Dd

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D/A - Abkürzung für digital zu analog. Die Umwandlung von digitalen Signalen in die analoge Signalform.

D/A-Wandler - Digital/Analog-Wandler: Verwandelt digitale Signale in Form von Zahlen zurück in analoge Spannungswerte. Steckt zum Beispiel in jedem CD-Player, Digitalen Audio und Video Recorder oder digitalen Radioempfänger - heute oft in Form des Bitstromwandlers. Baustein zur Umsetzung von digitalen Tonsignalen in hörbare, analoge Signale. Je höher die Bitauflösung, desto besser ist die Klangqualität.

D10 - Betacam IMX - Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente auf Beta Metall-Kassetten (bis 222 Minuten) mit MPEG2 4:2:2 Profile @ ML Videokompression bei einer festen Datenrate von 50 Mbit/s. Beta IMX nutzt neben SDI die neue SDTI-Schnittstelle für schnellen Datenaustausch von Bild- und Audiodaten in mehrfacher Geschwindigkeit, Beta IMX Recorder können analoge BETA SP, digitale Beta Digital und SX Bänder als Video wiedergeben und als IMX MPEG2 codieren.

D1 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format mit 19mm-Metalloxyd-Band nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten Auslösung und transparenter 8 bit Quantisierung (unkomprimiert). Hohe Chrominanzbandbreite für exzellente Farbwiedergabe, ideal für hochwertige Postproduktion. Minimale Generationsverluste bei Kopie und Effektprocessing. D1 MAZen können ohne Formatwandlung zu den meisten digitalen Effektsystemen, Paintboxen, Harddiskrecordern etc. Daten übertragen (175 Mbit/sec). In Sonderbauformen auch 4:4:4 Betrieb möglich.

D1 - Erstes digitales Mobilfunknetz der Telekom. Das D1-Netz wurde von der DeTeMobil (jetzt T-Mobil) 1992 in Betrieb genommen. Es ist ein digitales zellulares Netz im GSM-900 MHz-Standard. Die maximale Teilnehmerkapazität beträgt aufgrund des digitalen Standards und der hohen Anzahl von Funkbasisstationen mehr als 2,5 Mio. Teilnehmer und kann mit zunehmendem Kleinzellenausbau auf bis zu 8 Mio. erhöht werden. Für das D1-Netz gibt es in vielen Ländern Europas und teilweise auch in Ländern im außereuropäischen Ausland Roaming-Abkommen, so daß ein D1-Kunde mit seiner Karte auch im Ausland, in über 70 Ländern, telefonieren kann bzw. erreichbar ist.

D1 - umgangssprachlich die Bezeichnung für unkomprimierte digitale Studiotechnik.

D2 - Digitales Composite-Magnetbandformat-Format mit 19mm-MP-(Metallpartikel-)Band für Composite Signale in PAL oder NTSC bis 208 Minuten pro Kassette. Von Ampex entwickelt und später von Sony übernommen, als Ersatz für das analoge C-Format. D2 ist nicht kompatibel mit D1. Alle typischen Nachteile eines intern Composite-Signale verarbeitenden Systems.

D2 - Im Rahmen der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes startete 1992 ein zweiter Netzbetreiber für ein digitales Mobilfunknetz im GSM-900 MHz-Standard. Netzbetreiber ist die Mannesmann Mobilfunk GmbH. Die technischen Daten sind aufgrund des gleichen Standards mit D1 nahezu identisch. Die Flächendeckung und weitere Ausbauplanung sowie die Roaming-Abkommen sind mit den D1-Daten ebenfalls vergleichbar. Netzausbau und Netzqualität sind jedoch regional unterschiedlich zu D1, aber insgesamt vergleichbar.

D2-MAC - D-MAC Fernsehübertragungsnorm: Ton und Daten digital (duobinär), Bild analog (MAC). Für das Satellitenfernsehen entwickelte Fernsehübertragungsnorm, die analoge Bild- und digitale Tonübertragung vorsah, jedoch heute praktisch keine Bedeutung mehr hat.

D3 - Digitales Composite-Magnetbandformat-Format (von Panasonic) mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-) Band für Composite Signale in PAL oder NTSC bis 245 Minuten pro Kassette. D3-Cassetten können auch auf D5-Maschinen abgespielt werden. D3 ist nicht kompatibel mit D1. Alle typischen Nachteile eines intern Composite-Signale verarbeitenden Systems.

D4 - Ein Magnetbandformat unter dieser Bezeichnung wurde nie standardiziert, da D4 in einigen asiatischen Ländern mit dem Tod oder Unglück in Zusammenhang steht.

D5 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format (von Panasonic) mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-) Band nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten-Auflösung und 10 Bit Quantisierung (unkomprimiert). D5 besitzt alle Leistungsvorteile von D1 für die high-end Postproduktionen. D5 MAZen nutzen die dieselben Kasetten wie D3 und können auch D3 Kassetten in Komponente wiedergeben. Das D5 Format bietet zudem die Möglichkeit einer (ca. 4:1 komprimierten) HDTV-Aufzeichnung, HD-D5.

D6 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format für HDTV (von BTS / Philips) mit 19mm-MP-(Metallpartikel-)Band für die Aufzeichnung von unkomprimierten High-Definition Signalen bis 1.88 Gbit/s (1.2 Gbps). Auch als Gigabyte Recorder bekannt. D6 akzeptiert das europäische 1250/50 interlaced format und das japanische 1125/60 interlaced format mit 1035 aktiven Zeilen gemäß SMPTE 260M. Nicht akzeptiert wird das ITU Format mit 1080 aktiven Zeilen. ANSI/SMPTE 277M und 278M sind D6 Standards.

D7 - DVCPRO. Panasonic entwickelte ein natives DV-Komponenten Format mit ¼“ MP-Band (18 micron Spurbreite). DVCPRO nutzt native DCT-based 5:1 DV Kompression mit 4:1:1 8-bit Quantisierung. Es werden 10 Tracks per frame bei 525/60 Quellen und 12 tracks per frame bei 625/50 Quellen auf Band geschrieben. Bandgeschwindigkeit 33.813 mm/s. Das Format bietet vier 16-bit 48 kHz digitale Audio Kanäle und eine analoge Cue Spur. Linearer (LTC) und Vertical Interval Time Code (VITC) werden unterstützt. Als Weiterentwicklungen gibt es eine 4:2:2 (DVCPRO50) und eine Progressiv abtastende 4:2:0 (DVCPRO P) Version des Formates, ebenso eine High-Definition Version (DVCPROHD).

D8 - Ein Magnetbandformat unter dieser Bezeichnung wurde nie standadiziert, da die SMPTE eine Verwechslung mit digitalen Audio Recordern DA-88 vermeiden wollte.

D9 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format (von JVC) für datenkomprimierte Aufzeichnung in 4:2:2 8 Bit Quantisierung auf spezielle ½“ S-VHS Kassette (Digital-S). Geringe Kompressionsrate bei 3.3:1 (Datenrate 50 Mbit/sec). Gutes Preis/Leistungsverhältnis für internen Studiostandard als Zwischen- oder Massenspeicher (Archivierung). S-VHS abwärtskompatibel. Das Format wurde als D9 standardisiert.

DAB - Abkürzung für Digital Audio Broadcast, neuerdings auch einfach „Digitalradio“ genannt. Verfahren zur terrestrischen digitalen Übertragung von Hörfunk und multimedialen Datendiensten in CD-Qualität ohne Frequenzwechsel mit programmbegleitenden Informationen (zum Beispiel Titel, Interpret etc.). Dazu sind vom Radioprogramm unabhängige Datendienste möglich, wie beispielsweise Stauinformationen, Stadtpläne etc. Wird über terrestrische Sender ausgestrahlt und ist über Stabantennen zu empfangen, auch im fahrenden Auto. Störungsfreier Mobilempfang selbst im Gebirge oder in Straßenschluchten ist sogar der große Vorteil von DAB gegenüber UKW. Die Klangqualität ist mit ADR vergleichbar: Musicam Datenreduziert mit allerdings teils noch geringeren Datenraten als ADR. Derzeit wird DAB in zahlreichen Pilotprojekten ausgestrahlt, vorwiegend in der südlichen Hälfte Deutschlands. Die Programmvielfalt ist, wegen der Frequenzknappheit, im Moment noch begrenzt. Erste Geräte für den Empfang im Auto sind im Handel, komplett mit UKW-Teil und Cassettenplayer. DAB-Heimempfänger soll es ab 1999 geben. Ab 1999 wird auch der DAB-Regelbetrieb erwartet. Zur Datenreduktion von 1,411 Mbit/s auf 192 kBit/S - wird das MUSICAM Verfahren eingesetzt.

DAC - Abkürzung für Digital-Analog Converter, ein Wandler der digitale Signale in die analoge Signalform umformt.

DAC - Halbleiterbaustein, der digitale Impulse in kontinuierliche Spannungen eines bestimmten Wertebereiches (analoge Signale) umsetzt. Jede Grafikkarte für VGA-Monitore verfügt über einen solchen Baustein; seine Arbeitsgeschwindigkeit (in MHz angegeben) ist unter anderem entscheidend für die zu erzielende Bildwiederholrate.

DAD - Abkürzung für Digital Audio Disc, nicht geschützte Bezeichnung, die gelegentlich auf DVDs zu finden ist, die kaum Videoinformationen enthalten, sondern sich auf hochwertige Musikübertragung konzentrieren.

Damnum - Begriff aus dem eCommerce. Abzug bei Darlehensauszahlung. „Feinregulierung“ des Zinssatzes. Betrag, der bei Auszahlung des Darlehens einbehalten wird.

D'Appolito-Lautsprecher - nach dem amerikanischen Physiker Joe D'Appolito benannte Anordnung der Lautsprecher auf der Schallwand. Bei dieser Variante sitzt der Hochtöner zwischen zwei in senkrechter Linie angebrachten Mitteltönern. Diese Anordnung führt zu einer recht engwinkeligen vertikalen Abstrahlung, die Klangverfälschungen sowie schlechte Räumlichkeit durch Boden- und Deckenreflexionen weitgehend verhindert.

DAPSK - Abkürzung für Differential Amplitude Phase Shift Keying. Differentielle Amplituden-Phasenumtastung oder -Phasenmodulation.

DARC - Abkürzung für Deutscher Amateur Radio Club.

Darlehen - Begriff aus dem eCommerce. Hingabe von Geld gegen die Verpflichtung, die Summe zu einem bestimmten Zeitpunkt meist mit Zinsen zurückzuzahlen.

Database Marketing - Begriff aus dem eCommerce. Stellt die differenzierte Marktbearbeitung auf Basis von Marktforschungsdaten dar.

DAT - Abkürzung für Digtial Audio Tape - digitales Magnetband, von Sony und Philips entwickeltes Format. DAT war eines der ersten digitalen Aufzeichnungssysteme und kam 1987 auf den Markt. Es arbeitet mit Magnetband Schrägspuraufzeichnung nach dem Prinzip des Videorecorders. Verlustfreie Aufzeichnung digitaler Audio-Daten (zum Beispiel von CD) auf DAT-Bänder. Das Datenformat ist linear und CD kompatibel, also nicht datenreduziert. Allerdings wurde die Standard-Taktfrequenz mit 48 kHz definiert. Digitalsignale mit anderen Abtastraten können aber ebenfalls aufgezeichnet werden. DAT hat sich in der Studiotechnik fest etabliert, konnte sich im Consumer Bereich jedoch nicht vollständig durchsetzen. Die DAT Technologie findet auch in der EDV als reiner Daten Streamer Anwendung

Data Mart - Bezeichnet eine Teilmenge eines Data Warehouses für einzelne Abteilungen. Der Vorteil gegenüber einem unternehmensweiten Data Warehouse liegt in der schnelleren Implementierung, da viel weniger Daten zu berücksichtigen sind. Die Zusammenführung von mehreren Data Marts zu einem Data Warehouse ist sehr schwierig.

Data Mining - Data Mining ist eine Kombination verschiedener multivarianter statistischer Verfahren einschließlich neuronaler Netze, die den Marketing-Experten helfen, Trends schon früh zu erkennen, zum Beispiel Abwanderungstendenzen in einer bestimmten Kundengruppe. Eine charakteristische Aufgabenstellung für das Data-Mining schlägt sich in der Frage: " Wieso kaufen unsere Kunden in Frankfurt jetzt 30 Prozent weniger als im letzten Jahr?" nieder. Data-Mining ist ein komplexer Prozeß, bei dem zunächst aus einer Vielzahl von Daten die Variablen definiert werden müssen, die für die simultane Auswertung in Frage kommen. Will man beispielsweise das Merkmal "Kaufwahrscheinlichkeit" für einen ausgewählten Personenkreis bestimmen, zählen zu den möglichen Variablen -neben vielen anderen - das Alter des Kunden, Familienstand, Wohngegend und Einkommen. Entscheidend für das Resultat einer Anfrage ist die Wahl des geeigneten statistischen Modells, das zur Datenauswertung herangezogen wird.

Data partitioning - Eine Methode, bei der ein Datenstrom in zwei Teil-Datenströme aufgeteilt werden, um eine höhere Fehlersicherheit beim Transport zu erzielen. Die zwei Datenströme müssen vor dem Entschlüsseln wieder kombiniert werden.

Data Warehouse - Eine von den operativen Systemen isolierte Datenbank, die als Datenbasis für Management-Unterstützungssysteme dient. Data Warehouses sind optimiert für die Analyse von Daten aus internen (z.B. SAP R/3) oder externen Quellen (z.B. Web). Nach heutigem Sprachgebrauch werden Data Warehouses als Synonym bzw. Oberbegriff für DSS-, EIS- und MIS-Systeme verwendet.

Datei - (File) - Texte, Bilder oder andere Informationen werden in einer Datei abgespeichert, diese kann mit einem Namen versehen werden.

Dateiformat - (File Format) - Es definiert, wie Daten von Bildern oder Texten usw. auf einem Speichermedium abgelegt werden. Damit sich Bilddateien in verschiedenen Programmen öffnen lassen, werden sie in genormten Dateiformaten abgespeichert. Dateiformate für Bilddaten sind: Tiff, Pict, JPEG, BMP. In PC/Windows-Computern wird das Dateiformat hinter dem Dateinamen, getrennt durch einen Punkt in drei Buchstaben mit abgespeichert (z.B. Bild1.tif oder text.doc). Am weitesten verbreitet sind die Formate TIFF, in Windows an der Endung ".tif" erkennbar, und JPEG mit der Windows-Endung ".jpg".

Dateitransfer - Bezeichnet das Übertragen einer Datei von einem Datenträger zu einem anderen. Anderer Begriff für Kopieren.

Dateitransfer - Leitungsgebundene Übertragung von Dateien zwischen Computern, zum Beispiel über ISDN.

Datenanwendung - Anwendungen des ISDN, bei denen nicht Sprache oder Töne, sondern Daten übertragen werden, zum Beispiel Computerdateien.

Daten-Autobahn - Das im Internet zusammengeschlossene elektronische Rechner-Netz wird als Daten-Highway oder -Autobahn bezeichnet.

Datenbank - Begriff aus dem eCommerce. Zusammenfassung von Datenbeständen auf elektronischen Speichergeräten mit großer Kapazität. Die Daten können nach bestimmten Merkmalen abgefragt und jederzeit auf den neuesten Stand gebracht werden.

Datenbustechnik - Fernbedienungsverfahren zum Schalten von Leitungsverbindungen innerhalb des Hauses; auch zur fernbedienten Steuerung von Gerätegruppen.

Datendurchsatz(rate) - siehe Datentransferrate.

Datenfernübertragung (DFÜ) - Bezeichnung für den technischen Datentransport zwischen räumlich getrennten Datenstationen über ein Datennetz.

Datenfernübertragung - Datenübertragung von einer Datenverarbeitungsanlage (z.B. PC) zu einer anderen (z.B. Mobiltelefon) über Datenleitungen.

Datenkompression - Reduktion von Daten zur Verringerung der Datenmenge bei gleichbleibendem Informationsgehalt, um schnellere Übertragung und weniger Speicherbedarf zu gewährleisten. Um die Bandbreite bei der Übertragung per Modem oder ISDN zu sparen, werden digitale Daten für Bild- und Tonsignale reduziert. Es werden reversible (verlustfreie) und nicht reversible (verlustbehaftete) Reduktionen angewandt. Verlustfreie Verfahren sind beispielsweise die Telekom-Verfahren MNP5 und V.42bis. Bei verlustbehafteten Verfahren werden Signalanteile, die Auge oder Ohr ohnedies kaum wahrnehmen, aus dem Signal entfernt. Hier werden z.B. bei Fernsehsignalen möglichst nur die Bildinhalte übertragen, die sich gegenüber dem vorhergehenden Bild verändert haben.

Datenrate - allgemein; Die Datenrate (auch: Datentransfer- oder Datenübertragungsrate) ist die Datenmenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit übertragen wird, z.B. der Betrag an Daten, der pro Sekunde über den PC-Bus läuft bzw. vom Speichergerät geschrieben/gelesen werden muß. Die Angabe, meist in Megabyte (MB/s) oder Megabit (MBit/s oder Mbps) pro Sekunde gibt Aufschluß über die Datenreduktion durch Kompression und damit über die erzielbare Bildqualität beim nonlinearen Videoschnitt. Wichtige Größe bei der Auswahl von Festplatten für den non-linearen Videoschnitt als auch für die erzielbare Bildqualität. Um ruckelnde Wiedergabe zu vermeiden, muß eine Datenrate gewählt werden, die die Festplatte garantiert kontinuierlich liefern kann. Begrenzungen einer einzelnen Platte können mittels RAID umgangen werden.

Datenrate Anzeige - Zeigt Ihnen die erforderlichen Datenmenge, die zum Speichern eines Bildes erforderlich ist. Oder zeigt bei DVD Playern die Datenrate, mit der das Signal auf der Scheibe gespeichert ist.

Datenrate - auch als 'Datentransferrate' oder "Bitrate" bezeichnet. Gibt die Zahl der pro Zeiteinheit übertragenen Daten in Bit/s (Bit pro Sekunde) bzw. Mbit/s (Megabit = Millionen Bit pro Sekunde) an. Die Datenrate entscheidet maßgeblich über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme. Datenraten von 4 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern.

Datenrate - Audio; Beim digitalen Radio ist die Datenrate ein Maß für die Übertragungsqualität. Alle modernen Radiosysteme in Europa - ADR, DAB und DVB arbeiten mit Musicam-Datenreduktion, aber innerhalb dieses Standards sind verschiedene Datenraten möglich. Bei ADR liegt sie mit 192 Kilobit pro Sekunde fest, bei DAB werden meist 160 oder 192 kBit/s pro Stereosignal verwendet, und beim DVB-Radio kommt sogar vereinzelt 256 kBit/s vor. Je größer die Datenrate, desto weniger Programme passen in einen Übertragungskanal.

Datenrate - Video; Sie entscheidet über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme und wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben. Datenraten von 5 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern.

Datenreduktion - Audio: Basiert darauf, dass "unhörbare" Toninformationen entfernt werden. Viele Töne werden nämlich durch andere überlagert, wieder andere werden vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen, da sie außerhalb bestimmter Frequenzbereiche liegen. Durch Weglassen von Signalanteilen, die ohnehin nicht hörbar sind, lassen sich die Datenmengen auf einen Bruchteil des CD-Standards reduzieren. Unterdrückt werden vor allem leise Töne, die durch lautere in benachbarten Frequenzbereichen verdeckt werden. Bekannte Audio Reduktionsverfahren sind ATRAC bei der MiniDisc (Reduktionsfaktor etwa 1:5) und Musicam beim Digitalradio (meist Faktor 1:7). Auch digitale Surround-Systeme wie AC-3 und DTS arbeiten mit Datenreduktion.

Datenreduktion - Video: Erfolgt im wesentlichen dadurch, dass nicht 25 mal pro Sekunde jeweils komplette Fernsehbilder, sondern jeweils nur die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Bild übertragen werden. Video und Bildsignale bei der DVD und beim digitalen Fernsehen werden mit MPEG-2 Datenreduktion komprimiert.

Datenreduktion - wird auch als "Datenkompression" bezeichnet. Ist aber nur einer der möglichen Methoden. Datenreduktion ist in der Regel verlustbehaftet, das heißt Anteile des Originals wegen nach bestimmten Kriterien weggelassen.

Datenschutz - Begriff aus dem eCommerce. Maßnahmen die die unberechtigte Einsichtnahme oder Weiterverarbeitung z.B. personenbezogener Daten verhindern.

Datenträger - Speichermedien der Datenverarbeitung, die der unmittelbaren Eingabe dienen z.B. Lochstreifen, Lochkarten, Magnetbänder, -karten, -platten, -trommeln, Disketten sowie CD-ROM.

