Cc
C/I - Abkürzung für Carrier-to-Interference-Ratio, Träger-Störsignalverhältnis oder -Abstand (in dB).
C/N - Abkürzung für Carrier/Noise (oder CNR Carrier-to-Noise Ratio) Störabstand, Verhältnis Träger zu Rauschen, Träger-Rauschabstand (meist in dB).
c/s - Abkürzung für Cycles per Second, Perioden je Sekunde = Hertz.
C2M - Abkürzung für „Content to Media“. Automatisierte Konvertierung von Inhalten (Audio / Video / Text) in andere Darstellungsformen, zum Beispiel als Internetseite.
CA - Abkürzung für Conditional Access System. Ein System, das den Zugang der Pay-TV-Abonnenten zu den für sie bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert (und dadurch Nicht-Abonnenten vom Empfang ausschließt).
Cache - Allgemein: Mit "Cache" wird in der Computertechnik ein (relativ) schneller Zwischenspeicher benannt, der den Zugriff auf Informationen auf (relativ) langsamen Medien durch eine sogenannte "Zwischenpufferung" beschleunigen soll. Der Einsatz von Caches findet auf unterschiedlichen Ebenen statt und auch beim Zugriff auf das Internet. Hierbei hält der WWW-Browser eine lokale Kopie von bereits geladenen Internet-Seiten im Hauptspeicher und/oder auf der Festplatte des Client-Computers fest.
Cache - Beim Browser: Der Cache dient als Zwischenspeicher für bereits empfangenen Daten. Web-Browser legen einen lokalen Cache auf der internen Festplatte an. Einmal angeschaute Seiten werden beim zweiten Besuch viel schneller geladen, da sich die Dokumente und Grafiken bereits im Cache befinden. Alle im Cache geladenen Seiten können auch off-line angesehen werden. Proxy-Caches tun das Gleiche, jedoch im Netz.
Cache - Beim Computer: Cache Speicher, Zwischenspeicher, der in Hochleistungssystemen verwendet wird und sich zwischen dem Prozessor und dem Hauptspeicher befindet. Der Cache Speicher besitzt die Aufgabe, die Zugriffsungleichheit zwischen Prozessor und Hauptspeicher auszugleichen. Alle modernen Hauptprozessoren (CPUs) arbeiten mit einem internen Cache. Je größer der interne Cache, desto schneller kann die CPU auf häufig benutzte Daten zugreifen.
Cache - Bei Speichermedien: Zwischenspeicher für die Festplatte oder CD-ROM, auf dem häufig oder regelmäßig abgerufene Daten abgelegt werden, um sie bei erneuter Anforderung nicht erneut von der Platte laden zu müssen.
CAD - Abkürzung für Computer-Aided-Design, darunter versteht man die EDV-unterstützte Konstruktion. CAD kann neben dem Erstellen von Berechnungen und Zeichnungen auch die kaufmännischen Gesichtspunkte berücksichtigen. Durch den Einsatz des CAD-Systems können mit wenigen Änderungen schnell und sicher Varianten oder Korrekturen an einer Konstruktion vorgenommen werden
Cadmium - Chemisches Element (Cd), gehört zu den Schwermetallen. In der Batterietechnik werden Cadmium, Cadmiumoxide und Cadmiumhydroxid in den Cadmium-Elektroden der Nickel-Cadmium-Akkumulatoren und in Normalelementen verwendet.
Cadmiumelektrode - Eine dritte Elektrode, die als Referenzelektrode die Bestimmung der Einzelpotenziale der positiven bzw. negativen Elektroden in Bleizellen erlaubt.
Cadmiumhydroxid - Aktive Masse in der negativen Elektrode von Nickel-Cadmium-Zellen.
Call Agent - Mitarbeiter in einem Call Center. Der Call Agent bearbeitet eingehende Anrufe und berät Kunden. Call Agent sind häufig die ersten Ansprechpartner bei Hotline-Rufnummern.
Callback Dienste - Rückrufdienste; Kunden eines Callback-Dienstes rufen einen Vermittlungscomputer im Ausland an, lassen ein bis zweimal klingeln und legen wieder auf. Der Computer erkennt den Anrufer, ruft zurück und schaltet eine Amtsleitung für den Kunden frei. Das Telefongespräch wird dann nach einem speziellen, günstigeren Tarif des Anbieters abgerechnet.
Callback - Dient dazu, die Telefonkosten zu senken. Vermittlungsverfahren, mit dem bei Auslandsgesprächen hohe Gebühreneinsparungen durch die Inanspruchnahme günstiger ausländischer Anbieter möglich sind. Dabei wird die Verbindung ins Ausland nicht direkt vom Teilnehmer selbst angewählt, sondern er erhält per Rückruf von seinem Callback-Service die Verbindung zu seiner gewünschten Rufnummer. Der Nutzer telefoniert nun über das ausländische Netz.
Call-by-Call - englisch für "Anruf für Anruf". Gemeint ist damit, daß der Telefonkunde für einzelne Gespräche, also fallweise, eine bestimmte Telefongesellschaft auswählt. Man führt Ferngespräche über den jeweils günstigsten Anbieter, indem man vor der Rufnummer die Netzvorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft vorwegwählt. Über die Wahl der entsprechenden Netzvorwahl kann das Netz des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Bei vielen Anbietern ist dazu eine Anmeldung bzw. Registrierung notwendig.
Call Center - Unternehmensabteilungen oder als Services einer eigenständige Firma, die unter Wahrung der Unternehmensziele und mit Hilfe moderner Informations- und Telekommunikationstechnik einen serviceorientierten telefonischen Dialog des Unternehmens mit dem Kunden bzw. Interessenten gewährleisten. Hauptaufgabe des Call Centers sind die Bearbeitung eingehender Anfragen, Reklamationen, Beschwerden und Aufträge (Inbound-Aufgaben). Im Outbound Call Center werden die Kunden aktiv vom Unternehmen aus betreut bzw. Verkaufsgespräche geführt. Den oft kostenlosen Draht zum Kunden bieten Firmen nicht selten sieben Tage in der Woche rund um die Uhr an.
Calling Card - Telefonkarte zum bargeldlosen Telefonieren. Mit Calling Cards läßt es sich vor allem im Ausland günstiger telefonieren. Auf der Karte steht eine Telefonnummer, die mit 0130 oder 0800 beginnt. Diese wählt man von einem beliebigen Telefon aus, fügt eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) hinzu und kann die gewünschte Rufnummer eintippen. Die Einwahl über diese kostenlosen Nummern funktioniert übrigens auch mit dem Handy.
Callpath - IBMs Schnittstelle für CTI-Anwendungen (Third-Party).
Callplan - Ist eine quantitative Methode, mit dessen Hilfe bestimmt wird, wie oft ein Außendienstmitarbeiter seine Kunden in den einzelnen Verkaufsgebieten seines Außendienstbezirks besuchen sollte.
Call-to-call - englisch für "Anruf für Anruf". Gemeint ist damit, daß der Telefonkunde für einzelne Gespräche, also fallweise, eine bestimmte Telefongesellschaft auswählt. Man führt Ferngespräche über den jeweils günstigsten Anbieter, indem man vor der Rufnummer die Netzvorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft vorwegwählt. Über die Wahl der entsprechenden Netzvorwahl kann das Netz des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Bei vielen Anbietern ist dazu eine Anmeldung bzw. Registrierung notwendig.
Call Waiting (CW) - Anklopfen bei "Besetzt".
Camcorder - Kunstwort aus Kamera und Recorder, beschreibt eine Videocamera mit integriertem Recorderteil.
CAPI - Abkürzung für Common Application Programming Interface; Genormte Schnittstelle für die Programmierung (ansprechen) von ISDN-Karten (-Geräten). Ein von der Deutschen Telekom mitbegründeter Standard für ISDN-PC-Adapter und Software für die Kommunikation. CAPI stellt sicher, daß Software und Hardware verschiedener Hersteller miteinander arbeiten können. Ein standardisierte Schnittstelle, die ISDN-Programme verwenden, um auf eine ISDN-Karte zuzugreifen. Die (eigentlich das) CAPI ist z.B. ein speicherresidetes Programm das aus der Anwendung über einen Interrupt angesprochen wird (unter DOS). Dieses Programm wird jeweils vom Hersteller der ISDN-Karte ausgeliefert. Sucht man nach einem Vergleich, dann stellt sich die CAPI einem Terminalprogramm etwa so dar wie ein FOSSIL-Treiber für die Kommunikation mit der seriellen Schnittstelle. Die aktuelle Version der CAPI ist die 2.0. Da viele ISDN-Programme nur die ältere Version 1.1 unterstützen, liefern manche Hersteller mit Ihren ISDN-Karten eine sog. "Duale CAPI" (hybride CAPI) aus, die beide Versionen unterstützt. Mit diesem ISDN-Treiber können sowohl ISDN-Programme verwendet werden, die CAPI 1.1 unterstützen als auch Programme, die CAPI 2.0 unterstützen. Das CAPI 1.1 ist ein 16-Bit-Treiber, CAPI 2.0 ein 32-Bit-Treiber für Microsoft Windows95.
Capstan - Antriebswelle in Bild- und Ton-Aufnahme- und Wiedergabemaschinen.
Capture - englischer Begriff für das Aufnehmen von Videodaten über eine analoge oder digitale Schnittstelle in Computersysteme.
Carrier, Global - Telefongesellschaft. Unter global Carrier versteht man weltweit agierende Telekom-Riesen wie AT & T oder WorldCom.
Carrier/City Carrier - englisch für Träger. Carrier sind Betreiber von Telekommunikationsdiensten, d.h. Organisationen oder Gesellschaften, die alle Aktivitäten des Netzmanagements in den Händen halten, also Telefongesellschaften wie z.B. Arcor, Talkline, Mobilcom oder die Telekom. Im Vordergrund steht dabei die Bereitstellung (Produktion) niederschichtiger, transportorientierter Übertragungsdienste, die der Carrier oft Dritten gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Es gibt bundesweite und regionale bzw. lokale Anbieter. Die regionalen Anbieter werden auch City-Carrier genannt. City-Carrier in Deutschland sind z.B. Citykom Münster, HanseNet in Hamburg oder Netcologne in Köln.
carrier - englisch für Träger(frequenz).
Carrier - Grundton, den ein Modem zusammen mit den modulierten Daten während der Verbindung sendet. Beim Verbindungsaufbau bestimmt der Carrier die Übertragungsgeschwindigkeit und -norm.
Carrier - Trägersignal, auf das vom Modem die zu übertragenden Daten aufmoduliert werden.
Cart - "Cart-Maschine", Multi-Cassetten-Automat (von "cartridge" - Patrone, Kartusche, Cassette): gestattet den gleichzeitigen Zugriff auf eine große Zahl von Cassetten. Beispiel: "Betacart" von Sony oder MARC von Panasonic.
cartridge - allgemein für Hülse, Kartusche, Patrone Kassette; im Audio-, Video- und Computer-Bereich: z.B. Magnetbandcassette, festverschlossene "Hülle" einer (transportablen) MO-Disc. Oft ist aber auch die gesamte Einheit von Hülle und Speicherplatte gemeint.
Cartridge - englisch für Kartusche, Bezeichnung für eine Tintenpatrone, -tank, -druckkopf oder Tonereinheit, -kartusche eines Laserdruckers oder Kopieres
Cartridge - externer Speicher in der Form von Steckmodulen
Cart - Slangausdruck für Rollwagen für Monitore.
CAS - Abkürzung für Computer Aided Selling: Zu deutsch: Computerunterstütztes Verkaufen, schwammiger Begriff, der einerseits als Überbegriff für alle möglichen Programme dient, andererseits speziell für Informationssysteme (heute SFA-Systeme) benutzt wird und nur noch selten genutzt wird. Computer Aided Selling beschreibt Instrumente und Methoden, die den Vertrieb von Produkten computergestützt fördern. Hauptziele dabei sind die Steigerung der Effizienz der Verkaufsorganisation, Systematisierung der Marktbearbeitung und Erhöhung der Verkaufsabschlüsse.
Cash - auch Kasch, Kaschieren; damit wird eine spezielle abdeckende Fläche im Strahlengang eines Objektives bezeichnet.
Cash Flow - Begriff aus dem eCommerce. Kennzahl zur Beurteilung des Selbstfinanzierungsvermögens eines Unternehmens. Er rechnet sich aus der Summe von Jahresgewinn, Abschreibung und der Aufstockung der Rücklagen.
Cassette Memory - Ist ein optionaler Standard im DV-Format, über einen in der Cassette integrierten Speicher-Chip lassen sich eine Vielzahl von Informationen, wie Kamera-, Photo-, Index-Daten, Titel und Datum / Zeit der Aufnahme abspeichern.
CAT - Abkürzung für Conditional Access Table.
CATV - Abkürzung für Community Antenna Television, Commumnity Authority Television, Cable Television Kabelfernsehen.
CAV - Abkürzung für Component Analog Video: Analoge Komponenten-Videosignale.
CAV - Abkürzung für Constant Angle Velocity: konstante Winkelgeschwindigkeit beim Auslesen einer Speicherplatte; aufgrund der konstanten Drehzahl erhält man eine kurze Zugriffszeit (im Gegensatz zur CLV). Diese Technik wird daher bei rein magnetischen Festplatten angewendet.
CB - Abkürzung für Citizen Band; Jedermann-Funk.
C-Band - Das C-Band - es wurde im wesentlichen für die ersten Satellitensystemen verwendet - liegt im Bereich zwischen 4 und 8 GHz und erfordert Antennendurchmesser ("Schüsselgrößen") in der Größenordnung von 2-3 Meter. Es wird hauptsächlich in den USA und Asien benutzt und wegen der geringeren Dämpfung bei diesen tieferen Frequenzen in tropischen Gegenden.
CBT - Abkürzung für Computer Based Training. Die Teilnehmer bearbeiten bei dieser Lernform selbstständig in Interaktion mit der Lernsoftware Lernmaterialien. Die Lernenden können gemäß ihres Kenntnisstandes Anforderungen in strukturierter Form abrufen und werden mit Interaktionsmöglichkeiten unterstützt. Der Computer übernimmt dabei einen Part der Lerndialoge, die Wissensüberprüfung und eventuell die Steuerung des Lernprozesses. Unter CBT versteht man im Unterschied zu WBT mehr und mehr Offline-Lernangebote.
CBT-Autorensystem - CBT-Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für die Erstellung interaktiver, multimedialer Lernsoftware (CBT).
CC - Abkürzung für Carbon Copy (Englisch für Durchschlag). Automatisches meist nachrichtliches Verteilen einer elektronischen Nachricht an weitere Empfänger, wobei für alle CC-Empfänger ersichtlich ist, wer die Nachricht sonst noch erhalten hat.
