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@ - Verbindungszeichen, genannt Klammeraffe, wird ausgesprochen wie das englische at. Ist der verbindende Bestandteil einer E-Mail-Adresse zwischen User Namen und Host, zum Beispiel in

100-Hertz-Technik - bei Fernsehgeräten verwendete Technik, um störendes Großflächenflimmern zu vermeiden

100 Hz - Die 100 Hz-Technologie sorgt bei Fernsehgeräten für ein flimmerfreies Bild durch die Verdoppelung der Bildwiederholfrequenz, die bei herkömmlichen Fernsehgeräten nur 50 Hz beträgt.

1080i - Digitales amerikanisches HDTV Verfahren mit 1080 Bildzeilen und Interlaced Technik.

3DNow! - 3DNow! ist eine Erweiterung der x86-Prozessorarchitektur von AMD (ähnlich wie MMX von INTEL), die deutlich gesteigerte Gleitkomma-Rechenleistung für die dreidimensionale (3D) Grafik- und Multimedia-Anwendungen auf gängigen PC-Konfigurationen unter Microsoft Windows bietet. Als Vorteile der 3DNow!-Technologie verspricht AMD verbesserte 3D-Leistung, Darstellung realitätsnaher und lebensechter 3D-Bilder und -Grafiken, erstklassige Ton- und Videowiedergabequalität sowie eine höhere Internet-Performance. Bei aller Begeisterung sollte beachtet werden, dass 3DNow! durch die jeweilige Software unterstützt werden muss, damit die Vorteile zum Tragen kommen.

4:1:1 - Heute kaum mehr gebräuchliches Abtastverhältnis für Komponentensignale (Y, Cr, Cb) bei der Digitalisierung. Die drei Zahlen sind Vielfache der “Grundfrequenz” von 3,375 MHz. D.h. das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 3,375 MHz. Hält aber mit der DV-Technik wieder Einzug in die Studiotechnik

4:2:0 - Abtastverhältnis für Signale (Y, Cr, Cb) nach dem DV Standard. Das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 3,375 MHz, wobei entweder eine Abtastung des C-Signales erfolgt oder eine Zeitkompression der Cr/Cb Anteile, die zuvor im 4:1:1 Verhältnis abgetastet wurde

4:2:2:4 - Abtastverhältnisse für Komponentensignale (Y, Cr, Cb) und ein zusätzliches Key-Signal. Das Luminanz-Signal und das Key-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 6,75 MHz

4:2:2 - Abtastverhältnis für Komponenten-Signale (Y, Cr, Cb) nach der CCIR-601-Norm. Das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 6,75 MHz

4:4:4:4 - Abtastverhältnisse für Komponentensignale (Y, Cr, Cb oder RGB) und ein zusätzliches Key-Signal. Das Luminanz-Signal, das Key-Signal und auch das Chrominanzsignal wird mit 13,5 MHz abgetastet, bzw. im Falle von RGB alle drei Kanäle mit gleicher Abtatstrate.

4:4:4 - Abtastverhältnis für Komponenten-Signale (Y, Cr, Cb) und RGB-Signale. Das Luminanz-Signal und auch das Chrominanzsignal wird mit 13,5 MHz abgetastet, bzw. im Falle von RGB alle drei Kanäle mit gleicher Abtatstrate

480i - Neuer digitaler amerikanischer Standard für das “normale“ Fernsehen mit Interlaced Technik

480p - Neuer digitaler amerikanischer Standard für das “normale“ Fernsehen mit progressiver Technik

4-field-sequence - colour framing

4fsc - 4 x subcarrier frequency, 4-fache Farbträger-Frequenz: mit dieser Frequenz wird ein FBAS-Signal abgetastet, um es zu digitalisieren

4-Kopf-Technik - Ein Videorecorder hat im Prinzip zwei rotierende Köpfe, die Bildinformationen auf das Magnetband schreiben (Aufnahme) bzw. sie von Band ablesen (Wiedergabe). Geräte mit vier Köpfen bieten außerdem perfektes Standbild und Zeitlupe ohne störende Streifen sowie hervorragende Bildqualität bei Aufnahmen mit halber Bandgeschwindigkeit (Long-Play-Betrieb). Spitzengeräte mit Schnittfunktionen haben sieben Köpfe (vier Videoköpfe, zwei HiFi-Stereo-Köpfe und einen rotierenden Löschkopf).

5.1-Surround Eingang - Signaleingang für das Surround Verfahren mit sechs Kanälen. Moderne, digitale Mehrkanalsysteme arbeiten mit der Front-, zwei rückwärtigen Kanälen und einem Subwoofer Kanal. Entsprechende Decoder - sei es als separate Geräte oder integriert in Verstärker oder DVD-Player - haben also sechs Analogausgänge. Um diese sechs Signale weiterverarbeiten zu können, sollten Surround-Verstärker oder –Receiver mit entsprechenden Eingängen ausgestattet sein, meist in Form von sechs Cinchbuchsen, manchmal auch als Sub-D 25pol Buchse. Geräte mit 5.1-Eingang brauchen im übrigen mindestens fünf integrierte Endstufen - der Subwoofer-Kanal wird meist nur als Pre-Out ausgegeben. Für ihn steht die “1“ hinter dem Punkt.

720p - Digitales amerikanisches HDTV Verfahren mit 720 Bildzeilen und progressiver Bildwiederholfrequenz.

8514/A - Ein von IBM entwickelter, analoger (nicht mehr ganz aktueller) Grafikstandard mit einer Auflösung von 1024 x 768, der in dieser Auflösung 256 Farben reproduzieren kann. Er arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 86Hz (interlaced), mit einer horizontalen Frequenz von 35kHz und einer Bandbreite von 38 MHz.

8-field-sequence - colour framing

a/b-Adapter - Ein Gerät, über das Geräte für das analoge Telefonnetz mit dem ISDN-Netz verbunden werden können. Der Adapter sorgt für die Anpassung der Daten an das digitale ISDN-Netz. Am Adapter kann außerdem eingestellt werden, auf welche MSN das angeschlossene Gerät bei einem Anruf reagieren soll. Im EURO-ISDN tastet der a/b-Adapter das analoge Signal 8000 mal pro Sekunde ab. Pro Abtastvorgang erkennt der Adapter 256 verschiedene “Zustände” des analogen Signals. 256 verschiedene Zustände lassen sich durch einen 8-Bit-Wert darstellen. Daraus ergeben sich die 64.000 bps im ISDN.

a/b-Port - Zweidrähtige Anschaltmöglichkeit von Endeinrichtungen: z.B. zur Anschaltung von analogen Endgeräten wis Telefon, Fax, Modem, etc. an das Telefonnetz.

A/B roll editing - AB-Roll-Schnitt: Videoschnitt mit Überblendung von der Zuspielmaschine A zur Maschine B; eine MAZ mit AB-Roll-Schnitt-Funktion spart eine Zuspielmaschine ein.

a/b-Schnittstelle - 2-Draht-Anschaltemöglichkeit von analogen Endgeräten wie Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem an das Telefonnetz oder Telefonanlagen. Schnittstelle für den Anschluss von analogen Telekommunikationseinrichtungen

a/b-Schnittstelle - Schnittstelle an ISDN-Geräten, an die man analoge Telefone, Faxgeräte oder Modems anschließen kann (siehe a/b-Terminaladapter).

a/b-Terminaladapter - Dient zum Anschließen analoger Telefone, Faxgeräte oder Modems an das ISDN-Netz (siehe a/b-Schittstelle).

A/D - Analog-Digital

A/D conversion - Analog-Digital-Wandlung

A/D-Wandler - Wandelt Analogsignale in digitale um. Dazu werden die elektrischen Schwingungen in kurzen Zeitabständen “abgetastet“, dann wird jeder Abtastwert in eine binäre Zahl umgewandelt. Im Allgemeinen wird das duale Zahlensystem mit nur zwei Zuständen, 1 und 0, bei der Digitalisierung angewandt. Je mehr Zahlenstellen das System verarbeiten kann, desto größer die Genauigkeit. Die CD kann 16-stellige Dualzahlen speichern.

A/H - Abtast-Halte (-Schaltung)

A/V - Audio/Video (oder “audiovisuell”) Die Abkürzung wird häufig bei externen Anschlüssen von Heimgeräten verwendet.

AAE - Abkürzung für Automatic Assemble Editing; siehe Assemble Schnitt

AAL - ATM Adaptation Layer wörtl.: ATM-Anpassungs-Schicht. Der Layer setzt digitale Ton-, Bild-, Video- und Datensignale in das ATM-Zellenformat um und umgekehrt. Man unterscheidet fünf AALs: * AAL1 unterstützt verbindungs-orientierte (connection-oriented) Dienste mit konstanter Bitrate (CBR) und speziellen Timing- und Verzögerungs-Anforderungen. * AAL2 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate (VBR), z.B. bestimmte Video-Übertragungsstandards. * AAL3/4 unterstützt sowohl verbingslose, als auch verbindungsorientierte Dienste mit variabler Bitrate. * AAL5 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate. Dieser Layer wird auch als “Simple and Efficient Adaptation Layer” (SEAL) bezeichnet (etwa: Einfacher und effizienter Adaptations-Layer).

Abbildungsebene - Ebene in einer Kamera, in der ein Bild scharf abgebildet wird; ist das abgebildete Objekt unendlich weit entfernt, so ist der Abstand der Abbildungsebene vom Hauptpunkt des opt. Systems gleich der Brennweite

Abbildungsfehler - Fehler im abgebildeten Objekt auf der Abbildungsebene, hervorgerufen durch mangelhaftes Glas der Linsen; siehe Aberration; Astigmatismus

Abbildungsgröße - Objektive unterschiedlicher Brennweite erzeugen in der Kamera unterschiedliche Abbildungsgrößen der aufgenommenen Objekte

Abbl. - Abkürzung für abblenden

Abblende - Abblende beim Ton durch Absenken des Tonsignals bis Null

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz;1) beim Film durch Schließen einer Blende

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz; beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis Null

ABC - Abkürzung für Automatic Beam Control, zu deutsch Automatische Strahlregelung, mit der in Monitoren der Ablenkstrahl den Erfordernissen entsprechend automatisch ausgesteuert wird

Abdecken - Begrenzung der Beleuchtung einer Bühnenfläche

Abdecken - Unsichtbarmachen störender Gegenstände im Bildfeld

Abdeckfahnen - Beleuchtung, zur Begrenzung der Beleuchtung dienen Metallfahnen am Beleuchtungskörper

Abdeckfahnen - Bühne, zum Kaschieren unerwünschter Gegenstände im Bildfeld werden Stoffbahnen verwendet

Aberration - Abbildungsfehler bei einfachen Objektiven; chromatische Aberration: mangelhaftes Glas der Objektive erzeugt unterschiedliche Brennweiten für unterschiedliche Farben, z.B. für Rot, Grün oder Blau; dadurch ergeben sich Unschärfen; durch eine Kombination von Linsen aus unterschiedlichen Glassorten kann das weitgehend vermieden werden. Sphärische Aberration: die Randzonen und Mittelzonen der Objektive haben unterschiedliche Brennweiten; dadurch ergeben sich Unschärfen bei der Abbildung; kann durch Abblenden der Randzonen vermieden werden.

Abgehender Ton - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

Abgehendes Bild - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

abgez. BN - abgezogenes Bildnegativ

abgez. UO - abgezogenes Umkehr-Original

Abhörlautsprecher - hochwertige Lautsprecheranlage zum Beurteilen und zum Kontrollieren der Tonaufnahmen im Regieraum

Abklammern - Markieren eines Film- oder Tonteiles zur Schnittvorbereitung

ABKW - audio breakaway.