Datentransfermodus - (online-Modus) Status eines Modems, in dem es ankommende Zeichenfolgen als Daten über die Telefonleitung zur Gegenstelle sendet. Mit Hilfe des Hayes-Befehls "+++" kann vom Daten- in den Befehlsmodus geschalten werden. Zurück wird mit ATO geschalten.

Datentransferrate - Die Datentransferrate ist eine Maßzahl, die beschreibt, wieviel Megabyte Daten pro Sekunde kontinuierlich von einer Festplatte gelesen bzw. geschrieben werden können. Ist die Datentransferrate einer Festplatte zu niedrig, so kommt es zu Bildrucklern oder Tonaussetzern bei der Aufnahme bzw. Wiedergabe einer Videodatei. In solchen Fällen muß die Kompressionsrate der Videoschnittkarte erhöht werden, was auch eine Verschlechterung der Bildqualität nach sich zieht. Bei der Festplattenauswahl ist vor allem die minimale Dauertransferrate von Bedeutung. Sie bildet die Obergrenze für die niedrigste Kompressionsrate.

Datenübertragung - Auch Datenfernübertragung (DFÜ). Transfer von Computerdateien zwischen verschiedenen PC zum Beispiel über EuroFile Transfer

Datenverarbeitung - Abkürzung DV; Informationsverarbeitung (Erfassen, Speichern, Ordnen, Umformen, Übertragen) mittels elektronischer Rechenanlagen.

Datex-J - Abkürzung für Data Exchange Jedermann. Die Zugangsplattform zu T-Online mit etwa einer Million Mitgliedern. Lokale Einwahlknoten in jedem Ortsnetz. In einigen deutschen Großstädten gibt es zusätzliche Hochgeschwindigkeitszugänge über Telefonnetz/T-ISDN. Frühere, bis Oktober 1995, Bezeichnung des Online-Dienstes der Telekom für T-Online (davor BTX), jetzt T-Online classic.

Datex-J-Decoder - Spezielles Programm zur Nutzung des Online-Dienstes der Telekom.

Datex - Kunstwort für Data exchange, Datenübertragungsverfahren im digitalen Übertragungsnetz der Telekom mit verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten (200 - 48.000 Bit/s). Man unterscheidet zwischen Datex-L und Datex-P. Datex-L: „L“ steht für „Leitungsvermittlung“ und bedeutet, daß durch Anwählen der Teilnehmernummer die Telekom für die Dauer der Übertragung eine Leitung zur Verfügung stellt, die ganz nach Bedarf genutzt werden kann. Datex-P: das „P“ steht hier für „Paketvermittlung“. Bildlich kann man sich das so vorstellen, als ob zwischen zwei Städten ein Transportband aufgebaut wäre und jeder, der eine Information verschicken will, legt sein Informationspaket auf dieses Band. So können mehrere Anwender das Band gleichzeitig nutzen. Deshalb müssen bei Datex-P in erster Linie die Datenmengen bezahlt werden. Datex-P ist auch ein sehr sicherer Übertragungsverfahren, da die Informationen mit genormten Protokollen versehen und ihre Ankunft kontrolliert wird. So können keine Informationen verändert werden oder verlorengehen.

Datex - Kurzform für Data Exchange, zugleich Bezeichnung für das Datenfernübertragungsnetz der Telekom.

Datex-P - Netz der Telekom. Das P steht dafür, daß die Daten paketweise übertragen werden. Das DATEX-P-Netz wird zum Beispiel für Datenbankanwendungen oder Homebanking genutzt. Einer der verschiedenen Zugangsarten (oder Dienste) ist der Dienst DATEX-P 20 F, bei dem man per Modem einen DATEX-P-Zugangsknoten (PAD) anwählen kann. Zugang zum Netz erhält man durch Eingabe der NUI (Benutzeridentifikation) und des Paßwortes oder durch die Eingabe der NUA (Adresse) eines Kommunikationspartners, der die Gebühren übernimmt ( Reverse Charging).

Dauerüberwachung - Zusätzliche Leistung im Euro-ISDN. Ständige Überwachung der Funktionsfähigkeit und Übertragungsqualität eines Euro-ISDN-Anschlusses.

DAVIC - Abkürzung für Digital AudioVisual Council.

DAW - Abkürzung für Digital-Analog-Wandler.

DAW - Abkürzung für Digital Audio Workstation, computerbasierendes System zur Bearbeitung von Audiosignalen, wie Editing, Mischung, Soundeffekte.

DAX - Abkürzung für Deutscher Aktien-Index. Enthalten sind die Aktien der 30 umsatzstärksten Unternehmen, die an deutschen Börsen amtlich gehandelt werden.

dB - Abkürzung für Dezibel. Ein logarithmisches Maß des Verhältnisses zwischen zwei Leistungen, Spannungen, Ströme, Lautstärken, usw. Benannt nach dem amerikanischen Physiker Bel.

DBMS - Abkürzung für Database Management System: Je nach verwendetem Datenmodell wird unterschieden in relationale DBMS (RDBMS), hierarchische DBMS (HDBMS), multidimensionale DBMS (MDBMS), objektorientierte DBMS (ODBMS) und objektrelationale DBMS (ORDBMS).

DBP - Abkürzung für Deutsche BundesPost, heute Deutsche Post AG.

DBS - Abkürzung für Direct Broadcasting Satellite ("bird"). Direkt-strahlender Rundfunksatellit.

DC - Abkürzung für Direct Current (englisch), Gleichstrom.

DCC - Abkürzung für Digital Compact Cassette. Digital arbeitende Kassettenrecorder für Magnetband mit Längsspuraufzeichnng und Datenreduktion. Von Philips entwickelt und als Nachfolger der Compact Cassette gedacht. Alle DCC-Geräte können auch Analogcassetten wiedergeben. DCC kam etwa gleichzeitig mit der Sony MiniDisk auf den Markt. DCC-Recorder konnten sich allerdings nicht durchsetzen und werden nur noch vereinzelt angeboten.

DC Coefficient - Der DC Koeffizient beschreibt die Frequenz, die bei der Transformation in beiden Dimensionen gleich Null ist.

DCE - Abkürzung für Data Communication Equipment und englische Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung, etwa ein Modem.

DC-Koppelung - englisch für Gleichspannungskopplung. Prinzip zu Verbindung aufeinanderfolgender signalverarbeitender Stufen. Diese erfolgt bei der DC-Koppelung direkt, ohne zwischengeschaltete Bauteile, in der Regel Kondensatoren. Bei sorgfältiger Konzeption kann die DC-Kopplung durch das Einsparen der Koppelkondensatoren klangliche Vorteile bringen.

DCO - Abkürzung für Digital Controlled Oscillator.

DCS (1800) - Abkürzung für Digital Cellular System - Digitales zellulares System. Alte Bezeichnung für den Mobilfunkstandard GSM1800, der auf dem GSM900-Standard (D-Netze) aufbaut. DCS 1800 arbeitet im Frequenzbereich um 1800 MHz und benötigt für eine gleich hohe Flächendeckung mehr Sendetürme als das D-Netz. In Deutschland arbeiten EPlus und E2 mit DCS 1800.

DCS - Abkürzung für Digital Cinema Sound. DCS ist eine von Sony entwickelte Technologie, um den Surround-Klang von Filmproduktionen in einem Wohnraum zu optimieren. Der DCS-Prozessor erzeugt zusätzliche virtuelle rückwärtige Lautsprecher, um bei der Klangabbildung eine möglichst hohe Realitätsnähe zu erzielen. Mit Hilfe moderner Chip-Technologie ist es möglich, die komplexen Soundeffekte für einen modernen Kinosaal auch in einem modernen Kinosaal auch in einem Wohnraum zu reproduzieren. Die Erweiterung des DCS mit virtuellen Modi erlaubt es, z.B. Lautsprecher und Lautsprecheranordnungen zu suggerieren, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind.

DCT - Abkürzung für Digital Components Technology. Firmenbezeichnung von AMPEX für eine Geräteserie in digitaler Komponententechnik, die neben einer Magnetbandaufzeichnung auch entsprechende Signalverarbeitungsgeräte beinhaltete. Digitales 3/4" Aufnahmeformat in Komponente und einer leichten (ca. 2:1) Kompression. Nicht kompatibel mit D1, D2 oder anderen 3/4" Formaten. Einzig schnittstellenkompatibel mit D1 Technik.

DCT - Abkürzung für Discrete Cosine Transform - Diskrete Kosinustransformation. Eine Kompressionsmethode (insbesondere der Bildschirmdaten) aus dem Orts- in den Frequenzbereich, mit der Daten digitalisiert werden. Verbreitete Methode zur Datenkompression von digitalen Videobildern, die durch die Auflösung von Bildblöcken (normalerweise 8x8 Pixel) in Frequenzen, Amplituden und Farben erreicht wird. Dabei erfolgt erst eine Intraframe Kodierung und dann eine Bild-zu-Bild Kodierung. Somit bestehen die erzeugten Daten aus den Informationen des ersten Bildes und danach nur noch aus den Unterschieden von einem Bild zum nächsten. Siehe auch verlustbehaftete Kompression.

DCT coefficient - Die Amplitude einer bestimmten Kosinusbasisfunktion. Siehe DCT.

DDA - Abkürzung für Disk Drive Array Array von Festplatten-Laufwerken, speziell zur Video-Speicherung; die Platten werden "parallelgeschaltet". Damit erreicht man große Kapazitäten und - bei entsprechender Verwaltung - auch eine hohe Ausfallsicherheit durch Redundanz (RAID).

DD - Abkürzung für Dolby Digital. System zur datenreduzierten Codierung von Audio-Signalen. Kann 1 bis 5+1 Kanäle enthalten. Das mit Abstand am häufigsten angewandte Audio-System auf DVDs.

DDC1 - Über eine Leitung im 15poligen VGA-Signalkabel sendet der Monitor der Grafikkarte kontinuierlich Parameter wie Bildschirmgröße, Signalverhalten oder DPMS-Eigenschaften (Display Power Mangement System).

DDC2AB - Zu den DDC2B-Eigenschaften und -Befehlen verstehen diese Monitore auch Access-Bus Kommandos.

DDC2B - Zwei Leitungen des 15poligen VGA-Signalkabels werden zum Datenaustausch zwischen Monitor und Grafikkarte verwendet. Neben den Eigenschaften von DDC1 sind auch sogenannte VDIF-Dateien (Video Display Information Format) zur Ermittlung der Monitor-Grenzwerte vorgesehen.

DDC - Abkürzung für Data Display Channel, ist eine Spezifikation des VESA-Konsortiums. Serielle Kommunikationsmöglichkeit zwischen dem Monitor und dem PC über das Monitorkabel. DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor bei Computern und ist Grundvoraussetzung für den Plug & Play-Standard unter Windows 95/98, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden. Sowohl Grafikkarte als auch Monitor müssen diesen Datenkanal unterstützen, um Informationen austauschen zu können. Es gibt drei DDC-Varianten, DDC1, DDC2AB und DDC2B.

DDC - Abkürzung für Dynamic Data Channel. ein Protokoll für Datenkommunikation zwischen Videokonferenzsystemen.

DDR - Abkürzung für Digital Disc Recorder Digitaler, (Bild-)Plattenrecorder, aus Gründen der Geschwindigkeit vorzugsweise mit Festplatten (RAID).

DDR - Abkürzung für Dual Direct Readable, Begriff für eine Speicherbaustein Technologie, die einen extrem schnellen Zugriff erlaubt.

Debugger - Dienstprogramm zur Fehlersuche und zum Testen von Computerprogrammen.

Decibel (dB) - englische Schreibweise für Dezibel. Ein logarithmisches Maß des Verhältnisses zwischen zwei Leistungen, Spannungen, Ströme, Lautstärken, usw. Benannt nach dem amerikanischen Physiker Bel.

Deckel - Ein Bauteil zum Abschliessen eines Batteriegehäuses.

Decoder-Anschluß - Mit einem entsprechenden Anschluß versehene Videorecorder sind für die Scart-Verbindung mit einem Pay-TV-Decoder, z.B. Premiere G2-Decoder, vorbereitet.

Decoder - Auch Decodierer oder Decompressor, ein Gerät oder eine Baugruppe, das die Umwandlung von elektronischen Informationen oder Codes vornimmt und zwar so, daß ein anderes Gerät oder Baugruppe diese verarbeiten kann.

Decoder input buffer - Der first-in first-out (FIFO) Puffer ist ein Speicher, dessen Inhalt in der Reihenfolge des Eingangs wieder abgegeben wird.

Decoder input rate - Die Übertragungsgeschwindigkeit definiert die Fähigkeiten eines Dekoders Datenströme aufzunehmen und bestimmt somit die Signalqualität.

Decoder - Umgangssprachlicher Begriff für einen Empfänger, mit dem die Übertragungsnorm entschlüsselt wird. Für jede Norm (z. B. PAL, Videotext, DVB, Pay-TV) gibt es einen spezifischen Decoder.

Decoding - englisch für Dekodierung. Der Prozeß, bei dem ein zugeführter Datenstrom aus seiner Kodierung wieder in analoge Bilder oder Töne umgewandelt werden. Um eine MPEG-Datei wiedergeben zu können, muß sie entpackt werden. Das Entschlüsseln und Wiedergewinnen der Daten bezeichnet man als decoding.

Decorrelation - englisch für Dekorrelation, Unterschiedserfassung, Beseitigung von Ähnlichkeiten bzw. Redundanzen (bei der Bilddatenkompression).

DECT - Abkürzung für Digital European Cordless Telecommunication. Die wesentlichen DECT-Merkmale sind: hohe Sprachqualität, Abhörsicherheit, Teilnehmeridentifikation und schneller Verbindungsaufbau. Europäischer Standard für digitale schnurlose Telefone und schnurlose Telefonanlagen zwischen Hörer und Basisstation und mobilen Funknetzen im 1800 MHz-Band im Frequenzbereich von 1,88 bis 1,9 Gigahertz. Durch den digitalen Übertragungsmodus sind Geräte mit diesem Standard weitgehend abhörsicher. Typische DECT-Werte sind: Reichweite max. 300 Meter (im Freien) bzw. max. 50 Meter in Gebäuden, bis zu acht Mobilteile an einer Basis, kostenlose Interngespräche zwischen zwei an derselben Basis angemeldeten Mobilteilen. Neben einer erhöhten Abhörsicherheit ermöglicht die Norm, daß die Handgeräte und Basisstationen verschiedener Hersteller untereinander austauschbar sind. Die Basisstation wird wie bei schnurgebundenen Endgeräten an das ISDN oder an das herkömmliche Telefonnetz angeschlossen - also nicht zu verwechseln mit Telefonen für Mobilfunknetze.

DEE - Abkürzung für Datenendeinrichtung, deutsch für DTE, Data Terminal Equipment.

De-Esser - Filter, der ungewollte Audiolevel-Peaks bei der Aussprache des "S" herausrechnet.

default settings - englisch für voreingestellte Werte, Einschalt-Werte, Standardwerte, Standard-Einstellungen, (Parameter-Werte, die automatisch beim Einschalten eines Gerätes gewählt werden).

Defeat - Einrichtung zum Überbrücken sämtlicher Klangregler und Filter in einem Audio Mischer oder Verstärker. Damit erhält man die Signale so, als wären alle Klangregler in „Aus-Stellung“ (linearer Frequenzgang), das erleichtert die Einstellungs-Kontrolle.

Deflection Yoke - Ablenkeinheit einer Kathodenstrahlröhre, bestehend aus um den Hals der Bildröhre gewickelten Spulen oder aus vertikal und horizontal angebrachten Metallplanen. Bei Verwendung von Spulen wird der Elektronenstrahl durch ein magnetisches Feld in seiner Richtung beeinflußt, bei der Verwendung von Ablenkplatten erfolgt die Richtungsänderung dagegen durch ein elektrostatisches Feld.

degauss - englisch für Entmagnetisieren (Magnetband, Monitor).

Deinterlace - Filter, um Interlace-Artefakte aus einem Standbild (Freeze Frame) herauszurechnen.

Dekoder - Auch Decodierer oder Decompressor, ein Gerät oder eine Baugruppe, das die Umwandlung von elektronischen Informationen oder Codes vornimmt und zwar so, daß ein anderes Gerät oder Baugruppe diese verarbeiten kann.

Dekoration - Bezeichnung für die Gesamtheit der Ausstattung eines Aufnahmeortes (zum Beispiel Fernseh-Studio).

Deko - Slangausdruck für Dekoration, im Allgemeinen die Ausstattung einer Bühne oder eines Studios für Film und Fernsehen.

delay - englisch für (Signal-) Verzögerung.

Delay-Line - englisch für Verzögerungsleitung; gleicht bei der Zusammenschaltung zweier Signale mit unterschiedlicher Laufzeit beide einander an.

Delay - Zeitverzug eines Signals. Videoeffektgeräte, Analog-Digital-Wandler und TBC erzeugen eine Verzögerung von einem bis mehreren Bildern, welche durch die Verarbeitung entsteht. Auch Wandler, die das DV-Signal über Firewire in Komponent-Video umwandeln, erzeugen eine Verzögerung von mehreren Bildern. Ein Schnittsystem muss dieses Delay berücksichtigen, um einen bildgenauen und lippensynchronen Schnitt zu erhalten.

Delete Bank - In diesem Speicher des Custom File können die unter Delete Shuffle oder Delete Play gewählten Programme gespeichert werden.

Delete Play - Programmierfunktion, um bestimmte Titel von der Wiedergabe auszuschließen.

Delete Shuffle Play - Abspielen der Titel in zufälliger Reihenfolge mit der Möglichkeit, bestimmte Titel auszuklammern.

Delta E - Meßmethode bei Bildschirmen. Dieser Wert kombiniert die Messungen von Luminanz- und Farbänderungen der drei Grundfarben bei Bildschirmen.

Delta Frame - Einzelbilder innerhalb eines komprimierten Videofilmes, welche nur die Änderungen zum vorhergegangenen Bild beinhalten (vergl. auch P-frame im MPEG Codec).

Delta L - Meßmethode bei TFT Bildschirmen. Nur eine hochwertige Ausführung der Hintergrundbeleuchtung garantiert eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Bildschirmfläche.

delta-YUV - Eine effiziente Farbkodierungstechnik, entwickelt für die CD-i, um Bilder natürlich aussehen zu lassen. Das menschliches Auge ist gegenüber Farbänderungen weniger empfindlich als gegenüber Helligkeitsänderungen, so daß bei der DYUV Technik Luminanz- (Y) Information mit voller Bandbreite und Chrominanz- (UV) Information nur mit halber Bandbreite oder weniger kodiert werden. Gespeichert werden nur die Unterschiede (Deltas), die zwischen jedem Wert und dem Nachfolgenden Wert liegen.

Demodulator - Schaltung, welche im Empfänger (zum Beispiel Fernseh- oder Hörfunkempfänger) das Nutzsignal von der hochfrequenten Trägerschwingung trennt.

Demoware - Eine vom Anbieter zu Probezwecken auf den Markt gebrachte Software, deren Funktionsdauer im Gegensatz zu Shareware zeitlich begrenzt ist (meist 30 Tage). Nach Ablauf der Frist stellt das Programm die Funktion ein und läßt sich erst nach kostenpflichtiger Registrierung beim Hersteller mit einem Code wieder freischalten. Oder eine funktionsreduzierte Version eines kommerziellen Programms (besonders bei Spielen).

Dendritenbildung - Effekt bei Blei-Akkumulatoren, wobei eines Bleifadens bei Tiefentladung durch ein Loch, einen Riss oder eine grosse Pore eines Separators wächst, der zum Kurzschluss einer Zelle führen kann.

DE-NIC - Abkürzung für DEutsche Network Information Center. Organisation für die Vergabe von Domains und IP-Adressen im Internet in Deutschland. In der Top-Level-Domain .de zuständig.

DeNic - Abkürzung für Deutsches Network Information Center; andere Schreibweise.

Densitometer - Dichtemesser (Schwärzungsmesser); wird im Kopierbetrieb zur Messung der Grau- und Farbdichtewerte verwendet.

De-Popper - Slangausdruck für einen Filter, der ungewollte Audiolevel-Peaks bei der Aussprache des "P" herausrechnet.

depth-of-field - Bei 3D -Programmen bzw. bei Renderern die Fähigkeit, wie bei einer richtigen Kamera Schärfentiefe zu simulieren und so eine natürlichere Darstellung zu erreichen (bei einem fotografischen Objektiv wird, je nach Blendeneinstellung, nur ein bestimmter Bereich als scharf angezeigt).

Dequantization - Der Prozeß, quantifizierte DCT Koeffizienten entsprechend ihrer Position im Datenstrom wieder zu bewerten und zu dekodieren.

Deregulierung - Begriff aus dem eCommerce. Beseitigung staatlicher Eingriffe z. B. Telekomaufsicht im Rahmen des Europäischen Binnenmarktes.

Derivat - Begriff aus dem eCommerce. Von einem Basiswert abgeleiteter Finanzkontrakt (zum Beispiel eine Option).