CCBS - Abkürzung für Completion of Calls to Busy Subscriber. Rückruf bei Besetzt.
CCC - Abkürzung für den Chaos Computer Club, einer bundesweiten Vereinigung von Hackern, die durch zahlreiche spektakuläre Aktionen von sich reden gemacht hat. So etwa 1987 durch das Eindringen bei der amerikanischen Weltraumbehörde. Später wurden Großrechner ausspioniert oder Handykarten "geklont". Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf mögliche Fehler, Schwächen oder Gefahren von Computersystemen hinzuweisen. Der Club besitzt einen Ehrenkodex. Doch das Thema Hackerethik bleibt umstritten. Es gibt einen Generationskonflikt zwischen Althackern und "script kids".
CCD - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Sensor besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern je einer für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.
CCD-Bildwandler - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Sensor besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern wird je ein CCD für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau genutzt, wobei das Licht über ein Prisma in die primären Bestandteile aufgeteilt wird. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.
CCD-Chip - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Chip besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern je einer für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.
CCD-Element - Das einzelne lichtempfindliche Element eines CCD-Sensors.
CCD Sensor - Ein lichtempfindliches, mikro- elektronisches Bauteil, das Licht in elektrische Signale umwandelt. Solche Elemente werden in zwei Bauformen für die Bildaufzeichnung eingesetzt. Lineare CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei in einer Reihe angeordnet. Sie finden Einsatz in Durchlichtscannern (z.B. QuickScan), Flachbettscannern, Scan-Aufsätzen für Großbildkameras und in Kopierern. Matrix CCD oder Flächen CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei auf einer Fläche angeordnet (Matrix). Dieser Bautyp findet Einsatz in Video-Kameras, Still-Video-Kameras und Digitalkameras.
CCIR 601 - (ITU-R 601); Internationaler Standard für professionelles digitales Video. Digitalisierung von Komponent-Video mit einer horizontalen Auflösung von 720 Punkten und einer vertikalen Auflösung von 576 Zeilen (in PAL) mit 4:2:2 Quantisierung mit 8 oder 10 Bit Tiefe von 720 Luminanz-Samples pro Bildzeile, auch als D1 bezeichnet. Die Pixel sind in dieser Norm nicht exakt rechteckig; bei Darstellung auf dem Computermonitor erscheinen die Bilder deshalb leicht verzerrt. Abtastrate 13.5 MHz.
CCIR - Abkürzung für (franz.) Comite Consultatif International des Radiocommunications, engl.: International Radio Consultative Committee Permanentes Organ der internationalen Fernmeldeunion (ITU/UIT, Unterorganisation der UNO), das Normen festlegt und Empfehlungen abgibt; seit 1993 umbenannt in ITU-R. Die entsprechenden Empfehlungen werden nun als "ITU-R Recommendations" veröffentlicht.
CCIR Recommendation 601 - CCIR 601-Standard: internationaler Standard für das Digitalisieren von Komponentensignalen (in Systemen mit 525 und 625 Zeilen), mit Festlegung der 4:2:2-Abtastung. Neue Bezeichnung: ITU-R-601
CCIR Recommendation 656 - CCIR 656-Standard: internationaler Standard für das Interface für digitale Komponentensignale (in Systemen mit 525 und 625 Zeilen), gemäß CCIR-656. Neue Bezeichnung: ITU-R-656
CCITT - Abkürzung für (franz.) Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique, engl.: International Telephone and Telegraph Cosultative Committee. Internationales Standardisierungsgremium im Bereich der Telekommunikation, permanentes Organ der internationalen Fernmeldeunion (ITU/UIT, Unterorganisation der UNO), das Normen festlegt und Empfehlungen abgibt. Das CCITT nennt sich neuerdings ITU-TSS (International Telecommunications Union - Telecommunications Standardization Sector), die Abkürzung CCITT ist aber noch weit verbreitet, die entsprechenden Empfehlungen sind bisher als "CCITT Rec." bekannt und werden jetzt als ITU-T-Empfehlungen veröffentlicht, seit 1993: ITU-T international beratender Ausschuß für den Telefon- und Telegrafendienst, trägt Verantwortung für Regulierung, Standardisierung und Entwicklung der internationalen Telekommunikation. ( ITU-TSS)
Cc-lines - Steht im E-Mail-Kopf für Carbon Copy und bedeutet nichts anderes als Durchschlag, das heißt jemand anderes erhält eine Kopie eines Briefes/ E-Mail.
CCS - Abkürzung für Cascading Style Sheets. Bei der Erstellung von Websites geläufige Methode, um Parameter einer Seite dublizieren und mehrmals anwenden zu können. Damit erhalten alle Webseiten ein einheitliches Layout.
CCTV - Abkürzung für Closed Circuit Television; Drahtbebundenes nichtöffentliches Fernsehen; (für einen begrenzten Personenkreis, z.B. in einem Krankenhaus, in Universitäten oder für Video-Konferenzen).
CCU - Abkürzung für Camera Control Unit; Bezeichnung für Bedienungs-, Versorgungs- und Steuereinheit für Video-Kameras oder Camcorder.
cd - Abkürzung für Candela; die genormte Einheit der Lichtstärke.
CD - Abkürzung für Committee Draft: Arbeitspapier (einer Arbeisgruppe).
CD - Abkürzung für Compact Disc. CD, Kompakt-Speicherplatte: optische Digital-Speicherplatte; unter "CD" versteht man im allgemeinen die digitale Audio-CD, also die eigentliche CD-DA.
CD - Abkürzung für Compact Disc. Digitaler Datenträger mit rund 650 Megabyte Speicherkapazität. Das Funktionsprinzip: Das Bitmuster wird in Form von Grübchen (Pits) in eine transparente Kunststoffscheibe geprägt und dann metallisch beschichtet. Bei der Wiedergabe durchdringt ein Laserstrahl die Kunststoffscheibe und wird an der Metallschicht reflektiert - im Takt der Grübchen mehr oder weniger stark. Der reflektierte Strahl wird ausgewertet und daraus die aufgezeichnete Bitfolge zurückgewonnen. Die CD wurde als reiner Tonträger 1983 eingeführt und eroberte rasch den Markt. Später wurde das System weiterentwickelt zur Speicherung von Videos (CD-i) (mit mäßiger Qualität), Photos (Kodak Photo-CD) und Daten jeder Art (CD-ROM). Eine 4,75-Zoll (12 cm) optische Scheibe, die digitale Information enthält (normalerweise Musik), im CLV-Format (konstante lineare Geschwindigkeit) kodiert. Dieses beliebte Format für High-Fidelity-Musik bietet 90 dB Signalrauschabstand und bis zu 74 Minuten digitalem Klang ohne Beeinflussung der Qualität bei der Qualität. Die Normen für dieses Format (entwickelt von NV Philips und Sony Corporation) sind im sogenannten Red Book festgelegt. Die offizielle (und selten gebrauchte) Kennzeichnung für das Audio-nur Format ist CD DA (Compact Disc Digitales Audio). Das einfache Audioformat ist auch bekannt als CD-A (Compact Disc Audio). Eine kleinere (3" = 8 cm) Version der CD ist bekannt als CD-3.
CD-Brenner - Mit einem CD-Brenner können Daten auf speziell dafür produzierte Rohlinge speichern (brennen). Dabei stehen unterschiedliche Medien zur Verfügung: CD-Rs, können nur ein einziges Mal beschrieben werden, CD-RW sind dagegen im Zusammenspiel mit einem dafür geeigneten CD-Brenner mehrmals beschreibbar.
CD-DA - Abkürzung für Compact Disc Digital Audio. Optische Speicherplatte mit 12 cm Durchmesser für digitales Audio (nur Wiedergabe), mit einer Auflösung von 16 Bit; die Daten werden bei der Fertigung in Form von kleinen (eingepreßten) Vertiefungen, sog. "Pits", auf spiralförmigen Spuren (CLV) gespeichert. Das Lesen erfolgt von innen nach außen.
CD-G - Abkürzung für Compact Disc Graphische Darstellung. Ein CD-Format, das eine erweiterte Graphikfähigkeit als in der Original-CD-ROM-Spezifikationen definiert besitzt. Schließt beschränkte graphische Videodarstellungen ein, die in den CD subcode Bereich eingebunden sind. Entwickelt von Warner Neue Medien.
CD-I - Abkürzung für Compact Disc Interactive. "Interaktive" CD (eine Entwicklung von Philips und Sony aus Oktober 1991): eine CD-ROM (s.u.), die Video-, Audio- und andere Daten enthält. System zur interaktiven Präsentation von multimedialen Inhalten auf speziellen Abspielgeräten (Konsolen, Combos) am POS (Point Of Sale). Mit Hilfe eines CD-I-Players und einer Fernbedienung oder per Maus, Trackball oder Touchscreen können die Daten vom Benutzer navigiert und z.B. über ein Fernsehgerät wiedergegeben werden. Die Normen für dieses Format sind im Green Book beschrieben. Abwärtskompatibel mit Photo- und Audio-CDs, CD-ROM.
CD-i - andere Schreibweise der Abkürzung für Compact Disc Interactive.
CD-MIDI - Abkürzung für Compact Disc Musikalisches Instrument Digital Interface. Ein CD-Format, das der CD-G neben graphischen Darstellungen Information und Musik in Form von MIDI Befehlen hinzufügt. Entwickelt von Warner neue Medien.
CD-MO - Abkürzung für CD - Magneto-Optical "Magneto-optische CD (Kompakt-Speicherplatte)": die digitalen Daten werden - unterstützt durch einen Laserstrahl - magnetisch gespeichert und optisch ausgelesen. Die Abgrenzung zwischen der CD-MO und der MOD ist in der Literatur nicht eindeutig. Es erscheint sinnvoll, unter CD-MO nur diejenigen magneto-optischen Platten zu verstehen, die mit der "normalen" CD, z.B. einer CD-ROM, kompatibel sind. Unter "MOD" versteht man dann alle nicht-kompatiblen Platten, oder aber man verwendet diese Bezeichnung als Oberbegriff für alle magneto-optischen Platten.
CD-R/CD-RW - Einfach/Mehrfach wiederbeschreibbare CD´s, die sich mittels eines CD-Brenners selbst beschreiben lassen. Kapazität im Regelfall 650 MB. Ideales Medium zur Datensicherung und zum Auslagern von Digitalen Daten. CD-Brenner sind zugleich eine ideales Medium um Sicherheitskopien von vorhanden Musik/Daten CDs anzufertigen.
CDR - Abkürzung für CD Recordable, eine CD, die man selbst bespielen kann, andere Schreibweise.
CD-R - Abkürzung für CD-Recordable - einmal bespielbare, nicht löschbare CD. Eine in einem CD-Recorder einmalig mit Daten beschreibbare CD (im Gegensatz zur mehrfach beschreibbaren ( CD-RW). Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Bei der Aufnahme brennt der Laserstrahl „Löcher“ in eine Farbschicht, die bei der Wiedergabe zu unterschiedlichem Reflektionsverhalten des Lichtstrahles und damit zur Generierung von Einsen und Nullen führen. Die CD-R läßt sich auf jedem handelsüblichen CD-Player abspielen - auf den meisten DVD-Playern läuft sie jedoch wegen der abweichenden Laser-Wellenlänge nicht. Leere CD-Rs für Computeranwendungen sind sehr preiswert - vergleichbar mit Compact-Cassetten-, während die gleichen Rohlinge für den Audiobereich eine spezielle Kennung enthalten und wesentlich teurer sind. Anmerkung: Die Abgrenzung zur CD-WO (CD-Write Once: einmal beschreibbare CD) ist in der Literatur nicht eindeutig. Da beide Begriffe im Grunde dasselbe bedeuten, erscheint es sinnvoll, sie gleichzusetzen. ("CD-R" wird z.B. von der Fa. Maxell verwendet.) Dagegen sollte die CD-R/CD-WO deutlich von der "WORM"-Platte ("Write Once - Read Multiple": Einmal beschreiben - mehrfach lesen) unterschieden werden, da diese in sehr unterschiedlichen Größen existiert. Oft wird die WORM-Platte auch generell der Computertechnik, die CD-R dagegen der Studiotechnik zugerechnet.
CD-R CD-RW Wiedergabe - Möglichkeit Audio-CD`s (mehrfach bespielbar) auf dem DVD-Player wiederzugeben.
CD-ROM/XA - Die Abkürzung "XA" hinter C-ROM steht für "Extended Architecture". Dieser Standard wird für Multimedia CD-ROMS verwendet.
CD-ROM - Abkürzung für Compact Disk-Read Only Memory. Nicht wieder beschreibbares digitales Speichermedium (nur Lese-Speicher) zur Wiedergabe von Bild-, Text- und Tondaten. Optische Platte (CD) zur festen Speicherung großer Datenmengen (Nur-Lese-Speicher für Computer-Anwendungen). Während die analoge Bildplatte codierte Vertiefungen besitzt, hat die optische Speicherplatte vorgeprägte Spuren. In diese werden digital codierte Vertiefungen eingebrannt. Eine typische CD-ROM umfasst 650 MB Speicherkapazität, ausreichend für 72 Min. Audio, 60 Min. Video im VCD Standard oder ca. 50.000 Bilder. Durch ihre große Speicherkapazität eignet sich die Compact Disk für Archive, Auskunftdateien und sonstige Datenbanken, für die zwar großer Speicherraum erforderlich, aber kein Aktualisierungsbedarf vorhanden ist. Wird mit der konstanter linearer Geschwindigkeit (CLV) wie eine Audio-CD beschrieben. Die Normen für dieses Format (entwickelt von Philips und Sony) sind im Yellow Book beschrieben. Siehe auch CD-ROM XA.
CD-ROM Player - CD-ROM Abspieler. Eine Vorrichtung, die Daten aus einer CD-ROM-Scheibe ausliest; unterscheidet sich von einem Standard Audio-CD-Spieler von der Integration zusätzlicher Fehlerkorrektur Schaltkreise. CD-ROM-Antriebe können normalerweise auch Musik von Audio-CDs spielen.
CD-RW - Abkürzung für Compact Disc ReWritable - Eine in einem speziellen CD-RW-Recorder mit Daten beschreibbare CD. Im Gegensatz zur ( CD-R) kann die CD-RW bis zu 1000 mal neu beschrieben werden. Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Ihr großer Vorteil gegenüber der CD-R: Bei versehentlichen Knacksern oder verpaßten Titelanfängen wird die Aufnahme einfach wiederholt. Der Nachteil: Die leere Scheibe ist wesentlich teurer als die Audio-CD-R, und leider läßt sich die CD-RW nicht auf jedem CD-Player abspielen. Die Aufnahme funktioniert nach dem Phasenwechsel-Prinzip: Die beschreibbare Schicht wechselt, je nach momentaner Laserleistung, vom kristallinen in den amorphen Zustand. Bei der Wiedergabe führen diese beiden „Phasen“ zu unterschiedlicher Reflexion des Lese-Lasers. Leider ist der Reflexionsfaktor aber wesentlich geringer als bei der normalen CD oder der CD-R, weshalb einige Player die CD-RW nicht akzeptieren. Nur moderne, sogenannte Multi Read-Geräte sind CD-RW-tauglich.