Ablaufplan - bei Fernseh-, Film- oder Rundfunkproduktionen der Plan über die Reihenfolge der aufzunehmenden einzelnen Szenen

Ablaufplan - bei Sendungen der Plan, der alle Sendevorgänge in zeitlicher Reihenfolge enthält

Abläuten - Hup- oder Läutezeichen bei Tonfilmaufnahmen, die Beginn und Ende der Aufnahme anzeigen und absolute Ruhe fordern

Ablenkeinheit - Ein Draht zu einer Spule gewickelt und eventuell mit einem Ferrit-Kern versehen. Diese kann durch Anlegen von Spannungen einen Elektronenstrahl in seiner Richtung ablenken.

Ablenkung - horizontale und vertikale Ablenkung eines Elektronenstrahls, z.B. in der Bildröhre

Ablesewinkel - Der horizontale und der vertikale Ablesewinkel eines Displays gehören zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Marktübliche Displays besitzen einen vertikalen Ablesewinkel von insgesamt 140 Grad und können dadurch auch von der Seite noch ausreichend gut abgelesen werden. Neu entwickelte Flachbildschirme erreichen bisweilen sogar Ablesewinkel von 160 Grad.

A-B roll - Eine Methode, bei der Audio/Video Informationen von zwei Videobandmaschinen parallel zugespielt werden. Wird eingesetzt für den Zweck der Synchronisation von sequentiellen Information auf ein drittes Band, normalerweise ein durch Blenden oder Umschnitte zusammengesetztes Master-Band.

Abschaltautomatik - Nach Sendeschluß schaltet sich der Fernsehempfänger automatisch aus. ( Sleep-Timer)

Abschattung - durch Gebäude oder durch natürliche Hindernisse hervorgerufene Schwächung der elektromagnetischen Wellen eines Senders

Abschirmung - um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt

Absenzfilter - Gerät zum Absenken bestimmter Frequenzbereiche bei der Tonaufnahme

Abshooten - Abspeichern einer Kameraeinstellung im Rechner

ABSOC - Advanced Broadcasting Systems of Canada

Abspann - Titel am Ende einer Sendung

Abspieleinrichtung - Gerät oder Geräteanlage zur Wiedergabe von Bild- oder Tonträgern; z.B. Filmgeber, MAZ, Tonbandgerät, Plattenspieler usw.

AB-Stereophonie - stereophone Tonaufnahmen mit zwei im Ohrabstand aufgestellten Mikrofonen

Abstimmdiode - Kapazitätsdiode, deren Kapazität von einer angelegten Spannung abhängig ist; kann durch Veränderung der Spannung variiert werden; Verwendung zur Abstimmung in hochfrequenten Empfänger-Schwingkreisen

Abstrahlverhalten - Die Art und Weise wie breit- oder engwinkelig eine Lautsprecherbox Schall abstrahlt. Dabei ist es letztlich kein Qualitätskriterium, ob eng oder breit. Die Gleichmäßigkeit des Abstrahlwinkels bei allen Frequenzen ist entscheidend, damit reflektierter Schall die gleiche Klangfarbe besitzt wie der Direktschall vom Lautsprecher.

Abtaster - Gerät oder Geräteteil zum Abtasten von Bildträgern und Umwandlung der Informationen in elektrische Spannungen, z.B. beim Filmgeber, Diaabtaster usw.

Abtastrate - Beim Digitalisieren analoger Signale werden in kurzen Zeitabständen Proben entnommen. Die Abtastrate, auch Samplingfrequenz, gibt die Anzahl der Proben pro Sekunde an. Soll ein Gerät bis 20 Kilohertz übertragen, muß die Abtastrate mindestens doppelt so groß, also 40 kHz sein. CD-Player arbeiten mit 44,1 Kilohertz Takt, bei DAT ist 48 kHz Standard, bei DSR 32 kHz. Mini-Disc-Recorder nehmen grundaätzlich mit 44,1 kHz auf, können andere Abtastraten aber meist mit Hilfe eines Samplerate-Konvertres umwandeln.

Abtastung - zeilenweises Abtasten einer beliebigen planen Vorlage, um die optischen Eindrücke in elektrische Signale umzuwandeln

Abtastzeile - Eine horizontal über den Bildschirm verlaufende Zeile, die der von der Elektronenkanone emittierte Elektronenstrahl abtastet.

AB-Verfahren - Anpassung unterschiedlicher technischer Systeme aneinander

AB-Verfahren - Laufzeitstereophonie

ABVr - AB-Verstärker in BK-Anlagen

Abziehen - Schnitt des Original-Bildnegatives oder des Umkehr-Originals; kann auch Einfügen von Titeln, Tricks und Blenden beinhalten

AC-3 - digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Wird in Kinos verwendet und entwickelt sich auch zum Standard-Tonformat der DVD. Dolby Digital arbeitet mit 5+1 Kanälen: vorne links, vorne rechts, vorne Mitte, hinten links, hinten rechts und Subwoofer. Die fünf Hauptkanäle sind völlig separat und mit vollem Klangniveau auf der DVD gespeichert. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3 DVD’s muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein oder ein externer Decoderbaustein zwischen geschaltet werden.

AC-3 - Ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 Kanälen für Raumklang. Bekannt auch als Dolby Digital vom Unternehmen Dolby Laboratories (siehe Dolby).

AC - Abkürzung für Alternating Current; engl. Wechselstrom

ACATS - Abkürzung für Advisory Committee on Advanced Television Services. Beratungskomitee für fortgeschrittene Fernsehdienste (auf privatwirtschaftlicher Basis) in den USA, beschäftigt sich vor allem mit der Einführung von HDTV.

ACC - Abkürzung für Automatic Colour Correction. Automatische Farbkorrektur, z.B. in Filmabtastern.

ACC - Abkürzung für Automatic Contur Control. Ein Bildverbesserungssystem von Grundig für die Video-Wiedergabe. ACC soll Schärfe und Rauschen von Video-Geräten optimieren; vergleichbar mit dem Studio Picture Control (SPC) von Philips

access setup time etwa: Zugangs-Einrichtzeit (oder -Vorbereitungszeit). Darunter versteht man die Zeit, die ab Beginn des Übertragungsprozesses zum Einrichten eines Übertragungspfades zwischen einem Ausgangs- und einem Zielpunkt erforderlich ist.

AC-Coefficient - Wechselstromkoeffizient - Der Koeffizient der diskreten Kosinustransformation, für den die Frequenz in einer oder beiden Dimensionen ungleich Null ist.

Account - Zugangsberechtigung zu einem Online-Dienst, einer Mailbox- oder eines Netzwerksystems, eingerichtet von einem Provider. Mit Ihrem Benutzernamen und einem Paßwort, der von dem Provider vergeben wird, können Sie Ihren “Internet-Account“ nutzen.

Achromatisch - so heißen Linsensysteme mit bestimmten korrigierten Farbfehlern; z.B. wenn die Abweichung für zwei Farben behoben ist

Achse - Die optische Achse eines Linsensystems führt gerade durch die Mitte aller Linsen.

Achse - eine dramaturgische Achse bei Film- oder Fernsehaufnahmen die gedachte Linie zwischen zwei Akteuren, die von der Kamera, auch bei Einzel- und Großaufnahmen, nicht übersprungen werden soll; d.h., was links im Bild ist, muß für die ganze Szene links bleiben

Achsensprung - überspringen der Kamera über die dramaturgische Achse; sollte vermieden werden

AC-Koppelung - (auch: Wechselspannungskopplung, vom englischen AC = Alternating Current, Wechselstrom). In der Regel werden aufeinanderfolgende signalverarbeitende Stufen AC-gekoppelt, also mit einem zwischengeschalteten Kondensator. Dieser dient dazu, unbeabsichigt auftretende Gleichspannungsanteile, den Offset, auszufiltern. Um die klangbeeinflussenden Kondensatoren einzusparen, geht der Trend zur DC-Koppelung. Hier versucht man, die Offset-Spannungen durch schaltungstechnische Kompensationsmaßnahmen zu minimieren.

ACMS - Abkürzung für Automatischer Senderspeicher. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muss dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

ACP - Abkürzung für Auto Channel Programming, Automatischer Sendersuchlauf. Sucht und programmiert selbständig alle empfangswürdigen Sender

acquisition - “Akquisition”: im Videobereich etwa: Beschaffung/Aufzeichnung von Sende- (Roh-) Material, z.B. mit Camcorder.

acquisition unit - Im Videobereich etwa: Gerät für ENG (elektronische Berichterstattung, EB), z.B. Camcorder.

Acrobat - Populäres Software-Produkt der Firma Adobe, das es ermöglicht, Dokumente unabhängig von der Anwendung, der sie entstammen, zu lesen. So lassen sich PDF-Dokumente unter verschiedenen Betriebssystemen ohne weiteres austauschen und bearbeiten. Sie stehen auch dort zur Verfügung, wo die Anwendung nicht vorhanden ist. Die Dateien werden komprimiert und in einem PDF-Format (Portable Document Format) gespeichert.

ACS - Abkürzung für Advanced Change Strategy. Eine selbstlernende Wechselstrategie ermöglicht unhörbare Frequenzwechsel bei RDS-Prrogrammen. Frequenzen mit nicht optimaler Sendequalität werden einfach ignoriert.

ACS - Abkürzung für Automatic Contrast Selection. Automatische Kontrastwahl

active line - sichtbare Zeile

Active Movie - Nachfolgetechnologie von Video für Windows von Microsoft. Optimiert für Spiele, Internet und CD-ROM (siehe auch AVI).

Active X - Technologie von Microsoft, die den Funktionsumfang des Browsers erweitert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt. Während beim Netscape Navigator / Communicator eine Plug-in-Schnittstelle dafür sorgt, externe Programme wie zum Beispiel Shockwave einzubinden, kann Microsoft Internet Explorer mit Hilfe von ActiveX-Komponenten zum Beispiel auch bewegte Bilder und Töne übertragen.

AD/DA-Wandler - Abkürzung für “Analog/Digital-/Digital/Analog-Wandler”  Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD) und wieder zurück (DA).

Adapter - Anpassungsstück als Übergang von einer Norm auf eine andere, z.B. bei Steckverbindern

Adaption - Anpassung des Auges an unterschiedliche Helligkeiten;

adaptive predictor Adaptiver (anpassbarer) Prädiktor: Ein Prädiktor, dessen Schätzungs-Funktion variabel ist und von der Kurzzeit-Spektralverteilung des abgetasteten Signals abhängt. Insbesondere bei der ADPCM wird in einem zeitabhängigen Prozess aus dem quantisierten Differenzsignal ein angenähertes Eingangssignal errechnet.

adaptive quantising Adaptive (anpassbare) Quantisierung: Quantisierung, bei der einige Variablen in Abhängigkeit von den augenblicklichen statistischen Kenngrößen des zu quantisierenden Signals variabel sind.

ADC - Abkürzung für Analog to Digital Converter. Analog-Digital-Wandler

AdClick - AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst.

AdClick Rate - Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch:

AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.

Additive Farbenmischung - bei ihr entsteht bei der Mischung von roten, grünen und blauen Lichtanteilen bei gleicher Sättigung weiß

additive mix - Additive (Bild-)Mischung: das momentane Bild-Ausgangssignal ergibt sich aus der Summe der je nach Helligkeit “bewerteten” Einzelsignale (d.h. helle Bildanteile werden stärker bewertet als dunkle).

additives Farbsystem - Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfaßt wurde. Hier leuchten die Farben selbst (es wird farbiges Licht gemischt): die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission), siehe auch subtraktives Farbsystem und RGB.

AddOn - Eine zusätzliche Software / oder Hardware, welche die Funktionalität einer bestehenden Anwendung oder Hardware erweitert.

address translation - Adressen-Übersetzung/-Konvertierung: Der Ausdruck bezeichnet die Konvertierung von externen Adressen in standardisierte Netzwerk-Adressen und umgekehrt. Diese Konvertierung vereinfacht die Zusammenschaltung mehrerer Netzwerke, die jeweils ihre eigenen Adressierungsvorschriften besitzen.

AdGame - Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine “Hall of Fame” (Bestenliste) erhöhen den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.

AdMail - Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (sog. Mail-Spamming: unerwünschte Werbe-Mail).

