Ff
face-to-face - Bezeichnet die reale, nicht durch elektronische Medien vermittelte Kommunikation "von Angesicht zu Angesicht". Als Gegensatz zu "f2f" ist CMC (Computer mediated communication) oder deutsch CvK (Computer-vermittelte Kommunikation) zu sehen.
Fächerblende - Trickblende, bei der sich die nächste Einstellung wie ein Fächer öffnet
fade - englisch für Abblende gegen Schwarz, Überblendung.
Fade in/out - Beim Fade in werden Ton und Bild stufenlos von Null auf geblendet, beim Fade out langsam ausgeblendet.
fade in/out - Von Schwarz aufblenden/auf Schwarz ausblenden (am Bildmischer-Ausgang).
Fade out - Fade in - Aus- und Einblendung. Bei Video-Kameras eine Automatik, die weiche Übergänge von einem Szenenbild zum anderen spielend leicht macht
fader arm - englisch für Blendhebel, Einrichtung an Bildmischern.
fader - Elektronik bzw. Regler zum weichen Aus- und Einblenden von Bild bzw. Ton bei der Aufnahme und bei der Nachbearbeitung.
Fader - Sanftes Ein- und Ausblenden von Szenen in Bild und Ton. Abhängig vom Camcordermodell stehen unterschiedliche Effekte zur Verfügung.
fade to black - englisch für auf Schwarz aus-, abblenden (bezieht sich gewöhnlich auf den Ausgang des Bildmischers).
Fading - Langzeit-Kapazitätsverlust beim Gebrauch einer Batterie.
Fahnenziehen - Nachzieheffekt; im Fernsehbild starke "Verbreiterung" vertikaler oder schräg verlaufender Bildkanten.
Fahraufnahme - Aufnahme mit bewegter Kamera; durchgeführt mit Kameradolly oder Kran, mit einem Fahrzeug oder Flugzeug, auch mit einer vom Kameramann getragenen Kamera im Gehen.
Fahrstativ - einfaches Dreibeinstativ auf Rädern.
Faksimile - Begriff aus dem eCommerce. (lateinisch: manche ähnlich) Originalgetreue Reproduktion, insbesondere einer handschriftlichen Vorlage, z.B. Stempel oder Druck.
Faktorenanalyse - Die Faktorenanalyse ist ein multivariantes Analyseverfahren zur Datenverdichtung und unterstützt den Positionierungsansatz bei der Identifikation der von den Kunden wahrgenommenen Position im Gesamtmarkt der vom Unternehmen angebotenen Leistung. Sie filtert bei Marktforschungsumfrageergebnissen Abhängigkeiten zwischen den abgefragten Eigenschaften einer Leistung heraus und identifiziert hinter den Kriterien stehende Superfaktoren, die den Eigenschaftsraum des Positionierungsmodells aufspannen.
Falzen - Begriff aus der Drucktechnik. Man unterscheidet bei diesem manuellen oder maschinellen "Umknicken" von Papierbögen folgende Falzarten: Leporellofalz (Zieharmonika ählich aufeinander gestapelt), Altarfalz (Außenseiten gleichmäßig nach innen zur Mitte umgeschlagen), Wickelfalz (wie aufgewickelt, ungleichbreite Umschläge) und Kreuzbruch (auf ein Mittenkreuz gefaltet).
FAQ - Abkürzung für Frequently Answered Questions (häufig gestellte Fragen) oder auch Frequently Asked Questions (häufig beantwortete Fragen). Hinter dem Begriff verbirgt sich meist eine Textdatei mit wichtigen Fragen und Antworten zu einem Hard- oder Softwareprodukt. FAQs werden entweder von einem fachkundigen Anwender, der Supportabteilung einer Firma oder in einer Gemeinschaftsproduktion vieler Quellen zusammengefaßt. In FAQ-Listen stehen Fragen zu allen möglichen Themen zusammen mit den jeweiligen Antworten. Fragen, die immer wieder gestellt werden, sind mit den Antworten in einem Text zusammengefaßt. Eine solche Sammlung wird ebenfalls FAQ genannt und ist in Bedienungsanleitungen und im WWW vorhanden, wo sie zum Download bereitstehen. Die meisten Newsgroups und viele andere WWW-Angebote verfügen über FAQs, in denen häufig gestellte Fragen zu den jeweiligen Themen mit den passenden Antworten aufgelistet werden. Aber auch im Service kommt FAQ zum Einsatz. In einer FAQ-Liste werden häufig gestellte Fragen von Anwendern oder Ratsuchenden zu Hard- und Software sowie die entsprechenden Antworten aufgeführt.
Farbart - Kombination von Farbton und Farbsättigung im Fernsehsignal.
Farbauszug - auch Chrominanz genannt; Farbinhalt eines Objektes bzw. Farbanteil eines elektrischen Farbsignals.
Farbbalance - aufeinander abgestimmte Größen der Farbanteile, damit sich bei additiver Mischung Weiß ergibt.
Farbbalken - Standard Testsignal aus senkrechten monochromen farbigen Balken der drei Grundfarben Rot, Grün, Blau sowie deren Komplementären Cyan, Magenta, Gelb sowie Weiß und Schwarz (in der Reihenfolge weiß, gelb, cyan, magenta, grün, rot, blau, scharz) zur Kalibrierung des Videosignals und der Monitore. Werden von der Kamera oder von einem Testgenerator aufgezeichnet. Es gibt zwei verschiedene Varianten, bei denen Weiss 75% oder 100% des maximalen Videosignals darstellen.
Farbcoder - Gerät, das elektrische Signale so verschlüsselt, daß sie übertragen bzw. gespeichert werden können; z.B. Verschlüsselung der Farbwertsignale Rot, Grün und Blau im Fernsehsignal; auch die Erzeugung von codierten Zeitsignalen für die Aufzeichnung auf Film und Tonband geschieht im Coder.
Farbdeckung - Deckung der drei Farbraster in Bildaufnahme- und Bildwiedergabesystemen. Konvergenzmessungen werden bei Kameras und Monitoren durchgeführt, da hier Fehler auftreten können. Die Abbildung wird durch Konvergenzfehler unscharf oder farbig. Bei TFT-Flachbildschirmen treten diese Fehler prinzipbedingt nicht auf.
Farbdecoder - Umgangssprachlicher Begriff für einen Empfänger, mit dem die Übertragungsnorm entschlüsselt wird. Für jede Norm (z. B. PAL, Videotext, DVB, Pay-TV) gibt es einen spezifischen Decoder.
Farb-Diafilm - Das Dia, oder richtig Diapositiv ist ein fotografisches Bild in seitenrichtiger Darstellung mit natürlichen Farben und Tonwerten, das zur Projektion oder als Druckvorlage verwendet wird. Die Bezeichnung der Farb-Filme enthält immer das Wort "Chrome" wie Agfachrome, Kodachrome, Fujichrome...
Farbdichte - Intensitätsgrad einer einzelnen Farbe oder der farbigen Anteile eines Bildes. Die Stärke einer Farbe, definiert durch die Ausprägung des Farbträgersignals beim Composite Videosignal. Feuerrot ist eine stark gesättigte Farbe, Pink eine niedrig gesättigte. Hohe Farbsättigungen werden von älteren Videosystemen (VHS, Video8) schlecht dargestellt.
Farbendreieck - geometrische Darstellung aller Farben nach ihrem Farbton und ihrer Sättigung in einem Koordinatensystem; die drei Seitenlinien kennzeichnen die Farbwertanteile Rot, Grün und Blau, der Abstand zum Mittelpunkt den Sättigungsgrad; das Farbendreieck ordnet jedem Farbwert zwei Koordinaten zu.
Farbfehler - Verschiedene farbliche Verzerrungen lassen die Bildwiedergabe eines Monitors unsauber und unnatürlich erscheinen; Farbunreinheit: Einfarbige Flächen sollen überall die gleiche Helligkeit und keinen Farbstich aufweisen. Die Farbreinheit hängt wesentlich von der Qualität der Bildröhre und der Ablenkeinheit ab. Externe Magnetfelder (z.B. von ungeschirmten Lautsprecherboxen) beeinträchtigen ebenfalls die Farbreinheit; Konvergenzfehler: Hier bilden sich an Linien und Konturen farbige Ränder. Die Ursache dafür: Die drei Elektronenstrahlen (für Rot, Grün, Blau) verfehlen das gleiche Loch in der Maske und treffen auf die falschen Leuchtpunkte. Konvergenzfehler treten vor allem in den Ecken vermehrt auf und hängen stark von Qualität und Präzision der Ablenkeinheit ab.
Farbfernsehnorm - genormtes Verfahren zur Codierung aller Informationen im Fernsehsignal; in Deutschland wird PAL angewendet.
Farbfilmkorrektur - Filmbearbeitungsverfahren, bei dem die Farbwiedergabe aller Teile bzw. Szenen und Einstellungen eines Filmes in der Farbwiedergabe und Helligkeit einander angeglichen werden; wird während der Überspielung vom Film auf MAZ elektronisch durchgeführt.
Farbflächengenerator - elektronisches Gerät zur Erzeugung von Farbflächen; dient z.B. zum Einfärben von Schriften etc..
Farbkanal - getrennte Kameraausgänge und Übertragungswege (Farbkanäle) für die drei Farbauszüge Rot, Grün und Blau, siehe auch Component.
Farbkompensationsfilter - Filter, das durch seine Eigenfarbe unerwünschte Farbkomponenten des Aufnahmelichtes oder des Objektes absorbiert.
Farbkorrektureinrichtung - technische Einrichtung für die Durchführung von Color matching und Farbfilmkorrektur.
Farbkorrektur - Farbangleichung, Farbabgleich, Farbanpassung; Filmbearbeitungsverfahren, bei dem die Farbwiedergabe aller Teile bzw. Szenen und Einstellungen eines Filmes in der Farbwiedergabe und Helligkeit einander angeglichen werden; wird während der Überspielung vom Film auf MAZ elektronisch durchgeführt.
Farblichtbestimmung - Ermittlung der Korrekturwerte der Belichtungseinrichtung im Kopierwerk, um angepaßte und ausgeglichene Farbkopien zu erhalten.
Farbmischung, additive - Überlagerung verschiedener Grundfarben zu Mischfarben; die gleichmäßige Kombination der Grundfarben Rot, Grün und Blau ergibt Weiß; (beim Fernsehen angewendet)
Farbmodelle - Videokameras zeichnen das Bild in drei Farbauszügen Rot, Grün und Blau (RGB) auf. Da das menschliche Auge empfindlicher auf die Helligkeit ist als auf die Farbe, wird das Signal umgerechnet in einen Helligkeitsanteil (Luminanz, Y) und einen Farbanteil (Chrominanz) mit der Rot- und der Blaudifferenz (Cb, Cr). Digitales Video mit 8 bit Auflösung, erlaubt die Werte 16-235 für Luminanz und 0-224 für Chrominanz. Von der Luminanz wird jedes Pixel aufgezeichnet, von der Chrominanz nur jedes zweite (4:2:2 Abtastung bei D1 und Digibeta) oder gar nur jedes vierte (4:1:1 Abtastung bei DV).
