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E/A-Adresse - steht für "Ein- und Ausgabeadresse", Spezieller Speicherbereich für den Datenaustausch zwischen dem Betriebssystem und einem Gerät (Tastaturcontroller, Festplattencontroller, Grafikkarte, Gameport,...)

E2 - Das E2-Netz wurde im Herbst 1998 vom Telekommunikationunternehmen Viag Interkom gestartet. Es arbeitet wie das E-Plus-Netz im digitalen GSM-1800-Standard, der auf dem GSM-900-Standard basiert. Die Netzabdeckung von E2 konzentriert sich auf acht Ballungsgebiete in Deutschland (Berlin, Hamburg/Lübeck, Hannover, Leipzig und Halle, München, Nürnberg, Rhein/Ruhr und Rhein-Main/Neckar). Eine bundesweite Abdeckung wird durch Service-Provider-Abkommen gewährleistet.

EACEM - Abkürzung für European Association of Consumer Electronics Manufacturers. Europäischer Verband von Verbraucherelektronikherstellern.

EAI - Abkürzung für Enterprise Application Integration. EAI ist die Implementierung leistungsstarker Standardschnittstellen (Middleware) als Infrastruktur, um die Integration von (CRM-) Systemen in die bestehende IT-Landschaft zu ermöglichen.

EAN-Code - Abkürzung für European Article Number. Die europäische Artikelnummer (EAN) dient der eindeutigen Kennzeichnung eines Artikeltyps im Rahmen der EU und besteht aus 13 + 1 Ziffer (eine Prüfziffer). Eine genormte Strichcode-Darstellung der Ziffern dient der maschinellen Lesbarkeit. Jedem Produkt wird eine individuelle Nummer zugewiesen.

Easy Link - Mit dieser Funktion kann der Videorecorder mit dem Fernsehgerät Informationen austauschen. Beide Geräte müssen dafür mit einem Scart-Kabel verbunden werden. Bei Philips Videorecordern dient Easy Link beispielsweise dazu, die Programmbelegung des Fernsehers 1:1 im Recorder abzubilden.

EAV - Abkürzung für End of Active Video. Kennzeichnung des aktiven Bereichsim Datenwort eines digitalen Videosignals.

EAZ - Abkürzung für Endgeräte-Auswahl-Ziffer, der beim nationalen ISDN Bedeutung hatte. Wird von Euro-ISDN nicht mehr unterstützt. Euro-ISDN wählt die Endgeräte direkt über deren Rufnummer an (Multiple Subscriber Number, MSN). Eine numerische ID zwischen 0 und 9, mit der im nationalen ISDN ein bestimmtes Endgerät an einem ISDN-Anschluß identifiziert wird. Der Anrufer wählt dabei die Rufnummer des ISDN-Anschlusses und hängt daran die EAZ an. Dies ist für solche Fälle sinnvoll, in denen es verschiedene Geräte am ISDN-Anschluß gibt, die auf die gleiche Dienstekennung reagieren (z.B. zwei Telefone). Die EAZ 0 (für "global call") wird von einem Anrufer verwendet, der die EAZ des gewünschten Endgerätes nicht genau weiß. Die EAZ 9 wird von Endgeräten benutzt, die auf alle EAZs reagieren wollen.

EB - Abkürzung für Elektronische Berichterstattung. Gemeint ist die Akquisition mit elektronischen Camcordern für News, Sport oder Magazine. Häufig ein Zweimann-Team, bestehend aus Kameramann und Assistent, der sowohl Ton- wie Lichtaufgaben übernimmt.

E-Banking - Erweiterte Form des Home-Banking. Während letzteres bedeutet, daß man privaten Bankgeschäften - ohne persönlich in der Geschäftsstelle erscheinen zu müssen - von Zuhause aus nachgeht, umfaßt E- oder Online-Banking sämtliche über Rechnernetze abgewickelte Bankgeschäfte - also auch im Business-Bereich. Es wir prognostiziert, daß im Jahr 2004 über 21 Millionen Europäer ihre Bankgeschäfte über das Internet abwickeln. 1999 nutzten in Europa 4,5 Millionen Menschen das Internet-Banking, die meisten davon in Schweden und in Großbritannien.

E-Brokerage - Begriff aus dem eCommerce. E- oder Online-Brokerage ist Bestandteil des E-Bankings und meint allgemein den Aktienhandel per Internet und damit auch die Zeichnung von Internet-Emissionen. Diese Tätigkeit gehört zum C2B-E-Commerce (siehe E-Commerce), also zu Geschäften zwischen Endverbrauchern und Unternehmen. Der in diesem Zusammenhang häufig gebrauchte Begriff IPO steht für Initial Public Offering, der Ersteinführung eines Unternehmens an der Börse.

EB-Team - Arbeitsgruppe für die EB-Aufnahmen; bestehend meist aus Kameramann und EB-Techniker, der sowohl Ton- wie Lichtaufgaben übernimmt.

EB-Techniker - Techniker bei der Elektronischen Berichterstattung; ist im EB-Team vor allem für die Tonaufnahmen zuständig; darüber hinaus unterstützt er den Kameramann.

EBU - Abkürzung für European Broadcasting Union, zu deutsch: UER Union Europäischer Rundfunkanstalten; Europäische Rundfunk-Organisation, sie befaßt sich mit technischen Empfehlungen und Fragen der Standardisierung.

e-Business - Die Abgrenzung von eCommerce und eBusiness ist alles andere als klar, nicht selten werden beide Begriffe synonym verwendet. eBusiness stellt den umfassenderen Begriff dar und bedeutet die Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse. Nicht nur einzelne Geschäftsbereiche wie Vertrieb oder Marketing werden ins Netz verlagert, sondern der gesamte Unternehmensablauf wird vom Netz geprägt. E-Business umfaßt über E-Commerce hinaus etwa E-Chain-Management. Die zukünftige E-Society steht für eine durch digitale Medien geprägte Gesellschaft, in der das Internet als zentrales Kommunikationsinstrument anerkannt ist. Dazu gehören etwa auch behördliche Vorgänge oder politische Wahlen.

EBV - Abkürzung für Elektronische Bildverarbeitung. Begriff der Rundfunkanstalten für elektronische Nachbearbeitung an Non-Linearen Schnittplätzen.

E-Cash - E-Cash ist der Oberbegriff für elektronische Zahlungssysteme im Internet, E-Payment der Bezahlungsvorgang über ein Online-Medium. Die Bezahlung mit elektronischem Geld soll E-Commerce sicherer machen und hier künftig die Kreditkarte ersetzen. In dem Zusammenhang bezeichnet man mit Wallet eine elektronische Brieftasche (= Wallet), die eine direkte Zahlung im Internet ermöglicht. Zum Beispiel eine Software, die auf einem lokalen Computer installiert wird. Das Programm speichert die Kreditkartennummer verschlüsselt auf der Festplatte. Anschließend kann der User Online-Zahlungen übers Internet tätigen. Dazu muss jedoch der Online-Shop die vom User verwendete Wallet-Software unterstützen. Insbesondere für Micropayments ist elektronisches Geld wichtig (Micro Payment steht für elektronische Zahlungsvorgänge bei Beträgen unter zehn Mark).

ECash - eCash ist eine Software der niederländischen Firma DigiCash für den virtuellen Zahlungsverkehr im Internet und wird seit Oktober '97 von der Deutschen Bank getestet. eCash-Kunden erhalten gegen Belastung des Girokontos elektronische Münzen, die auf den PC geladen werden können. Mit diesen Münzen kann bei den Händlern, die am Pilotversuch teilnehmen, via Internet eingekauft werden. Weiterführende Infos zu eCash finden Sie unter http://info.deutsche-bank.de/deuba/ui/navigate.nsf/ViewFrameset/ecash-%20Pilotprojekt.

ECC - Abkürzung für Error Correction Code. Englisch für Fehlerkorrekturcode, Fehlerschutzcode, z.B. Reed-Solomon-Code.

E-Chain-Management - Begriff aus dem eCommerce. Mit E-Chain-Management wird die Erweiterung der elektronischen Geschäftsbeziehungen auf die gesamte Wertschöpfungskette angestrebt, vom Zulieferer über das Lager bis hin zur Produktion und anderen Beteiligten, vom Back End ("hinteres Ende", also beim Rohstofflieferanten angefangen) bis zum Front End, an dem der Kunde sich beraten lässt und kauft. Unternehmensprozesse sollen mit E-Chain-Management transparent gemacht und damit ein enorm hoch geschätztes Sparpotenzial verwirklicht werden. Voraussetzung für ein gelungenes Chain-Management ist eine Integration der elektronischen Systeme aller Beteiligten. Für Marktforscher stehen und fallen alle E-Business-Ansätze mit einem funktionierenden E-Chain-Management.

Echoeffekt - auch Nachhalleffekt; tritt in Räumen und an Orten auf, wo neben dem direkten Schall ein verzögerter indirekter Schallanteil auftritt.

Echomail - öffentliche Nachrichten zu einem bestimmten Thema im FIDO-Netz. Jeder Bezieher der Echomail-Area, in der diese Nachricht erscheint, kann sie lesen. (Netmail)

Echounterdrückung - Technik, die bei Sprachübertragung auftretende Echo Rückkopplungen unterdrückt (filtert). Die Qualität der Sprachübertragung verbessert sich dadurch erheblich.

Echt-Zeit Bildbearbeitung - (Real Time Processing) - Ein Rechnersystem, welches alle Eingaben und Änderungen an Bildern ohne Wartezeit sofort in einer optimalen Auflösung auf dem Bildschirm sichtbar macht. In der Videotechnik meist durch entsprechende Hardware realisiert und notwendig, damit ein Live-Sendebetrieb möglich ist.

Echtzeit-Datenverarbeitung - sofortige verzögerungsfreie Verarbeitung der Daten im Computer; auch Real-Time-Datenverarbeitung genannt.

ECMA - Abkürzung für European Computer Manufacturers Association. Dieser in Genf ansässige Ausschuß repräsentiert die Interessen von Computerherstellern in Europa und arbeitet eng sowohl mit ISO als auch mit CCITT zusammen.

ECM - Abkürzung für Entitlement Control Message.

ECM - Abkürzung für Error Correction Mode. Korrekturmodus für die fehlertolerante Übertragung zwischen Faxgeräten, vergleichbar mit der V.42-Datensicherung bei Übertragungen zwischen Modems. Im ECM-Modus werden Übertragungsfehler (z. B. durch schlechte Leitungen) reduziert, sofern auch die Gegenstelle für ECM-Betrieb eingerichtet ist. Die Übertragungszeiten werden somit bei einwandfreier Übertragungsqualität verkürzt.

