GS - Zeichen für geprüfte Sicherheit. Diese Prüfplakette wird vom TÜV, dem VDE oder den Berufsgenossenschaften für die Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorschriften vergeben. Sie bescheinigt zum Beispiel einem Monitor, daß er sie Normen zur Sicherheit der Informationstechnik EN60950, der Sicherheitsregeln für Bildschirmarbeitsplätze im Bürobereich ZH 1/6188 und der Ergonomie gemäß ISO 9241-3 erfüllt.
G-Tray - An CD-Playern besteht die CD-Lade aus dem gleichen Material wie die G-Base Unit des CD-Players.
guard band - englisch für Schutzabstand zwischen den Video-Schrägspuren, "Rasen".
GUI - Abkürzung für Graphic User Interface (grafische Benutzeroberfläche). Beispiele für GUI's sind MS-Windows 3.x und Nachfolger, X-Windows (Unix/VMS) oder KDE (Linux).
Gummilinse - Slangausdruck für Zoom-Objektiv; ein Objektiv mit veränderbarer Brennweite.
Guss-Form - Ein Bauteil aus Gusseisen oder Stahl, in dem die gewünschte Geometrie des Gusskörpers als Hohlraum eingearbeitet ist (z.B. Gussform zur Herstellung von Bleigittern).
Gutachten - Begriff aus dem eCommerce. Sachliche Äußerung eines Sachverständigen.
Güterversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Versicherung von Gütern gegen die Transportgefahren.