Farbmonitor - Ein Computerbildschirm, der Text bzw. Grafiken mit Hilfe der additiven Farbmischung darstellen kann. Anmerkungen Im Gegensatz zu einem Monochrom-Monitor ist die Innenseite der Farbbildröhre mit Punkten von rotem, grünem und blauem Phosphor beschichtet. Während der Monochrom-Monitor nur eine einzige Elektronenkanone enthält, verfügt die Farbbildröhre über drei Kanonen - eine für jede Farbe. Ein TFT Display nutzt ebenfalls drei Farbfilter zur Separation der Primärfarben RGB.
Farb-Negativfilm - Filmmaterial für Farbbilder, liefert Negative deren Farben komplementär, zu den natürlichen sind. Meist sind diese Filme maskiert, das heißt Sie haben eine orangefarbene Grundeinfärbung die bei der Entwicklung entsteht. Diese dient zum Ausgleich von Farb-Nebenedichten, die in den verschiedenen Schichten des Filmes entstehen und eine klare Wiedergabe der Farben verhindern. Entwickelt werden diese Filme im Prozeß C41.
Farbort - geometrische Koordinaten einer Farbe im Farbendreieck des Farbmodells.
Farbpalette - Ein numerisches Array, in dem alle in einem Grafik-File vorkommenden Farbwerte beschrieben sind. Bei Grafik-Formaten wie z. B. GIF , die die Möglichkeit bieten, mehrere Bilder in einem File abzuspeichern, unterscheidet man zwischen lokalen und globalen Paletten. Bei ersterem wird jeden Bild innerhalb des Files eine separate Palette zugeordnet (was die Filegröße dementsprechend erhöht), bei letzterem gibt es nur eine einzige Palette, die für alle Bilder gültig ist. Hier kann es allerdings zu Problemen bei der Darstellung (sog. dithering) kommen; die Farbflächen weisen eine gewisse "Körnigkeit" auf.
Farbraum - Eine Methode, um die von uns wahrgenommenen Farben in ein Ordnungssystem zu bringen, meist als Analogie in Form eines gedachten geometrischen Raumes, z. B. einer Kugel oder eines Quaders, wobei jeder Endpunkt eine "reine" Grundfarbe darstellt. Bei der Kugel sind die Grundfarben entlang des Äquators angeordnet, beim Quader jeweils an den Ecken. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Farbräume wie z. B. RGB , CYMK , HSL oder Lab.
Farbrauschen - Störsignal, das sich auf dem Bildschirm durch bunte, flimmernde Pünktchen störend bemerkbar macht.
Farbreinheit - Die Einheitlichkeit der darstellbaren Farben auf dem gesamten Bildschirm. (Delta E) Dieser Wert kombiniert die Messungen von Luminanz- und Farbänderungen der drei Grundfarben bei Bildschirmen. Aufgrund von Wölbung qualitativ minderwertiger Masken oder magnetischer Störung von außen weisen Bildröhren-Monitore eventuell Bereiche mit Verfärbungen auf. TFT Displays sind bedingt durch ihre Bauform in diesem Punkt unkritischer.
Farbsättigung - Intensitätsgrad einer einzelnen Farbe oder der farbigen Anteile eines Bildes. Die Stärke einer Farbe, definiert durch die Ausprägung des Farbträgersignals beim Composite Videosignal. Feuerrot ist eine stark gesättigte Farbe, Pink eine niedrig gesättigte. Hohe Farbsättigungen werden von älteren Videosystemen (VHS, Video8) schlecht dargestellt.
Farbsaum - durch Linsenfehler des Kameraobjektives (chromatische Aberration) erzeugte Farbunschärfen, die sich vor allem an scharfen Konturen als sogenannter Farbsaum zeigen.
Farbsignal - Chrominanzsignal; Teil des Fernsehsignals, das Farbton und Farbsättigung angibt.
Farbsynchronsignal - Schwingungspaket mit definiertem Farbträger innerhalb der Austastung zur Synchronisation der Farbe. siehe Burst
Farbtafel - Tafel mit den genormten Primär- und Komplementärfarben sowie einem Graukeil; wird bei den Filmaufnahmen in der Szene von der Kamera mit aufgenommen, damit später die Eigenheiten des verwendeten Lichtes und der Film-Emulsion bestimmt und beim Kopieren oder Überspielen berücksichtigt werden können.
Farbtemperatur - Die in Kelvin gemessene Farbtemperatur bietet einen Maßstab für die Definition der von Bildschirmen ausgestrahlten Standardfarben: 6.500 Kelvin entspricht in etwa dem europäischen TV-Standard, während 9.300 Kelvin als allgemeiner Standard für Computerbildschirme gilt. Die Farbtemperatur von CRT-Bildröhren variiert je nach Umgebungslicht, Alter der Bildröhre und die Aufwärmphase der Röhre beeinflussen die Farbtemperartur des Monitors ganz erheblich. Deshalb ist es schwierig bei einer Kathodenstrahlröhre für eine bestimmte Farbtemperatur zu garantieren. Die Farbtemperatur eines TFT Displays hängt zum Teil von der eingesetzten Lichtquelle und den verwendeten Polarisationsfiltern ab.
Farbtemperatur - Die physikalische Größe, die aus der "Farbe" des Lichtes, dem spektralen Verlauf der Helligkeitskurve einer Lichtquelle abgeleitete "Temperatur" dient für die Kennzeichnung des Farbeindrucks einer Lichtquelle. Die Farbtemperartur wird in Grad Kelvin gemessen, und ist die Lichtfarbe die ein sogennanter "Schwarzer Körper" bei der absoluten Temperatur (-273 ° Celsius) abstrahlt. Die Farbtemperatur läßt sich mittels eines Farbtemperaturmessers messen. Niedrige Farbtemperatur = mehr Rotanteil. Hohe Farbtemperatur = mehr Blauanteil. Nachfolgend die wichtigsten Lichtquellen und Ihrer Farbtermperaturen: Kerzenlicht 2.000° Kelvin, Glühlampe 2.800° Kelvin, Halogenlampe 3.400° Kelvin, Elektronenblitz 5.500° Kelvin, Sonnenlicht Mittags 6.000 - 8.000° Kelvin, Blaues Himmelslicht 9.000 - 18.000° Kelvin. Der normale Tageslichtfilm ist auf 5.500° Kelvin abgestimmt, alle Werte die höher sind verursachen einen Blaustich, alle Werte die niedriger sind einen Gelb-Rot Stich, im fertigen Bild. Diese Farbstiche lassen sich mittels Farbkorrekturfiltern bei der Aufnahme beseitigen.
Farbtemperaturmesser - Meßgerät zur Bestimmung der Farbtemperatur einer Lichtquelle.
Farbtestbild - elektronisch erzeugtes Bildmuster für Prüf- und Einstellzwecke; siehe Elektronisches Testbild.
Farbtiefe - Die Farben eines Bildes werden in der digitalen Darstellung als Zahlenwerte abgelegt. Die Farbtiefe gibt an, wie viele Farben dem System zur Verfügung stehen bzw. die Anzahl von zu verwendenden Bit für jeden einzelnen Pixel in einem Bild, die für die Definition seiner Farbe bzw. seines Grauwerts gebraucht wird. Ein Pixel mit 8 Bit pro Farbe besitzt eine Farbtiefe von 24 Bit (3 x 8 Bit). 1 Bit Farbtiefe ist die geringste Anzahl an Farben pro Bildpunkt (Pixel) in der ein Bild gespeichert werden kann. Eine Farbtiefe von 1 Bit bedeutet, daß jedes Pixel entweder nur Schwarz oder Weiß dargestellt werden kann. Grautöne sind nicht möglich. 4 Bit Farbtiefe erlaubt 64 Farben oder 64 Graustufen, 8 Bit (1 Byte) Farbtiefe erlauben Halbtonbilder (S/W) bzw. 28 = 256 Graustufen oder darstellbare Farben, dies entspricht dem Windows Standard. Diese Farbtiefe wird häufig in Internet-Grafiken verwendet, ist aber für die bildmäßige Fotografie noch relativ unbrauchbar. Mit 16 Bit Farbtiefe sind 32.000 Graustufen oder Farben darstellbar, was dem Mac Standard entspricht. Bei 24 Bit Farbtiefe (3 Byte) kann jeder Bildpunkt (Pixel) somit 224 = 16,7Mio Farben in einem Bild dargestellt werden, d.h. 3x 8 Bits (bzw. 3x 1 Byte) enthalten die Information für einen Farbkanal Rot, Grün oder Blau. Hiermit ist eine sinnvolle Bilddarstellung möglich. Die meisten Kameras arbeiten mit der 24 bit Auflösung. Scanner neuester Technologie nutzen zum Teil eine Farbtiefe von 32 oder 48 bit, also eine feinere Abstufung oder vier Farbauszüge (Yellow, Magenta, Cyan und Schwarz), die aber wieder auf die gebräuchliche 8 bit Technik herunter gerechnet wird. Bei einer Farbtiefe von 36 Bit (4 Byte) kann jeder Bildpunkt (Pixel) 236 = 68,7Mio Farben annehmen. Hiermit ist eine professionelle Bilddarstellung möglich. Bei einer Farbtiefe von 48 Bit (5 Byte) stehen für jeden Bildpunkt (Pixel) 248 = 281 Millionen an möglichen Farbinformationen zur Verfügung. Eine solche Farbtiefe wird nur von professionellen Trommelscannern erreicht und wird vor allem im Profibereich verwendet.
Farbtiefe - Mit Farbtiefe bezeichnet man die Anzahl der innerhalb eines Grafik-Formats oder einer Anwendung möglichen Farben. Sie wird normalerweise in bit angegeben. So bedeutet z.B. eine Farbtiefe von 16 bit, daß maximal 65.536 Farben ('1111 1111 1111 1111' dual; 'FFFF' hexadezimal) dargestellt werden können. Ab einer Farbtiefe von 24 bit gilt die Anzahl der maximal darzustellenden Farben allerdings nur theoretisch, da auf einem normalen Bildschirm mit 1024 x 768 Pixeln lediglich 786.432 verschiedene Farben gleichzeitig dargestellt werden können, unabhängig, welche Farbtiefe de facto eingestellt ist. Was sich vergrößert, ist lediglich die Auswahl. Ein paar Beispiele für Farbtiefen verschiedenen Grafik-Formate - GIF - 8 bit (256 Farben), JPEG - 24 bit (16,7 Millionen Farben), TGA - 32 bit (16,7 Millionen Farben + 8 bit breiter Alpha-Kanal), PNG - 48 bit / 64 bit (ca. 281,4 Billionen (!) Farben + 16 bit breiter Alpha-Kanal).