E-Commerce - Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr, auch eCommerce geschrieben. E-Commerce ist die elektronisch realisierte Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Geschäftsaktionen. Darunter fallen zum Beispiel Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen. Per Tastatur und Bildschirm können Waren und Dienstleistungen online bestellt oder abgerufen werden; bezahlt wird derzeit noch hauptsächlich per Kreditkarte oder Rechnung. Diverse Softwarefirmen arbeiten jedoch an Lösungen, die den virtuellen Zahlungsverkehr sicherer machen sollen. Weiter ist es ein Teilbereich des E-Business. Dazu gehören auch elektronische Zahlungssysteme, die Anbindung eines Web-Shops (elektronischer Katalog) an das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens, der Aufbau einer firmeninternen Kommunikation (Intranet) und der Aufbau eines Kundennetzes (Extranet), das vom öffentlichen Bereich des Internets abgeschirmt ist. E-Commerce umfaßt die Bereiche Business-to-Business (B2B, Handel zwischen Unternehmen), Business-to-Consumer (B2C, Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern), Business-to-Governement (B2G, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden) und Consumer-to-Consumer (C2C, Handel zwischen Endverbrauchern). Der Vollständigkeit halber seien noch die Beziehungen zwischen Behörden und Endverbrauchern (Governement-to-Consumer (G2C) sowie die Online-Aktivitäten von Behörden untereinander (Government-to-Government (G2G) genannt. B2B-Plattformen - etwa Warenbörsen, Großhandelsangebote im Netz, virtuelle Auktionen - gelten als besonderer Wachstumsbereich im elektronischen Handel.

ECP - Abkürzung für Extended Capability Port - Standardeinstellung für die parallele Druckerschnitstelle mit Datentransferraten von 700-1024 Kb/sek.

E-CRM - Abkürzung für Electronic Customer Relationship Management. Es ist die Verschmelzung von Internet und CRM. Dabei wird das Internet zur technologischen Plattform der CRM-Lösung. Vorteil ist, daß Daten (z.B. Aktivitäten auf der Web-Site von Kunden, Geschäftspartnern und Interessenten) dadurch nahtlos in das System eingespeist werden. Dies erleichtert die One-to-One-Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. Außerdem können durch die Internet-Plattform Geschäftspartner an das CRM-System mühelos angebunden werden.

EDGE - Abkürzung für Enhanced Data rates for GSM Evolution. Ein (GSM-)Verfahren, das etwas exotisch wirkt, weil in Deutschland noch keine Pläne zur Einführung bekannt geworden sind, in einigen anderen Ländern jedoch EDGE mit hoher Sicherheit noch vor UMTS kommen wird. EDGE kombiniert ein spezielles Modulationsverfahren und die Bündelung von bis zu acht GSM-Kanälen. Im Ergebnis steht eine Datenrate von 384 kbit/s zur Verfügung.

edge artefact - englisch für Kanten-Artefakt, eine in ihrer Kontur gestörte Kante eines Objekts.

edge effect - englisch für Kanteneffekt, meist eine Bildbearbeitung, die die Kante eines Objekts beeinflußt.

edge - englisch für Kante, Rand (z.B. des Magnetbandes), Key-Rand (hard edge, soft edge); Impuls-Flanke.

edge sharpness - englisch für Kantenschärfe.

edge track - englisch für Randspur (auf dem Magnetband).

EDI - Abkürzung für Electronic Data Interchange. Gemeint ist der elektronisch gestützte Datenaustausch über vordefinierte und vereinbarte Dokumentstrukturen.

edit(ing) controller - englisch für Schnittsteuerung, Schnittsteuersystem: rechnergestütztes System, das die bei der Video-Nachbearbeitung eingesetzten Maschinen steuert und synchronisiert.

edit(ing) - engsich für Editieren, Schneiden, (Video-)Schnittbearbeitung, (elektronischer) Schnitt; Bearbeiten, Redigieren.

edit(ing) point - englisch für Schneidepunkt, Schnittpunkt: jede Stelle auf dem Videoband, an der irgendeine Bearbeitung/Änderung vorgenommen wird.

edit bay - englisch für Schnittplatz, meint aber mehr den eigentlichen Raum als die Einrichtung.

Editing - englische Bezeichnung für den elektronischen Schnitt im Video und Audio Bereich.

Editor - Berufsbezeichnung für Programmgestalter in Rundfunk und Fernsehen, aber auch im Zeitungsbereich für Journalist.

Editor - englischer Begriff für Programm oder Programmteil zum Erfassen, Be- oder Verarbeiten von Texten.

Edit-Schnittsteuerung - für anspruchsvolle Schneidearbeiten im Consumerbereich müssen die Laufwerksfunktionen von Camcorder und Videorecorder exakt aufeinander abgestimmt sein. Das Edit-System synchronisiert beide Geräte und steuert den Videorecorder automatisch.

Edit Search - Ermöglicht die Aufnahmekontrolle im Kamerabetrieb ohne Umschaltung in den Wiedergabebetrieb.

edit suite - englischer Begriff für Schneideraum, Schnittraum.

EDL - englischsprachige Abkürzung für "Edit Decision List". Schnittliste die beim Offline-Schnitt generiert wird mit Anweisungen für die Ausführung des Online-Schnittes, um einen neuen Film (Master) von den Originalbändern in einem Online Studio zu erstellen. Enthält die Timecodes der In- und Out-Punkte sowohl der Quellen- als auch des Zielbandes, sowie Informationen über Video- und Tonspuren, Bandnummern und Überblendungen und Spezialeffekte. Verschiedene Maschinen lesen verschiedene EDL-Formate. Am meisten verbreitet sind CMX 340, CMX 3600 und Sony BVE. Mit beispielsweise Adobe Premiere können maschinenlesbare EDLs aus dem aufgenommenen Ausgangsmaterial erstellt, Effekte in der Vorschau angesehen und alle Teile eines Offline Schnittes angesehen werden.

EDM - Abkürzungen für "Engineering Data Management". Verschmelzung der Datenströme aus Konstruktion, Auftragsabwicklung und Fertigung. EDM berührt zudem das Product Data Management (PDM), Workflow-Management, Electronic Document Management (nicht selten auch mit "EDM" abgekürzt), Scannen und Archivieren, Client-Server-Lösungen, PPS-Systeme etc..

EDO-RAM - Abkürzung für Extended Data Output. Entsprechende Speicherbausteine sind etwa 20 Prozent schneller als die normalen RAM-Bausteine.

E-DSS1 - Abkürzung für European Digital Subscriber Signalling System No. 1. Bezeichnung für das D-Kanal Protokoll beim Euro-ISDN.

EDTV - Abkürzung für Enhanced (oder Extended) Definition Television. Englisch für Fernsehen mit erhöhter Auflösung; Fernsehprogramme in verbesserter Bild- und Tonqualität (gegenüber PAL) bei unveränderter Zeilenzahl, jedoch mit der Möglichkeit der 16:9-Darstellung; EDTV i st auch eine Qualitätsebene des DVB-Projektes, Vorstufe zu HDTV; geplante digitale Übertragung mit 6-8 MBit/s nach MPEG-2-Codierung. (EDTV bezeichnet auch ein in Japan diskutiertes verbessertes Fernsehsystem.)

eduCommerce - EduCommerce sind Mischformen aus eLearning und eCommerce. Dazu zählen Lernprogramme als Marketinginstrument, also der Einsatz attraktiv gestalteter Lernmodule im Rahmen des eCommerce zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Nichts anderes, als eine bewährte Marketing- und Vertriebsformel auf den eCommerce übertragen: Wenn man Menschen den Hintergrund und den Nutzen von Produkten erklärt, werden sie auch Kunden! Je besser sich der Kunden informiert fühlt, desto loyaler wird er dem Produkt und dem Unternehmen gegenüber. Als eduCommerce bezeichnet man aber auch die Vermarktung von Lerninhalten im Internet. Seien es überbetriebliche Bildungsanbieter, die ihre Präsenzveranstaltungen oder Printmedien durch eLearning ergänzen bzw. ersetzen oder auch innerbetriebliche Bildungsabteilungen, die Inhalte an Externe vermarkten.

Edutainment - Marketingkunstwort, zusammengesetzt aus "Education" und "Entertainment". Bezeichnet Computerspiele mit Lernanspruch.

EDV - Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung. Deutscher Begriff für die sogenannte IT-Technologie.

EE - Abkürzung für Electronics-(to)-Electronics. Durchschleif-Betrieb bzw. -Schaltung beim Videorecorder: Das vom Tuner gewählte und demodulierte Signal (FBAS) wird über verschiedene Verarbeitungsstufen des Recorders nicht nur zu dessen eigentlichem Aufzeichnungsteil , sondern auch zu einer oder mehreren Ausgangsbuchsen geführt, so daß es sofort am Fernsehgerät betrachtet werden kann. Dadurch ist eine Kontrolle des Signals vor der Aufzeichnung und auch eine Kontrolle der beteiligten Verarbeitungsstufen möglich.

effects keyer - englisch für Effekt-Keyer: Der letzte Keyer (down-stream keyer, DSK) einer Trickmisch-Stufe, für den letzten (obersten) Layer eines Bildes.

Effektbeleuchtung - spezielle Beleuchtung für bestimmte Einzelheiten in der Dekoration von Fernseh- und Filmstudios; z.B. stroboskopische Lichteffekte, Wasserreflexe, Spitzlichter, frequenzabhängige Beleuchtungsschaltungen usw.

EFM - Abkürzung für Eight-to-Fourteen-Modulation. 8-zu-14-Modulation

EFP - Abkürzung für Electronic Field Production. Elektronische Außen-Produktion, -Übertragung, meist eine aufwendige Produktion für Magazine oder Features, meint nicht die sogenannte EB (ENG) für News und ähnliches.

EFR - Abkürzung für Enhanced Full Rate; Neuer Übertragungsmodus in GSM-Netzen, durch den eine verbesserte Sprachqualität erzielt wird. Die Nutzung von EFR muss vom Mobiltelefon unterstützt werden.

EFT - Abkürzung für Euro-Filetransfer. Ein standardisiertes Übertragungsverfahren im ISDN. Es ermöglicht, von einem PC aus die Daten auf einem anderen Rechner anzusehen, mit Erlaubnis auch zu verändern und Dateien an den eigenen Rechner zu übertragen oder an den anderen Rechner zu übertragen. Da das Verfahren standardisiert ist, können auf beiden Seiten auch Programme verschiedener Hersteller genutzt werden. Zu bekommen ist der Standard beim ETSI als Dokument ETS 300 383.

EGA - Abkürzung für Enhanced Graphics Adapter, ein von IBM eingeführter standardmäßiger Anzeige-Modus. Dieser Modus kann nicht nur die CGA- und MDA-Modi emulieren, sondern unterstützt auch einen Text-Modus mit 43 Zeilen sowie einen Grafik-Modus mit einer Auflösung von 640 x 350 Bildpunkten bei 16 gleichzeitig darstellbaren Farben aus einer Palette von insgesamt 64 Farben.