CD-R Wiedergabe - Möglichkeit selbstgebrannte Audio-CD`s auf dem DVD-Player wiederzugeben
CD-RW Wiedergabe - Möglichkeit selbstgebrannte Audio-CD`s (mehrfach bespielbar) auf dem DVD-Player wiederzugeben
CD-Text - Auf der CD ist neben den Audiodaten noch Platz für zahlreiche Zusatzinformationen, zum Beispiel für Text, der über Titel und Interpreten der Musikstücke informiert. Der CD-Text-Standard ist erst Ende der neunziger Jahre verabschiedet worden, und es gibt bisher nur einige wenige Player mit entsprechendem Text-Display. CD-Player mit diesem Feature können diese Informationen lesen und auf dem Display anzeigen. Besonders nützlich ist diese Anzeige bei CD-Wechslern. Unter den Plattenfirmen macht sich vor allem Sony Music für CD-Text stark. Die meisten Neuerscheinungen dieses Labels enthalten die Textinfos. Leider ist das von außen kaum zu erkennen und wird meist auch nicht im Booklet angemerkt.
CD-Video - Ein in 1987 eingeführtes CD-Format, das rund zwanzig Minuten digitales Audio und sechs Minuten analogen Videos auf einer Standard 4,75-Zoll CD speichert. Viele Firmen nannten die 8-Zoll und 12-Zoll Video-CDs um in CDV, ein Versuch Kapital aus der Beliebtheit der Audio-CD zu schlagen. Der Ausdruck wurde 1990 durch den Begriff laserdisc ersetzt.
CD-WO - Abkürzung für CD-Write Once. Einmal (per Laser) beschreibbare optische Platte; CD-WO wird oft gleichgesetzt mit WORM; da die WORM-Platte jedoch nicht mit einer CD-ROM, CD-DA usw. kompatibel ist, erscheint dies nicht sinnvoll. Logischer wäre eine Gleichsetzung von CD-WO und CD-R. Sie ist eine Variante der CD-ROM und kann einmal geschrieben und oft gelesen werden. Die Normen für dieses Format (entwickelt von Philips und Sony) sind im Orange Book beschrieben.
CEC - Abkürzung für Commission of the European Communities
CEI/IEC - Abkürzung für Commission Electrotechnique Internationale, International Electrotechnical Commission
Cell-Broadcast - Variante des Kurznachrichtendienstes (SMS), bei der Nachrichten an eine Gruppe von Empfängern einer bestimmten geographischen Region versendet werden. Im D2-Netz werden so z. B. die jeweiligen Ortsvorwahlen der Festnetze übertragen, in denen man sich befindet.
Cell - englisch für Funkzelle.
CENELEC - Abkürzung für Comité Européen de Normalisation ELECtrotechnique
CENTREX - Abkürzung für Central Office Exchange. Centrex ist ein Merkmal eines Intelligenten Netzes. Ein Intelligentes Netz ist ein auf ISDN aufbauender Service, der Datenübertragung und Diensteunterstützung bietet und zwischen beiden trennt. Centrex bedeutet die Einbeziehung der Leistungsmerkmale einer Telekommunikationsanlage in eine Vermittlungsstelle des öffentlichen Telefonnetzes.
Centrics - Integration von Telefonanlagen in ein Computer-Netzwerk.
Centronics - Hersteller des 36 poliger Steckkontakt, meist für den Drucker benutzt und hier auf der Druckerseite vorhanden, wird jedoch auf von einigen Digitalkameras genutzt.
Centronics-Schnittstelle - ein De-facto-Standard für eine steckkompatible, parallele Schnittstelle für Drucker
CE - Prüfzeichen der Commission of the European Communities für Geräte und Produkte, die den festgelegten Harmonisierungsvorschriften entsprechen. Elektrotechnische Geräte unterliegen den EMV und Nieder-, beziehungsweise Hochspannungsvorschriften.
CEPS - Abkürzung für "Common Electronic Purse Specifications" " Die elektronische Geldbörse wird bald Realität. Ein weiteres Mosaiksteinchen stellte dazu am 30. Dezember 1998 eine Gruppe von Firmen mit einen gemeinsam entwickelten Standard für die Smart-Card-Technik, die Common Electronic Purse Specifications (CEPS), vor. Elektronische Geldbörsen sind kleine Programme, die auf einer Smart-Card - z.B. Eurocheck-Karte mit Chip - ablaufen und mit denen sich Geldbeträge auf Chipkarten speichern lassen. Man kann damit telefonieren und im Internet sowie in entsprechend ausgerüsteten Geschäften einkaufen. Viele Unternehmen setzen auf die neue Zahlungsform. Zum Beispiel plant Microsoft ein Betriebssystem für Smart Cards. Bislang konnten sich die elektronischen Geldbörsen jedoch nicht durchsetzen, weil ein gemeinsamer Standard für die konkurrierenden Geldinstitute fehlte. Seit Mastercard seine Unterstützung für die Visa-Spezifikation CEPS zugesagt hat, ist ein weltweiter Standard in greifbare Nähe gerückt.
CEPT - Abkürzung für Conférence Européene des Adminstrations des Postes et des Télécommunications. Frühere Konferenz der europäischen Post- und Fernmeldeverwaltungen. Bekannt durch die gleichnamigen CEPT-Standards. Sie sorgt für die Standardisierung von Normen im Bereich Rundfunk und Telekommunikation in Europa.
CEPT-Standard - "Terminalemulation" im T-Online-Dienst der Telekom. Beim CEPT-Standard werden die Bilder aus Einzelteilen wie ein Mosaik zusammengesetzt. CEPT soll durch den moderneren KIT-Standard abgelöst werden.
CERN - Abkürzung für Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, heute das European Laboratory for Particle Physics, Erfinder des Internet
CFM - Abkürzung für Control Function Memory; elektronischer Speicher, der im Bildmischpult verschiedene Betriebszustände speichern kann, die jederzeit wiederholt werden können; z.B. Mischabläufe, Überblendungen usw.
CFOS - cFOS ist ein sogenannter Fossiltreiber. Dieser setzt die üblicherweise für die Datenkommunikation benutzten Modem-Befehle so in CAPI-Befehle um, daß sich eine ISDN-Karte damit mit einer Kommunikations-Software steuern läßt.
CGA - Abkürzung für den von IBM eingeführten Bildschirm-Standard Colour Graphics Adapter. Dieser Standard unterstützt Text-Modi mit 40 bzw. 80 horizontalen Zeichen (Spalten) in 25 Zeilen bei insgesamt 16 Farben sowie Grafik-Modi mit 640 x 200 Bildpunkten bei zwei Farben bzw. 320 * 200 Bildpunkten bei vier Farben.
CG - Abkürzung für character generator, Schriftgenerator.
CG - Abkürzung für Computer Graphics, am Computer erstellte Grafiken.
CGI - Abkürzung für Common Gateway Interface. Eine standardisierte Schnittstelle, die von WWW-Servern zur Verarbeitung und Darstellung der Inhalte interaktiver Datenbanken etc. benötigt wird. Damit ist es möglich, Benutzereingaben auf einer HTML-Seite weiterzuverarbeiten. Die Aufrufe der CGI-Programme (oder CGI-Scripts, zB. Pearl-Scripts) stehen codiert in der HTML-Seite. Drückt der Benutzer z.B. den Such-Knopf auf der HTML-Seite, führt der Web-Deamon auf dem Web-Server das CGI-Programm (ebenfalls auf dem Web-Server) aus und übergibt die Benutzereingaben als Umgebungsvariablen an das CGI-Programm. Dort wird dann die Datenbankrecherche durchgeführt und eine HTML-Seite mit den Ergebnissen erzeugt, die der Benutzer angezeigt bekommt.
CGMS - Copy Generation Management System. Code auf einer DVD, der darüber bestimmt, ob die Daten der DVD kopiert werden können oder nicht.
Chairman - Ist die Konferenzleiter Funktion bei Multipointkonferenzen. Der Chairman bestimmt, welcher Standort für alle im Vollbild zu sehen ist.
Changieren - Störeffekt auf dem Bildschirm, entsteht durch parallel zu den Zeilen in der Bildvorlage vorhandene horizontale Streifen (z.B gestreifte Kleidung etc)
Changieren - weich ineinander übergehende Farbtöne in der Dekoration oder bei den Kostümen.
Channel Bundeling - Wörtlich übersetzt "Kanal-Bündelung". Die maximale Ausnutzung einer ISDN-Verbindung zum Internet-Surfen, indem zwei b-Kanäle anstelle von einem zur Datenübertragung benutzt werden. Hierdurch wird ein enormer Geschwindigkeitszuwachs (Übertragung von bis zu 128 KBit/s erzielt.
channel code - Kanal-Codierung, -Code
Channel - Kanal, in der Regel ein Teil einer Audioinformation
chanop - Abkürzung für Channel operator. So heißt im IRC derjenige, der den Kanal angelegt hat und die Verwalterrechte für den Kanal hat. Z.B. hat er das Recht ungebetene Gäste oder Störenfriede aus dem Chat-Kanal zu werfen.
Chapterlist - englisch für Kapitelliste. Unter der Verwendung von QuickTime häufig genutztes Feature, welches es dem Anwender ermöglicht, ähnlich den DVD-Spielfilmen, direkt auf einzelne Kapitel zuzugreifen.
character generator - (CG) Schriftgenerator, Zeichengenerator für Schriften und Titel bei der Video-Produktion
Chargennummer - gleiche Numerierung von Filmrollen, die die gleichen Eigenschaften haben; wird bei der Herstellung vergeben.
Chart - Begriff aus dem eCommerce. Grafische Darstellung eines Kurs- oder Indexverlaufs. Man unterscheidet Linien-, Balken-, Point-and- Figure- und Candle-Stick-Charts.
chase lock - wörtlich etwa: "Verfolgen und Einrasten"; der Ausdruck bezeichnet das Synchronisieren (z.B.) eines Bandgerätes auf den Zeitcode eines übergeordneten ("Master"-) Bandgerätes.
Chat - Englischer Begriff für die Unterhaltung zweier Anwender mittels Tastatur und Bildschirm. Das funktioniert mit einer direkten Verbindung beider Rechner per Modem, durch die Nutzung entsprechender Funktionen von Online-Diensten.
Chat - englisch für Schwatz, miteinander plaudern. Mit dem Begriff Chat bezeichnet man die direkte Kommunikation mit anderen Nutzern von Online-Diensten oder dem Internet. Man geht in einen Chat und chattet miteinander. Das bedeutet, man trifft sich in einem vorher abgesprochenden Raum und kann sich dort in Echtzeit per Tastatur unterhalten. Über die Tastatur werden Texte eingegeben, auf die dann alle anderen Teilnehmer einer Diskussion direkt antworten können. Der Betreiber des Online-Dienstes oder einer Internet-Seite muß als Grundbedingung für Chats spezielle Software bereitstellen. Die User treffen sich dazu in sogenannten Chatrooms. In diesen virtuellen Räumen, die oft unter einem bestimmten Motto stehen (z.B. Sport, Film, Sex), unterhalten sich die Onliner dann quasi in Echtzeit. Eine andere Möglichkeit, im Netz mit vielen Leuten zu chatten, bietet sich im IRC, für dessen Benutzung aber ein extra Programm nötig ist.
Checksum - Prüfsumme
Chemische Blende - veraltetes Verfahren bei der Filmbearbeitung; Auf- und Abblenden wurden vielfach auf chemischem Wege durch Verändern der optischen Dichte der Filmschicht hergestellt.
Chip - (Mikrochip) Computerbauteil mit einer vollständigen integrierten Schaltung. Bezeichnung für komplexe integrierte Schaltkreise, die auf einem nur ca. 10µm großen und 0,5 mm dicken Siliziumplättchen mehrere hunderttausend Halbleiterbauelementen (Transistoren/Dioden etc.) enthalten können. Durch Strukturen unterhalb eines tausendstel Millimeters werden immer höhere Integrationsgrade erreicht.
Chipkarte - Gleiche Funktion wie die SIM-Karte, jedoch wesentlich kleiner.
Chipkarte - Kreditkartengroße Speicherkarte - als intelligente SmartCard mit Rechnersystem ausgestattet - mit Funktionen im Rahmen der Autorisierung für Telekommunikationsanlagen.
Chip - Synonym für hochintegrierte Halbleiter Bauteile.
Chorus - Gerät zur Verbreitung des Klangvolumens und zur Einrichtung eines räumlichen Klanges
Chroma - Abkürzung für Chrominanz, also allgemein Farbe.
Chroma - Begriff in der Fernsehtechnik für Farbsättigung, "Farbstärke", wird aber auch für "Farbart" Farbton plus Farbsättigung gebraucht.
Chroma - Chrominanz, C, Cr, Cb, U, V; Farbanteil des Videosignals. Komponentensignale enthalten ein Signal für die Differenz weiss-rot (Cr oder U) und weiss-blau (Cb oder V).
chroma crawl - "Farbschleichen": Bildfehler, bei dem an den Rändern gesättigter Farben eine "schleichende" Bewegung zu sehen ist.