Descrambling - englische Bezeichnung für 'Entschlüsselung'. Descrambling bezeichnet die Entschlüsselung bzw. Rekonstruktion verschlüsselt übertragener (Fernseh-)Programme. Da geschieht mit Hilfe eines Chip oder einer speziellen Baugruppe im Fernseh- oder einem anschließbaren Zusatzgerät (Decoder/Descrambler). Pay-TV, Verschlüsselung.

Desktop - Als Desktop wird die Arbeitsfläche bei einem grafisch orientierten Betriebssystem (wie zum Beispiel Windows) bezeichnet.

Desktop - Der Begriff steht zum einen für eine bestimmte Bauweise von Computern, die aufgrund ihrer Maße auf dem Tisch aufgestellt werden können, im Gegensatz zum transportablen Notebook oder zum Big-Tower, der unter dem Schreibtisch aufgestellt wird.

Desktop-Video - System, bei dem ein PC (Personal Computer) zur Schnittsteuerung (MAZ-Schnitt) beziehungsweise zur nonlinearen Videobearbeitung verwendet wird.

Destruktive Schnittsysteme - Destruktive Schnittsysteme sind solche, bei denen das Originalmaterial zerstört werden muss, um einen Film oder eine Sequenz zu schneiden. Destruktiv waren Schnittsysteme früherer Generationen, bei denen der Original Filmstreifen zerschnitten wurde, und aus den einzelnen Schnippseln ein "neuer" Film entstand. Siehe auch Tape-to-tape editing.

Deutsches Fernsehen - Gemeinschaftsprogramm der ARD (1. Programm)

deviation - englischer Begriff für Abweichung, Frequenzhub (FM)

Dezibel - (dB) Beschreibt allgemein ein im dekadischen Logarithmus angegebenes Verhältnis zweier Pegel, zum Beispiel Nutz- und Störsignal bei der Tonaufnahme oder Eingangs- und Ausgangspegel eines Verstärkers. Pluswerte geben eine Verstärkung, Minuswerte eine Dämpfung an.

Dezibel - Akustik: Logarithmisches Maß für den Lautstärkepegel. Durch diese Maßeinheit lassen sich die riesigen Spannen zwischen laut und leise durch handliche Zahlen ausdrücken. Wenn etwa zwischen Fortissimo und Pianissimo 80 Dezibel liegen, dann entspricht das einem Spannungsverhältnis von 1:10.000. Runde Werte, die man sich merken kann: Spannungsfaktor 2 ergibt 6 dB, Spannungsfaktor 10 ergibt 20 dB. 1 dB beschreibt die kleinste vom menschlichen Ohr wahrnehmbare Lautstärkeänderung.

Dezi-Strecke - Slangausdruck für eine Richtfunkstrecke mit Dezimeter-Wellen zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen von Fernseh-Außenaufnahmeorten zum Studio.

DF - Abkürzung für für Deutsches Fernsehen, Gemeinschaftsprogramm der ARD.

DFS - Abkürzung für Dynamic Frame Scan. Eine Entwicklung von Toshiba, spezifische Digital 100Hz-Technologie für ein flimmerfreies stabiles Bild. Kontraststark bis in die Kanten, mit optimaler Rauschunterdrückung.

DFT - Abkürzung für Diskrete Fourier-Transformation.

DFÜ - Abkürzung für Datenfernübertragung. Mit Hilfe von Modem oder ISDN-Adapter werden Daten über das Telefonnetz in andere Netze übertragen.

DFÜ-Netzwerk - Modul in Windows, das den PC per Modem oder ISDN-Karte mit einem anderen Netzwerk verbindet. Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-95-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.

DHCP - Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol; Das DHCP weist den angeschlossenen PCs (Clients) aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen automatisch IP-Adressen zu.

Diaabtaster - Bildgeber für die Abtastung von Diapositiven und Umwandlung in Fernsehsignale

DIA - Das Dia, oder richtig Diapositiv ist ein fotografisches Bild in seitenrichtiger Darstellung mit natürlichen Farben und Tonwerten, das zur Projektion oder als Druckvorlage verwendet wird. Die Bezeichnung der Farb-Filme enthält immer das Wort "Chrome" wie Agfachrome, Kodachrome, Fujichrome...

diagonal split - X-förmige Aufteilung des Bildschirms auf vier Bilder (Mischerfunktion).

Dialogmarketing - Begriff aus dem eCommerce für One-to-One Marketing.

Dialogsystem - Betriebsart, bei der im direkten Dialog mit einem Computer Informationen und Daten ausgetauscht werden bzw. eine gewünschte Leistung abgerufen wird. Der Computer "versteht" Anweisungen des Benutzers und reagiert mit der Ausgabe der gewünschten Informationen oder mit der Ausführung bestimmter Funktionen (Operatordienst).

Dial-up-Verbindung - Eine Verbindung zum Internet, die über das Telefonkabel aufgebaut wird. Man benötigt dazu ein Modem (analog) oder einen ISDN-Terminaladapter (digital). Alternative zu einer Dial-Up-Verbindung ist die Verbindung über ein Netzwerk.

diamond wipe - englisch für Diamond-Blende: rautenförmige Trickblende, Rautenblende.

Diashow - Feature in Browsern, zeigt in einer automatischen Abfolge - zum Beispiel nach jeweils 3 Sek. - die aufgenommenen Photos.

Dichroitischer Spiegel - selektiver Spiegel, der nur einen bestimmten Teil des Lichtspektrums (eine bestimmte Farbe) reflektiert, alle anderen Lichtanteile aber hindurchläßt; Verwendung zum Beispiel im Farbteilersystem von Fernsehkameras.

Dichte - Die Dichte, auch Nenndichte, eines Elektrolyten (Spezifisches Gewicht des Elektrolyten) ist ein vom Hersteller spezifizierter Wert bei einer Nenntemperatur und normalem Füllstand des Elektrolyten in der Zelle.

Dichtefilter - auch Neutralfilter genannt; schwächt das Licht gleichmäßig über das gesamte Farbspektrum; Einsatz zur Lichtschwächung in Kameras und Filmkopiermaschinen.

Dichtungsmasse - Material zum Abdichten des Pols einer Battarie im Zelldeckel. (Vergussmasse).

Didaktisches Design - 1987 von Flechsig eingeführter Begriff, der die Planung, Gestaltung und Umsetzung von Lernangeboten bis hin zu Qualitätssicherung und Evaluation umfasst. Im engeren Sinn ist damit häufig nur die Gestaltung der Benutzeroberfläche gemeint. Der Begriff steht in Konkurrenz zu dem aus dem Amerikanischen entlehnten "Instruktionsdesign".

Dielektrikum - Isolierschicht zwischen den Belägen eines Kondensators.

Dienstekennung - (SI - Service-Indicator, CIP - Compatibility Information Profile) Eine Kennung im ISDN, anhand derer ein ISDN-Gerät erkennen kann, ob der eingehende Anruf vom Dienst her zu den Fähigkeiten des Endgerätes paßt. Verhindert Verbindungen zwischen inkompatiblen Diensten, bzw. Endeinrichtungen. Es ist zum Beispiel nicht möglich, zwischen einem Datenendgerät und einem Telefon eine Verbindung aufzubauen. zum Beispiel wird ein ISDN-Telefon nicht abheben, wenn ein ankommender Anruf mit der Dienstekennung Telefax Gruppe 4 am S0-Bus anliegt. Die Dienstekennung wird von einem anrufenden ISDN-Gerät oder bei analogen Geräten von der Vermittlungsstelle der Telekom versorgt (bei analogen Anrufern 3,1 kHz audio). Sie wird zusätzlich zur Rufnummer im D-Kanal übertragen.

Dienstekennzahl - Rufnummernvorwahl für einen bestimmten  Mehrwertdienst, wie zum Beispiel Freephone (Gebührenfreie Telefonnummern) 0130 oder 0800 oder Shared-Cost (Telefongebühren werden zwischen Anrufer und Angerufenen aufgeteilt) 0180/2/3/5.

Dienstequalität - Qualität einer Telekommunikationsdienstleistung. Unter Dienstequalität ist das Ausmaß zu verstehen, in dem der Dienst dem angestrebten Zweck bzw. den Erwartungen der Kunden gerecht wird.

Dienst - siehe Kommunikationsdienst

Difference Frame - Einzelbilder innerhalb eines komprimierten Videofilmes, welche nur die Änderungen zum vorhergegangenen Bild beinhalten (vergl. auch P-frame im MPEG Codec).

differential gain - englisch für Differentielle Verstärkung, diff. Verstärkungsfehler, differentielle Amplitude (im allg. bezogen auf das FBAS-Signal): damit ist die relative Verstärkungsänderung (in db oder Prozent) innerhalb eines Gerätes in Abhängigkeit vom Lumina nzpegel (im Bereich zwischen dem Austast- und dem Weißpegel) gemeint. Die gesamte "Schwankungsbreite" der Verstärkung wird dabei auf die Verstärkung beim Austastpegel als Referenz bezogen.

differential phase - englisch für Differentielle Phase, diff. Phasenfehler, Phasendifferenz (im allg. bezogen auf das FBAS-Signal): damit ist die Änderung des Phasenwinkels (in Grad) bei der Übertragung des Farbträgers innerhalb eines Gerätes in Abhängigkeit vom Lumi nanzpegel (im Bereich zwischen dem Austast- und dem Weißpegel) gemeint. Einfacher ausgedrückt, ist die diff. Phase also die gesamte "Schwankungsbreite" des Phasenwinkels zwischen dem Austast- und dem Weißpegel.

Differenzierverstärker - verändert ein Bildsignal so, daß nur die Übergänge von hellen zu dunklen Bildteilen und umgekehrt als Konturen sichtbar bleiben

Diffusionsfilter - Filter, der dosierte Anteile des parallel einfallenden Lichtes in einem Objektiv so ablenkt, daß diese Anteile nicht im Brennpunk vereinigt werden; dadurch können als Bildgestaltungselemente absichtlich diffuse Bildkonturen entstehen; der gesamte Bildkontrast wird herabgesetzt, und Spitzenlichter erhalten sternförmige Strahlungen

Diffusion - Treibende Kraft für den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden im Elektrolyten.

DigiCipher - Integriertes Übertragungssystem für HDTV, digitales Audio sowie Texte und Daten, entwickelt von der General Instrument Corporation. Das Verfahren arbeitet mit 16- oder 32-QAM, einem Faltungscode zum inneren Fehlerschutz, der Reed-Solomon-Codi erung zum äußeren Fehlerschutz und einem zweifachen Interleaving. Die Satellitenübertragung erfolgt mit einer Bandbreite von 27 MHz; die Kabelbandbreite beträgt 6 MHz.

Digiloop - Elektronische Einrichtung bei "Vista"-Bildmischern des Herstellers Ampex, die eine Einbindung externer Effektgeräte in die Mischer-Architektur erlaubt, ohne daß eine besondere externe Kreuzschienenbeschaltung erforderlich ist.

Digital 100Hz - Digitale 100Hz-Technologie für Fernsehempfänger für ein flimmerfreies stabiles Bild. Kontraststark bis in die Kanten, mit Rauschunterdrückung.

Digital 8 Longplay - Wurde bei den bisherigen Modellen eine Laufzeit von 60 Minuten unter Verwendung einer 90 Minuten Hi8 Cassette erreicht, so läßt sich mit den neuen Digital 8 Camcordern die volle Cassettenlaufzeit erzielen (ohne Qualitätsverlust).

Digital 8 - Neu entwickeltes Videoaufzeicnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen Video8 / Hi8 Cassetten. Abwärtkompatibel - vorhandene analoge Video8 / Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos wiedergeben. Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe Schwarzweiß- und Farbauflösung aus.

Digital-Analog-Wandler - (D/A-Wandler) Der D/A-Wandler konvertiert digitale Daten und gibt ein Analogsignal aus, dessen Amplitude permanent dem Wert dieser digitalen Daten entspricht. Der Computer erzeugt digitale Informationen, deren Werte durch die Binärzeichen 0 und 1 ausgedrückt werden. Der Monitor reagiert auf ein Analogsignal bzw. den Eingang einer Spannung, die innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich variiert. Der D/A-Wandler zwischen Computer und Monitor befindet sich auf der Grafikkarte.

Digitalanzeige - Anzeige in Dezimalziffern; zum Beispiel bei Meßgeräten.

Digital-Anzeige - von einer Digital-Anzeige spricht man, wenn ein Wert in Ziffern angegeben wird, zum Beispiel bei einem Tuner die empfangene Frequenz. Der Vorteil gegenüber einer Zeigerskala liegt in der größeren Genauigkeit der Angabe.

Digital Audio - Übertragungsverfahren, bei dem die vom Mikrofon aufgenommenen Schallwellen in elektrische Signale mit nur zwei Werten gewandelt werden. Der Übertragung werden in der Regel verschiedene Codierungsverfahren vorgeschaltet. Das Ergebnis ist eine rauschfreiere und weitgehend abhörsichere Übertragung.

Digital - Bestimmte Art der Übertragung von zum Beispiel Daten oder Sprache in Form von Bits und Bytes. Informationen werden in Bits zerlegt und verarbeitet. Darstellungsweise von Informationen in einer vereinbarten, endlichen Zahl von Stufen, zum Beispiel 0 oder 1 (binär), Gegensatz zu analog.

Digital Betacam - Digitales Komponenten-MAZ-System der Firma Sony mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-)Band. Weiterentwicklung des analogen Beta SP zum digitalen 1/2" Aufnahmeformat auf spezieller Betakassette (bis 124 Minuten Spielzeit) in 4:2:2 Komponente bei 10 Bit Quantisierung. Benutzt eine einfache Zwischenfeldkompression, um die nach CCIR/ITU-R 601 gesampelten Daten auf etwa 2:1 zu reduzieren (Videodatenrate 127,6 Mbit/sec). Die geringe Kompressionsrate (2:1) ermöglicht hohe Qualität. Die Kameras des Formates können umschaltbar 4:3 und 16:9 aufnehmen. Auf einigen Geräten können optional auch Betacam(SP)-Cassetten abgespielt werden.

Digital-Bild oder Digital-Image - Ein Bild, das aus einzelnen Pixeln aufgebaut ist und im Computer verarbeitet werden kann.

Digitalbox - Lautsprecherbox mit integrierten digitalen Signalprozessoren, meist Aktivbox mit digitalem Eingang und mit integriertem D/A-Wandler. Die Prozessoren arbeiten auf digitaler Ebene als punktgenaue Klangregler und Zeitverzögerungsglieder. Damit läßt sich die Box perfekt auf jedem Raum einstellen. Die eigentliche Schallabstrahlung geschieht aber herkömmlich mittels einzelner Lautsprecher Chassis, das heißt analog.

Digital Constant Image - (DCI) Die Bildelemente der LCD-Rückprojektoren werden durch elektrisch drehbare Flüssigkristalle realisiert. Einmal ausgerichtet, verharren sie in ihrer Position und werden erst beim nächsten Fernsehbild neu positioniert. Das Resultat sind stabile, absolut flimmerfreie Bilder.

Digitaldarstellung - Darstellung von Werten in ganzen Einheiten, zum Beispiel Ziffern, Zahlen usw.

Digitale Ansteuerung - Unabhängig von der Technologie ist die Ansteuerung von LCD Displays. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die LCDs an einen PC anzuschließen: analog oder digital. Bei der digitalen Ansteuerung verarbeitet das Display direkt die eingehenden Signale der meist mitgelieferten, digitalen Grafikkarte ohne Qualitätsverlust, da die Bilddaten direkt vom Rechner ankommen. Durch den einfachen technischen Aufbau kosten die mit dieser Technologie betriebenen Displays weniger. Allerdings muß darauf geachtet werden, daß ein passender Grafikkontroller benutzt wird, falls keine spezielle Grafikkarte mitgeliefert wird. Einige Hersteller liefern hochwertige digitale Grafikkarten, die zusätzlich eine Anschlußmöglichkeit für CRT Monitore bzw. analoge LCDs besitzen.

Digitaleffekte - Elektronische Verfremdung der Bilder bei der Aufnahme. Beispiele: Solarisation, Mosaik, Sepia-Einfärbung, Überblendung vom Standbild, Schwarzweiß-Einfärbung. Einige Camcorder ermöglichen Digitaleffekte auch bei der Wiedergabe.

Digitale Fotografie - Prinzipiell unterscheiden sich digitale Kameras im Aufbau nur wenig von herkömmlichen Fotoapparaten: Hier wie dort wird das Abbild des jeweiligen Motivs durch eine Optik ("Objektiv") auf ein Speichermedium projiziert. In der Kamera für digitale Fotografie wird das aufgenommene Bild jedoch nicht auf einem Film, sondern zunächst in einem elektronischen Sensor gespeichert. Dieser Sensor wandelt das auftreffende Licht in elektrische Spannungen um, die digitalisiert und dann wie (Computer-)Daten gespeichert, weiter verarbeitet und schließlich ausgedruckt werden.

Digitaleingang/-ausgang - Zum Überspielen etwa von CD auf Digital Recorder bietet sich die digitale Schnittstelle an. So werden die Daten eins zu eins übernommen, ohne klangverfälschende Einflüsse von Wandlern und Filtern. Zwei verschiedene Übertragungswege haben sich etabliert: die optische und die elektrische (koaxiale) Schnittstelle. Bei der optischen Verbindung werden die Bits in Form von zu meist roten Lichtblitzen einer LED über Lichtwellenleiter übertragen, die elektrische erfolgt über ein Kabel mit 75 Ohm Wellenwiderstand. In beiden Fällen sind die Stereo-Kanäle ineinander verschachtelt - es genügt eine einzige Verbindung für beide Kanäle. Auch das Datenformat ist bei beiden Übertragungsarten gleich: Es entspricht dem SPDIF-Standard - für Sony/Philips Digital Interface.

Digital - Ein Kodierungs- oder Zählsystem, das auf der binären Darstellung von Zahlen beruht. Diese Werte bestehen im Gegensatz zu analogen Daten aus einzelnen Stufen. Eine binärer Zahl kann nur zwei Werte annehmen, Null oder Eins. Das digitale oder binäre System dient als Basis für die Speicherung und Verarbeitung von Daten in einem Computer.

Digitale Kammfilter - (Digital Comb Filter/DCF) Sorgt für hohe Farbkantenschärfe bei maximaler Auflösung durch saubere Trennung der ineinander verschachtelten Farb- und Schwarzweißsignale. Verhindert Farbschlieren und unruhige Farbkanten.

Digitale Photographie - Mit konventionellen Kameras aufgenommen Bilder haben rund 15-20 Millionen Bildpunkte. Die einfachsten Digitalkameras zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte (300.000 Pixel). Diese Auflösungsklasse reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten von Homepages oder zum Versenden von E-Mails aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur bedingt geeignet. Die nächst bessere Klasse hat rund 800.000 Pixel (1024 x 768) Diese Bilder kann man im Format 9x13 cm oder 10x15 cm ausdrucken. Mit einem guten Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto schon recht ähnlich. Höherwertige Klassen sind die 2 und 3 Megapixel Kameras, die Auflösungen bis zu 2048 x 1536 Bildpunkte bieten. Abgesehen von der besseren Bildqualität bieten diese Kameras, die zwischen 1300 und 5000 Mark kosten, auch eine gute, zum Teil professionelle Ausstattung, z.B. Wechselobjektive.

Digitale Plattform - Sie bezeichnet die Ausrüstung von Sendestudios (Encoder, Multiplexer, Uplink-Antenne und so weiter), um Audio- und Videoinformationen sowie Daten zu packen und zu einen Satelliten zu schicken, damit Receiver diese Informationen wieder empfangen können.

Digitale Rauschminimierung - Digitale Rauschminimierung, die das Schwarzweiß- (YNR) und das Farbrauschen (CNR) wirksam vermindert. Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden. Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

Digitaler Bildspeicher - Die Bildinformationen werden digital zwischengespeichert. Damit sind Standbilder, Überblendungen, Bild im Bild usw. möglich.

Digitaler Kammfilter - (Digital Comb Filter/DCF) Sorgt für hohe Farbkantenschärfe bei maximaler Auflösung durch saubere Trennung der ineinander verschachtelten Farb- und Schwarzweißsignale. Verhindert Farbschlieren und unruhige Farbkanten.