Farbtrippel - die auf einem Farbbildschirm zu einem Bildpunkt gehörenden drei Farbelemente Rot, Grün und Blau.
Farbumkehrfilm - Farbfilm, der nach der Entwicklung sofort ein positives Bild ergibt.
Farbunreinheit - Farbfehler bei Monitoren. Einfarbige Flächen sollen überall die gleiche Helligkeit und keinen Farbstich aufweisen. Die Farbreinheit hängt wesentlich von der Qualität der Bildröhre und der Ablenkeinheit ab. Externe Magnetfelder (z.B. von ungeschirmten Lautsprecherboxen) beeinträchtigen ebenfalls die Farbreinheit.
Farbwert - dieser wird durch die Leuchtdichte, den Farbton und die Farbsättigung bestimmt.
Faseroptik - optisches Übertragungssystem aus einer sehr großen Anzahl sehr dünner Glasfasern bestehend, die bündelartig zusammengefaßt sind; ein auf ein Bündelende geworfenes Bild wird am anderen Bündelende wieder sichtbar; dabei entspricht jede einzelne Glasfaser einem Bildpunkt; damit ist die Beobachtung z.B. von Hohlräumen durch enge Öffnungen und auf gekrümmten Wegen möglich.
fast motion - englisch für Zeitraffer. Eine Bildfolge wird nur mit einzelnen Bildern über einen längeren Zeitraum aufgenommen, allerdings mit normaler Abspielgeschwindigkeit wieder gegeben. Eignet sich um Vorgänge in der Natur oder Technik anschaulicher zu gestalten.
Faststart Header - Steuerungsbefehl innerhalb eines QuickTime-Movies, welche den Progressive Download in Gang setzt.
FAT 16 - Die Abkürzung steht für "File Allocation Table". Festplattenverwaltung unter Windows 3.1 und 9x, kompatibel mit Windows NT.
FAT 32 - Die Abkürzung steht für "File Allocation Table". Festplattenverwaltung unter Windows 9x, inkompatibel zu NT Formaten.
FAT - Abkürzung für Filmabtaster, siehe auch TeleCine.
FAT - Die Abkürzung steht für "File Allocation Table". FAT ist das von Windows benutzte Format für die Festplattenverwaltung. Windows 3.1 und das ursprüngliche Windows 95 benutzten FAT 16. Dieses Format kann Festplatten mit mehr als 2 Gigabyte nicht zusammenhängend verwalten. Bei großen Platten neigt FAT 16 zur Platzverschwendung, da die kleinste Einheit (Cluster), auf bis zu 32 Kilobyte anwächst. Mit dem neuen Format FAT 32 können Platten bis zu 2000 Gigabyte verwaltet werden. Die Cluster bleiben 4 Kilobyte groß.
Fax - Abkürzung für Faksimile. Das Fax ist ein Fernkopierer, mit dem sich schriftliche Vorlagen über Telefonleitungen kopieren lassen. Kurzform für Telefax. Überträgt Texte, Grafiken und Dokumente über das Telefonnetz. Faxgeräte sind entweder für das analoge Netz ausgelegt (Fax Gruppe 3: maximale Übertragungsrate von 9.600 bzw. 14.400 bit/s) oder arbeiten im ISDN (Fax Gruppe 4: Übertragungsrate 64.000 bit/s). Die Faxgeräte der Gruppe 3 können nur über einen Terminaladapter oder über eine Telefonanlage an das T-ISDN angeschlossen werden.
Fax on demand - auch Faxabruf. Allgemeine Bezeichnung für den Abruf von Textdokumenten durch den Empfänger. Ein Informationsanbieter stellt Faxe zum Abruf für Interessierte bereit. Das Abrufen des Faxes vom PC aus funktioniert z.B. so, daß zunächst mit dem Telefon die Nummer des Anbieters angerufen wird (Telefon und Modem an derselben Telefondose). Ertönt der Pfeifton des Faxes wird das Faxprogramm gestartet oder Rufannahme ausgewählt und der Telefonhörer aufgelegt. Der Faxabruf geht häufiger über 0190x-Nummern ( z.B. 12 Pf pro 6 Sec.).
Faxpolling - Ermöglicht den Abruf von Textdokumenten von anderen Faxgeräten.
Faxspeicher - Das Faxgerät "merkt" sich eingehende Faxseiten und auch eigene Vorlagen und ermöglicht so den späteren Ausdruck bzw. vereinfacht das Rundsenden.
Faxweiche - Erforderlich beim Betrieb von Fax und Anrufbeantworter/Telefon an einem Telefonanschluß. Es gibt zwei Weichentypen: Aktive Weichen nehmen den Anruf entgegen und erkennen ein Fax am Faxton (CNG-Signal). Passive Weichen treten erst in Aktion, wenn ein Anrufbeantworter oder Telefon die Verbindung übernommen hat. Erkennen sie dann den Faxton, wird der Anruf vom Faxgerät übernommen.
FAZ - Abkürzung für Filmaufzeichnung, video to film transfer; Die Übertragung von Video- und elektronischen Bildern auf Film. Der zeitliche Abstand zwischen zwei benachbarten Zeilen ist jedoch problematisch beim FAZ, da zwei Halbbilder zu einem "Filmbild" interpoliert werden. Bei schnellen Bewegungen können so "Doppelbilder" entstehen. Traditionelle Video-Titelgeneratoren erzeugen Rolltitel, die field-animiert sind und so als Video besser fliessen. Für einen guten FAZ sollten Rolltitel frame-animiert sein.
FBAS - Abkürzung für Farb-Bild-Austatst-Synchron-Signal. Das auch als Composite-Signale bezeichnete FBAS benötigt zur Übertragung lediglich einen einzelnen Träger, beispielsweise ein Koax- oder Antennenkabel, welches Farb- und Helligkeitsanteile sowie Synchronimpulse über eine gemeinsame Signalleitung führt. Das Signal wird vor der Übertragung aus den verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt und reicht qualitativ an andere Signalformen, insbesondere Componet Formate nicht heran. Siehe auch CVBS und Y/C.
FBA-Signal - Abkürzung für Farb-Bild-Austast-Signal; Farbfernsehsignal ohne Synchronisiersignal. Die Synchronisation muß getrennt geführt werden
FBAS-Signal - Abkürzung für Farb-Bild-Austast-Synchronisier-Signal; Farbfernsehsignal. Das vollständige Videosignal mit Farb-, Helligkeits-, Austast- und Synchroninformationen. Video 8 und VHS arbeiten mit FBAS-Signalen. Das Signal liegt am AV-Anschluß des Fernsehers an.
FCC - Abkürzung für Federal Communications Commission. Oberste Fernmeldebehörde der USA.
FCCC - Abkürzung für eine elektronische programmierbare Farbkorrektureinrichtung; die Farbkorrektur der Filmaufnahmen geschieht während der Überspielung des Filmes auf MAZ.
FDD - Abkürzung für Floppy Disk Drive. Diskettenlaufwerk, also ein Gerät zum Lesen und Beschreiben von Disketten.
FDMA - Abkürzung für Frequency Division Multiple Access.
feature - Leistungs-, Funktions-, Ausstattungs-Merkmal eines Gerätes oder einer Software Applikation.
FEC - Abkürzung für Forward Error Correction. Englisch für Vorwärts-Fehlerschutz oder -Fehlerkorrektur. Den digitalen Signalen werden Redundanzinformationen beigefügt. Ziel ist es, typische Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, zu erkennen und zu korrigieren.
Feedback - englisch für Rückmeldung oder Gegenkopplung (z.B. von Operatoren) in elektronischen Schaltungen.
Feedback - in der Elektroakustik ein Synonym für das kurzzeitige Aufschaukeln bei der Mikrofon - Lautsprecherwiedergabe zum nervigen Pfeifton.
Feedback Surpressor - tontechnische Einrichtung zur Verminderung der Rückkopplungsgefahr bei Produktionen mit einer Saalbeschallung.
Feedhorn - Primärstrahler einer Reflektorantenne, der die vom Satellitenspiegel reflektierten Signale bündelt.
Fehlermeldungen - Fehlermeldungen machen den Anwender einer Software auf ernsthaftere Probleme aufmerksam. Erhalten Sie eine Fehlermeldung mit der Zeile Schwerer Fehler: Fehlernummer, ist etwas mit dem Programm, mit der Datenbank oder dem Datenbank-Laufzeitsystem nicht in Ordnung ist. Wenden Sie sich in derartigen Fällen bitte an die Hotline des Softwareherstellers bzw. an Ihren Softwarelieferanten, falls Sie keinen Wartungsvertrag haben. Gegebenenfalls geben FAQ Listen im Internet Auskunft über den Fehler.
Fehlerreport - im Fehlerreport erhält der Bediener Auskunft über fehlerhafte Übertragung, welche Seite fehlerhaft übertragen wurde und an welchen Empfängern die Übertragung gegangen ist.
Feldeffekt-Transistor - Kurzbezeichnung FET.Moderne Variante des Transistorprinzips. Dieser läßt sich, im Gegensatz zum Bipolartransistor, theoretisch leistungslos ansteuern. Hier fließt kein steuernder Strom in den Transistor hinein, die Steuerwirkung beruht, wie der Name schon sagt, auf einer Feldwirkung. Die theoretischen Vorteile dieses Konzepts funktionieren in der Praxis aber nur teilweise, so daß beide Bauformen heutzutage praktisch gleichberechtigt nebeneinander existieren.
Fernabfrage - Anrufbeantworterfunktion. Aus der Ferne Nachrichten abhören, meist in Verbindung mit den Möglichkeiten wie Nachrichten löschen oder Ansagen ändern.
Ferndiagnose/Fernwartung - Einige Geräte und Anlagen werden komfortabel von Servicestützpunkten aus über die Telefonleitung betreut bzw. gewartet. Spart in vielen Fällen den Einsatz eines Servicetechnikers vor Ort.
Ferneinschalten - Leistungsmerkmal bei Anrufbeantwortern. Ermöglicht das PIN-geschützte Ein- oder Ausschalten während der Telefonverbindung.
Fernsehnorm - internationale Normung der Fernsehkenngrößen (Zeilenzahl, Halbbilder je Sekunde usw.)
Fernsehraster - Zeilenstruktur des Fernsehbildes. Die Gesamtheit der in sehr geringen Abständen in horizontaler Richtung verlaufenden Abtastzeilen, aus denen die Bildschirmanzeige zusammengesetzt wird. Rasterzentrierung Verschieben des Raster, das heißt der gesamten Bildschirmanzeige, in die Mitte des Bildschirms.
Fernstart - Möglichkeit, Laufwerke von Abspiel- und Aufzeichungsanlagen von einem entfernten Ort, z.B. vom Regietisch aus, zu starten. Auch als Remote Control bezeichnet.