Chroma format - Definiert die Anzahl von Chrominanzblöcken in einem Macroblock.
chroma gain - "Farbsignal-Verstärkung": Bezeichnung für den Farbsättigungsregler.
chroma key(ing) - Chroma-Key, "Farb-Stanzverfahren": der "normale" oder RGB-Chroma-Key ist ein Verfahren zum "Übereinanderlegen" von zwei Videobildern (Vorder- und Hintergrundbild) mit Hilfe eines Stanzsignals, das aus der Farbinformation des Vordergrundbildes gewonnen wird. Bei diesem Verfahren wird ein Gegenstand oder Darsteller vor einer einfarbigen Fläche aufgenommen. Wählt man z.B. Blau als Stanzfarbe, so werden alle blauen Teile des Vordergrundbildes "durchsichtig", und das Hintergrundbild scheint dort durch. Anwendung z.B. beim "Bluebox"-Verfahren, wo die Vordergrund-Szene vor einer blauen Wand (blue screen) spielt. Die Wand wird dann durch das Hintergrundbild ersetzt. Mit diesem Trick wird beispielsweise der Tagesschaumoderator vor die aktuellen Hintergrundbilder montiert. Bildmischer haben oftmals einen "Hue"-Regler (hue), mit dem sich die Stanzfarbe einstellen läßt. Daneben gibt es noch den "Composite Chroma-Key".
chromakey adjustment - englisch für Chromakey-Abgleich
Chroma Key - andere Scheibweise, siehe Chromakey
chroma keyer - Einrichtung zur Ausführung eines Chroma-Keys
Chromakey - Keying-Filter, welcher auf Basis der Farbinformation (Chrominanz) angewandt wird, um Bilder farblich zu verändern. Der Chromakey kann genutzt werden, um Farbinformationen beim Blue/Greenscreen herauszurechnen, oder um Bilder anhand von Pixelinformationen "einzufärben".
chromakey sources - englisch für Chromakey-Quellen(signale)
Chroma Key-Verfahren - Fernseh-Trick-Mischverfahren, bei dem eine Hintergrundeinblendung durch eine farbige Fläche ausgelöst wird; an Stelle der farbigen Fläche erscheint im Ausgangsbild als Hintergrund das Bild einer zugeschalteten, fremden, Bildquelle; auch Farbstanzverfahren genannt, siehe chroma key
chroma killer - (oder colour killer) Farbabschalter. Einrichtung beim Farbfernseh-Empfänger, um bei Schwarzweiß-Sendungen den Farbkanal abzuschalten und damit dessen Rauschen (sowie Cross-Colour- und Cross-Luminanz-Störungen) zu unterdrücken.
Chroma killer - Einrichtung bei Bildmischern, um den Farbanteil aus dem Videosignal zu entfernen und ein schwarz-weiß Signal zu erzeugen.
chroma noise - Chroma-Rauschen, Farbrauschen, Rauschen des Farbkanals.
chroma nulling - "Entfärbung" (beim Bildmischer): Man erzeugt eine interne Farbfläche (matte), die gegenüber einer vorgegebenen Hintergrundfarbe eine Phasenverschiebung von 180 Grad aufweist. Durch Addition wird die Farbe ausgelöscht.
Chromaticity - englisch für Farbigkeit, Farbart, Farbwert (Farbton plus Farbsättigung)
Chromdioxid - magnetisierbares Pigment bei Magnetbändern; Chromdioxid hat sehr gute Aufzeichnungs- und Wiedergabeeigenschaften
chrominance - englisch für Chrominanz, Farbwert, Farbanteil eines Videosignals: enthält die Information über Farbton und Sättigung; dennoch ist Chrominanz nicht mit Farbart gleichzusetzen, da die Farbsättigung auf dem Bildschirm erst im Zusammenwirken mit dem Luminanz-Anteil entsteht (luminance). Anmerkung: Im Chrominanzsignal sind zwar die Informationen über den Farbton und die Farbsättigung enthalten (wie bei der Farbart), mit zunehmender Helligkeit hat der Zuschauer aber den Eindruck einer geringeren Sättigung; die Farbsättigung hängt also vom Verhältnis der Chrominanz zur Luminanz - also von der "relativen Chrominanz" - ab. Die Chrominanz beschreibt die Farbart eines Bildes, die sich aus Farbton und Farbsättigung zusammensetzt. Der Farbton wird durch den Anteil des Lichts bestimmt, den ein Objekt reflektiert. Alle nicht selbst strahlenden Objekte absorbieren einen Teil des Lichts und reflektieren nur einen sehr geringen Teil. Je nach Wellenlänge des reflektierten Lichts entsteht im menschlichen Auge ein bestimmter Farbeindruck. Neben dem Farbton ist die Farbsättigung für den Gesamteindruck wichtig. Die Sättigung beschreibt physikalisch die Reinheit der Farbe (oder umgekehrt den Weißanteil). Je geringer die Sättigung, desto blasser erscheint die Farbe.
Chrominanz - Anteil des Videosignal, das die Farbinformationen in sich trägt, (Farbton und Sättigung, aber nicht die Helligkeit). In der Digitaltechnik stellt eine Matrix, ein Block oder ein einzelner Pixel den Farbunterschied dar, der sich auf die Hauptfarben R, G und B bezieht. Die für den Farbanteile verwendeten Bezeichnungen lauten Cr und Cb. Siehe auch YCbCr.
Chrominanz - Begriff aus der Optik für den Farbinhalt eines Objektes. Die Chrominanz beschreibt die Farbart eines Bildes, die sich aus Farbton und Farbsättigung zusammensetzt. Der Farbton wird durch den Anteil des Lichts bestimmt, den ein Objekt reflektiert. Alle nicht selbst strahlenden Objekte absorbieren einen Teil des Lichts und reflektieren nur einen sehr geringen Teil. Je nach Wellenlänge des reflektierten Lichts entsteht im menschlichen Auge ein bestimmter Farbeindruck. Neben dem Farbton ist die Farbsättigung für den Gesamteindruck wichtig. Die Sättigung beschreibt physikalisch die Reinheit der Farbe (oder umgekehrt den Weißanteil). Je geringer die Sättigung, desto blasser erscheint die Farbe.
Chrominanzsignal - auch Chroma-Signal oder Farbartsignal genannt; elektrisches Signal, das Farbton und Farbsättigung angibt; Teil des Farbfernsehsignals.
Chromogene Entwicklung - einfarbige Film- oder Foto-Entwicklung.
Churnrate - Change and Return - Kündigungs-/ Wechselrate. Gibt die monatliche prozentuale Kündigungsquote im Verhältnis zum Gesamt-Kundenbestand eines Netzbetreibers oder Service-Providers an. Indirektes Maß für die Kundenzufriedenheit.
CIC - Abkürzung für Circuit Identification Code, Netzbetreiberkennzahl.
CIC - Abkürzung für Customer Interaction Center. Weiterentwicklungsstufe des Call Centers. CIC integrieren Kundenservice, Support, Beschwerdemanagement, Outbound-Sales, Marketingaktivitäten und Vertriebssteuerung. Sie integrieren alle Kommunikationskanäle (Telefon, E-Mail, Internet, Fax, Mobil).
CIF - Abkürzung für Common Image Format. Die Standard Sample Struktur, die im digitalen HDTV die Bildinformation in einem einzelnen Bild darstellt, unabhängig von Bildwiederholfrequenz und dem Synchronrahmen. Die unkomprimierte Datenrate für das Senden eines CIF mit 29,97 Frames/s beträgt 36,45 Mbps.
CIF - Abkürzung für Common Intermediat Format, Bildformat für Grafiken
CIM - Abkürzung für Compuserve Information Manager. Die Zugangssoftware für den Online-Dienst Compuserve. Den CIM gibt es für verschiedene Betriebssysteme Z.B. den WinCim für Windows).
Cinch - Eine einfache Steckverbindung für Video- und Audiosignale. Cinch-Buchsen und -Stecker (auch RCA Stecker genannt) werden heute in der Unterhaltungselektronik überwiegend eingesetzt, sie haben die alten DIN-Stecker weitgehend verdrängt. Mit Cinch-Kabeln werden insbesondere Audio-Geräte verbunden, wobei rechter und linker Stereo-Kanal getrennt sind. Üblicherweise sind Audiostecker rot und weiß (für Audio rechts/links) und Videostecker gelb markiert. Allerdings ist diese Markierung nicht auf mechanische oder elektrische Unterschiede zurückzuführen, sie dient lediglich der besseren Orientierung beim Verbinden von Geräten.
Cinch-Steckverbinder - zweipolige Steckverbinder für Ton- und Videoverbindungen, bei denen - im Unterschied zu den mehrpoligen DIN-Steckern - jeder Pol eigens abgeschirmt ist. Ein Vorteil gegenüber DIN-Steckern kann sich durch die variablen Anschlußmöglichkeiten ergeben.
Cinemascope - Breitbildformat (mit einer Aspect-Ratio von 2.21:1), welches Teil des MPEG-2 Standards ist. Mit Cinemascope aufgenommene Filme benötigen zur Darstellung auf einem Standard 4:3 Fernseher sogenannte Letterboxen, also schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand.
Cinemascope - Breitbildverfahren der Filmtechnik mit Anamorphot-Verwendung bei Aufnahme und Wiedergabe.
Cinepak - Weit verbreiteter Kompressionstandard, welcher hauptsächlich für Video auf CD genutzt wird. Im Vergleich zu qualitativ höherwertigen Codecs wie z. B. Sorenson benötigt Cinepak weniger Systemperformance, um ruckelfrei abgespielt werden zu können.
CIRC - Abkürzung für Cross Interleave (auch: Interleaved, Interleaving) Reed-Solomon Code Fehlerkorrekturcode, der mit Datenverschachtelung (interleaving) arbeitet.
CIS - Abkürzung für Customer Interaction Software: Die von Aberdeen geprägte Bezeichnung ist vergleichbar mit Customer Relationship Management-Software, mit stärkerem Schwerpunkt auf interaktive Kundenbeziehungen im Call Center und Internet.
Cityruf - Funkrufdienst zur einseitigen Übermittlung kurzer Nachrichten an mobile Funkempfänger (Pager). Unter einer persönlichen Funkrufnummer ist der Cityruf Kunde für Nachrichten erreichbar. Die Rufaktivierung wird von Anschlüssen des Telefonnetzes oder der mobilen Funknetze sowie online vorgenommen. Empfangsarten: Ton - Alarmierung erfolgt akustisch über verschiedene Tonfolgen. Numerik - Nachrichten, Telefonnummern oder Zahlencodes werden im Display des Empfängers angezeigt. Text - für Nachrichten im Klartext kann das Display bis zu 80 Zeichen anzeigen.
clean feed - Begriff für ein Ausgangssignal ("Programm") eines Bildmischers bei einer Außenübertragung, in dem keine Einblendungen des lokalen Fernsehsenders eingestanzt sind, wie z.B. Timecode oder Schriften (z.B. vom DSK), also ein „sauberes“ Signal. Ein Clean-feed wird meist anderen nationalen oder den internationalen Sendeanstalten zur Verfügung gestellt.
Clearing - Begriff aus dem eCommerce. Abwicklung von gehandelten Geschäften an der Börse durch Umbuchung und Verrechnung.
CLI - Abkürzung für Calling Line Identity. Übermittlung der Rufnummer oder andersartige Identifikation eines Anrufers. Erreicht wird dieses durch verschiedene Techniken (z.B.automatisch durch CLIP oder manuell durch IVR).
Click Jog Shuttle - Bietet Ihnen einfachsten Zugriff auf die verschiedenen Wiedergabegeschwindigkeiten und läßt sich schnell und bequem durch das Menü blättern - so einfach, wie sie es von Ihrer Computermaus gewohnt sind.
Client/Server - Clients und Server sind Computer, die sich in einem Netzwerk befinden, in dem ein Server für mehrere Clients zur Verfügung steht. Der Server stellt den Clients z.B. Speicherplatz, Rechenzeit oder Dateien zur Verfügung.
Client - Ein Computer, der in direkter Verbindung mit einem Server steht, um dort Daten anzufordern.
Client - Ein Programm auf Ihrem PC, das für die Verbindung zu einem Server sorgt. Ein Netzwerk-Client ist z.B. das Programm, das die Verbindung zu einem Server im Netz herstellt. Ein FTP-Client ist das Programm, das mit einem FTP-Server über das Internet kommuniziert und Ihnen die Möglichkeit gibt, Dateien vom Server abzuholen. Ein Mail-Client ist das Programm, das Mails an einen Mail-Server schickt oder von diesem abholt. Microsoft Exchange kann z.B. verschiedene Mail-Clients verwenden, um Mails über verschiedene Online-Dienste zu versenden. So gibt es z.B. einen Mail-Client für Compuserve oder auch einen Mail-Client für das Microsoft Network.
CLIP - Abkürzung für Calling Line Identification Presentation. Rufnummernanzeige des anrufenden Teilnehmers. Sofern das Handy diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem Display sehen (sofern dieser aus einem digitalen Netz, d.h. D, E oder ISDN anruft und nicht CLIR eingeschaltet hat). Unterstützung durch das Endgerät ist notwendig.
clip - Begriff aus der Videotechnik für einen Video- oder Film-Clip, meint einen Ausschnitt, einen Abschnitt, eine Szene oder eine kurze Bildsequenz.
Clipboard - Fernsehgeräte mit zwei eingebauten Tunern sind mit diesem Feature ausgestattet. Wird die Clipboard-Funktion aufgerufen, so wird der Bildschirm in zwei Hälften geteilt und das letzte aktuelle Bild auf der rechten Bildschirmseite "eingefroren". Die linke Bildschirmseite zeigt weiter das geradre laufend Programm. Ideal zum Festhalten eingeblendeter Adressen, Telefonnummern oder Rezepte.
clip - englisch für Abschneiden, beschneiden, begrenzen.
clip level - englisch für Clip-Pegel, Begrenzungs- oder Grenzpegel.
clipped key - (hard key) "Clipped Key": eine Form des "Luminanz-Keys". Das Stanzsignal wird aus der Helligkeits-Information des Vordergrundbildes gewonnen: Teile des Vordergrundbildes, deren Helligkeitspegel oberhalb eines (einstellbaren) "Clip-Pegels" liegen, decken das Hintergrundbild vollkommen ab; wo diese Grenze unterschritten wird, scheint das Hintergrundbild durch. Im "Key Invert"-Modus sind die Verhältnisse umgekehrt, d.h. die dunkleren Vordergrund-Bildteile decken das Hintergrundbild ab (key invert).
clipping - englischer Begriff für Abschneiden, (Amplituden-)Begrenzung.
Clipping - Übersteuerung von Audiosignalen. Dies tritt auf, wenn die Lautstärkepegel den zulässigen Bereich überschreiten. Dies führt zu einem Abschneiden (Clipping) des Signals, was zu einer hörbaren Störung ausarten kann.
CLIR - Abkürzung für Calling Line Identification Restriction. Zeitweise Rufnummernunterdrückung des anrufenden Teilnehmers. Dieser Dienst unterdrückt die Übermittlung der Rufnummer, so daß der Angerufene die Nummer des Anrufers nicht sehen kann.
CLK - Abkürzung für CLocK, Taktsignal. In der Fernsehtechnik gehören alle Synchronsignale zum sogenannten Clock.
clock jitter - Instabilität des Taktsignals. Zeitlicher Fehler des Taktsignals, so daß nicht immer zum beabsichtigten Zeitpunkt die Taktinformation ansteht.
Clone - In der Computer-Sprache werden mit diesem aus der Genetik übernommenen Begriff günstige Rechner oder Softwaresysteme bezeichnet, die mit teuren Markenprodukten nahezu baugleich sind.
Close up - englisch für Groß- bzw. Nahaufnahme beim Film oder in der Photographie.