Digitales Fernsehen - (Digital Video Broadcasting, DVB). Digitale Übertragung von Fernsehsignalen - vom Studio bis zum Empfangsgerät. In Europa und zahlreichen anderen Ländern basiert das Digitale Fernsehen - einschließlich der Digital-Fernsehempfänger - auf den DVB-Standards. Via Satellit werden heute bereits - neben weit über hundert digitalen Pay-TV und Free-TV Angeboten - praktisch alle bekannten Programme sowohl analog als auch digital ausgestrahlt. Der Trend zur Digitaltechnik geht nicht nur von den allgemein bekannten Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung aus. Digitale Verfahren schaffen vor allem Platz bei den vorhandenen Sendefrequenzen, um das Programmangebot zu vervielfachen und zusätzlich neuartige - auch interaktive - Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsdienste bei Radio und Fernsehen realisieren zu können. Das digitale Fernsehen verfügt mit der MHP über eine Schnittstelle, die eine Brücke vom Internet zum Fernsehen schlägt und damit auch Menschen ohne Computer bzw. Computerkenntnisse direkt in die Online-Welt der entstehenden Wissensgesellschaft einbezieht. Im Unterschied zum analogen Fernsehen kommt das Signal ohne Qualitätsverlust so auf den Bildschirm an, wie es ausgestrahlt wird.

Digitale Signal / Rauschminimierung - Digitale Rauschminimierung, die das Schwarzweiß- (YNR) und das Farbrauschen (CNR) wirksam vermindert. Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden. Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

Digitales Netz - Telefonnetz mit digitalen Vermittlungseinrichtungen.Vorläufer der D. sind Telefonnetze mit analoger bzw. elektromechanischer Vermittlungstechnik. Die digitale Vermittlungstechnologie zeichnet sich durch geringere Investitions- und Wartungskosten sowie einen geringeren Platzbedarf in den Vermittlungsstellen aus. Sie ist zugleich technisch leistungsfähiger und ermöglicht die Integration von Sprach-, Daten-, Text- und Bildvermittlungsdiensten.

Digitale Sprachübertragung - Durch die international genormte "Puls Code Modulation" (PCM) werden analoge Sprachsignale in einen digitalen Impulsstrom von 64 kBit/s umgewandelt. Vorteile digitaler Sprachübertragung gegenüber analoger sind größere Reichweite, bessere Sprachqualität durch vergrößerten Frequenzbereich und vor allem geringere Störanfälligkeit.

Digitales Standbild - (Picture Freeze) Digitales Standbild, Feature in modernen Fernsehempfängern, so läßt sich schnell einmal eine eingeblendete Adresse oder Telefonnummer festhalten.

Digitale Übertragung - Bei der digitalen Übertragung werden Sprachsignale in eine binäre Darstellung (0 und 1) umgewandelt und übertragen.  

Digitale Vermittlungsstelle - Ermöglicht durch computergesteuerte Koppelfelder den schnellen Verbindungsaufbau und die Aktivierung von Komfortleistungen wie Rückfragen, Anklopfen, Dreierkonferenz, Anrufweiterschaltung etc. Seit Januar 1998 sind alle Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom digitalisiert.

Digitalisieren - Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.

Digitalisierung - Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.

Digitalkamera - Digitalkameras arbeiten, anstatt mit einem Film, mit einem CCD-Chip. Dieser wandelt das auffallende Licht in elektrische Signale um, welche von einem A/D-Wandler in binäre, vom Computer zu verarbeitende, Datenströme umgesetzt werden. Diese binären Daten können in der Kamera auf einem Speichermedium zwischengespeichert oder direkt in den Computer übertragen werden, um sie dort mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten, zu manipulieren und / oder zu drucken. Sie können von hier aus auch direkt per E-Mail oder Fax verschickt werden.

Digital Reality Creation Multi Function - DRC MF ist eine Sony-spezifische Technologie zur empfängerseitigen Optimierung der Detailschärfe. In einem Referenzspeicher wurden die Bildpnktstruktur einer Vielzahl hochauflösender, repräsetativer Bildmuster abgelegt. DRC vergleicht alle angebotenen Bildsignale in Echtzeit Schritt für Schritt mit den Inhalten der Referenzspeicher. Werden bekannte Strukturen erkannt, so ist DRC in der Lage, auch bei qualitativ schlechter Vorlage (d.h. ein Signal mit geringer Detailauflösung), die noch fehlenden Bildpunkte gezielt aus dem Referenzspeicher hinzuzufügen. DRC arbeitet sowohl im 50 Hz, als auch im 100 Hz Mode und ermöglicht in beiden Betriebsartene ein sichtbar höhere Detailschärfe.

Digital-S - Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente in 8 Bit Quantisierung auf spezielle S-VHS Kassetten, von JVC entwickelt. Eine geringe Kompressionsrate von 3.3:1 erzeugt eine Datenrate von 50 Mbit/sec. Gutes Preis/Leistungsverhältnis für internen Studiostandard als Zwischen- oder Massenspeicher (Archivierung). Das Format ist S-VHS abwärtskompatibel und wurde als D9 standardisiert.

Digitalsignal - (vergleiche Analogsignal) Der Computer erzeugt digitale Informationen, deren Werte durch die Binärzeichen 0 und 1 ausgedrückt werden. Dadurch entstehen Signale, die separat als hohe oder niedrige Spannung übergeben werden. Im Gegensatz zu Analogsignalen ändert sich die Spannung von Digitalsignalen nicht kontinuierlich.

Digital Sound Processing - (DSP) Mittels DSP läßt sich die Atmosphäre der Tonreproduktion nach Wunsch gestalten. Häufig anzutreffendes Feature in modernen Rundfunk- und Fernsehempfängern, um somit Effekte wie "Dom, Hall, Stadion" oder "Stereosimulation" bei Monosendungen zu erzeugen.

Digital Super Impose - Möglichkeit bei Camcordern, Titel und Grafiken abzuspeichern und in die laufende Aufnahme einzublenden

Digitaltechnik - Signalverarbeitungstechnik; wird auch in tontechnischen und in bildtechnischen Systemen angewendet; die Signale werden verschlüsselt und nur in zwei Zuständen (Null und Eins) verarbeitet; die Digitaltechnik ermöglicht zum Beispiel in der Bildtechnik tricktechnische Verfahren, die mit der Analogtechnik nicht oder nur schwer durchführbar sind

Digital Versatile Disc - Ursprünglich "Digital Video Disc", wurde das "V" von Video in Versatile ("vielseitig") umbenannt, weil die DVD - ähnlich der CD - ein höchst universeller Datenträger (Audio, Video, Text, Computersoftware etc.) ist. Eine Weiterentwicklung der CD, die eine deutlich höhere Datenkapazität bietet. Generell muß unterschieden werden, ob die DVD zur Speicherung von PC-Daten oder als interaktives Medium genutzt werden soll. Entsprechend dem Einsatzzweck ist auch die Formatierung und Kompatibilität der DVD zu berücksichtigen. Die DVD verbindet die Handlichkeit der normalen CD mit bisher unbekannter Anwendungsflexibilität, Datenrate und Datenkapazität. Von der CD unterscheidet sich die DVD vor allem durch die wesentlich höhere Speicherkapazität. Das momentan meistgenutzte Einsatzgebiet für DVDs ist der Videosektor. Die große Speicherkapazität der Disks erlaubt digitale Bild- und Tonqualität weit jenseits heutiger Videocassetten, bis zu acht Stunden Video in perfekter Bildqualität. Dank moderner Datenkompressionsverfahren nach MPEG-2 Standard können außerdem mehrere digitale Tonkanäle (für mehrere Synchronfassungen oder Dolby Surround) und weitere Informationen wie Untertitel und Datenbanken auf einer DVD untergebracht werden. Wenn die Produzenten es vorgesehen haben, kann der Zuschauer sogar Szenen aus mehreren Blickwinkeln betrachten und interaktiv verschiedene Handlungsstränge verfolgen. Die DVD realisiert die für erstklassige Bildqualität optimale Datenrate von etwa 10 Mbit/s. Ausreichend für Spielfilme bis 133 Minuten in 4:2:0 mit variabler MPEG 2 Komprimierung (1:20 bis 1:50) bei einer maximalen Datenrate von durchschnittlich 3,5 Mbit/sec. Diverse Audiokanäle (PCM 16 Bit Stereo bis zu 8-Kanal Verfahren) und bis zu 32 Untertitelkanäle sowie interaktive Schnittstellen können implementiert werden. In ihrer einfachsten Version weist die DVD nur eine Datenschicht auf, deren Speicherkapazität mit 4,7 Gigabyte allerdings rund siebenmal höher liegt als beispielsweise die der CD-ROM. Die Daten können auf einer DVD dank neuer Lasertechnologie in zwei Schichten gesichert werden, wodurch ein maximales Datenvolumen von 8,5 Gigabyte je Scheibe möglich wird. Durch die Kombination zweier Scheiben zu einer doppelseitig abspielbaren DVD können sogar 17 Gigabyte gespeichert werden. Die DVD-Player sind abwärts-kompatibel und spielen auch normale CDs ab. Mehrere Hersteller bieten inzwischen DVD-RAM-Laufwerke an, mit denen auf wiederbeschreibbaren Medien bis zu 5,2 Gigabyte gespeichert werden können. Zum Abspielen einer DVD benötigt man einen DVD-Player. Den gibt es entweder als Beistellgerät zum heimischen Fernseher oder als Einbaugerät für den PC.

Digital Video - Abgekürzt DV. Digitales Aufzeichnungssystem für Videosignale, auch als DV bekannt. Dieser Standard wurde 1994 in der HD Digital VCR Conference von insgesamt 55 Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der Digital Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte Kompressionsverfahren DCT (1:5), die Datenrate, die Schnittstelle und das Cassettenformat. Hohe Bild- und Farbauflösung, exzellente Tonqualität, verlustfreies Kopieren und die Anbindung an Computer sind die wichtigsten Vorteile von Digital Video.

Digital Video Broadcasting - Abgekürzt DVB, meist gleichbedeutend gebraucht mit European DVB Project, Europäisches DVB-Projekt: Projekt zur Erarbeitung von Strategien, Technologien und Standards für ein künftiges digitales Fernsehsystem für die satelliten- bzw. kabelgestützte oder terrestrische Übertragung. 1991 zunächst als European Launching Group (ELG) gegründet, begann das DVB-Projekt im Jahr 1993 seine Arbeit. Es umfasst inzwischen über 260 Unternehmen, Institutionen [Deutsche TV-Plattform e.V.] und Organisationen - Gerätehersteller, Sendeanstalten, Netzbetreiber, Forschungsinstitute und Behörden - aus 27 Ländern. Obwohl ursprünglich primär europäisches Projekt, gehören DVB heute auch zahlreiche außereuropäische Unternehmen, beispielsweise aus Japan, Südkorea, Kanada und den USA an. Da DVB nicht nur für digitalen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) nutzbar ist, stellt diese Technologie eine praktisch universale "Datenautobahn" für Anwendungen mit Datenraten bis zu 39 Mbit/s zur Verfügung. Gelegentlich wurde daher angeregt, nicht von Digital Video Broadcasting, sondern von Digital Versatile Broadcasting (siehe auch DVD) zu sprechen. Zur Familie der DVB-Standards gehören verschiedene Formate. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2, für die Audiodaten Musicam. Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber nur wenigen Hörfunkprogrammen. Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät für Deutschland, die sogenannte Set-Top-Box, verzögerte die Markteinführung. In Deutschland ist DVB seit 1996 mit dem Start von DF1 präsent. Terrestrische DVB-Sendungen wurden in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard. Digitalreceiver, die gemäß den DVB-Standards entwickelt und gefertigt sind, dürfen zur Kennzeichnung das DVB-Logo führen.

Digital Video - Im allgemeinen Verständnis ein aus computerlesbaren Binärzahlen dargestelltes digitales Video. Es wird durch einen begrenzten Satz an Farb- und Luminanzwerten beschrieben. Siehe auch analog Video

Digital Video-Rauschreduzierung - Wenn Videosignale komprimiert werden, kann es zu digitalen Störeffekten kommen, die für einen kritischen Betrachter manchmal sichtbar sein können. Die digitale Video-Rauschreduzierung kann in mehreren Stufen an die Sehgewohnheiten angepaßt werden und sorgt für ein ruhigeres und rauschfreieres Bild

Digital Zoom - Funktion in digitalen Kameras. Elektronische Vergrösserung des von der Kamera erfassten Bildes. Der CCD-Chip ließt einen Bildausschnitt aus und vergrößert diesen. Da dabei die geometrische Pixelgröße verändert wird, nimmt die Bildqualität drastisch ab. Die Benutzung des digitalen Zooms ist generell mit einem Verlust in der Auflösung verbunden.

Digital Zoom - Funktion in Fernsehempfängern. Mit Digital-Zoom lassen sich auch 4:3 Letterbox-Sendungen, die nicht im PALplus-Format ausgestrahlt werden, bildschirmfüllend auf dem Fernseher darstellen.

Digitization - englisch für Digitalisierung - Umsetzung von analogen Informationen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer.

digitizer - englischer Begriff für Digitalisierer, A/D-Wandler, Digitalisier-Tablett (Graphik-Tablett), Computer-Maus.

Digitize - Slangbegriff für das Einlesen des Originalmaterials in den non-linearen Schnittplatz.

D-ILA - Abkürzung für Direct-Drive Image Light Amplifier. Die von JVC und Huhge entwickelte Technologie. Steuert die mit Spiegeln besetzten LCDs, die von hinten mittels einer Bildröhre angestrahlt werden. Durch den D-lLA-Lichtventil-Chip wird das Licht durch die reflektierenden Display-Elektroden nicht behindert. DLP erzeugt extrem helle, hochauflösende und kontrastreiche Bilder.

DIMM - (Double Inline Memory Modul) Neue Norm für Speichersteckplätze (128 Pins) in Rechnersystemen.

Dimmer - elektronischer Helligkeitsregler. Zumeist eine Triac-Schaltung, mit der die an der Lampe anliegende Spannung einstellbar ist.

DIN - Abkürzung für für Deutsches Institut für Normung; Sitz Berlin. Institution, die in Deutschland Standards herausgibt.

DIN-AV-Anschluß - Eine sechspolige Verbindung, bei der gleichzeitig auf getrennten Wegen Video- und Audiosignale übertragen werden.

DIN - Synonym für die Deutsche Industrie Norm, die zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit von fotografischem Matertial festgelegt wurde. siehe auch ASA.

Diode - Halbleiter-Bauelement oder Elektronenröhre als Gleichrichter in elektronischen Schaltungen

Dioptrieausgleich - Anpassung eines Betrachtersystems (zum Beispiel Okular, Kamerasucher usw.) an das Auge des Anwenders

Direct Access - Direkter Telefonanschluß des Kunden an das Netz eines Anbieters, über den auch Ortsgespräche geführt werden können. Das ist bislang für Privatkunden nur bei regionalen Anbietern möglich.

direct broadcasting satelite - Abgekürzt DBS, Direkt-strahlender Rundfunksatellit.

DirectX - Die DirectX-Plattform besteht aus Windows 95/NT-APIs (Application Programming Interface), über die direkt auf spezielle Hardwarefunktionen zugegriffen werden kann. Die einzelnen DirectX-APIs sind z.B.: - DirectDraw - bietet direkten Zugriff auf Grafik-Hardware und somit eine hervorragende Grafikdarstellung für Spiele. - DirectPlay - bietet die Möglichkeit, Spiele über das Internet mit mehreren mit mehreren Teilnehmern zu spielen. - Directinput - Joystick-Schnittstelle. - DirectSound - ermöglicht das Mixen von WAV-Dateien. - Direct3D - ermöglicht Echtzeit-3D-Darstellungen.

Direktanschluß - Telefonanschluß an ein Teilnehmernetz. Über den Direktanschluß (auch: Direct Access) steht das komplette Telekommunikationsangebot zur Verfügung, angefangen beim Ortsgespräch. Auch wenn man mit dem Direktanschluß zu einer neuen Telefongesellschaft wechselt, hat man i.d.R. weiterhin die Möglichkeit, mittels  Call-by-Call oder Preselection über andere Anbieter Gespräche zu führen.

Direktantrieb - bei Plattenspielern oder Tonbandmaschinen heißt Direktantrieb, daß die Antriebswelle des Motors zugleich die Achse des Plattentellers, bzw. der Tonwelle ist. Daraus resultiert besser Gleichlauf, weil Antrieb- und Übertragungselemente wegfallen

Direkt Draw - Ist eine von Microsoft entwickelter Grafikkartenstandard, der es erlaubt direkt in den Grafikspeicher der Grafikkarte Daten zu schreiben. Dadurch wird auch unter Windows eine schnelle Grafikwiedergabe ermöglicht. Anwendungsgebiete sind z.B. ruckelfreie Videodarstellung auf der Arbeitsoberfläche, schnelle Spiele oder softwaremäßiges Overlay.

Direktruf - Sperrt das Telefon für alle Rufnummern außer für eine individuell eingegebene Nummer. Nach Abnehmen des Hörers und Betätigen einer beliebigen Taste wird automatisch die Verbindung zu der gespeicherten Rufnummer hergestellt. Ideal für Kinder, die noch keine Telefonnummern wählen können (Babyruf).

Direktvertrieb - Begriff aus dem eCommerce. Der Direktvertrieb ist der Absatzkanal, bei der Unternehmen keine unternehmensexternen Absatzmittler einsetzen.

DIS - Abkürzung für Draft International Standard, Standardisierungsentwurf.

Disc - englisch für Scheibe. Flaches, kreisförmiges, rotierendes Medium, das verschiedene Arten von Information, sowohl analoge als auch digitale, speichern kann. Der Ausdruck Disc wird allgemein als Synonym für optische Speichermedien verwendet, während sich Disk auf magnetische Speichermedien bezieht. Zudem wird Disc als eine kurze Form für Videodisc oder kompakte Audiodisc (CD) verwendet.

Disc-Formate - Die Super Audio CD gibt es in drei verschiedenen Disc-Formaten: als einlagige SACD (Single Layer SACD), zweilagig (Dual Layer SACD) oder als Hybrid SACD. Auf der SACD-Disc können 2kanalige, mehrkanalige DSD-Daten sowie Zusatzdaten wie Liedtexte oder Grafiken gespeichert sein.

Disc-Kamera - Eine von Kodak entwickelte Kamera in besonders flacher Bauweise, welche einen scheibenförmigen Film verwendet, hat heute nur noch eine geringe Verbreitung.

Disc Memo - Diese Funktion speichert alle anwenderspezifischen Einstellungen für bis zu 200 Discs, wie z.B. Sprachversion für Ton und Untertitel, Videoeinstellungen, etc.

DiSEqC - Abkürzung für "Digital Satellite Equipment Control", entwickelt von Philips für Eutelsat. Wer analoge und digitate Programme von Astra, Eutelsat und eventuell anderen Satelliten empfangen will, kommt um DiSEqC nicht herum. Für die Umschaltung der Polarisationsebenen (horizontal bzw. vertikal) wird bei herkömmlichen Sat-Anlagen eine 14/18-Volt Schaltspannung verwendet. Ein 22-kHz-Ton auf der Speisespannungsleitung signalisiert darüber hinaus die Ausrichtung der Sat-Antenne auf bestimmte Orbitpositionen. Bei DiSEqC handelt es sich dagegen um ein universelles Steuerungskonzept, weil der 22-kHz-Ton nicht nur ein- und ausgeschaltet, sondern getastet wird. Dadurch kann eine Vielzahl von Befehlen (selbstverständlich auch zur Umschaltung der Polarisation) innerhalb des DiSEqC-Systems übertragen werden. Der DiSEqC Level 2 bietet außerdem die Möglichkeit einer bidirektionalen Kommunikation. Dadurch sendet der Sat-Receiver einerseits Befehle zu den peripheren Bauteilen, die sich andererseits beim Receiver anmelden können: Plug & Play in der Satelliten-Empfangstechnik. Die Set-Top-Box liefert dabei Steuersignale in digitaler Form, mit denen sich mehrere Antennen anwählen lassen. Seit der Einführung der Digital-Empfangstechnik ist das Umschalten von Astra und Eutelsat nicht mehr mit einem 22KHz Relais möglich. Dieses Signal wird dazu benutzt, zwischen den beiden Ebenen im Universal LNB hin- und herzuschalten.

Disk - Alternative englische Schreibweise für Scheibe. Im Allgemeinen werden damit die magnetischen Speichermedien gemeint, bei denen auf die gespeicherten Informationen wahlfrei zugegriffen werden kann.Typische Vertreter sind die Floppy-Disk und Festplatten (Harddisk).

Diskette - runde magnetbeschichtete Scheibe zum Speichern von Informationen in der Computertechnik; auch Floppy-Disc genannt. Wechsel-Speichermedium mit 1.44 MB, technisch veraltet, aber immer noch in den meisten Rechnern zum Datenaustausch vorhanden.

Dispersion - Andere Bezeichnung für das Abstrahlverhalten.

Display Data Channel - (DDC) Ein Kommunikationskanal zur Übertragung von Informationen zwischen Monitor und PC, die eine automatische Konfiguration der Hardware ermöglichen; mit anderen Worten, die Fähigkeit für "Plug and Play" eines Monitors wird durch diesen Datenkanal gegeben.

Display - englisch für Anzeige, elektronisches Anzeigefeld, Anzeigenfeld am Endgerät.