EIA-578 - Class 1 Standard, der ITU-TSS für die Kommunikation von Fax-Modems mit Fax-Software. Nicht zu verwechseln mit den Einteilungen nach dem Übertragungsprotokoll ( .. Group 3, Group 4-Fax). 1988 von der CITT-Arbeitsgruppe TR29.2 verabschiedet.

EIA-592 - Class 2.0 Standard der ITU-TSS für die Kommunikation von Fax-Modems mit Fax-Software. Offizieller Standard der ITU-TSS, der im Kern mit dem von Modemherstellern definiertem Class 2-Standard (ohne .0) übereinstimmt. Beide Standards haben aber zueinander inkompatible Sonderfunktionen.

Eichpegel - Vergleichspegel hoher Genauigkeit und gezielter Spezifikation zum Abgleichen von Meßgeräten und Übertragungsanlagen.

EIDE - Abkürzung für Enhanced Integrated Drive Electronics. Schnittstelle zum internen Anschluß von Festplatten oder CD-ROMs, über die der Rechner die Geräte kontrolliert. E-IDE erlaubt eine schnellere Datenübertragungen als der Vorgänger IDE. Mittlerweile leistungsfähig genug auch für nonlinearen Videoschnitt und deutlich billiger als SCSI.

E-IDE - andere Abkürzung für Enhanced Integrated Drive Electronics. Schnittstelle zum internen Anschluß von Festplatten oder CD-ROMs, über die der Rechner die Geräte kontrolliert. E-IDE erlaubt eine schnellere Datenübertragungen als der Vorgänger IDE. Mittlerweile leistungsfähig genug auch für nonlinearen Videoschnitt und deutlich billiger als SCSI.

Eidophor - Fernseh-Großbild-Projektionsverfahren aus den siebziger und achtziger Jahren. Mehrkanalige RGB Projektion mit leistungsstarken Bildröhren.

Eigene Rufnummer für nächstes Gespräch festlegen - Leistungsmerkmal von ISDN-Telefonen und -Telefonanlagen. Sie bestimmen die Rufnummer (MSN) für den nächsten Anruf, z. B. zur Trennung von privaten oder geschäftlichen Telefonaten.

Eigene Rufnummer unterdrücken - Temporäres Ausschalten der Übermittlung der Rufnummer.

Eigenkapitalquote - Begriff aus dem eCommerce. Der Prozentsatz des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Bei der Aktiengesellschaft das Grundkapital; sowie die freien und stillen Reserven.

Eigentumsvorbehalt - Begriff aus dem eCommerce. besteht, wenn sich der Verkäufer bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises das Eigentum vorbehält.

Einbandverfahren - Kombination von Bild und Ton auf einem Band. Begriff aus der Filmtechnik.

Einbeinstativ - einfaches Stativ mit nur einem Standbein; dient bei Fotokameras nur als Stütze, um die Kamera ruhig halten zu können.

Einbrennen - Erscheinung bei Fernseh-Aufnahme- oder Fernseh-Abtaströhren, bei denen Teile der Bildaufnahmeschicht lange unter starker Lichtstrahlung standen; die Einbrennfläche wird unempfindlich und bleibt danach als blinder Fleck sichtbar. Der Effekt tritt auch bei Bildwiedergabegeräten auf, wenn sich in der Bildröhre ein dauernd anliegendes Signal, zum Beispiel eine Grafik oder die Maske eines Editors, in die Phosphorschicht einbrennt und danach auch ohne Betrieb des Gerätes erkannt werden kann.

Einbuchen - Einschalten eines Mobilfunkgerätes und Eingabe des PIN-Codes. Erst danach lässt sich eine Verbindung aufbauen (siehe auch AuC und HLR).

Eingangsempfindlichkeit - Definiert die Spannung, die am Verstärkereingang notwendig ist, um bei voll aufgedrehtem Lautstärkesteller die maximale Ausgangsleistung zu erzeugen. Bei Recordern bezieht sie sich auf die Vollaussteuerung bei voll aufgedrehtem Aussteuerungssteller.

Eingangswiderstand - Ohmscher Widerstand eines Signaleingangs, zum Beispiel des Phono- oder CD-Eingangs am Verstärker. Er sollte wesentlich größer sein als der Ausgangswiederstand der angeschlossenen Quelle. Bei Phono-Magnet-Eingängen sollte er möglichst genau 47 Kiloohm betragen. Die Eingangskapazität sollte im übrigen möglichst klein sein - bei Phono - wie bei Hochpegeleingängen. Andernfalls sind Höhenverluste zu befürchten.

Einheitliche Helligkeit - Gleichmäßiges Helligkeitsniveau über den gesamten Bildschirm. Bei Bildschirmen mit Bildröhre ist der Weg des Elektronenstrahls zu den Rändern des Bildschirms weiter als der zum Zentrum, so daß gelegentlich ein heller Kreis entsteht. Auf Bildschirmen mit Bildröhre ist der Phosphor in der Mitte und an den Rändern in unterschiedlicher Dicke aufgetragen, wodurch die Kanten heller leuchten als die Mitte. So wird der unterschiedlich lange Weg, den der Elektronenstrahl zurücklegt, kompensiert. Bei LCD-Bildschirmen beeinflußt die Hintergrundbeleuchtung die Gleichmäßigkeit der Helligkeit.

Einheitlicher Weißpegel - Die Farbreinheit bei einer weißen Bildschirmanzeige. Auf bestimmten Bildschirmen erscheinen blaue oder pinkfarbene Bereiche, das heißt, derartige Monitore verfügen nicht über einen einheitlichen Weißpegel. Magnetfelder, so zum Beispiel auch das Erdmagnetfeld, können sich störend auf die Farbreinheit auswirken. Bei LCD-Bildschirmen beeinflußt der Diffusor des Backlights und die Güte der Farbfilter das einheitliche Weiß.

Einknopf-Abstimmsystem - (One Button Tuning) Mit nur einer Taste im Bedienungsfeld des Fernsehers, lassen sich alles verfügbaren Programme in der Reihenfolge ihres Empfangs automatisch abspeichern.

Einkopieren - Verfahren, um in ein Filmbild nachträglich fremde Bildteile oder Schriften einzubringen; kann am Tricktisch oder beim Kopiervorgang durchgeführt werden.

Einl. - Abkürzung für Einleuchten, Begriff aus der Studiolichttechnik, meint das Einleuchten der Szenerie.

Einlaufzeit - Zeit vom Startzeitpunkt bis zum einwandfreien Lauf einer Aufzeichnungs- oder Wiedergabemaschine.

Einlegemarke - optische Markierung auf dem Film (Startkreuz) zum Einlegen an einen vorgegebenen Punkt der Abtastmaschine, um einen exakten Start und die Synchonität mit dem Ton beim Zweibandverfahren (getrennte Bild und Tonträger) zu gewährleisten.

Einleuchten - Begriff aus der Studiolichttechnik, meint das Aufstellen und Einrichten von Beleuchtungskörpern am Fernseh- oder Film- Aufnahmeort sowie das Festlegen der Lichtintensitäten, um eine optimale Helligkeit der Dekoration und der Akteure nach gestalterischen und technischen Gesichtspunkten zu erreichen.

Einloggen - Anmelden an einem Computer oder bei einem Online-Dienst mit Benutzer-ID und Paßwort.

Einschaltautomatik programmierbar - (On Timer) Die Einschaltautomatik steuert die zeitlichen Funktionen des Gerätes, zum Beispiel als komfortabler Wecker oder als programmierbarer Videorecorder.

Einschaltstrom - beim Einschalten elektrischer Geräte kommt es zu kurzzeitigen Stromspitzen, da die Kapazitäten des Netzteiles erst geladen werden müssen. Der Einschaltstrom kann gegebenfalls die Sicherung des Stromkreises auslösen, wenn diese im Auslösestrom oder der Charakteristik falsch dimensioniert ist.

Einspielung - Einblenden einer fremden Ton- bzw. Bildaufnahme in eine laufende Produktion. Zum Beispiel ein Playback für die Aufzeichnung von Musikvideos.

Einsteckkarte - Hardware-Erweiterungen, die in dem Mainboard des Computers einfach eingesteckt werden.

Einsteller-Gleichlauf - Lautstärke und Aussteuerung an Verstärkern oder Recordern werden über Stereo-Potentiometer eingestellt. Dabei laufen Schleifkontakte über Widerstandsbahnen, je eine für linken und rechten Kanal. Wenn diese beiden Widerstandsschichten nicht völlig identisch sind, entstehen „Gleichlauf-Fehler“: Das Klangbild verschiebt sich nach links oder rechts.

Einstreifenverfahren - auch Einbandverfahren genannt; Kombination von Bild und Ton auf einem Band.

Eintasten - Bildsignale von fremden Bildquellen in ein bestehendes Fernsehbild elektronisch einsetzen, z.B. Schriften, Videotext etc.

Einwahlknoten - System mit Einwahlports für Modem - und ISDN-Anschlüsse, die Provider bereitstellen. Private Online-Nutzer wählen sich mit einer Telefonnummer per Modem über einen lokalen Zugang, den sogenannten Einwahlknoten in das Internet oder einen Online-Dienst ein. Aufgrund der geringeren Gebühren sollte dieser möglichst im City-Bereich liegen.

Einzelbildschaltung - die schrittweise Fortbewegung eines Filmes in der Kamera, im Projektor oder im Abtaster von Einzelbild zu Einzelbild; auch die schrittweise Bild- für-Bild-Wiedergabe in MAZ-Anlagen.

Einzelgesprächsnachweis - Besonders detailliert gestaltete Rechnung der Gesprächskosten und Verbindungsdaten, in der zu jedem im Abrechnungszeitraum geführten Gespräch Nummer des Angerufenen, Beginn, Ende, Länge und Kosten des Gespräches aufgeführt werden.

Einzelverbindungsnachweis - Auch Einzelgesprächsnachweis genannt. Detaillierte Aufstellung aller Gespräche bei einer Telefonrechnung. Aufgelistet werden Datum, Beginn und Dauer jedes Gesprächs sowie die angerufene Telefonnummer. Es gibt zwei Varianten. Beim Einzelverbindungsnachweis mit verkürzter Zielrufnummer wird die Zielrufnummer um die letzten drei Ziffern gekürzt. Daneben gibt es Einzelverbindungsnachweis mit vollständiger Zielrufnummer.

EIR - Abkürzung für Equipment Identity Register. Geräte-Identitätsregister einer MSC. Vergleicht die IMEI von einbuchenden Handys mit grauer und schwarzer Liste, ob ein Handy gesperrt ist und lehnt gegebenfalls die Einbuchung ab.