ADO - Abkürzung für Ampex Digital Optics. Digitales Video-Tricksystem von Ampex.

ADPCM - Abkürzung für Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Adaptive (anpaßbare, einstellbare) Differenz-Pulscode-Modulation. Kompressionsverfahren, bei dem eine Bitraten-Reduktion mit Hilfe der adaptiven Prädiktion (adaptive predictor) und der adaptiven Quantisierung (adaptive quantising) erreicht wird.

ADR - Abkürzung für Astra Digital Radio - vom Satellitenbetreiber Astra entwickeltes Übertragungssystem für digitalen Horfunk im Paket mit analogem Fernsehen. Dabei können bis zu zwölf Stereo-Programme huckepack auf dem Bildträger reiten. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde, das ist rund ein Siebtel des CD-Standards. Dennoch ist die Qualität gut, solange im Studio nicht allzu viel Dynamikkompression betrieben wird. Über 70 vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme sind derzeit via Astra zu empfangen, darunter fast alle öffentlich-rechtlichen. Bei den Emfangsgeräten setzt sich immer mehr der kombinierte Receiver für Analog-TV und ADR durch. Es gibt aber auch reine ADR-Hörfunkempfänger. Über Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu empfangen.

ADSL - Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line. Durch diese neue Zugangstechnologie auf Basis herkömmlicher Kupferdoppeladern (wie bei Telefonleitungen), bei der den verschiedenen Signalen (analoges Telefonsignal und digitale Videosignale) unterschiedliche Frequenzbänder zugeordnet werden, können enorme Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung erreicht werden. Per ADSL können auf dem Hin-Kanal zum Kunden 1,5 bis zu 8,0 Megabit pro Sekunde übertragen werden. Auf dem Rück-Kanal, also vom Kunden weggehend, sind nur 16 bis 640 Kilobit pro Sekunde möglich. Der Download einer 6 MB großen Datei würde mit ADSL bestenfalls etwa 5 Sekunden dauern - im Vergleich zu über 12,5 Minuten mit ISDN. ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Dadurch kann zusätzlich zur Datenübertragung im hörbaren Bereich telefoniert werden. Nachteil der neuen Technologie ist die Beschränkung der Entfernung zur Vermittlungsstelle, die bei maximal 6 Kilometern liegt. Eine flächendeckende ADSL-Versorgung ist daher eher unwahrscheinlich. In Amerika bereits im Einsatz befindlicher Standard für die Datenübertragung.

ADTT - Abkürzung für Advanced Digital Television Technologies etwa: “Verbesserte Techniken für digitales Fernsehen”; neues europäisches Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das auf den Ergebnissen von EUREKA EU95 aufbaut und die Möglichkeiten neuer Verfahren auf allen Gebieten des digitalen Fernsehens untersucht.

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. “Fernsehen mit verbesserter Auflösung”, Bezeichnung für ein vom ATRC vorgeschlagenes Fernsehsystem (USA), das mit Datenkompression arbeitet (an den Zeilensprung angepaßter MPEG-1-Coder).

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. Vereinzelt werden mit ADTV (ähnlich wie mit IDTV) auch empfängerseitige Bildverbesserungen durch Verwendung eines Bildspeichers bezeichnet (z.B. 100-Hz-Ablenkung, Rauschminderung, Zoom usw.).

advanced replay heads - Voreilende Wiedergabeköpfe (auf der Video-Kopftrommel), z.B. beim D1-System. Sie tasten das Band vor den “confidence heads” ab.

advanced sync signal - An eine MAZ-Zuspielmaschine zurückgeführtes Sync-Signal, das durch Vergleich mit einem Referenzsignal gewonnen wird und dazu dient, die Maschine im “System-Timing” zu halten. 

AdViews - Kontakte mit einer werbeführenden Seite. Sie werden ermittelt durch die Anzahl der Page Impressions abzüglich der Nutzer, die ohne grafikfähige Browser oder ohne Anzeige von Grafiken (einstellbare Option im Browser) das Internet nutzen.

AdViewTime - Sie mißt den Zeitraum, in der ein bestimmter Werbeinhalt für eine bestimmte Zahl von Nutzern sichtbar war. Die Verbände der Online-Anbieter haben die AdViewTime in ihre Entwicklungsplanung aufgenommen und werden sie bei entsprechender Nachfrage des Marktes zukünftig ergänzend zu den AdViews einsetzen.

AD-Wandler - elektronische Schaltung zur Umwandlung von Analog-Signalen in Digital-Signale 

AER - Abkürzung für Aerial = Antenne

AES3 -1985 - Von der AES empfohlener Standard für die digitale Audiotechnik, genauer: ein serielles Übertragungsformat für linear repräsentierte (unkomprimierte) digitale Audiodaten. Es handelt sich um einen umfassenden digitalen Audio-Standard für serielle Schnittstellen-Übertragung. Er ist im wesentlichen identisch mit den Standards EBU Tech. 3250-E, CCIR Rec. 647, SP/DIF, IEC 958, EIA CP340 und EIA DAT. Diese beschreiben einen uni-direktionalen, selbsttaktenden Zweikanal-Standard für ein einzelnes serielles Datensignal. Das AES-Format enthält Audio-Abtastwerte mit bis zu 24 Bit Länge und andere Daten, z.B. den Kanal-Status, Anwenderdaten, die Parität und die Gültigkeit des Wertes. Die einzelnen Standards unterscheiden sich in den elektrischen Pegeln, den Anschlüssen und in der Verwendung der Kanal-Statusbits. Der AES3-Standard ist besser bekannt als seriell-digitales Audio-Interface der AES/EBU.

AES - Abkürzung für Audio Engineering Society

AF - Abkürzung für Adaptation Field

AFC - Abkürzung für Automatic Frequency Control; automatische Einstellung des Empfängers auf die Sendefrequenz, eine Einrichtung zur schnelleren und leichteren Einstellung z.B. von UKW-Sendern. AFC stimmt einen gewählten Sender automatisch optimal ab und hält zudem die Einstellung stabil, Abstimm-Automatik

AFM - Abkürzung für Audio Frequency Modulation. Audio-Frequenzmodulation, FM-Ton (z.B. Audio-FM-Aufzeichnung auf der Video-Schrägspur)

AFT - Abkürzung für Automatic Fine Tuning; automatische Feinabstimmung eines Empfängers

AFV - Abkürzung für audio follow video. Das Audio-Signal wird zur gleichen Zeit und in gleicher Weise wie das Video-Signal umgeschaltet

AGC - Abkürzung für Automatic Gain Control. Automatische Verstärkungsregelung

Aggregat - Zusammenschluß mehrerer Maschinen, z.B. eines Motors und eines Generators zur Stromerzeugung; Stromaggregat

Ah - Abkürzung für Amperestunde

Airbrush - Spritzpistole. Spezielle Technik um mit einem Hochdruck Kompressor Farbe innerhalb einer Grafik aufzutragen.

airbrush - “Sprühdose”, “Sprühpistole”: Malwerkzeug eines Paint-Systems

air tally - Leuchtsignal am Bildmischer, das anzeigt, welche Quellen und Keys gerade “auf Sendung” (on air) sind. 

Airtime - Gesprächszeit in der Mobilfunktelefonie.

Akku - Abkürzung für Akkumulator, Speicher. Bei Handys sind derzeit drei verschiedene Akkutypen gebräuchlich: 1) NiCd: Nickel Cadmium Akku (relativ schwer, mittlere Kapazität, starker Memory-Effekt), 2) NiMH: Nickel Metall Hydrid-Akku (leicht, hohe Kapazität, fast kein Memory- Effekt), 3) Li Ion: Lithium Ionen-Akku (leicht, sehr hohe Kapazität, fast kein Memory-Effekt). Bei der Wahl des Handys sollte man darauf achten, Akkus vom Typ 2 oder 3 zu bekommen, da die veralteten NiCd-Akkus nur geringe Standby- und Gesprächszeiten zulassen und zudem bei normalem Gebrauch nur ca. 2 Jahre gebrauchsfähig sind. Bei längerer Nutzungsdauer sinkt die Kapazität.

Akku - chemische Prozesse. Wiederaufladbare Stromquelle

Akronym - eine Abkürzung, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben anderer Wörter: WWW ist das Akronym für World Wide Net.

Akt - beim Film die Bezeichnung für eine Filmrolle oder für einen in sich geschlossenen Handlungsteil

Aktivbox - Lautsprecherbox mit eingebauten Endstufen. Häufigste Variante ist die mit einer Endstufe für jeden einzelnen Wandler und vorgeschalteter aktiver Frequenzweiche. Aktivboxen in HiFi-Anlagen werden am besten direkt vom Vorverstärker angesteuert. In der Studiotechnik sind Aktivboxen die gebräuchlichsten Lautsprechersysteme, da mit dem stadardisierten Studiosignal eine einfache und störunanfällige Installation und Verkabelung erfolgen kann.

Aktives Videobild - Alle sichtbaren Zeilen und alle sichtbaren Pixel eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen und horizontalen Austastlücke.

Aktive Video Zeilen - Alle sichtbaren Zeilen eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen Austastlücke.

Aktiv-Halterung - Halteschale für das Handy zur Montage in einem Fahrzeug mit integrieter Ladevorrichtung zum Betrieb über den Zigarettenanzünder (siehe Passiv-Halterung).

Aktivmatrixverfahren (siehe auch LCD-Anzeige, Dünnfilmverfahren) Verfahren, bei dem die einzelnen Zellen in der LCD-Anzeige aktiviert werden, das heißt leuchten. Das Aktivmatrixverfahren beinhaltet ein aktives Element - normalerweise ein Dünnfilm-Transistor - das jeden einzelnen Bildpunkt überwacht und so Kontrast und Reaktionszeit der Anzeige verbessert. Das Aktivmatrixverfahren kommt in größeren, leistungsstarken LCD-Anzeigen zum Einsatz, die - wie anspruchsvolle Computeranwendungen - höchste Anzeigequalität und kurze Reaktionszeiten erfordern. Vergleichen Sie dieses Verfahren mit Passivmatrixanzeigen.

Akustik - Bezeichnung für die Schallverhältnisse in einem Raum

Akustikkoppler - damit können Daten aus einem Computer per Telefon zu einem anderen Computer übertragen werden. Das physikalische Gegenstück zum Telefonhörer verbindet den Computer mit dem Telefon für eine Datenfernübertragung. Wegen seiner Flexibilität ist der Akustikkoppler besonders für den Außendienst geeignet. Praktisch jeder Telefonhörer kann eingelegt werden. Die Übertragungszeiten sind gegenüber einem Modem oder einer ISDN-Karte aber mehr als träge.

Akustik - Lehre vom Schall

ALC - Abkürzung für Automatic Level Control; automatische Regelung der Verstärkung

ALC - Auto Lens Control Automatische Blendensteuerung

aliasing - (aliasing effect, aliasing error) Aliasing, Alias-Störung, Alias-Effekt, Rückfalt-Effekt: Allgemein könnte man Alias-Störungen als “Erzeugung falscher Signale durch Wahl ungünstiger Frequenzen” bezeichnen. Beispiele: Generell können Alias-Stör ungen beim Digitalisieren analoger Daten auftreten: Im Fall einer Unterabtastung des Signals vor der A/D-Wandlung wird ein (falsches) niederfrequentes Signal (Alias) anstatt des korrekten Signals erzeugt. Zu den Alias-Effekten zählen auch Bildschirm-"Unsch önheiten" wie Treppenstufen bei schrägen Linien, die Erzeugung von “falschen” Mosaikstrukturen bei der Darstellung feiner Muster sowie Crawling, die auf mangelnde Pixel-Auflösung zurückzuführen sind; auch das Rückwärtsdrehen von Rädern im Film zählt dazu. 