Festnetz - An physikalische Leitungen - wie Glasfaserkabel - gebundenes Netz, auch Synonym für das in Kabel installiete Fernmeldenetz. Im Gegensatz zum Mobilfunknetz das herkömmliche Netz für Telefonanschlüsse.
Festplatte - Massenspeicher für Daten. Auf der Festplatte werden das Betriebssystem, die installierten Programme und alle Daten langfristig gespeichert.
Festverbindung - Unvermittelter Übertragungsweg, permanent aktive Verbindung zwischen zwei Teilnetzen im Netz. Kein weiterer Teilnehmer kann diese Verbindung nutzen. Quasi eine Direktleitung zwischen den Teilnehmern.
Festverzinste Wertpapiere - Begriff aus dem eCommerce. Wertpapiere mit festem Zinssatz.
FET - Abkürzung für Field Emmision Transitor, englisch für Feldeffekt-Transistor. Moderne Variante des Transistorprinzips. Dieser läßt sich, im Gegensatz zum Bipolartransistor, theoretisch leistungslos ansteuern. Hier fließt kein steuernder Strom in den Transistor hinein, die Steuerwirkung beruht, wie der Name schon sagt, auf einer Feldwirkung. Die theoretischen Vorteile dieses Konzepts funktionieren in der Praxis aber nur teilweise, so daß beide Bauformen heutzutage praktisch gleichberechtigt nebeneinander existieren.
Feuermeldeanlagen - Meist elektronische Vorrichtung zur Meldung von Brandgefahr an die zuständige Stelle.
FF - Abkürzung für Full Frame. Englischer Begriff für ein formatfüllendes Bild auf einem Fernseher mit dem Standard Seitenverhältnis von 4:3.
FFT - Abkürzung für Fast Fourier Transform(ation), englisch für Schnelle Fourier-Transformation.
FG - Abkürzung für Frequency Generator. Englisch für Frequenzgenerator, Gerät in der Meßtechnik zur Erzeugung definierter Signale.
FG-Spannung - Signalspannung an einem Tachogenerator; bei der Motorregelung in einem servogesteuerten Gerät wird die Frequenz bzw. Spannung des Tachogenerators oft als "FG-Spannung" bezeichnet.
FIDO - weltweites Rechnernetz. Gegründet 1985 von Tom Jennings. Der Name geht auf den Hund von Tom Jennings zurück. Unterschied zu einem Netzwerk wie dem Internet ist, daß die Rechner im FIDO-Netz nicht ständig verbunden sind, sondern zu bestimmten Zeiten (z.B. der Zone Mail Hour) über Wählverbindungen (Telefonleitung) Ihre Daten austauschen. Daher kommt es auch, daß Mails an andere Teilnehmer des FIDO-Netzes schon ein paar Tage dauern können, bis sie den Empfänger erreicht haben.
Field/frame synchronization - englisch für Halbbildzuordnung. Um die Mehrdeutigkeit der Video und Film Bilder im film-to-tape transfer Prozess zu eliminieren, erfolgt eine Vollbild Zuordnung.
Field - englisch für Halbbild. Ein Fernsehbild (Vollbild) besteht aus zwei Halbbildern, die in einander durch abwechselnde Zeilendarstellung verschränkt sind. Die beiden Halbbilder werden erstes (odd field) und zweites (even field) Halbbild genannt. In den heute üblichen Videosystemen werden die Zeilen nicht hintereinander abgetastet, sondern zuerst die ungeraden und dann die geraden Zeilen. Mit den damit erstellten Halbbildern erreicht man eine doppelte Bildfrequenz und ein stabileres Bild.
Field frequency - englisch für Bildwiederholfrequenz. Die Bildwiederholfrequenz beträgt im Standard NTSC Drop Frame 59,94, im Standard NTSC NDF 60 und im Standard PAL 50 Halbbilder pro Sekunde.
Field period - englisch für Halbbild Periode. Die Halbbild Periode beträgt im PAL Format 1/50 gleich 20 ms, im NTSC Format 1/60 gleich 16,67 ms.
field still - englischer Begriff für Standbild, zum Beispiel beim Videorecorder, bei dem nur die Informationen eines Halbbildes genutzt werden (frame still).
field store - englisch für Halbbildspeicher. Elektronischer Bildspeicher mit der Kapazität eines Halbbildes.
FIF - Abkürzung für Fractal Interchange Format. Verfahren zur fraktalen Erzeugung von Bildern und zur Datenkompression mit Hilfe der Bildzerlegung in Fraktale (fractal coding).
FIFO - Abkürzung für First-In-First-Out Speicher. Die zuerst eigelesenen Daten werden auch zuerst wiederausgelesen.
Fileattach - Anhängen einer Datei an eine Nachricht, zum Beispiel in eMails. Die angehängte Datei heißt Attachment.
File - englisch für Ablage oder Datei. Daten bzw. Grafiken oder Texte ordnet man in einzelne Dateien, um sie gezielt aufzurufen und zu verarbeiten. Dabei unterscheidet man zwei Filearten: 1. Programmfiles, meist nur als „Programm“ bezeichnet, werden mit Hilfe einer Programmsprache erzeugt. 2. Datenfiles, bestehen aus einzelnen zusammengehörenden Informationen. Datenfiles werden in der Regel von einem Programm erstellt.
File-Server - Ein File-Server ist ein Computer in Rechner-Netzen, der seine Dateien und Programme allen anderen Arbeitsplätzen im Netz zur Verfügung stellt. Dadurch ist es möglich, daß jeder Nutzer auf ein- und dieselben Daten auf den gemeinsamen Massenspeicher-Medien zugreifen kann.
Filetransferprotokoll - Kurzform FTP. Um Dateien sicher über das Telefonnetz zu übertragen, ist ein Protokoll erforderlich. Das ist ein Verfahren, übertragene Datenblöcke mit einer Prüfsumme zu versehen, nach dem Transfer auf Vollständigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls eine Wiederholung zu veranlassen.
Fill - (englischer Begriff für ein Videosignal zum "Ausfüllen" eines Keys, d.h. eines ausgestanzten Bildteils. Entspricht dem insert video Füllsignal.
Filmabtaster - Gerät zur Filmwiedergabe im Fernsehen; Umwandlung der Filmbilder in elektrische Bildsignale. Heute zumeist mittels CCD Abtastung und kontinuierlicher Bewegung des Filmstreifens.
Filmandruckplatte - kleine Platte, die in der Kamera für eine plane Lage des Filmes in der Abbildungsebene während der Belichtung sorgt.
Filmaufzeichnung - Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film, wird auch FAT genannt.
Filmbahn - Führung des Filmes in der Kamera, dem Projektor und im Filmabtaster; hält den Film in der Abbildungsebene.
Filmbearbeitung - Sammelbegriff für alle Arbeiten am Film, die sich an die eigentlichen Aufnahmen anschließen.
Filmbewertungsstelle - Gründung der Bundesländer; wurde zur Förderung des guten Filmes und für die einheitliche steuerliche Behandlung von Filmen geschaffen; Filme mit dem Prädikat "wertvoll" oder "besonders wertvoll", erteilt von der Filmbewertungsstelle, erhalten Steuervergünstigungen.
Film chain - Ein Ausdruck, der verwendet wird, um die gesamte Gruppe von Geräten zu umfassen, die verwendet werden um Standbilder (Dias) oder Film in elektronische Bilder (Video) umzuwandeln. Normalerweise besteht diese Gruppe aus Film und Diaprojektoren, einem Multiplexgerät und einer Fernsehkamera. Auch bekannt als Filmabtaster.
Filmcutter - Berufsbezeichnung für die Personen, die den Film durch Schnitt nachbearbeiten, siehe Cutter
Filme - Begriff aus der Drucktechnik. Um drucken zu können, benötigt man eine entsprechende Druckvorlage. Diese wird in Form eines Filmes erstellt, falls die Daten nicht auf einem Datenträger an die Druckerei verschickt werden, aus dem dann die Druckplatten hergestellt werden.
Filmempfindlichkeit - beim Fimmaterial wird die Empfindlichkeit in DIN oder ASA angegeben. Nach der alten logarithmischen Reihe (DIN) steht ein um drei Einheiten höherer Wert für eine Empfindlichkeitsverdopplung. Daraus ergibt sich folgende Beziehung zueinander: 100 ASA = 21 DIN, 200 ASA = 24 DIN, 400 ASA = 27 DIN. Heute wird auf den Filmen im Regelfall der ISO Wert angegeben der nichts weiter ist als eine Kombination von DIN und ASA = ISO 21/100 sind 21 DIN oder 100 ASA.
Filmentwicklung - chemische Behandlung eines belichteten Filmes, um das latente Bild sichtbar zu machen; durch nachfolgende Fixierung wird das Bild lichtbeständig.
film gate - englisch für Filmfenster (beim Filmabtaster).
Filmgeber - eine gebräuchliche deutsche Bezeichnung für den Filmabtaster.
Filmhobel - Gerät für den Filmschnitt; hobelt einen Teil von Schicht und Träger so ab, daß der Film mit flüssigem Klebekitt an der Schnittstelle geklebt werden kann.
Filmkassette - lichtdichter Behälter an Filmkameras mit einem Aufnahmewickelkern und einer Wickelachse für die Filmrolle; wird direkt mit der Kamera verbunden.
Filmkopierwerk - Betrieb zur chemischen Bearbeitung des belichteten Filmmaterials. Hier werden die Arbeitsschritte Entwickeln, Kopieren, Abziehen ausgeführt.
Filmprojektor - Gerät zur Lichtbildprojektion von Filmen auf eine Leinwand.
film scanner - englisch für Filmabtaster. Gerät zur Wandlung des Films in ein elektrisches Signal.
Filmschleife - ein zu einer endlosen Schleife geklebtes Stück Film für eine pausenlose Wiederholung einer Einstellung; wird z.B. beim Nachsynchronisieren benötigt.
Filmschnitt - Sammelbegriff für alle Arbeiten des Cutters am Film.
Filmtake - englischer Begriff für ein Stück Film, das eine Einstellung oder Szene beinhaltet.
Filmteam - Arbeitsgruppe für die Erstellung von Filmaufnahmen; setzt sich, je nach Aufgabenstellung, aus Kameramann, Kameraassistent und Toningenieur (Tontechniker) zusammen; bei umfangreichen Spielfilmaufnahmen werden auch noch Tonassistenten, Beleuchter und Bühnenbildner usw. benötigt.
Filmton - zum Filmbild gehörende Tonaufnahme. Meist separat auf Magnetband aufgezeichnet.
film transfer - Filmabtastung und Aufzeichnung auf Videoband
Filter - Ein Filter ist ein transparentes Medium, das vor ein Objektiv geschraubt wird und verschiedene Korrekuren durchführen kann, wie Farbe, UV-Anteil, Spieglungen reduzieren, Effekte etc.