EIRP - Abkürzung für Equivalent lsotropical Radiated Power, englischer Begriff für effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Wird in dBW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.

EISA - Abkürzung für Extended Industry Standard Architecture. Englisch für Erweiterter Industriestandard. Standard für Bus-System und Steckkarten für Mikrocomputer. Adreß- und Datenbus des EISA-Formats haben eine Breite von jeweils 32 Bit.

EIT - Abkürzung für Event Information Table.

E-Kamera - elektronische Kamera; Fernsehkamera, die das optische Geschehen in elektronische Bildsignale umsetzt, im Gegensatz zur klassischen Filmkamera.

E-Kameramann - Berufsbezeichnung beim Fernsehen; er bedient die elektronischen Kameras im Studio und bei Außenübertragungen. Früher als Unterscheidung zu den „richtigen“ Kameramännern eingeführter Begriff.

ELA - Abkürzung für Elektroakustik, meint Beschallungstechnik für Innen und Außenübertragungen.

ELD - Selbstleuchtendes, elektrisch ansteuerbares Display zur Darstellung von Informationen. Elektrolumineszenzdisplays werden häufig in Industrie und Medizin eingesetzt. Im typisch orangefarbenen ELD-Licht können zum Beispiel ICE-Reisende Zeit und Zuggeschwindigkeit ablesen.

E-Learning - Form des Lernens, bei der sich Lehrende und Lernende nicht zur selben Zeit am gleichen Ort aufhalten. Die Kommunikation läuft über die Dienste des Internets, E-Mail, World Wide Web, Chat, Internet-Telefonie, Videokonferenzen. E-Learning soll enormes Einsparpotenzial in der Mitarbeiterschulung bringen.

electron beam recording - englisch für "Bildaufzeichnung mit dem Elektronenstrahl": Das Verfahren dient zum Kopieren von Video-Material auf Film. Die digital abgespeicherte Bildinformation steuert einen feinen Elektronenstrahl, der rasterförmig über den Film geführt wird. Bei farbigen Videobildern "belichtet" er nacheinander pro Bild drei Schwarzweiß-Filmbilder für die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die drei Bilder werden anschließend unter Verwendung von Farbfiltern auf Farb-Negativfilm übereinanderkopiert.

Electronic Cash - Oberbegriff für den elektronischen Zahlungsverkehr im Internet und in Online-Diensten. Ein allgemeiner Standard für Zahlungsmodalitäten ist HBCI. Konzept der deutschen Kreditwirtschaft für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (POS - Point of sale) im Online-Betrieb und dem Prinzip der Kreditkarte ähnelt.

Electronic Commerce - Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr, auch eCommerce geschrieben. E-Commerce ist die elektronisch realisierte Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Geschäftsaktionen. Darunter fallen zum Beispiel Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen. Per Tastatur und Bildschirm können Waren und Dienstleistungen online bestellt oder abgerufen werden; bezahlt wird derzeit noch hauptsächlich per Kreditkarte oder Rechnung. Diverse Softwarefirmen arbeiten jedoch an Lösungen, die den virtuellen Zahlungsverkehr sicherer machen sollen. Weiter ist es ein Teilbereich des E-Business. Dazu gehören auch elektronische Zahlungssysteme, die Anbindung eines Web-Shops (elektronischer Katalog) an das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens, der Aufbau einer firmeninternen Kommunikation (Intranet) und der Aufbau eines Kundennetzes (Extranet), das vom öffentlichen Bereich des Internets abgeschirmt ist. E-Commerce umfaßt die Bereiche Business-to-Business (B2B, Handel zwischen Unternehmen), Business-to-Consumer (B2C, Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern), Business-to-Governement (B2G, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden) und Consumer-to-Consumer (C2C, Handel zwischen Endverbrauchern). Der Vollständigkeit halber seien noch die Beziehungen zwischen Behörden und Endverbrauchern (Governement-to-Consumer (G2C) sowie die Online-Aktivitäten von Behörden untereinander (Government-to-Government (G2G) genannt. B2B-Plattformen - etwa Warenbörsen, Großhandelsangebote im Netz, virtuelle Auktionen - gelten als besonderer Wachstumsbereich im elektronischen Handel.

Electronic News Gathering - englisch für Bezeichnung für EB, Elektronische Berichterstattung, Aquisition im Bereich News, Sport oder Feature.

Elektret-Kondensator-Mikrofon - Preiswerte Mikrofontechnologie mit guter Signal-Qualität. Relativ großer und gleichmäßiger Frequenzgang, geringe Verzerrungen, geringe Körperschallempfindlichkeit. Die Membrane besteht aus einer Kunststoff-Folie, der keine Polarisationsspannung zugeführt werden muß; diese ist im Elektret quasi eingefroren. Im Amateurbereich vorherrschend.

Elektrisches Wechselfeld - Ein elektrisches Feld das zwischen zwei unterschiedlichen elektrischen Spannungspotentialen entsteht, deren Stärke sich mit der Zeit ändert. Die Differenz zwischen diesen Potentialen wird in Volt gemessen und durch den Abstand der beiden Potentiale voneinander dividiert (Volt/Meter). Das elektrische Feld in einer normalen Büroumgebung liegt aufgrund der dort benutzten elektrischen Geräte und Kabel zwischen 1 und 100 V/m. Um elektrische Felder im Büro weitestgehend zu reduzieren, sollten Monitore an eine ordnungsgemäß geerdete Steckdose angeschlossen werden.

Elektrode, negative - Negative Elektrode eines Akkumulators (z.B. Pb/PbSO4 im Bleiakkumulator).

Elektrode, positive - Positive Elektrode eines Akkumulators (z.B. PbO2/PbSO4 im Bleiakkumulator).

Elektrode - Leitfähiges Gebilde innerhalb der Zelle, in dem elektrochemische Reaktionen erfolgen. Es besteht normalerweise aus der aktiven Masse und dem Ableiter.

Elektrodynamischer Lautsprecher - gebräuchliches Lautsprechersystem, bei dem eine Drahtspule in einem Magnetfeld schwingt; die Spule wird durch die Änderungen des Magnetfeldes, den der sie durchfließende NF-Stromes erzeugt, bewegt.

Elektrodynamisches Mikrofon - Mikrofonsystem, in dem eine Spule in einem Magnetfeld schwingt; die Spule wird mittels einer Membran von den auftreffenden Schallschwingungen bewegt und induziert eine analoge Wechselspannung, die sogenannte Tonspannung.

Elektrolytkondensator - Elektronisches Bauteil, welches Energie speichern kann. Dient dazu, die vom Gleichrichtern kommende pulsierende Gleichspannung in eine saubere, konstante Spannung zu verwandeln. Hierzu speichert der Elko Energie, immer dann wenn ein Spannungsmaximum auftritt und gibt diese während eines Spannungsminimums wieder ab, er füllt sozusagen die Lücken zwischen den Wellenbergen und -tälern auf. Das Resultat ist im Idealfall eine fast reine Gleichspannung, wie aus einer Batterie.

Elektrolytstand, normaler (Hnom) - Der normale Elektrolytstand (Menge des Elektrolyten) liegt zwischen den am Batteriekasten befindlichen Min- und Max-Marken.

Elektrolyt - Üblicherweise flüssiges Medium innerhalb der Zelle, das die Bewegung von Ionen zwischen Elektroden ermöglicht. Es gibt auch sogenannte festgelegte Elektrolyten, die als Gel bzw. in einem Glasvlies (AGM) eingebettet sind.

Elektromotorische Kraft - (EMK) Historischer Begriff für die ohne Stromfluss an den Klemmen eines Akkumulators anliegende Spannung. Siehe auch Leerlaufspannung.

Elektronenemission - Freiwerden und Austreten von Elektronen aus einer Metallgrenzfläche bei Einwirken ausreichend hoher Energie. In einer Bildröhre wird diese Energie durch das Erhitzen der Glühkathode in der Elektronenstrahlkanone geliefert.

Elektronenkanone - (siehe auch Kathodenstrahlröhre) Eine Baugruppe bestehend aus der Kathode, die einen Elektronenstrahl emittiert, sowie die zugehörige Einheit, die die Elektronen steuert und fokussiert, so daß sie auf der Mattscheibe des Schirmes einen bestimmten Punkt einer spezifischen Größe treffen. (Farbmonitore verfügen über drei Elektronenkanonen).

Elektronen - Negativ geladene Elementarteilchen

Elektronik-Versicherung - Begriff aus dem eCommerce. Gehört zur technischen Versicherung; versichert werden Objekte, die zur Elektrotechnik gehören oder über elektronische Bauelemente verfügen.

Elektronische Akku-Ladesteuerung - Bei der elektronischen Akku-Ladesteuerung können Sie Ihr Gerät nach jedem Gebrauch wieder in die Ladestation legen. Der Akku wird dann - elektronisch gesteuert - optimal und schonend aufgeladen. Verfügt Ihr akkubetriebenes Gerät nicht über diese Ladesteuerung, darf das Gerät nicht ständig auf die Ladestation gelegt werden, da sonst der Akku Schaden nehmen könnte.

Elektronische Berichterstattung - Kurzform EB. Erstellen von aktuellen Berichten mit tragbarer elektronischer Video-Kamera und tragbarem Aufzeichnungsgerät.

Elektronische Farbkorrektur - siehe Farbkorrektur

Elektronischer Schnitt - Fernseh-Bearbeitungsverfahren für MAZ-Produktionen; dabei werden einzeln aufgezeichnete Einstellungen mittels festgelegter Cue-tone- oder Zeitcode-Markierungen auf ein zweites MAZ-Band nacheinander so kopiert, daß ein chronologisch richtiges, lückenloses Sendeband entsteht; für den elektronischen Schnitt werden mindestens zwei MAZ-Maschinen benötigt.

Elektronischer Sucher - Sucher einer Fernseh- bzw. Videokamera, in dem das Bild einer kleinen Bildröhre betrachtet wird.

Elektronischer Zeigestab - Zusatzgerät, mit dem während der Produktion jeder beliebige Punkt des Fernsehbildes mit einem Lichtfleck (z.B. mit einem hellen Dreieck) markiert (angezeigt) werden kann; die Markierungen werden mit einem speziellen Lichtstab am Bildschirm eines Monitors vorgenommen.

Elektronisches Codeschloß - Persönliche Kennziffer (PIN), mit der z. B. ein Telefon gegen unberechtigtes Telefonieren gesichert wird - nur der Notruf bleibt weiterhin wählbar. Ankommende Gespräche können angenommen werden.

Elektronisches Testbild - ein elektronisch erzeugtes, standardisiertes Bildmuster, um fernsehtechnische Einrichtungen, Übertragungsanlagen und Bildstrecken normgerecht einstellen zu können.

Elektron - Negativ geladenes Elementarteilchen.