Display-Größe - LC-Displays verfügen wie Monitore über eine maximal mögliche Pixel-Anzahl, reagieren aber auf niedrigere Auflösungen mit einer zum Teil unbrauchbaren Darstellung. Abhängig von der verwendeten Treiber-Software wird teilweise bei niedrigeren Auflösungen die Darstellung auch maßstabsgerecht verkleinert und der äußere Rand des Displays bleibt ungenutzt. Anzeigen mit Bilddiagonalen von 12,1 Zoll lösen üblicherweise 800 x 600 Bildpunkte auf; bei Diagonalen von 13,3, 14.1 und 15,1 (jeweils sichtbare Diagonale) steht eine maximale Auflösung von 1.024 x 768 zur Verfügung. Marktübliche Displays weisen eine Farbtiefe von 18 Bit (6 Bit pro Subpixel) auf; neuere Techologien ermöglichen aber auch echte True-Color-Darstellung mit über 16 Millionen Farben (24 Bit).

Display order - Die Reihenfolge, in der dekodierte Bilder angezeigt werden. Normalerweise ist dies die gleiche Ordnung, in der die Bilder kodiert wurden.

Dissagio - Begriff aus dem eCommerce. Abzug bei Darlehensauszahlung. „Feinregulierung“ des Zinssatzes. Betrag, der bei Auszahlung des Darlehens einbehalten wird.

dissolve - englischer Begriff für weiche Überblendung beim Videoschnitt.

distribution amplifier - englisch für Verteil(er)-Verstärker: Verstärker mit einem Eingang und mehreren Ausgängen

distribution - englisch für Verteilung. Im Fernsehbereich ist damit im Allgemeinen die Programm-Verteilung (Weiterleitung des komplett bearbeiteten Video-Materials) von den Sendestudios zu den örtlichen Sendern (über Breitbandnetz) oder auch die Programmverteilung von zentralen Empfangsstationen über Verteilernetze direkt zum Endabnehmer gemeint. Auch die "Programmausstrahlung" durch die Sender (eigentlich "emission") wird oft als "distribution" bezeichnet

distribution - Im Filmbereich bedeutet der Begriff auch "Verleih".

distribution switcher - englisch für Verteiler(-Kreuzschiene)

Dithering - Dither-Techniken, (to dither - englisch für zittern): Schattierung, Farbmischung, Rasterung, "Halbtonverfahren": Erzeugung feiner Graustufen bzw. fein abgestufter Mischfarben im Videobild durch geeignete Anordnung der zur Verfügung stehenden Schwarzweiß- bzw. Farbpixel mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen. Ein Prozeß, der die wahrgenommene Qualität eines Bildes verbessert, wenn bei der Kodierung die Farbpalette reduziert wurde. Wird zum Beispiel beim Umwandeln von Bildern mit 24-Bit Farbtiefe in solche mit nur 8-Bit Farbtiefe angewandt (eine 8-Bit Palette läßt nur 256 Farben im Gegensatz zur 24-Bit Palette mit 16,4 Millionen Farben zu). Das Rastern (dithern) simuliert die Originalfarbe durch Einstreuung von ähnlichen Werten. Die Rasterdarstellung ist auch bekannt als "Fehlerausbreitung". Dithering ist eine Methode, die vor allem in Drucksystemen eingesetzt wird, um mit wenigen darstellbaren Farb- oder Grauabstufungen eine größere Anzahl von Farben bzw. Graustufen zu simulieren. Wird eine begrenzte Zahl von Druckpunkten der selben Farbe dicht aneinander gesetzt (die Druckpunktgröße variiert), so erscheint dies dem menschlichen Auge als eine andere Farbe.

Divergenz - Abweichung der Farbraster bei Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtungen.

Diversity - Empfang nur eines HF-Senders mit mehreren Antennen und Empfängern; dabei wird jeweils das stärkste empfangene Signal ausgewählt, um Übertragungsfehler auszugleichen.

DIVO - Abkürzung für Digitale Ortsvermittlung. Um eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern im Telefonnetz herzustellen, sind eine oder mehrere Vermittlungsstellen der Telekom beteiligt. Die Ortsvermittlungsstelle ist die erste, die vom Telefon des Anrufers aus erreicht wird. Je nach gewählter Rufnummer, "weiß" die Vermittlungsstelle, wie das Gespräch weitergeleitet werden muß. Im einfachsten Fall hängt der Angerufene an derselben Vermittlungsstelle. Bei Ferngesprächen wird das Gespräch zunächst an hierarchisch weiter oben stehende Vermittlungsstellen weitergeleitet (DIVF - Fernvermittlungsstelle), von wo aus über die Ortsvermittlungsstelle des Angerufenen die Verbindung hergestellt wird. Bei digitalen Ortsvermittlungsstellen kann das Tonwahlverfahren verwendet werden, bei analogen Vermittlungsstellen nur das Pulswahlverfahren.

DJ Mix - Mit DJ Mix stehen Ihnen bei einigen Geräten der Unterhaltungselektronik eine ganze Reihe von Soundeffekten zur Verfügung, mit denen Sie ganz nach Ihren Wünschen die Musikwiedergabe kreativ mitgestalten können.

DJ Mix Pro - Mit DJ Mix Pro werden die Funktionen von DJ Mix erweitert: - Die Rhytmusbox mit verschiedenen Rhythmus-Charakteristiken, z.B. Techno, Swing, Slam. - Das Drum Pad mit verschiedenen Sound-Mustern, wie z.B. Snare, Crash, Punch, Beep... - Die automatische Synchronisation zwischen der Musikwiedergabe und den Drum-Pad-Sounds, damit Ihre Eingabe immer richtig im Takt bleibt. - Die Automatische BPM-Funktion (BPM = Beats per Minute; Taktschläge pro Minute). Paßt den von Ihnen gewählten Soundeffekt automatisch an den Rhythmus eines wiedergegebenen Musiktitels an.

D-Kanal-Protokoll - Regelt die Kommunikation im ISDN-Netz. Eine Festlegung, wie im ISDN die Benutzer-Netz-Signalisierung (Teilnehmersignalisierung) vor sich geht. Es gibt unterschiedliche D-Kanal-Protokolle, die nur teilweise bzw. nicht zueinander kompatibel sind. Das Protokoll für das nationale ISDN (deutsche Version) trägt die Bezeichnung 1TR6, für Euro-ISDN gelten die Festlegungen gemäß E-DSS1. In diesen Protokollen ist beschrieben, wie sich ISDN-Endgeräte verhalten müssen (zum Beispiel welche Informationen Sie in welcher Reihenfolge an die Vermittlungsstelle der Telekom schicken müssen), um der Vermittlungsstelle der Telekom mitzuteilen, daß eine Gegenstelle angerufen werden soll. Diese Protokolle heißen D-Kanal-Protokolle, weil die Daten über den D-Kanal (Steuerkanal) des ISDN-Anschlusses zwischen ISDN-Endgerät und Vermittlungsstelle ausgetauscht werden. In Europa wird das Protokoll DSS1 (Euro-ISDN) benutzt, die Deutsche Telekom arbeitete lange auch mit 1TR6 ("nationales ISDN"), das aber inzwischen durch das einheitlich genutzte Euro-ISDN abgelöst wird.

D-Kanal - Steuerkanal im ISDN. Jeder Basisanschluß und jeder Primärmultiplexanschluß verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. Über den D-Kanal werden Verbindungsinformationen zwischen Endgeräten und Vermittlungsstelle übertragen, wie beispielsweise die Telefonnummer des Anrufers. Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z. B. Übermittlung der Rufnummer) weitergegeben und in begrenztem Umfang Nutzdaten übertragen werden. Auf dem D-Kanal eines ISDN-Basisanschlusses können 16 kbit/s an Informationen übertragen werden. Der D-Kanal ist aber nicht nur Steuerungsinformationen vorbehalten, es gibt auch die Möglichkeit, mit einem X.25-Protokoll Zusatzinformationen zu übertragen.

DLP-Technik - (Digital Light Processing) Kernstück der von Texas Instruments entwickelten Technik ist der Digital Micromirror Device (DMD), eine Vorrichtung, die sich aus mehr als einer halben Million kleinster Spiegelelemente zusammensetzt. Die Größe der einzelnen Spiegelelemente entspricht einem einzigen Bildpunkt auf dem projizierten Bild. Das reflektierende Projektionslicht wird mittels einer Steuerelektronik für jeden einzelnen Bildpunkt entweder angespiegelt oder gekippt. Die Farbe entsteht mit Hilfe eines dreifarbigen Filterrades, das drei einzelne Farbbilder erzeugt, die aufgrund der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Rades als Echtfarbe erscheinen. Vorteihafte Eigenschaften sind, hohe und gleichmäßige Helligkeit, stabile Farbgestaltung, leichte und kompakte Projektoren. Allerdings ist diese Technik noch teuer und die Pixelgröße läßt sich kaum verkleinern

DMA - Abkürzung für Direct Memory Access, direkter Datentransfer z.b. zwischen PC-Speicher und Controllerbaustein

D-MAC - MAC-Verfahren für Kabel- und Satelliten-Übertragung mit Duobinär-Codierung der digitalen Anteile (Ton und Daten); die Übertragung im Kabel erfolgt mit Restseitenband-AM; bei D-MAC beträgt die Bandbreite im Kabel ca. 10,5 MHz, bei D2-MAC nur noch ca. 7,8 MHz, da der Umfang der digitalen Daten gegenüber D-MAC um den Faktor 2 reduziert ist. Über Satellit wird mit FM und mit deutlich größerer Bandbreite übertragen.

DMC - Abkürzung für Dynamic Motion Control etwa: "Dynamische Geschwindigkeitssteuerung"; spez. Bezeichnung für "Variable Wiedergabe(geschwindigkeit)" bei Video-Bandmaschinen. Der "Dynamic Motion Controller" bezeichnet die Steuereinrichtung selbst, die bei manchen Geräten programmierbar ist.

DME - Abkürzung für Digital Multi-Effects. Digitale Mehrfach-Effekte, digitales Multieffekt-Gerät (beim Videoschnitt)

DMZ - Abkürzung für demilitarized zone; Unter DMZ versteht man ein entkoppeltes, isoliertes Teilnetzwerk, das zwischen ein zu schützende Netz (z. B. ein LAN) und ein unsicheres Netz (z. B. das Internet) geschaltet wird.

DNC - Abkürzung für Digital Noise Adaption; Das reine Klangbild. Während der Fahrt analysiert ein Signalprozessor mit Hilfe des Meßmikrophons das jeweilige Fahrgeräuschspektrum (Störsignal), das die Musikwiedergabe (Soll-Signal) speziell in tiefen Frequenzen überdeckt. Dieses Problem wird durch eine gezielte Anhebung des Audio-Signals in den entsprechenden Frequenzen kompensiert. So bleibt durch DNC der Klang und Lautstärkeeindruck unabhängig von gefahrener Geschwindigkeit und Straßenbeschaffenheit stets konstant - eine Geräuschmaskierung, die mit konventioneller, breitbandiger Lautstärkenachführung nicht zu erzielen wäre.

D-Netz - Die digitalen Mobilfunk-Netze D1 (T-Mobil) und D2 (Mannesmann Mobilfunk, jetzt Vodaphone) basieren auf dem internationalen GSM 900-Standard. Die digitale Übertragungstechnik bietet hohe Qualität und Sicherheit in der Sprach- und Datenübertragung. Der Buchstabe "D" ist nach dem C-Netz in Fortsetzung der bisherigen Namengebung für die deutschen Mobilfunknetze gewählt worden.

DNS - Abkürzung für Domain Name System; DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechner-Namen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z. B. www.netzwerkrouter.de) und IP-Adressen (z. B. 212.185.46.135) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluß, muß ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Sobald eine Seite im Internet angewählt wird, fragt der Browser zuerst einen Domain Name Server. Dieser meldet die entsprechende numerische Adresse zurück, worauf der Browser eine direkte Verbindung zu IP-Adresse aufbauen kann. Umgekehrt wandelt der DNS die Zahlenkombination für den User um, damit dieser durch den Namen schneller weiss auf welchen Seiten er sich befindet. Jeder Rechner im Internet wird über eine IP-Adresse identifiziert. Das bedeutet, jede WWW-Adresse besitzt eine IP-Nummer. Es ist egal welches von beiden man in die Adress-Zeile eines Browsers eingibt, beides führt zur gewünschten Seite, nur merken sich Menschen Namen leichter. Die Umsetzung des Namens in die IP-Adresse übernimmt ein sogenannter DNS-Server (Name Server). Der DNS-Server muß vom Benutzer bei der Konfiguration des Internet-Zugangs entweder per Hand eingegeben werden oder er wird, wie bei den meisten Online-Diensten, beim Verbindungsaufbau automatisch zugewiesen.

DNS-Server - Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster 123.123.123.123 besteht. Damit sich Internet-Anwender, die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im wwww gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken müssen, sind vielen IP-Adressen auch numerische Bezeichnungen, wie etwa www.microsoft.com zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.

DOC - Abkürzung für dropout compensator

Docking-Station - Die Folge der Camcorder-Miniaturisierung ist bei einigen Modellen, daß viele Anschlüsse auf eine separate Docking-Station ausgelagert werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel der Kopfhörer- oder Mikrofonanschluß, die Stromversorgung vom Netz und die Schnittbuchsen.

Dockingstation - Dient dazu, den Notebook in einen ausgewachsenen Desktop-PC zu verwandeln. Die Dockingstation ist ein Gehäuse zum Andocken eines Notebooks. An ihr befinden sich in der Regel Schnittstellen für Drucker, Zusatzmonitor und Tastatur.

Dolby, Ray M. - Entwickler von Rauschunterdrückungssystemen und Surround Systemen.

Dolby B, C, S - Rauschunterdrückungssysteme, Verfahren von Ray M. Dolby. Leise Signalanteile oberhalb einer bestimmten Frequenz werden vor der Aufnahme verstärkt, damit sie sich vom Bandrauschen besser abheben. Bei der Wiedergabe werden diese verstärkten Signale zusammen mit dem Bandrauschen wieder abgesenkt - die verstärkten Signale erhalten somit ihren ursprünglichen Pegel zurück, während die Signale des Bandrauschens unterdrückt werden. Rauschen, das bereits im Aufnahmesignal vorhanden ist, kann dann auch durch Dolby nicht vermindert werden. Die Rauschunterdrückungssysteme Dolby B und C sind heute Standard, das neuere Dolby-S-System ist noch nicht so weit verbreitet. Bei Aufnahme und Wiedergabe muß stets die gleiche Schalterstellung - B, C oder S - gewählt werden. Wenn allerdings der Recorder nicht optimal auf Empfindlichkeit und Frequenzgang des Bandes eingemessen ist, klingt die Aufnahme verfärbt.

Dolby-B - gebräuchlichstes Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den Tonbandgeräten angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby B um bis zu 6 dB vergrößern.

Dolby-C - gebräuchliches Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den Cassetten Recordern angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby C um bis zu 12 dB vergrößern.

Dolby Digital / DTS Decoder - Der in DVD-Playern oder Receivern integrierte Decoderbaustein ist in der Lage, die digitalen Surroundtonformate Dolby Digital / DTS zu decodieren. Das Tonfomrat kann von einer DVD oder einer Laserdisc kommen.

Dolby Digital - (AC-3) Auch AC-3 genannt: digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Weltweit am meisten verbreiteter digitaler Mehrkanal-Tonstandard für realistische Klangerlebnisse. Atmosphärisch dichte räumliche Klangwiedergabe durch digitale Übertragung über fünf seperate Kanäle, sowie einen gesonderten Tieftonkanal zur Verbesserung von Effekten und tiefen Frequenzen. Wird in zahlreichen Kinos verwendet und entwickelt sich auch zum Standard-Tonformat der DVD. Dolby Digital arbeitet mit 5+1 Kanälen: vorne links, vorne rechts, vorne mitte, hinten links, hinten rechts und Subwoofer. Die fünf Hauptkanäle sind völlig separat und mit vollem Klangniveau auf der DVD gespeichert. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3 DVD's muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein oder ein externer Decoderbaustein zwischen geschaltet werden. TV-Geräte mit integriertem Dolby Digital/AC 3 Amplifier benötigen keinen zusätzlichen Decoder/Verstärker. Es gibt zum Beispiel von Denon reine Musik-DVD's mit Dolby-Digital-Ton.

Dolby HX-Pro - Verbessert, unabhängig von der Rauschunterdrückung, die Höhendynamik. HX-Pro regelt die Vormagnetisierung bei Hochtonspitzen kurzzeitig zurück, damit sie optimal aufs Band kommen. Bei Wiedergabe ist HX-Pro nicht aktiv - das Austauschen solcher Aufnahmen ist also kein Problem.

Dolby ProLogic - Das klassische, analoge Surround-System. Es arbeitet mit nur vier Kanälen: vorne links, vorne rechts, hinten links und hinten rechts. Dabei ist die Mitte- und Hinten-Information im Stereo-Signal verschlüsselt, so daß ProLogic über alle normalen Zweikanalsysteme genutzt werden kann: über CD, Video Kassette und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse: Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik beschränkt - im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.

Dolby ProLogic Decoder - Der Dolby ProLogic Decoder dekodiert die in "Dolby Stereo" enthaltenen Signale für Front (rechts / links), Center, Rear (mono). Viele bespielte Videocassetten sind mit "Dolby Stereo" Signalen versehen.

Dolby Pro Logic Surround - Eine Technology zur Realisierung hervorragender Raumklang-Charakteristik

Dolby-S - Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den hochwertigen Cassetten Recordern angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby S um bis zu 20 dB vergrößern.

Dolby Surround - Aus der Analog-Zeit stammendes Verfahren zur Verschachtelung von Surround-Sound- und Center-Kanal Informationen in ein Stereo Audiosignal. Dolby-Surroundaufnahmen haben fünf Kanäle: Über die beiden hinteren Lautsprecher werden Hintergrundgeräusche übertragen, die beiden vorderen Lautsprecher übermitteln ein Stereosignal; vorn in der Mitte sorgt der Center Speaker für die akustische Zentrierung von Dialogen.

Dolby Surround Prologic - Mehrkanaltontechnik für Kinosound im Heimbereich. 4 getrennte Soundkanäle (Front links/rechts, Front Center, 2 x Effektlautsprecher hinten-Mono)

Dolly - Slangausdruck für eine bewegliche Kameraplattform mit Sitz für den Kameramann.

Domain - englisch für Umgebung, Gebiet. Im Netzwerk Sprachgebrauch genutzte Bezeichnung für bestimmte Umgebungen im WWW oder im Netzwerk.

Domain - In der Telekommunikation eine Bezeichnung für Netzsegmente, Adressbereiche, Versorgungs- oder Verwaltungsbereiche von Netzbetreibern, Diensteanbietern oder anderen Institutionen. Der Domain Name ist ein aus mehreren Teilen zusammengesetzter Name, der einen Rechner im Internet identifiziert. Das Domain Name System übersetzt Computernamen (wie telekom.de) in eine computerlesbare Zahlenkombination. Domains bezeichnen die Zugehörigkeit eines Computers. Die sogenannten Top-Level Domains, sie steht immer ganz rechts und haben die höchste Priorität, TLDs bezeichnen die geographische oder organisatorische Zuordnung. Die Topleveldomain .de bezeichnet ein deutsches Angebot, .com ein kommerzielles (commercial), .at steht für Österreich, .fr für Frankreich, .ch für Schweiz und .hu für Ungarn. Amerikanische Domains enthalten keine Länderkennungen, sondern verwenden Abkürzungen wie zum Beispiel com für kommerzielle Unternehmen, edu für Hochschulen und org für Non-Profit-Organisationen. Eine Liste aller TLDs ist über den Internet Assigned Numbers Authority IANA, http://www.isi.edu/div7/iana/ abzurufen.

Domain-Name - Jede in einem Netzwerk angeschlossene Ressource (Web-Site, Server, Drucker, usw.) ist zunächst nur über eine eindeutige IP-Adresse identifizierbar - also über eine Nummer wie z. B. 212.185.46.135. Alphanumerische Domain-Namen erleichtern das Identifizieren von Internet-Adressen, indem Internet-Ressourcen umgangssprachlichen Bezeichnungen zugeordnet werden können. Der Domain-Name ist damit Bestandteil einer jeden Internet-Adresse (etwa avinvest.tv oder uni-stuttgart.de).