Aliasing - Unerwünschte visuelle Wirkungen (manchmal als Artefakte bezeichnet) in computererzeugten Abbildungen, verursacht durch unzulängliche Sampling Methoden. Der bekannteste Effekt ist die gezackte Kante entlang diagonale oder gebogene Objektgrenzen.

alias signal - Alias-Signal, Störsignal, Falschsignal (aliasing)

alignment - Justierung, Ausrichtung, Abgleich, Einmessen

alignment of heads - Einmessen der Köpfe, Kopfabgleich

alignment tape - Justierband, Bezugsband

Allgemeinlicht - im Studio die gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Dekoration.

Allonge - farbiges Filmband am Anfang und am Ende jeder Filmrolle zum Schutz gegen Beschädigungen des Filmes und als Hinweis auf den Wickelzustand; die Anfangsallonge ist durchgehend farbig, die Endallonge ist gestreift

alpha (channel) keying - Keying (“Stanzvorgang”) unter Berücksichtigung der “Transparenzen” der einzelnen Bildteile; eine 8-Bit-Information bestimmt die Transparenz z.B. einer aufgestanzten Grafik und die “Weichheit” des Keys.

Alpha-Blending - Die übliche Bildinformationen - Pixel mit den Farbwerten Rot, Grün und Blau - werden durch den “Alpha-Kanal” ergänzt. Üblicherweise werden dafür 4 Bits verwendet, dadurch läßt sich die Transparenz eines Bildpunkts in genauen Abstufungen definieren. So können auch teilweise durchsichtige Objekte wie getöntes Glas, Staub, Rauch oder Wasser dargestellt werden.

alpha channel - Alpha-Kanal bei Bildmischern: Er liefert die Informationen, gewöhnlich 8 Bit, zur Codierung von Pixel-Attributen, insbesondere zur Festlegung der “Transparenz” an den einzelnen Bildteilen beim alpha channel keying. Durch die fein abgestufte Transparenz erhält man u.a. sehr saubere Key-Ränder (anti-aliasing).

Alpha-Kanal - In der Computergraphik setzen sich Bilder aus drei Kanälen zusammen (Rot / Grün / Blau). Sie werden daher als RGB-Bilder bezeichnet. Der Alpha-Kanal ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphamaske - In der Computergraphik setzen sich Bilder aus drei Kanälen zusammen (Rot / Grün / Blau). Sie werden daher als RGB-Bilder bezeichnet. Die Alphamaske ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphanumerisch - Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen enthält.

Alphanumerische Tastatur - Tastatur für Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen, z.B. bei der Schreibmaschine oder beim Computer

Alpha-Service - Bezeichnung für den Kurzmitteilungsdienst (SMS) beim Netzbetreiber D1.

ALR - Abkürzung für Automatische Lautstärkenregelung

Alt-Taste - Auf Computertastaturen (nach IBM-Standard oder vergleichbar) vorhandene Taste, die in Kombination mit einer anderen Taste dieser eine “Alt”ernative Bedeutung verleiht (spezielle Zeichen / Funktionsaufruf o.ä.) - siehe auch Steuerungstasten (STRG- bzw. CTRL-Taste)

AM - Abkürzung für Amplitudenmodulation

AMD - Abkürzung für “Advanced Micro Devices” aus Sunnyvale (Kalifornien)  AMD ist einer der großen Konkurrenten des Chip-Herstellers INTEL.

amorphe Videoköpfe - Videoköpfe mit besonders guten elektrischen Eigenschaften, die in S-VHS- und High-End- VHS-Recordern die Auflösung und das Rauschverhalten verbessern.

Amorph-Köpfe - Bezeichnung für Tonköpfe mit optimalen magnetischen und mechanischen Eigenschaften aus amorphen Materialien.

Amplitudenmodulation - Beeinflussung einer hochfrequenten Trägerschwingung, z.B. bei einem Sender, durch die zu übertragenden Informationen von z.B. Bild- oder Tonsignale in der Art, daß die Amplitude der Trägerschwingung in ihrer Größe beeinflußt wird

Amplitude - Spitzenwert bzw. Schwingungsweite von elektrischen Wechselspannungen und -strömen

AMPS - Abkürzung für Advanced Mobile Phone Service. AMPS ist ein Standard für ein analoges zellulares Mobilfunknetz im 800MHz-Frequenzband, das vor allem in den USA, Neuseeland oder Hongkong sehr verbreitet ist. Wurde zum digitalen Standard weiterentwickelt (D-AMPS oder IS-54).

Analog/Digital-Wandlung - elektronische Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales Signal; siehe

Analoganzeige - in der Meßtechnik stufenlose Anzeige der Werte, z.B. in einem Zeigermeßinstrument

Analogdarstellung - Darstellung von Größen oder Werten durch eine andere entsprechende Größe, z.B. bei einer Skalenanzeige im elektrischen Meßinstrument

Analog - Die Darstellung von physischen Variablen wie Spannung, Strom, usw. in numerischen Werten, wobei stetig ansteigende Werte dem quantitativen Ausmaß der Variablen entspricht.

Analoge Ansteuerung - Unabhängig von der Technologie ist die Ansteuerung von LCD Displays. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die LCDs an einen PC anzuschließen: analog oder digital. Bei der analogen Ansteuerung ist am Eingang des Displays eine Wandlerstufe eingebaut, um die von der Grafikkarte antreffenden analogen Signale (RGB und Synchronisation) in digitale Signale umzusetzen. Das analoge System ist mit jedem Grafikkontroller kompatibel und kann so schnell an

Analoge Endgeräte - Endgeräte, die Sprache oder andere Informationen analog übertragen, z. B. Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem.

Analoge Sprachübertragung - Für die Übermittlung von Sprache über das Telefon werden akustische Schwingungen in analoge elektrische Signale umgewandelt, die über ein Leitungsnetz übertragen werden.

Analoge Sprachübertragung - Für die Übermittlung von Sprache über das Telefon werden akustische Schwingungen in kontinuierliche elektrische Signale umgewandelt, die über ein Leitungsnetz übertragen werden. (Digitale Sprachübertragung)

Analoges Telefonnetz - So wird das herkömmliche Telefonnetz bezeichnet. Im Gegensatz zum digitalen Netz , bei dem die Signale in nur zwei Einheiten (0 und 1) zerlegt werden, erfolgt die Signalübertragung im analogen Telefonnetz kontinuierlich. Der finanzielle und technische Aufwand zum Betreiben analoger Netze ist heute erheblich höher als in digitalen Netzen. Moderne Dienste, die z. B. ISDN bieten, sind im analogen Netz nicht möglich.

Analoges Video - Ein von einer unendlichen Anzahl von gleichmäßig kleinen Abstufungen dargestelltes Videosignal zwischen gegebenen Videopegeln.

Analoge Übertragung - bei ihr entspricht der zeitliche Ablauf jeder Größe der des Ursprungsignals, ist diesem also jederzeit analog, z.B. bei der Tonübertragung

analog - kontinuierlich, stufenlos

Analog - Mit der Bezeichnung “analog: wird die herkömmliche Telefontechnologie beschrieben.
Bei der analogen Übertragung werden Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen gewandelt und übertragen.

Analogsignal - (vergleiche Digitalsignal) Ein Strom oder eine Spannung, der/die sich innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich ändert. Analogsignale werden über separate Leitungen gesendet, um die Intensität der einzelnen Farben - Rot, Grün und Blau - zu steuern und so auf dem Bildschirm verschiedene Farben zu erzeugen.

Analogtechnik - Sammelbegriff für die elektronische Schaltungstechnik, bei der die Signale analog verarbeitet werden; Gegensatz dazu die Digitaltechnik

analog transmission - Analoge Übertragung: Eine Übertragungsart, bei der ein kontinuierlich veränderliches Signal eine unendliche Zahl von Werten für die zu übertragende Information enthält (vgl. Digital transmission).

Analog - Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.

Anamorphot - optisches Linsensystem, mit dem eine Breitwandprojektion von z.B. auf 35 mm-Normalfilm befindlichen Bildern möglich ist; mit dem A. werden die Bilder bei der Aufnahme in der Breite gestaucht und bei der Projektion entsprechend gedehnt

Anastigmat - ein Linsensystem, z.B. Objektiv, bei dem Öfffnungs- und Farbfehler, der sog. Astigmatismus, korrigiert sind

Andruckfehler - Bildfehler, die durch mangelhaften Andruck des Magnetbandes am Wiedergabekopf im MAZ-Gerät oder des Filmes im Projektor bzw. im Filmabtaster entstehen

Andruckkufe - eine Kufe, die im Filmprojektor dafür sorgt, daß der Film in der Schärfenebene bleibt und das Bild bei der Projektion ruhig steht

Andruckplatte - eine kleine Platte, die in der Filmkamera für den richtigen Lauf des Filmes in der Abbildungsebene sorgt

Andruckrolle - eine Rolle, die das Tonband gegen eine Antriebsrolle drückt und dadurch für einen genauen Lauf sorgt

Andruckschiene - sie sorgt in der Filmkamera dafür, daß der Film beim Durchlauf sich nicht seitlich bewegen kann; dadurch ruhiger seitlicher Bildstand

A-Netz - War das erste (analoge) Mobilfunknetz in der Bundesrepublik. 1958 bis 1977. Das A-Netz hatte etwa 10.000 Teilnehmer, die Technik arbeitete im 150MHz-Bereich mit 16 Kanälen. Alle Gespräche über das A-Netz wurden handvermittelt.

Anfangstitel - Titel am Anfang einer Sendung

Angel - Mikrofonhaltestange, mit der das Mikrofon bei Fernseh- oder Filmaufnahmen nahe an den Sprecher herangebracht werden kann, ohne im Bild zu stören; z.B. von oben

Animated GIF - Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino- oder Animationseffekt erzielt.

animation - Animation, “Belebung”: Erstellung bewegter Szenen durch Aneinanderreihung entsprechender, einzeln erstellter Teilbilder (Trickfilm) oder mit Hilfe von Computer-Software (Computer-Animation).

Animation - Der Prozeß, eine sequentielle Serie von ruhig stehenden Abbildungen hintereinander darzustellen und somit den Eindruck einer Bewegung zu erzielen.

anisochronous / Anisochron - ungleich lang dauernd: Die Eigenschaft einer Zeitskala oder eines Signals derart, dass Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden signifikanten Zeitpunkten nicht notwendigerweise die gleiche Dauer haben bzw. die verschiedenen Zeitdauern nicht unbedingt ein ganzzahliges Vielfaches der kürzesten Dauer sein müssen.

Ankerpunkte - Bei der Definition des Ablaufs eines Effekts in einem Trickmischer oder DVE markiert ein Ankerpunkt die Änderung der Einstellungen. Im zeitlichen Verlauf des Effektes können mehrere Ankerpunkte gesetzt werden.

Anklopfen - Leistungsmerkmal eines Telefonanschlusses bei  ISDN oder  Mobilfunk. Wird man während eines Gespräches von einem anderen Teilnehmer angerufen, gibt es ein akustisches oder optisches Signal. Man kann dann entscheiden, ob man den zweiten Anruf annimmt. ISDN Telefone signalisieren dies zusätzlich mit einer Displaynachricht. Zur Gesprächsannahme muß das Endgerät mit Tonwahl und Hook-Flash-Funktion ausgerüstet sein. Die Nummer des Anrufers erscheint allerdings nur, wenn der Dritte den Dienst Übermittlung der eigenen Rufnummer nutzt und der Angerufene den Dienst Anzeige der Rufnummer des Anrufers. Der Angerufene kann dann entweder den Dritten zurückrufen oder das aktuelle Gespräch parken und zwischen den beiden Gesprächen umschalten (makeln). Dabei wird jeweils nur ein Basiskanal in Anspruch genommen. Auf der anderen Leitung des Basisanschlusses kann während dessen ein anderes Gespräch geführt werden. Um den Dienst auch von einer analogen Nebenstellenalage nutzen zu können, muß die Anlage den Dienst unterstützen.