Filter - teillichtdurchlässige Glasscheiben oder Folien vor der Lichtaustrittsöffnung eines Beleuchtungskörpers, um bestimmte Licht- bzw. Farbanteile zu absorbieren. Erzeugt farbiges Licht.
Fine Tune - englisch für Feinabstimmung, z.B. der Oszillatoren in Empfängern.
Firewall - englische Bezeichnung für Feuermauer / Brandschutzmauer. Allgemein ein Konzept zur Netzwerksicherung an der Grenze zwischen zwei Kommunikationsnetzen, über das jede Kommunikation zwischen den beiden Netzen geführt werden muß. Firewalls werden vielfach eingesetzt, um primär ein lokales Netz (LAN) gegen externe Angriffe zu schützen. Da die Kommunikation zwischen den Netzen in jedem Fall über den Firewall geführt werden muß, ermöglicht dieser die konsequente Durchsetzung einer Sicherheitspolitik. Jeglicher Datenverkehr zwischen innen und aussen muss die Firewall passieren, nur der im Sicherheitskonzept vorgesehene Verkehr wird durchgeschleust. Eine Sicherheitslösung in Form von Hard- und/oder Software, die ein lokales Netz (LAN) vor einem externen Eindringen, zum Beispiel aus dem Internet (sog. WAN) schützt. Wie eine Mauer umgibt die Firewall einen Rechner. Mit großen Sicherheitsvorkehrungen, oft Paßwort-geschützt, schirmt sie diesen gegen unberechtigte Zugriffe von außen oder nach außen ab. Firewalls können sich als nachteilhaft bei Live-Streaming herausstellen, da die Datenpakete zu langsam hindurchgelassen werden.
Firewall Finger - Über den Internet-Dienst "Finger" kann man alle Teilnehmer ausfindig machen, die zur Zeit auf einem bestimmten Server eingeloggt sind. Die eingeloggten Teilnehmer werden dabei zusammen mit ihrer Internet-Adresse aufgelistet.
Firewall Navigation - Mechanismus innerhalb von QuickTime, welcher die Datenpakete so sendet, dass sie von eventuell vorhanden Firewalls unbeschränkt durchgelassen werden.
Firewire-Buchse - Auch IEEE1394 oder i.Link genannt. Dieser weltweite Standard, der bei Digitalcamcordern, manchen Computern und digitalen Videoschnittkarten zu finden ist, sorgt für den verlustfreien digitalen Datentransfer von Bild- und Tondaten.
Firewire DV - Standard für die serielle Übertragung von Daten gemäß IEEE1394. Ein Teil der DV-Geräte ist mit Firewire-Schnittstellen ausgerüstet, die es erlauben, die Bilder als digitale Daten im nativen Zustand und dadurch ohne Verluste zu übertragen. Das Sony entwickelte Interface für DVCam Geräte basiert auf der Firewire-Speziftkation von 100Mbit/sec.
Firewire - Synonym für den IEEE1394 Anschluß. Ist eine ursprünglich von Apple entwickelte, universelle high-speed Schnittstelle zur Übertragung von digitalen Daten aller Art. Angeschlossen werden können Festplatten, CD-ROM Laufwerke, Videodigitizerkarten, Videogeräte usw.. Es ist für bis zu 16 physikalische Geräte definiert, die durch jeweils bis zu 4,5 m lange Kabel voneinander getrennt sein dürfen. Dabei sind Übertragungsraten von bis zu 400 Mbit/sec möglich. Da es jedoch keine Spezifikation gibt, in welchem Format die Daten über diesen Bus geschickt werden sollen, fehlte bisher ein einheitlicher Standard für Videodaten. Sony hat diese Lücke mit der "normativen Kraft des Faktischen" geschlossen, indem es Firewire-Buchsen in die eigenen Digitalrecorder einbaute und ein eigenes Protokoll (iLink) verwendete. Die Mitbewerber haben sich Sony´s Diktat beugt und unterstützen diese Norm ebenfalls. Durch die Kombination Firewire mit dem Sony DV-Protokoll wurde die nahezu verlustfreie Videobearbeitung am PC möglich. Die Datenschnittstelle hat einen normierten Anschlußstecker in 4poliger (ohne Stromversorgung) und 6poliger (mit Stromversorgung) Version. Firewire kann zeitkritischen Daten wie Video oder Audio Priorität bei der Übertragung einräumen. Angeschlossene Geräte können während des laufenden Betriebes an- und abgesteckt werden ohne den Netzkreislauf zu unterbrechen (hot-pluggable).
Firma - Begriff aus dem eCommerce. Name, unter dem ein Vollkaufmann oder eine Handelsgesellschaft Geschäfte durchführt, Unterschriften leistet und vor Gericht auftritt. Die Firma wird im Handelsregister eingetragen.
First-Party-Call-Control - Art der Anrufsteuerung, bei der die CTI-Anwendung zugleich "Teilnehmer" ist. Bei direkter Kopplung von Computer und Telefon, zum Beispiel mittels einer PC-Karte, umfaßt diese auch die Steuerung endgerätetypischer Funktionen wie "Lautsprecher ein/aus" oder "laut/leise"
FI-Schalter - Abkürzung für Fehlerstromschalter; automatisch arbeitende Sicherung, elektrischer Sicherheitsschalter, lößt bei Überschreiten eines bestimmten Fehlerstroms zwischen Nullleiter und Erde aus und trennt die Netzspannung vom Gerät.
Fischauge - Slang-Ausdruck für ein Kamera-Weitwinkelobjektiv mit sehr geringer Brennweite und mit einem Aufnahmebildwinkel von nahezu 180 Grad; bei diesem extremen Bildwinkel entstehen starke Verzerrungen.
Fische - Weisse oder schwarze Flecken auf dem Bildschirm bei falsch eingestellter Satellitenantenne, falscher Frequenzeingabe oder durch schlechtes Wetter getrübter Empfang. Typischer Fehler beim analogen Satellitenempfang.
Fi-Schutzschalter - Abkürzung für Fehlerstromschalter; automatisch arbeitende Sicherung, elektrischer Sicherheitsschalter, lößt bei Überschreiten eines bestimmten Fehlerstroms zwischen Nullleiter und Erde aus und trennt die Netzspannung vom Gerät.
Fisheye-Objektiv - englischsprachiger Slang-Ausdruck für ein Kamera-Weitwinkelobjektiv mit sehr geringer Brennweite und mit einem Aufnahmebildwinkel von nahezu 180 Grad; bei diesem extremen Bildwinkel entstehen starke Verzerrungen.
Fixed Pickup Mechanismus - Feststehende Laser-Abtasteinheit in einem CD-Player. Während der Abtastung wird der Discmotor mit der CD bewegt.
Fixfokus-Objekt - Objektiv, dessen Brennweite nicht verändert werden kann.
Fixieren - chemische Behandlung von Foto- und Filmmaterial unmittelbar nach der Entwicklung; das entwickelte Material wird dadurch lichtbeständig.
FKTG - Abkürzung für Fernseh- und KinoTechnische Gesellschaft e.V. Verein von Film- und Fernsehtechnikschaffenden in Deutschland.
Flachbettscanner - Auflichscanner als Standgerät konzipiert. Dient zum digitalisieren von Papiervorlagen, beispielsweise Fotos oder Briefen. Kann mit einem Zusatz auch zum Scannen von Dias und Negativen verwendet werden. Die Abtatsteinheit fährt auf einem Schlitten unterhalb der auf einer Glasplatte bereitgelegten Vorlage.
Flächenleuchte - wannenähnliche Leuchte mit mehreren Lampen oder Lichtröhren, um ein ungerichtetes weiches Licht mit flächenförmiger Abstrahlung zu erzeugen.
Flag - englischer Begriff für eine Variable die einen von zwei möglichen Zuständen haben kann.
Flame - Eigenname eines realtime Graphic und Editing System von Discreet.
Flame - englisch für Flamme. Bezeichnet eine E-Mail oder eine Antwort in einem öffentlichen Diskussionsforum eines Online-Dienstes, einer Area in einem Mailboxnetz oder einer Newsgroup, die emotional gefärbt, manchmal sogar beleidigend ist, und in der Regel mit der Diskussion oder dem ursprünglichen Thema gar nichts zu tun hat. Typisches Beispiel - Ein Anwender stellt eine technische Frage an ein Diskussionsforum und erhält als Antwort den Hinweis eines anderen Anwenders, daß die Frage zu dumm für einen Internet-Teilnehmer sei. Flames sind gerade im Sinne der Netiquette nicht gern gesehen.
Flaming - "Flaming" bezeichnet unschöne verbale Attacken in Foren oder Newsgroups bzw. per Email, deren Adressaten - wie der Sender meint - gegen die Netiquette verstoßen haben. Ein Tele-Tutor bzw. der Moderator eines Forums sollte Flamings unterbinden bzw. darauf hinwirken, dass ein daraus entstehender Streit beigelegt wird.
flange back - englisch für Auflagemaß, dem Abstand zwischen der Befestigungsfläche eines Objektivs und der Frontseite des Bildaufnehmers. Die Kontrolle des Auflagemaßes geschieht meist wie folgt: Objekt per Vario-Objektiv ganz nah heranholen und darauf Entfernung scharf einstellen. Beim Durchfahren des gesamten Zoom-Bereichs darf sich die Bildschärfe nicht verändern.
flare effect - englisch für Flare-Effek, einem digitalen Trickmuster in Videoeffektgeräten. Das Trickmuster wird einseitig trompetenförmig aufgeweitet.
flare - englisch für Überstrahlung. Ein Streulicht-Effekt in Objektiven (bei Verwendung nicht vergüteter Optiken) oder im Glas einer Bildröhre.
Flash - Binäres Vektor-Grafikformat der Firma Macromedia, das speziell zum Einsatz im Internet konzipiert wurde und weniger Speicherplatz benötigt als Pixel-orientierte Grafikformate. Das auf Shockwave aufbauende Flash, Extension SWF, unterstützt neben Animation auch Audio sowie das sogenannte "streaming", bei dem ein File bereits während des Ladens abgespielt wird. Die File-Spezifikationen kann man sich von der Site von Macromedia herunterladen. Dieses Format ist nicht zu verwechseln mit Shockwave for Director, welches das Abspielen von in Macromedia Director erstellten Animationen im Internet unterstützt und eine komplexere Multimedia-Unterstützung bietet als Flash. Zur Darstellung der SWF Daten im Browser wird das Flash Plug-in benötigt.
Flash Memory - Ein Speicherbaustein, der auch nach Abschalten des Systems die auf ihm gespeicherten Daten dauerhaft behält.
Flaterate - englischer Begriff für einen pauschalen Festpreis, der unabhängig von Datenvolumen und Verbindungsdauer, die im Netz verbrachte Zeit und alle anfallenden Telefonkosten miteinschließt.