Domain-Name-Server - DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechner-Namen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z. B. www.avinvest.de) und IP-Adressen (z. B. 212.255.255.135) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluß, muß ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Sobald eine Seite im Internet angewählt wird, fragt der Browser zuerst einen Domain Name Server. Dieser meldet die entsprechende numerische Adresse zurück, worauf der Browser eine direkte Verbindung zu IP-Adresse aufbauen kann. Umgekehrt wandelt der DNS die Zahlenkombination für den User um, damit dieser durch den Namen schneller weiss auf welchen Seiten er sich befindet. Jeder Rechner im Internet wird über eine IP-Adresse identifiziert. Das bedeutet, jede WWW-Adresse besitzt eine IP-Nummer. Es ist egal welches von beiden man in die Adress-Zeile eines Browsers eingibt, beides führt zur gewünschten Seite, nur merken sich Menschen Namen leichter. Die Umsetzung des Namens in die IP-Adresse übernimmt ein sogenannter DNS-Server (Name Server). Der DNS-Server muß vom Benutzer bei der Konfiguration des Internet-Zugangs entweder per Hand eingegeben werden oder er wird, wie bei den meisten Online-Diensten, beim Verbindungsaufbau automatisch zugewiesen.

Dongle - Von Softwareherstellern häufig genutztes Tool, um Softwareapplikationen vor illegalem Kopieren zu schützen. Dongle sind meist serielle- oder USB-Adapter, die einen bestimmen Code enthalten, ohne den eine Software nicht gestartet werden kann, oder nur im Demo-Mode abläuft.

Door - ein Programm, das ein Mailboxbetreiber zusätzlich zu dem eigentlichen Mailboxprogramm für den Benutzer anbietet. Ein Door kann zum Beispiel ein Spiel sein, das der User online spielt. Door heißt das Programm deswegen, da für den Aufruf dieses Programms in der Mailbox, die Mailboxsoftware verlassen wird und (über eine Batch-Datei) das Door-Programm aufgerufen wird. Nach Beenden des Door-Programms wird automatisch zum Mailboxprogramm zurückgekehrt. Das Prinzip der Doors ermöglicht, die Mailbox um fast beliebig viele Angebote zu erweitern.

Doppelbelichtung - Begriff aus der Photographie, wobei zwei Belichtungen auf einem Film, ohne diesen weiter zutransportieren, stattfinden.

Doppelschriftzumischer - Schriftzumischer für das Überblenden zweier Schriften. Zweikanaliger Keyer.

Doppelspuraufzeichnung - Tonaufzeichnung auf zwei parallelen Tonspuren in gleicher Richtung mit getrennten Informationen auf einem Magnetband; beide Informationen können von einander unabhängig sein.

DOS - Die Abkürzung steht für Disk Operation System (plattenorientiertes Betriebssystem). MS-DOS von Microsoft ist eines der häufigsten angewandten Betriebssysteme.

Dot - Begriff aus der Drucktechnik. englisch für "Punkt". Bezeichnung für den einzelnen Bildpunkt eines Ausgabegerätes.

Dots per Inch - Begriff aus der Drucktechnik. Maßeinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes, bei der die Anzahl der Bildpunkte auf einem Zoll (1 Inch = 2,54 cm) gemessen wird. Gültige Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten, wird häufig falsch angewandt als Maßeinheit für die Auflösung von Bildschirmen (ppi - pixel per inch). Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger werden die Abbildungen. Computerbildschirme arbeiten grundsätzlich mit einer Auflösung die 72 dpi entspricht, Zeitungen werden mit 150 dpi gedruckt, und Magazine nutzen sogar, je nach Qualität, bis zu 300 dpi. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200 dpi, die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 bis 1200 dpi, Tintenstrahldrucker bieten Auflösungen bis 1440 dpi.

Double-Feed-Empfang - Spezialfall des Multifeed-Empfangs mit zwei LNC's an nur einer Satellitenantenne. Wird auch als schielender Empfang bezeichnet, da eines oder beide LNC's seitlich auf den Brennpunkt der Satellitenschüssel schielen.

Double-Sided - englisch für doppelseitig, wird in Zusammenhang mit Laufwerken oder Disketten genannt. Beide Seiten der Diskette können beschrieben und gelesen werden.

Double Tracking - Soundeffekt, dabei wird ein Tonsignal künstlich verzögert und dann dem direkten Signal zugemischt; dadurch entsteht der Effekt der Verdoppelung, zum Beispiel einer Stimme oder der Vortäuschung einer großen Menschenmenge.

down-link - (oder down-path) englisch für Abwärtsstrecke, Abwärtsrichtung, Nachrichtenverbindung vom Satelliten zur Erde.

Downlink - Die Übertragungsstrecke vom Satelliten zur Empfangsantenne auf die Erde wird als Downlink bezeichnet. Fernsehsender nützen oft die Satelliten-Übertragung vom Aufnahmeort zur Sendestation. Der Vorteil dabei: Es ist der schnellste Weg große Datenmengen über weite Entfernungen zu transportieren.

Downlink - Funkverbindung von der Basisstation zum Handy. Zum Führen eines Gespräches benötigt man außerdem den Uplink.

Download - englisch für herunterladen. Betriebszustand bei der Datenübertragung, währenddessen Dateien empfangen werden. Bezeichnung für die Übertragung von Daten aus entfernten fremden Rechnern. Datentransfer bei Online-Verbindungen, wobei Dateien von einem anderen PC oder einem Datennetz-Server in den eigenen PC "geladen" werden, um sie dort weiterzuverwenden. Man kann zum Beispiel Software oder e-mails aus einer Mailbox oder aus einem Online-Dienst auf das eigene System downloaden. Der umgekehrte Weg heißt Upload. Die Download-Möglichkeit ist ein wichtiger Nutz- und Zusatzwert des Internet. Umgangssprachlich oft als "Saugen" bezeichnet.

Downspeeding - Sicherheitsfunktion bei ISDN, welche bei Ausfall eines Teils der für die Kommunikation benutzten B-Kanäle einsetzt um die Übertragung nicht komplett zu unterbrechen.

Downstream - engischer Begriff für Datenempfang. Transfer aus dem Netz zum Teilnehmer (Benutzer) hin, der z. B. Inhalte abruft. Der umgekehrte Datenfluss wird Upstream genannt.

downstream - englisch für stromabwärts. In der Signalflußrichtung "weiter hinten" bzw. "am Schluß", "nachgeschaltet".

downstream keyer - Nachgeschalteter Keyer, im Signalfluß "hinter" den Mischerebenen eines Bildmischers, hat oft die Funktion eines Schriftzusetzers.

DPCM - Abkürzung für Differential Pulse Code Modulation Differenz-Pulscode-Modulation; diese Modulation wird zur datenreduzierenden Übertragung von Videosignalen eingesetzt, wobei nur noch die Differenz zwischen dem tatsächlichen Eingangssignal und einem rechnerisch gebildeten Vorhersagewert für dieses Signal übertragen wird.

DPE - Abkürzung für Digitales-Produktions-Effektsystem; digitales Video-Trickverfahren, bei dem ein Bild in seiner Geometrie vorprogrammierbar verändert wird; die Möglichkeiten dieses Trickverfahrens sind sehr umfangreich.

dpi - Abkürzung für Dots per Inch. Begriff aus der Drucktechnik. Maßeinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes, bei der die Anzahl der Bildpunkte auf einem Zoll (1 Inch = 2,54 cm) gemessen wird. Gültige Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten, wird häufig falsch angewandt als Maßeinheit für die Auflösung von Bildschirmen (ppi - pixel per inch). Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger werden die Abbildungen. Computerbildschirme arbeiten grundsätzlich mit einer Auflösung die 72 dpi entspricht, Zeitungen werden mit 150 dpi gedruckt, und Magazine nutzen sogar, je nach Qualität, bis zu 300 dpi. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200 dpi, die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 bis 1200 dpi, Tintenstrahldrucker bieten Auflösungen bis 1440 dpi.

DPSK - Abkürzung für Differential Phase Shift Keying Differenz-Phasenumtastung, Phasendifferenz-Modulation (PSK).

DQPSK - Abkürzung für Differential Quadrature PSK Differentielle 4-Phasen-Modulation.

Drag and Drop - englischer Begriff für "Ziehen und fallenlassen". Grafisch orientierte Arbeitstechnik, bei der Elemente durch Bewegen auf der virtuellen Oberfläche des Desktops bearbeitet werden; z.B. werden Dateien in andere Verzeichnisse kopiert oder Wörter an andere Textstellen verschoben.

drag - englisch für Ziehen, "drag and drop": "Ziehen und Auslösen" mit der Computer-Maus.

Drahtloses Mikrofon - Mikrofon, das seine Tonsignale über einen kleinen, im Mikrofongehäuse eingebauten Sender mit kurzer Antenne drahtlos zur Regieanlage des Studios überträgt.

DRAM - Abkürzung für "Dynamic Random Access Memory". Bezeichnet einen dynamischen Speicherchip, bei dem der Speicherinhalt ständig aufgefrischt werden muß.

DRC - Abkürzung für Digital Reality Creation. Diese einzigartige, Sony-spezifische, Technologie ist in der Lage, aus einem normalen Bildsignal unterschiedlicher Quellen (z.B. TV, DVD oder Videorekorder) ein Bild zu generieren, welches den Eindruck hochauflösender HDTV-Bilder vermittelt.

Drehbuchauszug - ein Drehbuchauszug enthält von einem Teil der Produktion (Szene etc.) alle wichtigen Daten und Fakten.

Drehbuch - Begriff aus dem Filmbereich. Textbuch einer Film- oder Fernsehproduktion mit genauer Beschreibung aller Szenen und Einstellungen.

Drehplan - Begriff aus dem Filmbereich. Graphisch dargestellte Übersicht des Film-Drehablaufes mit allen wichtigen Daten und Fakten für alle beteiligten Sparten.

Drehverhältnis - Begriff aus dem Filmbereich. Verhältnis von aufgenommener und belichteter zur tatsächlich später verwendeten Filmlänge.

Dreibein - Slangausdruck für ein dreibeiniges Stativ.

Dreibeinstativ - dreibeiniges, in der Höhe veränderbares leichtes Stativ für Foto-, Film- und Fernsehkameras.

Dreichip - Für die elektronische Aufnahme eines Farbbildes müssen aus dem Bild drei Farbauszüge für Rot, Grün und Blau gewonnen werden. Bei der 3-Chip-Technik werden die drei Primärfarben zwecks besserer Farbdefinierung und höherer Auflösung getrennt verarbeitet. Das Licht wird dazu durch Filter in die entsprechenden Spektralanteile aufgeteilt und mit einem Prisma zu den drei Bildwandlern geführt. In manchen Kameras wird die Soll-Lage des Grün-CCD durch Offsetmontage bewußt versetzt, so daß die Lage des Grün-CCD gegenüber den anderen um eine halbe Pixelbreite seitlich verschoben ist. Damit wird für das Helligkeitssignal eine scheinbare Erhöhung der Pixelanzahl und so eine erhöhte Auflösung erreicht.

Dreierkonferenz - Leistungsmerkmal beim Euro-ISDN-Mehrgeräteanschluß und T-Net. Während eines Gespräches kann der Initiator des Gesprächs, das bestehende Gespräch halten und einen weiteren Teilnehmer anrufen. Über eine Tastenkombination am Telefon wird dann der gehaltene Teilnehmer in die Dreierkonferenz aufgenommen. Die Dreierkonferenz ist beendet, wenn der Initiator des Gesprächs den Hörer auflegt. Bei einer Konferenzverbindung können drei oder mehr Anschlüsse gleichzeitig miteinander kommunizieren. Im T-Net ISDN werden Dreierkonferenz und eine Konferenz mit bis zu zehn Teilnehmern angeboten. Die Konferenz bedarf der Unterstützung des konferenzeinleitenden Endgerätes. Bei einigen DECT-Telefonen sind beispielsweise Dreierkonferenzen zwischen einem externen Anrufer und zwei an derselben Basis angeschlossenen Mobilteilen möglich.

Drei-Kopf-Gerät - Tonbandgerät, bei dem der Aufnahme- und Wiedergabekopf getrennt ist. Dies ermöglicht die Hinterbandkontrolle.

Drei-Kopf-Technik - Videorecorder mit 3 (oder mehr) Videoköpfen garantieren störstreifenfreie Standbild- und Zeitlupen-Wiedergabe.

Drei-Wege-System - Lautsprecherboxen mit drei Tonsystemen, also Hoch-, Mittel- und Tieftönen.

Drop-Down-Listenfeld - Drop-Down-Listenfelder sind eine Darstellungsform in Menüs und stellen eine platzsparende Möglichkeit dar, dem Anwender Informationen zur Auswahl anzubieten. Das Anklicken einer Schaltfläche klappt eine Liste auf, aus der man einen Eintrag auswählen und damit in das Textfeld übernehmen kann.

Drop Frame - Time Code Spezieller Zeitcode bei NTSC: um Fehler im Bezug zwischen Bildzählung und der Normalzeit auszugleichen, werden regelmäßig einzelne Bilder bei der Zählung übergangen. Gegensatz: "Non Drop Frame TC".

Drop Out - allgemein: Dropouts sind kurzzeitige Signal-Einbrüche oder -Aussetzer bei der Wiedergabe von Magnetband-Aufzeichnungen, aber auch beim Auslesen von Festplatten, die auf eine unregelmäßige Beschichtung, auf Kratzer oder angelagerte Staubpartikel zurückzuführen sind. Ebenfalls Signaleinbrüche beim Empfang von Funkstrecken.

dropout - Bei Funkstrecken: kurzzeitiges Fehlen der Fernsehbildsignale; hervorgerufen zum Beispiel durch Signaleinbrüche bei der Übertragung. Sie sind im Bild durch kurzzeitiges Aufblitzen eines Bildteiles sichtbar.

Dropout - Bei Video Recordern. Bezeichnet den Signalausfall bei der Wiedergabe oder Aufnahme einer Videokassette auf grund einer Beschädigung oder Verschmutzung auf dem Band. Man erkennt die Dropouts bei analogen Bändern an horizontalen Streifen im Bild, welche durch TBCs mit DOC Fuunktion teilweise korrigiert werden. Bei digitalen Bändern verdeckt eine Fehlerkorrektur die Drop Outs. Zusätzlich sind die Informationen eines Bildes über die ganze Videospur verteilt, so dass ein Drop Out nur das ganze Bildrauschen etwas erhöht. Gibt es zuviele Drop Outs, wird die Fehlerkorrektur überfordert, und es entstehen Mosaikblöcke bis hin zu Bildaussetzern.

dropout compensator - (DOC) Der Dropout-Kompensator ist eine elektronische Einrichtung bei Video-Bandgeräten, die die fehlende Information durch Grauwerte oder durch Farbwerte aus der vorhergehenden Bildzeile ersetzt.

drop shadow - englisch für fallender Schatten, "plastischer" Schatten: bei Schriften (im Videobild) eingesetzter (Key-)Effekt in Form von schräg nach rechts unten verlaufenden, kurzen harten Schatten ("Ränder"); sie geben den Buchstaben ein sehr "plastisches" (drei dimensionales) Aussehen.

Drossel - auch Brummdrossel, eliminiert Netzeinstreuungen in Videoleitungen durch seine Hochpaßfilter Funktion.

Drossel - Baugruppe. Vorschaltgerät in Leuchtstofflampen

Drosselspule - Bauteile in Frequenzweichen, das aus aufgewickeltem Draht besteht und hohe Frequenzen dämpft sowie tiefe durchläßt (Tiefpaß). Ausführungen mit Wickelkörpern aus Eisen oder Ferrit haben weniger Widerstand als sogenannte Luftspulen, neigen aber bei höherer Leistung zu elektrischen Verzerrungen.

Druckbereich - Der Teil eines Blattes den der Drucker wirklich für die Ausgabe nutzt, d.h. die meisten Drucker sind nicht in der Lage das komplette Blatt Papier zu bedrucken.

Druckgeschwindigkeit - Maximale Areitsgeschwindigkeit des Druckwerkes, wird in Seiten pro Minute angegeben.

Druckgradientenempfänger - Mikrofonsystem, bei dem die Membrane durch den Schalldruckunterschied zwischen ihrer Vorder- und Rückseite bewegt wird; Richtmikrofon.

Druckguss - Verfahren zur Herstellung von Bleigittern, bei dem unter hohem Druck flüssiges Blei in eine Giessform gepresst wird.

Druckvorstufe - Begriff aus der Drucktechnik. Bezeichnung für alle Arbeitsvorgänge, die zwischen dem Entwurf für eine Drucksache und der endgültigen Vervielfältigung liegen (Reinzeichnung, Schriftsatz, Bildreproduktion, Filmbelichtung, Montage etc.).

drum design - (oder layout) englisch für Kopftrommel-Gestaltung, -Konstruktion

drum - englischer Begriff aus der Videotechnik für Kopftrommel.

DSA - Abkürzung für Digital Signal Adaption; Der akustische Mittelpunkt. Von allen Seiten gleichmäßig von Klang umgeben und so in die Mitte des akustischen Geschehens versetzt. Der digitale Signalprozessor des DSA-Systems ermittelt über ein Meßmikrophon den akustischen Frequenzgang im Fahrzeuginnenraum und steuert einen elektronischen 9-Band-Gleichwellen-Equalizer, der alle vier Kanäle getrennt regelt. Das Ergebnis dieser Selbsteinmessung ist ein perfekt linear arbeitender Audio-Frequenzgang. Unabhängig von Innenausstattung oder Karosseriebauart des Fahrzeugs werden die unterschiedlichen Laufzeiten von den vier Lautsprechern bis zum Kopf des Fahrers ermittelt und durch Laufzeitenkorrektur ausgeglichen. Das Ergebnis "akustische Mitte" wäre mit einem konventionellen Balance-Regler nicht zu erreichen.

DSC - Abkürzung für Digital Serial Components, gebräuchlicher ist jedoch die Reihenfolge SDC.

DSD - Abkürzung für Direct Stream Digital. System zur Codierung von Audiosignalen ohne Datenreduktion. Ist auf DVD-Audio nur als Ergänzung zu anderen Audio-Systemen erlaubt. Die Super Audio CD arbeitet mit dem Aufnahmeverfahren DSD (Direct Stream Digital), das eine Klangwiedergabe mit extrem hoher Ähnlichkeit zum Original ermöglicht. Das digitale Signal entspricht weitgehend dem analogen Signal. DSD verwendet eine Abtastrate von 2,8224 MHz für das 1-Bit-Signal - hierdurch wird eine extrem präzise Reproduktion des Originalsignals erreicht. Weiterhin hat DSD eine 4mal höhere Speicherdichte als das aktuelle CD-Format (PCM).

DS-DL - Abkürzung für Double Sided - Dual Layer. Doppelseitig bespielte DVD mit je zwei Informationsschichten (DVD-18) mit insgesamt rund 17 GB Kapazität.

DSF - Abkürzung für Deutsches Sport Fernsehen, privater Sender für Sportgeschehen.

DSK - Abkürzung für downstream keyer. Nachgeschalteter Keyer, im Signalfluß "hinter" den Mischerebenen eines Bildmischers, hat oft die Funktion eines Schriftzusetzers.

DSL - Abkürzung für Digital Subscriber Line. Allgemeine Bezeichnung für Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Kupferdoppelader ("Twisted Pair"), ADSL, HDSL oder xDSL. Nachfolger von ISDN. Mit der neuen Technik lassen sich Daten bis zu 20mal schneller übertragen als mit ISDN - und das über die alten Kupferkabel. Der DSL-Kunde braucht nur ein neues Modem; auf einer Leitung kann er gleichzeitig telefonieren und faxen oder im Internet surfen.

DSLAM - Abkürzung für Digital Subscriber Line Access Multiplexer; Ein Gerät, das es ermöglicht Daten von xDSL-Modems auf Netzwerke zu spielen.

DSM-CC - Abkürzung für Digital Storage Media Command and Control.

DSP - Abkürzung für Digitaler Signal Prozessor. Einchipmicrorechner, welcher in elektronischen Systemen eigenständig Prozesse steuert und Rechenoperationen übernimmt.

DSP - Abkürzung für digital signal processing. Meint allgemein Digitale Signalverarbeitung.

DSP-Servo - Dieser prozessorgesteuerte Regelkreis sorgt für schnellste Zugriffszeiten und präzise Einstellvorgänge an elektomechanischen Systemen.

DSR - Abkürzung für Digital Satellite Radio - das zuerst ausgestrahlte und inzwischen vom Aussterben bedrohte Digitalradio. Es wurde 1989 gestartet und danach zügig in die Breitband Kabelnetze eingespeist - kaum jemand empfängt das „Satellite“ Radio direkt via Satellit, von dem abstrahlenden Kopernikus. Dieser Satellit hat außer DSR nicht viel mehr zu bieten. Aber auch die Kabel-DSR Gemeinde hielt sich mit rund 150.000 Nutzern in Grenzen. DSR arbeitet ohne Datenreduktion, aber mit einer oberen Grenzfrequenz von 15 Kilohertz. Trotz der anerkannt guten Klangqualität konnte sich das System mit seinen 16 meist auf klassische Musik orientierten Programmen nicht durchsetzen. Ende 1998 wurde DSR aus dem Kabel genommen - die ehedem teuren Empfänger wurden dann wertlos.