ANL - Abkürzung für Automatic Noise Limiter; automatischer Störbegrenzer

Anlagenanschluß - Anschlußvariante beim Euro-ISDN Basisanschluß in Point-to-point-Konfiguration, in der Regel einer  mit der Möglichkeit der Durchwahl zur Nebenstelle. Beim Anlagenanschluß hängen alle Kommunikationsgeräte über eine Nebenstellenalage am ISDN-Netz. Die Telekom teilt hier nur eine Rufnummer zu sowie einen Regelrufnummernblock (Ziffern zwischen 0 und 9). Die Endgeräte lassen sich damit über die Durchwahl 0 bis 9 erreichen. Die Nebenstellenalage muß dazu geeignet sein, an einem Anlagenanschluß betrieben zu werden. Wollen Sie ISDN-Endgeräte verwenden, muß die Anlage auch den Anschluß solcher Endgeräte erlauben. Günstige Nebenstellenanlagen ab ca. 300 DM erlauben lediglich den Anschluß analoger Endgeräte. Beim Anlagenanschluß wird noch unterschieden zwischen den Varianten Standard und Komfort, die sich durch den Preis und die angebotenen Leistungsmerkmale unterscheiden. (siehe auch Mehrgeräteanschluß)

Anlegen - Vorbereitung zum Filmschnitt; die bildsynchronen Tonaufnahmen werden am Schneidetisch synchron zu den Bildern angelegt

Anpassung - beim Zusammenschalten einzelner Geräte, z.B. einer Übertragungs- oder Aufnahmeanlage, müssen die Ausgänge und Eingänge der Geräte einander so angepaßt werden, daß möglichst keine Verluste entstehen; z.B. muß ein Lautsprecher so an den Leistungsverstärkerausgang angepaßt werden, daß er die volle Verstärkerleistung erhält

ANRS - Abkürzung für Automatic Noise Reduction System; japanisches Rauschunterdrückungsverfahren

Anrufen während eines Gesprächs - siehe Makeln

Anrufer-Identifikation - Anzeige der Rufnummer, des Namens oder der Verbindungsart (z.B. Amt / umgeleitet) des Anrufenden auf dem Display des Telefons (s. auch CLIP).

Anruferliste - Komfortable Telefone bieten die Möglichkeit, Anrufwünsche während der Abwesenheit zu speichern, wenn die Übermittlung der Rufnummer des Anrufers erfolgte

Anruf heranholen - Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Anrufe können auf einer Nebenstelle entgegengenommen werden, die sich nich in der aktiven Rufverteilung befindet.

Anrufliste - Leistungsmerkmal eines Telefons: Wenn Sie einen Anruf eines Anrufers mit übermittelter Rufnummer nicht entgegennehmen, werden Rufnummer und Uhrzeit des Anrufs in einer Liste gespeichert. Die Liste können Sie einsehen und die Teilnehmer zurückrufen.

Anrufschutz - Ausschalten der akustischen Anrufsignalisierung (auch “Ruhe vor dem Telefon” genannt).

Anrufsperre - Verhindert die Wahl von bestimmten Rufnummern.

Anrufsperrung - Dienst, mit dem sich nach Aktivierung beim Netzbetreiber oder Service-Provider Gespräche von einem Handy (zum Beispiel bei Verleih) sperren lassen. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt per GSM-Code. Folgende Gespräche lassen sich sperren: alle abgehenden, alle abge-henden internationalen, alle ankommenden Gespräche

Anrufumleitung - Leistungsmerkmal von Telefondiensten in Fest- und Mobilfunknetzen. Ein eingehender Anruf wird an eine vorgegebene Rufnummer eines anderen Anschlusses umgeleitet. Das Verbindungsentgelt für die Weiterleitung des Anrufs wird hierbei vom Angerufenen übernommen.

Anrufvariante - Bei Nebenstellenanlagen ist die Anrufvariante eine Einstellung, die es ermöglicht, für eine eingehende Rufnummer mehrere Geräte festzulegen, die auf diese Rufnummer reagieren sollen. Einer Anrufvariante wird z.B. beim ISDN-Mehrgeräteanschluß eine MSN zugeordnet. Bei der Konfiguration für die einzelnen Geräte wird festgelegt, ob das Gerät einer Anrufvariante zuzuordnen ist und damit bei einem eingehenden Ruf mit der festgelegten MSN klingelt. Meist lassen sich auch mehrere Anrufvarianten speichern (z.B. als “Tag” und “Nacht” bezeichnt), zwischen denen jeweils per Telefon umgeschalten werden kann. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn an Wochenenden ein anderer Apparat klingeln soll als während der Woche.

Anrufvariante - Möglichkeit von Telefonanlagen, die Rufverteilung temporär zu ändern, z. B. als Nachtschaltung: Nach Büroschluß ankommende Telefonanrufe werden zu einer personell noch besetzten Nebenstelle oder zum Anrufbeantworter weitergeleitet.

Anrufweitermeldung - Leistungsmerkmal von z. B. Anrufbeantwortern: Einem Telefonanschluß oder Pager wird signalisiert, daß Gesprächsaufzeichnungen vorliegen.

Anrufweiterschaltung - Dienstemerkmal im Euro-ISDN. Durch entsprechende Programmierung Ihres ISDN-Telefons wird ein ankommender Anruf auf den einprogrammierten Anschluß weitergeschaltet. Die Anrufweiterschaltung sorgt dafür, daß Sie immer und überall unter Ihrer Rufnummer zu erreichen sind. Dabei wird zwischen sofortiger Anrufweiterschaltung, Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden (Weiterschalten nach 15 Sekunden) und Weiterschaltung im Besetzfall unterschieden. Anrufweiterschaltungen sind uneingeschränkt auch zu analogen Telefon- oder Mobilfunk-Anschlüssen möglich. Bei der Anrufweiterschaltung wird der weiterführende Verbindungsabschnitt - also das umgeleitete Gespräch von Ihrem Anschluß zu Ihrer jetzt aktuellen Rufnummer - zu Ihren Lasten berechnet.

Anrufweiterschaltung - Funktion im T-Net (Freischaltung notwendig), ISDN und Mobilfunk. Haben Sie dieses Merkmal freigeschaltet, können Sie an Ihrem Telefon einfach eine Rufnummer programmieren, unter der Sie zu erreichen sind. Jeder Anruf wird so automatisch zur programmierten Rufnummer weitergeleitet. Im T-Net gibt es dafür drei Varianten: Sofortige Weiterleitung, Weiterschaltung nach 20 Sekunden oder bei Besetzt.

Anschlagdynamik - Anschlagstärke/Empfindlichkeit

Anschlußfreizügig - Wird eine Anschlußkennung vom Benutzer anschlußfreizügig geschalten (BTX-Seite *74#), dann können andere T-Online-Benutzer von seinem Gerät aus mit ihrerer Teilnehmernummer und ihrem Paßwort T-Online nutzen. Die Telefongebühren zahlt der Besitzer des Gerätes, sonstige Entgelte der mit der Teilnehmernummer. Die Teilnehmernummer muß dazu teilnehmerfreizügig geschalten sein (z.B. bei öffentlichen T-Online-Terminals).

Anschlußkennung - 12-stellige Nummer, für den Zugang zum T-Online-Dienst der Telekom. Diese Nummer und das zugehörige Paßwort ermöglichen den Zugang zu T-Online (Teilnehmernummer).

Anschlußkosten - Kosten für das Legen eines neuen Telefonanschlusses oder die Freischaltung eines bestehenden Anschlusses, z.B. nach einem Umzug.

Anschlußleitung - Leitung zwischen Vermittlungsstelle und Netzabschluß (TAE/NTBA).

Anschlußwert - er ist die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteeinheit; wird in Watt, VA, kW oder kVA angegeben

Anschnitt - Objekt im Vordergrund eines Bildes, das nur teilweise im Bild erscheint, z.B. ein Gebäude, eine Person usw.

ANSI - Abkürzung für American National Standards Institute; Normengesellschaft in den USA (vergleichbar mit dem deutschen DIN-Ausschuß), entwickelt Standards und definiert Schnittstellen (interfaces) für Telekommunikations-Systeme.

Ansprechempfindlichkeit - Empfindlichkeitsschwelle, z.B. eines Mikrofons; hier die kleinste Schallschwingung, die einwandfrei übertragen werden kann

Ansteckmikrofon - kleines Mikrofon, das an der Kleidung befestigt wird

Ant - Abkürzung für Antenne

Antennenweiche - Ein Zusatzgerät, das eingehende Signale über eine Kombinierte Radio-/D-Netz-Antenne wieder trennt und den entsprechenden Geräten zuführt.

anti-aliasing - Maßnahmen gegen Aliasing-Effekte: Tiefpaßfilterung des abzutastenden analogen Signals, Erhöhung der Abtastfrequenz, “optische Tiefpaßfilterung” des abzutastenden Bildes (d.h. Beseitigug feiner Strukturen durch entsprechende Filter), Mitte lwertbildung zwischen den Bildschirm-Pixeln.

Anti-Aliasing - Software Werkzeuge, um computererzeugte Abbildungen von diagonale oder gebogene Linien glatt und kontinuierlich erscheinen zu lassen.

Antialising - Glättung von Kanten. Wird in der Computergraphik bei Schriften (vor allem, wenn diese kursiv gesetzt sind) angewandt, damit die Treppchen der Schriftkanten nicht so sehr auffallen.

Antimagnetische Schere - Schere aus nichtmagnetisierbarem Material zum Schneiden von Tonbändern

ANTIOPE - Abkürzung für “Acquisition Numérique et Télévisualisation d’Images en Pages d’Ecriture”; ein in Frankreich entwickeltes System zur Bildschirmübertragung von Texten und Graphiken. In Deutschland “Videotext” genannt

Antiqua - Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear-Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.

Antireflexbelag - reflexmildernde Schicht auf der Oberfläche optisch genutzter Glaskörper, wie Objektive, Linsen, Prismen, Filter usw., um die Brillanz der Bilder zu steigern

Antireflex-Beschichtung - durch die spezielle Oberfläche der Bildröhre werden störende Lichtspiegelungen auf ein Minimum reduziert. Selbst bei Tageslicht ist das Fernsehbild klar und scharf konturiert.

Antiskating - an Plattenspielern eine Vorrichtung zur Kompensierung des sog. Skatingeffektes- der Kraft, die den Tonarm zum Plattenzentrum zieht. Ein Ausgleich dieser Zugkraft ist unerläßlich für eine optimale Wiedergabe und Schonung der Schallplatten (Tangentialtonarm)

Antiskating-Vorrichtung - Vorrichtung am Tonarm der Plattenspieler zur Kompensierung der sog. Skatingkraft, welche den Tonarm zur Plattenmitte zieht

Antwortzeit - Zeitspanne, die vom Ende der Benutzereingabe bis zur entsprechenden Reaktion des Programms vergeht.

Anwendungssoftware - darunter versteht man Programme, die zum Lösen spezieller Anforderungen dienen. Im Bereich der Personalcomputer unterscheidet man zwischen Einzelprogrammen (z.B. nur für Textverarbeitung oder nur Kalkulation) und integrierten Programmen. Diese Programmpakete bestehen aus einzelnen Programmteilen (z.B. Kalkulation, Textverarbeitung, Grafik und Datenbank), die untereinander die Daten austauschen können.

Anzeige der Rufnummer - siehe CLIP

AoC - Abkürzung für Advice of Charge - Gebührenanzeige. Dieser Dienst zeigt auf dem Handy-Display die laufenden Gebühren an (basierend auf einem festen Tarif) und erlaubt die Wahl eines Gebüh-renlimits. Hierzu wird der PIN-2 benötigt.

AOC-D/-E - Abkürzung für Advice of Charge. Anzeige der Entgeltinformation im ISDN. AOC-D: Anzeige während und am Ende der Verbindung; AOC-E: Anzeige nur am Ende.