Clusteranalyse - Die Clusteranalyse ist ein multivariantes Analyseverfahren, das die Marktsegmentierung unterstützt. Sie zerlegt einen Gesamtmarkt auf Basis von Marktforschungsumfragen in heterogene Teilmärkte, die wiederum in sich möglichst homogen sind.
CLV - Abkürzung für Constant Linear Velocity. Gleichbleibende Abtastgeschwindigkeit beim Auslesen einer Bildplatte, einer MOD oder CD; die Drehzahl ist also von der jeweiligen Spur abhängig und muß entsprechend nachgeregelt werden, so daß sich relativ lange Zugriffszeiten ergeben.
C-MAC - MAC-Verfahren, bei dem das Audio-Signal während der horizontalen Austastzeit den Video-FM-Träger digital phasenmoduliert (PSK). C-MAC hat eine Kanal-Bandbreite von 27MHz und ist speziell für die Satellitenübertragung konzipiert.
CMC - Abkürzung von Computer mediated communication, deutsch auch CvK (Computer-vermittelte Kommunikation). Wie der Name sagt, ist CMC im Unterschied zur ftf- (face-to-face) Kommunikation medien-vermittelt. Charakteristika sind der Einsatz von Computern und (noch) die Schriftlichkeit. Daraus ergibt sich eine Vielzahl sozialer und kommunikativer Unterschiede.
CMOS - Abkürzung für Complementary Metal Oxide Semiconductor. Technologie für Halbleiter.
CMS - Abkürzung für „Content Management System“. Datenbank orientiertes System zur Verwaltung von Inhalten, Programmen oder einzelner Video-Audio-Clips mit Zugriffsmöglichkeit auf den Lagerort.
CMX 340 - Der meist verbreiteste Standard für Schnittlisten (EDL). Unterstützt eine Video- und zwei Tonspuren. Kassettennummern 1-253. Original CMX-Systeme benötigen ein spezielles Diskettenformat (RJ-11).
CMX 3600 - Standard für Schnittlisten (EDL). Unterstützt eine Video- und zwei Tonspuren, sowie Kassettenbezeichnungen bis 6 alphanumerische Zeichen.
CMX - Tochterfirma von "CBS Labs" und "Memorex"; sie entwickelte das erste elektronische Schnittsystem. CMX bezeichnet heute gewöhnlich den entsprechenden Schnittlisten-Industriestandard.
CMYK - Abkürzung für das Farbsystem der komplementären Grundfarben in der Sortierung, Cyan - Magenta - Yellow - Black. Hauptsächlich in der Druckindustrie angewandter Farbraum. Dabei handelt es sich um die vier im Mehrfarbendruck benutzten Primärfarben. Durch Variation der Intensität von Cyan, Magenta, Gelb bzw. Schwarz werden neue Farben erzeugt. Dieses Farbgebungsverfahren wird als subtraktives Verfahren bezeichnet: Wird keine Farbe subtrahiert, entsteht die Farbe Weiß, während die vollständige Subtraktion aller Farben Schwarz erzeugt. Wird im professionellen Grafik und Druckbereich (Offsetdruck) genutzt. Die Datei eines Bildes wird in diese vier Bestandteile zerlegt und für jede einzelne Farbe ein Film, bzw. eine Druckplatte hergestellt. Der Druck der einzelnen Farben erfolgt durch Übereinanderdruck und der dadurch bedingten Mischung. CMYK erlaubt in der Grafik auch die Speicherung von sogenanten Key oder Alpha Informationen. Ist eine RGB-Grafik für die Druckausgabe bestimmt, so muß zuerst eine sogenannte Vierfarbseparation durchgeführt werden, bei der die drei RGB-Farbwerte in die vier CYMK-Werte der Druckfarben umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß der Farbumfang (oder Gamut) bei CYMK geringer ist als bei RGB und daher Farbverschiebungen auftreten können, die vor dem Druck ausgeglichen werden müssen. Zum Abspeichern von CYMK-Grafiken empfiehlt sich beispielsweise das .PSD -Format von Photoshop, in dem auch Angaben über den jeweiligen Farbmodus abgespeichert werden können.
CMY - Kurzbezeichnung für Cyan (Blaugrün), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb), den Primärfarben des subtraktiven Farbsystems. Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Der zusätzliche Schwarz oder K-Auszug wird in der Drucktechnik eingesetzt um die Farben im Druck mit einer höheren Sättigung darstellen zu können. Gleichzeitig sorgt dieser Auszug für ein optimale Wiedergabe der dunklen Bildbereiche und der Kontraste.
CN - Abkürzung für Corporate Network. Physikalische oder virtuelle Sprach- und Datennetze zwischen den Niederlassungen von Unternehmen, die auf diesem Wege volumenunabhängig und kostengünstig ihre Geschäftskommunikation abwickeln. Die Unternehmen in einem CN-Verbund können dem gleichen Konzern angehören, aber auch in einem engen wirtschaftlichen Verbund zusammenarbeiten (Hersteller, Zulieferer).
C - Nennkapazität der Zelle oder Batterie. Der Lade- und Entladestrom einer Zelle wird oft als ein Vielfaches von C beschrieben. (Beispiel - "Der 0,1 C-Strom für eine Zelle mit Nennkapazität 1,4 Ah beträgt 140 mA."). Siehe Kapazität.
C-Netz - Ein seit 1984 von der Deutschen Telekom, später vom Tochterunternehmen T-Mobil betriebenes national begrenztes analoges Mobilfunknetz, das aus dem vorherigen B-Netz entwickelt wurde. Das C-Netz wurde technisch durch digitale Funktelefonnetze D-Netze, E-Netze abgelöst. Seit 2000 ist der Betrieb eingestellt.
CNG-Signal - Abkürzung für CALLING. Signal, das gesendet wird, um den Anruf als Faxdokumentensendung zu kennzeichnen. Wird dieses Signal von einem Faxgerät erkannt, dann leitet es automatisch den Empfang ein.
CNR - (oder auch nur C/N) Abkürzung für Carrier to Noise Ratio, Signal-Rauschabstand.
Codec - Kunstwort aus Compression (Kompression, Verdichtung) und Decompression (Dekompression, Wiederaufblasen). Der Begriff kann für einen Software-Algorythmus oder einen Hardware-Chipsatz verwendet werden. Soft- oder Hardware, welche speziell dafür entwickelt wurde, Videos nach bestimmten Kompressionsalgorythmen umzurechnen. Der Compressor verkleinert eine Datei, um sie besser speichern oder übertragen zu können, der Decompressor rechnet die kodierte Datei zur Darstellung in Echtzeit temporär um, ohne diese jedoch zu speichern. Decompressoren werden auch zum Rendern benötigt, da Pixelinformationen nicht in komprimiertes Videomaterial eingerechnet werden können.
CODEC - Kunstwort aus Kodierung/Dekodierung und Kompression/Dekompression. Der Begriff beschreibt das Verfahren zur Wandlung von Signalen in der Videokonferenztechnik. Die Verfahren wurden von der ITU standardisiert. Die Umwandlungen werden von einer speziellen CODEC-Karte vorgenommen, auf der in der Regel auch die Kommunikationsinterfaces (ISDN/LAN) untergebracht sind.
Coded order - Die Ordnung, in der Bilder gespeichert und verschlüsselt werden. Diese Reihenfolge ist nicht unbedingt dieselbe als die Reheinfolge bei der Entschlüsselung und Darstellung der Bilder.
Coder - Gerät, das elektrische Signale so verschlüsselt, daß sie übertragen bzw. gespeichert werden können; z.B. Verschlüsselung der Farbwertsignale Rot, Grün und Blau im Fernsehsignal; auch die Erzeugung von codierten Zeitsignalen für die Aufzeichnung auf Film und Tonband geschieht im Coder.
Codesender - Kleines Gerät mit Zahlentastatur, das bei Tastendruck Tonsignale (MFV) erzeugt; für Fernfunktionen wie Fernabfrage bei Anrufbeantwortern oder für Operatordienste. Wird an die Sprechmuschel von Telefonen gehalten, die nicht über Tonwahl verfügen.
Codieren - Begriff aus dem eCommerce. Übersetzen eines Zeichenvorrates in eine Maschinensprache.
Codiertes Band - Slangausdruck für ein elektronisches Schnittverfahren mit Prozeßrechner vorbereitetes Magnetband.
Codiertes Zeitmarkensystem - Aufnahmeverfahren, bei dem die Bilder, auch beim Einsatz von mehreren Kameras, den Tonaufnahmen durch das gleichzeitige Aufzeichnen von Zeitmarken eindeutig zugeordnet werden; erleichtert den Filmschnitt.
Coding parameters - Der Satz von anwenderdefinierbaren Parametern, die einen verschlüsselten Video Datenstrom charakterisieren. Während Datenströme durch die Parameter der Verschlüsselung charakterisiert werden, erfolgt die Charakterisierung von Decodern durch die Art und Weise der Fähigkeit Datenströme zu entschlüsseln.
COFDM - Abkürzung für Coded Orthogonal Frequency Division Modulation. Multiplex Modulationsverfahren mit Kanal-Codierung, codiertes OFDM für digitales Fernsehen DVB und digitalen Hörfunk DAB über terrestrische Sender. Besonders geeignet für Gleichwellennetze.
Coin cells - Es handelt sich um Knopfzellen im Format von "Münzen". Coin Cells enthalten stets Lithium Akku Systeme. Ihr kleinster Durchmesser beginnt bei 10 mm, ihr grösster Durchmesser endet mit 30 mm. Die Höhenmasse der Coin Cells liegen zwischen 1,2 und 5,4 mm.
Color Banding - Bezeichnung für bestimmte Bildwiedergabefehler bei der Magnetbandaufzeichnung; hervorgerufen durch unterschiedliche Sättigung innerhalb einer Kopfspur oder der Kopfspuren untereinander; auch durch scheinbare Entsättigung zum Spurenende (rechter Bildrand).
Color Bars - englisch für Farbbalken; Standard Testsignal aus senkrechten monochromen farbigen Balken der drei Grundfarben Rot, Grün, Blau sowie deren Komplementären Cyan, Magenta, Gelb sowie Weiß und Schwarz (in der Reihenfolge weiß, gelb, cyan, magenta, grün, rot, blau, scharz) zur Kalibrierung des Videosignals und der Monitore. Werden von der Kamera oder von einem Testgenerator aufgezeichnet. Es gibt zwei verschiedene Varianten, bei denen Weiss 75% oder 100% des maximalen Videosignals darstellen.
Color Framing - Methode vom PAL-Farbfernsehsystem, die Farbphase in jeweils 8 folgenden Halbbildern zu verschieben, womit ein stabiles Farbbild erreicht wird. Beim Schnitt in Composite-Formaten muss das Color Framing respektiert werden: Ein Bild kann nur einem anderen folgen, wenn es bezüglich der PAL-8er-Sequenz "in Phase" ist. Bei Komponentenformaten entfällt diese Einschränkung.
Color Hatching - Farbangleichung mehrerer Farbbildgeber aneinander.
Colorieren - nachträgliches Färben von Schwarz/Weiß-Fotos.
Color Keying - anderer Begriff für Chroma Keying. Die Überlagerung zweier Videosignale, die durch Definition eines durchsichtigen Farbbereiches den Vordergrund und den Hintergrund definiert. Beispiel: Im Vordergrund läuft ein Mann vor einer blauen Wand. Im Hintergrund zeigt das Bild eine Wüstenlandschaft. Blau wird als durchsichtig definiert. Der Mann läuft jetzt in der Wüstenlandschaft. Diese Technik ist die Grundlage vieler Spezialeffekte in Film und Fernsehen.
Color Killer - Einrichtung im Schwarz/Weiß-Fernsehempfänger zur Unterdrückung des Farbträgers.
Colortec - Abkürzung für Color Time Error Compensator; Gerät zum Ausgleich von Zeitfehlern in MAZ-Maschinen.
Colortranlicht - Firmenbezeichnung für Beleuchtungskörper, bei denen die Lampen zur Erzeugung besonders hoher Farbtemperatur mit Überspannung arbeiten.
colour background - englisch für Farbhintergrund.
colour balance - englisch für Farbabgleich (bei der Kamera).
colour bars - englisch für Farbbalken. Andere Schreibweise. Standard Testsignal aus senkrechten monochromen farbigen Balken der drei Grundfarben Rot, Grün, Blau sowie deren Komplementären Cyan, Magenta, Gelb sowie Weiß und Schwarz (in der Reihenfolge weiß, gelb, cyan, magenta, grün, rot, blau, scharz) zur Kalibrierung des Videosignals und der Monitore. Werden von der Kamera oder von einem Testgenerator aufgezeichnet. Es gibt zwei verschiedene Varianten, bei denen Weiss 75% oder 100% des maximalen Videosignals darstellen.
colour black - englisch für „Farb-Schwarz“, meint das sogenannte Black-Burst Videosignal mit "Schwarz" als Bildinhalt: Referenzsignal "Black Burst".
colour border - englisch für Farb-Umrandung (border).
colour burst - englisch für Burst, Farbträger.
colour corrector - Einrichtung zur Farbkorrektur
colour framing - Der Ausdruck bezeichnet im PAL-System das Schneiden eines Videobildes unter Beachtung der 8er-Sequenz (8-field-sequence), d.h. der Periodizität gleicher Phasenbedingungen im PAL-FBAS-Signal, die 8 Halbbilder beträgt. (Bei NTSC beträgt diese Periodizität 4 Halbbilder: 4-field-sequence.)
colour fringe - englisch für Farbsaum. Artefakt bei der Farbfernsehtechnik bedingt durch hohe Frequenzen bei der Abbilkdung einer scharfen Kante eines Objektes. Wird dann im FBAS Signal als Farbe interpretirert.
colour fringing - englisch für Farbsaum-Bildung.
colour killer - englisch für Farbabschalter. Einrichtung beim Farbfernseh-Empfänger, um bei Schwarzweiß-Sendungen den Farbkanal abzuschalten und damit dessen Rauschen (sowie Cross-Colour- und Cross-Luminanz-Störungen) zu unterdrücken.
colour matching - englisch für Farbkorrektur, Farbangleichung, Farbabgleich, Farbanpassung
colour space converter - englisch für Farbenraum-Wandler; Elektronik, die beispielsweise RGB-Videosignale in YUV-Signale (oder umgekehrt) wandelt.
colour under - Das "Colour-Under"-Verfahren wird bei der Magnetbandaufzeichnung von FBAS-Signalen (z.B. bei VHS, S-VHS, Video-8, Hi-8) eingesetzt, um das Y- und das Chroma-Signal ohne gegenseitige Störungen auf eine gemeinsame Spur aufzeichnen zu können: das Chroma-Signal wird auf eine sehr niedrige Frequenz (etwa zwischen 500 und 900 kHz) heruntergemischt, und das bandbreitenbegrenzte, FM-modulierte Y-Signal (Hubbereich 3,8 bis 4,8 MHz bei VHS) dient zur Vormagnetisierung.