Flat-Tarif - Einheitlich niedriger Tarif. Es gilt für mindestens eine Gesprächsart derselbe Minutenpreis für die Hauptzeit und die Nebenzeit.
flaw - englisch für Fehlstelle, z.B. auf einer Festplatte oder einem CCD-Bildaufnehmer.
flaw map - englisch für Fehlstellen- oder Fehler-Verzeichnis (auf einer Festplatte).
FLC - Abkürzung für Ferro Liquid Display. Displaytechnologie mit ferro(Eisen)elektrischen Flüssigkristallen. Sie sind extrem flach, strahlungsarm und zeichnen sich durch hohe Farbbrillanz aus.
FLCQ - Abkürzung für Fixed Length Code Quantizer. Englischer Begriff für einen Quantisierer zur Codierung mit fester Wortlänge.
flexicart - Kassetten-Robotter von Sony für die Automation. Ein automatisches Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem auf Cassettenbasis für den Sende- und Schnittbetrieb, bei dem unterschiedliche Bandformate und damit Geräte verwendet werden können.
Flexodruck - Begriff aus der Drucktechnik. Hochdruckverfahren, bei dem mit Kunststoff-Druckplatten gearbeitet wird und überwiegend im Verpackungsdruck für z.B. Wellpappe, Folie oder Aluminium eingesetzt wird.
FlexScan - Dieser Begriff beschreibt die Fähigkeit, innerhalb einer bestimmten Bandbreite horizontale Abtastfrequenzen empfangen und automatisch syschronisieren zu können. Auf diese Weise kann der Monitor entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Anwendung zwischen mehreren Auflösungen wechseln. Der Anwender kann auf einem einzelnen Monitor Anwendungen ausführen, die mit unterschiedlichen Auflösungen arbeiten. Der Monitor liest das Signal automatisch und nimmt den entsprechenden Ausgleich vor. (siehe auch horizontales/vertikales Abtastsignal, Multi-Sync, AutoScan etc.)
flicker - englisch für Flimmern, Flackern. Ein unerwünschter Effekt im Videobild, wenn dieses aus zwei nicht zueinander passenden Halbbildern zu einem Standbild kombiniert wurde. Dies kann durch Bewegung von Objekten in den einzelnen Halbbildern entstehen, ober bei der Filmüberspielung durch falsche Halbbildzuordnung. Interfield Flackern kann auch auftreten, wenn beim Editing die Halbbilddominanz falsch angegeben wird oder Szenen unterschiedlicher Halbbilddominanz aneinander geschitten werden.
Fliegender Löschknopf - Rotierender Löschkopf, der auf der Videokopfscheibe plaziert ist und während der Aufnahme das Band bildorientiert löscht. Serienmäßig bei Video 8- und Video Hi8-Recordern. Auch schnittorientierte VHS-Recorder verwenden einen rotierenden Löschkopf. Dadurch sind entprechend ausgestattete Geräte ideal für die Videonachbearbeitung geeignet (perfekter Insert-Schnitt).
flight case - englischer Begriff für einen stabilen Transportbehälter, insbesondere für empfindliche Geräte, der flugtauglich ist und einer rauhen Behandlung standhält.
Flimmern - Bild-Helligkeitsschwankungen mit relativ hoher Frequenz. Wenn das Bild auf dem Bildschirm nicht schnell genug wiederholt wird, entsteht beim Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige ein Flimmereffekt. Als flimmerfreie Bildwiederholfrequenz gilt eine Wiederholfrequenz, bei der die meisten Menschen das schnelle Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige nicht mehr wahrnehmen. Eine flimmerfreie Anzeige ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen bei einem 14"-Bildschirm erst bei Bildwiederholfrequenzen von 73 Hz oder höher möglich.
Floppy Disk - andere Bezeichnung für Diskette, flexibler magnetischer Datenträger. Rein äußerlich in den Größen 3 ½, 5 ¼ und 8“ zu unterscheiden. Die Speichermöglichkeit beträgt zwischen 720 kByte und 1,44 Mbyte, Weiterentwicklungen bis zu 120 MB.
Flügelblende - Blende in Filmkameras oder Projektoren zur optischen Steigerung der Bildwiederholfrequenz. siehe Sektorenblende
Fluoreszenz - Eigenschaft bestimmter Stoffe, auftreffende Lichtstrahlen teilweise zu spiegeln und teilweise in anderen Farben zu reflektieren.
Flüssigkeitskristalle - englisch Liquid Crystal. Flüssigkristalle sind Substanzen, die typische Eigenschaften von Festkörpern und Flüssigkeiten in sich vereinen. Seit über 100 Jahren bekannt, werden sie jedoch erst seit Anfang der 60er Jahre technisch genutzt. Man entdeckte, daß Flüssigkristalle in einem elektrischen Feld ihre optischen Eigenschaften verändern. Der Aufbau eines LC-Displays besteht schematisch gesehen aus zwei Polarisationsfiltern, die so angeordnet sind, daß sie sämtliche Schwingungsebenen des von der Hintergrundbeleuchtung ausgesendeten Lichtes sperren. Zwischen diesen Filtern ist eine Schicht von Flüssigkristallen angeordnet, die ohne angelegtes elektrisches Feld eine um 90 Grad gedrehte Helix bilden. Ohne ein elektrisches Feld wird das Display hell, mit einem elektrischen Feld wird der Bildschirm dunkel.
Flutlicht - gleichmäßiges Ausleuchten größerer Flächen oder Räume so, daß überall eine möglichst gleichbleibende Beleuchtungsstärke herrscht; dafür werden Lichtwannen und ähnliche Bleuchtungskörper verwendet. Typische Anwendung sind die Beleuchtungsanlagen in Sportstätten.
Flyer - Begriff aus der Drucktechnik. Bezeichnung für einen kleinen Prospekt oder Handzettel.
Flying Erase Head - englischer Begriff für einen auf der Kopftrommel sitzenden rotierenden Löschkopf für professionelle, störungsfreie Bildschnitte.
Flying-Spot-Abtaster - andere Bezeichnung für Lichtpunktabtaster, Filmabtaster.
flying-spot scanner - englisch für Lichtpunkt-Abtaster, dient zur Übertragung von Filmmaterial auf Video. Auf einer Bildröhre ("Abtaströhre") erzeugt der Elektronenstrahl ein gleichmäßiges Raster, das auf den Film projiziert wird. Auf der anderen Seite des Films registrieren drei Photozellen für R, G und B das durchgehende Licht.
flyout - Ein Button innerhalb eines Grafik-Programms, dem mehrere Unterfunktionen zugeordnet sind. Bleibt man bei gedrückter Maustaste auf dem Button, dann klappt ein Untermenü heraus, in dem man zwischen verschiedenen Optionen auswählen kann. Ein Beispiel hierfür ist die Werkzeug-Palette in Photoshop -
FM - Abkürzung für Frequenzmodulation. Technologie zur Übertragung von analogen Informationen, zum Beispiel Rundfunk.
Fokussieren - Begrif aus der Optik. Ein optisches System, z.B. ein Kameraobjektiv, auf größte Abbildungsschärfe einstellen
Fokussierung - Die Steuerung des Elektronenstrahls, so daß er auf einen bestimmten einzelnen Punkt auf der Bildröhre auftrifft. Bei Farbmonitoren werden die drei Elektronenstrahlen so gesteuert, daß sie in einem bestimmten auf der Rückseite der Bildröhrenfront befindlichen Punkt zusammentreffen. Punktgenaue Fokussierung ist eines der Leistungsmerkmale für CRT's.
Fonds - Begriff aus dem eCommerce. Kapitalanlagegesellschaft, die eingezahlte Gelder breit gestreut anlegt und dafür Anteilsscheine ausgibt.
Fontend - englischer Begriff für das Hochfrequenz-Eingangsteil eines Tuners. Hier findet die Vorselektion, die Vorverstärkung und das Heruntermischen auf die Zwischenfrequenz von 10,7 Megahertz beim UKW Tuner statt. Das Frontend - im Innern des Tuners meist als silbernes Kästchen zu erkennen - entscheidet wesentlich über Empfindlichkeit und HF-Übersteuerungsfestigkeit.
footage - allgemein gebräuchlicher englischer Begriff für Rohmaterial beim Film oder Video.
footage - englisch für "Filmmeter", Länge bzw. Menge des benötigten Film-/Bandmaterials, meist in der Maßeinheit foot gemessen.
Footprint - englisch für Ausleuchtzone. Schematische Darstellung der von der Strahlung eines Satelliten auf der Erde abgedeckten Region. Gibt Aufschluß über den benötigten Antennendurchmesser. Beziehungsweise stellt den von einer Richtantenne bestrahlter Bereich dar.
footprint - englischsprachiger Begriff für charakteristische Merkmale oder Fehler eines Systems. "PAL/NTSC-footprints" beispielsweise sind FBAS-typische Artefakte wie Cross-Color und Cross-Luminanz.
footprint - englisch wörtlich für Fußabdruck, Standfläche eines Gerätes; steht auch für Spurschema, Spurlagen-Anordnung (auf dem Magnetband) oder die Anschlußstift-Anordnung auf einem Stecker.
Forbidden - Verbotene Codes in einem digitalen System, um zu Verhindern, daß zufällig Start- oder Stopcodes erzeugt werden und damit die Datenübertragung gestört wird. So ist FFFF und 0000 im Nutz-Datenwort bei digitalen Videosignalen verboten.
Forced updating - englisch für Zwangsrücksetzung. Der Prozeß in der MPEG Codierung, bei dem Macroblocks gelegentlich Intra codiert werden, verhindert daß durch Fehler im DCT Prozess der jeweiligen Encoder und Decoder dauerhafte Übertragungsfehler aufgebaut werden.
formatieren - Daten sollen auf Massenspeichern (Disketten, Festplatten etc.) nicht nur abgelegt, sondern auch wieder auffindbar sein. Dazu werden die Platten mit konzentrischen Spuren versehen. Diesen wird durch Beschreiben eine bestimmte Anzahl von Speicherplätzen je Spur fest vorgegeben, daß heißt, sie werden in ein Format gebracht. Der Speicherplatz wird als Sektor bezeichnet.
Formation - Elektrische Erstladung zur Umwandelung der aktiven Massen in den geladenen Zustand (z.B. PbSO4 ® Pb (-) und PbO2 (+) ).
Forum - Bestimmter Bereich auf Web-Sites, in dem man sich trifft, um Informationen zu bestimmten Themen auszutauschen. Der Kommunikationsaustausch findet allerdings nicht unmittelbar, sondern wie auf einer Pinnwand statt. Manche Foren bieten zusätzlich Chat-, Support- und Konferenzmöglichkeiten, wo direkt auf eine Äußerung reagiert werden kann.
Forward compatibility - englisch für Vorwärtskompatibelität.Die Fähigkeit eines Verschlüsselungsstandards, neben vorhandenen Decodern auch mit zukünftig entwickelnten Dekodern zu arbeiten.
forwarden - englisch für weiterreichen. Eine E-Mail forwarden bedeutet, sie an einen anderen Internet-Teilnehmer oder als Artikel in ein Diskussionsforum weiterzuleiten.
forward motion vector - englisch für Bewegungsvektor in Vorwärtsrichtung. Ein berechneter Vektor für den Bewegungsausgleich, der aus einem vorherigen Bild , also der Vorwärtsbewegung, im Vergleich zum Referenzbild gewonnen wird.