APC - Abkürzung für Automatic Phase Control. Automatische Phasen(nach)regelung/Phasensteuerung

aperture correction - Aperturkorrektur, Kantenkorrektur, Kantenanhebung: elektronisches Verfahren zur Korrektur - meist zur Verstärkung - der Bildkonturen (Hell-Dunkel-Übergänge) beim Fernseher, Videorecorder oder Filmabtaster. Das Verfahren arbeitet nic ht mit einer Differenzierung des Helligkeitssignals (crispening), sondern mit einer Addition verzögerter und unverzögerter Signale.

Aperturkorrektur - veränderbares Anheben der hohen Frequenzen im Verstärker eines Bildgebers zur Verbesserung der Bildschärfe

APF - Abkürzung für Automatic Program Finder; ein System, mit dem bestimmte Programme in Videorecordern gesucht werden können; vgl. APS

API - Abkürzung für Application Programming Interface - Anwender-Programmierschnittstelle: Ein Satz von Schnittstellen-Definitionen (Funktionen, Subroutinen, Datenstrukturen, Klassen-Beschreibungen), die in ihrer Gesamtheit eine einfach zu handhabende Schnittstelle (interface) zu den Funktionen eines Untersystems bereitstellen und die das Anwenderprogramm (application) gegenüber den Details der Implementation quasi “abschirmen”.

Apple PowerTalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerk-Protokoll und Nachrichtenübermittlungssystem zur Kommunikation von Computern der Firma Apple mit Computern anderer Hersteller.

Appletalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerkprotokoll, das nur für die Kommunikation mit und zwischen Macintosh-Computern verwendet wird.

Applet - Ein Applet ist eine kleine “Applikation”, also ein Miniaturprogramm mit sehr eng begrenztem Funktionsumfang.

application - allg.: Anwendung, Einsatz, Applikation, Aufbringung; hier: Anwenderprogramm, meist kurz als “Anwendung” bezeichnet: Ein Anwenderprogramm ist ein Computerprogramm, das eine bestimmte Arbeit (im Zusammenspiel mit einem menschlichen Nutzer) ausführen soll, z.B. die Ver- oder Bearbeitung von Texten, Zahlen, Grafiken bzw. Kombinationen davon.

application layer - Anwendungsschicht, Verarbeitungsschicht: Die siebente und oberste Schicht im OSI-Modell der ISO. Sie stellt die anwendungsorientierten Grunddienste zur Verfügung, wie beispielsweise Dateitransfer oder eMail.

Application Sharing - Gemeinsames Bearbeiten einer PC-Anwendung von verschiedenen Rechnern aus. Die Anwendung läuft auf einem Rechner und wird von anderen Rechnern gleichzeitig genutzt. Application-Sharing ist ein Leistungsmerkmal von Business Video Conferencing.

Applikation - bedeutet: Anwendung. Übergriff für Anwender- und Betriebssoftware sowie sich daraus ergebende regeln und Anwendungsvorschriften

APS - Abkürzung für Automatic Program Search; eine Elektronik, mit der Filmanfang und Filmende auf einer Cassette aufgefunden und markiert werden können

Aqua-Pack - Wasserdichter, durchsichtiger Plastikbeutel, mit dem ein Handy auch ins Wasser mitgenommen werden kann.

ARBD - Abkürzung für Allgemeiner Radiobund Deutschlands

Arbeitskopie - beim Film auch Schnittkopie genannt; eine Positivkopie; sie ist die Grundlage aller weiteren Schnittarbeiten

Arbeitslicht - normale Studiobeleuchtung, die für die Arbeiten im Studio ausreicht, aber für Aufnahmezwecke zu gering ist

Arbeitsspeicher - (Hauptspeicher), der Arbeits- oder Hauptspeicher besteht aus frei programmierbaren Halbleiterelementen, den RAM’s, die dem Anwender als Programm- und Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen

Archie - Internet FTP Archive File Location Service. Dienst im Internet, der bei der Suche nach Dateien hilfreich ist. Ein sog. Archie-Server enthält die Inhaltsverzeichnisse möglichst vieler FTP-Server. Mit einem speziellen Archie-Programm kann man vom PC aus das Archiv durch Angabe von Suchbegriffen nach Dateien durchsuchen. Als Ergebnis erhält man eine Liste von Dateien und die zugehörigen FTP-Server. Häufig gibt es vom Archie-Programm aus dann gleich die Möglichkeit, ein FTP-Programm aufzurufen und die Dateien zu übertragen.

Archivmaterial - üblicher Ausdruck für alle im Archiv gelagerten Bild- und Tonträger

ARD - Abkürzung für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland

Area - Bereich innerhalb des FIDO-Netzes (und vieler anderer Netze), in dem Nachrichten zu einem bestimmten Thema ausgetauscht werden. In der Area DFUE.GER diskutieren die Teilnehmer beispielsweise über Datenfernübertragung. ( Offline-Reader, Point)

ARI - Abkürzung für Autofahrer-Rundfunk-Information (Firmenbezeichnung von Blaupunkt)

ARPANET - Die Mutter des Internet. Im Dezember 1969 bildeten vier Knoten ein kleines Netz, welches vom Pentagon (Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten) den Namen ARPANET erhielt.

ARRI - Abkürzung für Arnold und Richter. Firmenname. Deutscher Entwickler und Hersteller von Filmkameras

Artefact - (oder artifact) Artefakt, Bildfehler

ASCII - Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Grundlegendes Datenformat, durch das der Austausch von Textzeichen zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht wird. Ein ASCII-Text enthält einen Standardsatz ohne Sonderzeichen und einen erweiterten Zeichensatz mit Umlauten etc., so daß ein Austausch auch mit nicht-englischsprachigen Dateien funktioniert. Mit ASCII sind Formatierungsfunktionen wie fett, kursiv, Einrückungen oder ähnliches nicht möglich.

ASIC - Abkürzung für Application Specific Integrated Circuit. Anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis 

A-Signal - siehe Austastsignal

ASK - Abkürzung für Amtlitude Shift Keying; spezielles Verfahren zur Amplitudenmodulation digitaler Signale. Modulationsart mit Umtastung der Träger-Amplitude 

ASL - Adaptive Speed Leveling. Verfahren, das der amerikanische Hersteller US-Robotics in seinem Courier V.32terbo 21,6 ASL-Modem verwendet. Ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 21.600 bit/s mit gleichen Modems.

ASN - Abkürzung für Abstract Syntax Notaion

ASPEC - Abkürzung für Adaptive Spectral Perceptual Entropy Coding. Spezielle Audiobasisband-Codierung mit Datenreduktion; sie verwendet eine modifizierte DCT (MDCT) und den Huffmann-Code zur Entropie-Codierung.

aspect (ratio) - Seitenverhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes oder Trickmusters.

Aspektverhältnis - Das Verhältnis eines Film- oder Fernsehbildes in Bezug auf Höhe und Breite. Das Aspektverhältnis der meisten modernen Filmformate variiert zwischen 3:5 und 3:7, wodurch ein Problem bei der Umwandlung in ein Fernsehbild mit seinem mehr rechtwinklig geformte Aspektverhältnis von 3:4 entsteht. Entweder es kann nicht das gesamte Bild des Filmformates gezeigt werden oder es entstehen oben und unten am Bildrand schwarze Streifen.

Assemble-Schnitt - Das störungsfreie Aneinanderreihen von Bildsequenzen. Elektronische Schnittart, bei der eine neue Bildsequenz an eine Szene angefügt wird. Zusammen mit der Bild- und Tonspur wird auch eine neue Synchronspur aufgezeichnet.

Assembleschnitt - elektronisches Schneideverfahren bei der MAZ-Bearbeitung zum Aneinanderreihen einzelner Produktionsteile (sog. Takes)

Asset Management - Das Asset Management verwaltet Inventar im physikalischen und betriebswirtschaftlichen Sinne

asset transfer - Asset-Übertragung

asset - wörtlich: Vermögen(swert), Aktivposten, Guthaben: Ein Asset ist jedes beliebige Material, das von einem Broadcaster oder Dienstanbieter genutzt werden kann, z.B. eine komplette Programmdatei oder nur der Teil eines Programms, ein Ton, Bilder usw.

Assistenten - Assistenten (auch “Wizards”) sind Dienstprogramme, die den Anwender bei komplexen Abläufen unterstützen oder bei der schnellen Erstellung von bestimmten Dokumenten wie Faxen, Einladungen, INTERNET-Seiten usw. helfen. Der Assistent fragt dabei Schritt für Schritt die erforderlichen Daten ab und generiert abschließend das fertige Dokument, das dann noch mit dem jeweiligen Programm beliebig verändert werden kann.

AST - Abkürzung für Automatic Scan Tracking. Automatische Kopfnachführung (oder Spurnachführung) beim Video-Recorder (spez. Bezeichnung der Fa. Ampex). Die Lage der Videoköpfe wird mit Piezo-Elementen nachgeregelt. AST entspricht automatic tracking.

Astigmatismus - Abbildungsfehler bei einfachen optischen Systemen; schräg in sie einfallende Lichtstrahlen haben einen anderen Brennpunkt als gerade einfallende Strahlen; dadurch ergeben sich Unschärfen auf der Abbildungsebene

ASTRA - Bezeichnung für bestimmte Fernseh- und Hörfunk-Satelliten; werden von einer Luxemburger Privatgesellschaft betrieben

Asymetrische Verzerrung - Geometriefehler bei Monitoren. Eine sehr problematische Sache, denn diesem Fehler ist mit den Regelmöglichkeiten vieler Monitore nicht beizukommen. Der Grund ist ein schlechter interner Abgleich oder einfach mindere Qualität der Elektronik. Eventuell beeinflußt ein anderes Gerät (z.B. Lautsprecherboxen) in der Nähe den Monitor.

Asyn - Abkürzung für Asynchron

asynchrone Übertragung - eine zusätzliche Taktleitung wie bei der synchronen Übertragung ist nicht notwendig. Empfänger und Sender müssen aber mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten. Modems arbeiten normalerweise asynchron. Es wird ein Start- und ein Stopbit verwendet.

Asynchronismus - beim Film : zeitliches Auseinanderlaufen von Bild und zugeordnetem Ton;

Asynchronismus - im elektronischen Bereich : unterschiedliche Taktgeberfrequenzen oder Laufzeitverzögerungen zwischen zwei verschiedenen Bildquellen

asynchronous transmission - Asynchrone Übertragung: Eine Übertragungstechnik, bei der die beiden beteiligten Kommunikationseinrichtungen keinen gemeinsamen Taktgeber (clock) benötigen. Stattdessen weden die Taktsignale aus speziellen Bits oder Zeichen (z.B. Start-/Stopp-Bit, Flag-Zeichen) im Datenstrom selbst abgeleitet.

AT (-Kommandos) - Abkürzung für “Attention” - also “Achtung, da kommt ein Befehl”  Die AT-Kommandosprache hat sich als Standard in der Modem-Kommunikation durchgesetzt und wird immer häufiger (aber noch lange nicht standardmäßig) auch zur Kommunikation mit ISDN-Adaptern verwendet (siehe auch Modem-Befehle). Die AT-Grundfunktionen sind weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen Modemherstellers Hayes normiert. Seit Einführung der ersten Hayes-Modems haben sich aber nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard gebildet.

AT-Befehle - Kommandos zur Ansteuerung eines Modems. Die einzelnen Befehle werden durch ein vorangestelltes AT (steht für Attention) eingeleitet.

AT-Befehle - siehe Hayes-Befehle

ATC - Abkürzung für Automatic Time Corrector; kann in den Wiedergabeweg von MAZ-Anlagen eingeschaltet werden und beseitigt Wiedergabefehler

ATF - Abkürzung für Automatic Track Finding (oder: Automatic Track Following) “Automatische Spurfindung”, automatische Spurnachführung beim 8-mm-System: auf den unteren Abschnitten der Schrägspuren werden bestimmte Hilfsfrequenzen oder “Pilotfrequenzen” (pilot tone tracking) aufgezeichnet; beim Abspielen wird aus den Übersprech-Signalen die Regelspannung für den “ATF”-Servo (Band-Servo) gewonnen, der die Bandgeschwindigkeit so lange nachregelt, bis die Spurlage stimmt. Auch Digital Betacam arbeitet mit dem “Pilot Ton e Tracking”-System.