COLP - Abkürzung für COnnected Line identification Presentation. Übermittlung/Präsentation der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer.
COLR - Abkürzung für COnnected Line identification Restriction. Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer
COM - Abkürzung für Customer Operations Management. Es beinhaltet alle operativen Arbeitsgebiete, die für die Umsetzung der mit CRM gewonnenen Entscheidungskriterien erforderlich sind. Dieses beinhaltet sowohl organisatorische Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz im Bereich der Kundenbetreuung, als auch den Einsatz von neuen Informationstechnologien, wie z.B. CAS, SFA unter Einbeziehung der globalen Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Marktteilnehmern. SFA- (Sales Force Automation) und CAS (= Computer Aided Selling)-Systeme sind dabei Beispiele für Instrumente und Methoden, die häufig DV-gestützt in Marketing und Vertrieb eingesetzt werden und nicht nur die Effizienz sondern insbesondere auch die Effektivität der Kundenbearbeitung fördern sollen. Die durch neue Informationsverarbeitungstechnologien wesentlich detaillierter erfassbaren und aufbereitbaren Kundendaten erlauben eine differenziertere Marktbearbeitung und finden ihre Vollendung im One-to-One-Marketing.
comb filter - englisch für Kammfilter: der Frequenzgang solcher Filter hat einen kammförmigen Verlauf; sie werden zum "Auskämmen" periodisch angeordneter Frequenzen eingesetzt, z.B. bei der Demodulation von PAL- und NTSC-Signalen, um die Y- und C-Anteile zu trennen.
Combo - Slangausdruck für einen Verstärker und eine Lautsprecher-Box in einem Gehäuse.
Commag - gebräuchliche Bezeichnung für den kombinierten Magnetton (Film mit Randspur).
Common Interface - Conditional Access Module - Verschlüsselungssystem für Pay-TV-Programme sind generell verschlüsselt. Ohne Zugangsberechtigung ist der Bildschirm ist schwarz und der Ton stumm. Nachdem die Gebühren für das Abonnement bezahlt sind oder wenn eine einmalige Gebühr für die Smartcard entrichtet wurde, kann das jeweilige TV-Angebot entschlüsselt angeschaut werden. Das CI-CA-Modul vergleicht den Code in der Box mit dem gesendeten. Stimmen sie überein, werden die entsprechenden Programme dechiffriert und damit sichtbar. CI-CA-Module gibt es von verschiedenen Verschlüsselungen (Cryptoworks, Conax, Nagravision, Viaccess und bald auch von Irdeto). Um Pay-TV-Programme zu sehen, braucht man neben den CI-CA-Modulen, noch die TV Box, ein Multi-Access-Modul mit einem CI-Slot und die entsprechende Smartcard des Programmanbieters.
Common Interface - Der Grundgedanke für Common Interface ist folgender: Für die vielen kostenpflichtigen Fernseh- und Radioprogramme, Internet- oder Software- Angebote gibt es eine einheitliche Schnittstelle. Damit Sie mit der TV Box Irdeto, Cryptoworks, Conax, Nagravision, Viaccess verschlüsselte Programme empfangen können ist diese für das Common Interface - Zeitalter schon jetzt gerüstet. Mit den Multi-Access-Modulen für die TV Box stehen Ihnen natürlich auch alle Common-Interface-Möglichkeiten offen.
Community - Englisch für Gemeinschaft. Als Community wird im weitesten Sinne eine Gruppe von Internet-Usern bezeichnet, die das Interesse an einem Thema oder an einer Website verbindet und dazu anregt, miteinander zu kommunzieren. zum Beispiel werden die Benutzer einer bestimmten Newsgroup, eines Chats, Forums oder einer Mailing-List als Mitglieder einer jeweiligen Community betrachtet.
Comopt - gebräuchliche Bezeichnung für den kombinierten Lichtton (Film mit Lichttonspur).
Compact Disc - (CD) moderne Schallplatte, bei der die Toninformationen digital aufgebracht sind; sie zeichnet sich durch besonders hohe Klanggüte und Störfreiheit aus, siehe CD.
CompactFlash Card - Wechselspeicher für Digitalkameras mit bis zu 512 MByte. 8 Mbyte Speicherplatz im CF-Format kosten rund 50 Mark. CompactFlash gilt bei führenden Herstellern als Zukunftspeicher - so hat Casio seine jüngste Kamerageneration von SmartMedia auf CompactFlash umgerüstet.
Compact Flash - Speicherkarte bis zu 512 MB, wird in digitalen Kameras verwendet. Größe etwa eine Briefmarke. Diese Karte läßt sich über einen Adapter direkt in PCMCIA-Laufwerken auslesen.
Compiler - Programm, das die Programmiersprache so übersetzt, daß der Computer die ihm gegebenen Befehle realisieren kann.
compliance testing - englisch für Nachweisprüfung.
component coding - Komponenten-Codierung. Bei dieser Art der Digitalisierung eines FBAS-Signals wird das Signal zunächst in seine Anteile Y, B-Y und R-Y zerlegt; diese werden dann getrennt digitalisiert.
component - englisch für Bauteil, Komponente, (elektronisches) Bauelement.
Component - Farbsignal-Komponente: Ein Anteil der sich aus den drei Komponenten RGB zusammen setzenden Videosignale. Auch durch Umwandlung als YCrCb (bzw. Y, U und V) Komponenten (ein Anteil Luminanz und zwei Anteile Chrominanz) bekannt. In der Digitaltechnik bestimmen eine Matrix, ein Block oder einzelner Tripple von je einem der drei Anteile das Bildsignal. Jede Komponente wird getrennt (oder im Zeitmultiplex) weitergeleitet und verarbeitet.
Component-Signal - (YC-Signal oder S-Video) Das Component-Signal setzt sich zusammen aus dem Luminanz- und dem Chrominanz-Signal. Beide Signale bleiben beim Überspielen getrennt und werden über zwei Kanäle (Kabel) übermittelt. Die Bildqualität wird dadurch gegenüber dem FBAS-Signal erheblich verbessert. Diese Signalform, die für Auflösungen von 400 bis 430 Linien geeignet ist, wird als S-Video bezeichnet und findet bei S-VHS und Hi-8-Videogeräten Anwendung.
Component-Signal - RGB-Signal, Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für Rot, Grün und Blau, zählt zu den Komponentensignalen
Component-Signal - YUV-Signal, Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für das Helligkeitssignal Y und das Farbsignal, bestehend aus den Komponenten U und V (Rot minus Helligkeit, Blau minus Helligkeit), zählt zu den Komponentensignalen. Sorgt für eine Bildübertragung in Studioqualität
Component Video - Bezeichnung für das Videosignal, bei dem Helligkeit und Farbe getrennt von einander übertragen, verarbeitet und aufgezeichnet werden (Y/C-Signal). Die Aufteilung des Videossignals in Chrominanz- (Farbe) und Luminanz Anteile führt zu einer erhöhten Bildqualität. Vorteil ist, daß die Bildqualität auch über mehrere Generationen nahezu verlustfrei bleibt.
Component - Videoformate, die Helligkeits und Farbinformationen getrennt aufzeichnen: ein Signal für die Helligkeit und je eines für die Rot und die Blaudifferenz. Component-Formate sind: Betacam SP, Digital Betacam, DV, Betacam SX, D1, DVCPRO, D5, D6, D9, D10.
COM-Port - Synonym der seriellen Schnittstellen (RS-232) am PC.
Composing - Zusammenfügen, die Verbindung von mehreren Bildern. Begriff für die komplexe Bearbeitung von Bild-/Filmmaterial, die über reine Schnittfunktionen hinausgeht. Bild-"Komposition" durch Layering (layering).
composite chroma key - encoded chroma key. Chroma-Key, bei dem das Stanzsignal aus einem Composite-Videosignal abgeleitet wird (anstatt aus einem RGB-Signal).
composite coding - englisch für geschlossene Codierung. Abtastung und Digitalisierung des geschlossenen, nicht zerlegten FBAS-Signals.
Composite - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.
composite footprints - FBAS-typische Artefakte, footprint
composite signal - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.
Composite Video - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.
Composite Videosignal - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.
Compositing - Zusammenfügen, die Verbindung von mehreren Bildern. Begriff für die komplexe Bearbeitung von Bild-/Filmmaterial, die über reine Schnittfunktionen hinausgeht. Bild-"Komposition" durch Layering (layering).
Compression ratio - Kompressionsrate; Verhältnis der Datenmenge des komprimierten Signals zum unkomprimierten Signal. In der digitalen Videotechnik wird damit der Faktor bezeichnet, um den ein Signal im Datenvolumen komprimiert wird. Bei gleichem Kompressionsverfahren bedeutet eine kleinere Kompressionsrate ein besseres Signal. Verschiedene Techniken können jedoch je nach Bildinhalt unterschiedliche Resultate ergeben. Ein einzelnes unkomprimiertes Videobild nach CCIR 601 ist 830 kByte groß, eine Minute Video benötigt 1.26 GB. Offline-Schnittplätze nutzen Kompressionsfaktoren von 100:1 - 50:1, On-Line Schnittplätze und digitale Bandformate 10:1 - 2:1.
compromise format - englisch für Kompromiß-Format. Wiedergabe von Breitbildern auf dem 4:3-Bildschirm, wobei rechts und links schmale, gleich große Bildteile abgeschnitten werden, damit die schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand nicht zu breit werden und Bilddetails besser sichtbar sind.
Compurverschluß - gebräuchlicher Zentralverschluß zur Dosierung der Belichtung in Fotokameras.
CompuServe - Kommerzieller amerikanischer Online-Dienst mit weltweit etwa zwei Millionen Mitgliedern, der seit 1991 auch in Deutschland (mit rund 250.000 Mitgliedern) vertreten ist und seit 1995 den uneingeschränkten Internet-Zugang mit mehreren Einwahlknoten in Deutschland anbietet. CompuServe Europa ist seit Februar 98 unter einem Dach mit AOL Bertelsmann Europa, einem Joint Venture von America Online Inc. und der Bertelsmann AG.
Computer - Aus Hard- und Software bestehende, universell einsetzbare elektronische Rechenanlage zur Verarbeitung und Speicherung von Daten.
Computer-based training - CBT, Rechnergestützte Ausbildung. Die Verwendung eines Computers, um Schulungs- oder Ausbildungsinhalte zu übermitteln; auch bekannt als computergestützte Schulung (CAI), computergestütztes Lernen (CAL), computerbasierendes Training (CBI), und rechnerbasierendes Lernen (CBL).
Computermißbrauchversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Versichert sind Vermögensschäden des Versicherungsnehmers, die ihm durch die Herstellung, Abwandlung, Zerstörung und Beschädigung von Computerprogrammen, EDV-lesbaren Datenträgern oder in der Rechenanlage gespeicherten Daten zugefügt werden. Mit eingeschlossen sind auch das Eingeben von Daten in EDV-Geräte sowie die Entwendung von EDV-Geräten. Des weiteren ist eine Ausdehnung des Versicherungsschutzes möglich, z.B. auf den Datenmißbrauch Dritter.
Computer-Telefonie - Aus den USA stammender Begriff für eine neue Art von Systemen, bei denen Telefonie und die Computertechnik verschmelzen. Bei der Computer-Telefonie gibt es nur noch ein System, die Computer-Telefonie-Anlage, kurz CT-Anlage.
Computer-Telefon-Integration - Verbindung von Telekommunikationsanlagen und Computersystemen. Im Unternehmen werden zwei separate Systembereiche verbunden. Durch Computer-Telefon-Integration gestützte Anwendungen arbeiten die beiden Bereiche kooperativ zusammen, um eine neue Informationsqualität zu bieten.
Concealment - englisch für Verdeckung (error concealment), wird bei digitalen Systemen genutzt, um aufgetretene Datenfehler zu kaschieren.
Conditional Access System - Ein System, das den Zugang der Pay-TV-Abonnenten zu den für sie bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert (und dadurch Nicht-Abonnenten vom Empfang ausschließt).
Conference - englisch für "Konferenz"; entspricht einem Chat mit mehr als zwei Teilnehmern
confidence head - Confidence-Wiedergabekopf für Hinterbandkontrolle (während der Aufzeichnung).
Conjoint Measurement - Conjoint Measurement ist eine Marktforschungsmethode, mit dessen Hilfe für die Zufriedenheit der Kunden optimale Produkte in Abhängigkeit von Preis und Leistung konstruiert werden können.
Constant bitrate - Betriebsart digitaler Datenübertragung oder Aufzeichnungssysteme, in der die Datenrate eines komprimierten Datenstroms von Anfang bis Ende konstant ist. Häufig auch CBR abgekürzt.
Constant bitrate coded video - Ein komprimierter Video Datenstrom mit einer konstanten durchschnittlichen Datenrate.
Content - englischer Begriff für Inhalte, gemeint sind mediale Inhalte wie Audio- und Videosequenzen oder Bilder und Texte.
Content-Pages - Summe aller redaktionell genutzten Seiten auf Basis von Page Impressions zur Einschätzung der inhaltlichen Akzeptanz von Online-Angeboten.
Content-Provider - Content Provider oder CPs sind Firmen, die sich auf das Angebot qualifizierter Inhalte im Internet spezialisiert haben, beispielsweise Verlage, die Online-Zeitungen in das Internet stellen. Kommerzielle Onlinedienste wie CompuServe werden auch als Content Provider bezeichnet, da sie ihren Kunden spezielle Informationen anbieten.
Continuous Presence - Begriff aus der Videokonferenztechnik (Quad Split), Ist eine Form der Multipointkonferenz, bei welcher 5 Standorte in Bild und Ton teilnehmen können. Hierbei ist der Bildschirm aller teilnehmenden Standorte in 4 Zonen unterteilt. In jedem Bildschirmviertel ist ein Standort abgebildet.
contour accentuation - englisch für Konturverstärkung. Methode zur Anhebung von Konturen, um einen schärferen Bildeindruck durch eine höhere Kantenschärfe zu erzeugen.
contour correction - englisch für Konturentzerrung
contour - englisch für Umriß, Kontur, Bildrand, Bildkante
contouring - Im Videobereich: (unerwünschte) Konturbildung, kann z.B. bei digitalen Systemen auftreten, wenn die Quantisierung zu grob ist.
contour sharpness - englisch für Konturschärfe, Kantenschärfe. Methode zur Anhebung von Konturen, um einen schärferen Bildeindruck durch eine höhere Kantenschärfe zu erzeugen.
contribution - englisch für Zulieferung: im Fernsehbereich ist damit die Bereitstellung von "Sendematerial" (in Studioqualität) gemeint, von der Aufnahme bis zur Zuspielung an die Sende-Studios (bzw. zwischen den Studios) über Breibandnetz.
contribution level - englischer Begriff für Studioqualität, Sendequalität (von Bild- und Ton-Material).