DSS1 - Abkürzung für Digital Subscirber Signalling System No. 1. Das D-Kanal-Protokoll für die Steuerung und Verwaltung von Verbindungen im Euro-ISDN. Bezeichnung des Signalisierungsprotokolls zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle. Hierbei werden Informationen, die zum Verbindungsaufbau und zur Verbindungssteuerung relevant sind, über den D-Kanal des Basis- oder des Primärmultiplexanschlusses übertragen.

DSS - Abkürzung für Digital Satellite System

DSS - Abkürzung für Doppeltes Sicherheits-System. Elektronische Kodierung und ein kleines, abnehmbares Bedienteil. Von außen erkennbar durch eine Security-Leuchtdiode.

DS-SL - Abkürzung für Double Sided - Single Layer. Doppelseitig bespielte DVD mit je einer Informationsschicht (DVD-10) mit insgesamt rund 9,4 MB Kapazität.

DSTN - Abkürzung für Double Super Twisted Nematic. DSTN Displays bestehen aus zwei dünnen Glasplatten, zwischen denen Flüssigkristalle (Liquid-Crystals), je nach elektromagnetischer Einwirkung, weniger oder mehr Licht "durchlassen". Sie werden mit Hilfe einer passiven Matrix, einem Geflecht von durchsichtigen horizontalen und vertikalen Elektrodenstreifen, angesteuert. Dort, wo sich horizontale und vertikale Leitungen kreuzen, können durch Anlegen der Spannung die Kristalle ausrichten und das Pixel erzeugt werden. Leider bildet sich das zur Steuerung des Pixels benötigte elektrische Feld nicht nur an dem eigentlichen Schnittpunkt aus, sondern auch entlang den gesamten Elektroden. Das führt zu störenden Streifen und Geisterspuren (sog. Ghosting) sowie einer insgesamt langsamen Reaktionszeit des Displays. Da das Display durch eine zusätzliche dicke Glasschicht geschützt ist, ist der Blickwinkel im Vergleich zu TFT Displays stark eingeschränkt - dafür sind diese Displays für den Anwender erschwinglicher.

DSU - Abkürzung für Data Service Unit; eine Datenübertragungseinrichtung zum Anschluß eines Endgeräts an ein öffentliches Netzwerk. Mit DXI (Data Exchange Interface) wurde ein Protokoll zur Anbindung von Routern über eine DSU an einen ATM-Switch definiert.

DT - Abkürzung für Dynamic Tracking. Ein Verfahren zur Spurnachführung in Video Recordern. Ermöglicht variable Geschwindigkeiten und Standbild.

DTAG - offizielle Abkürzung für Deutsche Telekom AG

DTE - Abkürzung für Data Terminal Equipment, Datenendeinrichtung. zum Beispiel der Computer.

DTF - Abkürzung für Dynamic Track Following. Dynamische (oder automatische) Spurnachführung (der Videoköpfe), gewöhnlich mit Hilfe von Piezo-Elementen; tracking, dynamic tracking.

DTMF - Abkürzung für Dual Tone Multiple Frequency; Englisches Abkürzung für Tonwahl. Die gewählten Ziffern der Rufnummer werden in Töne unterschiedlicher Frequenzen umgesetzt und können zur Steuerung von elektronischen Geräten und Mailboxen benutzt werden. Im Gegensatz zum Impulswahlverfahren bei alten Analogtelefonen ein Verfahren zum schnelleren Rufaufbau bei neuen Telefonen und Handys. DTMF-Töne bieten außerdem die Möglichkeit, menügesteuerte Dienste (zum Beispiel Anrufbeantworter) direkt über die Telefontastatur zu steuern.

DTP - Abkürzung für "Desktop Publishing", die Text- und Bildbearbeitung mit spezieller Software wie Pagemaker oder QuarkXPress.

DTS - Abkürzung für Decoding Time Stamps etwa: Decodier-Zeitmarken; diese Zeitmarken können in die MPEG-"Packet Header" (Paket-Kopfteile) eingefügt werden, um Decodier-Zeitpunkte festzulegen.

DTS - Abkürzung für Digital Theater Systems. Ein von Lucasfilm entwickeltes System zur datenredizierten Codierung von Audio-Signalen. Es ist ein hochqualitatives Mehrkanaltonsystem mit hohem Dynamikumfang und breitemFrequenzspektrum aus 6 Kanälen, wie es häufig in Kinos verwendet wird. Die Datenrate fällt im Vergleich zu Dolby Digital und MPEG2 deutlich höher aus und gewährleistet so die höchste Surround-Wiedergabequalität für den Heimbereich. Ist auf DVDs nur als Ergänzung zun anderen Audio-Systemen erlaubt.

DTTB - oder dTTb, Abkürzung für Digital Terrestial Television, englisch für Broadcast Digitales Terrestrisches Fernsehen; ein RACE-Projekt (RACE), bei dem die Möglichkeiten der Fernsehübertragung in verschiedenen Qualitätsstufen und bei unterschiedlichen Empfangsbedingungen untersucht werden.

DTV - Abkürzung für Digital Televison. Zusammenfassender Begriff der Aktivitäten der Industrie und der Sender zur Einführung digitaler Technologie auf dem amerikanischen Markt.

DTVB - Abkürzung für Digital TeleVision Broadcasting, englisch für "Digitales Fernsehen"; DTVB ist eigentlich ein Teil der "Working Group for Digital TeleVision Broadcasting"; hierbei handelt es sich um eine Arbeitsgruppe des "European DVB Project", die aber nun die Bezeichnung " Technical Module" ("Technik-Modul") trägt.

DTVB - Abkürzung für Digital Terrestial Video Broadcast. Digitaler terrestrischer Fernsehrundfunk.

Dual Band Handy - Der Begriff "Dual-Band-Handy" bezeichnet Mobiltelefone, mit denen man in zwei technisch verschiedenen Mobilfunknetzen telefonieren kann. Beispielsweise Handys, die sowohl in einem der D-Netze als auch in einem der E-Netze einbuchen können.

Dualband - Neue Handygeneration, die zwei GSM-Frequenzbänder unterstützt, also zum Beispiel GSM900 und GSM1800 (Telefonieren in D- und E-Netzen) oder GSM900 und GSM1900 (D-NETZE und USA). Im Inland ist jedoch aus lizenzrechtlichen Gründen nur das Telefonieren im Heimnetz erlaubt.

Dual Capstan - Variante für den Antrieb in Kassetenlaufwerken. Es ist ein Antrieb mit zwei gleichlaufenden Capstanwellen, die das Band vor und hinter den Tonköpfen zusammen mit den Andruckrollen bewegen. Das garantiert ruckfreien Bandlauf, niedriges Modulationsrauschen und korrekten Band-Kopf-Kontakt.

Dual-channel audio - Die Fähigkeit eines Systems, zwei unabhängige Audiokanäle simultan oder individuell zu reproduzieren. Ein Merkmal aller optischen Videodisc Systeme.

Dual Discrete Optical Pick-Up - Sony entwickelte eine Laser-Abtasteinheit, die aus zwei separaten Einheiten besteht - eine für DVD und eine für CD. Beide sind mechanisch auf einer Basis montiert. Dadurch wird eine optimale Abtastung der verschiedenen Medien gewährleistet, der Verschleiß des Lasers verringert und die Lebensdauer erhöht.

Dual Drive Speakers - Dieses Lautsprecherkonzept arbeitet mit nur jeweils einer Membrane und zwei Antriebsspulen pro Lautsprecherchassis. Es ermöglicht ein hervorragendes, klares Klangbild bei gleichzeitig sehr schlanker und kompakter Bauform.

Dual-Fokus-Laser - Neuentwickelte Laserabtasteinheit mit einer speziellen Dual-Fokus-Linse. Für höchste Abtastpräzision von DVD und CD.

Dual-Link-Betrieb - An der Feststation können nicht nur Handgeräte, sondern auch Komforttelefone als schnurlose Komponenten betrieben werden. Das Komforttelefon benötigt nur eine Stromversorgung.

Dual Mode Handy - Der Begriff "DualMode" beschreibt Mobiltelefone, die in zwei technisch verschiedenen Telefonsystemen arbeiten können. Ein Dual-Mode-Handy kann beispielsweise sowohl in den GSM-Netzen (Mobilfunk) als auch an einer DECT-Basisstation (digitale Schnurlostelefone) eingesetzt werden kann.

Dual Rate - Neue Handygeneration, die verschiedene Sprach-Codierungen unterstützt, so daß die Übertragung nicht nur im derzeitigen Standardverfahren Full-Rate-Duplex, sondern auch in neueren Verfahren wie Half-Rating oder Enhanced-Full-Rate-Modus erfolgen kann.

Dubbing - englische Bezeichnung für das Überspielen von Video- und Tonbändern. Überspiel- bzw. Vervielfältigungsvorgang. In der Videotechnik vor allem als Audio-Dubbing zum Nachvertonen bekannt.

DÜE - Abkürzung für Datenübertragungseinrichtung.

DUN - Abkürzung für DialUp Networking (DFÜ-Netzwerk).

Dunkelsack - lichtdicht verschließbarer Sack mit Armstulpen für das Hantieren mit lichtempfindlichem Material ohne Dunkelkammer (zum Beispiel das Laden einer Filmkamera).

Dünnfilmverfahren - (Thin Film Technology, TFT) (siehe auch Aktivmatrixverfahren) In jeder einzelnen Zelle einer nach dem Aktivmatrixverfahren arbeitenden LCD-Anzeige werden Dünnschicht-Transistoren eingesetzt, die die Beleuchtungsstärke jedes einzelnen Bildpunktes steuern. Dieses Verfahren trägt erheblich zur Verbesserung von Kontrast und Reaktionszeit der LCD-Anzeige bei. Dieses Verfahren wird in größeren, leistungsstarken LCD-Anzeigen benutzt, die - wie beispielsweise anspruchsvolle Computer- oder Videoanwendungen - höchste Anzeigequalität und kurze Reaktionszeiten erfordern.

Dünnschichtfilm - Film mit extrem dünner Emulsionsschicht für besonders gute Bildschärfe.

Dunst - Atmosphärischer Dunst ist eine Mischung von Wasserdampf, Rauch, Staub und anderen Partikeln. Diese streuen vor allem kurzwelliges Licht (UV-Strahlen), was zur Einschränkung von Fernsichten führt. Durch einen UV/Skyligth Filter kann dieser Dunst teilweise durchdrungen werden, was zu schärferen und brillanteren Bildern führt.

Dup - Abkürzung für Duplikat; Film-Duplikat, zum Beispiel Dup-Positiv etc.

Duplexdruck - Druckausgabe eines Druckeres auf beiden Seiten des Papieres, betrifft vor allen Laserdrucker oder Kopierer.

Duplex - Übertragung in zwei Richtungen, im Mobilfunk immer vollduplex, d.h. Uplink und Downlink auf je einer eigenen Funkfrequenz (Funkkanalpaar). Im Gegensatz zum Simplex-Verfahren ( zum Beispiel Walkie-Talkie ) kann hierbei jeder Teilnehmer den anderen hören und gleichzeitig selbst sprechen.

Dup-Negativ - beim Schwarz/Weiß-Film ein Duplikat-Negativ; es ist ein Zweitnegativ, das von einer speziell angefertigten Positivkopie (Dup-Positiv) hergestellt wurde.

Dup-Positiv - beim Schwarz/Weiß-Film ein Duplikat-Positiv; speziell zur Herstellung von Dup-Negativen angefertigte Positiv-Kopie, auch Master-Positiv genannt.

Durchblende - weiche Überblendung von einem Bild zum Nachfolgenden.

Durchlauf - durchgehende Probe einer Produktion oder eines Teiles ohne Aufzeichnung in der Film und Fernsehproduktion.

Durchsagefunktion - Leistungsmerkmal von ISDN-Telefonanlagen. An geeigneten Telefonen (z. B. Systemtelefonen) lassen sich wie bei einer Sprechanlage Durchsagen tätigen.

Durchsatz - Genauer - Datendurchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines Modems, die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen wird.

Durchwahl - Leistungsmerkmal von größeren Telefonanlagen: Die Möglichkeit, eine bestimme Nebenstelle einer TK-Anlage direkt über bestimmte Endziffern anzuwählen.

DV - Abkürzung für Digital Video. Oberbegriff für den DV-Standard. DV beschreibt einerseits den Standard für ein neues Bandsystem (wie Hi8 oder VHS) als auch eine neue Komprimierungs und Dekomprimierungsmethode für Videodaten mit Ton (wie MJPEG oder MPEG). Digitales 1/4" Aufnahmeformat in Komponententechnik mit reduzierter Chromabandbreite 4:2:0 bei PAL/625 Zeilen (bzw. 4:1:1 bei NTSC/575 Zeilen) und 8 Bit Quantisierung. Arbeitet mit einer Kompressionsrate von 5:1, die auf dem DCT-Verfahren beruht. Es gibt dabei zwei Kasettenformate: Das im Consumerbereich angesiedelte MiniDV mit Spielzeiten bis zu 1 Stunde und das für den Profibereich gedachte DV Format mit Bandlängen bis zu (momentan) 270 Minuten bei 18,8mm/sec Bandgeschwindigkeit. Die beiden Formate sind untereinander kompatibel. Zusätzlich sehen einige Consumergeräte einen Longplaymode vor. Das von den CCD-Wandlern gelieferte PAL-RGB-Signal wird durch eine 4:2:0 Abtastung in den YUV-Farbraum übertragen (bei NTSC findet eine 4:1:1 Abtastung statt). Durch eine MJPEG-ähnliche Kompression wird das Signal dann mit einer festen Kompression von 5:1 auf eine Datenrate von 3,125 MB/sec komprimiert. Durch den zusätzlichen übertragenen Ton (Beim Ton sind 2 Spuren mit 48 KHz Abtastfrequenz und 16 bit Dynamik oder 4 Spuren mit 32 KHz Abtastfrequenz und 12 bit Dynamik vorgesehen) und weitere Steuerinformationen (Timecode) ensteht eine Datenrate von ca. 3,5 MB/sec, welche selbst aktuelle EIDE Festplatten problemlos bewältigen können. Dies ergibt eine konstante Datenrate von 25 Mbit/sec, was die digitale Datenübertragung an PCs (Non-linear editing) via dem seriellen IEEE 1394 Firewire Bus ermöglicht. Das Format wird sich als Standard in der PC-gestützten Videonachbearbeitung durchsetzen. Die Bildqualität des Verfahrens wird auch von vielen Profis als "Betacam ähnlich" eingestuft, und so ist es nicht verwunderlich, daß mittlerweile viele Fernsehreportagen auf DV produziert werden.

DVB - Abkürzung für Digital Video Broadcast, meist gleichbedeutend gebraucht mit European DVB Project Europäisches DVB-Projekt: Projekt zur Erarbeitung von Strategien, Technologien und Standards für ein künftiges digitales Fernsehsystem für die satelliten- bzw. kabelgestützte oder terrestrische Übertragung. 1991 zunächst als European Launching Group (ELG) gegründet, begann das DVB-Projekt im Jahr 1993 seine Arbeit. Es umfasst inzwischen über 260 Unternehmen, Institutionen [Deutsche TV-Plattform e.V.] und Organisationen - Gerätehersteller, Sendeanstalten, Netzbetreiber, Forschungsinstitute und Behörden - aus 27 Ländern. Obwohl ursprünglich primär europäisches Projekt, gehören DVB heute auch zahlreiche außereuropäische Unternehmen, beispielsweise aus Japan, Südkorea, Kanada und den USA an. Da DVB nicht nur für digitalen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) nutzbar ist, stellt diese Technologie eine praktisch universale "Datenautobahn" für Anwendungen mit Datenraten bis zu 39 Mbit/s zur Verfügung. Gelegentlich wurde daher angeregt, nicht von Digital Video Broadcasting, sondern von Digital Versatile Broadcasting (siehe auch DVD) zu sprechen. Zur Familie der DVB-Standards gehören verschiedene Formate. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2, für die Audiodaten Musicam. Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber nur wenigen Hörfunkprogrammen. Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät für Deutschland, die sogenannte Set-Top-Box, verzögerte die Markteinführung. In Deutschland ist DVB seit 1996 mit dem Start von DF1 präsent. Terrestrische DVB-Sendungen wurden in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard. Digitalreceiver, die gemäß den DVB-Standards entwickelt und gefertigt sind, dürfen zur Kennzeichnung das DVB-Logo führen.

DVB - Abkürzung für Digital Video Broadcast - Digital ausgestrahltes Fernsehen, digitales Übertragungssystem für Audio, Video und Daten über Kabel, Satellit und terrestrische Sender.

DVB-CI - Abkürzung für Common Interface; gemeinsame Schnittstelle für Conditional Access und andere Anwendungen.

DVB-C - Mit DVB-S kompatibler Standard zur Verteilung von digitalen Programmen bzw. Diensten im Kabel. Die im Satellitenkanal ausgestrahlten Daten lassen sich - dank angepasster Bitfehlerkorrektur- und Modulationsverfahren - in einem (kabel-)üblichen Kanal von nur 8 MHz Bandbreite unterbringen.

DVB-CS - An DVB-C bzw. DVB-S angepasster Standard für den kabel- bzw. satelliten-gestützten Empfang von DVB-Signalen über Gemeinschafts-Antennenanlagen. DVB-MS: (Multipoint Distribution System) verwendet Mikrowellen für die terrestrische Übertragung einer größeren Anzahl von TV-Kanälen direkt zum Zuschauer. Die Mikrowellen werden gebündelt zu Empfangsantennen ausgestrahlt, die im 'Sichtbereich' der auf einem hochliegenden Standort angebrachten Sendeantenne stehen. (Auch 'Spezifikation für drahtlose Breitband-Verkabelung' genannt).
DVB-SI - Service-Information-System, dient zur Übertragung von Daten, beispielsweise Programm bezogene Informationen innerhalb des Datenstroms. Zu den im DVB-Projekt entwickelten Standards gehört auch die Multimedia Home Platform MHP. Weitere Spezifikationen und Verfahren beziehen sich auf Datenrundfunk via DVB, Synchronisierung von Single-Frequency-Networks, Schnittstellen zwischen der DVB-Welt und Hochgeschwindigkeits-Datennetzen, Digital Satellite News Gathering (DSNG) auf Basis DVB, bidirektionale Kommunikation sowie die Vernetzung von DVB-Endgeräten.

DVB-IPN - Abkürzung für DVB-Interactive Protocol Network, Übergänge von der DVB- zu Telekom-Welt.

DVB-MC - Abkürzung für DVB-Microwave Cable Based

DVB-MG - Abkürzung für DVB-Measurement Group

DVB-MS - Abkürzung für DVB-Microwave Satellite Based

DVB-NIP - Abkürzung für DVB-Network Independent Protocol, Netzwerkunabhängige Protokolle für Interaktivität.

DVB-PI - Abkürzung für DVB-Physical Interface Group

DVB-RCC - Abkürzung für Return Channel Cable; Spezifikation für Interaktionskanäle (Hin- und Rückkanäle) in Breitband-Kabelnetzen.

DVB-RTC - Spezifikation für Interaktionskanäle (Rückkanäle) via Telefon und ISDN.

DVB-S - System für die Satellitenübertragung im 11/12 GHz-Satelliten-Frequenzband; für unterschiedliche Transponder-Bandbreiten und -Leistungen konfigurierbar.

DVB-Subtitling - Spezifikation zur Untertitelung und zur Darstellung von Grafiken.

DVB-T - Abkürzung für DVB-Terestrical, Standard für terrestrisches digitales Fernsehen.

DVB-TXT - Abkürzung für DVB-Text, Spezifikation zur Übertragung von Teletext ("Videotext").

DVC - Abkürzung für Digital Video Cassette (Eigenname)

DVC - Alte Bezeichnung für den DV-Standard.

DVCAM - Professionelle Variante des Consumer DV-Formates von Sony. Die Spurbreite ist auf 15 um vergrößert, die Bandgeschwindigkeit gegenüber DV um 50% auf 28,2mm/sec erhöht. Alle anderen Systemparameter sind identisch mit DV, die Signale kompatibel. Die Datenkompression und die Farbaufzeichnung ist dieselbe. Die Kassetten sind widerstandsfähiger als DV. DVCAM-Videorecorder lesen DV und MiniDV-Kassetten, nicht aber DVCPro, und können mit QSDI, SDDI und SDI Schnittstellen ausgerüstet werden.

DVCPro50 - Verbesserte Variante des DVCPro-Formates welches mit einer höheren Datenrate (50 MBps) und damit einer geringeren Kompressionsrate und bei einer Farbaufzeichnung von 4:2:2 arbeitet.