Elektrooptische Wandler - elektronische Bauelemente, in denen zwischen elektrischen und optischen Signalen gewandelt wird; Verwendung vor allem in der Lichtwellenleitertechnik.

Elektrosmog - Elektronische Geräte strahlen für die Funktion nicht notwendige Energie aus, den sogenannten Elektrosmog. So müssen unter anderem Mobilfunkanlagen, Handys, Microwellenöfen, Videokameras, usw. entsprechende Bestimmungen hinsichtlich Sendeleistung, Abstand erfüllen, damit gesundheitliche Schäden ausgeschlossen werden können.

Elektrostatische Felder - Der Begriff "statisch" impliziert das Verbleiben in einem konstanten Zustand. Dementsprechend ist ein elektrostatisches Feld ein elektrisches Feld, das sich kaum verändert. Ein derartiges Feld entsteht zum Beispiel an der Vorderseite eines Monitors durch die hohe Gleichspannung, die zur Beschleunigung des Elektronenstrahles und damit zur Aktivierung des Phosphors erforderlich ist. (siehe auch statische Elektrizität)

Elektrostatische Kopfhörer - Kopfhörersystem, bei dem eine leitende Membrane mit einer festen Metallplatte einen Kondensator bildet; eine angelegte Tonspannung bewirkt eine entsprechende Bewegung der Membrane.

Elektrostatischer Lautsprecher - Lautsprechersystem, bei dem eine leitende Membrane mit einer festen Metallplatte einen Kondensator bildet; eine angelegte Tonspannung bewirkt eine entsprechende Bewegung der Membrane.

Elektrostat - Schallwandler, dessen Membran aus einer elektrisch leitenden, extrem leichten und dünnen Folie besteht, an die eine hohe Spannung von etwa 5000 bis 8000 Volt angelegt wird. Sehr dicht davor und dahinter angebrachte Stäbe oder perforierte Platten sind über einen Transformator mit dem Verstärker verbunden und ziehen die Folie, ebenfalls mit sehr hoher Spannung, generiert aus dem Musiksignal, wechselweise an. Elektrostaten sind zumeist als Flächenstrahler konzipiert und daher sehr groß. Da sie auch nach hinten Schall abstrahlen, sind sie zudem kritisch für die Wahl des Aufstellortes.

Element, elektrochemisches - Kombination von Anoden- und Kathodenmaterialien zur Bildung einer elektrochemischen Zelle (z.B. Braunstein/Zink, PbO2/Pb, Ni/Cd).

elementary bitstreams - englisch für Elementare Datenströme.

Elevation - Vertikaler Neigungswinkel einer Satellitenantenne nach oben in den Himmel. Siehe im Gegensatz dazu Azimut.

Elko - Abkürzung für Elektrolytkondensator. Elektronisches Bauteil, welches Energie speichern kann. Dient dazu, die vom Gleichrichtern kommende pulsierende Gleichspannung in eine saubere, konstante Spannung zu verwandeln. Hierzu speichert der Elko Energie, immer dann wenn ein Spannungsmaximum auftritt und gibt diese während eines Spannungsminimums wieder ab, er füllt sozusagen die Lücken zwischen den Wellenbergen und -tälern auf. Das Resultat ist im Idealfall eine fast reine Gleichspannung, wie aus einer Batterie.

eMail - Abkürzung für Electronic Mail. Elektronischer Postdienst im Online Bereich. Per E-Mail werden Nachrichten, Texte und Dateien versendet und empfangen. Ein elektronischer Brief, der im lokalen Netztwerk, über Online-Dienste oder Internet verschickt oder empfangen werden kann. Zur Bearbeitung von e-mails braucht man ein mail-Programm, bzw. es ist ein e-mail Client erforderlich, der mit dem Server in Verbindung steht. Eine E-Mail besteht aus einem Header und einem Body. Der übertragbare Nachrichtentyp ist grundsätzlich nicht festgelegt, dh. es kann von einfachen ASCII-Texten bis hin zu multimedialen Dokumenten alles verschickt werden.

eMail-Adresse - Adresse, unter der ein Nutzer über ein Computernetzwerk erreichbar ist. Zum Beispiel die Adresse des elektronischen Briefkastens im Internet eMail Dienst. Sie hat immer das Format: Name und Ort plus Domain; dabei werden der private Namensteil und die Orts- Domainangabe durch das @ Zeichen verbunden. Beispiel: redaktion@avinvest.de. Zulässig sind hierfür alle Buchstaben und Zahlen, sowie einige Sonderzeichen. Die Trennung zwischen einem Vornamen und dem Nachnamen darf nicht durch eine Leerstelle erfolgen. Damit Fehlleitungen im eMail Netz vermieden werden, sollte auf Großschreibung verzichtet werden.

E-Mail - andere Schreibweise für Electronic Mail. Elektronischer Postdienst im Online Bereich. Per E-Mail werden Nachrichten, Texte und Dateien versendet und empfangen. Ein elektronischer Brief, der im lokalen Netztwerk, über Online-Dienste oder Internet verschickt oder empfangen werden kann. Zur Bearbeitung von e-mails braucht man ein mail-Programm, bzw. es ist ein e-mail Client erforderlich, der mit dem Server in Verbindung steht. Eine E-Mail besteht aus einem Header und einem Body. Der übertragbare Nachrichtentyp ist grundsätzlich nicht festgelegt, dh. es kann von einfachen ASCII-Texten bis hin zu multimedialen Dokumenten alles verschickt werden.

E-Marktplatz - Auf einem elektronischen Marktplatz (auch Online-Marktplatz) können Anbieter, Zulieferer und Kunden in Echtzeit interagieren und vollelektronisch Geschäfte auf der Grundlage vereinbarter Verträge abwickeln. Zunächst besteht dieser Marktplatz aus der Internetseite des Marktplatz-Betreibers, die als Portal ("Eingangstor" ins Internet) für das dahinterliegende Handels- und Katalogsystem dient. Käufer erhalten über eine bei ihnen installierte Software oder über diese Startseite Zugriff auf die vom Betreiber vorgehaltenen Kataloge einer Vielzahl von Anbietern. Auch die Abwicklung der Transaktionen zwischen Käufern und Anbietern geschieht über den Server des Marktplatzbetreibers. Im Gegensatz zu Business-to-Consumer-Websites (etwa Amazon) sind B2B-Marktplätze meist geschlossenen Einkaufsgruppen vorbehalten, die sich vorher vertraglich geeinigt haben.

embedded audio - englisch für eingebettetes Audio. Übertragung von seriellen digitalen Video- und Audiodaten auf einer gemeinsamen Leitung; die Daten sind ineinander "verschachtelt". Bei den digitalen Video-Magnetaufzeichnungsverfahren werden die Audio-Daten auf bestimmten Teilen der Video-Schrägspuren untergebracht. Trotzdem können die Video- und Audio-Daten unabhängig voneinander bearbeitet werden.

embedded - englisch für eingebunden, eingebettet. In ein anderes Signal eingebunden.

Embedded Movie - englisch für eingebundener Film. Man versteht darunter z. B. einen Film oder eine Animation, welche in einem anderen Film oder einer Multimedia-Produktion eingebunden ist.

Embedded Tag - Teil eines HTML-Codes, welcher die Darstellung eines Bildes oder eines Videos innerhalb einer Webseite spezifiziert.

Embossing - englisch für erhaben. Gestaltungsart beim Key-Vorgang: die Ränder des überlagerten Bildes werden so bearbeitet, daß das Bild erhaben ("embossed") über dem Hintergrund stehend erscheint.

E-MEM - Abkürzung für Effects Memory. Effekt-Speicher eines Bildmischers des Herstellers Grass Valley.

Emission - Begriff aus dem eCommerce. Ausgabe von Wertpapieren durch eine Aktiengesellschaft (Emittent). Vertreten wird diese durch eine oder mehrere Banken (Emissionsbank).

Emission - Freiwerden und Austreten von Elektronen aus einer Metallgrenzfläche bei Einwirken ausreichend hoher Energie. In einer Bildröhre wird diese Energie durch das Erhitzen der Glühkathode in der Elektronenstrahlkanone geliefert.

EMM - Abkürzung für Entitlement Management Message, gezielte Schaltung einzelner Dekoder.

Emoticon - Der Begriff Emoticon ist eine Kunstwort, das aus Emotion und Icon zusammengesetzt ist. Es bezeichnet Symbole, das aus Satzzeichen und Buchstaben besteht und ein Gefühl des Autoren ausdrücken und in E-Mails und Chat verwendet werden. Das berühmteste Emoticon ist wohl der Smiley ":-)", aber auch ein einfaches "<g>" oder großes Grinsen "<BG>" sieht man häufig.

Empfangsabruf - Funktion von Faxgeräten, um bei anderen Faxgeräten oder von Faxdatenbanken bereitgestellte Dokumente abzuholen.

Empfindlichkeit - Allgemein: Fähigkeit eines Systems oder eines Gerätes, auch von lichtempfindlichen Schichten, auf Signale bestimmter Größe zu reagieren.

Empfindlichkeit - beim Fimmaterial wird die Empfindlichkeit in DIN oder ASA angegeben. Nach der alten logarithmischen Reihe (DIN) steht ein um drei Einheiten höherer Wert für eine Empfindlichkeitsverdopplung. Daraus ergibt sich folgende Beziehung zueinander: 100 ASA = 21 DIN, 200 ASA = 24 DIN, 400 ASA = 27 DIN. Heute wird auf den Filmen im Regelfall der ISO Wert angegeben der nichts weiter ist als eine Kombination von DIN und ASA = ISO 21/100 sind 21 DIN oder 100 ASA.

Empfindlichkeit - Beim UKW-Empfang wächst der Rauschabstand mit steigender Antennenspannung. Man definiert deshalb die Empfindlichkeit als diejenige Eingangsspannung, bei der ein bestimmter Rauschabstand erreicht wird. Je kleiner der Wert, desto besser. Für die Mono-Empfindlichkiet ergeben sich grundsätzlich bessere Werte als für die Stereo-Empfindlichkeit.

EMS-Speicher - Abkürzung für Expanded Memory Specification (Expansionsspeicher-Spezifikation). Erweiterungsspeicher zur Erweiterung des Arbeitsspeichers unter DOS. Kann auch von 8086er Prozessoren angesprochen werden, während der schnellere XMS-Speicher nur ab einem 80286er Prozessor genutzt werden kann.

Emulator - Ein Emulator ist ein Programm oder eine Hardware-Komponente, das eine nicht vorhandene Systemumgebung vortäuscht. So können zum Beispiel Programme für Windows mit Hilfe eines Emulators auf einem Macintosh-Rechner laufen oder Spiele einer Konsole auf dem normalen PC.

Emulsionenummer - Bei der Herstellung vergebene gleichlautende Numerierung von Filmrollen, die die gleichen Eigenschaften haben. Eine Serie gleichbleibender Qualität und Empfindlichkeit.