Athlon - so benennt Mitte 1999 AMD den K7-Prozessor  Damit passt AMD die Namensgebung seinem Erzrivalen Intel an, der seine Chips schon seit längerem mit Namen versieht. Der Prozessor basiert auf einer neuen Architektur und ist mindestens so leistungsfähig wie der Pentium III mit der gleichen Taktfrequenz. Vor allem bei den für Multimedia wichtigen Fliesskomma-Befehlen ist der Prozessor stark.

ATM - Abkürzung für Adobe Type Manager. Der Adobe Type Manager ist ein Add-On für WINDOWS oder MacOS und skaliert PostScript Type 1-Fonts (Zeichensätze) in jeglicher Größe und Auflösung. Das gilt für die Darstellung auf dem Bildschirm wie fürs Drucken. Ähnliches tut WINDOWS mit den sogenannten Truetype-Fonts zwar auch, im professionellen Bereich sind aber trotzdem wegen der hohen Darstellungsqualität hauptsächlich Type-1-Fonts im Einsatz. Die Qualitätsunterschiede machen sich besonders bei hochauflösenden Druckern (mehr als 600 dpi) bemerkbar. Ein Nachteil der Type-1-Schriften ist, daß sie ziemlich teuer sind.

ATM - Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode, Asynchroner Transfer Mode ist das Übertragungsverfahren für Breitband-ISDN (B-ISDN), Digitale Übertragungstechnik, die auf einem asynchronen Zeitmultiplexverfahren beruht und sich auf das zukünftige Breitband-ISDN (B-ISDN) bezieht. Es handelt sich um ein “zellenorientiertes” Verfahren, mit einer genormten Zellenlänge von 53 Bytes. ATM bezeichnet eine Netzwerk-Technik, mit der Daten zum Transport in gleich große Pakete unterteilt werden und “asynchrom” meint: Daten werden schneller vom Server zum Nutzer übertragen als umgekehrt. Die ATM-Pakete nutzen - im Gegensatz zur im Internet verwendeten TCP/IP-Technologie - auf ihrem Weg vom Sender zum Empfänger alle den gleichen Weg.

Atmen - bei der Filmwiedergabe ein stetiges Wechseln zwischen Schärfe und Unschärfe

ATM layer - ATM-Schicht: Die zweite Schicht im ATM-Referenzmodell, die für den Zellentransport auf einem virtuellen Kanal sorgt.

Atmo - Abkürzung für Akustische Atmosphäre; Hintergrundgeräusch eines Raumes oder Aufnahmeortes

ATR - Abkürzung für Audio Tape Recorder. Audio-Recorder, Audio-Bandgerät, Tonbandgerät

ATRAC - Abkürzung für Adaptive Transform Acoustic Coding. Datenreduktionsverfahren im Audio-Bereich, das die psycho-akustischen Effekte Verdeckung und Hörschwelle nutzt. Anwendung z.B. bei der MD.

ATRC - Abkürzung für Advanced Television Research Consortium. Forschungs-Konsortium für verbessertes Fernsehen, bestehend aus: D. Sarnoff Research Center, North American Philips, Thomson Cosumer Electronics und NBC.

ATS - Abkürzung für Automatischer Sendersuchlauf. Dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind, ist bei einem neuen Fernsehgerät meist ein ziemlich zeitraubendes Stück Arbeit. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

ATSC - Abkürzung für Advanced Television Systems Committee. Fachausschuß, der sich mit der Entwicklung verschiedener HDTV-Standards befaßt. 

ATS-Europlus - Abkürzung für “Automatic Tuning System”. Automatischer Sendersuchlauf in einem (Auto-) Radio, wodurch alle am Ort empfangbaren Sender automatisch gespeichert werden. Ihre Reihenfolge läßt sich nur beim weiterentwickelten ATS-Europlus-System problemlos ändern. ATS-Europlus erkennt zudem die Sendernamen und ordnet den Programmen ihre ShowView-Leitzahlen automatisch zu; außerdem unterstützt ATS-Europlus auch NexTViewLink und Follow-TV

Attachment - Datei-Anhängsel (z.B. eine Zeichnungsdatei) einer E-Mail (siehe auch Binärübertragung).

Attach - nennt man eine Datei (z.B. ein Programm), die zusammen mit einer E-Mail verschickt wird.

ATV - Abkürzung für Advanced Television. Fernsehen mit verbesserter Bildqualität (HDTV, EDTV, IDTV) 

AUC - Authentication Center - Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes).

Audio - Ausdruck für den Bereich der Elektronik, der mit Hören zu tun hat, also für elektronische Ton-Aufnahme- und Wiedergabegeräte und alles, was dazu gehört

audio breakaway - (ABKW) “Audio-Abtrennung”: getrennte Führung der Audio- und Video-Signale (Gegensatz: audio follow video). 

Audio-Dubbing - Kopieren einer Audio Information von einer Spur auf eine andere mit gleichzeitigem Einmischen weiter Information, zum Beispiel Sprechertexte. siehe Nachvertonung

audio follow video - (AFW) Zusammengehörige Audio- und Videosignale werden auf einer gemeinsamen Leitung geführt (Gegensatz: audio breakaway). 

Audiotext - Ansageprogramm, das am Telefon Informationen und Unterhaltung für Anrufer bietet. Audiotextanwendungen werden über Sprachverarbeitungssysteme realisiert. Dem Anrufer wird hierbei meist die Möglichkeit zum Dialog geboten. Er kann über ein Menü mit Optionen per Tonwahl, Pulswahl oder durch Kontrollworte per Spracherkennung steuernd in den Ablauf des Programms eingreifen.

audio track - Audiospur, Tonspur 

Audiovision - Allgemeinbegriff für die Vermittlung von Informationen durch die gleichzeitige Präsentation von Bild und Ton 

Aufblende - das Hellerwerden eines Bildes vom völligen Schwarz bis zur normalen Helligkeit; beim Film durch Öffnen einer Blende; beim Fernsehen durch Hochregeln des Bildsignals von Null bis zum Sollwert

Aufblende - das Lauterwerden einer Tonwiedergabe von Stille bis zum Sollwert durch Hochregeln des Tonsignals 

Aufhellung - mit diffusem Licht Erhellung zu dunkler Partien der Szene; mindert den Kontrast 

Auflagekraft - Schallplattentonabnehmer benötigen eine bestimmte Auflagekraft, um verzerrungsfrei abtasten zu können 

Auflagemaß - Sollabstand der lichtempfindlichen Schicht zu einem auf unendlich eingestellten Objektiv in der Kamera 

Auflösung - Allgemein, Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild zusammensetzt. Einheiten sind dpi, ppi, lpi. Typische Auflösung für digitale Kameras (und Grafikkarten): 320 x 240 (CGA), 640 x 480 (VGA), 800 x 600 (S-VGA, SuperVGA), 1024 x 768 (XGA), für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi und bei Belichtern 1200 und 3500 dpi

Auflösung - Bei Digitalen Photoapparaten. Mit konventionellen Kameras aufgenommen Bilder haben rund 15-20 Millionen Bildpunkte. Die einfachsten Digitalkameras zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte (300000 Pixel). Diese Auflösungsklasse reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten von Homepages oder zum Versenden von EMails aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur bedingt geeignet. Die nächst bessere Klasse hat 800000 Pixel (1024 x 768) Diese Bilder kann man im Format 9 x 13 cm cm ausdrucken. Mit einem guten Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto schon recht ähnlich. Noch bessere Consumer-Kameras bieten zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Bildpunkten. Abgesehen von der besseren Bildqualität bieten diese Kameras auch eine gute Ausstattung. Audrucke guter Qualität sind mit 2-Millionen-Pixel-Kameras in einer Größe von 13 x 18 cm möglich. Die hochauflösenden Kameras - auch XGA-Kameras genannt - lassen auch manuelle Einstellungen von Belichtungszeit und Blende zu und ermöglichen krative Experimente mit Licht.

Auflösung - Beim Computer. Unter Auflösung versteht man beim Monitor die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm. Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkarten-Speicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe: je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 Mbyte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind. Zu bedenken ist, daß eine sinnvolle Bildschirmgröße auch immer abhängig ist von der Anwendung: Bildverarbeitung mit einer Auflösung von 1280 x 1024 auf einem 17"-Monitor ist denkbar. CAD sollte bei dieser Auflösung aber doch auch einem 20"-Zoll-Monitor angewendet werden.

Auflösung - Beim Monitor. Unter Auflösung versteht man die Anzahl der Bildpunkte, die für ein vollständiges Bild zur Verfügung stehen. Die Auflösung wird definiert als die pro Zeile gleichzeitig darstellbare Anzahl von Bildpunkten multipliziert mit der Anzahl Zeilen des Bildschirms. Die Fähigkeit eines Monitors, hohe Auflösungen zu verarbeiten, hängt wesentlich von folgenden Faktoren ab: Punktabstand, Leistung der Ablenkeinheit und Fokussiergenauigkeit.

Auflösung - Fähigkeit, kleinste Einzelheiten im Bild darzustellen

Auflösungsvermögen - siehe Bildauflösung 

Aufmerksamkeitston - Einblenden eines akustischen Signals in laufende Telefongespräche - z. B. beim Aufschalten und beim Anklopfen.

Aufn. - Abkürzung für Aufnahme 

Aufnahmebericht - Formular mit Eintragungen aller relevanten Daten und Fakten eines Produktionsteiles, z.B. einer Szene 

Aufnahmegeschwindigkeit - Geschwindigkeit, mit der ein Bild- oder Tonträger (z.B. Magnetband oder Film) bei der Aufnahme im Aufnahmegerät transportiert wird; ist bei Trickaufnahmen nicht mit der Wiedergabegeschwindigkeit identisch 

Aufnahmekopf - Magnetkopf im Aufnahmegerät (MAZ oder Tonbandgerät) zur Bild- oder Tonaufzeichnung 

Aufnahmeort - genauer Ort einer Aufnahme (z.B. Studio oder Außenaufnahmeort) 

Aufnahmeröhre - siehe Bildaufnahmeröhre 

Aufnahmewinkel - siehe Bildwinkel 

Aufprojektion - Projektionsverfahren, bei dem das Bild auf eine reflektierende Wand projiziert wird; Gegensatz Rückprojektion; bei der A. können Kamera und Projektor durch einen halbdurchlässigen Spiegel in eine optische Achse gebracht werden, um Hintergrundeinblendungen ähnlich des Chroma Key-Verfahrens zu erzielen 

Aufschalten - Möglichkeit bei Telefonanlagen, sich in eine bestehende Gesprächsverbindung einzublenden. Dieses wird akustisch durch einen Aufmerksamkeitston signalisiert.