DVCPro - Professionelle Variante des DV-Formates von Panasonic. Die Datenkompression ist dieselbe, aber die Farbaufzeichnung basiert auf 4:1:1 Quantisierung mit einer Datenrate von 25 Mbit/s. Es arbeitet mit einer Spurbreite von 18 um und einer gegenüber DV um rund 80 Prozent erhöhten Bandgeschwindigkeit (33,8mm/sec). Das Spurbild enthält zudem eine CTL- und eine Cue-Audiospur. Die äußeren Kassettenabmessungen sind wie bei DV, es wird allerdings dickeres Bandmaterial verwendet und die Kassetten widerstandsfähiger als DV. DVCPro-Videorecorder lesen DV und DVCAM-Kassetten, sowie MiniDV-Kassetten mit einem Adapter.

DVD-A - Abkürzung für DVD-Audio. Mit Audioprogrammen bespielte DVD, die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann.

DVD - Abkürzung für Digitale Video Disc (Eigenname)

DVD - Abkürzung für Digital Versatile Disc. Ursprünglich "Digital Video Disc", wurde das "V" von Video in Versatile ("vielseitig") umbenannt, weil die DVD - ähnlich der CD - ein höchst universeller Datenträger (Audio, Video, Text, Computersoftware etc.) ist. Eine Weiterentwicklung der CD, die eine deutlich höhere Datenkapazität bietet. Generell muß unterschieden werden, ob die DVD zur Speicherung von PC-Daten oder als interaktives Medium genutzt werden soll. Entsprechend dem Einsatzzweck ist auch die Formatierung und Kompatibilität der DVD zu berücksichtigen. Die DVD verbindet die Handlichkeit der normalen CD mit bisher unbekannter Anwendungsflexibilität, Datenrate und Datenkapazität. Von der CD unterscheidet sich die DVD vor allem durch die wesentlich höhere Speicherkapazität. Das momentan meistgenutzte Einsatzgebiet für DVDs ist der Videosektor. Die große Speicherkapazität der Disks erlaubt digitale Bild- und Tonqualität weit jenseits heutiger Videocassetten, bis zu acht Stunden Video in perfekter Bildqualität. Dank moderner Datenkompressionsverfahren nach MPEG-2 Standard können außerdem mehrere digitale Tonkanäle (für mehrere Synchronfassungen oder Dolby Surround) und weitere Informationen wie Untertitel und Datenbanken auf einer DVD untergebracht werden. Wenn die Produzenten es vorgesehen haben, kann der Zuschauer sogar Szenen aus mehreren Blickwinkeln betrachten und interaktiv verschiedene Handlungsstränge verfolgen. Die DVD realisiert die für erstklassige Bildqualität optimale Datenrate von etwa 10 Mbit/s. Ausreichend für Spielfilme bis 133 Minuten in 4:2:0 mit variabler MPEG 2 Komprimierung (1:20 bis 1:50) bei einer maximalen Datenrate von durchschnittlich 3,5 Mbit/sec. Diverse Audiokanäle (PCM 16 Bit Stereo bis zu 8-Kanal Verfahren) und bis zu 32 Untertitelkanäle sowie interaktive Schnittstellen können implementiert werden. In ihrer einfachsten Version weist die DVD nur eine Datenschicht auf, deren Speicherkapazität mit 4,7 Gigabyte allerdings rund siebenmal höher liegt als beispielsweise die der CD-ROM. Die Daten können auf einer DVD dank neuer Lasertechnologie in zwei Schichten gesichert werden, wodurch ein maximales Datenvolumen von 8,5 Gigabyte je Scheibe möglich wird. Ein roter (statt infraroter) Laser macht es möglich, die eng benachbarten Grübchen der Aufzeichnungsspur zu unterscheiden. Durch die Kombination zweier Scheiben zu einer doppelseitig abspielbaren DVD können sogar 17 Gigabyte gespeichert werden. Die DVD-Player sind abwärts-kompatibel und spielen auch normale CDs ab. Mehrere Hersteller bieten inzwischen DVD-RAM-Laufwerke an, mit denen auf wiederbeschreibbaren Medien bis zu 5,2 Gigabyte gespeichert werden können. Zum Abspielen einer DVD benötigt man einen DVD-Player. Den gibt es entweder als Beistellgerät zum heimischen Fernseher oder als Einbaugerät für den PC.

DVD-Audio - Unternehmen wie Panasonic und Pioneer planen mit DVD-Audio den Nachfolger der CD auf den Markt zu bringen. Der geplante Standard lehnt sich eng an DVD an. Frequenzen bis zu 96 kHz sollen damit übertragen werden. Sony und Philips setzen das Super-Audio-Verfahren gegen DVD-Audio.

DVD Kompatibilität - DVD Geräte können neben DVD Video Discs auch Musik-CDs und Video CDs wiedergeben.

DVDR - Abkürzung für Digital (Video) Disc Recorder Digitaler (Bild-)Plattenrecorder, aus Gründen der Geschwindigkeit vorzugsweise mit Festplatten (RAID)

DVD-R - Abkürzung für DVD Recordable. Einmal beschreibbare Medien der DVD-Familie. Zwar erreichen diese medien aufgrund etwas gröberer Strukturen noch nicht die Kapazität einer gepressten DVD-ROM, lassen sich aber trotzdem in einem DVD-ROM Laufwerk lesen. Das Laufwerk passt sich an die größeren Spurabstände an. Eine Sonderstellung nimmt die einmal beschreibbare DVD-R ein. Im Gegensatz zu maschinell hergestellten DVD-ROMs und DVD-Videos, und zur inkompatiblen DVD-RAM können DVD-Rs mittels eines DVD-R Gerätes am PC gebrannt werden (ähnlich der CD-R). Dabei können sowohl DVD-ROM- als auch DVD-Video Formatierungen benutzt werden. Die so erzeugte DVD-R ist kompatibel zu DVD-Laufwerken und DVD-Spielern (als DVD-Video). - Die Kapazität der DVD-R ist derzeit auf 3,9 GB beschränkt, an einer Version mit 4,7 GB Speicherplatz, die somit 100% der DVD-5 entsprechen würde, wird derzeit gearbeitet. DVD-R-Schreibgeräte sind jedoch noch sehr teuer und daher der professionellen Herstellung von Mustern und Kleinserien vorbehalten.

DVD-RAM - Abkürzung für DVD Random Access Memory.DVD, die immer wieder neu bespielt werden kann. Kann auf konventionellen DVD-Playern nicht abgespielt werden. Leider haben sich bisher nicht alle Mitglieder des DVD-Forums auf einen einzigen Standard für solche Medien geeinigt. So konkurriert der DVD-RAM-Vorschlag des DVD-Forums mit den DVD-R/W- und DVD+RW-Entwürfen anderer Hersteller. Die DVD-RAM ist eine komplett andere Entwicklung als die DVD-ROM. Die Technologie wurde mit der Vorgabe entwickelt, ein beliebig oft beschreibbares Medium zu entwickeln, das ebenso leicht zu handhaben ist wie eine CD - also im Grunde eine Art Wechselspeichermedium wie die Festplatte oder eine Jaz- oder Zip-Diskette (Iomega). Derzeit ist die Kapazität der DVD-RAM auf 2,6 GB beschränkt, zudem ist sie nur als "Sealed Package", also mit fest installierter Schutzhülle (Caddy) einzusetzen. - Eine DVD-RAM kann beim momentanen Stand der Technik nur in DVD-RAM Laufwerken im PC gelesen werden (die allerdings auch DVD-ROMs lesen können). Deshalb eignet sich die DVD-RAM als schnelles, großes Wechselmedium, jedoch nicht zur Erstellung von DVD-Videos. Theoretisch ist es möglich, auch die DVD-RAM als DVD-Video zu formatieren, allerdings gibt es in der Praxis noch keine DVD-Spieler, die DVD-RAMs lesen können. In Zukunft sollen neue Technologien sogar die Kompatibilität der DVD-RAM zur DVD-ROM bzw. DVD-Video erlauben..

DVD-ROM - Abkürzung für DVD Read Only Memory. Mit Daten bespielte DVD, die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann. Das DVD-Format für Computerdaten auf Basis eines UDF-Bridge genannten Dateiformates. Wegen der höheren Datendichte steigt nicht nur die Kapazität auf bis zu 4,7 Gbyte gegenüber 650 Mbyte bei einer CD, sondern auch die Datentransferrate. Die DVD-ROM ist die Basis der DVD-Entwicklungen. Sie ist nicht beschreibbar, sondern wird von einem Master in einer Produktionsstätte gepreßt. Wie bei der CD sorgt die berührungsfreie Abtastung per Laser für eine beinahe unbegrenzte Lebensdauer. Anders als die CD gibt es für die DVD-ROM auch doppelseitige und zweischichtige Definitionen, die die Speicherkapazität jeweils verdoppeln. Damit sind vier verschiedene Ausführungen definiert, wobei derzeit hauptsächlich die DVD-5 Anwendung findet. Speicherkapazität: - DVD-5 (1 Seite/1 Schicht: 4,7 GB) - DVD-9 (1 Seite, 2 Schichten: 8,5 GB) - DVD-10 (2 Seiten, 1 Schicht: 9,4 GB) - DVD-18 (2 Seiten, 2 Schichten: 17 GB). Die DVD-ROM kann entweder (wie die CD-ROM) mit beliebigen PC-Daten beschrieben werden, die dann auf jedem entsprechend ausgerüsteten Computer wieder lesbar sind. Die Art der Daten ist dabei unwesentlich, da die DVD-ROM lediglich als großer Datenträger fungiert. Mit einer speziellen Formatierung (und den entsprechenden Inhalten) dagegen wird aus der DVD-ROM eine DVD-Video.

DVD-RW - Abkürzung für DVD Read Write. Aufzeichnungsformat der Firma Sony, Philips und HP für wiederbeschreibbare DVD-Medien. Im Gegensatz zu DVD-RAM ähnelt das Format stärker dem einer DVD-ROM. Dies versetzt geringfügig modifizierte (künftige) DVD-ROM Player in die Lage, solche Medien zu lesen - was bei DVD-RAM-Medien bisher nicht der Fall ist. Daneben gibt es eine weiteres Aufzeichnungsformat für wiederbeschreibbare DVD-Medien. JVC, Pioneer und TDK gehören zu den Verfechtern dieses Standards mit 3,9 GByte Kapazität.

DVD-Tonqualität - DVD Video Discs können verschiedene Tonformate speichern. Neben dem hochqualitativen Stereoton können auch digitale Mehrkanalspuren mit 5+1 Kanälen gespeichert werden. Der digitale Surround-Ton bietet beeindruckende Tonerlebnisse, wie sie aus dem Kino bekannt sind.

DVD-V - Abkürzung für DVD Video. Mit Videoprogrammen bespielte DVD; die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann.

DVD Video Bildqualität - Dank der MPEG2-Komprimierung ist DVD in der Lage Filme in einer Qualität zu speichern, die nahezu dem D1-Studiostandard entspricht. Dieses Format wird im professionellen Bereich für die Erstellung von Master-Bändern verwendet. DVD Video erreicht eine horizontale Auflösung von 500 Linien, im Vergleich hierzu liegen VHS und Video-CD bei 250 Linien und die Laserdisc bei ca. 420 Linien.

DVD-Video - Datenträgrformat auf DVD-Basis für Video-Anwendungen. Neben hochauflösenden Bilddaten bietet DVD-Video Platz für Mehrkanalton. Auf diese sind auch mehrsprachige Varianten von Filmen realisierbar. Zusätzlich unterstützt DVD-Video noch bis zu 32 Datenströme für Zusatzinformationen wie Untertitel oder Karaoke-Texte. Die DVD-Video soll mittelfristig die VHS-Kassette ersetzen. Die Voraussetzungen dafür sind günstig. Allerdings ist diese Entwicklung nur auf den reinen Abspielmarkt (also z.B. Videoverleih) beschränkt. Hauptvorteil der DVD-Video ist die beinahe unbegrenzte Lebensdauer: Auch beim 100. Abspielen ist die Qualität so gut wie beim ersten Mal. - Im DVD-Video-Format sind Video-, Audio- und Steuerungsinformationen enthalten. So kann z. B. (vorausgesetzt, die entsprechenden Daten sind vorhanden) zwischen verschiedenen Kamerawinkeln, mehreren Sprachen oder verschiedenen Untertiteln ausgewählt werden. Natürlich ist auch, wie bei der Audio-CD, ein Springen zwischen einzelnen Videosequenzen und Kapiteln möglich. In normalen DVD-Spielern können alle Features der DVD-Video genutzt werden. Auf dem Computer kann die DVD-Video nur dann abgespielt werden, wenn die entsprechende Decoder-Technologie für Video und Audio vorhanden ist. Dies kann mittels Hardware (MPEG-2-Decoder-Chip) oder auf einem Soft-Decoder (Software-basiert) geschehen.

DVE - Abkürzung für Digital Video Effect(s) Digitale(r) Trickeffekt(e) bzw. Digitaltrick-Gerät, digitale Effekteinrichtung.

DV-Formate - DV (auch Mini-DV) beschreibt das Format für die Aufzeichnung digitaler Videodaten auf ein metallbedampfpten ME-Band mit einer Breite von 6,35 mm (1/4 Zoll). - DVCAM, das "professionelle" DV-Format von Sony, ist ein Abkömmling des Consumer-DV-Formates und beruht auf dessen grundlegenden Spezifikationen. Die Kompressionsrate beträgt 5:1 - wie bei DV -, und es wird im Farbmodell 4:2:0 (PAL) gesampelt . Auch die verwendeten Kassetten und Bänder (Typ ME, metallbedampft) sind identisch. Lediglich die Aufzeichnungsspuren sind um 50 Prozent breiter (15 statt 10 µm), und DVCAM arbeitet mit synchronisiertem Ton "locked Audio". - Das Profi-Format von Panasonic heißt DVCPRO Gegenüber DV arbeitet DVCPRO mit der doppelten Bandvorschubgeschwindkeit für eine um 80 Prozent breitere Videospur als DV (18 µm). Zudem verwendet DVCPRO dickeres und robusteres Bandmaterial (Typ MP, Metallpartikel), das es auch erlaubt, Längsspuren (longitudinal) aufzunehmen, was bei ME-Band nicht ohne weiteres möglich ist. Während DV auf Randspuren verzichtet, gibt es bei DVCPRO gleich zwei davon: eine analoge Audiospur und eine CTL-Spur. Die Audio-Randspur kann bei der Aufnahme als dritter (Sicherheit-) Kanal fungieren und ermöglicht auch im Suchlauf einen verwertbaren Ton. Von der CTL-Spur erhofft sich Panasonic schnelle Servo-Synchronisierung und damit bildgenauen Schnitt auch bei extrem kurzen Preroll-Zeiten. Auf die in DV definierte Wahlmöglichkeit zwischen zwei PCM-Tonkanälen in voller Qualität oder vier Kanälen mit reduzierter Qualität verzichtet Panasonic: Für DVCPRO sind zwei PCM-Kanäle mit 16 Bit und 48 kHz festgelegt. Auch bei der Signalverarbeitung gibt es Unterschiede: Anders als DV arbeitet DVCPRO in der PAL-Version im 4:1:1-Signalformat. Dennoch bleibt DV zu DVCPRO kompatibel ­ eine DV-Kassette kann jederzeit in einem DVCPRO-Gerät wiedergegeben werden (aber nicht umgekehrt).

DVI - Abkürzung für Digital Visual Interface. Neues digitales Interface zur Übertragung von Bildschirminformationen von Computern zu Wiedergabegeräten. Durch den Verzicht der Digital-Analog-Wandlung im PC und der Analog-Digital-Wandlung im Projektor oder Flachbildschirm erzielt man eine sichtbar bessere Bildqualität und spart Kosten. Problematisch ist die Übertragung des digitalen Signals über größere Strecken.

DV-Longplay - Ist der DV-Camcorder auf den LP-Modus eingestellt, so kann mehr Videomaterial als im Standardmodus auf dem DV-Band gespeichert werden. Dieser Vorteil kann aber bei der Wiedergabe zum Nachteil werden, da das Abspielen auf fremden DV-Geräten zu Problemen führen kann.

DV Tape - Kassettenformat der DV-Standardkassetten (60-180 Minuten). Spurbreite 10m, Bandgeschwindigkeit 18.8 cm/s.

DV-TC - Der Bildzähler der DV beginnt bei jeder Kassette und bei jeder Aufnahmelücke mit null. Der DV-TC wird gleichzeitig zum Bild aufgezeichnet, lässt sich jedoch nicht als Signal übertragen. Gegenüber einer Schnittsteuerung verhält sich der DV-TC wie ein Time Code.

DVTR - Abkürzung für Digital Video Tape Recorder. Digitale Video-MAZ-Maschine.

DWT - Abkürzung für Discrete Wavelet Transformation, Diskrete Wavelet-Transformation

DXI - Abkürzung für Data Exchange Interface; eine Datenübertragungseinrichtung zum Anschluß eines Endgeräts an ein öffentliches Netzwerk. Mit DXI (Data Exchange Interface) wurde ein Protokoll zur Anbindung von Routern über eine DSU an einen ATM-Switch definiert.

Dynamic Channel Index - Bei Aufruf von Dynamic Channel Index wird das gerade laufende Programmbild verkleinert, in die Bildschirmmitte verschoben und von zwölf kleinen Bildern weiterer Fernsehprogramme umgeben. Diese werden nacheinander im Sekundentakt aktualisiert. Mit der Joystick Fernbedienung läßt sich das gewünschte Programm selektieren und bildschirmfüllend vergrößern.

dynamic tracking – (DT) Bezeichnung von Sony für dynamic track following. Dynamische (automatische) Spur- oder Kopfsteuerung (oder -nachführung) bei MAZ-Maschinen (tracking): Spurhaltung bei wechselnden Bandgeschwindigkeiten durch Nachregeln der Positionen der Videoköpfe in vertikaler Richtung mit Hilfe von Piezo-Elementen.

Dynamic Windows - Die zeitgleiche Darstellung von zwei unterschiedlichen Fernsehbildern läßt sich mit einer neuen leistungsähigen Schaltungstechnik noch komfortabler umsetzen. Variable Fenstergrößen bieten interessante Zusatzfunktionen.

Dynamikkompression - Verfahren zum Zusammenpressen der Dynamik vor einer Übertragung oder Speicherung, um den Geräuschabstand zu vergrößern.

Dynamik - Verhältnis von leisester zu lautester Stelle eines Schallereignisses; wird in dB angegeben.

Dynamische Bildkorrektur - (Dynamic Picture Control) Eine Komination leistungsfähiger Korrektureinrichtungen sorgt für brillante Bilder. "Dynamic Focus" garantiert eine präzise Schärfeeinstellung - bis in die äußerste Bildschirmecke. Und die "Quad Pole Technik" sorgt dafür, daß runde Bildpunkte in jeder Bildschirmposition auch wirklich rund bleiben - eine weitere wichtige Einrichtung zur Optimierung der Eckenschärfe superflacher Bildschirme.

Dynamischer Lautsprecher - Schallwandler, dessen Antriebseinheit aus einem Magneten und einer Schwingspule besteht. Diese wird vom Signalstrom durchflossen und treibt wegen der erzeugten wechselnden elektomagnetischen Felder die mit ihr verbundene Membran im Takt der Musik an.

Dynamisches Bild und Bild - (Größe variabel) Zwei unterschiedliche Bildquellen können zeitgleich und nebeneinander auf dem gleichen Bildschirm wiedergegeben werden. Die Bildgrößen lassen sich in feinen Abstufungen verändern. Hierbei verhalten sich die Größen beider Bilder umgekehrt proportional zueinander. Der Ton des linken Bildes wird in dieser Funktion über die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben, die Tonwiedergabe des rechten Bildes ist über Kopfhörer möglich).

Dynamische Signalfilter - (DSF) Eine spezielle Filtertechnik steigert bei der Wiedergabe die Bildschärfe (Bilddetail-Verstärkung) und vermindert das Kantenrauschen (Kontrastgewinn). In Verbindung mit dem Bandeinmeßsystem TriLogic wird Ihnen so die optimale Bildqualität geboten.

Dynamisches Mikrofon - magnetisches Mikrofonsystem, bei dem sich ein elektrischer Leiter in einem Magnetfeld befindet und durch auftreffende Schallschwingungen bewegt wird; im Leiter wird dabei eine der Schallschwingung analoge Wechselspannung erzeugt.

Dynamische Voransicht - Feature von einigen Videoapplikationen, welche bei der Errechnung von Bilddaten den Fortschritt anzeigen.

DYUV - oder delta-YUV - Eine effiziente Farbkodierungstechnik, entwickelt für die CD-i, um Bilder natürlich aussehen zu lassen. Das menschliches Auge ist gegenüber Farbänderungen weniger empfindlich als gegenüber Helligkeitsänderungen, so daß bei der DYUV Technik Luminanz- (Y) Information mit voller Bandbreite und Chrominanz- (UV) Information nur mit halber Bandbreite oder weniger kodiert werden. Gespeichert werden nur die Unterschiede (Deltas), die zwischen jedem Wert und dem Nachfolgenden Wert liegen.