Emulsion - im Foto- und Filmbereich die Bezeichnung für die lichtempfindliche Schicht auf dem Trägermaterial.

EMV - Elektromagnetische Verträglichkeit von jeglichen elektrischen Geräten untereinander. So Handys können unter Umständen empfindliche elektrische Geräte stören, daher ist das Telefonieren (bzw. bereits das Angeschaltetlassen) im Flugzeug während des Fluges sowie in Krankenhäusern auf Intensivstationen verboten. Eine der wichtigen Kriterien zur Erlangung der CE-Prüfung.

EMVU - Elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt, das heißt von jedem elektrischen Gerät (z.B. Handys, Microwellenofen, Videokamera) zur Natur und zum Menschen. So müssen Mobilfunkanlagen entsprechende Bestimmungen hinsichtlich Sendeleistung, Abstand, usw. erfüllen, damit gesundheitliche Schäden ausgeschlossen werden können.

EN - Abkürzung für European Norms. Beschreibt in Europa gültige Normen.

ENB - Abkürzung für Elektronische Berichterstattung, Nachrichten Aquisition mit tragbarer Video-Ausrüstung.

encoded chroma key - Andere Bezeichnung für composite chroma key, Chromakey mit FBAS Signalen.

encoder - englisch für Encoder, Codierer, Codegeber, Verschlüßler; Codierschalter, Drehgeber, Schrittgeber.

Encoding - Das Erzeugen einer Videodatei mit MPEG-Kompression (Codec) nennt man Encoding.

Encryption - englisch für Verschlüsselung. Ein Verfahren für die (Verschlüsselung) Kodierung von Daten, die es schwierig macht, diese Daten ohne spezielle Software oder Hardware zu entschlüsseln. Dieses Verfahren schützt Daten oder Software von unbefugtem Zugang oder Verwendung.

Encryptor - Verschlüssler werden benutzt um Datenkommunikation abhörsicher zu machen. Die Verschlüsselungssysteme müssen an Sende- und Emfangsstelle installiert werden.

Endgerät - Letztes Gerät an der Telefonleitung. Meint das Gerät, das an einem Kommunikationsnetz oder einer Tk-Anlage vom Anwender betrieben werden kann, z.B. Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter, ISDN-PC-Karte usw.

Endpol - Polaritätsbezogenes Bauteil an der Batterie zur trennbaren Verbindung mit dem Verbraucher.

End Search - Funktion in Videorecordern. Egal, an welcher Position sich das Band befindet, nach Aktivierung von End Search wird das Band automatisch bis zum Ende der letzten Aufnahmesequenz gespult und zur Kontrolle kurz angespielt. Bei DV - Camcordern funktioniert dieses auch nach einem Cassettenwechsel. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung von Cassetten mit Memory-Chip.

Endstufe - anderer Begriff für Endverstärker oder Leistungsverstärker.

end-to-end - Englischsprachiger Begriff für einen Vorgang, der sprichwörtlich von einem Ende bis zum andern Ende einer definierten Strecke abläuft. Anders kann man auch meinen, es handelt sich um eine in sich geschlossene Sache, oder eine schlüssige Lösung für eine Problemstellung.

Endverstärker - (auch: Endstufe, Leistungsverstärker, Power-Amp) Einzig der Lautsprecheransteuerung dienendes Gerät ohne sonstigen Bedienungskomfort. Wird vom Vorverstärker angesteuert und setzt dessen niedrigen Ausgangspegel auf lautsprechergerechte Strom- und Spannungswerte um. Wird je nach Aufwand und Verwendungszweck als Mono- oder Stereoversion konzipiert; auch Fünf- und Sechskanal-Versionen für Surround Anwendungen sind im Handel.

Energiedichte - In einer Batterie oder Zelle gespeicherte Energie. Sie wird entweder zur Masse (gravimetrische Energiedichte - Wattstunden pro Gramm) oder zum Volumen (volumetrische Energiedichte - Wattstunden pro Kubikzentimeter) in Beziehung gesetzt.

Energie - Die in Wattstunden ausgedrückte Arbeit, die unter spezifizierten Bedingungen bei der Entladung von einer Batterie abgegeben werden kann.

Energy Star Program - Ein von der Amerikanischen Umweltschutzbehörde (EPA) entwickeltes Programm, um eine freiwillige Partnerschaft zwischen der EPA und Herstellern von Computersystemen, Druckern und Monitoren zu fördern. Um für dieses Programm zugelassen zu werden, müssen die Hesteller ihre Produkte so auslegen, daß diese weniger als 30 Watt bzw. weniger Leistung in Ruheperioden verbrauchen. Alle Desktop Monitore erfüllen diese Anforderungen.

E-Netz - Bezeichnung für die beiden jüngsten Mobilfunknetze in Deutschland. Vom Unternehmen E-Plus Mobilfunk wird seit 1994 das E1-Netz, Netzvorwahl: 0177, betrieben. Im Februar 1997 erhielt das VIAG Interkom-Konsortium die Lizenz für ein zweites E-Netz in Deutschland, das E2-Netz mit der Netzvorwahl: 0178. Es startete im Herbst 1998. Sie unterscheiden sich von den D-Netzen hauptsächlich durch einen größeren Frequenzbereich bei der Sprach- und Datenübertragung. Dies macht außerdem einige zusätzliche Mehrwertdienste möglich.

ENG - Abkürzung für Electronic News Gathering; englische Bezeichnung für Elektronische Berichterstattung, kurz EB.

Enhanced-Full-Rate - Neuer Übertragungsmodus in GSM-Netzen mit besserer Sprachqualität, der zum Beispiel bei E-Plus im Sommer 1998 eingeführt wurde. Um dieses Feature nutzen zu können, ist ein Handy der neuesten Generation erforderlich, alte Handys können in gewohnter Weise weiterbenutzt werden.

Enhancer - englischer Begriff für Bildverbesserer, der Kopierverluste beim elektronischen Schnitt vermindern hilft.

Entgasung - Austritt der Ladegase aus den dafür vorgesehenen Zellöffnungen (Stopfen, Ventil, Gaskanal).

Entgasungsventil - wiederverschliessbares Sicherheitsventil in der Zelle, das bei Überdruck öffnet und nach Erreichen des Normaldrucks selbsttätig wieder schliesst (z.B. Gel-, AGM-Batterie).

Entgeldregulierung - Regulierung der Entgelte bzw. Preise, die von marktbeherrschenden Telekommunikationsanbietern für Telekommunikationsdienste erhoben werden dürfen. Durch die staatliche Kontrolle der Entgelte soll verhindert werden, daß marktbeherrschende Telekommunikationsanbieter ihre Marktmacht mißbräuchlich verwenden.

Entladeschlussspannung - Gibt die untere Spannungsgrenze einer Zelle oder Batterie an, bis zu welcher sie entladen werden darf. Das Unterschreiten dieser Grenzspannung (Tiefentladung) kann bei verschiedenen Batteriearten (z.B. Blei, Ni/Cd, NiMH) zur Beeinträchtigung, oder durch Umpolung, zur Zerstörung der elektrochemischen Zelle führen.

Entladespannung (Um) - Die mittlere Entladespannung ist der Mittelwert der Entladespannung während der gesamten Entladung mit einem zugeordneten Entladestrom.

Entladestrom - Entnahmestromstärke einer Batterie. Kann absolut ausgedrückt werden (in Ampère) oder relativ (als ein Bruchteil oder ein Vielfaches der C-Stromstärke).

Entladetiefe - Die einer Batterie entnommene Kapazität dividiert durch die Nennkapazität der Batterie, ausgedrückt als ein Prozentwert, z.B. 50 % Entladetiefe bei einer Batterie mit einer Nennkapazität von 50 Ah bedeutet die Entnahme von 25 Ah.

Entladung - Entnahme von elektrischer Energie aus einem Kondensator.

Entladung - Entnahme von elektrischer Energie aus einer Batterie, bei der chemische Energie in elektrische umgewandelt wird.

Entmagnetisieren - Sämtliche Monitore mit Farbbildröhren werden von Magnetfeldern beeinflußt, die die Bildschirmanzeige verfärben oder verzerren können. Zur Korrektur dieser Effekte verfügen moderne Monitore über integrierte Entmagnetisierungsspulen, die die Maske der Bildröhre jeweils beim Einschalten des Monitors entmagnetisieren. Das OnScreen Menü enthält darüber hinaus eine Funktion (Degauss) für die Entmagnetisierung, die jederzeit ausgelöst werden kann.

Entropie - Informationsmenge, die in einem Symbol einer Mitteilung enthalten ist. Entropie ist eine Funktion des Models, das Anwendung findet, wenn Nachrichten durch Steigerung der Komplexität des benutzten Symbols ohne den Inhalt der Nachricht zu verändern so reduziert werden, daß der Inhalt der Nachricht besser Übertragen werden kann als das Original. Sie ist der Grenzwert für die kürzeste mittlere Codewortlänge für die Einzelnachrichten einer Quelle. Weil Entropie eine Methode ist, bei der das Maß der Information in einer Nachricht bestimmt wird, es stellt sie zugleich die untere Grenze für die mögliche verlustfreie Kompression dar. Wird ein Bild weiter komprimiert als seine Entropie, gehen Informationen verloren.

entropy coding - englisch für Entropie-Codierung: Bildcodierung mit Datenreduktion durch Nutzung der Entropie-Eigenschaften.

entropy - englisch für Entropie

entry (point) - englisch für Einstiegspunkt. Anfangspunkt der Schnittbearbeitung, auf dem Bildschirm gewöhnlich als Zeitcode-Marke angezeigt.

Entsättigung - Reduzieren der Farbintensität eines Bildes oder der Darstellung auf dem Monitor.

Entspiegelung - reflexmildernde Schicht auf der Oberfläche optisch genutzter Glaskörper, wie Objektive, Linsen, Prismen, Filter usw., um die Brillanz der Bilder zu steigern.

Entwicklung - Als Entwicklung wird die chemische Umwandung des bei der Aufnahme erzeugten latenten Bildes, in ein sichtbares Bild bezeichnet. Heute sind vor allem drei Prozesse dafür relevant: Schwarz-Weiß, C41 und E6

Entzerren - Korrigieren elektrischer Signale (Amplituden-, Frequenzgang-, Laufzeit- oder Phasenentzerrung).

EON Infomat - Durch die Auswertung des RDS-Service Enhanced Other Network können Sie ein RDS-Programm ohne eigene Verkehrsnachrichten hören, ohne auf Verkehrsnachrichten verzichten zu müssen.

EO-Wandler - Abkürzung für Elektrooptische Wandler. Elektronische Bauelemente, in denen zwischen elektrischen und optischen Signalen gewandelt wird; Verwendung vor allem in der Lichtwellenleitertechnik.