FOSSIL - Kunstwort aus Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer. Ist ein Treiber für die serielle Schnittstelle, der häufig von Mailbox-Software verwendet wird. Der bekannteste ist X00.SYS. Der Treiber wird entweder über die CONFIG.SYS oder einem speziellen Programm geladen.
Fotodiode - Halbleiderdiode, bei der die Kenndaten durch Lichteinfall verändert werden. Ein durch Licht steuerbares Bauteil.
Fotodruckkopf - Druckkopf für Tintenstrahldrucker mit spezieller Farbe für den Fotodruck. Ergibt eine oftmals wesentlich besser Druckqualität als die Standardausführung.
Fotowiderstand - Halbleiterwiderstand, dessen Widerstandswert mit zunehmendem Lichteinfall abnimmt. Ein durch Licht steuerbares Bauteil.
Fotozelle - Bauelement; wandelt Licht in elektrische Signale. Ein durch Licht steuerbares Bauteil.
FPM-RAM - Die Abkürzung für "Fast Page Mode" bezeichnet Speichermodule mit dreimal schnellerem Zugriff als herkömmliche RAMs.
FPS - Abkürzung für Frames per Second. Bilder pro Sekunde. Einheit für die Bildwiederholfrequenz.
FR - Abkürzung für Full-Rate. Der Standard bei Mobiltelefonen, in dem Sprachsignale mit 13.000 Bits pro Sekunde versendet werden (siehe auch EFR und HR).
fractal coding - Fraktale Codierung: Codierung unter Nutzung der "Selbstähnlichkeiten" von Objekten
frame accurate cueing - englisch für bildgenaues suchen und positionieren. Bezeichnet die Fähigkeit einer MAZ auf eine bestimmte Timecode Adresse zu positionieren.
frame advance - englischsprachiger Begriff für Einzelbild-Fortschaltung, Bild vorwärts.
Frame buffer - englischer Begriff für eine Speichereinrichtung auf der Graphikkarte, die Pixel für Pixel eines Bildes zwischen speichern kann, um damit eine Wiedergabe auf einem Monitor wieder aufzufrischen. Findet häufig in Bildverarbeitungsgeräten Verwendung. Die "Tiefe" des Frame Buffers ist definiert mit der Anzahl der Bits, die eingesetzt werden, um einen einzelnen Pixel des Signals aufzulösen.
Frame buffer - englisch für (Voll-)Bildspeicher, eine Einrichtung die fähig ist, alle Zeilen eines Video Bildes zu speichern. Bei externer Synchronisation auch mit der Funktion eines Timebase Correctors.
Frame by Frame - englischer Slangausdruck für Einzelbildaufzeichnung, Trickfilm.
frame counter - englisch für Bildzähler, häufig an Filmschneidetischen zu finden. Damit wird die Position eines einzelnen Bildes im Filmstreifen lokalisierbar.
frame - englische Bezeichnung für ein einzelnes Fernsehbild, aber auch Filmbild. In einigen deutschen Regionen auch als Kader bezeichnet.
frame - englisch für Bild. Bezeichnung für ein Einzelbild innerhalb einer Animationssequenz, eines Videos oder auch beim Fernsehsignal (siehe auch animiertes GIF bzw. MPEG). Gebräuchliche Frame-Raten sind beispielsweise 15 fps (frames per second), 25 fps beim PAL- oder 30 fps bzw. 29,97 fps beim amerikanischen NTSC-Standard, jeweils bestehend aus zwei ineinander verschränkten Halbbildern. Film arbeitet üblicherweise mit 24 fps.
Frame - englisch für Rahmen. Technologie im HTML Code für Web Seiten. Rahmen bieten die Möglichkeit das Browser-Fenster in mehrere Teilfenster aufzuteilen. Die Inhalte der jeweiligen Teilfenster können unabhängig voneinander gestaltet und gesteuert werden (z. B. Navigations-Frame). Dadurch ist es möglich, nur einen Teil des Bildschirms zu aktualisieren, den Rest aber stehenzulassen.
frame grabber - englischer Begriff für eine Elektronik (meist in Form einer Einsteckkarte) zum Digitalisieren und Speichern eines Video-Vollbildes (frame) in einem Rechnersystem.
frame limiting - englisch für Bildbegrenzung.
Frame period - englisch für Vollbild Periode, beträgt beim PAL Format 1/25 gleich 40 ms, beim NTSC Format 1/30 gleich 33,333 ms, bzw. 33,337 ms. Umgekehrt proportional zur Bildwiederholfrequenz
frame rate - englisch für Bildwiederholfrequenz. Sie beträgt im Format NTSC 29,97, bzw. 30 und im Format PAL 25 Vollbilder pro Sekunde, Maßeinheit fps oder Hz.
Frame Record - englischer Begriff für Einzelbildaufnahme. Unterstützende Funktion zur Erstellung von Zeichentrick- oder Trickaufnahmen. Je nach System wird eine bestimmte Anzahl von Bildern (ca. 5 Bilder) bei jedem Auslösevorgang aufgenommen.
frame still - Standbild beim Videorecorder, bei dem die Informationen beider Halbbilder genutzt werden; dabei besteht die Gefahr der Bewegungsunschärfe (field still).
Framestore - englisch für digitaler Vollbildspeicher (Halbleiter-Speicher).
framestore synchroniser - englischer Begriff für einen Vollbildspeicher mit integrierter Synchronisiereinrichtung. Das zu synchronisierende Signal (Bild) wird in einem Halbleiterspeicher (RAM) kurzzeitig gespeichert und dann synchron mit dem Systemtakt ausgelesen. Wird zumeist zur Synchronisation fremder Bildquellen auf das Studio eingesetzt.
Frame-Store-Synchronizer - englischer Begriff für einen Vollbildspeicher mit integrierter Synchronisiereinrichtung. Das zu synchronisierende Signal (Bild) wird in einem Halbleiterspeicher (RAM) kurzzeitig gespeichert und dann synchron mit dem Systemtakt ausgelesen. Wird zumeist zur Synchronisation fremder Bildquellen auf das Studio eingesetzt. Andere Schreibweise.
frame time - englisch für Vollbildzeit, entspricht der frame period.
freecall - Service für Telekomkunden. Für den Anrufer kostenfreie Rufnummern. Bisher Service 0130. Seit dem 1. Januar 1998 werden diese Rufnummern auf den Dienst freecall 0800 umgestellt.
Freephone - anderer Begriff für freecall. Kostenlose, meist werbefinanzierte Verbindung (0800-Vorwahl).
Free-to-air-Box - Digitater Empfänger ohne Conditional-Acces-Modul für den Empfang freier Radio- und Fernsehprogramme.
Free-TV - Abkürzung für Free-To-Air, oder abgekürzt FTA genannt. Synonym für unverschlüsselt ausgestrahlte analoge und digitale Programme oder Dienste, die ohne Abonnementsgebühren und spezielles CA-System im Empfangsgerät, also frei (englisch für "free") empfangen werden können (siehe auch Pay-TV).
Freeware - Kostenlose, voll funktionierende Software, die beliebig kopiert und weitergegeben werden darf. Die Verbreitung erfolgt häufig mittels Datenträger, zum Beispiel CD-ROM, oder über das Internet. Das Copyright bleibt allerdings beim Autor. Die Erlaubnis bezieht sich oft nur auf den privaten Gebrauch; kommerzielle Anwender müssen meist für die Nutzung bezahlen. Die Programme werden vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Autoren erhalten lediglich eine Anerkennung durch den Copyright Hinweis. Die Programme dürfen kostenlos kopiert und benutzt werden. Eventuelle Einschränkungen für die Benutzung, z.B. die Verwendung von mitgeliefertem Programmcode für eigene Programme werden vom Hersteller jeweils gesondert festgelegt. ( Shareware)
freeze buffer - englisch für Standbild-Puffer. Ein Halbleiter-Speicher, in dem Bilder kurzzeitig "eingefrorenen" werden können.
freeze - englischer Begriff für das "Einfrieren" eines Live-Videobildes; das Bild wird im Standbild-Puffer gespeichert (freeze buffer).
Freeze-frame - englischer Begriff für ein einzelnes Video- oder Filmbild, das bewegungslos "eingefroren" wurde. Im Gegensatz zu einem Standbild ist ein Freeze-frame kein Bild, das beabsichtigt bewegungslos erscheint, es wurde aus einer laufenden Sequenz heraus angehalten. Freeze Frames werden häufig genutzt, um Szenenfotos zu erstellen, oder um Szenen bei der Abnahme durch den Produktionsleiter besser verdeutlichen zu können.
Freischaltung - Zum Telefonieren wird eine SIM-Karte benötigt, die freigeschaltet, das heißt dem Netz bekannt gemacht werden muß. Um sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern, führen Netzbetreiber und Service-Provider zuvor eine Bonitätsprüfung des Kunden durch.
Freisprecheinbausatz - Ein Freisprecheinbausatz ermöglicht komfortables Telefonieren während des Autofahrens und erlaubt es, dabei beide Hände freizuhaben. Eine Freisprecheinrichtung besteht normalerweise aus der Handy-Halterung, einem Mikrofon, einer Zentrale mit der Steuerelektronik für die Freisprechanlage, einem Lautsprecher und den zugehörigen Kabeln. Als Lautsprecher können auch eingebaute Radiolautsprecher benutzt werden, wenn das Autoradio einen entsprechenden Anschluß bietet.
Freisprecheinrichtung - Autoeinbausatz, in der Regel bestehend aus Handyhalterung mit Ladeeinrichtung, Mikrofon, Lautsprecher, Steuereinheit ("Black Box") und Außenantenne. Ermöglicht Telefonieren, ohne das Handy in der Hand zu halten. In einigen Ländern ist das Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung wegen erhöhter Unfallgefahr verboten. Die Außenantenne liefert außerdem ein besseres Signal, als ein Handy im Auto (Abschirmung durch das Blechkleid des Fahrzeugs).
Freisprechen - Ermöglicht freihändiges Telefonieren bei Telefonen mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher. Komfortables Leistungsmerkmal eines Telefons. Ein Telefongespräch kann dabei geführt werden, ohne den Hörer in die Hand zu nehmen. Auch andere Personen im gleichen Raum können dadurch einfach am Gespräch teilnehmen.