Control A1 Anschluß - Multifunktionales Datenbus-System zu verbesserten Kommunikaton zwischen verschiedenen Sony Audio-Komponenten. So lassen sich Funktionen automatisieren und Texte z.B. zwischen CD-Player und Verstärker übertragen. Viele zusätzliche praktische Funktionen werden in Zukunft mit diesem Datenbus möglich sein.
Controller - Begriff aus der Computertechnik. Eine Baugruppe des Rechners, der kontrolliert und die richtige Abarbeitung von Befehlen in der richtigen Reihenfolge steuert. Übernimmt zum Beispiel die Kontrolle und Steuerung der Festplatte oder des Druckers.
Controlling - Begriff aus dem eCommerce. Instrument der Unternehmenssteuerung, der Controller beteiligt sich an der Unternehmensplanung und prüft, ob die Ziele des Unternehmens realisiert werden (z.B. Revision).
Control L - Standard für die Fernsteuerung von Videogeräten über Timecode, von Matsushita definiert und in deren Geräten eingesetzt.
Control S - Standard für die Fernsteuerung von Videogeräten über Timecode, von Sony definiert und in deren Geräten eingesetzt.
control track longitudinal - CTL. Kontrollspur bei Magnetbändern, in denen eine Hilfsinformation für die Synchronisation aufgezeichnet wird.
Coockie - Als Cookies werden Daten bezeichnet, die beim Besuch von Web-Sites auf der Festplatte des Besuchers abgelegt und beim nächsten Besuch der Seiten wieder abgerufen werden können, um den Benutzer zu identifizieren und so beispielsweise den Login zu sparen. Diese Informationen werden durch den Browser bei einem erneuten Aufruf an den Server zurückgeschickt, der sich früherer Aktionen auf dieser Seite erinnert und entsprechend die Darstellungsform ändern kann. Zum einen sollen sie den Content- und Service-Providern Informationen über das Nutzungsverhalten der User geben, zum anderen sollen sie den Nutzern das Internet-Surfen erleichtern. So kann der Anbieter erfahren, welcher Browser benutzt wird, wann der Besuch war und welche Angebote wahrgenommen wurden. Die Nutzer profitieren davon, indem ihnen beim nächsten Besuch maßgeschneiderte Angebote gemacht werden können, die ihrem letzten Besuch entsprechen. Um den Datenschutz zu gewährleisten, ist es nicht möglich, daß die Cookies eines Anbieters von einem anderen gelesen werden können. Darüber hinaus können die Nutzer nach jedem Internet-Ausflug die Cookies von der Festplatte löschen - dies geschieht jedoch nicht automatisch. Zu beachten bei Cookies ist immer, daß an einem Computer mit einem Browser immer auch mehrere Personen arbeiten können, das heißt eine eindeutige Identifizierung eines Nutzers ist auch mit Cookies nicht möglich.
Cookie - englisch für "Keks". Hilfsdatei von Browsern wie Netscape Navigator. Webserver schreiben Cookies auf die Festplatte des Benutzers und teilen z.B. eine Identifikationsnummer zu. Wenn der Nutzer diese Seite das nächste Mal aufruft, kann das Cookie ausgelesen werden und dient dem Webserver zur Identifizierung des Online-Besuchers, aber auch zu weitreichenderen Zwecken, z.B. zur Erforschung des Nutzerverhaltens.
Co-Produktion - Produktion mit einem oder mehreren Partnern.
Cordband - perforiertes Magnettonband; 16 mm oder 17,5 mm breit, mit einer oder mehren Tonspuren. Typisches Medium bei der Filmvertonung.
Cordmaschine - Tonbandmaschine für Cordbänder, wird überwiegend in der Synchronisation von Filmen eingesetzt, da sich die Perforierung an dem Filmmaterial orientiert.
Cord - Slangausdruck für perforiertes Magnettonband; 16 mm oder 17,5 mm breit, mit einer oder mehren Tonspuren.
Corporate Network - Privates Telekommunikationsnetz eines über mehrere Standorte verteilten Unternehmens oder Unternehmensverbundes. In einem Corporate Network können Sprach- und Dateninformationen zwischen den Standorten und Mitarbeitern des Unternehmens ausgetauscht werden. Sie entstanden zunächst als standortübergreifende Datennetze von räumlich verteilten Unternehmen. Heute eröffnen Corporate Network auch die Möglichkeit zur Sprach- und Bildkommunikation.
COS - Abkürzung für Cast On Strap. Englische Bezeichnung für den Herstellprozess des Plattenblocks einer Batterie durch die Verbindung der Plattenfahnen mehrerer gleichnamiger Elektroden (Parallelschaltung zur Erhöhung der Kapazität) in einer Polbrücke aus einer Bleilegierung.
co-sited samples - Zusammengehörige Abtastwerte (z.B. die Y- und C-Werte eines Pixels) eines digitalen Videosignals.
Courseware - Alle Materialien wie Software, Videos, Audio-CD's, Bücher, Tafeln und Computerprogramme, die notwendig sind, um eine vollständige audiovisuelle Unterrichtsstunde oder einen Schulungskurs zusammen zu stellen.
Courtage - Begriff aus dem eCommerce. Gebühr des Maklers für die Vermittlung eines Geschäftes, nach Abschluss eines Geschäfts an den Makler zu zahlen.
Covalieren - chemisches Verfahren, um die Laufeigenschaften eines Filmes zu verbessern und die elektrostatische Aufladung zu verhindern.
Cox-Box - Firmenbezeichnung für ein Gerät zum Einfärben von Schwarz/Weiß-Fernsehbildern; dabei können helle und dunkle Bildpartien abhängig von der Gradation getrennt eingefärbt werden (wurde früher z.B. bei Schrifteinblendungen benutzt). Entwicklung des Engländers Michael Cox.
CP - Abkürzung für Content Provider. Firmen, die sich auf das Angebot qualifizierter Inhalte im Internet spezialisiert haben, beispielsweise Verlage, die Online-Zeitungen in das Internet stellen. Kommerzielle Onlinedienste wie CompuServe werden auch als Content Provider bezeichnet, da sie ihren Kunden spezielle Informationen anbieten.
CPN - Abkürzung für Customer Premises Network. Inhouse-Bereich eines Kommunikationsnetzes, beispielsweise eines Corporate Network (CN) oder eines öffentlichen Breitbandnetzes.
cps - Abkürzung für Characters per Second. Gibt bei Druckern die Schnelligkeit in Zeichen pro Sekunde an.
CPS - Abkürzung für Characters per second. Wird in Kommunikationsprogrammen als Maß für die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit benutzt.
CPS - Abkürzung für Constrained Parameter Set
cps - Abkürzung für Cycles per Second, Perioden je Sekunde, Frequenz gemessen in Hertz.
CPU - Abkürzung für Central Processing Unit. Wird oftmals einfach als "Prozessor" umschrieben. Die CPU ist der Hauptprozessor eines Rechners, welches alle Informationen in dem Computer verarbeitet, Berechnungen durchführt und die Speicher verwaltet. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Prozessoren Familien entwickelt, z.B. 8080, 80486, Pentium, K6, Alpha Processor, Motorola 68xxx oder andere Computer Prozessoren. Die CPUs in den aktuellen Rechnern der Windows-Welt stammen überwiegend von den Marktführern Intel oder AMD. Die Herzstücke der Apple Macintosh werden von Motorola hergestellt.
Crab Dolly - Kamerastativ mit sog. Crab-Steuerung, dadurch besonders gut seitlich bewegbar (Crab-Gang = Krabbenlauf); ist durch Hydraulik ruckfrei in der Höhe veränderbar und wegen der Luftbereifung gegen kleine Bodenunebenheiten unempfindlich; enthält einen Sitz für den Kameramann
Cracker - Mit dem Begriff Cracker werden Person bezeichnet, die ohne Berechtigung in ein Computersystem eindringen. Im Gegensatz zu Hackern (die meist nur ihre "elektronische Visitenkarte" hinterlassen) verursachen Cracker häufig Schäden in Computern oder Netzen.
Crash-Mail - nennt man die Nachrichten im FIDO-Netz, die vom Sender ohne Zwischenstation an den Empfänger gesendet werden. Während das Point-Programm beim Versenden von Netmail den nächsten Node anruft, also die nächste Mailbox, wählt das Point-Programm bei Crash-Mail direkt die Mailbox des Empfängers der Nachricht an. Damit das funktioniert, muß das Point-Programm Zugriff auf eine Liste haben, in der zur Adresse des Empfängers die Telefonnummer hinterlegt ist. Im FIDO-Netz ist diese Liste die Nodelist.
crawl - englisch für Kriechen, schleichen, wandern. Typische Funktion für Titel, der als Textband seitlich durchs Bild läuft.
crawling - (effect) "Crawl(ing)-Effekt": unerwünschte langsame Bewegung in statischen Bildteilen, z.B. abwechselndes Erscheinen und Verschwinden dünner Linien (aliasing).
crawl title - englisch für Kriechtitel: läuft von rechts nach links über den Bildschirm.
Cray - Bezeichnung für ein Großrechner System der Firma Cray Research.
CRC - Abkürzung für Cyclic Redundance Code, zyklischer Redundanzcode. Ein für Fehlerentdeckung und deren Korrektur verwendeter Code. Verfahren zur Sicherung der Übertragung beliebiger Bitfolgen. Für eine zu übertragende Bitkette werden entweder 16 (CRC-16) oder 32 (CRC-32) Prüfbits berechnet und an die Information angehängt und mit ihr übertragen.
Credits - credit titles, Nachspann, Vorspann in einer Film- oder Videoproduktion. Listet die Beteiligten an der Produktion namentlich mit ihrer Funktion auf.
Crippleware - Eine Shareware-Abart, die aus der Tatsache entstanden ist, daß viele Nutzer sich trotz reger Nutzung von Shareware nicht registrieren lassen und dem Programmierer Geld überweisen. Die Autoren bringen folglich nur eingeschränkt funktionierende (verkrüppelte) Versionen ihrer Software auf den Markt, die sich erst nach Registrierung voll nutzen lassen.
crispening - englisch für Bildschärferegelung; Konturverstärkung; "Crispening" bezeichnet auch das elektronische Verfahren selbst, das mit Hilfe einer Differentiation des Y-Signals die Helligkeitsübergänge "versteilert".
Critical Incident Technique - Die Critical Incident Technique ist eine Methode zur Entwicklung effektiver Fragebögen, bei der über die Aussagen unzufriedener Kunden auf die wesentlichen Produkteigenschaften zurückgeschlossen wird.
CRM-Lösungen - CRM Customer Relationship Management Lösungen sind Softwareprogramme, die als primäres Ziel haben, Unternehmen bei der Verwirklichung von mehr Kundenorientierung zu unterstützen. Sie integrieren Anwendungen und Funktionen aus Vertrieb, Marketing, Call Center und Service, so daß alle Mitarbeiter im Prinzip auf die gleichen Kundendaten blicken. Geht weiter als Customer Interaction, da nicht nur eine Interaktion mit dem Kunden besteht, sondern eine langfristige Beziehung eingegangen wird.
crop - englisch für Einschränken, Beschnieden. Angewandt zum Beispiel bei key crop, Verschieben von Key-Rändern, um das Key-Gebiet zu "beschneiden".
Cropping - Bei Videokarten: Unter Cropping versteht man die Eigenschaft von Videoschnittkarten, Ränder des Videobildes, die auf normalen Fernsehern unsichtbar sind nicht aufzunehmen, also auszusparen. Dadurch reduziert sich die Auflösung von 768 x 576 Pixel auf bis zu 704 x 520 Pixel und somit auch der Speicherbedarf für die Aufnahme. Durch diesen Trick läßt sich entweder die Kompression bei gleichbleibender Datenübertragungsrate noch etwas erhöhen, oder man kann noch einige Sekunden mehr Material in einer 2 GB Datei unterbringen.
Cropping - In der Studiotechnik: Zum Videobild gehören im oberen und unteren nicht sichtbaren Bereich Bildzeilen, die keine inhaltliche Bildinformation tragen, zum Beispiel den VITC oder Videotext. Wird bei einem Effekt das Videobild verkleinert, werden diese Zeilen schwarz dargestellt. Es ist daher sinnvoll, das Bild durch Beschneiden (cropping) zu verkleinern und die ungewünschten Bereiche dadurch zu entfernen.
cross colour - In der Fachliteratur findet man zwei gegensätzliche Definitionen: 1) Unter "Cross-Colour-Störungen" wird gewöhnlich das Übersprechen des Luminanzsignals auf den Farbkanal (bei PAL und NTSC) verstanden. Es wird also ein "falsches", zunächst nicht vorhandenes Chrominanz-Signal erzeugt; 2) Manche Autoren verstehen darunter "Farb-Nebensprechen", d.h. die Beeinträchtigung der Luminanz-Information durch den Chrominanz-Anteil. (cross luminance)
cross-fade - englisch für Überblendung, Überblenden. Funktion in Bildmischern, Keyern oder Audio-mischern.
cross luminance - In der Fachliteratur findet man zwei gegensätzliche Definitionen: 1) Unter "Cross-Luminanz-Störungen" wird gewöhnlich das Übersprechen des Chrominanzsignals auf den Luminanzkanal (bei PAL und NTSC) verstanden. Es wird also ein "falsches", zunächst nicht vorhandenes Luminanz-Signal erzeugt. 2) Manche Autoren verstehen darunter "Luminanz-Nebensprechen", d.h. die Beeinträchtigung der Chrominanz-Information durch den Luminanz-Anteil. (cross colour)
Crossover-Kabel - Twisted-Pair-Netzwerkkabel (gekreuzte Belegung am RJ45-Stecker) zum direkten Verbinden von 2 Netzwerkkarten oder Hubs untereinander.
Crossposten - bedeutet, daß man ein Mail in mehrere Newsgroups gleichzeitig schickt. Es ist entgegen der Netiquette, in zuviele Newsgroups (größer 4) gleichzeitig zu posten. Um die nachfolgende Diskussion zu dem Thema auf eine Newsgroup zu beschränken, sollte man zu Beginn der Nachricht die gewünschte Newsgroup hinter "Followup-To:" angeben. Damit wird verhindert, daß in allen Newsgroups, in die die Nachricht gepostet wurde, dieselben Diskussion stattfinden.
Cross-Selling - Begriff aus dem eCommerce. Möglichkeiten über den Ursprungskauf hinaus weitere Käufe aus anderen Produktbereichen zu realisieren.