Aufwärtskompatibel, als aufwärtskompatibel versteht man weiterentwickelte Hard- und Software, die noch grundlegende Eigenschaften (Attribute) der Vorgängerversion enthält

Aufz. Abkürzung für Aufzeichnung 

Aufzeichnung elektronische Aufnahme von Bild und Ton auf Magnetband oder Film 

Aufziehen - das Hochziehen eines Einstellers am Bild- oder Tonmischpult; auch Erweitern des Aufnahmewinkels einer Film- oder Fernsehkamera durch Betätigen eines Varioobjektives (Verringerung der Brennweite) 

Ausblenden - das Dunklerwerden eines Bildes bis zum Schwarz; beim Film durch Schließen einer Blende; beim Fernsehen durch Herabregeln des Bildsignals bis Null

Ausblenden - das Leiserwerden einer Tonwiedergabe bis zur Stille durch Herabregeln des Tonsignals bis Null 

Ausgangsleistung - bezeichnet in W(Watt) die maximale Leistung eines Verstärkers. Um eine Beschädigung der Lautsprecher zu vermeiden, sollten man darauf achten, daß die Belastbarkeit des Lautsprechers größer ist als die Ausgangsleistung des Verstärkers

Ausgangswiderstand - Ohmscher Widerstand einer Spannungsquelle, zum Beispiel des Lautsprecherausgangs am Verstärker. Er sollte möglichst klein sein, damit Eigenschwingungen der Lautsprechermembran gut gedämpft werden. Kleine Ausgangswiderstände verringern generell den Einfluß von Kabelkapazitäten

Ausleger - Arm des Tongalgens oder des Kamerakrans 

Ausleger - überstehendes Gerüstteil zur Aufnahme von Dekorationen, Beleuchtungskörpern usw., auch zur Abstützung

Ausleuchten - siehe Einleuchten 

Ausmustern - Aussuchen des weiterzuverwendenden Materials aller Bild- und Tonaufnahmen einer Produktion oder eines Produktionsteiles 

Ausschnitt - von der Kamera aufgenommer Teil einer Szenerie 

Außenübertragung - Fernseh- oder Hörfunkübertragung von einem außerhalb des Studios befindlichen Ort mit mobilen Übertragungseinrichtungen (Übertragungswagen) 

Ausspiegeln - mit einem Spiegel im Strahlengang eines Projektors kann das Bild bzw. ein Teilbild herausgeleitet und mit einem fremden Bild durch Trickverfahren gemischt werden 

Aussteuern - Einstellen der von den Tonquellen abgegebenen Tonspannungen auf den gewünschten Wert 

Aussteuern - Einstellen von Bildparametern (Helligkeit, Kontrast, Gradation, Farbsättigung) bei elektronischen Bildgebern

Aussteuerung - Für gute Klangqualität von Audioaufzeichnungen muß der Aufnahmepegel so eingestellt werden, daß laute Passagen nicht das Band übersteuern, was als Verzerrung hörbar würde, und leise Passagen nicht im Rauschen untergehen. Dabei hilft die Aussteuerungsanzeige, die jedoch bei hochwertigen Bandmaterial etwas über den Nullpunkt ausschlagen darf.

Aussteuerungsmesser - Lichtzeiger- oder Zeigerinstrument, in dB oder % geeicht, für die Anzeige der Tonspannung am Mischpult 

Austastlücke - siehe Austastung 

Austastsignal - Fernsehsignal; wird in der Austastlücke übertragen und enthält die Impulse für die horizontale und vertikale Elektronenstrahlsteuerung (A-Signal) 

Austastung - während der Zeit des Elektronenstrahlrücklaufes in der Bildaufnahmeröhre der Kamera und der Bildröhre des Empfängers (Monitors) geschieht eine Dunkeltastung (die Austastlücke); findet statt zwischen den Zeilen und den Bildern 

Authentication - siehe AUC

autochanger - Wechselautomat, z.B. für Festplatten 

Auto Cue - Einrichtung, mit der Textvorlagen in den optischen Weg einer Fernsehkamera eingespiegelt werden können, die vom Moderator gelesen werden, während er in die Kamera blickt; auch Teleprompter genannt 

Auto-Fallback/Auto-Fallforward - Zwei Funktionen, mit denen je nach Leitungsqualität die Geschwindigkeit, die beim Verbindungsaufbau zwischen den Modems vereinbart wurde entweder zurückgenommen (Fallback) oder erhöht (Fallforward) wird. Die Funktionen werden über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Retrain)

Autofocus - automatische Entfernungseinstellung über Infrarot-Strahl-Messung oder Bildschärfe-Messung

Autolokator - üblicher Begriff für eine automatische Bandsuchlaufeinrichtung, mit der bei Tonbandmaschinen programmierte Bandstellen lokalisiert werden können 

automatic colour correction - siehe ACC 

automatic gain control - siehe AGC 

automatic scan tracking - siehe AST, automatic tracking 

automatic track finding (oder following) - siehe ATF 

automatic tracking - Automatische Spurhaltung (oder Spurnachführung), autom. Kopfnachführung (entspricht dynamic tracking): die Lage der Videoköpfe auf der Kopftrommel wird mit Hilfe von Piezo-Elementen automatisch nachgeregelt. 

Automatische Amtsholung - Funktion von ISDN-Anlagen. Automatische Amtsholung (auch spontane Amtsholung genannt) bedeutet, daß sofort nach dem Abheben des Hörers eine Amtsleitung zur Verfügung steht. Oft wird jedoch die Amtsholung mit einer 0 programmiert, so daß interne Nummern ohne Zusatztaste gewählt werden können.

Automatische Amtsholung - Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Nach Abheben des Hörers an einer Nebenstelle können sofort Externgespräche geführt werden. Wahl mit Vorwahlziffer.

Automatische Anrufverteilung - Annahme eines Anrufes und Einstellen in eine Warteschleife. Die Automatische Anrufverteilung erfolgt nach einer vorgegebenen Reihenfolge

Automatischer Rückruf - Komfortfunktion: Per Tastendruck fordert der Anrufer von einem besetzten Endgerät einen Rückruf an. Ist der gewünschte Teilnehmer nicht an seinem Platz oder kann das Gespräch nicht annehmen, wird er automatisch mit dem Anrufer verbunden, sobald er sein Telefon das nächste Mal benutzt.

Automatischer Senderspeicher - ACMS. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muß dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

Automatischer Sendersuchlauf - (ATS) dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, beispielsweise ARD auf 1, ZDF auf 2.

Automatischer Sendersuchlauf - ATS. Dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind, ist bei einem neuen Fernsehgerät meist ein ziemlich zeitraubendes Stück Arbeit. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

Automatisches Schnittsteuergerät - es erleichtert mit Hilfe von Zeitmarken den elektronischen MAZ-Schnitt, so daß wirtschaftlicher gearbeitet werden kann 

Automatische Wahlwiederholung - Leistungsmerkmal, bei dem bei Besetzt automatisch mehrere Anrufversuche erfolgen.

Automatische Wahlwiederholung - Leistungsmerkmal z. B. bei Faxgeräten. Im Besetztfall erfolgen automatisch mehrere Anrufversuche.

auto-pan - Funktion bei manchen Bildmischern, die bewirkt, daß ein Trickmuster mit zunehmender Größe (bei der Überblendung) automatisch zur Bildmitte bewegt wird. 

Auto Repeat - Verfahren bei Plattenspielern und Kassettenrekordern zum pausenlosen Wiederholen der gesamten Darbietung 

Auto-Retrain - Eine Funktionen neuerer Modems, die es ermöglicht, während einer laufenden Verbindung die Geschwindigkeit mit der Gegenstelle neu zu vereinbaren. Bei älteren Modems wird die Geschwindigkeit einmal beim Verbindungsaufbau festgelegt (das sind die Pfeiftöne während des Verbindungsaufbaus) und kann dann nicht mehr an veränderte Leitungsqualitäten angepaßt werden. Die Funktion wird über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Fallback/Auto-Fallforward)

autoreverse - engl. Bezeichnung für eine Einrichtung bei Tonbandgeräten, die beim Abspielen am Bandende die Laufrichtung des Tonbandes ändert und entsprechend die Aufnahme- und Wiedergabeköpfe umschaltet und damit die entsprechenden Tonspuren wechselt, um einen pausenlosen Abspielbetrieb zu ermöglichen. So kann die Maschine mit Autoreserve auf Non-Stop-Betrieb geschaltet werden

Auto-Sizing - (One Touch Auto Adjustment) Automatische Größeneinstellung (Ein-Knopf-Einstellung) Ein spezieller Schaltkreis, der automatisch die bestmögliche Bildgröße und -position für das empfangene Videosignal einstellt. Das System braucht nicht neu konfiguriert werden, wenn der Benutzer Grafikkarte oder Computer wechselt. Ein Druck auf die Auto-Sizing Taste und die Arbeit kann beginnen.

Autostativ - dient zur Befestigung einer Kamera am Automobil; gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Befestigungsorte 

Auto-Stop - bei Tonband- und Cassettenrekordern besagt Auto-Stop, daß das Gerät automatisch bei Bandende abschaltet. Bei sogenanntem Full-Auto-Stop schaltet der Antrieb bei jeder evtuellen Störung und bei Bandriß ab

Auto Tracking - Diese automatische Spurlagenkontrolle bringt die Videoköpfe eines Videogerätes in ihre

AUTO TRANS - (auto transition) Mischerfunktion für automatischen weichen Bildübergang (Auslösung mit der AUTO-TRANS-Taste). 

auto white tracking - Automatischer Weißabgleich bei der Kamera. 

AUX - Abkürzung für Auxiliary. An einen Verstärker mit AUX (Hilfsanschluß) kann z.B. ein zusätzliches Tonbandgerät oder einen Kristallsystem-Plattenspieler anschließen. Funktionsbereitschaft durch einfaches Umschalten auf der Frontblende

AUX BUS - Abkürzung für auxiliary bus. Hilfs-(Kreuz-)Schiene: separate Kreuzschiene, die nicht vom Mischer-Bedienpult, sondern von außen gesteuert wird.

Auxiliary - Bezeichnung für einen Ton-Verstärkereingang, kurz auch Aux genannt

AV - Abkürzung für Audio-/Video. Beispielsweise in AV-Verstärker.

AV - Abkürzung für Audiovision

AV-Anschluß - Abkürzung für einen gemeinsamen Bild- und Ton-Anschluß; z.B. bei Videorecordern und Fernsehempfängern

Avatar - Die Verkörperung des Teilnehmers in einem Online-Chat-System oder Online-Spiel. Während man bei den ersten Chat-Sytemen die Teilnehmer nur anhand der Buchstabenkolonnen auf dem Bildschirm sehen konnte, gibt es inzwischen virtuelle Welten, in denen der Teilnehmer als Avatar (Figur) herumlaufen kann, andere Avatare sehen und sprechen kann oder an Veranstaltungen in virtuellen Räumen teilnehmen. Beim ersten Besuch des Systems, wählt der Benutzer z.B. aus zur Verfügung stehenden Körperteilen aus, um sich seinen Avatar zu schaffen, den er durch die virtuelle Welt bewegt. Beispiele eines solchen Systems sind WorldsAway des Online-Anbieters Compuserve oder AlphaWorld von Worlds Inc. (http://www.worlds.net/alphaworld).

AV-Buchse - Abkürzung für einen AV-Anschluß

AV-Eingang/Ausgang - Anschluß am Videorecorder oder Fernseher um Ton-(Audio) und Bildsignal (Video) direkt zu übertragen

AV-Festplatte - Optimierte SCSI-Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluß der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.

AVI - Abkürzung für Audio Video Interleave. Videoformat (von Microsoft) für das Speichern von Ton und Bild in einer Datei, wird erstellt von Video for Windows (VfW). Anders als bei Quicktime-Movies wird hier kein Plug-in benötigt.

AVID - Hersteller von computergestützten Schnittsystemen. Synonym für non-lineares Editing

AV-Kanal - Programmplatz des Fernsehers, der für die Wiedergabe von Videoaufnahmen vorgesehen ist

AVM - Abkürzung für Audiovisuelle Medien

AVR - Abkürzung für Automatische Verstärkungsregelung

AV-Selector - Umschalteinrichtung, mit der unterschiedliche Audio- und Video-Ein- und Ausgänge angewählt werden können

AWGN - Additive White Gaussian Noise

Azimutfehler - Spurfehler bei Magnetbandaufzeichnungen. Wenn der Tonkopf bei der Wiedergabe nicht exakt so eingestellt ist wie bei der Aufnahme, können die hohen Töne nicht abgetastet werden. Solche Azimutfehler lassen sich zumeist durch einen kleinen Dreh mit dem Schraubenzieher an der Azimutschraube ausgleichen. Allerdings können auch minderwertige Cassetten-Laufwerke und unpräzise Cassettengehäuse zu Azimutfehlern führen.

Azimuth - Azimut(winkel): bei Magnetbandaufzeichnung die Kopfspalt-Neigung, bezogen auf die Senkrechte zur Spurrichtung (bzw. zur Trommel-Rotation).