EPG - Abkürzung für Electronic Program Guide. Der EPG ist beim digitalen Fernsehen gewissermaßen Bedieneroberfläche und Programmzeitschrift in einem. Über so genannte Schaltflächen lassen sich mit der Fernbedienung verschiedene Funktionen aktivieren. Außerdem liefert der EPG Hintergrundinformationen zu Sendungen des aktuellen und der folgenden Tage. Voraussetzung ist allerdings, dass die Sendeanstalt diese Informationen bereitstellt.

EPG-Transfer (nexTView) - Die einfachste Methode beim digitalen Fernsehen, einen Videorekorder zu programmieren. Wählen Sie einfach die Sendung, die Sie aufzeichnen wollen, aus dem nexTView-Menü auf Ihrem Fernsehgerät aus und schon werden alle erforderlichen Daten für die Timerprogrammierung in Ihrem Videorecorder gespeichert.

Epi - Abkürzung für Epidiaskop, auch Episkop genannt; Projektor für Aufsichtsvorlagen (Bilder, Karten, Graphiken usw.).

EPI-Abtaster - Abkürzung für Epidiaskop-Abtaster; Gerät zur Umwandlung von Planvorlagen (Fotos, Graphiken etc.) in elektronische Bildsignale.

Epidiaskop - auch Episkop genannt; Projektor für Aufsichtsvorlagen (Bilder, Karten, Graphiken usw.).

E-Plus - Im Mai 1994 startete das modernste Mobilfunknetz in Deutschland. Es arbeitet im digitalen GSM-1800-Standard, der auf den GSM-900-Standard aufsetzt. Aufgrund der Marktentwicklung (über 90% aller verkauften Geräte sind Handys mit einer Sendeleistung von max. 2 Watt) wurde von Anfang an ein speziell auf Handys ausgelegtes Kleinzellen-Netz aufgebaut. Ein Vorteil der höheren Frequenz und kleineren Zellen liegt in der maximalen Netzkapazität von bis zu 20 Mio. Teilnehmern. Die Netzabdeckung ist mit denen des D1- und D2-Netzes vergleichbar. Für das E-Plus-Netz gibt es in vielen Ländern Europas und teilweise auch in Ländern im außereuropäischen Ausland Roaming-Abkommen, so daß ein E-Plus-Kunde mit seiner Karte auch im Ausland telefonieren kann bzw. erreichbar ist. In ausländischen Netzen, die im GSM-900-Standard aufgebaut sind, muß die Karte jedoch entweder in ein Dual-Band-Handy oder in ein D-Netz-Handy gelegt werden.

EPP - Abkürzung für Enhanced Parallel Port - Bidirektionale Schnittstelle für den Drucker/Peripherie mit Datenübetragungsraten von 400-500 Kb/sek.

E-Procurement - englisch für Elektronische Beschaffung: Der Begriff umfaßt den gesamten Warenbeschaffungsprozess (etwa das Bestellwesen) über das Internet. Dabei unterscheidet man drei Güterkategorien: Anlagegüter, Produktions- und Rohstoffe sowie Hilfs- und Betriebsgüter samt Gemeinkostenmaterial. Durch die Automatisierung des Beschaffungsprozesses werden vor allem Prozesskosten reduziert. Diese belaufen sich im allgemeinen je nach Branche auf rund 150 bis 250 Mark pro Transaktion. Laut Forrester Research lassen sich diese Kosten durch webbasierte Handelslösungen um bis zu 90 Prozent senken. Experten schätzen, daß ein Bestellvorgang, der vormals sieben Tage dauerte, mit E-Procurement nunmehr zwei Tage in Anspruch nehmen soll. Weitere Vorteile sind die erhöhte Effizienz durch den Wegfall von Papierkatalogen sowie die Möglichkeit von Echtzeitinformationen über Preise und Verfügbarkeit. E-Procurement gilt als einer der zukunftsträchtigsten B2B-Märkte.

EPS - Begriff aus der Drucktechnik. Abkürzung für Encapulated Postscript, ein weit verbreitetes Format auf Basis der Seitenbeschreibungssprache Postscript. Wird zum Darstellen von Text- und Grafikdokumenten wie , sowie Vektordaten und Bilder eingesetzt und hat seinen Ursprung in der professionellen Druck- und Belichtungstechnik.

EQ - Abkürzung für Equalizer, englisch für Entzerrer.

equalization - englisch für Entzerrung, Ausgleich, Glättung; selektive Frequenz-Anhebung bzw. -Abschwächung.

Equalizer - Grafischer Entzerrer, ein Gerät, in dem verschiedene Tonfrequenzbereiche einzeln oder zusammen angehoben oder abgesenkt werden können; damit kann eine optimale Anpassung einer Lautsprecheranlage an die Akustik des Wiedergaberaumes erreicht werden; auch für Frequenzgangkorrekturen bei Überspielungen verwendet. Beim grafischen Equalizer stehen zur Klangbild-Fein-Einstellung meist acht oder gar zehn Regler pro Kanal zur Verfügung, die auf der Frontplatte übersichtlich so angeordnet sind, daß der eingestellte Frequenverlauf gut ablesbar ist.

equalizer - kurz EQ, englisch für Entzerrer, Ausgleichsschaltung. In Audiomischern ein Modul zur Anhebung oder Abschwächung einzelner Frequenzen.

equalizing pulses - englisch für Ausgleichsimpulse im (F)BAS-Signal vor und nach den Vertikal-Syncpulsen; diese Vor- und Nachtrabanten dienen dazu, Synchronstörungen aufgrund des Halbbild-Verfahrens zu vermeiden.

ER - Abkürzung für Externer Rechner. Angebotsseiten in T-Online Service DATEX-J sind normalerweise direkt in der Leitzentrale von T-Online gespeichert. Über sogenannte Externe Rechner haben Anbieter aber die Möglichkeit, Ihr Angebot auf dem eigenen Rechner zu speichern. Externe Rechner sind über DATEX-P mit den Netzknoten von T-Online verbunden. Sie bemerken die Verbindung zu einem externen Rechner dadurch, daß T-Online "Verbindung wird aufgebaut" meldet. Die Verbindung zu einem externen Rechner kann normalerweise durch Eingabe von *00# oder *9# beendet werden. Wird der Rechner ausgeschalten, wird ebenfalls die Verbindung zum externen Rechner automatisch beendet. Das ist z.B. dann wichtig zu wissen, wenn durch Nutzung des externen Rechners Entgelte anfallen. Da externe Rechner häufig mit 9.600 bps zum DATEX-P-Netz verbunden sind, nützt es Ihnen in solchen Fällen nichts, wenn Sie T-Online per ISDN oder mit einem 28.800er Modem anwählen. Die maximale Geschwindigkeit bestimmt hier der externe Rechner. Homebanking wird normalerweise über externe Rechner abgewickelt.

Erfüllungsort - Begriff aus dem eCommerce. Ist der Ort, in der die Leistung erbracht werden muß. Nach § 269 BGB ist Erfüllungsort der Wohnsitz des Schuldners, wenn nichts anderes bestimmt ist.

Ergonomie - Die Analyse von Menschen und bestimmter physischer und psychischer Merkmale, um auf dieser Basis die optimale Gestaltung von Produkten zu ermitteln, die Sicherheit und Effizienz gewährleisten. Im engeren Sinne versteht man unter Ergonomie das problemlose und leichte Bedienen der Geräte am Arbeitsplatz, in diesem Fall des Monitors, durch den Anwender.

Erhaltungsladung - Lademethode, bei der die Batterie im vollgeladenen Zustand gehalten wird, und somit stets einsatzbereit ist, z.B. für Notstromversorgung.

Erhebungswinkel - Vertikaler Neigungswinkel einer Satellitenantenne nach oben in den Himmel, auch Elevation genannt. Siehe im Gegensatz dazu Azimut.

ERO - Abkürzung für European Radio Communications Office.

ERP - Abkürzung für Effective Radiated Power; effektive Strahlungsleistung eines Senders.

ERP - Abürzung für Enterprise Ressource Planning: Systeme zur internen Unternehmensplanung, -steuerung, -abwicklung und -kontrolle. Wird auch häufig als Back-Office - Anwendung bezeichnet. (z.B. SAP, Oracle, Baan). ERP umfaßt Anwendungen, die Produktions-, Finanz- und Distributions-Funktionen integrieren, um den Überblick über die Ressourcen einer Unternehmung zu behalten und diese zu optimieren.

error concealment - englisch für Fehlerverdeckung: Fehler bei digitalisierten Bildern, z.B. Drop-Outs, werden nicht beseitigt, sondern elektronisch so behandelt, daß sie weniger sichtbar sind. Sie werden beispielsweise durch "Codespreizung" auf einen großen Bereich verteilt und damit quasi "versteckt".

error correction code - Englisch für Fehlerkorrekturcode, Fehlerschutzcode, z.B. Reed-Solomon-Code.

Error Correction - englisch für Fehlerkorrektur; Die Gefahr von Bildfehlern beim digitalen Aufzeichnungsverfahren (DV, Digital 8) durch eine Error Correction (digitale Fehlerbeseitigung) erheblich reduziert. Dabei werden die digitalisierten Bilddaten in einer Matrix abgelegt und durch eine Prüfsumme am rechten und unteren Rand eines Matrixfeldes kontrolliert. Ergeben sich bei der Aufnahme oder Wiedergabe Fehler, beispielsweise bei Drop Outs, können automatisch die ursprünglichen Daten wieder herstellt werden. Die Daten werden in Felder organisiert, Prüfwerte in jeder Zeile und jeder Spalte erlauben es, Fehler zu finden und das Original wieder herzustellen. (Reed-Solomon Korrektur.)

Ersatzschaltbild - Schaltbild, das das elektrische Verhalten eines elektrochemischen Speichers mit ohmschen elektrischen Symbolen veranschaulicht.

Erstkopie - auch Nullkopie genannt. Eine vom abgezogenen Negativ- oder Umkehroriginal mit Licht- und Farbausgleich gezogene Kopie; kann noch Mängel im Lichtausgleich und in der Farbabstimmung aufweisen.

Erweiterte Wahlwiederholung - Eine gewählte Rufnummer wird in einem Speicher des Telefons "geparkt". Sie kann später wieder gewählt werden, auch wenn zwischendurch mit anderen Rufnummern telefoniert worden ist.

ES - Abkürzung für Elektronischer Schnitt. Fernseh-Bearbeitungsverfahren für MAZ-Produktionen; dabei werden einzeln aufgezeichnete Einstellungen mittels festgelegter Cue-tone- oder Zeitcode-Markierungen auf ein zweites MAZ-Band nacheinander so kopiert, daß ein chronologisch richtiges, lückenloses Sendeband entsteht; für den elektronischen Schnitt werden mindestens zwei MAZ-Maschinen benötigt.