Crosstalk - englisch für Nebensprechen, Übersprechen, Einstreuung
CRT - Abkürzung für Cathode Ray Tube, umgangssprachlich auch als Bildröhre bezeichnet, Kathodenstrahlröhre (siehe auch Elektronenkanone, Braunsche Röhre, Phosphor). Eine in Fernsehgeräten und Monitoren verwendete Vakuumröhre. Die im Hals der Röhre befindliche Elektronenkanone emittiert einen Elektronenstrahl, der auf die Rückseite der Bildröhrenfront trifft. Diese Fläche ist mit Phosphor beschichtet, der zum Leuchten gebracht wird und die Bildschirmanzeige erzeugt. Im Gegensatz zu den neuen TFT -Displays wird das Bild hier noch auf konventionelle Weise durch einen Elektronenstrahl dargestellt, der auf eine Fluoreszenzscheibe auftrifft. Nachteile - austretende (Gamma-)Strahlung; hoher Platzbedarf; es kann nicht der gesamte Bildschirm zur Darstellung genutzt werden.
Cryptor - Entschlüssler werden benutzt um Datenkommunikation abhörsicher zu machen. Die Verschlüsselungssysteme müssen an Sende- und Emfangsstelle installiert werden.
CSS - Abkürzung für Content Scrambling System. Auf DVDs angewandte Datenverschlüsselung, die es unmöglich macht, eine digitale Kopie von einer DVD zu machen.
CSS - Abkürzung für Customer Service System: System zur Servicesteuerung und Serviceunterstützung. Neben der Zuteilung der Aufträge für den Kundendienst meist auch ein HelpDesk zur Beantwortung der häufigsten Kundenprobleme.
CSTA - Abkürzung für Computer Supported Telecommunication Applications - Der CSTA-Standard (Computer Supported Telecommunication Applications) geht auf eine Initiative von Dialogic und der ECMA zurück. CSTA ist keine Schnittstelle im eigentlichen Sinn, sondern ein Leitfaden für die standardisierte Implementierung von CTI-Funktionen in TK-Anlagen und Computern, der Framework-Architektur, Dienste und Protokolle definiert. CSTA = Computer Supported Telephone Application - Standardisierte Schnittstelle zwischen Computer, Telefonanlage und/ oder Zusatzgeräten zur Übertragung gesprächsbegleitender Daten.
CT - Abkürzung für Computer-Telefonie - Nutzung eines Computersystems als Vermittlungsanlage durch Integration von Telefoniekomponenten und entsprechender Softwarefunktionen in ein Rechnersystem (auch CT-Anlage).
CTCM - Abkürzung für Chrominance Time Compression Multiplexing. Chrominanz-Zeitmultiplex mit zeitlicher Signal-Kompression bei der Video-Bandaufzeichnung: Bei M-II (Panasonic) verwendetes Verfahren, das im wesentlichen dem CTDM-Verfahren bei Betacam SP der Firma Sony entspricht.
CTDM - Abkürzung für Compressed Time Division Multiplex. Komprimiertes Zeit-Multiplex, Zeitmultiplex mit zeitlicher Signal-Kompression: Ein Verfahren, das bei Betacam SP (Sony) angewandt wird, um die Chrominanzanteile U und V des Videosignals nacheinander auf der C -Spur zeitlich parallel zum Y-Signal (auf der Y-Spur) aufzeichnen zu können.
C-Tel - Analoges, zellulares Mobilfunknetz von T-Mobil. Nahezu bundesweite Flächendeckung. Versorgung in Großzellen mit einem Radius von etwa 20 km und in Kleinzellen mit einem Radius von 3 km in den Ballungsräumen. Zugangskennziffer (01 61). T-C-Tel bietet einen schnellen Verbindungsaufbau und hohe Gesprächsqualität. Zugriff von unterwegs auf viele praktische Service-Leistungen (zum Teil mit Zusatzgeräten) wie Daten- und Faxkommunikation. Wurde Ende 2000 zu Gunsten der D-Netze eingestellt.
CTI - Abkürzung für Computer-Telefonie-Integration. CTI-Systeme verbinden den PC mit Telekommunikationsanlagen (TK-Anlagen) und unterstützen den Anwender beim Telefonieren. So kann beispielsweise direkt aus einer Datenbank eine Rufnummer per Mausklick gewählt werden oder bei einem kommenden Ruf die der eingehenden Nummer entsprechenden Notizen oder Daten am Monitor angezeigt werden. CTI besteht aus drei Bestandteilen: dem CTI-Link zwischen der TK-Anlage und einem Computersystem (Hardware), der CTI-Softwareschnittstelle mit Funktionen zur Steuerung der TK-Anlage (Systemsoftware) und der Anwendung, die Informationen aus der TK-Anlage nutzt und steuernd in den Ablauf von Anrufen eingreift (Anwendungssoftware).
CTI-PLUS - Abkürzung für Color Transition Improvement, Schaltung für konturenscharfe Übergänge plus hervorragende Bildschärfe im Detail. Technologie in Fernsehempfängern um die Bildschärfe zu verbessern.
CTL - Abkürzung für Control Track Longitudinal. Steuerspur oder Kontrollspur (Längsspur) auf dem Videoband für die Aufzeichnung eines Synchronisiersignals zur Steuerung des Bandtransportes und der Kopftrommel-Rotation; dieses Signal ermöglicht die spurgenaue Abtastung bei der Wiedergabe. (Dieses System wird z.B. bei VHS verwendet; bei anderen Formaten, z.B. bei 8mm, wird das sog. Pilotton-Spurnachführsystem (pilot tone tracking) eingesetzt.) Die CTL-Impulse werden auch zur Schnittsteuerung herangezogen, und zwar dann, wenn die LTC- bzw. VITC-Signale nicht zur Verfügung stehen oder aus anderen Gründen nicht verwendbar sind. DV-Format enthält mit Ausnahme von DVCPro kein CTL, was den Schnitt weniger zuverlässsig macht.
CTL-Impuls - Steuersignal auf dem Videoband. Es sorgt bei der Wiedergabe für eine korrekte Abtastung der Bildspuren. Viele Schnittgeräte benutzen den CTL-Impuls zum Auffinden der Bandstellen.
Cue - eigentlich: Zeichen, Kommando, Kommandozeichen, Einsatz(signal); Markierung einer Magnetband-Schnittstelle mit Hilfe eines Tonsignals; bei Magnetaufzeichnungen bedeutet "Cue" oftmals "Bildsuchlauf vorwärts"; cue track.
Cue Marke - kurzer Ton-Piepser zur Markierung einer MAZ-Schnittstelle
cue - Slangbegriff für das Stichwort oder den Einsatz geben, eine Szene abfahren lassen. Auf den Punkt genau positionieren.
Cue-Spur - Kommandospur, Merkspur, Hilfstonspur. Tonspur auf dem MAZ-Band für die Markierungssignale (Cue-Marken), früher für Regieanweisungen oder Kommentare, auch zur Schnittstellen-Markierung. Heute vorwiegend für digitalen Adreßcode (LTC Longitudinal Timecode).
cue time - englisch für Cue-Zeit, Suchlaufzeit.
Cue-Tone-Editing - elektronisches Schneideverfahren, das mit Tonmarkierungen auf der Cue-Spur des Magnetbandes arbeitet.
cue track - englisch für Cue-Spur, Kommandospur, Merkspur, Hilfstonspur. Tonspur auf dem MAZ-Band für die Markierungssignale (Cue-Marken), früher für Regieanweisungen oder Kommentare, auch zur Schnittstellen-Markierung. Heute vorwiegend für digitalen Adreßcode (LTC Longitudinal Timecode).
CUG - Abkürzung für Closed User Group, Geschlossene Benutzergruppe. Gruppe festgelegter Benutzer innerhalb des T-Net ISDN mit dem Ziel einer größtmöglichen Sicherheit (z.B. für Datenkommunikation).
Curing - Chemischer Prozess, dem die Gitterplatten für Bleibatterien nach dem Pastieren unterzogen werden. Er lässt sich im wesentlichen in 3 Stufen untergliedern - Oxidation des Restbleis zu PbO; Bildung der Übergangsstruktur Gitter / Masse; Trocknung der Platte, In Abhängigkeit der Temperaturführung des Curing-Prozesses kann auch eine Umwandlung von tri- in tetrabasiches Bleisulfat erfolgen.
Curriculum - (plural Curricula) Konzept des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs einer Unterrichtseinheit oder eines ganzen Unterrichtsfaches. Beinhaltet die Auflistung von Lernzielen, Lerninhalten und methodischen Hinweisen.
Cursor - englisch für Zeiger, Fadenkreuz für den interaktiven Dialog auf dem Bildschirm, Schreibmarke, die zur Anzeige der Schreibstelle am Bildschirm dient.
Customer Lifetime Value - Darunter wird die Summe aller zu erwartenden Erträge eines einzelnen Kunden verstanden, bereinigt um die dem Kunden direkt zuordenbaren Kosten, abgezinst auf den aktuellen Wert. Die Verfolgung des Customer Lifetime Value als Zielgröße im Marketing stellt ein Konzept dar, sich nicht nur an dem kurzfristigen, in einer Periode mit einem Kunden erzielbaren Erfolg zu orientieren, sondern sich an dem langfristigen Wert der Kundenbeziehung mit all seinen Ein-und Auszahlungsströmen zu orientieren. Der Customer Lifetime Value ist in der Regel um so höher, je höher die Kundenzufriedenheit ist.
Customer Relationship - CRM ist eine kundenorientierte Unternehmensphilosophie, die mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien versucht, auf lange Sicht profitable Kundenbeziehungen durch ganzheitliche und individuelle Marketing-, Vertriebs- und Servicekonzepte aufzubauen und zu festigen. Unter Customer Relationship Management (CRM) verstehen wir die ganzheitliche Bearbeitung der Beziehung eines Unternehmens zu seinen Kunden. Kommunikations-, Distributions- und Angebotspolitik sind nicht weiterhin losgelöst voneinander zu betrachten, sondern integriert an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Zentrales Meßkonstrukt des CRM-Erfolges ist der Kundenwert (Lifetime Value (LTV) und die Kundenzufriedenheit, die somit Indikatoren für den langfristigen Unternehmenswert darstellen. Die Steigerung des Kundenwertes darf dabei nicht alleinige Aufgabe des Vertriebs und des Marketings sein, obwohl diese hier einen besonders hohen Einfluß haben. Die Ausrichtung am Kundenwert ist von der Marktseite auf die Produktionsseite zu transportieren und somit vollständig im Unternehmen zu implementieren. Ziel des CRM ist es, wirtschaftlich orientierte Entscheidungskriterien und Kriterien der Kundenzufriedenheit zur Verfügung zu stellen, um eine Optimierung des Kundenportfolios im Hinblick auf den Unternehmenswert zu erreichen. "Es ist teurer einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten".
Cut - englisch für Schneiden; speziell Film- und Magnetbandschnitt.
cut - Slangbegriff im Film und Videobereich für Harter Schnitt, abruptes Einblenden.
Cutter(in) - Berufsbezeichnung für die Mitarbeiter(innen), die den Film, EB-oder MAZ-Schnitt durchführen.
Cutterbericht - Formular, das alle für den Schnitt wichtigen Angaben über eine Szene enthält.
CVBS - englischer Begriff für FBAS, ausgeschrieben "Composite Video Burst Sync".
CVr - Abkürzung für C-Verstärker in BK-Anlagen.
Cybercash - Einer von verschiedenen Versuchen, den Zahlungsverkehr übers Internet sicherer zu machen, ist ein im Dezember 1997 angelaufenes Pilotprojekt verschiedener Banken und Sparkassen. Am Projekt beteiligte Kunden und Händler eröffnen ein virtuelles Konto, auf das sie Cybercoins überweisen. Geht ein Kunde einkaufen, identifiziert er sich über ein Paßwort, füllt eine CyberCoin-Lastschrift aus und läßt den entsprechenden Betrag von seinem Konto auf das des Händlers umbuchen. Anonymes Bezahlen ist jedoch nicht möglich.
Cyberspace - Das Wort cyberspace ist die Wortschöpfung des amerikanischen Science-Fiction-Autors William Gibson in seinem 1984 erschienenen Roman Neuromancer. Der Begriff bezeichnet eine vom Computer simulierte, virtuelle Welt, die zwar der Realität weitgehend nachempfunden ist, aber nur in der Welt der Computer existiert. Virtueller Datenraum hinter dem Bildschirm. Cyberspace steht eigentlich für die direkte Koppelung von Mensch und Computer über eine direkte Hirn-Computer-Vernetzung in dem der Anwender sich frei im virtuellen Raum bewegen kann. Die vom Computer berechneten Wechselwirkungen werden in realistischen Bildeindrücken, akustischen Signalen und simulierten Beschleunigungskräften an den Benutzer bzw. Zuschauer weitergeben. . Inzwischen ist es die umgangssprachliche Bezeichnung für die Gesamtheit der weltweiten elektronischen Kommunikation.
CYMK - Abkürzung für das Farbsystem der komplementären Grundfarben in der Sortierung, Cyan - Yellow - Magenta - Black. Hauptsächlich in der Druckindustrie angewandter Farbraum. Dabei handelt es sich um die vier im Mehrfarbendruck benutzten Primärfarben. Durch Variation der Intensität von Cyan, Magenta, Gelb bzw. Schwarz werden neue Farben erzeugt. Dieses Farbgebungsverfahren wird als subtraktives Verfahren bezeichnet: Wird keine Farbe subtrahiert, entsteht die Farbe Weiß, während die vollständige Subtraktion aller Farben Schwarz erzeugt. Wird im professionellen Grafik und Druckbereich (Offsetdruck) genutzt. Die Datei eines Bildes wird in diese vier Bestandteile zerlegt und für jede einzelne Farbe ein Film, bzw. eine Druckplatte hergestellt. Der Druck der einzelnen Farben erfolgt durch Übereinanderdruck und der dadurch bedingten Mischung. CMYK erlaubt in der Grafik auch die Speicherung von sogenanten Key oder Alpha Informationen. Ist eine RGB-Grafik für die Druckausgabe bestimmt, so muß zuerst eine sogenannte Vierfarbseparation durchgeführt werden, bei der die drei RGB-Farbwerte in die vier CYMK-Werte der Druckfarben umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß der Farbumfang (oder Gamut) bei CYMK geringer ist als bei RGB und daher Farbverschiebungen auftreten können, die vor dem Druck ausgeglichen werden müssen. Zum Abspeichern von CYMK-Grafiken empfiehlt sich beispielsweise das .PSD -Format von Photoshop, in dem auch Angaben über den jeweiligen Farbmodus abgespeichert werden können.