Fremdsignal - Fernsehsignal von einer fremden Anstalt oder von einem fremden Bildgeber, das nicht am eigenen Taktsystem angeschlossen ist.
freqence - englisch für Frequenz.
frequency hopping - Systematischer Frequenzwechsel innerhalb eines vorgegebenen Bereichs bei Schmalband-Audio-Übertragung, um Probleme durch Rayleigh-Fading zu umgehen.
frequency interlacing - (oder interleaving) englisch für Frequenzsprung-Verfahren
frequency response - englisch für Frequenzgang, Amplitudengang, Amplituden-Frequenzgang
Frequenz - Anzahl der Schwingungen eines elektrischen oder elektromagnetischen Signals pro Sekunde. Maßeinheit: Hertz. 1 Hz gleich 1 Schwingung pro Sekunde. Ein Kilohertz (kHz) entspricht tausend Schwingungen pro Sekunde, ein Megahertz (MHz) einer Million, ein Gigahertz (Ghz) einer Milliarde Schwingungen. Hörbare Frequenzen liegen zwischen 20 und 20.000 Hz, Funkwellen meist im MHz-Bereich (1 MHz = 1 Mio Hz).
Frequenzgang - Diagramm, das Klangverfärbungen dokumentiert. Bei der Messung werden unterschiedlich hohe, aber gleich laute Töne eingespeist, ihr Pegel am Ausgang gemessen und über der Frequenz aufgezeichnet. Der ideale Frequenzgang ist eine waagerechte Linie - je größer die Abweichung vom diesem Ideal, desto größer die Verfärbung. Frequenzgangfehler lassen sich, im Gegensatz zu nichtlinearen Verzerrungen, mit Hilfe von Klangstellern oder Equalizern in gewissen Grenzen korrigieren.
Frequenzumfang - Bereich, der aufgezeichnet und wiedergegeben werden kann. Der Mensch hört, je nach Alter, in der Regel Töne von 20 bis 20.000 Hertz (Hz).
Frequenzweiche - Elektrische Schaltung, typischerweise im Lautsprecherbau aus Drosselspulen, Kondensatoren und Widerständen bestehend, die das Audiosignal in definierte Frequenzabschnitte aufteilt und diese den einzelnen Lautsprechern zuweist.
Fresnelsche Linse - in konzentrischen Ringstufen geschliffene Linse in der Lichtaustrittsöffnung von Scheinwerfern zur Streuung und gleichmäßigen Verteilung des Lichtes.
Friktionsschwenkkopf - Schwenkkopf des Kamerastatives; ermöglicht durch einen Friktionsbremse ein sanftes gleichmäßiges horizontales und vertikales Schwenken der Kamera.
Frontallicht - Beleuchtung aus der Kamerarichtung auf das Objekt.
Frontend-Mailer - Programm in einer Mailbox, mit dem der Benutzer beim Einstieg als erstes Kontakt hat. Der Mailer erkennt, welche Art Anruf hereinkommt und leitet den ankommenden Anruf an das richtige Programm (z.B. automatischer Mailverkehr, FAX, Mailboxprogramm) weiter. Weitere Aufgaben des Mailers sind z.B. der Datei- und Mailversand oder das automatische Pollen aus anderen Mailboxen. Bekannte Mailer sind z.B. Frontdoor, Binkley Term oder D´Bridge.
Frontlinse - die dem Objekt zugewandte äußere Linse eines Objektives, meist gegen Reflektionen und mechanische Beschädigungen geschützt.
Front Office Applikationen - englischer Begriff für Anwendungen, die für diejenigen Unternehmensbereiche entwickelt wurden, die in direktem Kundenkontakt stehen, wie Marketing, Vertrieb und Service.
front porch - englisch für Vordere Schwarzschulter (beim FBAS-Signal), meint das Sync-Signal auf Schwarzniveau rechts neben dem Sync-Impuls.
Frontprojektion - andere Bezeichung für Aufprojektion. Der Projektor strahlt auf die Leinwand.
fsc - Abkürzung für Subcarrier frequency. Hilfsträger-, Farbträger-Frequenz, sorgt für eine synchrone Farbübertragung. 4,43 MHz im PAL Format, 3,58 im NTSC Format.
FSK - Abkürzung für Freiwillige Selbstkontrolle. Eine Einrichtung der Filmwirtschaft für die Altersfreigabe von Filmen. Berücksichtigt den Jugendschutz, sowie die Einhaltung von Vorschriften über die Darstellung von Gewalt, Pornographie und Verfassungstreue.
FSK - Abkürzung für Frequency Shift Keying, englisch für Frequenzumtastung. Umtastung der Trägerfrequenz in Abhängigkeit vom Datenangebot. Wird wegen der benötigten grösseren Bandbreite fast nur in Glasfaserübertragung angewandt.
FSQ/FST - Abkürzung für Flat and Square. Bezeichnet eine nahezu rechteckige Bildröhre, die flacher ist als normale leicht gebogene Bildröhren. Sie zeigt mehr Bild, das bis in die Ecken hinein scharf und kontrastreich ist und weniger anfällig für Reflexe durch Zimmerbeleuchtung.
FTP - Abkürzung für File Transfer Protocol. System zum Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern im Internet. Das File-Transfer-Protokoll dient zur Übertragung von Dateien von einem Rechner auf einen anderen im Inter- /Intranet und in Netzwerken. Der Rechner, auf dem die Dateien hinterlegt sind, heißt FTP-Server. Mit einem FTP-Programm (FTP-Client) kann man sich z.B. am PC im FTP-Server die Verzeichnisse durchsehen und Dateien für die Übertragung markieren. Anonymous FTP heißt das Ganze, wenn jeder Internet-Nutzer Dateien abholen kann, ohne eingetragener Nutzer des FTP-Servers zu sein. Anonymous FTP ist der Regelfall.
FTP-Mail - Sogenannte FTP-Mailserver holen für Internetnutzer, die außer eMail keine anderen Internet-Dienste nutzen können, Dateien von FTP-Servern ab. Der Benutzer sendet per eMail einen Auftrag an den FTP-Mail-Server. Der Auftrag enthält eine Reihe von Anweisungen zum Finden und Downloaden der Datei. Der FTP-Mailserver reiht die eMail in eine Warteschlange ein und führt die Anweisungen in der eMail aus (holt also die Datei), solbald die eMail in der Warteschlange an erster Position steht. Dann erzeugt der FTP-Mailserver wieder eine eMail an den Benutzer und hängt die Datei als Attach an. Bei sehr großen Dateien wird die Datei aufgeteilt und in kleineren Portionen an den Benutzer verschickt.
FTP-Server - FTP-Server sind Internet-Rechner, die das FTP Protokoll benutzen und Dateien, Verzeichnisse oder sogar ganze Festplatten Internet-Anwendern für den Download zur Verfügung stellen. Auf einem FTP-Server muß man sich zunächst anmelden, woraufhin dann die Zugriffsrechte auf bestimmte Verzeichnisse geregelt werden. Auf vielen FTP-Servern kann man sich mit der Kennung "Anonymous" und der eigenen E-Mail-Adresse als Paßwort anmelden. Für die Verbindung zu einem FTP-Server braucht man ein spezielles Programm (etwa WS-FTP).
FTZ - Abkürzung für Forschungs- und Technologiezentrum (ehemals FernmeldeTechnisches Zentralamt) der Telekom.
FTZ-Nummer - früher vom Fernmeldetechnischen Zentralamt erteilte nummerierte Zulasung für private Telekommunikationsgeräte, die an Telekom eigene Fernmeldewege oder Einrichtungen angeschlossen werden können. Es war strafbar, Geräte ohne FTZ-Zulassung an posteigenen Anlagen anzuschließen.
Führungslicht - Haupt-Lichtquelle zur Beleuchtung eines Objektes in der Szene.
Full Feedforward Digitalfilter - Baustein zur optimalen Aufbereitung der digitalen Tondaten für den D/A-Wandler. Durch ein spezielles Rechenverfahren bei der Erzeugung des Oversamplings wird das Requantisierungsrauschen minimiert und die Klangqualität verbessert.
Full-frame time code - Eine genormte SMPTE Methode für die Adressierung eines Videobandes mit Timecode in chronologischer Reihenfolge, die zu einem Versatz gegenüber der Uhrzeit führt (NTSC). Dies ergibt sich aus der Differenz der Bildwiederholfrequenz von 29,87 zu 30 fps. Auch als Non-Dropframe Timecode bekannt.
Füll-Licht - andere Bezeichnung für Aufhellung einer Szene oder Bühne.
Full-motion video - englischer Begriff für eine Video Sequenz mit voller Auflösung und Bildwiederholfrequenz des Video Standards. Steht im Gegensatz zu den systembedingten niedriger aufgelösten Videos in Computer Anwendungen
Fundus - Archiv für Ausstattungsgegenstände, Kostüme und Requisiten, die immer wieder für die verschiedensten Produktionen verwendet werden können.
Fungibilität - Begriff aus dem eCommerce. Gleichartigkeit von Wertpapieren. Ermöglicht die Vertretbarkeit (Austauschbarkeit) der Papiere innerhalb einer Gattung.
Funkkanalpaar - Ein Kanal- (das heißt Sendefrequenz-)paar, das zum Führen von Gesprächen notwendig ist: Ein Kanal für den Uplink, ein zweiter Kanal für den Downlink. In Deutschland besitzen die GSM900-Netze je 62 Funkkanalpaare, das GSM1800-Netz 112 pro BTS)
Funkrelais - Dient zur Reichweitenvergrößerung in einem schnurlosen System. Innerhalb des vergrößerten Funkbereichs können Anrufe entgegengenommen und getätigt werden, auch während eines Gesprächs kann man sich innerhalb des gesamten Funkbereichs frei bewegen (Handover).
Funktionstasten - Mit speziellen Funktionen belegbare Tasten an Steuergeräten (z.B. F1, F2 usw.), die die Ausführung eines Befehls mit einem einzigen Tastendruck erlauben. Zum Beispiel das Löschen, Verschieben, Abspeichern von Texten oder das Zeichnen von Linien usw.
Funkzelle - Kleinstes geographisches Funkversorgungsgebiet, das von einer Antenne einer Basisstation mit eventuell nachgeschalteten Repeatern versorgt wird. Ist abhängig von der Sendeleistung der Basisstation, den geographischen Gegebenheiten und der Anzahl der zu versorgenden Teilnehmer (siehe auch Cell-Broadcast). Durch den Einsatz von sektorisierten Antennen (meist 120°) werden häufig drei Funkzellen von einer Basisstation versorgt.
Fusion - Begriff aus dem eCommerce. Ist die Verschmelzung zweier oder mehrerer Kapitalgesellschaften, wobei mindestens eine der Gesellschaften erlischt. Die Fusionskontrolle übernimmt das Bundeskartellamt.
Future - Begriff aus dem eCommerce. Terminkontrakt, bei dem Gegenstand und Preis im Vorfeld festgelegt werden.
Future reference picture - englischer Begriff für ein Referenzbild, das zu einem späteren Zeitpunkt in der Bildabfolge auftritt, als das gegenwärtige Bild.
Fuzzy-Logik - etwas in eine andere Position bringen.