ES - Abkürzung für Elementary Stream, kodierter Datenstrom für Audio und Video.

E-Shop - Als E- oder auch Online-Shop wird eine Web-Site bezeichnet, die dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen dienen soll. Folglich bedeutet E- oder Online-Shopping das Aussuchen, Bestellen und Bezahlen von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Bei der Konzentration mehrerer virtueller Geschäfte auf einer Web-Site spricht man von E- oder auch Web-Mall, beim Online-Erwerb von Waren und Dienstleistungen auch von E-Purchase.

E-Signatur - Die elektronische Signatur (auch digitale Unterschrift) ist ein Verfahren, mit dem sichergestellt wird, daß Daten während der Übertragung nicht von unberechtigten Personen verändert werden. Eine digitale Signatur wird über eine Zertifizierungsstelle zertifiziert und ermöglicht es, den Inhaber des Schlüssels und die Unverfälschtheit der Daten eindeutig zu machen. So bietet etwa die Deutsche Post eine digitale Signatur nach den Voraussetzungen des deutschen Signaturgesetzes, die das rechtsgültige Unterzeichnen elektronischer Dokumente erlaubt. Sie wird mit Hilfe einer Chipkarte erstellt. Als Garant für die Echtheit von digitalen Signaturen fungiert die staatlich bestätigte Zertifizierungsstelle der Deutschen Post.

ET - Abkürzung für Elektrotechnik, meint allgemeinen das Fachgebiet Elektrotechnik.

ETB - Abkürzung für Elektronisches Testbild. Signal aus einem Testbildgenerator zur Kalibrierung.

Ethernet - Das Ethernet ist ein lokales Netzwerk (LAN), das Computer, Drucker, Workstations, Terminals und andere elektronische Geräte miteinander verbindet. Ein Ethernet arbeitet zur Zeit mit normalen (abgeschirmten) verseilten Doppeladerkabeln (shielded Twisted Pair) und mit Koaxialkabeln mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Mbps (Mega bit per second). Das neuere Fast Ethernet sorgt für Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbps. Ethernet ist ein EDV-Netzwerk mit busförmiger Struktur. Die heute am weitesten verbreitete Technologie für lokale Netzwerke.

ETML - Abkürzung für Extract Trasform Load Managment. Integrationsplattform, die die Infrastruktur-Architektur bereitstellt, um Daten aus unterschiedlichen Quellen zu integrieren.

ETR - Abkürzung für European Telecommunication Report.

etracks - Tonspuren auf einem Datenspeicher. Begriff aus der digitalen Audiobearbeitung.

ETS - Abkürzung für European Telecommunication Standard. Für Europa verbindliche Normen im Bereich der Telekommunikation (ETSI).

ETSI - Abkürzung für European Telecommunication Standards Institute. Standardisierungsorganisation im Telekommunikationsbereich, die Normen und Normenvorschläge prüft, bevor diese als ETS verabschiedet werden. Z.B. sind viele der ISDN-Standards dort entstanden (http://www.etsi.fr).

Euro-AV-Buchse - Über diesen genormten Anschluß, auch Scart-Buchse genannt, können Sie problemlos alle möglichen anderen Geräte mit dem Fernseher verbinden, z.B. den Videorecorder, die Satellitenempfangsanlage, ein Laser-Disc-Gerät, eine Stereoanlage oder einen Computer. Vor allem für den Videorecorder ist diese Verbindung ideal und erlaubt die beste Qualität bei Aufnahme und Wiedergabe. Auch Decoder für Pay-TV-Sender, die ein verschlüsseltes Programm senden, laufen über die Euro-AV-Buchse.

Eurofiletransfer - Ein herstellerübergreifender Protokollstandard für die Übertragung und den Austausch von Computerdateien zwischen zwei PCs über ISDN. Sowohl Sender als auch Empfänger müssen mit ISDN und einem Eurofiletransfer-Programm arbeiten.

Euro-ISDN - Harmonisiertes, in Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem Signalisierungsprotokoll DSS1, zu dessen Einführung sich ISDN-Netzbetreiber in über 24 europäischen Staaten verpflichtet haben. In Deutschland stellt das Euro-ISDN - nach dem nationalen Vorläufersystem 1TR6 - inzwischen die Regeltechnik dar.

European DVB Project - Projekt zur Erarbeitung von Strategien, Technologien und Standards für ein künftiges digitales Fernsehsystem für die satelliten- bzw. kabelgestützte oder terrestrische Übertragung. 1991 zunächst als European Launching Group (ELG) gegründet, begann das DVB-Projekt im Jahr 1993 seine Arbeit. Es umfasst inzwischen über 260 Unternehmen, Institutionen [Deutsche TV-Plattform e.V.] und Organisationen - Gerätehersteller, Sendeanstalten, Netzbetreiber, Forschungsinstitute und Behörden - aus 27 Ländern. Obwohl ursprünglich primär europäisches Projekt, gehören DVB heute auch zahlreiche außereuropäische Unternehmen, beispielsweise aus Japan, Südkorea, Kanada und den USA an. Da DVB nicht nur für digitalen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) nutzbar ist, stellt diese Technologie eine praktisch universale "Datenautobahn" für Anwendungen mit Datenraten bis zu 39 Mbit/s zur Verfügung. Gelegentlich wurde daher angeregt, nicht von Digital Video Broadcasting, sondern von Digital Versatile Broadcasting (siehe auch DVD) zu sprechen. Zur Familie der DVB-Standards gehören verschiedene Formate. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2, für die Audiodaten Musicam. Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber nur wenigen Hörfunkprogrammen. Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät für Deutschland, die sogenannte Set-Top-Box, verzögerte die Markteinführung. In Deutschland ist DVB seit 1996 mit dem Start von DF1 präsent. Terrestrische DVB-Sendungen wurden in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard. Digitalreceiver, die gemäß den DVB-Standards entwickelt und gefertigt sind, dürfen zur Kennzeichnung das DVB-Logo führen.

Euroskala - In Europa übliche Grundfarbtöne für industriellen Vierfarbdruck.

Eutektikum - Punkt im Zustandsdiagramm einer Legierung aus mehreren vollständig mischbaren Legierungsbestandteilen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Legierung ihren niedrigsten Schmelzpunkt aufweist (z.B. Eutektikum einer Bleiantimon-Legierung - Pb - Sb = 88,9 - 11,1 mit Schmelztemperatur TEutektikum = 252 °C.)

Eutelsat - Europäische Satelliten-Betriebs-Organisation. Der europäische Satellitenbetreiber besitzt eine ganze Flotte von Satelliten im All. Sie übertragen zahlreiche deutsche und ausländische Programme. Die für Deutschland wichtigsten Hotbird-Satelliten befinden sich auf 13,0 Grad Ost.

Evaluationsinstrumente - Begriff aus der Meinungsforschung. Evaluationsinstrumente sind Interviews, Expertengutachten, Fragebögen, Meinungsfindungs-Methoden (z.B.: Delphie-Methode) oder Tests zur Ermittlung von Informationen.

event number - englisch für Schnittnummer (entsprechend der Schnitt-Numerierung in der Schnittliste).

Evershed-Anlage - Firmenbezeichnung für ein Fernbedienungssystem mit Vorwahlmöglichkeiten; damit können Aufnahmezustände der Studiokameras (Bildfeld, Zoomeinstellung, optische Schärfe etc.) für eine Reihe von Einstellungen festgelegt und zum Aufnahmezeitpunkt abgerufen werden.

EVÜ - Abkürzung für Einzel-Verbindungs-Übersicht. Aufschlüsselung aller geführten Telefonate eines Telefonanschlusses.

Exit - englisch für Ausgang. Meint den Ausstiegspunkt oder Endpunkt der Schnittbearbeitung, auf dem Bildschirm gewöhnlich als Zeitcode-Marke angezeigt.

Exklusivmarken - Exklusivmarken sind Varianten einer Produktmarke, die exklusiv nur einem oder einer bestimmten Gruppe von Absatzmittlern zum Vertrieb zur Verfügung gestellt werden.

EX-OR - Abkürzung für EXklusiv-OdeR = XOR

Expander - Ein Zusatzstoff in Batterien aus organischen und / oder anorganischen Komponenten (Lignin, Russ, Bariumsulfat) zur negativen Masse. Der Expander wirkt dem Schrumpfen des Bleischwamms während des Betriebs der Batterie entgegen.

Expander - ist ein Regelverstärker, der eine Toninformation, die am Anfang einer Übertragungsstrecke in ihrer Dynamik komprimiert wurde, wieder entsprechend dehnt, um die Originalität des akustischen Geschehens zu erhalten; durch das Verfahren der Dynamik-Kompression und späterer -Dehnung werden Störgeräusche, die auf der Übertragungsstrecke auftreten, vermindert.

Expertise - Begriff aus dem eCommerce. Gutachten eines Sachverständigen

Explosionsblende - Trickblende, bei der eine Einstellung durch die nächste von der Bildmitte her zum Rand hin "verdrängt" wird.

Exportieren - Der Transport von (Bild-)Daten von einem Computer, Programm, Dateityp oder Gerät zu einem anderen.

Expsure Control - Manuelle Belichtungseinstellung; Unter dieser Funktion verbirgt sich die Möglichkeit, eine manuelle Blenden- und Gain-Steuerung vorzunehmen. Durch die Steuerung mittels eines Reglers erfolgt die Umschaltung von geöffneter Blende zu Gain stufenlos.

extern(al) key - englisch für Externer Key, Fremdschablone: das Stanzsignal wird dem Bildmischer von außen zugeführt (z.B. als Schrift oder in Form eines Trickmusters) und ist daher unabhängig vom Vordergrund-Signal.

Extern - Bedeutet in der Telekommunikation Anschlüsse, die über das öffentliche Telekommunikationsnetz erreicht werden.

Extranet - Netzwerk, das auf Internet-Technologie basiert, vergleichbar mit einem Intranet, mit dem Unterschied, daß das Extranet nicht der firmeninternen Kommunikation dient, sondern der Kommunikation zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten oder auch Unternehmen und beispielsweise Zulieferern oder Händlern. Vorzugsweise geht es dabei um den Zugriff auf interne WWW-Applikationen sowie um den Austausch von Daten und Dokumenten mit ausgewählten Partnern.

Extrusion - Funktion in Grafikprogrammen. Das Herausziehen von Umrissen aus einer zweidimensionalen Vorlage zu einem dreidimensionalen Werk. Verleiht dem Objekt eine räumliche Wirkung.

eye pattern - englisch für Augenmuster, Augendiagramm . Augenförmiges Diagramm eines decodierten Digitalsignals auf dem Oszilloskop, zur Abschätzung der Bitfehler-Wahrscheinlichkeit.